AnnenMayKantereit ¦ Alles Nix Konkretes

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CD (Album, Digipak)

Vorrätig

GTIN: 0602547703781 Artist: Genres & Stile: ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Release

Veröffentlichung Alles Nix Konkretes:

2016

Hörbeispiel(e) Alles Nix Konkretes:





Alles Nix Konkretes auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Alles nix Konkretes
Studioalbum von AnnenMayKantereit

Veröffent-
lichung(en)

18. März 2016

Label(s)Vertigo Berlin

Format(e)

LP, CD, MP3

Genre(s)

Rock

Titel (Anzahl)

12

Länge

40:24

Produktion

Moses Schneider

Studio(s)

Hansa Tonstudios, Ballsaal Studios

Chronologie
AMK (2013)Alles nix KonkretesSchlagschatten (2018)
Singleauskopplungen
5. Februar 2016Pocahontas
18. März 2016Barfuß am Klavier

Alles nix Konkretes ist das erste Studioalbum der Kölner Rockband AnnenMayKantereit. Es wurde am 18. März 2016 veröffentlicht und stieg in der Debütwoche auf Platz 1 in die deutschen und österreichischen sowie auf Platz 6 in die Schweizer Albumcharts ein. Bereits am 5. Februar 2016 war die Singleauskopplung Pocahontas veröffentlicht worden, die sich in den deutschen und österreichischen Singlecharts platzieren konnte (höchste Platzierung: Platz 31 Deutschland, Platz 63 Österreich, Stand 3. April 2016). Am Erscheinungstag des Albums erschien eine weitere Singleauskopplung mit dem Titel Barfuß am Klavier, die die deutschen Charts erreichte (höchste Platzierung Platz 51, Stand 3. April 2016).

Das Album erschien als LP, CD und MP3 bei Universal.

Titelliste

  1. Oft gefragt – 3:12
  2. Pocahontas – 3:05
  3. Es geht mir gut – 2:41
  4. 3. Stock – 4:12
  5. Wohin du gehst – 2:59
  6. Mir wär' lieber, du weinst – 3:17
  7. Bitte bleib – 4:41
  8. Neues Zimmer – 2:57
  9. Barfuß am Klavier – 3:15
  10. 21, 22, 23 – 2:49
  11. Länger bleiben – 4:36
  12. Das Krokodil – 2:40

Rezeption

vergleicht die Band in seiner Rezension des Albums mit den Beatsteaks: „AnnenMayKantereit erinnern an die Beatsteaks, obwohl sie nicht wie die Beatsteaks klingen. Mit den Urgesteinen des Berliner Punk-Establishments teilen sie sich den Wumms und das Bummsfallera, eine gewisse Grobschlächtigkeit, die auf Festivals immer geht. Ihr Sänger Henning May singt auch so reibeisern wie der Typ von den Beatsteaks, und seine Texte sind genauso schlecht, nur auf deutsch.“[1]

Josa Mania-Schlegel beschrieb den Sound von Sänger Henning May auf SZ.de als „Atem des Geschundenen“: „Mays großer Trumpf des rauen Tons wirkt dann wie ein Effekt, der aber genau das Gegenteil bedeuten soll - nämlich Echtheit.“[2]

Über das Lied Oft gefragt sagte der Sänger Drangsal in einem Interview: „Als ich das zum ersten Mal gehört habe, sind mir irgendwie die Tränen gekommen“.[3] Das Lied sei „vielleicht der großartigste deutschsprachige Popsong der letzten zwanzig Jahre“. Es sei „ein unfassbares Lied“.[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Von Daniel Gerhardt: AnnenMayKantereit: Haben die jungen Leute das verdient? Abgerufen am 4. Dezember 2018.
  2. Josa Mania-Schlegel: Liebeskummer für die Generation Tinder. In: sueddeutsche.de. 1. August 2015, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 20. März 2017]).
  3. a b Drangsal – Interview Teil 1. youtube.de, 26. April 2018, abgerufen am 28. August 2018.

Artist(s)

Veröffentlichungen von AnnenMayKantereit die im OTRS erhältlich sind/waren:

Schlagschatten ¦ Wird Schon Irgendwie Gehen ¦ AnnenMayKantereit & Freunde: Live in Berlin ¦ Alles Nix Konkretes ¦ 12

AnnenMayKantereit auf Wikipedia (oder andere Quellen):

AnnenMayKantereit
AnnenMayKantereit (2017)
AnnenMayKantereit (2017)
Allgemeine Informationen
HerkunftKöln, Deutschland
Genre(s)Pop-Rock
Gründung2011
Websitewww.annenmaykantereit.com
Aktuelle Besetzung
Christopher Annen
Henning May
Severin Kantereit
Ehemalige Mitglieder
Lars Lötgering (bis 2014)
Malte Huck (2014–2020)
Gastmusiker
Ferdinand Schwarz

