Anne-Sophie Mutter & Wiener Philharmoniker ¦ John Williams In Vienna

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Veröffentlichung John Williams In Vienna:

2020

Hörbeispiel(e) John Williams In Vienna:

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Veröffentlichungen von Anne-Sophie Mutter die im OTRS erhältlich sind/waren:

John Williams In Vienna

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Anne-Sophie Mutter (2013)

Anne-Sophie Mutter (* 29. Juni 1963 in Rheinfelden (Baden)) ist eine deutsche Geigerin.

Leben und Werdegang

Herkunft und Ausbildung

Anne-Sophie Mutter wuchs im baden-württembergischen Wehr auf. Ihr Vater war der Zeitungsverleger (Alb Bote) Karl-Wilhelm Mutter.[1] Bereits mit fünf Jahren wünschte sie sich Geigenunterricht. Als sie schon nach einem halben Jahr einen Wettbewerb gewann, stand ihr Berufswunsch fest. Sie wurde von der Schulpflicht entbunden und erhielt neben Klavier- und Geigenunterricht bei Erna Honigberger privaten Schulunterricht.

Ihre prägende Geigenlehrerin, der sie stets Dankbarkeit für den Unterricht in der Meisterklasse des damaligen Konservatoriums Winterthur (heute Zürcher Hochschule der Künste) bezeugt, war die berühmte Schweizer Virtuosin Aida Stucki, die als ihre eigentliche Entdeckerin gilt.[2]

Anne-Sophie Mutter war mehrmals erste Preisträgerin im Wettbewerb Jugend musiziert[3], das erste Mal „mit besonderer Auszeichnung“ 1970.

Virtuosin

Die Fachwelt wurde auf die 13-Jährige aufmerksam, als sie 1977 bei den Salzburger Pfingstkonzerten mit Mozarts G-Dur-Konzert unter Herbert von Karajan debütierte. Anschließende Konzerte und Einspielungen mit den Berliner Philharmonikern unter Karajan in den 1980er-Jahren verhalfen ihr zu internationaler Bekanntheit.

Seit dieser Zeit konzertiert sie weltweit in allen bedeutenden Musikzentren. 2019 hatte sie mit dem Royal Philharmonic Orchestra auf dem Münchner Königsplatz ihren ersten Open-Air-Auftritt.

Zur Förderung junger Streicher gründete sie 1987 die Rudolf-Eberle-Stiftung sowie 1997 den Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter-Stiftung. Sie ist zudem Mitglied des Kuratoriums des forum thomanum Leipzig e. V.[4]

Der Chef des Labels Deutsche Grammophon sagt, dass Anne-Sophie Mutter eine „Identifikationsfigur“ für das Label sei, sie habe „quasi die Fackel von ihrem Mentor Herbert von Karajan übernommen“.[5]

Privatleben

Anne-Sophie Mutter war von 1989 bis zu dessen Tod 1995 mit dem Rechtsanwalt Detlef Wunderlich verheiratet. Aus dieser Ehe stammen zwei Kinder. Von 2002 bis 2006 war sie in zweiter Ehe mit dem US-amerikanischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten André Previn verheiratet. Sie lebt in München. Einer ihrer beiden älteren Brüder, Christoph Mutter (* 1961), ist Rechtsanwalt.

Stradivaris

Anne-Sophie Mutter besitzt zwei Stradivari-Violinen, die Emiliani (gebaut 1703) und die Lord Dunn-Raven (gebaut 1710). Beide stammen somit aus der so genannten „goldenen Periode“ Stradivaris. Die Emiliani spielte sie vor allem bei den Aufnahmen mit Karajan, die Lord Dunn-Raven ist ihre derzeit bevorzugte Konzertvioline.

Auf Empfehlung und unter Mitwirkung des damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth wurde ihr die Emiliani mit 16 Jahren erst vorfinanziert, die sie später erwerben konnte.[6] Über die L-Bank erfolgte 1984 der Ankauf des Instruments.

Aufnahmen (Auswahl)


Deutsche Grammophon:

  • Mozart Violin Concertos Nos. 3 & 5 (1978)
  • Beethoven Triple Concerto (1980)
  • Beethoven Violin Concerto (1980)
  • Mendelssohn Violin Concerto / Bruch Violin Concerto No. 1 (1981)
  • Brahms Violin Concerto (1982)
  • Brahms Double Concerto (1983)
  • Tchaikovsky Violin Concerto (1988)
  • Lutosławski Partita & Chain 2 / Stravinsky Violin Concerto (1988)
  • Beethoven: The String Trios (1989)
  • Bartok Violin Concerto No. 2 / Moret En Rêve (1991)
  • Berg Violin Concerto / Rihm Time Chant (1992)
  • Carmen-Fantasie (1993)
  • Romance (1995)
  • Sibelius Violin Concerto (1995)
  • The Berlin Recital (1996)
  • Brahms Violin Concerto / Schumann Fantasy for Violin and Orchestra (1997)
  • Penderecki Violin Concerto No. 2 / Bartok Sonata for Violin and Piano No. 2 (1997)
  • Beethoven The Violin Sonatas (1998)
  • Vivaldi The Four Seasons (1999)
  • Recital 2000 (2000)
  • Lutosławski Partita for Violin and Orchestra / Chain 2 (2002)
  • Beethoven Violin Concerto (2002)
  • Tango Song and Dance (2003)
  • Previn Violin Concerto / Bernstein Serenade (2003)
  • Tchaikovsky & Korngold Violin Concertos (2004)
  • Dutilleux Sur le même accord / Bartok Violin Concerto No. 2 / Stravinsky Concerto en ré (2005)
  • Mozart The Violin Concertos (2005)
  • Mozart Piano Trios K502, K542, K548 (2006)
  • Mozart The Violin Sonatas (August 2006)
  • Simply Anne-Sophie (2006)
  • Gubaidulina in tempus praesens (2008)
  • Mendelssohn Violin Concerto (2009)
  • Brahms Violin Sonatas (2010)
  • Rihm: Lichtes Spiel; Currier: Time Machines (2011)
  • The Complete Musician: Highlights (2011)
  • Asm 35: The Complete Musician (2011)
  • Dvořák: Violin Concerto (2013)
  • The Silver Album (2014)
  • Anne-Sophie Mutter Live: The Club Album from Yellow Lounge (2015)
  • (mit Daniil Trifonov, Maximilian Hornung, Hwayoon Lee, und Roman Patkaló) Franz Schubert: Forellenquintett (2017)
  • Hommage à Penderecki (2018)
  • Across the Stars (2019) (Werke von John Williams; Leitung: John Williams)


EMI Classics:

  • Mozart Violin Concertos Nos. 2 & 4 (1982)
  • Bach Violin Concertos / Concerto for Two Violins and Orchestra (1983)
  • Brahms Violin Sonatas (1983)
  • Vivaldi The Four Seasons (1984)
  • Lalo: Symphonie Espagnole / Sarasate: Zigeunerweisen (1985)
  • Mozart Violin Concerto No. 1, Sinfonia Concertante (1991)
  • Meditation: Vivaldi, Mozart, Massenet, Sarasate (1995)


