Bon Jovi ¦ Slippery When Wet

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LP (Album)

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GTIN: 0602547029218 Artist: Genres & Stile: , ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

,

Ausgabe

Label

Release

Veröffentlichung Slippery When Wet:

1986

Hörbeispiel(e) Slippery When Wet:





Slippery When Wet auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Slippery When Wet
Studioalbum von Bon Jovi

Veröffent-
lichung(en)

18. August 1986[1]

Label(s)Mercury Records

Format(e)

CD, DualDisc, LP, MC

Genre(s)

Hard Rock, Glam Metal

Titel (Anzahl)

10

Länge

44:02

Besetzung

Produktion

Bruce Fairbairn

Studio(s)

Little Mountain, Vancouver (Kanada)

Chronologie
7800° Fahrenheit
(1985)
Slippery When WetNew Jersey
(1988)

Slippery When Wet (englisch für etwa „Bei Nässe Rutschgefahr“) ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Bon Jovi. Es ist bis heute das kommerziell erfolgreichste Album der Band und verhalf der Gruppe zum weltweiten Durchbruch. Es wurde im August 1986 veröffentlicht und feierte im darauffolgenden Jahr seine größten Erfolge.

Stilistisch zählt das Album zum Hard Rock und Glam Metal bzw. Pop Metal und markierte den Startschuss des kommerziellen Höhenflugs jener Musikrichtung Ende der 1980er-Jahre. Es ist selbst eines der meistverkauften Alben jenes Genres und gehört auch zu den weltweit meistverkauften Musikalben. Die Band begann mit dem Album auch Trends, die sie mit den folgenden Alben fortführte und ausbaute, wobei sie sich dabei aber schrittweise vom Glam Metal entfernte.

Entstehung

Straßenschild in New York

Nachdem Bon Jovis gleichnamiges Debütalbum Bon Jovi mit einem Top-40-Hit in den USA einen für die Bandmitglieder respektablen Erfolg darstellte, war das zweite Album 7800° Fahrenheit, vor allem in den USA, ein Flop. Deswegen hatte sich der Druck auf die Band von Seiten des Plattenlabels erhöht, das nächste Album müsse ein Erfolg werden. Deshalb holten sich Jon Bon Jovi und Richie Sambora beim Schreiben der Songs für das Album Hilfe in Person von Desmond Child, mit dem sie zusammen drei Stücke für das Album verfassten.[2]

Eigentlich sollte das Album nach einem der darauf enthaltenen Lieder Wanted Dead or Alive benannt werden; das dazugehörige Albumcover wäre dann ein Photo der Band als Cowboys gewesen. Später stand auch der Titel Guns N’ Roses, nach der gleichnamigen Band, zur Auswahl.[3]

And I almost called „Slippery When Wet“ „Guns N’ Roses“ […] This is so us, you know, love-songs and cowboy-songs…

Jon Bon Jovi[3]

“Und ich hätte Slippery When Wet fast Guns N’ Roses genannt […] So sind wir eben, weißt du, Liebeslieder und Cowboytitel...”

Jon Bon Jovi (Deutsche Übersetzung)[3]

Diese Ideen wurden aber aufgegeben, nachdem sich die Bandmitglieder nachhaltig von dem Auftritt einer Nachtclubtänzerin in einer Bar in Vancouver beeindrucken ließen. Die Dame hatte auf der Bühne eine Duschnummer aufgeführt und sich dabei von oben bis unten eingeseift. Daraufhin war klar, dass das Album nur Slippery When Wet heißen konnte.[2][4]

Davon inspiriert gibt es ein alternatives CD-Cover, auf dem eine Nahaufnahme von einer Teilnehmerin eines Wet-T-Shirt-Contests – auf ihrem T-Shirt steht der Name des Albums – abgebildet ist. Jedoch sprach sich das Label dagegen aus. Nur in Japan gab es Versionen des Albums mit diesem Cover.[4] Das Standard-Cover wurde ein nasser verwischter Schriftzug (Slippery When Wet) auf einer Mülltüte.

Die Lieder, die den Weg auf das Album fanden, wurden angeblich von Fans, der sogenannten Pizza Parlour Jury (oder auch Pizza Pie Jury), ermittelt, wobei es zu diesem Thema nur inoffizielle und widersprüchliche Aussagen seitens der Band gibt.[5][6]

Musikalischer Stil

Das Album besteht, bis auf Never Say Goodbye, mit dem langsamere Melodien angespielt werden, aus schnelleren, melodischen Tracks, die drum- und gitarrenorientiert instrumentiert sind, mit virtuosen Gitarrensoli. Vom Stil her ist es also dem Pop Metal zuzuordnen, da Pop-Einflüsse recht deutlich herauszuhören sind. Diese Kombination aus harter Rockmusik mit Ohrwurm-Melodien machte die Band weltweit bekannt und bescherte ihr eine große Fangemeinde. Inhaltlich dreht sich das Album, grob unterteilt, um zwei Themen: Liebe auf der einen Seite und Spaß (beziehungsweise Hoffnung und Lebensfreude bei Livin’ on a Prayer) auf der anderen. Nur Wanted Dead or Alive lässt sich gar nicht in dieses Schema einordnen. Das Lied beschäftigt sich eher mit dem Leben auf Tour und hat dabei einen glorifizierenden und aggressiven Unterton.

Die Kritiken waren von der Musik des Albums nicht begeistert. Sie rechneten den Erfolg des Albums zu großen Teilen, mehr noch als den eingängigen Melodien, dem Auftreten und Aussehen des Leadsängers Jon Bon Jovi zu.[7] Weiterhin fehle es den Texten der Lieder an Tiefe und sie bedienten lediglich Klischees.[8]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[9]
Slippery When Wet
 US113.09.1986(95 Wo.)
 UK620.08.1986(123 Wo.)
 DE1115.09.1986(56 Wo.)
 CH114.09.1986(35 Wo.)
 AT201.03.1987(30 Wo.)
Singles
You Give Love a Bad Name
 US106.09.1986(22 Wo.)
 UK1409.08.1986(11 Wo.)
 AT2515.04.1987(4 Wo.)
Livin’ on a Prayer
 US113.12.1986(21 Wo.)
 UK425.10.1986(15 Wo.)
 DE2022.12.1986(19 Wo.)
 CH1204.01.1987(12 Wo.)
Wanted Dead or Alive
 US711.04.1987(17 Wo.)
 UK1311.04.1987(7 Wo.)
 DE4701.06.1987(8 Wo.)
Never Say Goodbye
 UK2115.08.1987(5 Wo.)