AnnenMayKantereit (auch kurz AMK)[1] ist eine deutsche Rockband aus Köln, die 2011 gegründet wurde. Die Gruppe singt überwiegend auf Deutsch. Als besonderes Merkmal gilt die markante, raue Stimme des Sängers Henning May.[2]

Geschichte

Die drei Gründungsmitglieder, aus deren Familiennamen sich der Bandname zusammensetzt, lernten sich während ihrer Schulzeit am Schiller-Gymnasium in Köln-Sülz kennen.[3] Anfangs noch zu dritt als Straßenmusiker in Köln unterwegs, stieß bei einer Jam-Session auf der Uniwiese in Köln der Bassist Lars Lötgering dazu.[4][5][6] 2013 erschien ihr erstes selbst aufgenommenes Album,[7] das im Rahmen einer Release-Party im in Köln vorgestellt wurde.[8] Das Album entstand in Eigenregie und wurde teilweise auch bei Auftritten auf der Straße aufgenommen. Mittlerweile ist das Album vergriffen.[9] Ihre Lieder veröffentlichten AnnenMayKantereit vor allem auf ihrem eigenen YouTube-Kanal.[10] Von August 2014 bis September 2020 war Malte Huck Bassist der Band.[11] Der Trompeter Ferdinand Schwarz begleitet die Band seit 2014 auf ihren Tourneen.[12]

Nachdem das Video zu dem Song Wohin du gehst veröffentlicht worden war, folgte eine deutschlandweite Clubtour. Im Sommer 2014 spielte die Band auf mehreren großen Festivals, darunter das Appletree Garden Festival, das Open Flair und das Reeperbahn Festival. Im Herbst desselben Jahres spielten sie mehrere Konzerte als Vorgruppe der Beatsteaks[13] und begleiteten die Stadtrandlichter Tour von Clueso als Vorgruppe.[14] Beim New Music Award der ARD-Jugendprogramme zählten sie 2014 zu den Finalisten.[15] Mit dem Song Oft gefragt traten AnnenMayKantereit im Dezember 2014 in der Fernsehsendung Circus HalliGalli auf,[16] im Anschluss folgte Anfang 2015 erneut eine Clubtour. Im Sommer 2015 gab es weitere Festivalauftritte, unter anderem beim Haldern Pop Festival und bei Rock am Ring.

Im Herbst 2015 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag bei Universal. Gemeinsam mit Moses Schneider nahmen sie in den Hansa Studios in Berlin die EP Wird schon irgendwie gehen auf, die im Oktober 2015 beim Label Vertigo Berlin veröffentlicht wurde.[17] Im Februar 2016 wurde die Singleauskopplung Pocahontas aus dem Album Alles nix Konkretes veröffentlicht, das im März 2016 bei Universal erschien. Die Band spielte während des Festivalsommers 2016 zahlreiche Open-Air-Konzerte, unter anderem beim Hurricane Festival und beim Highfield-Festival. Im Herbst 2016 veröffentlichte die Band einen Livemitschnitt eines Konzerts in Berlin.

In der Folge Böser Boden der Fernsehreihe Tatort vom November 2017 hatte die Band einen Gastauftritt mit ihrem Lied Oft gefragt. Im Dezember 2018 erschien ihr Album Schlagschatten. Im Januar 2019 gab BMG bekannt, dass die Band einen Verlagsvertrag mit ihnen unterschrieben habe.[18] Ende Januar 2019 begann nach einjähriger Pause eine neue Tour der Band,[19] zwischen Mai und August traten sie bei diversen Festivals im deutschsprachigen Raum auf. Im September 2019 veröffentlichten sie den Song Ozean, den sie bereits während ihrer Tournee gespielt hatten.

Wegen der COVID-19-Pandemie musste die Band ab März 2020 alle für 2020 geplanten Konzerte absagen.[20][21] Im September 2020 trat die Band in Berlin bei der Großdemonstration von Fridays for Future erstmals wieder vor Publikum auf.[22] Dabei gab sie die Trennung von Malte Huck bekannt.[23][24] Im Oktober 2020 gab die Band im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung von SOS Méditerranée ein Live-Konzert, wegen der Pandemie allerdings ohne Publikum.[25][26] Im November 2020 veröffentlichte die Band ohne Ankündigung mit 12 ihr drittes Studioalbum.[27]

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CH
2016Alles nix Konkretes
Vertigo Berlin
DE1
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(178 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(46 Wo.)AT
CH6
(29 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 18. März 2016
Verkäufe: + 315.000
2018Schlagschatten
Vertigo Berlin
DE2
Gold
Gold