:

  • Glazunov Violin Concerto / Prokofiev Violin Concerto No. 1 (1989)

Chartplatzierungen

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[7][8]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CH
1989Mozart Violin-Konz. KV 216, 219DE
Gold
Gold
DE
1993Carmen-FantasieDE37
Gold
Gold

(10 Wo.)DE
1995RomanceDE31
(13 Wo.)DE
1996Jean Sibelius - Violin ConcertoDE66
(9 Wo.)DE
1997Brahms - Violinkonzert / Schumann - Fantasie op. 131DE88
(4 Wo.)DE
1999Die vier JahreszeitenDE38
Platin
Platin

(12 Wo.)DE
AT33
Gold
Gold

(5 Wo.)AT
2002Beethoven: Violin Concerto / RomancesDE50
(13 Wo.)DE
mit Kurt Masur & New York Philharmonic Orchestra
2003Tango Song And DanceDE71
(6 Wo.)DE
mit Lambert Orkis & André Previn
2005Mozart - The Violin Conciertos / Sinfonia concertanteDE25
Gold
Gold

(20 Wo.)DE
2006Mozart: Piano Trios KV 548, 542, 502DE24
(6 Wo.)DE
2008Bach / Gubaidulina - In tempus praesensDE45
(4 Wo.)DE
CH100
(1 Wo.)CH
2009MendelssohnDE71
(3 Wo.)DE
mit André Previn, Lynn Harrell, Gewandhausorchester Leipzig, Kurt Masur
2011The Best Of Anne-Sophie MutterDE60
(1 Wo.)DE
2013DvořákDE84
(2 Wo.)DE
2015The Club Album - Live From Yellow LoungeDE41
(2 Wo.)DE
2019John Williams: Across The StarsDE33
(6 Wo.)DE
CH73
(1 Wo.)CH
2020Beethoven: Triple Concerto & Symphony No. 7DE23
(2 Wo.)DE
CH80
(1 Wo.)CH
mit Yo-Yo Ma, Daniel Barenboim & Western Eastern Divan Orchestra
John Williams in ViennaDE7
(… Wo.)DE
AT6
(… Wo.)AT
CH13
(… Wo.)CH

Auszeichnungen



Literatur

  • Alfred Stenger: Anne-Sophie Mutter. Die Schönheit des Violinklanges. Noetzel, Wilhelmshaven 2001, ISBN 3-7959-0795-0.

Weblinks

Commons: Anne-Sophie Mutter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Klaus Umbach: „Ich bin ein einziger großer Glücksfall“. In: Der Spiegel. Nr. 8, 1989 (online).
  2. Jan Brachmann: Ich bin einfach vorwärtsgestürmt. (Gespräch mit Anne-Sophie Mutter.) Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Mai 2020, S. 13.
  3. Deutschland, deine Künstler – Anne-Sophie Mutter; 2. Juli 2009, ARD-Fernsehen
  4. Kuratorium, www.forum-thomanum.de, abgerufen am 14. November 2016.
  5. siehe Spiel mir Beethoven, Interview mit Clemens Trautmann. In: Süddeutsche Zeitung. 19. Dezember 2019, Seite 24, online, nur Teil zugänglich
  6. MDR Mediathek (Hrsg.): Abschied ist ein leises Wort; 29. Dezember 2016, 20:15-22:15. (mdr.de [abgerufen am 2. Januar 2017] persönliche Mitteilung von Anne-Sophie Mutter anlässlich des Todes von Lothar Späth).
  7. Chartquellen: DE AT CH
  8. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE AT
  9. Mendelssohn-Preis 2008. Abgerufen am 10. Februar 2009.
  10. n-tv Nachrichtenfernsehen: Europäischer St.-Ulrichs-Preis: Anne-Sophie Mutter wird geehrt. In: n-tv.de. 10. Juli 2009, abgerufen am 6. Januar 2017.
  11. westdeutsche-konzertdirektion.de: Anne-Sophie Mutter / Saison 2016-17
  12. Echoklassik.de Klassik-Preisträger 2014 (Memento vom 21. Januar 2015 im Internet Archive), abgerufen am 26. Oktober 2014
  13. Anne-Sophie Mutter: Polar Music Prize für die Violinistin. 12. Juni 2019, abgerufen am 13. Juni 2019.
  14. Kulturpreis für Anne-Sophie Mutter. 17. Dezember 2019, abgerufen am 18. Dezember 2019.

Veröffentlichungen von Wiener Philharmoniker die im OTRS erhältlich sind/waren:

John Williams In Vienna

Wiener Philharmoniker auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Wiener Philharmoniker
Logo
RechtsformVerein
(ZVR: 916027886)
Gründung1842
GründerOtto Nicolai
SitzWien
VorsitzDaniel Froschauer
GeschäftsführungMichael Bladerer
Websitewww.wienerphilharmoniker.at

Die Wiener Philharmoniker setzen sich aus Mitgliedern des Wiener Staatsopernorchesters zusammen und gelten als eines der führenden Orchester der Welt. 2006 und 2007 wurden die Wiener Philharmoniker von „Musikkritikern der bedeutendsten europäischen Fachzeitschriften und Radiosender“, unter Führung der Monatszeitschrift Le Monde de la musique, zum besten Orchester Europas gewählt.[1][2] 2008 wurde das Orchester vom Klassikmagazin Gramophone in dessen Dezemberausgabe (weltweit) auf Platz 3 gesetzt.[3]

Geschichte

Wiener Philharmoniker während einer Konzertprobe im Musikverein (1926). Als Dirigent steht den damaligen Musikern Felix von Weingartner vor.

Das erste Konzert der Wiener Philharmoniker fand als in der Allgemeinen Wiener Musik-Zeitung von August Schmidt angekündigte „Philharmonische Academie“ am 28. März 1842 im Großen Redoutensaal in Wien unter der Leitung von Otto Nicolai (1810–1849) statt. Mitorganisator war Alfred Julius Becher. Die Musiker waren Mitglieder des Orchesters der k.k. Hofoper in Wien, wo sich zum ersten Mal Berufsmusiker zu einem Konzertorchester von Bestand zusammenschlossen.

Nachdem Otto Nicolai Wien 1847 verlassen hatte, fanden bis 1860 nur zehn Konzerte statt. Als nächstes bedeutendes Datum in der Orchestergeschichte ist der 15. Jänner 1860 zu nennen, als der damalige Hofoperndirektor Carl Eckert das erste Abonnementkonzert der Wiener Philharmoniker im Kärntnertortheater dirigierte. Bis 1903 und von 1908 bis 1933 wählten die Musiker jeweils einen Dirigenten für die Abonnementkonzerte einer Saison aus. Zwischen 1903 und 1908 und seit 1933 dirigierten und dirigieren Gastdirigenten.

