Boozoo Bajou & Tony Joe White ¦ Aspen Colorado

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Single (10″)

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Veröffentlichung Aspen Colorado:

2021

Hörbeispiel(e) Aspen Colorado:

Vinyl only!

Aspen Colorado auf Wikipedia (oder andere Quellen):

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Veröffentlichungen von Boozoo Bajou die im OTRS erhältlich sind/waren:

Aspen Colorado ¦ Dust My Broom

Boozoo Bajou auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Boozoo Bajou ist ein deutsches DJ- und Produzenten-Duo, bestehend aus den Nürnberger Musikern Peter Heider und Florian Seyberth. Ihre Musik kann man zwischen Downbeat/Lounge-, Dub-, Blues-, Jazz-, Soul- und Funk-Musik ansiedeln. Als musikalische Vorbilder werden King Tubby und Lee Perry genannt.

Historie

Den bisher größten Erfolg feierten Boozoo Bajou mit ihrem Debüt-Album Satta, das 2001 veröffentlicht wurde. Ursprünglich spekulierte das Duo auf den Verkauf von 2000 Exemplaren; stattdessen wurden bis heute ca. 70.000 Tonträger verkauft. Viele Tracks des Erstlings tauchen immer wieder in Hörfunk und Fernsehen auf: So wurde die dreiteilige Wissenschafts-Dokumentation Expedition ins Gehirn zu großen Teilen musikalisch von Boozoo-Bajou-Titeln umrahmt. Außerdem bediente man sich 2006 des Songs Night Over Manaus des Debüt-Albums in einem Martini-TV-Werbespot mit George Clooney.

Nach diesem Erfolg trafen immer wieder Remix-Anfragen bei Boozoo Bajou ein. So wurden Remixe für den Rapper Common, Mary J. Blige, Mousse T., Henry Mancini, Nelly Furtado und auch für Richard Dorfmeisters Projekt Tosca erstellt.

Zusammen mit anderen Bands gewann Boozoo Bajou 2005 den European Tournee Support (ETS) der Europäischen Union. Mit Hilfe des ETS fördert (z. B. finanziell) Brüssel verheißungsvolle europäische Nachwuchsmusiker auf ihren Touren.[1] Die beiden Bandmitglieder sind weltweit auch als DJs in Clubs aktiv.

Diskografie

Alben

  • 2001: Satta (Stereo Deluxe Records)
  • 2004: Boozoo Bajou – "Remixes" '(Stereo Deluxe Records)
  • 2005: Dust my Broom (!K7 Records)
  • 2009: Grains (99999 (Alive) Records)
  • 2010: Coming Home (Stereo Deluxe Records)
  • 2014: 4 (Apollo Records)

EP

  • 2013: Jan Mayen (Apollo Records)

Singles

  • Boozoo Bajou feat. Top Cat – Killer
  • Boozoo Bajou feat. Joe Dukie & U-Brown – Take it Slow

Sampler (kompiliert von Boozoo Bajou)

  • 2003: Juke Joint (Stereo Deluxe Records)
  • 2006: Juke Joint Vol. 2 (!K7 Records)

Remixe

Weblinks

Quellen

  1. Quelle:Informationen über Boozoo Bajou im Rahmen des European Tour Support (pdf)

Veröffentlichungen von Tony Joe White die im OTRS erhältlich sind/waren:

Bad Mouthin’ ¦ Tony Joe White ¦ Aspen Colorado

Tony Joe White auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Tony Joe White auf dem San Sebastian Jazz Festival (2005)

Tony Joe White (* 23. Juli 1943 in Oak Grove, Louisiana; † 24. Oktober 2018 in Leiper’s Fork, Tennessee[1]) war ein US-amerikanischer Gitarrist und Sänger und galt als typischer Vertreter des Swamp Rock.

Leben

White war das jüngste von sieben Geschwistern,[2] die auf einer Baumwoll-Plantage 20 Meilen entfernt von der nächsten Stadt Oak Grove in Louisiana aufwuchsen. Seine ersten Solo-Auftritte hatte er bei Tanzveranstaltungen lokaler High Schools. Anschließend tourte er mit einem Drummer durch Texas und Louisiana und spielte dort in Nachtclubs.[1]

Whites erste Bands hießen Tony & The Mojos bzw. Tony & The Twilights. Als sich kein dauerhafter Erfolg einstellte, startete er eine Solokarriere. Eines Tages hörte er das Lied Ode to Billie Joe von Bobbie Gentry,[2] ein Nummer-eins-Hit von 1967 und eine Verbindung aus tragischem Inhalt und realistischer Beschreibung des Südstaaten-Alltagslebens. White empfand dieses Lied als das wahrhaftigste, das er je gehört hatte und beschloss, ebenfalls etwas Authentisches aus seiner Heimat zu schreiben, aus dem Leben, das er kannte.[2] So entstanden noch im selben Jahr Polk Salad Annie und Rainy Night in Georgia.

