Bright Eyes ¦ Digital Ash In A Digital Urn

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MC (Album)

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GTIN: 0648401023848 Artist: Genres & Stile: , , ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Label

Release

Veröffentlichung Digital Ash In A Digital Urn:

2005

Hörbeispiel(e) Digital Ash In A Digital Urn:





Digital Ash In A Digital Urn auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Digital Ash in a Digital Urn
Studioalbum von Bright Eyes

Veröffent-
lichung(en)

Januar 2005

Label(s)Saddle Creek

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Electronica

Titel (Anzahl)

12

Länge

ca. 50 Minuten

Besetzung

weitere Studiomusiker: siehe unten

Produktion

Mike Mogis

Studio(s)

Presto! Recording Studios – Lincoln, Nebraska

Chronologie
A Christmas Album (2002)Digital Ash in a Digital UrnI’m Wide Awake, It’s Morning (2005)

Digital Ash in a Digital Urn ist ein Album der Band Bright Eyes. Es wurde im Januar 2005 zeitgleich mit I’m Wide Awake, It’s Morning, einem anderen Bright-Eyes-Album, veröffentlicht.

Aufgenommen wurde das Album im Februar 2004 in den Presto! Studios in Lincoln, Nebraska. Im Vergleich zum parallel erschienenen I’m Wide Awake, It’s Morning ist es deutlich elektronischer gehalten und dafür weniger von folkigen Elementen geprägt. Das Album ist somit eine Art Ausreißer in der Diskografie von Bright Eyes, da alle zuvor und danach veröffentlichten Alben eher den Genres Folk, Alternative Country oder Singer-Songwriter zugerechnet werden und wesentlich weniger elektronisch gehalten sind.

Als Gastmusiker sind unter anderem Nick Zinner von den Yeah Yeah Yeahs oder Jimmy Tamborello von The Postal Service auf dem Album zu hören (vgl. Abschnitt beteiligte Musiker).

Rezeption und Charts

Digital Ash in a Digital Urn wurde von den Kritikern sehr unterschiedlich aufgenommen. So gab etwa Allmusic mit 2 von 5 möglichen Punkten nur eine unterdurchschnittliche Wertung[1]. Bei Pitchfork Media bekam das Album dagegen beispielsweise eine 7.2 von 10, was allerdings trotzdem noch eine schlechtere Wertung ist, als die 8.7 von 10, die I’m Wide Awake, It’s Morning erhielt.[2] laut.de lobte das Album hingegen in den höchsten Tönen und gab volle 5 von 5 Punkte.[3]

In den Charts stieg das Album bis auf Rang 15 der US-amerikanischen, Rang 30 der Deutschen sowie Rang 43 der britischen Albumcharts ein.

Die Singles Take It Easy (Love Nothing) und Lua (von I’m Wide Awake, It’s Morning) erreichten Platz 1 und 2 der Billboard Hot 100 Singles Sales Charts. Es war bis dato das letzte Mal das zwei Lieder eines Interpreten auf Rang 1 und 2 dieser Charts standen.

Titelliste

  1. "Time Code" – 4:28
  2. "Gold Mine Gutted" – 3:56
  3. "Arc of Time (Time Code)" – 3:54
  4. "Down in a Rabbit Hole" – 4:33
  5. "Take It Easy (Love Nothing)" – 3:20
  6. "Hit the Switch" – 4:47
  7. "I Believe in Symmetry" – 5:24
  8. "Devil in the Details" – 4:06
  9. "Ship in a Bottle" – 3:27
  10. "Light Pollution" – 3:16
  11. "Theme from Pinata" – 3:18
  12. "Easy/Lucky/Free" – 5:31

Beteiligte Musiker

Da Bright Eyes hauptsächlich das Projekt von Conor Oberst ist, wechselt die Besetzung der Mitmusiker oft von Album zu Album. Allerdings sind Mike Mogis und Nate Walcott im Laufe der Aufnahmen zu Vollmitgliedern der Band geworden.