Titelliste

Titelliste der internationalen Edition

  1. Let It Rock (5:27) (Jon Bon Jovi, Richie Sambora)
  2. You Give Love a Bad Name (3:42) (Bon Jovi, Sambora, Desmond Child)
  3. Livin’ on a Prayer (4:09) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  4. Social Disease (4:18) (Bon Jovi, Sambora)
  5. Wanted Dead or Alive (5:08) (Bon Jovi, Sambora)
  6. Raise Your Hands (4:16) (Bon Jovi, Sambora)
  7. Without Love (3:30) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  8. I’d Die for You (4:30) (Bon Jovi, Sambora)
  9. Never Say Goodbye (4:48) (Bon Jovi, Sambora)
  10. Wild in the Streets (3:54) (Bon Jovi)

Titelliste der frühen japanischen Editionen

  1. Pink Flamingos (0:57) (Bon Jovi, Sambora)
  2. Let It Rock (4:27) (Bon Jovi, Sambora)
  3. You Give Love a Bad Name (3:42) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  4. Livin’ on a Prayer (4:09) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  5. Social Disease (4:18) (Bon Jovi, Sambora)
  6. Wanted Dead or Alive (5:08) (Bon Jovi, Sambora)
  7. Raise Your Hands (4:16) (Bon Jovi, Sambora)
  8. Without Love (3:30) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  9. I’d Die for You (4:30) (Bon Jovi, Sambora)
  10. Never Say Goodbye (4:48) (Bon Jovi, Sambora)
  11. Wild in the Streets (3:54) (Bon Jovi)

Bonustracks der Special Edition von 2010

  1. You Give Love a Bad Name (Live) (4:10) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  2. Livin' on a Prayer (Live) (5:33) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  3. Wanted Dead or Alive (Live) (5:22) (Bon Jovi, Sambora)

Bonus-CD der japanischen Special Edition von 1998

  1. Wanted Dead Or Alive (Live) (8:06) (Bon Jovi, Sambora)
  2. Livin' on a Prayer (Live) (5:05) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  3. You Give Love a Bad Name (Live) (3:43) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  4. Wild in the Streets (Live) (4:55) (Bon Jovi)
  5. Borderline (4:12) (Bon Jovi, David Bryan)
  6. Edge of a Broken Heart (4:36) (Bon Jovi, Sambora, Child)
  7. Never Say Goodbye (Live) (5:30) (Bon Jovi, Sambora)

Wissenswertes zu den frühen japanischen Editionen

  • Bei den frühen japanischen Editionen von Slippery When Wet wurde im Gegensatz zu den internationalen Editionen das einleitende Instrumental von „Let It Rock“ abgetrennt und unter der Bezeichnung „Pink Flamingos“ als eigenständiger Titel gelistet. Diese Aufteilung wurde aber bereits mit der japanischen Wiederveröffentlichung von 1991 aufgegeben und die Titelliste an die internationalen Veröffentlichungen angepasst.[10]

Wissenswertes zur Bonus-CD der japanischen Special Edition von 1998

  • Die Liveversion von „Wanted Dead or Alive“ wurde 1995 im Wembley-Stadion in London aufgenommen und erstmals auf dieser Special Edition veröffentlicht.
  • Die Liveversion von „Livin' on a Prayer“ wurde 1987 im Cincinnati Gardens in Cincinnati aufgenommen und ursprünglich auf der 1988 erschienenen Single Bad Medicine veröffentlicht.[11]
  • Die Liveversion von „You Give Love a Bad Name“ wurde 1987 im Cincinnati Gardens in Cincinnati aufgenommen und ursprünglich auf der 1988 erschienenen Single Bad Medicine veröffentlicht.[11]
  • Die Liveversion von „Wild in the Streets“ wurde 1995 im Wembley-Stadion in London aufgenommen und ursprünglich auf der 1995 erschienenen Single Something for the Pain veröffentlicht.
  • Der Song „Borderline“ wurde ursprünglich auf der 1986 erschienenen EP Borderline veröffentlicht.
  • Der Song „Edge of a Broken Heart“ wurde ursprünglich 1987 auf dem Soundtrack zum Film Das Chaoten-Team (engl. Originaltitel: Disorderlies) veröffentlicht.
  • Die genauen Aufnahmedaten der Akustik-Liveversion von „Never Say Goodbye“ sind nicht bekannt. Im Inlay der Special Edition von 1993 ist fälschlicherweise angegeben, dass die Liveaufnahme vom Konzert in der Miami Arena in Miami aus dem Jahre 1993 stammt.[11] Die Liveversion wurde ursprünglich auf der 1993 erschienenen Special Edition des Albums Keep The Faith veröffentlicht.

Wissenswertes zur Special Edition von 2010

  • Über alle drei Liveaufnahmen, die der Special Edition von 2010 hinzugefügt wurden, ist nur bekannt, dass sie während der Slippery-When-Wet-Tour aufgenommen wurden. Bei den Liveversionen von „You Give Love A Bad Name“, „Livin' on a Prayer“ und „Wanted Dead or Alive“ handelt es sich also nicht um dieselben Liveaufnahmen, die auf der Bonus-CD der japanischen Special Edition von 1998 enthalten sind.

Outtakes

Neben den regulär veröffentlichten Songs des Albums gibt es noch zahlreiche Demos, die bis heute unveröffentlicht sind:

  • Deep Cuts the Knife
  • Game of the Heart
  • Lonely Is the Night
  • Never Enough (auch unter der Bezeichnung „Too Much too Soon“ bekannt)
  • Out of Bounds (wurde im Jahre 2004 auf dem Box-Set 100,000,000 Bon Jovi Fans Can’t Be Wrong veröffentlicht)
  • Right Side
  • Stand up
  • Take Me Home (Take Me All)
  • The Promise
  • There is No Answer
  • Too Much, Too Soon (Never Enough)
  • Walk, Don’t Run

Informationen zu einzelnen Liedern

Singleauskopplungen

You Give Love a Bad Name, Livin’ on a Prayer und Wanted Dead or Alive sind fester Bestandteil der Live-Auftritte der Band. Auch andere Songs vom Album werden immer noch live gespielt, im Gegensatz zu den Liedern der beiden vorherigen Alben, von denen nur noch Runaway, Bon Jovis erste Single, live gespielt wurde. Dies relativierte sich erst im Jahr 2009 mit der The-Circle-Tournee, bei der es mehrere Lieder der beiden ersten Alben wieder auf die Setlist gefunden haben.

Die Musikvideos zu den Singles des Albums ähneln sich: Sie zeigen alle hauptsächlich Live-Performances der Band. Jedoch ist das Video von Livin’ on a Prayer zweigeteilt: Im ersten Teil, der schwarz-weiß ist, wird eine Probe der Band gezeigt, wobei das Publikum fehlt. Mit einem Schlag der Drums setzt sich vor Beginn des zweiten Refrains das Video in Farbe fort und das Publikum ist plötzlich da. Wanted Dead or Alive ist komplett in Schwarz-Weiß gehalten und mischt Ausschnitte des Tour-Lebens mit einem Live-Auftritt.

Richie Sambora und Jon Bon Jovi spielten 1989 bei den MTV Video Music Awards, nur mit Akustik-Gitarren, ein Medley aus Livin’ on a Prayer und Wanted Dead or Alive. Dieser Auftritt gilt als Geburtsstunde von MTV Unplugged.[12]

Vor allem Livin’ on a Prayer, aber auch Wanted Dead or Alive, gelten nach Born to Run von Bruce Springsteen, in New Jersey als Art inoffizielle Hymne des Staates, der als einziger US-Bundesstaat keine offizielle besitzt.

You Give Love a Bad Name

Das Lied ist eines der härteren, aggressiveren auf dem Album. Textlich wird das Verhalten einer Frau angeklagt, die einem Mann das Herz gebrochen hat. Wegen dieses Liedes und des eigentlichen Albumcovers wurde dem Album und der Band eine gewisse Frauenfeindlichkeit vorgeworfen. Dazu trug auch bei, dass das alternative Albumcover, das im Booklet des Albums abgebildet ist, als Cover verschiedener Ausgaben der Single diente.[2] Außerdem ist im Booklet des Albums ein weiteres Bild abgedruckt, auf dem sechs leicht bekleidete Mädchen Autos waschen, auch die Entstehungsgeschichte für den Namen des Albums trug zu den Vorwürfen bei.

Livin’ on a Prayer

Jon Bon Jovi wollte den Titel ursprünglich nicht auf Slippery When Wet verwenden.[13] Zwei Gründe hierfür waren, dass er das Lied nicht gut genug fand und es für ihn am Ende aufgrund der hohen Tonlage schwer zu singen ist. Schließlich konnte Richie Sambora ihn dennoch überreden, so dass man den Song für das Album neu aufnahm.

