Angelo Branduardi ¦ La Pulce D’Acqua

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CD (Album)

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GTIN: 4034677800300 Artist: Genres & Stile: , ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Release

Veröffentlichung La Pulce D’Acqua:

1977

Hörbeispiel(e) La Pulce D’Acqua:




La Pulce D’Acqua auf Wikipedia (oder andere Quellen):

La pulce d'acqua
Studioalbum von Angelo Branduardi

Veröffent-
lichung(en)

1977

Aufnahme

1977

Label(s)Polydor/Ariola

Format(e)

LP (Später wiederveröffentlicht von EMI auf CD)

Genre(s)

Rock, Pop, Folk

Titel (Anzahl)

9

Produktion

Dory Zard, David Zard

Chronologie
Alla fiera dell’est
(1976)
La pulce d'acquaCogli la prima mela
(1978/79)

La pulce d'acqua (deutsch: Der Wasserfloh) ist das Musikalbum von Angelo Branduardi, auf dem sein Lied La pulce d'acqua enthalten ist, das als Radio-Hit bekannt wurde und Branduardi in Deutschland populär machte. Das Album erschien 1977 als Langspielplatte. Das Album enthält neun Lieder, darunter Ballo in Fa diesis minore (Ballade in fis-moll) das aus der Idee eines alten Totentanzes entstand. Sein berühmtester Hit wurde La pulce d'acqua, den man noch heute neben ein, zwei moderneren Liedern Branduardis im Radio hören kann.[1]

Titelliste

Seite A:

  1. Ballo In Fa diesis minore
  2. Il ciliegio
  3. Nascita di un lago
  4. Il poeta di corte
  5. Il marinaio

Seite B:

  1. La pulce d'acqua
  2. La sposa rubata
  3. La lepre nella luna
  4. La bella dama senza pietà

Anderssprachige und ausländische Veröffentlichungen

Das Album erschien 1979 auch auf Englisch unter dem Titel Fables and Fantasies und auf Französisch als La Demoiselle.

In Italien erschien die Original-LP bei Polydor mit einer Extra-Beilage. Neun Malereien zu den Liedern waren der Platte mit Klapp-Cover beigelegt.

EMI veröffentlichte mit der CD sowohl das Original-Cover als auch eine Version mit dem zu dem Lied La pulce d'acqua gehörenden Bild.

Einzelnachweise

  1. Informationen zum Album auf den Internetseiten des Künstlers, abgerufen am 13. Mai 2011

Artist(s)

Veröffentlichungen von Angelo Branduardi die im OTRS erhältlich sind/waren:

La Pulce D'Acqua

Angelo Branduardi auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Branduardi 2008 in Dachau

Angelo Branduardi (* 12. Februar 1950 in Cuggiono bei Mailand) ist ein international bekannter italienischer Musiker und Cantautore. Als Cantautore in der Nähe der Genueser Schule angesiedelt, verbindet Branduardi Alte Musik mit traditioneller Volksmusik und gibt sich stilistisch als menestrello (Ménestrel), inspiriert von der keltischen und nordeuropäischen Tradition.[1]

Leben

Herkunft und Ausbildung

Angelo Branduardi wurde 1950 in Cuggiono, westlich von Mailand geboren.[2] Wenige Monate nach seiner Geburt zog die Familie nach Genua, wo er am Conservatorio Niccolò Paganini di Genova das Violindiplom erwarb. Im Alter von 15 Jahren zog die Familie nach Mailand, wo er sich schließlich an der Philosophischen Fakultät der Universität Mailand einschrieb. In dieser Zeit begann Branduardi, eigene Gedichte und die seiner Lieblingslyriker zu vertonen und zur Gitarre zu singen.