Zu den bedeutendsten Abonnementdirigenten zählt Otto Dessoff der zwischen 1860 und 1875 das Repertoire erweiterte und für administrative Änderungen sorgte, darunter 1870 für die Wahl des neu errichteten „Goldenen Saales“ der 1812 gegründeten Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, der bis heute die wichtigste Wirkungsstätte des Orchesters ist.

Besonderes Ansehen erlangte das Orchester unter dem Dirigenten Hans Richter (Abonnementdirigent von 1883 bis 1898). Die Musiker arbeiteten u. a. mit Johannes Brahms, Anton Bruckner und Richard Wagner zusammen. Als Höhepunkt seiner Ära gelten die Uraufführungen der 2. und 3. Symphonie von Brahms sowie der 8. Symphonie Bruckners.

Auf Richter folgte Gustav Mahler, Abonnementdirigent von 1898 bis 1901. Unter seiner Leitung begann mit dem ersten Auslandsgastspiel zur Pariser Weltausstellung 1900 eine neue Ära. Mit Felix von Weingartner, dem Dirigenten der Abonnementkonzerte von 1908 bis 1927, gastierte das Orchester 1922 und 1923 zweimal mehrere Wochen lang in Südamerika und gab in Brasilien, Uruguay und Argentinien mehr als 80 Konzerte.[4] Es waren die ersten Gastspielreisen eines europäischen Orchesters in Lateinamerika.[5] 1922 spielte das Orchester bei den ersten Opernaufführungen der Salzburger Festspiele.

Als letzte ständige Abonnementdirigenten wirkten Wilhelm Furtwängler (1927 bis 1930) und Clemens Krauss (1930 bis 1933). Zwischen 1906 und 1944 dirigierte Richard Strauss viele Konzerte und war dem Orchester eng verbunden. Von 1933 bis 1937 erregte die Zusammenarbeit mit Arturo Toscanini großes Aufsehen. Eine wesentliche Rolle spielte auch Bruno Walter, der das Orchester erstmals 1907 dirigierte.

Dirigenten

Bis 1933 wählten die Philharmoniker jedes Jahr einen Dirigenten, der in dieser Saison alle Abonnementkonzerte dirigieren sollte, jedoch nicht den Titel „Chefdirigent“ trug. Von diesem System ging man ab, von nun an wurden verschiedene Gastdirigenten für die Konzerte und Tourneen verpflichtet. Eine besondere Beziehung verband das Orchester zwischen 1933 und 1937 mit Arturo Toscanini sowie zwischen 1933 und 1945 und zwischen 1947 und 1954 mit Wilhelm Furtwängler, der bis 1954 als eine Art Hauptdirigent des Orchesters fungierte. Eine wesentliche Rolle spielte auch Bruno Walter, der die Philharmoniker in den 1930er-Jahren dirigierte und in den 1940er-Jahren nach Wien zurückkehrte, um Konzerte mit Werken von Gustav Mahler zu dirigieren, darunter auch Aufnahmen mit der Altistin Kathleen Ferrier sowie ein Mahler-Konzert in der Wiener Staatsoper.

Außerdem arbeiteten die Philharmoniker mit vielen großen Dirigenten zusammen. Eine besonders lang anhaltende Zusammenarbeit bestand mit den späteren Ehrendirigenten Karl Böhm und Herbert von Karajan sowie mit dem Ehrenmitglied Leonard Bernstein, der ab 1966 mit dem Orchester konzertierte und mit ihm u. a. erneut das Werk von Mahler erarbeitete.

Zeit des Nationalsozialismus

Im Gegensatz zu den Berliner Philharmonikern, wo nur maximal 20 % aller Musiker der NSDAP angehörten, war bei den Wiener Philharmonikern die Anzahl der Parteimitglieder hoch. Bereits vor dem „Anschluss Österreichs“ 1938 waren 25 % der Musiker so genannte „Illegale“, die der Partei beigetreten waren, als sie in Österreich verboten war. Bis Kriegsende 1945 stieg die Zahl der Parteimitglieder und Angehöriger parteinaher Organisationen auf fast 50 %.[6] 15 Musiker, darunter Ricardo Odnoposoff, wurden 1938 aus „rassischen Gründen“ oder wegen ihrer politischen Haltung aus dem Orchester entfernt. Sechs jüdische Philharmoniker wurden später in KZs ermordet, ein junger Geiger fiel an der Ostfront.[7]

Nach dem „Anschluss“ verzeichneten die Wiener Philharmoniker nach Oliver Rathkolb massive finanzielle Einbußen. Im Zuge der 2012/2013 vom Orchester in Auftrag gegebenen Forschungen, die von Rathkolb, Bernadette Mayrhofer und Fritz Trümpi vorgenommen wurden und noch nicht beendet sind, fand man in einem Keller der Staatsoper das Abonnentenbuch: Unter den Abonnenten gab es bis 1938 einen hohen Anteil an jüdischem Bildungsbürgertum. … ein guter Teil des Publikums und der Mäzene sei dann weggefallen.[8][9]

1938 entließen die Nationalsozialisten alle jüdischen Künstler aus der Wiener Staatsoper und lösten am 7. Dezember den Verein Wiener Philharmoniker auf. Nach einer Intervention Wilhelm Furtwänglers wurde diese Auflösung einige Tage später von der „Abteilung X Musik“ des Propagandaministeriums zurückgenommen. Am 20. Juli 1939 wurde die neue Form des Vereins nach den Vorgaben von Propagandaminister Joseph Goebbels fixiert: „I. Die Organisation behält ihre Selbständigkeit und wird der Aufsicht des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda, Berlin, unterstellt. II. Das Vermögen wird freigegeben … Satzungsänderungen sind vorzunehmen …“ Der „Vereinsführer“ konnte nicht mehr von den Orchestermitgliedern gewählt werden, sondern wurde im Einvernehmen mit dem Gauleiter von Wien durch Minister Goebbels ernannt. Sämtliche Beschlüsse mussten von Goebbels bestätigt werden, um rechtswirksam zu werden. Weiters mussten auch die „Rechte der arischen Mitglieder“ in neuen Satzungen festgelegt werden. Auch die Dirigenten durften nicht mehr frei gewählt werden. Die Auslandsreisen wurden eingeschränkt; Wiens Reichsstatthalter und Gauleiter Baldur von Schirach gelang es, fast alle Mitglieder vom Militärdienst zu befreien. In diese Zeit fiel auch das erste Neujahrskonzert, das Clemens Krauss am 31. Dezember 1939 dirigierte.

