Busta Rhymes ¦ When Disaster Strikes…

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2LP (Album)

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GTIN: 0603497841301 Artist: Genre & Stil:

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Veröffentlichung When Disaster Strikes…:

1997

Hörbeispiel(e) When Disaster Strikes…:

When Disaster Strikes… auf Wikipedia (oder andere Quellen):

When Disaster Strikes ist das zweite Soloalbum des US-amerikanischen Rappers Busta Rhymes. Es erschien am 23. September 1997 über Flipmode Records und Elektra Records. Zur Album-Veröffentlichung wurden drei Singles ausgekoppelt. Diese sind Put Your Hands Where My Eyes Could See, Dangerous sowie die Doppel-Single Turn It Up (Remix) / Fire It Up.

Produktion

Der Großteil der Produktionsarbeit erfolgte durch DJ Scratch und Busta Rhymes selber. DJ Scratch hat die Beats der Lieder Intro, The Whole World Looking At Me, When Disaster Strikes, Get High Tonight, We Could Take It Outside, Get Off My Block und Outro (Preparation For The Final World Front) produziert. Busta Rhymes war an der Produktion von Intro beteiligt und steuerte zudem die musikalische Untermalung zu Turn It Up und There's Not A Problem My Squad Can't Fix bei. Weitere Produzenten, die sich bei der Entstehung des Albums einbrachten sind The Ummah (So Hardcore), Epitome, Buddah und Shamello (Put Your Hands Where My Eyes Could See), Latief (It's All Good), Rashad Smith (Rhymes Galore und Dangerous), Easy Mo Bee (Things We Be Doin' For Money Part 1), 8-Off und Clarence Dorsey (Things We Be Doin' For Money Part 2) und Rockwilder (One). Der als Puff Daddy bekannt gewordene Hip-Hop-Musiker Sean Combs hat außerdem das Stück The Body Rock produziert.[1]

Titelliste

  1. Intro – 4:44
  2. The Whole World Lookin' At Me – 3:26
  3. Survival Hungry – 3:41
  4. When Disaster Strikes – 3:25
  5. So Hardcore – 4:51
  6. Get High Tonight – 3:51
  7. Turn it Up – 4:11
  8. Put Your Hands Where My Eyes Could See – 3:11
  9. It's All Good – 5:03
  10. There's Not a Problem My Squad Can't Fix (feat. Jamal) – 5:56
  11. We Could Take it Outside (feat. The Flipmode Squad) – 4:47
  12. Rhymes Galore – 2:33
  13. Things We Be Doin' For Money, Pt. 1 – 3:18
  14. Things We Be Doin' For Money, Pt. 2 (feat. Rampage, Anthony Hamilton und The Chosen Generation) – 4:56
  15. One (feat. Erykah Badu) – 4:38
  16. Dangerous – 3:37
  17. The Body Rock (feat. Rampage, Sean Combs und Mase) – 5:33
  18. Get Off My Block (feat. Lord Have Mercy) – 3:58
  19. Outro (Preparation For the Final World Front) – 2:31

Rezeption

Charts

When Disaster Strikes konnte Platz 3 der US-amerikanischen Charts erreichen. Insgesamt verblieb der Tonträger 44 Wochen in den Billboard 200.[2] In Deutschland stieg das Album zunächst auf Platz 70 ein und erreichte später Rang 62. Über einen Zeitraum von elf Wochen war When Disaster Strikes in der deutschen Hitparade vertreten.[3] Auch in den Niederlanden erreichte das Album mit Position 73 eine Platzierung in den Album-Charts.[4]

Kritik

Entertainment Weekly wertete Rhymes zweites Album mit der Note „B“. Busta Rhymes bleibe trotz der Hilfe durch Puff Daddy und Erykah Badu die originellste Stimme des Hip-Hops („Busta Rhymes […] remains hip-hop's most original voice; still, despite help from Puffy Combs and Erykah Badu“). Aus Sicht der Redaktion wirke When Disaster Strikes jedoch nicht wie ein zusammenhängendes Album („this comes off more like a free-associative collision of skits and verbal pyrotechnics than a coherent album“).[5]