Wanted Dead or Alive

Laut Jon Bon Jovi haben Richie Sambora und er den Song 1986 innerhalb eines Abends im Haus von Richie Samboras Eltern komplett geschrieben und eingesungen.[14] Das Lied ist vom „Wilden Westen“ inspiriert, was dem Song eine deutliche Cowboy-Attitüde verleiht, sowohl kompositorisch als auch textlich. Der Song handelt vom Leben auf Tour und verbindet das mit dem „Cowboy-Lifestyle“. Trotz der Glorifizierung dieses Lebens, besitzt das Lied eine sehnsüchtige, depressive Ausstrahlung. Insgesamt ist der Anteil von Richie Sambora an der Gesamtkomposition dieser Single sehr groß.[2]

Eine Besonderheit und das Erkennungszeichen dieses Liedes ist das klassische Gitarren-Intro mit der Akustik-Gitarre. Wenn der Song Live gespielt wird setzt sich Richie Sambora meistens, wenn er nicht von Anfang an einen trägt, einen Wanted-Dead-or-Alive-Hut auf. Außerdem teilen Jon Bon Jovi und Richie Sambora sich die Lead-Vocals der letzten Strophe, anders als auf der Album-Version.

Einen ähnlichen thematischen und musikalischen Inhalt weist das gesamte erste 1990 veröffentlichte Soloalbum Blaze of Glory von Jon Bon Jovi auf, der damit seine Cowboy- und Wildwest-Affinität noch stärker zum Ausdruck brachte. Jedoch hat auch die Band diese Affinität beibehalten, erkennbar zum Beispiel an Dry County aus 1992; aber auch noch an z. B. Put the Boy Back in Cowboy aus 2007. Allerdings ging mit der Zeit die Aggressivität größtenteils verloren und gab Klängen der Country-Musik den Vorzug, die ebenfalls unter anderem Western-Bezüge aufweist.

Wanted Dead or Alive ist der Bon-Jovi-Song, der am häufigsten für Filme und Serien verwandt wurde, darunter: Born to be Wild – Saumäßig unterwegs (als John Travolta ein Motorrad stiehlt), Scooby-Doo 2 (kurz vor Ende des Filmes)[15] und in der Folge „El Viejo“ von Miami Vice (mit Gaststar Willie Nelson).[16] Auf dem Soundtrack zum Film Wild Wild West findet sich eine Rap-Coverversion des Songs, die von Kel Spencer feat. Richie Sambora präsentiert wird. Ebenso ist der Song im Film Harley Davidson & The Marlboro Man zu hören und kann im Videospiel Rock Band nachgespielt werden. In der ersten Folge der Fernsehserie Being Human zitiert der Geist Sally die Song-Zeile I drive all night just to get back home und wird im Anschluss gefragt, ob sie ihren neuen Mitbewohnern mit Bon Jovi Angst machen wolle.[17] In Supernatural singen die Protagonisten Dean und Sam Winchester das Lied in Staffel 3 Episode 16, in der Musical-Verfilmung Rock of Ages wird der Song von Tom Cruise gesungen.

Auf dem Kompilationsalbum This Left Feels Right wurde Wanted Dead Or Alive in einer alternativen Version als Promo-Single veröffentlicht.

Never Say Goodbye

Never Say Goodbye war die vierte und letzte Single-Auskopplung aus dem Album und ist laut Jon Bon Jovi 1986 ebenfalls im Hause von Richie Samboras Eltern entstanden.[18] Die Besonderheit des Liedes besteht darin, dass die Band erst zum zweiten Mal nach Silent Night die langsameren Töne einer Ballade anschlägt. In den beiden vorherigen Alben hatte die Band, um dem Hard-Rock-Image treu zu bleiben, lediglich mit Silent Night eine Ballade veröffentlicht.[2] Aber mit den folgenden Alben nahm die Wichtigkeit der Balladen – der Rockballaden – zu und wurde einer der Grundsteine des kommerziellen Erfolges der Band: I’ll Be There for You aus dem Nachfolgealbum New Jersey wurde ein Nummer-1 Hit in den USA, Always aus dem Best-Of-Album Cross Road der erfolgreichste Hit der Band (bis zur Hitsingle It’s My Life aus dem Jahr 2000). Den Trend, den die Band mit Never Say Goodbye eingeschlagen hatte, hat die Band bis zuletzt beibehalten, so war zum Beispiel die einzige Hit-Single aus dem Album Lost Highway aus dem Jahr 2007 die Ballade (You Want to Make) a Memory.

Weitere Titel

Let It Rock, Raise Your Hands und Wild in the Streets sind alles Lieder, die Unbeschwertheit und gute Laune vermitteln sollen. Der erste Track des Albums Let It Rock hat ein einminütiges Intro, bei dem Keyboard und E-Gitarre zum Einsatz kommen. Explizit geht es bei Raise Your Hands und Let It Rock darum, es „abgehen zu lassen“ (Im ersten Track kommt “Let it rock, let it go” gleich zweifach pro Refrain vor; mit “Raise your hands, when you want to let it go” beginnt der Refrain des sechsten Tracks). In Wild in the Streets wird erzählt, wie eine Gruppe im Auto laut feiernd durch die Straßen zieht und Spaß hat, um so die Probleme des Lebens einmal für kurze Zeit vergessen zu können. Der männliche Protagonist heißt „Joey“, und es gibt ein gleichnamiges Lied Joey auf dem späteren Bon-Jovi-Album Bounce. Allerdings ist nicht klar ob diese beiden Lieder einen gewollten Bezug aufeinander haben.

Social Disease, Without Love und I’d Die For You behandeln alle das Thema Liebe. Ersteres Lied beschreibt, dass man weder mit, noch ohne Liebe leben kann (“Can’t live with it, but you’ll die without it”) und wenn man „befallen“ ist, nicht mehr loskommt. Die Liebe verhielte sich also wie eine Krankheit. Ähnlich, aber ohne den negativen Aspekt, vermittelt Without Love, dass Liebe das Leben lebenswert mache (“Nothing else can get you through the night, nothing else feels right without love”). Es ist der dritte Song des Albums bei dem Desmond Child direkt mitgewirkt hat. I’d Die for You ist die Liebeserklärung eines Mannes an seine Angebetete und er verspricht, trotz seiner Verfehlungen, alles für sie zu tun (“I’d die for you, I’d cry for you, I’d do anything, I’d lie for you”). Bon Jovi hat während späterer Live-Touren auch eine langsame, ruhige Version dieses Lieds gespielt.

Outtakes

Edge of a Broken Heart

Dieser Song schaffte es nicht auf das Album, war dann aber erstmals als B-Seite von Livin’ on a Prayer erhältlich. Edge of a Broken Heart war aber bei den Fans äußerst beliebt und wurde im Jahr 1987 auf dem Soundtrack für den Film Das Chaoten-Team verwendet. Das Lied erschien 1994 als B-Seite auf der Single Always sowie auch in der CD-Box 100,000,000 Bon Jovi Fans Can’t Be Wrong aus dem Jahr 2004. Auf der dazugehörigen DVD entschuldigte sich Jon dafür noch einmal, dass sie den Song nicht auf das Album genommen hatten.[3] Jon Bon Jovi und Richie Sambora haben auch diesen Song zusammen mit Desmond Child geschrieben. Das Lied beschreibt die Liebe eines Mannes zu einer Frau, obwohl sie einen anderen Lebensgefährten hat, wobei nicht genau geschildert wird, ob der Protagonist und die Frau einmal ein Paar gewesen waren oder nicht.