(… Wo.)DE
AT3
(… Wo.)AT
CH10
(… Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 7. Dezember 2018
Verkäufe: + 100.000
202012
Irrsinn Tonträger
DE4
(… Wo.)DE
AT8
(… Wo.)AT
CH17
(… Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 17. November 2020

Auszeichnungen

Nominierungen

Einzelnachweise

  1. AnnenMayKantereit: Posting bei Facebook, 5. November 2013.
  2. Catharina Hettiger: In Würzburg erleben AnnenMayKantereit ihr größtes Tour-Konzert. In: MainPost.de. 4. Oktober 2015, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  3. Alina: Draußen Musik machen. In: LizzyNet.de. 1. Februar 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  4. Julia Lührs, Elif Senel: Redezeit mit „Annen May Kantereit“ – WDR 5 (archiviert, als mp3 Download verfügbar). WDR, 22. Dezember 2014, abgerufen am 4. März 2020 (deutsch).
  5. AnnenMayKantereit – laut.de – Band. Abgerufen am 3. März 2020.
  6. Benjamin Windhoff: Henning May trifft Lars Lötgering auf der Uniwiese Köln. Youtube, 6. Juni 2012, abgerufen am 3. März 2020 (deutsch).
  7. AnnenMayKantereit: CD-Nachweis in der deutschen Nationalbibliothek. 2013, abgerufen am 27. März 2019.
  8. Patrick Hagedorn: AnnenMayKantereit Freundschaft auf musikalisch. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 22. Januar 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  9. Marcus Bäcker: Junge Band aus Köln überrollt den Musikmarkt. In: Welt.de. 3. Oktober 2015, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  10. Josa Mania-Schlegel: Liebeskummer für die Generation Tinder. In: Süddeutsche.de. 26. August 2015, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  11. Malte Bormann: Eine Band wie ein Zuhause. In: BR.de. 9. Januar 2015, abgerufen am 12. Februar 2015.
  12. Trompeter Ferdi (18): Annenmaykantereit machen Schulkumpel zum Star. In: Express. 18. März 2016, abgerufen am 23. März 2019.
  13. Jan Felix Walther: AnnenMayKantereit live im Berliner Lido: Mit jeder einzelnen Faser der Halsschlagader. In: Rolling Stone Magazin. 1. Oktober 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  14. Clueso gibt AnnenMayKantereit als Special Guest für Stadtrandlichter Tour bekannt. In: FourArtists. 31. Oktober 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  15. SPUTNIK: Im Finale 2014: AnnenMayKantereit. (Nicht mehr online verfügbar.) In: MDR Sputnik. 9. Juli 2014, archiviert vom Original am 22. Dezember 2014; abgerufen am 22. Dezember 2014.
  16. CIRCUS HALLIGALLI – Video – AnnenMayKantereit – Oft gefragt. In: ProSieben. 8. Dezember 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  17. AnnenMayKantereit: Unsere neue EP auf PledgeMusic. In: PledgeMusic.com. 16. Dezember 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  18. Musikpressedienst: AnnenMayKantereit exklusiv bei BMG. Abgerufen am 13. Januar 2019.
  19. Thomas Reitmair: AnnenMayKantereit gehen 2019 wieder auf große Tour. In: , 29. Mai 2018, abgerufen am 29. März 2019.
  20. Instagram-Beitrag von AnnenMayKantereit • Jun 12, 2020 um 2:00 UTC. Abgerufen am 12. Juni 2020.
  21. Landstreicher Booking: AnnenMayKantereit. Abgerufen am 12. Juni 2020.
  22. Fridays for Future kündigt Großdemo in Berlin an. Abgerufen am 27. September 2020.
  23. Großdemo in Berlin: Deshalb spielen „AnnenMayKantereit“ bei Klima-Demo nur zu dritt. 25. September 2020, abgerufen am 27. September 2020 (deutsch).
  24. AnnenMayKantereit auf Instagram: „♥️🍆♥️“. Abgerufen am 27. September 2020.
  25. Bayerischer Rundfunk: SOS-Sessions vom 30. Oktober bis 01. November: Livestream mit Milky Chance, Boy und vielen anderen. 30. Oktober 2020 (br.de [abgerufen am 31. Oktober 2020]).
  26. SOS SESSIONS. In: SOS MEDITERRANEE. Abgerufen am 31. Oktober 2020 (deutsch).
  27. AnnenMayKantereit: Überraschungsalbum um Mitternacht. In: kulturnews.de. 16. November 2020, abgerufen am 17. November 2020 (deutsch).
  28. 1live Krone 2017 – das sind die Nominierten

Weblinks

Commons: AnnenMayKantereit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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