Steve Huey verfasste eine Kritik für All Music Guide, in der er die beiden Single-Auskoppelungen Dangerous und Put Your Hands Where My Eyes Could See als toll bezeichnete. Die zweite Hälfte des Albums könne aufgrund der zahlreichen Gastmusiker, die Busta Rhymes nicht ersetzen können und größtenteils eher langweilig seien, nicht überzeugen („The second half of the album slows down the momentum somewhat, with a bevy of guests, collaborations, and posse cuts; a few offer some welcome variety, but often they don't replace Rhymes' manic energy with anything quite as exciting.“).[6]

Einzelnachweise

  1. Discogs: „When Disaster Strikes“. Abgerufen am 29. Juli 2010.
  2. Billboard.com: „When Disaster Strikes“. Abgerufen am 29. Juli 2010.
  3. Musicline.de: Chartverfolgung von „When Disaster Strikes“. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 29. Juli 2010.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/musicline.de
  4. Hitparade.ch: Internationale Chartplatzierungen. Abgerufen am 29. Juli 2010.
  5. EW.com: „When Disaster Strikes“. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juli 2014; abgerufen am 29. Juli 2010.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ew.com
  6. Allmusic: „When Disaster Strikes“. Abgerufen am 29. Juli 2010.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Busta Rhymes die im OTRS erhältlich sind/waren:

When Disaster Strikes... ¦ Blockbusta

Busta Rhymes auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Busta Rhymes (2022)

Busta Rhymes (* 20. Mai 1972 in New York City; bürgerlich Trevor Tahiem Smith Junior) ist ein US-amerikanischer Rapper und Schauspieler.

Leaders of the New School

Busta Rhymes startete seine Karriere 1990 als Teil der Leaders of the New School (MC Charlie Brown, MC Dinco D, MC Bastard Rhymes und Cut Monitor Milo) mit dem Debütalbum A Future Without a Past. Er nannte sich zu Anfang seiner Karriere „Bastard Rhymes“. Zur Entstehung des Namens Busta Rhymes gibt es zum einen die Vermutung, dass er seinen Namen von Chuck D bekommen haben soll, einem Mitglied der Gruppe Public Enemy, in deren Dunstkreis sich Leaders of the New School befanden. Durch Public Enemy bekamen sie auch Kontakt zur Native-Tongue-Gruppe A Tribe Called Quest, die mit ihnen 1991 den Titel Scenario aufnahm. Zum anderen lässt sich der Name auch als Wortspiel verstehen: „to bust a rhyme“ bedeutet sinngemäß, einen guten Hip-Hop-Reim abzuliefern. 1993 erschien das zweite und letzte Album der Leaders of the New School (SWAG) namens T.I.M.E.

Solokarriere

Busta Rhymes (2002)
Busta Rhymes (2005)
Busta Rhymes beim Out4Fame-Festival 2015

Bustas Solokarriere begann mit Features wie beim 7-MCees-Remix von A Tribe Called Quests Scenario oder auch Craig Macks Flava in Ya Ear. Als eigenständiger Künstler erreichte er in der Hip-Hop-Szene seit seinem Debütalbum The Coming (Elektra Records) aus dem Jahre 1996 einen hohen Bekanntheitsgrad. Es war ein beachtlicher, aber dennoch kleiner Erfolg, lediglich die Single-Auskopplung Woo-Hah!! Got You All in Check war in den USA und in Großbritannien ein Top-10-Erfolg.

Das folgende Album When Disaster Strikes… war in den USA weniger erfolgreich, konnte sich jedoch in Europa durchsetzen und machte Busta Rhymes dadurch auch dort mit den Singles Put Your Hands Where My Eyes Could See, Dangerous und Turn It Up bekannt. Bald darauf veröffentlichte er als Teil der Flipmode Squad das Album The Imperial. Zur Gruppe gehörten neben ihm die Musiker Rampage, Lord Have Mercy, Spliff Star, Rah Digga und Baby Sham.