1942 wurde in Wien, Innere Stadt (1. Bezirk), auf Betreiben von Schirach anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Orchesters der unmittelbar hinter der Wiener Staatsoper gelegene Teil der Augustinerstraße Philharmonikerstraße benannt. Zum Jubiläum erhielt Reichsminister Arthur Seyß-Inquart, im März 1938 für zwei Tage letzter österreichischer Bundeskanzler und diktatorischer Unterzeichner des „Anschlussgesetzes“, 1946 wegen NS-Verbrechen hingerichtet, den Ring der Wiener Philharmoniker.[10] An der Festsitzung des Orchesters am 31. März 1942 nahm dessen Protektor Schirach teil.[11] Das Orchester bedankte sich bei Schirach für die von ihm veranlassten Festlichkeiten vom 25. März bis 21. April 1942 und für die Ehrungen seiner Mitglieder mit dem Ehrenring der Wiener Philharmoniker.[12] Die Auszeichnungen für Seyß-Inquart, Schirach und vier andere Nationalsozialisten wurden am 23. Oktober 2013 durch einstimmigen Orchesterbeschluss aberkannt.[13]

Der Ehrenring wurde Schirach von US-Amerikanern, die ihn 1945 gefangen nahmen, abgenommen. Wie Schirachs Sohn ohne Nennung des Überbringers mitteilte, habe Schirach später ein weiteres Exemplar des Ehrenrings erhalten. 2012/2013 wurde dazu im Auftrag des Orchesters geklärt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Helmut Wobisch, illegaler Nationalsozialist, SS-Mann beim Juliputsch 1934, Denunziant, 1945 aus dem Orchester entfernt, aber 1953–1969 Geschäftsführer der Wiener Philharmoniker, dieses Zweitexemplar, ohne dass dazu ein Vereinsbeschluss vorlag, Schirach nach dessen Haftentlassung 1966 übergeben hat.[8][9]

Zeit nach 1945

Nur wenige Tage nach Kriegsende nahmen die Wiener Philharmoniker ihre Konzerttätigkeit wieder auf. Am 27. April 1945 spielten sie unter der Leitung von Clemens Krauss das erste Konzert im befreiten Wien im Konzerthaus. Die Musiker knüpften an die 1933 begonnene Tradition der Einladung von Gastdirigenten an. Besondere Bedeutung erlangte das Zusammenwirken mit Leonard Bernstein, Karl Böhm und Herbert von Karajan.[14]

Zu den Höhepunkten des Wiener Faschings zählt seit 1924 der von Orchestermitgliedern organisierte Ball der Wiener Philharmoniker im Musikverein, für dessen Eröffnung Richard Strauss die „Wiener Philharmoniker-Fanfare“ komponierte.

Seit 1997 können auch Frauen Mitglieder der Philharmoniker werden. Ende 2012 betrug der Frauenanteil im Orchester rund sechs Prozent.[15] Anfang 2014 waren von 128 aktiven, noch nicht im Ruhestand befindlichen Mitgliedern sieben Mitglieder weiblich, das entsprach einem Frauenanteil von 5,4 Prozent.[16]

Seit 2000 ist im Haus der Musik an der Wiener Seilerstätte das Museum der Wiener Philharmoniker der Öffentlichkeit zugänglich.

Seit 2004 findet bei freiem Eintritt alljährlich das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker (anfangs als „Konzert für Europa“) im Schlosspark von Schönbrunn statt. Mittlerweile wird dieses Sommernachtskonzert im Fernsehen in mehr als 60 Länder der Welt übertragen. In Wien besuchen jedes Jahr bis zu 100.000 Menschen das Konzertereignis.[17] Am 31. Mai 2018 gab es sogar 104.500 Besucher.[18]

In der Saison 2012/13 fanden jeweils zwei Abonnementserien mit je zehn Konzerten, darunter das Nicolai-Konzert als Erinnerung an den Gründer, und seit 1999 eine Soiréen-Serie mit sechs bis sieben Konzerten statt. Dazu kommen das Neujahrskonzert (mit drei Aufführungen am 30. und 31. Dezember sowie am 1. Jänner), Gastspiele (mehrmals jährlich Tourneen vorwiegend innerhalb Europas, den USA und Japan) sowie seit 1922 jeden Sommer Konzerte und Opern bei den Salzburger Festspielen, Ton- und DVD-Aufnahmen und zahlreiche Sonder- und Benefizkonzerte (u. a. werden seit 1999 die Einnahmen der Voraufführung des Neujahrskonzerts wohltätigen Organisationen zur Verfügung gestellt).

Nach beträchtlicher Kritik, das Orchester gebe zu historischer Forschung nicht alle Dokumente frei, gaben die Wiener Philharmoniker 2012/13 neue Forschungen zu ihrem Verhalten in der NS-Zeit und danach in Auftrag und publizierten im März 2013 gemeinsam mit dem Forschungsteam Ergebnisse (siehe Abschnitt NS-Zeit).

Mit mehr als 100.000 Euro unterstützten die Wiener Philharmoniker ein Schulprojekt von Amnesty International.[19]

Unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker finden alljährlich die Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker sowie das Internationale Orchesterinstitut Attersee statt, in dem junge Musiker von Orchestermitgliedern und Dirigenten den Wiener Klangstil vermittelt bekommen. Ebenso unter dem Ehrenschutz und der Mitwirkung der Wiener Philharmoniker steht das Internationale Musikforum Trenta für den Streichernachwuchs.

Neujahrskonzert

Das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker findet am 1. Jänner, also am Neujahrstag statt. Es ist überwiegend den Werken der Strauss-Dynastie gewidmet. Die Strauss-Konzerte am Neujahrstag gibt es seit 1941. Sie hießen „Johann Strauss-Konzert Philharmonische Akademie“; ein Vorläuferkonzert fand am Silvestervormittag 1939 statt. Erst nach dem Krieg erhielten die Konzerte den Namen Neujahrskonzert.

Am 22. April 1873 fand im Rahmen des Wiener Hofopernballs im Musikverein die erste Begegnung der Wiener Philharmoniker mit Johann Strauss (Sohn) statt. Für diesen Ball komponierte Strauss den Walzer „Wiener Blut“, op. 354. Bis 1878 folgten drei weitere Konzerte, danach gab es bis zum Tod des Komponisten 1899 zwar Kontakte und Zeichen gegenseitiger Wertschätzung, aber keine Aufführungen. Eine Wende brachten die Feiern zum 100. Geburtstag des Komponisten. Am 25. Oktober 1925 dirigierte Felix von Weingartner ein „Strauß-Konzert“. Schon zuvor setzte sich der Walzer „An der schönen blauen Donau“, op. 314 als beliebte Zugabe bei Auslandsreisen durch. Die eigentliche, später durch Tonaufnahmen auch dokumentierte Strauss-Tradition der Wiener Philharmoniker begründete jedoch Clemens Krauss mit einem Konzert am 11. August 1929 im Rahmen der Salzburger Festspiele, wo bis 1933 jeden Sommer ein Strauss-Konzert unter seiner Leitung gegeben wurde.