  • Clark Baechle – Schlagzeug (Titel 2, 9)
  • Karen Becker – Cello (Titel 4, 7)
  • Jason Boesel – Schlagzeug (Titel 2, 4–7, 9–12), Percussion (Titel 2, 4–7, 9–12)
  • Donna Carnes – Violine (Titel 4, 7)
  • Sabrina Duim Harfe (Titel 6, 8, 11)
  • Thomas Kluge – Viola (Titel 4, 7)
  • Jiha Lee – Flöte (Titel 6, 11)
  • Clay Leverett – Gesang (Titel 12), Schlagzeug (Titel 6, 7, 12)
  • Andy LeMaster – Gesang (Titel 2, 9, 12), Gitarre (Titel 6–9, 12), Bass (Titel 6–9, 12), Keyboard (Titel 6, 7), zusätzliches Programming (Titel 6)
  • Mike Mogis – Gitarre (Titel 2–4, 6, 7, 10–12), Wurlitzer (Titel 1, 3, 10), Keyboard, Pauke (Titel 6), Glockenspiel (Titel 11), Theremin (Titel 2), Bariton (Titel 2, 9)
  • Stella Mogis – Gesang (Titel 1, 9)
  • Conor Oberst – Gesang, Gitarre (Titel 5–7, 9–11), Bass (Titel 4), Klavier (Titel 8), Wurlitzer (Titel 2, 4, 5), Keyboard (Titel 2, 4, 10, 12), Samples (Titel 1, 11), Bariton (Titel 3, 5)
  • Kim Salistean – Violine (Titel 4, 7)
  • Jimmy Tamborello – Programming (Titel 5)
  • Maria Taylor – Gesang (Titel 4, 11, 12)
  • Nate Walcott – Trompete (Titel 9), Streicher Arrangement (Titel 4, 7)
  • Nick White – Keyboard (Titel 7, 9)
  • Nick Zinner – Gitarre (Titel 4, 6–8, 12), Keyboard (Titel 4, 5)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Allmusic Rezension
  2. Pitchfork Media Rezension
  3. laut.de Rezension

Artist(s)

Veröffentlichungen von Bright Eyes die im OTRS erhältlich sind/waren:

Digital Ash In A Digital Urn

Bright Eyes auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Bright Eyes
Bright Eyes bei einem Konzert im März 2005
Bright Eyes bei einem Konzert im März 2005
Allgemeine Informationen
Genre(s)Indie-Rock, Folk, Alternative Country, Indie-Folk
Gründung1995
Websitethisisbrighteyes.com
Gründungsmitglieder
Conor Oberst
Aktuelle Besetzung
Mike Mogis, Nate Walcott
Ehemalige Mitglieder
Shane Aspegren,

Clark Baechle, Jamie Forsyth, Kevin Barnes, Jake Bellows, Z Berg, Dan Bitney, Jason Boesel, Gretta Cohn, Jonathan Crawford, Britt Daniel, Stefanie Drootin, Sabrina Duim, Sherri DuPree, Stacy DuPree, Aaron Druery, Orenda Fink, Todd Fink, Margret Fish, Matt Focht, Cory Greenwood, Emmylou Harris, Jesse Harris, Jim James, Neely Jenkins, Simon Joyner, Matt Oberst, Tim Kasher, Joe Knapp, Tiffany Kowalski, Ben Kweller, Jiha Lee, Andy LeMaster, Clay Leverett, Jenny Lewis, Matt Maginn, John McEntire, Alex McManus, A. J. Mogis, Matthew Olsen, Anton Patzner, Steve Pedersen, David Rawlings, Clint Schnase, Casey Scott, Blake Sennett, Ted Stevens, Jimmy Tamborello, Macy Taylor, Maria Taylor, M. Ward, Janet Weiss, Gillian Welch, Nick White, Jamie Pressnall, Rachael Yamagata, Nick Zinner

Bright Eyes ist ein 1995 von Conor Oberst (* 15. Februar 1980) gegründetes Band-Projekt aus Omaha, Nebraska.

Die Band

Gegründet wurde Bright Eyes als Ein-Mann-Projekt von Conor Oberst. Im Laufe der Zeit kamen Mike Mogis und später Nate Walcott als de facto feste Bandmitglieder hinzu. Mogis ist zudem Produzent vieler Bright-Eyes-Alben.

Für die Studioaufnahmen und Touren werden befreundete Musiker eingeladen, die zum Großteil aus dem Umfeld des Independent-Labels Saddle Creek stammen. Saddle Creek wurde 1993 von dem damals 13-jährigen Oberst, seinem Bruder und einigen seiner Freunde gegründet. Viele der Studio- und Tourneemusiker spielen ihrerseits in erfolgreichen Bands wie etwa Cursive, The Faint, Rilo Kiley oder Azure Ray.