Das nächste Album Extinction Level Event: The Final World Front, dessen Titel vom Film Deep Impact inspiriert war, enthielt die Single Gimme Some More, die im Januar 1999 Platz 5 der britischen Charts belegte. Mit Janet Jackson sang er außerdem den Erfolgshit What’s It Gonna Be?!

2000 veröffentlichte er sein letztes Album bei der Plattenfirma Elektra Records mit dem Namen Anarchy. Anschließend wechselte er zu J Records, einer neuen Firma des ehemaligen Arista-Records-Gründers und -Vorstands Clive Davis. 2001 veröffentlichte er die Platte Genesis mit den Hits Break Ya Neck, As I Come Back und Pass the Courvoisier, die von Dr. Dre und The Neptunes produziert wurden.

Am 26. November 2002 veröffentlichte Busta Rhymes sein sechstes Studioalbum It Ain’t Safe No More. Die Singles Make It Clap (mit Sean Paul) und I Know What You Want (mit Mariah Carey) wurden sehr erfolgreich, sowohl in den USA als auch in Europa. In Deutschland war er schon bei zwei Nummer-1-Hits beteiligt. Zum einen 2003 bei Never Leave You (Uh Oooh) von Lumidee (zusammen mit Fabolous) und zum anderen 2005 bei Don’t Cha von den Pussycat Dolls.

2005 unterschrieb er einen Vertrag bei Dr. Dres Aftermath Entertainment, wo sein Album The Big Bang am 13. Juni 2006 erschien. Die ersten beiden ausgekoppelten Singles waren Touch It und I Love My Bitch (featuring Will.i.am & Kelis). Produzenten sind unter anderem Dr. Dre, Hi-Tek, Just Blaze, DJ Green Lantern, Swizz Beatz, Eminem und Timbaland.

Am 15. Mai 2009 erschien in Deutschland sein achtes Studioalbum unter dem Namen Back on My B. S. beim Label Universal Motown. Die erste offizielle Single, Arab Money – die Promo-Single We Made It, die zusammen mit Linkin Park aufgenommen wurde, erschien nicht auf dem Album.

2020 nahm Busta Rhymes an der vierten Staffel der US-amerikanischen Version von The Masked Singer als Dragon teil und schied in der ersten Folge aus.[1]

Filmkarriere

Seinen ersten Auftritt als Schauspieler hatte er 1993 in dem Film Who’s the Man. Von da an spielte er immer wieder kleine Rollen in Filmen wie Higher Learning – Die Rebellen, Forrester – Gefunden! oder Serien wie Cosby. 2000 spielte er in der Neuauflage des Klassikers Shaft mit. In dem Film Halloween: Resurrection hatte er eine Hauptrolle.

2015 hatte er eine Episodenrolle in der Netflix-Serie Master of None.

Persönliches

Er wurde als Kind Jamaikanischer Einwanderer in East Flatbush (Bezirk Brooklyn) geboren und wuchs größtenteils auf Long Island auf, wo er auch zur Schule ging.[2] Busta Rhymes hat drei Kinder mit seiner Ex-Freundin Joanne Wood. Zusätzlich hat er noch eine weitere Tochter, deren Mutter eine andere Ex-Freundin von Busta Rhymes ist.

Busta Rhymes ist zum Islam konvertiert.[3] Er überraschte viele Menschen, als er dies im Jahr 2007 öffentlich bekannt machte.[4] In Antwort auf die Frage: „Du bist so gesegnet in Deinem Leben; was tust du geistig bzw. spirituell, um auf dem Boden zu bleiben?“, sagte Busta Rhymes: „Ich versuche wirklich jeden Aspekt des Allmächtigen zu verstehen. Für mich ist Allah der Allmächtige. Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn aller Welten, dem Größten, dem Gnädigen, dem Barmherzigen… Ich lebe mein Leben durch den bzw. mit dem Islam.“[5][6]