Das erste Strauss-Konzert zum Jahreswechsel unter Clemens Krauss wurde in der Zeit des Zweiten Weltkriegs als „Außerordentliches Konzert“ mit „Öffentlicher Generalprobe“ am Vormittag des 31. Dezember 1939 bzw. am Nachmittag des 30. Dezember 1939 im „Goldenen Saal“ der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien aufgeführt. Das Programm bestand ausschließlich aus Kompositionen von Johann Strauss Sohn.

Das erste Neujahrskonzert am Vormittag des 1. Jänner fand 1941 im Rahmen der „Zweiten Philharmonischen Akademie“ statt. Zur Aufführung gelangten Werke von Josef Strauss und Johann Strauss Sohn. Clemens Krauss leitete das Neujahrskonzert bis 1954. Während der Zeit seines Dirigierverbotes 1946/47 dirigierte Josef Krips, 1946 erscheint erstmals der „Radetzky-Marsch“, op. 228 von Johann Strauss (Vater) im Programm. Bis heute stehen der Walzer „An der schönen blauen Donau“, op. 314 und der „Radetzky-Marsch“, op. 228 als Zugaben am Ende des Neujahrskonzerts.

Nach dem plötzlichen Tod von Clemens Krauss entschieden sich die Wiener Philharmoniker für ihren Konzertmeister Willi Boskovsky als Nachfolger. Von 1955 bis 1979 leitete er das Neujahrskonzert. Der Tradition von Johann Strauss folgend, griff er immer wieder auch zur Geige. Auf Boskovsky folgte von 1980 bis 1986 Lorin Maazel (auch 1994, 1996, 1999, 2005) als Dirigent der Neujahrskonzerte. Seither wird der Dirigent von den Wiener Philharmonikern jährlich gewählt. Es handelt sich um dem Orchester eng verbundene Dirigenten wie Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Herbert von Karajan, Carlos Kleiber, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa und Franz Welser-Möst.

Beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1992 wurde der Gründung der Wiener Philharmoniker durch Otto Nicolai gedacht, als Auftakt wurde die Ouvertüre aus Die lustigen Weiber von Windsor gespielt.

Unter Boskovsky übertrug das Österreichische Fernsehen das Konzert 1959 erstmals live. Das Konzert wird im blumengeschmückten „Goldenen Saal“ der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien vom ORF in mehr als 70 Länder übertragen und erreicht durchschnittlich alljährlich mehr als 40 Millionen Zuseher. In die Fernsehübertragung sind auch Balletteinlagen und Filme zu einzelnen Werken integriert. Hohe Verkaufszahlen erreichen die Aufnahmen auf CD und DVD, die wenige Tage nach dem Konzert erscheinen. Die DVD des Neujahrskonzerts übersteigt die Verkäufe sehr gut laufender Opern-DVDs bis zum 10-Fachen (Angaben: Universal Music Austria, 2006). Bei einer Online-Umfrage des ORF 2006 wurde das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker zum beliebtesten Nationalsymbol Österreichs gewählt.

Organisation

Die Wiener Philharmoniker sind als privater Verein organisiert. Sie setzen sich aus Mitgliedern des Orchesters der Wiener Staatsoper zusammen. Die Statuten des Vereins besagen, dass ein Musiker mindestens drei Jahre im Staatsopernorchester gespielt haben muss, bevor er die Aufnahme in den Verein beantragen kann.

Seit ihrer Gründung sind die Wiener Philharmoniker somit sowohl als Opern- als auch als Konzertorchester tätig. Die Symbiose sichert den Musikern als Angestellte der Wiener Staatsoper ein fixes Einkommen, wodurch die Unabhängigkeit der Wiener Philharmoniker als Konzertunternehmer gesichert wird. Die Wiener Staatsoper wiederum profitiert von der Qualität, die in vielen zusätzlich zum Opernbetrieb abgehaltenen Proben gewahrt bleibt.

Die Mitglieder der Wiener Philharmoniker sind nicht nur für die Auswahl der Programme, Dirigenten und Solisten, sondern auch für die Organisation, den Kartenverkauf und die Finanzverwaltung verantwortlich. Alle Entscheidungen werden in Versammlungen nach demokratischen Prinzipien getroffen, wobei die täglichen Geschäfte von einem 12-köpfigen, von der Versammlung aller Orchestermitglieder gewählten Komitee durchgeführt werden.

Die Hauptversammlung aller Mitglieder wählt im Abstand von vier Jahren ein Komitee, das die Alltagsarbeiten wie Konzert- und Reiseplanungen, Kartenverkauf, Ballorganisation, Archivarbeiten und Finanzverwaltung übernimmt.

Vorstände (Auswahl)

Klang

Die Philharmoniker sind bis heute Modell für den sogenannten Wiener Klangstil: Das Instrumentarium von Bläsern und Schlagwerk der Wiener Philharmoniker unterscheidet sich von dem anderer großer Orchester, was zu einem deutlich anderen Klang führt. Die Streichergruppen verwenden gängige Instrumente, pflegen aber traditionell ein besonderes Klangideal, das den neuen Mitgliedern jeweils von den erfahreneren Spielern vertraut gemacht wird und auch als „Wiener Streicherklang“ bezeichnet wird. Die internationale Entwicklung während des 19. Jahrhunderts hin zu immer größerem Klangvolumen fand hier nicht in diesem Ausmaß statt.

So blasen die Hornisten auf einem einfachen F-Horn mit Pumpventilen und aufgesetztem kreisrund gebogenen Mundrohr, dem Wiener Horn. Die Wiener Philharmoniker sind weltweit das einzige Orchester, bei dem alle Hornisten das Wiener Horn beherrschen,[34] während in anderen Wiener Orchestern nur ein Teil der Instrumentalisten dieses Instrument beherrscht, und sich in praktisch allen übrigen Orchestern das F/B-Doppelhorn durchsetzte. Auch in anderen Stimmgruppen werden spezielle, sonst nicht verwendete Instrumente eingesetzt, so bei der Klarinette (Sonderheiten gegenüber der deutschen Klarinette hinsichtlich Bohrungsdurchmesser, Mundstück und Rohrblättern), dem Fagott, der Posaune und der Trompete. Bemerkenswert ist der Einsatz der Wiener F-Tuba und der Wiener Oboe. Alle Fellinstrumente sind mit Ziegenpergament bespannt, Kunststofffelle werden nicht verwendet. Bei der Wiener Pauke wird der bewegliche Kessel gegen das Fell gedrückt.

Der Klang des Orchesters wird dadurch im historischen Sinn authentischer. Das Orchester nähert sich dem Klang der Wiener Klassik und der Wiener Schule mehr an als andere moderne Orchester.[35]

Dirigenten

Wiener Musikverein Großer Saal
Open-Air-Konzert der Philharmoniker, Schönbrunn 2009.