Stil

Bright Eyes zeichnet sich besonders durch sehr persönliche, melancholisch-poetische Texte und einen zittrigen, emotionalen Gesang in Verbindung mit schon mal ausufernden, manchmal präzisen und ambitioniert umgesetzten Songs aus, die häufig Elemente aus der amerikanischen Folk- oder Country-Musik enthalten.

Biografie

Conor Oberst schrieb schon mit 13 Jahren erste Lieder und begann diese aufzunehmen. Der Name „Bright Eyes“ wurde zum ersten Mal 1997 verwendet. Frühe Veröffentlichungen wie das Album Letting Off the Happiness (1998), die EP Every Day and Every Night (1999) und das im Jahr 2000 erschienene Fevers and Mirrors blieben zur Zeit ihrer Veröffentlichung noch relativ unbekannt.

Mit dem 2002 veröffentlichten Album Lifted or The Story Is in the Soil, Keep Your Ear to the Ground erreichten Bright Eyes das erste Mal die US-amerikanischen Album-Charts. Auch MTV zeigte Interesse am jungen Singer/Songwriter aus Nebraska und wollte ihn in die Show TRL einladen. Oberst sagte jedoch ab. Nebenbei veröffentlichte er mit den Desaparecidos ein Album namens Read Music/Speak Spanish.

Im Januar 2005 erschienen bei Saddle Creek die beiden neuen Alben Digital Ash in a Digital Urn, eine eher elektronische Pop-Platte, und I’m Wide Awake, It’s Morning, das mehr in der klassischen Folk- und Countrytradition steht. Beide eroberten auf Anhieb vordere Plätze in den US-Charts. Die Singles Lua und Take It Easy (Love Nothing) belegten sogar gleichzeitig Rang 1 und 2 der Billboard Hot 100 Single Sales.

Zur Überbrückung bis zum nächsten Album wurden mit Motion Sickness: Live Recordings und Noise Floor (Rarities 1998–2005) ein Livealbum und eine Compilation mit seltenen Songs (z. B. B-Seiten) veröffentlicht.

Bright Eyes in Wiesbaden 2005

Im April 2007 erschien noch das Album Cassadaga. Danach veröffentlichte Conor Oberst zwei weitere Alben, allerdings unter dem Namen Conor Oberst bzw. Conor Oberst and the Mystic Valley Band.

Am 15. Februar 2011 erschien mit The People’s Key schließlich ein neues Album von Bright Eyes.

Nach langer Pause der Band und Soloprojekten der Beteiligten, erschien am 21. August 2020 das Album Down in the Weeds, Where the World Once Was.

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1998A Collection of Songs Written and Recorded 1995–1997
Letting Off the Happiness
2000Fevers and Mirrors
2002Lifted or The Story Is in the Soil, Keep Your Ear to the GroundUS161
(1 Wo.)US
A Christmas Album
2005Digital Ash in a Digital UrnDE30
(3 Wo.)DE
AT49
(2 Wo.)AT
UK43
(2 Wo.)UK
US15
(10 Wo.)US
I’m Wide Awake, It’s MorningDE21
(6 Wo.)DE
AT46
(4 Wo.)AT
UK23
Gold
Gold

(8 Wo.)UK
US10
Gold
Gold

(17 Wo.)US
Motion Sickness: Live Recordings
2006Noise Floor (Rarities 1998–2005)US107
(1 Wo.)US
2007CassadagaDE19
(4 Wo.)DE
AT47
(3 Wo.)AT
CH59
(2 Wo.)CH
UK13
(4 Wo.)UK
US4
(9 Wo.)US
2011The People’s KeyDE42
(2 Wo.)DE
AT36
(2 Wo.)AT
CH50
(1 Wo.)CH
UK46
(1 Wo.)UK
US13
(5 Wo.)US
2020Down in the Weeds, Where the World Once WasDE8
(3 Wo.)DE
AT21
(1 Wo.)AT
CH32
(2 Wo.)CH
UK22
(1 Wo.)UK
US36
(1 Wo.)US

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Chartquellen: DE AT CH UK US


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