Out of Bounds

Auch dieser Song schaffte es nicht auf das Album. Er wurde ursprünglich von Jon Bon Jovi und Richie Sambora für einen gleichnamigen Film des Jahres 1986 geschrieben, wurde aber schlussendlich nicht verwendet.[3] Veröffentlicht wurde das Lied erst 2004 zusammen mit Edge of a Broken Heart. Es ist, im Gegensatz zu anderen Liedern der Band, ein härterer und sehr Gitarren-lastiger Song, das Keyboard kommt nicht zum Einsatz, dennoch setzt der Song stark auf Melodie. Er behandelt thematisch auf aggressive Weise das Leben in einer kriminellen Szene und ähnelt dem Inhalt von Jon Bon Jovis Solo-Album Blaze of Glory.

Borderline

Borderline ist ein weiterer Outtake des Albums, wurde aber auf einer EP-Version von Livin’ on a Prayer in Japan veröffentlicht und von Jon Bon Jovi und David Bryan geschrieben.[19][20] Er unterscheidet sich stilistisch kaum von den anderen Liedern des Albums und behandelt textlich ein Paar, das sich nichts mehr zu sagen und das Vertrauen zueinander verloren hat und kurz vor der Trennung steht, allerdings bleibt die Perspektive auf einen der beiden beschränkt.

Rezeption

Das Album war vor allem in Nordamerika ein sehr großer Erfolg, allein in den USA wurde es über 12 Millionen Mal verkauft[21] – was eine Diamantene Schallplatte bedeutet und einen Platz bei den 50 meistverkauften Alben in den USA[22] – und lieferte dort zwei Nr.1-Singles: You Give Love a Bad Name und Livin’ on a Prayer. Es erreichte den ersten Platz der Billboard-Top-10, blieb dort insgesamt 8 Wochen[23] und war außerdem Nr. 1 der Billboard Jahrescharts 1987.[24] Auch eine Video-Version des Albums hat in den USA Doppelplatin Status erreicht.[25] In Kanada wurde das Album noch im Jahr 1987 mit Diamant-Status ausgezeichnet, später erreichte dort dann auch die Video-Version Platin.[26] Laut der Recording Industry Association of America ist Slippery When Wet in den USA das zwölftmeistverkaufte Album der 1980er.[27]

Slippery When Wet ist in Australien gleichsam das erfolgreichste Album der Band und wurde mit Sechsfach-Platin ausgezeichnet.[28]

In Großbritannien war es ebenfalls überaus erfolgreich: Obwohl es nicht die Nr. 1 der Charts erreichte, blieb es insgesamt 123 Wochen in den Charts, so lange wie kein anderes Album der Band, und bekam Dreifach-Platin. Nur Cross Road, das Best-Of-Album von Bon Jovi aus dem Jahr 1994, verkaufte sich dort noch besser und erreichte Fünffach-Platin.[29] Bei den Single-Auskopplungen in Großbritannien ist Livin’ on a Prayer die einzige, die eine Auszeichnung (Silber) bekommen hat, außerdem stieg es in den Jahren 2008 und 2009 wieder in die Charts ein und war somit insgesamt 27 Wochen in den Charts, so lange wie keine andere Single von Bon Jovi.[30] Allerdings erreichte schon Never Say Goodbye nicht mehr die Top-20, ebenso wenig, wie zwei Singles vom Slippery-When-Whet-Nachfolger New Jersey, von denen keine Single die Top-10 erreichte. Erst mit Keep the Faith aus 1992 begann in Großbritannien der kontinuierliche Erfolg von Bon-Jovi-Singles, der bis 2006 anhielt.[30]

Bon Jovi läutete mit dem Erfolg dieses Albums die massiven Dominanz des Hair-, beziehungsweise des Pop-Metals in der Musik der späten 80er und den beginnenden 90er Jahren ein. Danach folgten erfolgreiche Alben wie Girls, Girls, Girls oder Dr. Feelgood von Mötley Crüe, Open Up and Say... Ahh! von Poison oder auch New Jersey von Bon Jovi selbst.

Dieser Erfolg ist zu großen Teilen auch Desmond Child zu verdanken. Er war bei diesem Album erstmals Co-Songwriter einiger Songs. Von denen landeten zwei auf #1 der US-Charts. Er arbeitete seitdem an jedem Studio-Album der Band mit. Von den vier Nummer-1-Hits der Band in den USA ist nur einer ohne direkte Beihilfe von Desmond Child entstanden.

Im restlichen Europa war der Erfolg des Albums nicht mit dem aus Nordamerika oder Großbritannien zu vergleichen. So erreichte Bon Jovi in Deutschland mit dem Album beispielsweise lediglich Platz #11, von den Singles konnte sich Livin’ on a Prayer auf Platz #20 positionieren und Wanted Dead or Alive auf Platz #47. (Allerdings konnte sich letztere Single im Jahr 2001, nachdem es als Live-Version vom Album One Wild Night Live 1985–2001 veröffentlicht wurde, noch einmal um zwei Plätze verbessern und erreichte Platz #45). In anderen Ländern schaffte es Slippery When Wet zwar auch an die Spitze der Charts,[31] kann sich allerdings nicht mit den Erfolgen späterer Bon-Jovi-Alben messen, wie Cross Road oder Crush, die beispielsweise in Deutschland beide Doppelplatin-Status haben, Slippery When Wet hat vergleichsweise nur Einfach-Platin erreicht.[32]

Sowohl unter Fans als auch unter Kritikern gilt Slippery When Wet im Allgemeinen als das bis heute beste Album der Gruppe. Das Magazin Rock Hard beispielsweise listete die Platte – als einziges Werk von Bon Jovi – in seiner 500 Alben umfassenden Bestenliste im Jahr 2007 auf dem 222. Platz. Andreas Himmelstein rezensierte das Album in selbigen Magazin folgendermaßen: „Auch für Bon Jovi hieß es mit dem dritten Album: Make it or break it! Um ganz auf Nummer Sicher zu gehen, wurde Desmond Child als Co-Songwriter engagiert, der für die beiden Mega-Hits You Give Love a Bad Name und Livin´ on a Prayer verantwortlich zeichnete. Viele Leute schrien damals beim erstmaligen Hören von You Give Love... sofort: ‚Ist doch voll bei Bonnie Tyler geklaut!‘
Und damit lagen sie gar nicht mal so falsch. In einem späteren Interview gestand Child: ‚Dies war der erste Song, den Jon und ich zusammen schrieben, und den Refrain hab ich bei mir selbst stibitzt. Es ist derselbe wie der von Bonnie Tylers If You Were a Woman, für die ich diesen Track ein paar Jahre vorher geschrieben hatte. Aber diese Version war nicht sonderlich erfolgreich. Allerdings fand ich den Refrain zu stark, um ihn einfach im Klo runterzuspülen, und so haben wir ihn halt noch mal verwendet.‘
Zu den beiden oben genannten Hits kam mit Wanted Dead or Alive noch eine vielfach veredelte Single-Auskopplung hinzu, die Slippery When Wet zu einem der meistverkauften Alben der achtziger Jahre machte.
Was gibt´s sonst noch zu einem Album zu sagen, von dem jeder, der dieses Heft in der Hand hält, mindestens die Hälfte aller Songs kennt? Vielleicht nur noch, dass sich wirklich niemand, der auch nur ein offenes Ohr für Stadionrock hat, dafür schämen muss, solch einen Meilenstein in seiner Plattensammlung zu haben. Schließlich hielten wohl nur die wenigsten ‚Monsters of Rock‘-Besucher 1986 Bon Jovi für eine Fehlbesetzung, als sie neben Bands wie Ozzy Osbourne und Def Leppard auftraten.
Mich selbst machte damals nur die plötzliche Begeisterung meiner damaligen Klassenkameraden für diese Band stutzig. Bis dato hatten sie all meine musikalischen Vorschläge mit angewiderter Miene abgelehnt. Dabei spielte ich ihnen doch ständig ähnliche Hochkaräter wie Possessed, Slayer und Metallica vor...“