Im Sommer 1968 wurde er zunächst in Frankreich mit seinem Titel Soul Francisco populär. Das zeitgleich aufgenommene Polk Salad Annie wurde nach und nach 1969 ein weltweiter Hit, der von Elvis Presley gecovert wurde. Ray Charles, Brook Benton und Billy Lee Riley nahmen Rainy Night in Georgia auf. Die ersten drei Alben sind durch große atmosphärische Dichte gekennzeichnet. Sie haben sowohl stilistische Nähe zum klassischen Soul der 1960er Jahre als auch zu Rockgruppen wie Creedence Clearwater Revival und galten damals als Swamp Rock, der den Weg bereitete für den Südstaaten-Rock der 1970er Jahre. Die drei LPs auf Monument Records gelten seit langem als Sammlerstücke.

In den 1970er und 1980er Jahren konnte er keine Erfolge verbuchen und konzentrierte sich auf das Schreiben von Liedern.[1] Tina Turner coverte auf ihrem 1989er Album Foreign Affair gleich vier Titel aus seiner Feder: Undercover Agent of the Blues, You Know Who, Steamy Windows und das Titelstück Foreign Affair. Steamy Windows schaffte es als Single in diverse Charts und wurde von John Anderson und Kenny Chesney gecovert.[1]

Seine Fernsehauftritte in der Sendung Ohne Filter Anfang 1992 in Deutschland und 2014 zusammen mit den Foo Fighters bei David Letterman machten ihn jeweils bei einem jüngeren Publikum bekannt.[1]

Am 24. Oktober 2018 verstarb er in seinem Haus in Leiper’s Fork in der Nähe von Nashville an Herzversagen.[1]

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
UK UKUS US
1969Black and WhiteUS51
(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1969
...ContinuedUS183
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1969
1970Tony JoeUK63
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1970
1971Tony Joe WhiteUS167
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1971

Weitere Veröffentlichungen

  • 1972: The Train I’m On
  • 1973: Home Made Ice Cream
  • 1976: Eyes
  • 1977: Tony Joe White
  • 1980: Real Thang
  • 1983: Dangerous
  • 1991: Closer to the Truth
  • 1993: The Path of a Decent Grove
  • 1995: Lake Placid Blues
  • 1997: Collection
  • 1998: One Hot July
  • 2001: The Beginning
  • 2003: Snakey
  • 2004: The Heroines
  • 2006: Uncovered
  • 2008: Deep Cuts
  • 2010: The Shine
  • 2012: Collected
  • 2013: Hoodoo
  • 2016: Rain Crow
  • 2016: Tony Joe White Live & Kickin’
  • 2018: Bad Mouthin’

Singles

JahrTitel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
UK UKUS US
1969Polk Salad Annie
Black and White
US8
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juni 1969
Roosevelt and Ira Lee
...Continued
US44
(7 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Oktober 1969
1970Groupie Girl
Tony Joe
UK22
(10 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Mai 1970
Save Your Sugar for Me
Tony Joe
US94
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juli 1970
1980I Get Off on It
The Real Thang
US79
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juni 1980

Weitere Singles

  • 1991: Good In Blues

Weblinks

Commons: Tony Joe White – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d e f Stephen L. Betts: Swamp Rock Icon Tony Joe White Dead at 75. In: rollingstone.com. 25. Oktober 2018, abgerufen am 25. Oktober 2018 (englisch).
  2. a b c Johannes Waechter, Tony Joe White: Tony Joe White im Interview: »Der Blues hat mein Leben verändert«. In: Süddeutsche Zeitung > SZ-Diskothek. Süddeutsche Zeitung mbH, 18. November 2013, abgerufen am 28. Juli 2019.
  3. a b Chartquellen: UK US

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Boozoo Bajou & Tony Joe White ¦ Aspen Colorado
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