Philharmonische Academie 1842–1860

Abonnementdirigenten 1860–1933

(jährlich gewählt für alle Konzertdirigate einer Saison)

Gastdirigenten 1933–1945

Gastdirigenten 1945–1992 mit einigen Nachträgen

NameAnzahl der dirigierten AbonnementkonzerteJahr des ersten u. letzten Auftritts im Zyklus
Karl Böhm571952–1980
Claudio Abbado411967–2014
Zubin Mehta29 +1964–
Lorin Maazel281962–20??
Hans Knappertsbusch261947–1964
Wilhelm Furtwängler221947–1954
Herbert von Karajan181946–1985
Otto Klemperer1959–1968
Clemens Krauss141947–1954
André Previn14 +1978–
Leonard Bernstein131966–1988
Christoph von Dohnányi13 +1975–
Bernard Haitink12 +1972–
Rafael Kubelík111954–1971
101953–1963
Horst Stein101970–2008
Carlos Kleiber091974–1994
James Levine09 +1982–
Riccardo Muti09 +1975–
Carl Schuricht081956–1965
Sir Georg Solti081961–1997
Carlo Maria Giulini071984–2005
Erich Leinsdorf071947–1993
Dimitri Mitropoulos071956–1960
André Cluytens051955–1958
Eugene Ormandy051956–1969
George Szell051966–1968
Volkmar Andreae041947–1949
Josef Krips041945–1947
Václav Neumann041987–1995
Sir Charles Mackerras041979–2008
Seiji Ozawa04 +1990–
Mariss Jansons04 +
Christian Thielemann04 +
Eugen Jochum031972–1982
István Kertész031964–1972
Sir Colin Davis02 +1988–
Werner Egk021962–1971
Franz Welser-Möst022011–2013
021977–1978
021946
Pierre Monteux021959–1960
Rudolf Moralt021945–1947
Georges Prêtre02 +1963–
Daniele Gatti02 +
Ernest Ansermet011951
Sir John Barbirolli011967
Daniel Barenboim01 +1991–
Erich Binder011981
Boris Blacher011963
Fritz Busch011950
Riccardo Chailly011980
János Ferencsik011982
Wolfgang Fortner011969
Ferenc Fricsay011961
011962
Hans Graf011987
Leopold Hager011982
Nikolaus Harnoncourt01 +1984–
Anton Heiller011968
Paul Hindemith011963
Joseph Keilberth011952
Aram Chatschaturjan011961
Frank Martin011967
Carl Melles011970
Paul Paray011946
Christoph Prick011978
Felix Prohaska011945
Karl Richter011974
Gennadi Roschdestwenski011978
Wolfgang Sawallisch011986
Ulf Schirmer011992
Stanislaw Skrowaczewski011971
Hans Swarowsky011970
Alfred Uhl011966
Bruno Walter011955
Giuseppe Sinopoli01 +
Pierre Boulez01
John Eliot Gardiner01
Sir Roger Norrington01
Marcello Viotti01
Leopold Stokowski01
Mariss Jansons01 +
Gustavo Dudamel01 +

Konzertabonnements

Für bestimmte Abonnements, um sich regelmäßig Konzerte der Philharmoniker anzuhören, muss man sich jährlich als Interessent melden, um auf der Warteliste nicht zurückgereiht zu werden. So wartet man bis zu 14 Jahre auf den Erhalt des Abos, das nicht automatisch den Erben zuteilwird. Einzelne Karten dürfen weitergegeben oder zum Restkartenverkauf zurückgegeben werden.[36]

Auszeichnungen und Ehrungen

Die Wiener Philharmoniker wurden für ihre Tätigkeiten vielfach ausgezeichnet, darunter Ehrenmitgliedschaften in vielen Organisationen.

Die Republik Österreich ehrte 1988 das Orchester mit der Herausgabe des Wiener Philharmonikers, der ersten und überaus begehrten Goldbarrenmünze Europas.

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines betrieb 2006/2007 einen Airbus A340-313X unter dem Namen Philharmoniker mit einer Sonderlackierung, die typische Instrumente des Orchesters und die gleichnamige Goldmünze zeigt.[37]

2014 wurden die Wiener Philharmoniker mit dem Birgit-Nilsson-Preis und dem Herbert-von-Karajan-Musikpreis ausgezeichnet.

Chartplatzierungen

Alben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[38]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UK
1964Das NeujahrskonzertDE13
(2 Wo.)DE
Wiener Philharmoniker / Willi Boskovsky
1972SpartacusUK16
(15 Wo.)UK
Aram Chatschaturjan / Vienna Philharmonic Orchestra
1981Der Jahrhundert-BallDE4
(10 Wo.)DE
1992Strauß - Musik einer DynastieAT18
(5 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Willi Boskovsky
1993Carmen-FantasieDE37
(10 Wo.)DE
Anne-Sophie Mutter / James Levine / Wiener Philharmoniker
1996Neujahrskonzert 1996AT3
Gold
Gold

(16 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Lorin Maazel
Verkäufe: + 25.000
1997Neujahrskonzert 1997AT7
Gold
Gold

(12 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Riccardo Muti
Verkäufe: + 25.000
1998Neujahrskonzert 1998AT15
Gold
Gold

(9 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Zubin Mehta
Verkäufe: + 25.000
1999Neujahrskonzert / New Year’s Concert 1999DE33
(6 Wo.)DE
AT4
Gold
Gold

(11 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Lorin Maazel
Verkäufe: + 25.000
2000New Year’s Concert 2000DE52
(3 Wo.)DE
AT8
Platin
Platin

(11 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Riccardo Muti
Verkäufe: + 50.000
2001Neujahrskonzert 2001DE45
(4 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(38 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Nikolaus Harnoncourt
Verkäufe: + 80.000
2002Neujahrskonzert 2002DE37
(4 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(37 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Seiji Ozawa
Verkäufe: + 480.000
Best of NeujahrskonzertAT25
Gold
Gold

(8 Wo.)AT
Verkäufe: + 20.000
2003Neujahrskonzert 2003DE41
(3 Wo.)DE
AT1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(26 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Nikolaus Harnoncourt
Verkäufe: + 90.000
Opera AriasDE56
(21 Wo.)DE
AT40
(4 Wo.)AT
Anna Netrebko / Wiener Philharmoniker / Noseda
2004Best of Neujahrskonzert 2AT51
(4 Wo.)AT
Neujahrskonzert 2004DE59
(4 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(22 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Riccardo Muti
Verkäufe: + 60.000
Konzert für Europa – The Schönbrunn ConcertAT19
Gold
Gold