Seinerzeit jedoch wurde Slippery When Wet trotz des kommerziellen Erfolges jedoch auch von vielen Kritikern eher mäßig aufgenommen. Diese Kritik ging hauptsächlich auf das Auftreten des Frontsängers zurück. So bescheinigte ihm etwa das Magazin Village Voice „kompetente Belanglosigkeit“, weiterhin führe er sich auf „wie ein Springsteen-Verschnitt im Mickey Mouse-Programm des Disney-Kanals“. Der Erfolg des Albums wurde damals von den Kritikern häufig mit der Attraktivität von Jon Bon Jovi erklärt.[33]

Insgesamt verkaufte sich das Album bis heute über 28 Millionen Mal weltweit[28] und zählt damit zu den 40 erfolgreichsten Alben aller Zeiten.[34]

Videoveröffentlichung

1987 erschien unter dem Titel Slippery When Wet: The Videos eine 40-minütige VHS, welche das folgende Videomaterial beinhaltet:

  1. Wild in the Streets
  2. Livin' on a Prayer (Live at MTV Awards 1987)
  3. You Give Love a Bad Name
  4. Never Say Goodbye
  5. Livin' on a Prayer
  6. Wanted Dead or Alive

Einzelnachweise

  1. release date Slippery When Wet
  2. a b c d e Rock Milestones: Bon Jovi’s Slippery When Wet
  3. a b c d e 100,000,000 Bon Jovi Fans Can’t Be Wrong
  4. a b Informationen zu Slippery When Wet@1@2 (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Informationen über die Pizza Pie Jury (Memento des Originals vom 17. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2
  6. Sammlung von Trivia über Bon Jovi
  7. Eintrag im All Music Guide
  8. Kritik vom Rolling Stone
  9. Charts DE Charts AT Charts CH Charts UK Charts US
  10. discogs.com – Bon Jovi – Slippery When Wet. Abgerufen am 1. Januar 2018.
  11. a b c bonjovi-archives.com – Album – Slippery When Wet – Songs Archive. Zuletzt abgerufen am 1. Januar 2018.
  12. Website der MTV Video Music Awards 1989
  13. Interview (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive) bei Larry King, 16. August 2006
  14. Keep the Faith: An Evening with Bon Jovi
  15. Trackliste des Soundtracks zu Scooby Doo 2
  16. Informationen zur Miami-Vice-Folge El Viejo
  17. imdb.com: "Being Human" There Goes the Neighborhood: Part I (2011) - Memorable quotes, abgerufen am 7. September 2012
  18. Jon Bon Jovi am 10. Oktober 1993 in Melbourne bei einem Radio-Auftritt für Virgin Megastores
  19. Angebot mit Trackliste der EP von Livin’ on Prayer
  20. Copyright-Liste für den Namen Borderline
  21. Liste der 100 meistverkauften Alben in den USA
  22. Liste der Alben mit Diamant-Status in den USA
  23. Billboard-Seiten dieser Woche, der sechs folgenden und der, vom 25. Oktober 1986
  24. Sammlung verschiedener Jahres-End-Charts aus 1987
  25. Datenbank der Gold- und Platinauszeichnungen in den USA
  26. Gold-, Platin- und Diamant-Auszeichnungen in Kanada
  27. Best of the 80s. In: Recording Industry Association of America. Abgerufen am 26. November 2016.
  28. a b Artikel des Daily Telegraph aus dem Januar 2008
  29. Datenbank der Gold- und Platinauszeichnungen im Vereinigten Königreich
  30. a b Slippery When Wet in den Official UK Charts (englisch)
  31. Liste der Chartplatzierungen von Slippery When Wet in einigen Ländern
  32. Datenbank der Gold- und Platinauszeichnungen in Deutschland
  33. Slippery When Wet auf Bobs Geile Scheibe
  34. Liste der erfolgreichsten Alben weltweit

Weblinks

Artist(s)

Veröffentlichungen von Bon Jovi die im OTRS erhältlich sind/waren:

Bon Jovi 2020 ¦ Cross Road: The Best Of Bon Jovi ¦ New Jersey ¦ Slippery When Wet ¦ Greatest Hits

Bon Jovi auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Bon Jovi
Bon Jovi - Logo.svg

Bon Jovi live im Jahr 2007
Bon Jovi live im Jahr 2007
Allgemeine Informationen
Genre(s)Rock, Hard Rock, Glam Metal
Gründung1983
Websitewww.bonjovi.com
Aktuelle Besetzung
Jon Bon Jovi
David Bryan
Tico Torres
Bass, Hintergrundgesang
Hugh McDonald (inoffiziell von 1994 bis 2015; offiziell seit 2016)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Phil Xenidis (offiziell seit 2016)[1]
Ehemalige Mitglieder
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Richie Sambora (bis 2013)
Bass, Hintergrundgesang
Alec John Such (bis 1994)
Live- und Session-Mitglieder
Gitarre, Hintergrundgesang
John Shanks (seit 2016)
Percussion, Hintergrundgesang
Everett Bradley (2003, seit 2016)
Rhythmusgitarre, Hintergrundgesang
Matt O'Ree (2015)
Rhythmusgitarre, Hintergrundgesang
Bobby Bandiera (2003 bis 2013)
Violine, Bratsche, Cello, Hintergrundgesang
Lorenza Ponce (2007 bis 2008)
Kurt Johnston (2007)
Keyboard, Hintergrundgesang
Jeff Kazee (2003 bis 2006)

Bon Jovi [bɑːnˈdʒoʊvɪ] ist eine US-amerikanische Rockband aus New Jersey. Seit ihrer Gründung Anfang der 1980er-Jahre hat sie mehr als 130 Millionen Alben verkauft.[2] Die Band, die als Glam-Metal-Band begann, spielt seit den 1990er Jahren vor allem Mainstream-Rock. Einen großen Beitrag zum kommerziellen Erfolg von Bon Jovi leistete der Komponist Desmond Child, der mit dem Sänger Jon Bon Jovi und dem Gitarristen Richie Sambora Hits wie Livin’ on a Prayer, You Give Love a Bad Name oder Keep the Faith komponierte. 2018 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Geschichte

Anfangsjahre

Nachdem das von Jon Bon Jovi komponierte und bereits 1982 mit Sessionmusikern aufgenommene Lied Runaway den ersten Platz bei einem Radio-Talentwettbewerb erreicht hatte, gründeten er und David Bryan 1983 zusammen mit Richie Sambora, Alec John Such und Tico Torres die Band Bon Jovi. Die Originalaufnahme von Runaway, auf der u. a. der Keyboarder Roy Bittan von Bruce Springsteens Band, der Bassist Hugh McDonald und der Gitarrist Tim Pierce zu hören sind, wurde später auf dem Debütalbum der Band veröffentlicht und wurde ein internationaler Hit.

Bei einem Auftritt als Vorgruppe für wurden Bon Jovi von Derek Shulman entdeckt. Jon Bon Jovi wurde ein Plattenvertrag von PolyGram angeboten. Bis heute besteht nur zwischen Jon Bon Jovi und dem Tonträgerunternehmen ein unmittelbares Vertragsverhältnis, während die anderen Bandmitglieder als Angestellte im Auftrag Jon Bon Jovis arbeiten.

Das Debütalbum Bon Jovi erschien am 21. Januar 1984.[3] Wenig später trat die Band als Vorgruppe für die Scorpions[4] bei deren Love-at-First-Sting-Tour durch Nordamerika auf, unter anderem im Madison Square Garden. In Deutschland begleiteten sie die Band Kiss.