Stil und Einflüsse

Branduardi in typischer Haltung

Seine Liedtexte, meist geschrieben von oder zusammen mit seiner Frau Luisa Zappa, sind häufig Adaptionen und Übersetzungen alter Gedichte, Sagen, Märchen, sowie Texte aus der jüdischen Überlieferung. So ist etwa das Lied Alla fiera dell’est / Highdown Fair (1976) eine Bearbeitung des jüdischen Passah-Liedes Chad gadja. Sotto il tiglio / Under the Lime Tree (1976) wiederum führt Under der linden des Minnedichters Walther von der Vogelweide weiter. In seinen Kompositionen greift Branduardi oft auf traditionelle Volkslieder und Werke der Alten Musik zurück. Beispielsweise basiert die Melodie von Ballo in fa diesis minore auf dem Stück Schiarazula Marazula aus der Sammlung Il primo libro de’ balli des Renaissancekomponisten Giorgio Mainerio aus dem 16. Jahrhundert. Ebenso beruht das Lied Donna ti voglio cantare auf einer Komposition von Pierre Attaignant aus derselben Musikepoche. Stimmlich ist Branduardi wie sein musikalisches Vorbild Cat Stevens vor allem als Balladen-Interpret erfolgreich. Viele Instrumente spielt er auf seinen Alben selbst: Geige (sein erstes Instrument), diverse Flöten und Gitarren, Laute, Hackbrett etc.

Karriere

1974 produzierte Paul Buckmaster sein Debütalbum Angelo Branduardi, das jedoch noch unbeachtet blieb. Der große Erfolg kam zwischen 1977 und 1979 mit den Alben Alla fiera dell’est, La pulce d’acqua und Cogli la prima mela, die ihn auch international bekannt machten. In Deutschland war Branduardi zunächst ein Insider-Tipp der Liedermacher-Szene, bis 1979 sein Lied La pulce d’acqua („Der Wasserfloh“) ein Radio-Hit wurde, auch ausgelöst durch Branduardis Europatournee im Rahmen des Projekts La Carovana del Mediterraneo. Sein erfolgreichstes Album in Deutschland ist Cogli la prima mela (1/80 D-LP 12). Von Branduardis Alben erschienen einige in englischer Übersetzung (Texte: Peter Sinfield und Keith Christmas) sowie in französischer Übersetzung (Texte: Etienne Roda-Gil). Erschienen sind fünf englischsprachige und acht französischsprachige Albumversionen. 1985 war Branduardi im Benefiz-Projekt MusicaItalia per l’Etiopia zu hören.

Nach drei Soundtracks in den 1980er Jahren (darunter „Momo“, 1985 nach Michael Ende, Regie: Johannes Schaaf) hat Branduardi sich in den 90er Jahren zunächst bodenständigeren Sounds und schließlich dem Irish Folk (Il dito e la luna, 1998) zugewandt. Im Projekt Futuro Antico („Alte Zukunft“, bisher acht Alben 1996 bis 2014) präsentiert er sich als Interpret vor allem italienischer Renaissancemusik. Sein im Jahre 2000 erschienenes Album L’infinitamente piccolo ist dem Heiligen Franziskus gewidmet und enthält 11 Lieder, die auf franziskanischen Quellen basieren.

Auftaktveranstaltung Kirchentour 2014

Ab Januar 2014 präsentierte Branduardi im Rahmen seiner Kirchentour Deutschland 2014 zusammen mit einem Multi-Percussionisten und seinem Weggefährten an der Gitarre, Maurizio Fabrizio, Ausschnitte aus seinem Gesamtwerk, besonders seiner frühen Werke, sowie Lieder aus dem aktuellen Studioalbum Il Rovo e la Rosa. Die Konzerte fanden in Kirchen deutscher Großstädte statt.[3]

2013 trat Branduardi zum ersten Mal bei den Songs an einem Sommerabend auf, 2016 spielte er mit seiner Band dort beim 30-jährigen Jubiläum, auf der CD ist er mit Alla fiera dell’est und Ballo in fa diesis minore vertreten.

