Arlo Parks, November 2019

Anaïs Oluwatoyin Estelle Marinho (* 9. August 2000 in Hammersmith, London), bekannt unter ihrem Künstlernamen Arlo Parks, ist eine britische Sängerin und Songwriterin.[1] Als Inspiration nennt sie unter anderem Sylvia Plath, James Baldwin und Ezra Pound, als musikalische Vorbilder Radiohead und Erykah Badu.[2][3]

Biografie

Arlo Parks hat Vorfahren in Nigeria, im Tschad und in Frankreich. Ihre Mutter wurde in Paris geboren. Parks sprach Französisch, bevor sie Englisch lernte.[1][4]

2018 begann sie, Demoaufnahmen auf der Plattform hochzuladen, die noch unbekannten Musikern ohne Vertrag die Gelegenheit bietet, ihre Songs im Radio oder auf Festivals vorzustellen. Auf diesem Weg fand sie einen Manager und veröffentlichte im November 2018 die Single Cola, die große Resonanz fand, unter anderem auf Spotify. Im Januar 2019 folgte die Single Super Sad Generation, im März dann Romantic Garbage, bevor im April die EP Super Sad Generation erschien. Parks trat 2019 beim Festival sowie in Glastonbury auf und begleitete bei seiner Tour in Großbritannien. Nach weiteren Singles kam im Dezember 2019 die zweite EP Sophie auf den Markt.[1][2]

Im Februar 2020 begann Parks ihre erste eigene Tour, die jedoch wegen der COVID-19-Pandemie abgebrochen werden musste. 2020 erschienen weitere Singles, und im Januar 2021 dann das Debütalbum Collapsed in Sunbeams beim Londoner Independent-Label Transgressive Records.[4]

Arlo Parks gewann im August 2020 einen in der Kategorie „One to Watch“. Im selben Jahr erhielt sie den „BBC Music Introducing Artist of the Year Award“. 2021 wurde sie für ihr Album Collapsed in Sunbeams mit dem Mercury Prize ausgezeichnet.[5][6]

Diskografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[7]
Collapsed in Sunbeams
 DE1005.02.2021(4 Wo.)
 AT612.02.2021(1 Wo.)
 CH707.02.2021(5 Wo.)
 UK311.02.2021(8 Wo.)

Album

  • 2021: Collapsed in Sunbeams

EPs

  • 2019: Super Sad Generation
  • 2019: Sophie

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Biografie auf Allmusic, siehe Weblinks
  2. a b Andreas Borcholte: Gefühls-Chronistin der Generation Z. Der Spiegel, 28. Januar 2021
  3. Juliane Liebert: Böser Engel. Süddeutsche Zeitung, 28. Januar 2021
  4. a b Jakob Bauer: Gefeierte Newcomerin: Arlo Parks mit ihrem Debüt „Collapsed in Sunbeams“. SWR2, 29. Januar 2021
  5. Arlo Parks mit Mercury Prize ausgezeichnet, deutschlandfunkkultur.de, veröffentlicht und abgerufen am 10. September 2021.
  6. Mark Savage: Mercury Prize 2021: Arlo Parks wins for Collapsed In Sunbeams, bbc.com, veröffentlicht und abgerufen am 10. September 2021.
  7. Chartquellen: DE AT CH UK