(10 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Bobby McFerrin
Verkäufe: + 15.000
2005Neujahrskonzert 2005DE44
(3 Wo.)DE
AT1
(22 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Lorin Maazel
2006Neujahrskonzert 2006DE23
(5 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(17 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Mariss Jansons
Verkäufe: + 60.000
2007Neujahrskonzert 2007DE40
(4 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(19 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Zubin Mehta
Verkäufe: + 40.000
Le nozze di FigaroAT43
(3 Wo.)AT
Ildebrando D'Arcangelo / Anna Netrebko / Bo Skovhus / Dorothea Röschmann / Christine Schäfer / Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor / Wiener Philharmoniker / Nikolaus Harnoncourt
2008Neujahrskonzert 2008DE25
(4 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(23 Wo.)AT
CH28
(3 Wo.)CH
Wiener Philharmoniker / Georges Prêtre
Verkäufe: + 40.000
Karajan GoldDE31
(6 Wo.)DE
AT49
(2 Wo.)AT
Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker / Wiener Philharmoniker
Sommernachtskonzert SchönbrunnAT27
(1 Wo.)AT
Georges Prêtre / Wiener Philharmoniker
Chopin - The Piano ConcertosDE86
(4 Wo.)DE
Lang Lang / Wiener Philharmoniker / Zubin Mehta
2009Neujahrskonzert 2009DE35
(5 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(21 Wo.)AT
CH37
(3 Wo.)CH
Wiener Philharmoniker / Daniel Barenboim
Verkäufe: + 40.000
Sommernachtskonzert Schönbrunn 2009AT43
(3 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Daniel Barenboim
2010Neujahrskonzert 2010DE29
(5 Wo.)DE
AT1
(30 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Georges Prêtre
Summer Night Concert Schönbrunn 2010AT27
(3 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Franz Welser-Möst
2011Neujahrskonzert 2011DE29
(3 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(27 Wo.)AT
CH31
(3 Wo.)CH
Wiener Philharmoniker / Franz Welser-Möst
Verkäufe: + 40.000
Faszination KlangAT2
(6 Wo.)AT
Summer Night Concert Schönbrunn 2011 – Virtuoso PicturesAT42
(2 Wo.)AT
Benjamin Schmid / Wiener Philharmoniker / Valery Gergiev
2012Faszination Klang - Vol. 2AT27
(3 Wo.)AT
Neujahrskonzert 2012DE12
(5 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(28 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Mariss Jansons
Verkäufe: + 40.000
Dances And Waves – Schönbrunn 2012 Summer Night ConcertAT37
(1 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Gustavo Dudamel
2013New Year’s Concert 2013 / Neujahrskonzert 2013DE37
(5 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(24 Wo.)AT
CH24
(4 Wo.)CH
Wiener Philharmoniker / Franz Welser-Möst
Verkäufe: + 15.000
Sommernachtskonzert / Summer Night Concert 2013AT15
(4 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Lorin Maazel / Michael Schade
Brahms: The Piano ConcertosCH98
(1 Wo.)CH
2014Neujahrskonzert 2014 / New Year’s Concert 2014DE12
(7 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(22 Wo.)AT
CH9
(4 Wo.)CH
Daniel Barenboim / Wiener Philharmoniker
Verkäufe: + 30.000
SommernachtsKonzert 2014 – Summer Night ConcertAT16
(3 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Eschenbach / Lang Lang
The Mozart AlbumDE33
(12 Wo.)DE
AT11
(12 Wo.)AT
CH49
(7 Wo.)CH
Lang Lang / Wiener Philharmoniker / Nikolaus Harnoncourt
2015Neujahrskonzert 2015 – New Year’s ConcertDE22
(5 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(25 Wo.)AT
Zubin Mehta / Wiener Philharmoniker
Verkäufe: + 30.000
Sommernachtskonzert 2015 – Summer Night ConcertAT31
(2 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Mehta / Buchbinder
2016New Year’s Concert – The Complete WorksAT71
(1 Wo.)AT
Neujahrskonzert 2016 – New Year’s ConcertDE10
(6 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(27 Wo.)AT
CH8
(6 Wo.)CH
Mariss Jansons / Wiener Philharmoniker
Verkäufe: + 30.000
Sommernachtskonzert 2016 / Summer Night ConcertAT8
(4 Wo.)AT
2017New Year’s Concert 2017 – NeujahrskonzertDE13
(6 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(23 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Gustavo Dudamel
Verkäufe: + 30.000
Mahler: Das Lied von der ErdeAT43
(1 Wo.)AT
CH88
(1 Wo.)CH
Jonas Kaufmann / Wiener Philharmoniker / Jonathan Nott
SommerNachtsKonzert 2017 – Summer Night ConcertAT8
(1 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Christoph Eschenbach / Renée Fleming
2018Neujahrskonzert 2018 – New Year’s ConcertDE13
(5 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(26 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Riccardo Muti
Verkäufe: + 30.000
Sommernachtskonzert 2018 – Summer Night ConcertAT3
(4 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Valery Gergiev / Anna Netrebko
2019Neujahrskonzert 2019 – New Year’s Concert 2019DE13
(7 Wo.)DE
AT1
(16 Wo.)AT
CH3
(7 Wo.)CH
Wiener Philharmoniker / Christian Thielemann
Sommernachtskonzert 2019AT15
(2 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Gustavo Dudamel / Yuja Wang
2020Neujahrskonzert 2020 – New Year’s Concert 2020DE10
(5 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(… Wo.)AT
CH4
(5 Wo.)CH
Wiener Philharmoniker / Andris Nelsons
Verkäufe: + 15.000
John Williams in ViennaDE7
(… Wo.)DE

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Singles

JahrTitel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[38]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UK
1971Theme from The Onedin LineUK15
(14 Wo.)UK
2011Johann Strauss II: An der schönen blauen Donau. Walzer, op.314AT57
(1 Wo.)AT
Wiener Philharmoniker / Georges Prêtre

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

  • NiederlandeNiederlande Niederlande
    • 1978: für das Album De beroemdste muziek van de familie Strauss
  • OsterreichÖsterreich Österreich
    • 1993: für das Album Neujahrskonzert 1993
    • 1996: für das Album Neujahrskonzert 1994
    • 1999: für das Album Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
    • 2000: für das Album Neujahrskonzert 1987
    • 2001: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2001
    • 2004: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2004
    • 2006: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2006
    • 2007: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2007
    • 2008: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2008
    • 2009: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2009
    • 2014: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2014
    • 2015: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2015
    • 2016: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2016
    • 2017: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2017
    • 2018: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2018

Platin-Schallplatte

  • NiederlandeNiederlande Niederlande
    • 1978: für das Album Strauss concert in Wenen
  • OsterreichÖsterreich Österreich
    • 1990: für das Album Neujahrskonzert in Wien
    • 2011: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2011
    • 2012: für das Videoalbum Neujahrskonzert 2012

2× Platin-Schallplatte

  • JapanJapan Japan
    • 2002: für das Album Neujahrskonzert 2002[39]

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionGold record icon.svg GoldPlatinum record icon.svg PlatinVer­käu­feQuel­len
Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Japan (RIAJ) Japan (RIAJ)0! GPlatinum record icon.svg 2× Platin2400.000Einzelnachweise
Niederlande (NVPI) Niederlande (NVPI)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg Platin1150.000nvpi.nl
Österreich (IFPI) Österreich (IFPI)Gold record icon.svg 21× Gold21Platinum record icon.svg 37× Platin371.160.000ifpi.at
InsgesamtGold record icon.svg 22× Gold22Platinum record icon.svg 40× Platin40

Literatur

  • Clemens Hellsberg: Demokratie der Könige. Die Geschichte der Wiener Philharmoniker. Schweizer Verlagshaus, Zürich / Kremayr und Scheriau, Wien / Musikverlag Schott, Mainz 1992, ISBN 3-7957-0236-4 (Schott).
  • Fritz Trümpi: Politisierte Orchester. Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus. Böhlau, Wien 2011, ISBN 978-3-205-78657-3.
  • Musikblätter der Wiener Philharmoniker (1946–1949 unter dem Titel Wiener Musikblätter) ZDB-ID 1144225-6.