Nach dem eher mäßigen Erfolg des zweiten Albums 7800° Fahrenheit brachte ihr drittes Album Slippery When Wet 1986[5] der Band den weltweiten Durchbruch mit Hits wie Livin’ on a Prayer, You Give Love a Bad Name und Wanted Dead or Alive. Im Anschluss an eine ausgedehnte Welttournee erschien im September 1988 das vierte, nach ihrem Heimatstaat benannte Album New Jersey.[6] Die folgende Tournee dauerte bis Februar 1990.

Bei den MTV Video Music Awards 1989 spielten Jon Bon Jovi und Sambora die Stücke Wanted Dead or Alive und Livin’ on a Prayer mit zwei akustischen Gitarren – damit gelten sie als Begründer der MTV-Unplugged-Konzerte.

Nach den Video Music Awards 1991, bei denen Bon Jovi mit dem Vanguard Award ausgezeichnet wurden, kam es zum Streit zwischen Jon Bon Jovi und Manager Doc McGhee, der Ende 1991 entlassen wurde. In der VH1-Sendung Behind the Music berichtete die Band, McGhee habe die New-Jersey-Tour immer weiter in die Länge gezogen und eine totale Erschöpfung der Band verursacht. Auch zwischen Bon Jovi und den anderen Band-Mitgliedern gab es Spannungen. Nach der Tournee nahm die Band eine unbefristete Auszeit.

Soloalben und Schaffenspause

In der Zwischenzeit bekam Jon Bon Jovi das Angebot, an dem Soundtrack zu dem Film Blaze of Glory – Flammender Ruhm mitzuwirken. Das Drehbuch gab den Anstoß zu seinem ersten Soloalbum Blaze of Glory, das im Sommer 1990 erschien. Als Gäste konnte er Jeff Beck (Sologitarre), Little Richard und Elton John gewinnen. Das Titellied wurde für einen Oscar als beste Filmmusik nominiert und mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

Gitarrist Richie Sambora veröffentlichte 1991 sein erstes Soloalbum Stranger in This Town, an dem Keyboarder David Bryan und Schlagzeuger Tico Torres sowie Eric Clapton auf dem Song Mr. Bluesman mitwirkten. Das Album verkaufte sich jedoch nur mäßig, die Tournee musste teilweise abgesagt werden.

Die 1990er Jahre

Ticket für ein Open Air Konzert (1995)

Nach den Soloprojekten versöhnten sich Jon Bon Jovi und die anderen und komponierten für das fünfte Album Keep the Faith, das im Oktober 1992 erschien. In den USA, wo inzwischen Grunge die Rockmusik dominierte, verkaufte es sich deutlich schlechter als die Alben der 1980er Jahre und hielt sich nur eine Woche in den Top Ten. In Europa hingegen war die Band nun erfolgreicher als je zuvor; in Deutschland erreichte das Album nach einer Woche Goldstatus.

Im November 1994 erschien das Best-of-Album Cross Road, auf dem sich die beiden neuen Stücke Someday I’ll Be Saturday Night und Always befanden. Das Album verkaufte sich in den USA über vier Millionen Mal,[7] erhielt in Kanada eine Diamantene Schallplatte,[8] in Großbritannien fünf Platin-Auszeichnungen[9] und in Deutschland Doppelplatin.[10]

Such verließ die Band 1994. Obwohl er nicht offiziell ersetzt wurde, hat Hugh McDonald seit dieser Zeit seine Aufgaben als Bassist übernommen. Auf der offiziellen Website Hugh McDonalds werden die Bon-Jovi-Alben in der Diskografie geführt. Außerdem war er der Bassist der Single Runaway gewesen und sagte in einem Interview, das anlässlich des VIVA-Bon-Jovi-Tages 2000 geführt wurde, dass er schon von Anfang an dabei sei.

Im Juni 1995 erschien das sechste Studioalbum These Days.

Im Sommer 1996 ging die Band auf eine Japan- und Europa-Tournee. Anschließend nahm Jon Bon Jovi sein zweites Soloalbum Destination Anywhere (1997) auf und spielte an der Seite von Demi Moore in einem Kurzfilm gleichen Titels. Sambora wurde Vater und veröffentlichte ebenfalls ein zweites Soloalbum unter dem Titel Undiscovered Soul (1998). Torres arbeitete als Maler und Skulpteur und hatte eine Beziehung mit dem Model Eva Herzigová. Ein für 1999 geplantes neues Album der Band wurde verschoben, jedoch erschien im Frühjahr die Single Real Life aus dem Soundtrack des Films Ed TV 1999.

2000–2010

Jon Bon Jovi (rechts) und Richie Sambora (links) während der Have-a-Nice-Day-Tour in Dublin, Irland (Mai 2006)

Das siebte Studioalbum sollte zuerst Sex Sells heißen, erschien dann aber im Mai 2000 als Crush. Sex Sells war der Titel eines Songs, den Jon Bon Jovi bereits 1998 geschrieben hatte, der letztlich nicht auf dem Album erschien.[11] Die erste Singleauskopplung, It’s My Life, die in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Pop-Produzenten Max Martin entstand, ist vor allem aufgrund guter Verkäufe außerhalb der USA die bisher erfolgreichste Single der Bandgeschichte und war außerdem der ZDF-Titelsong der Fußball-Europameisterschaft 2000.

Insgesamt war die Band nun vorwiegend in Europa und Asien erfolgreich. Zwei Konzerte im Wembley-Stadion im Jahr 2000 waren die letzten Konzerte dort, da am folgenden Tag mit dem Abriss des Stadions begonnen wurde.[12] Am 10. und 11. Juni 2006 sollten die ersten Konzerte im Stadion-Neubau ebenfalls von Bon Jovi gespielt werden; da sich die Fertigstellung des Stadions verzögerte, mussten diese jedoch in die National Bowl in Milton Keynes verlegt werden.

2001 erschien das erste Live-Album mit dem Titel One Wild Night mit Aufnahmen von 1985 bis 2001.

Im Herbst 2002 erschien das achte Studioalbum, Bounce. Teile des Albums waren direkt (Undivided) und indirekt (Everyday, Bounce) von den Ereignissen des 11. Septembers 2001 beeinflusst. Trotz weltweiter Charteinstiege, teils auf Platz 1, konnte das Album nicht mit dem Erfolg des Vorgängers Crush mithalten.

Am 19. Januar 2003 spielte die Band in Yokohama ein dreistündiges Unplugged-Konzert, dessen Mitschnitt veröffentlicht werden sollte. Stattdessen nahm die Band nach der Bounce-Tour im August 2003 im heimatlichen Studio halbakustische Versionen ihrer Hits auf, unter anderem It’s My Life als Klavierballade. Diese Aufnahmen erschienen im November 2003 unter dem Titel This Left Feels Right. Auf der neuen Version von Livin’ on a Prayer war zum ersten Mal bandfremder Gesang zu hören, der von der Schauspielerin und Sängerin Olivia d’Abo stammt.

Zum 20-jährigen Bandjubiläum erschien 2004 die 4-CD-Box 100,000,000 Bon Jovi Fans Can’t Be Wrong mit einer DVD. Titel und Cover waren eine Anspielung auf Elvis Presleys Album 50.000.000 Elvis Fans Can’t Be Wrong – Elvis’ Gold Records Vol. 2. Auf den CDs finden sich 12 Raritäten und 38 bis dahin unveröffentlichte Stücke.