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
IT ITDE DEAT AT
1974Angelo Branduardi (1974)
1976La lunaIT24
(1 Wo.)IT
RCA, TPL-1 1060
erschienen 1975
1980 neu als Gulliver, la luna e altri disegni
1977Alla fiera dell’estIT2
(36 Wo.)IT
Polydor, 2448 051
erschienen 1976
La pulce d’acquaIT1
(27 Wo.)IT
DE
Gold
Gold
DE
Polydor, 2448 062
1979Highdown FairDE47
(1 Wo.)DE
engl. Version von Alla fiera dell’est
Cogli la prima melaIT3
(26 Wo.)IT
DE12
(24 Wo.)DE
Polydor
1981Branduardi ’81IT11
(11 Wo.)IT
Polydor
1983Cercando l’oroIT12
(9 Wo.)IT
DE62
(2 Wo.)DE
Musiza
1986Branduardi canta YeatsIT17
(4 Wo.)IT
Musiza
nach Texten von William Butler Yeats
1986MomoIT54
(5 Wo.)IT
Soundtrack von Momo
1993Si può fareIT10
(8 Wo.)IT
EMI
1995Domenica e lunedìAT27
(8 Wo.)AT
erschienen 1993
1998Il dito e la lunaIT17
(18 Wo.)IT
2000L’infinitamente piccoloIT11
(23 Wo.)IT
2003Altro ed altroveIT7
(16 Wo.)IT
2007Futuro antico IV: Venezia e il carnevaleIT60
(2 Wo.)IT
2011Così è se mi pareIT29
(5 Wo.)IT
2013Il rovo e la rosaIT38
(2 Wo.)IT

Weitere Alben

  • 1983 – State buoni se potete (Soundtrack)
  • 1988 – Pane e rose
  • 1988 – Secondo Ponzio Pilato (Soundtrack)
  • 1990 – Il ladro
  • 1996 – Futuro Antico I
  • 1999 – Futuro Antico II: Sull’orme dei patriarchi
  • 2002 – Futuro Antico III: Mantova. La musica alla corte dei Gonzaga
  • 2009 – Futuro Antico V: Musica della Serenissima
  • 2010 – Futuro Antico VI: Roma e la festa di San Giovanni
  • 2011 – Futuro Antico VII: Il carnevale Romano
  • 2014 – Futuro antico VIII: Trentino: musica alla corte dei Principi vescovi

Kompilationen (Auswahl)

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
IT ITDE DEAT AT
1992Confessioni di un malandrino. Il meglio di Angelo BranduardiIT18
(2 Wo.)IT
Polydor
1999Studio CollectionIT7
(8 Wo.)IT
2005The Platinum CollectionIT19
(8 Wo.)IT
2012Camminando camminando 2IT84
(1 Wo.)IT

Livealben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
IT ITDE DEAT AT
1996Camminando camminandoIT30
(9 Wo.)IT
AT41
(3 Wo.)AT
2009Senza spinaIT41
(8 Wo.)IT

Weitere Livealben

  • 1980 – Concerto
  • 2015 – Camminando camminando in tre

Singles (Auswahl)

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
IT ITDE DEAT AT
1977Alla fiera dell’est
Alla fiera dell’est
IT4
(20 Wo.)IT
1978La pulce d’acqua
La pulce d’acqua
IT6
(25 Wo.)IT
1979Cogli la prima mela
Cogli la prima mela
IT4
(21 Wo.)IT

Weblinks

Commons: Angelo Branduardi – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

  1. Angelo Branduardi. In: Albo d’oro. Musica e dischi, abgerufen am 28. Januar 2018 (italienisch).
  2. Musik aus der Magie in: Die Zeit vom 30. September 1983
  3. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 31. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tourneen.com
  4. a b c Chartquellen (Alben):
  5. M&D-Chartarchiv. Musica e dischi, abgerufen am 7. September 2016 (italienisch, kostenpflichtiger Abonnement-Zugang; IT bis 1994).

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