Weblinks

Commons: Wiener Philharmoniker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Wiener Philharmoniker bestes Orchester.@1@2 (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. wien.orf.at, 6. Oktober 2006; abgerufen am 2. Jänner 2011.
  2. La monde de la musique: Die besten Orchester Europas. (Memento vom 18. Februar 2012 im Internet Archive)
  3. Das sind die besten Orchester der Welt. Welt Online, 18. November 2008. Abgerufen am 2. Jänner 2011.
  4. Clemens Hellsberg: Demokratie der Könige. Die Geschichte der Wiener Philharmoniker. Schweizer Verlagshaus, Zürich / Kremayr und Scheriau, Wien / Musikverlag Schott, Mainz 1992, S. 396–407.
  5. Friedemann Pestel: Global Trajectories and National Representation: German and Austrian Orchestras Touring Latin America in the 1960s. In: Daniela Fugellie, Ulrike Mühlschlegel, Matthias Pasdzierny, Christina Richter-Ibánez (Hrsg.): Trayectorias – music between Latin America and Europe 1945–1970 / Trayectorias – música entre América Latina y Europa 1945–1970. Ibero-Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz, Berlin 2019, ISBN 978-3-935656-75-7, S. 43–57, hier S. 43.
  6. Fritz Trümpi: Politisierte Orchester. Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus. Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2011, S. 113
  7. Fritz Trümpi: Walzer für Nazis. Die Wiener und die Berliner Philharmoniker dienten dem NS-Staat, so gut es die rivalisierenden Musiker jeweils konnten. In: Die Zeit, Nr. 15/2011, S. 16
  8. a b Thomas Trenkler: Rätsel um Philharmoniker-Ring für Schirach gelöst. In: Der Standard, Wien, 11. März 2013, S. 15, und Website des Blattes vom 10. März 2013
  9. a b Späte Aufarbeitung eines dunklen Kapitels. Blick von außen „längst fällig“. Website des ORF, 11. März 2013
  10. Gert Korentschnig: Geehrte Nazis: Die Aufdeckung. In: Kurier, Wien, 19. Jänner 2013, S. 25
  11. Festsitzung der Wiener Philharmoniker. In: Neuigkeits-Welt-Blatt, Wien, Nr. 76, 31. März 1942, S. 3
  12. Fritz Trümpi: Politisierte Orchester. Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus. Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2011, S. 198
  13. Philharmoniker: Nazi-Auszeichnungen aberkannt. Website des ORF, 22. Dezember 2013
  14. Historisches Archiv der Wiener Philharmoniker
  15. orf.at – Wenige Frauen bei Wiener Philharmonikern. 28. Dezember 2012; abgerufen am 25. Dezember 2014.
  16. Die Wiener Philharmoniker sind nicht immer ein Vorbild. diepresse.com, 22. Jänner 2014; abgerufen am 25. Dezember 2014.
  17. Sommernachtskonzert
  18. Besucherrekord bei Sommerkonzert orf.at, 31. Mai 2018, abgerufen 1. Juni 2018.
  19. Neujahrskonzert: Gedenken an Ersten Weltkrieg. Auf: wien.orf.at. 28. Dezember 2013.
  20. Christian Fastl: Simandl, Franz. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 5, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 3-7001-3067-8.
  21. Christian Fastl: Wunderer, Familie. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 5, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 3-7001-3067-8.
  22. Uwe Harten: Hawranek, Karl. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9.
  23. Uwe Harten: Burghauser, Hugo. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-3043-0.
  24. Barbara Boisits: Jerger (eig. Jerabek), Wilhelm Franz. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9.
  25. Christian Fastl: Sedlak, Friedrich (Fritz). In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 4, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2005, ISBN 3-7001-3046-5.
  26. Uwe Harten: Freiberg, Gottfried Rudolf (Ritter von). In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-3043-0.
  27. Hanzl-Prozeß wurde nach 3 Minuten vertagt … In: Arbeiter-Zeitung. Wien 12. Juli 1966, S. 7 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).: „Professor [Rudolf] Hanzl war sechs Jahre lang, von 1947 bis 1953, Vorstand der Wiener Philharmoniker gewesen, hat[t]e sich als Musiker – als Fagottist – und als Dirigent einen international bekannten Namen gemacht und war nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland mit Orden geradezu überschüttet worden. […]“
  28. Eintrag zu Rudolf Hanzl, Dirigent, geb. am 22. 3. 1912 in Wien, … In: Nachlässe in Österreich – Personenlexikon. Österreichische Nationalbibliothek (Hrsg.), abgerufen am 23. Juli 2016: „… war ab 1936 als Fagottist an der Wiener Staatsoper, in der Burgkapelle und bei den Philharmonikern tätig. Ab 1947 stand er den Philharmonikern vor. […]“
  29. Eintrag zu Rudolf Hanzl (Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof) in der Gräberdatenbank der Friedhöfe Wien; abgerufen am 23. Juli 2016: „Geburtsdatum 22.03.1912, Lebensalter 85, Sterbedatum [ohne], Bestattungsdatum 22.09.1997“
  30. Alexander Rausch: Strasser, Otto. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 5, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 3-7001-3067-8.
  31. Andrea Harrandt: Altenburger, Familie. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-3043-0.
  32. Alexander Rausch: Resel, Werner. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5.
  33. Wiener Philharmoniker: Daniel Froschauer beerbt Andreas Großbauer bei den Wiener Philharmonikern. Kleine Zeitung, 20. Juni 2017; abgerufen am 21. Juni 2017.
  34. Thomas Jöbstl: Einfluß des Musikers und des Instrumentes auf den Wiener Hornklang. (Memento des Originals vom 30. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2 2000, S. 4 (PDF, 11,4 MB).
  35. Der Wiener Klangstil (Memento vom 26. April 2013 im Internet Archive)
  36. Bis zu 14 Jahre Warten auf Philharmoniker-Abo orf.at, 13. Oktober 2014, abgerufen 14. Oktober 2017.
  37. Airbus A340-313X OE-LAL der Austrian Airlines in der Lackierung „Philharmoniker“. Foto von Gerhard Vysocan auf Airliners.net, 19. April 2007. Abgerufen am 2. Jänner 2011.
  38. a b Chartquellen: DE AT CH UK1 UK2
  39. 2× Platin für Neujahrskonzert 2002 in Japan (Memento vom 25. Februar 2020 im Internet Archive)

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