Am 2. Juli 2005 spielten Bon Jovi auf dem Live-8-Konzert in Philadelphia Livin’ on a Prayer und It’s My Life sowie zum ersten Mal Have a Nice Day, die neue Single und Titellied des neunten Albums, das im Oktober und November 2004 – im Vergleich zu den vorhergehenden Alben sehr schnell – aufgenommen wurde und am 19. September 2005 erschien. Darin verarbeitete Jon Bon Jovi seine Enttäuschung über die Niederlage John Kerrys, für den er sich im Wahlkampf eingesetzt hatte, in der US-Präsidentschaftswahlen von 2004. Während der Aufnahmen hatte Jon Bon Jovi vier neue Lieder geschrieben, von denen jedoch nur Dirty Little Secret als Bonustrack auf dem Album erschien. Am 2. November 2005 begann die Tour zum Album, während derer die Band 56 ausverkaufte Konzerte in den USA und Kanada absolvierte. Weitere Auftritte gab es in Japan und Europa. Im Juli 2006 fand eine Homecoming-Tour durch Footballstadien der USA statt.

Am 8. Juni erschien das zehnte Studioalbum Lost Highway, das in vielen Ländern die Spitze der Charts erreichte. Die zugehörige Welttournee begann am 25. Oktober 2007 mit zehn Konzerten im Prudential Center von Newark, New Jersey. Weitere Auftritte fanden in Nordamerika, Japan, Australien, Neuseeland und Europa statt, darunter im Sommer 2008 sechs Stadien-Konzerte in Deutschland. Bon Jovi spielten insgesamt vor 2.157.675 Fans und nahmen 210,6 Mio. US-Dollar ein. Damit war die Tour vor denen von Bruce Springsteen und Madonna die größte Konzerttournee des Jahres 2008.[13]

Am 30. Oktober 2009 erschien das elfte Studioalbum The Circle. Vorab wurde daraus im August 2009 die Single We Weren’t Born to Follow präsentiert, die in Deutschland ab dem 23. Oktober 2009 erhältlich war. Es folgten zwei weitere Singles, bevor Ende August 2010 mit What Do You Got? die Vorabsingle zu einem weiteren Greatest-Hits-Album veröffentlicht wurde, das am 29. Oktober als Einzel- und Doppel-CD sowie DVD erschien. Je nach Version sind darauf zwei bzw. vier neue Lieder enthalten.

Because We Can, Wien - Krieau 2013
Tourbühne 2013 in Form eines Autos

2011–2020

Am 29. April 2011 wurde angekündigt, dass der Gitarrist Richie Sambora wegen einer erneuten Drogenentziehungskur vorübergehend nicht auf der bevorstehenden Tournee auftreten werde. Beim ersten Konzert am 30. April 2011 auf dem New Orleans Jazz & Heritage Festival spielte die Band erstmals ohne Sambora, der durch , früher Gitarrist der kanadischen Band Triumph, ersetzt wurde. Zum Start des europäischen Teils der zweijährigen Welttournee am 8. Juni 2011 in Zagreb (Kroatien) kehrte Sambora zurück.

Im März 2013 erschien das zwölfte Studioalbum What About Now. Die erste Single Because We Can war im Januar 2013 veröffentlicht worden. Im April 2013 wurde vermeldet, dass Richie Sambora aus persönlichen Gründen – konkret: aufgrund seiner Suchtprobleme – aus der laufenden Welttournee ausgestiegen sei. Jon Bon Jovi erklärte, Sambora werde bis auf Weiteres nicht mehr mit der Band auftreten.[14] Erst 2016 wurde Samboras Abschied aus der Band offiziell verkündet.

Am 16. Juli 2015 wurde der Song Saturday Night Gave Me Sunday Morning veröffentlicht, dem am 21. August das Album folgte. Es war das erste Album, auf dem Sambora nicht zu hören ist; er wird jedoch noch als Mitkomponist von Saturday Night… genannt. An der ersten Single und mindestens einem weiteren Song des Albums war der Produzent John Shanks beteiligt. Jon Bon Jovi bezeichnete Burning Bridges als „Fan-Album“, da es neben neuen auch ältere, zuvor unvollendete bzw. unveröffentlichte Songs enthält. Zum Ende der 32-jährigen Zusammenarbeit mit dem Universal-Label Mercury Records wurde damit der Vertrag mit dem Label erfüllt, der die Veröffentlichung eines weiteren Albums vorsah. Der Titelsong des Albums behandelt die Zusammenarbeit mit der Plattenfirma.[15]

Im August 2016 erschien This House Is Not for Sale, Titelsong und erste Single aus dem am 4. November 2016 auf dem Universal-Label Island Records erschienenen 13. Studioalbum.[16] Richie Sambora war erneut nicht an dem Album beteiligt; die bisherigen Sessionmusiker Hugh McDonald und Phil X wurden stattdessen nun als offizielle Bandmitglieder genannt. Bei der offiziellen Tour zum Album begleitet der Produzent John Shanks die Band als Rhythmus-Gitarrist und Everett Bradley als Perkussionist.[17]

Am 2. Oktober erschien das 14. Studioalbum 2020. Das Album behandelt aktuelle politische und soziale Themen wie die Präsidentschaftswahl, Waffengewalt, PTSD, die Black-Lives-Matter-Bewegung sowie die COVID-19-Pandemie.

Stil

Die Musik von Bon Jovi ist gemeinhin als Rock zu bezeichnen, im Rock-Genre hat Bon Jovi aber viele verschiedene Spielarten. Hauptformen sind hier Hard Rock, Glam Metal, Stadionrock und Pop-Rock. Doch einige Alben sind in weiteren Genres einzuordnen, so gilt das Album These Days als Bluesrock, während Crush eindeutig dem Pop-Rock zugeordnet werden kann, auf dem Album Bounce sind starke Einflüsse aus dem Heavy Metal zu erkennen und Lost Highway kann generell als Country-Rock betrachtet werden, Jon Bon Jovi nannte Nashville als Haupteinfluss auf Lost Highway.

Als Einflüsse auf die Musik von Bon Jovi gelten unter anderem Bruce Springsteen, die Rolling Stones, Aerosmith, die Beatles, The Animals und Kiss.

Auszeichnungen

Am 31. August 2005 erhielt die Band bei den World Music Awards in Los Angeles den Diamond Award. Dieser wird an Künstler verliehen, die weltweit mehr als 100 Millionen Alben verkauft haben. Vor Bon Jovi erhielten ihn in der Geschichte der World Music Awards lediglich drei andere Künstler: Mariah Carey, Céline Dion und Rod Stewart.[18] Bereits im Jahr 2000 war die Band mit dem Comet für das Lebenswerk ausgezeichnet worden.[12]

Am 14. November 2006 wurden Bon Jovi in die UK Music Hall of Fame aufgenommen. Neben Bon Jovi wurden 2006 auch George Martin, Dusty Springfield, James Brown, Led Zeppelin, Prince und Rod Stewart aufgenommen.

Bon Jovi erhielt den MTV Award für die bedeutendste Rock-Gruppe der letzten 20 Jahre, im Original folgendermaßen: „For Being the Embodiment of Rock for the Last 20 Years“.

Am 11. Februar 2007 wurden Bon Jovi in der Kategorie „Best Country Collaboration“ für den Song Who Says You Can’t Go Home im Duett mit Jennifer Nettles mit einem Grammy ausgezeichnet.

Am 29. November 2007 wurde Bon Jovi in Düsseldorf der Bambi in der Kategorie „Musik International“ verliehen.

Am 7. November 2011 erhielten Bon Jovi bei den MTV Europe Music Awards den Global Icon Award.

2003 durfte sich die Band am Munich Olympic Walk of Stars verewigen.

Im Dezember 2017 wurde Bon Jovi mit der Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame geehrt. Bei einem Auftritt anlässlich der Ehrung am 14. April 2018 traten auch Ex-Gitarrist Richie Sambora und Ex-Bassist Alec John Such mit der Band auf.[19]

Bandbesetzung

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[20]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1984Bon JoviCH
Gold
Gold
CH
UK71
Silber
Silber

(3 Wo.)UK
US43
Platin
Platin

(86 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Januar 1984
Verkäufe: + 3.500.000[21]
19857800° FahrenheitDE40
(6 Wo.)DE
CH11
(6 Wo.)CH
UK28
Silber
Silber

(12 Wo.)UK
US37
Platin
Platin

(104 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 20. April 1985
Verkäufe: + 1.160.000
1986Slippery When WetDE11
Platin
Platin

(56 Wo.)DE
AT2
(30 Wo.)AT
CH1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(35 Wo.)CH
UK6
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(141 Wo.)UK
US1
Diamant + Doppelplatin
Diamant + Doppelplatin
×2
Diamant + Doppelplatin

(118 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. August 1986
Verkäufe: + 28.000.000[22]
1988New JerseyDE4
Platin
Platin

(35 Wo.)DE
AT5
Platin
Platin

(9 Wo.)AT
CH1
Gold + Platin
Gold + Platin
Gold + Platin

(25 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(54 Wo.)UK
US1
Siebenfachplatin
×7
Siebenfachplatin

(77 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. September 1988
Verkäufe: + 9.181.126
1992Keep the FaithDE2
Platin
Platin

(86 Wo.)DE
AT2
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(67 Wo.)AT
CH3
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(72 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(78 Wo.)UK
US5
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(46 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. Oktober 1992
Verkäufe: + 5.112.022
1995These DaysDE1
Gold
Gold

(66 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(19 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(19 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(56 Wo.)UK
US9
Platin
Platin

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 27. Juni 1995
Verkäufe: + 4.800.000
2000CrushDE1
Fünffachgold
×5
Fünffachgold

(49 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(38 Wo.)AT
CH1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(39 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(39 Wo.)UK
US9
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(51 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. Mai 2000
Verkäufe: + 11.000.000[23]
2002BounceDE2
Platin
Platin

(29 Wo.)DE
AT3
Gold
Gold

(18 Wo.)AT
CH2
Platin
Platin

(20 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(17 Wo.)UK
US2
Gold
Gold

(29 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. September 2002
Verkäufe: + 1.905.000
2005Have a Nice DayDE1
(26 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(19 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(25 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(13 Wo.)UK
US2
Platin
Platin

(59 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. September 2005
Verkäufe: + 1.660.000
2007Lost HighwayDE1
Platin
Platin

(49 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(28 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(18 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(11 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(45 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. Juni 2007
Verkäufe: + 1.900.000
2009The CircleDE1
Gold
Gold

(19 Wo.)DE
AT2
(17 Wo.)AT
CH1
Gold
Gold

(16 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(11 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. Oktober 2009
Verkäufe: + 930.000
2013What About NowDE2
Gold
Gold

(19 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(14 Wo.)AT
CH3
(17 Wo.)CH
UK2
Silber
Silber

(14 Wo.)UK
US1
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. März 2013
Verkäufe: + 1.515.000[24]
2015Burning BridgesDE1
(9 Wo.)DE
AT1
Gold
Gold

(11 Wo.)AT
CH2
(11 Wo.)CH
UK3
(8 Wo.)UK
US13
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. August 2015
2016This House Is Not for SaleDE3
(12 Wo.)DE
AT1
Gold
Gold

(9 Wo.)AT
CH2
(13 Wo.)CH
UK5
Silber
Silber

(8 Wo.)UK
US1
(9 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. November 2016
Verkäufe: + 600.000[25]
20202020DE3
(10 Wo.)DE
AT2
(12 Wo.)AT
CH3
(13 Wo.)CH
UK5
(5 Wo.)UK
US19
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2020

Literatur

Weblinks

Commons: Bon Jovi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. usicfeeds.com.au: It’s Official: Jon Bon Jovi Says Richie Sambora Has “Quit” Bon Jovi
  2. Offizielle Biografie der Band Bon Jovi. Universal Music, abgerufen am 2. September 2016.
  3. Bon Jovi - Bon Jovi | Songs, Reviews, Credits | AllMusic. Abgerufen am 10. September 2021 (englisch).
  4. Die erfolgreichsten deutschen Bands | Popkultur.de. Abgerufen am 10. September 2021 (deutsch).
  5. Slippery When Wet by Bon Jovi - RYM/Sonemic. Abgerufen am 10. September 2021 (englisch).
  6. Wiki - New Jersey — Bon Jovi. Abgerufen am 10. September 2021 (englisch).
  7. Gold- und Platinauszeichnungen für Cross Road. riaa.com; abgerufen am 18. Mai 2008
  8. Datenbank für Gold- und Platinauszeichnungen. cria.org
  9. Certified Awards Search. British Phonographic Industry, abgerufen am 14. September 2014 (englisch, 5× Platin für Cross Road).
  10. Datenbank für Gold- und Platinauszeichnungen. ifpi.de
  11. islandrecords.com: S. (Nicht mehr online verfügbar.) In: The Bon Jovi Library. Archiviert vom Original am 28. Februar 2007; abgerufen am 4. Juni 2016 (Scrollen nur per Mausklick möglich).
  12. a b Alex Gernandt: Jon Bon Jovi. „Danke für den tollen Sommer – 2001 kommen wir wieder!“. In: Bravo, 41/2000; Interview
  13. Billboard: Bon Jovi Scores 2008’s Top Grossing Tour
  14. Richie Sambora steigt aus Bon-Jovi-Tournee aus. (Nicht mehr online verfügbar.) In: oe3.orf.at. 14. April 2013, archiviert vom Original am 7. April 2013; abgerufen am 14. April 2013.
  15. Michele Amabile Angermiller: Why Bon Jovi Bolted After 32 Years on Mercury Records – ‘Or Whatever They're Called This Week’. billboard.com, 27. August 2015, abgerufen am 11. Oktober 2015.
  16. Buddy Iahn: Bon Jovi delays 'This House Is Not For Sale'; reportedly returns to UMG. themusicuniverse.com, 8. April 2016, abgerufen am 4. Juni 2016.
  17. Simon Kaviani for Metro.co.uk: Bon Jovi return gloriously with most honest album yet. In: Metro. 12. Oktober 2016, abgerufen am 23. Oktober 2016.
  18. World Music Awards :: Awards. Abgerufen am 10. September 2021.
  19. Rock and Roll Hall of Fame: Bon Jovi wieder vereint – für einen Auftritt. In: FAZ.NET. 15. April 2018, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 20. April 2018]).
  20. Chartquellen: DE AT CH UK US
  21. Zack O'Malley Greenburg: About Bon Jovi. In: ticketnetwork. 24. Mai 2011, abgerufen am 16. Mai 2015 (englisch).
  22. Zack O'Malley Greenburg: Jon Bon Jovi's Star Wars Secret. In: Forbes. 24. Mai 2011, abgerufen am 12. Dezember 2015 (englisch).
  23. Jon Bon Jovi Goes to Oxford. In: abc News. Abgerufen am 12. Dezember 2015 (englisch).
  24. Jon Bon Jovi Is Working on a New Album. In: Ultimate Guitar. Abgerufen am 16. Mai 2016 (englisch).
  25. ANUARIO SGAE DE LAS ARTES ESCÉNICAS, MUSICALES Y AUDIOVISUALES 2017 - MÚSICA GRABADA. (PDF 1,2MB) Abgerufen am 5. April 2018 (spanisch).

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