Tod seines Leibwächters

In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 2006 wurden beim gemeinsamen Videodreh zur Single Touch It mit Mary J. Blige, Missy Elliott, DMX, Papoose, Sean Paul, Lloyd Banks und einigen anderen Mitgliedern der G Unit in einer Lagerhalle in Brooklyn Schüsse abgefeuert. Dabei wurde der 29-jährige Leibwächter von Busta, Israel „Izzy“ Ramirez, durch einen Schuss in die Brust tödlich getroffen. Zu Beginn des Touch-It-Videos ehrt Busta Rhymes diesen mit einigen persönlichen Worten. Der Tathergang ist nicht bekannt. Nach einigen Medienberichten kam es kurz zuvor im Studio zu einem Streit innerhalb bzw. mit der G-Unit-Crew und Swizz Beatz, der jedoch von Busta Rhymes beendet wurde. Ebenso ist bis jetzt unklar, ob das Attentat Busta Rhymes galt oder ob der Leibwächter selbst das anvisierte Ziel des Anschlags war. Letzterer hatte zum Todeszeitpunkt den Schmuck von Busta Rhymes in Verwahrung. Busta Rhymes verweigerte alle Gespräche mit der New Yorker Polizei zu diesem Vorfall, deshalb wurde er von der Polizei und der Familie des ermordeten Leibwächters stark kritisiert.

Im März 2007 wurde er während eines Filmdrehs in New York von der Polizei aufgesucht, die ihn aufforderte, den Ort zu seiner eigenen Sicherheit zu verlassen.[7]

Konflikte mit dem Gesetz

2008 wurde Busta Rhymes zu gemeinnütziger Arbeit und drei Jahren auf Bewährung verurteilt. Rhymes hatte 2007 seinen Chauffeur attackiert und war betrunken Auto gefahren.[8]

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
1996The ComingDE80
(7 Wo.)DE
UK48
(7 Wo.)UK
US6
Platin
Platin

(21 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. März 1996
Verkäufe: + 1.050.000
1997When Disaster StrikesDE62
(11 Wo.)DE
UK34
Gold
Gold

(7 Wo.)UK
US3
Platin
Platin

(44 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. September 1997
Verkäufe: + 1.100.000
1998E.L.E. (Extinction Level Event): The Final World FrontDE45
(7 Wo.)DE
CH45
(1 Wo.)CH
UK54
Gold
Gold

(12 Wo.)UK
US12
Platin
Platin

(32 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 1998
Verkäufe: + 1.100.000
2000AnarchyDE63
(4 Wo.)DE
CH65
(4 Wo.)CH
UK38
(3 Wo.)UK
US4
Platin
Platin

(14 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. Juni 2000
Verkäufe: + 1.000.000
2001GenesisDE27
(26 Wo.)DE
AT56
(3 Wo.)AT
CH44
(14 Wo.)CH
UK58
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
US7
Platin
Platin

(32 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. November 2001
Verkäufe: + 1.060.000
2002It Ain’t Safe No MoreDE82
(5 Wo.)DE
CH70
(6 Wo.)CH
UK78
Silber
Silber

(4 Wo.)UK
US43
Gold
Gold

(34 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. November 2002
Verkäufe: + 560.000
2006The Big BangDE10
(9 Wo.)DE
AT29
(5 Wo.)AT
CH6
(12 Wo.)CH
UK19
Silber
Silber

(10 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2006
Verkäufe: + 560.000
2009Back on My B. S.DE94
(1 Wo.)DE
AT66
(1 Wo.)AT
CH15
(4 Wo.)CH
UK92
(1 Wo.)UK
US5
(11 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2009
2020Extinction Level Event 2: The Wrath of GodCH32
(2 Wo.)CH
UK99
(1 Wo.)UK
US7
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. Oktober 2020
2023BlockbustaUS42
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. November 2023
Commons: Busta Rhymes – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Kimberly Roots: The Masked Singer Season 4 Premiere Recap: Pop TV. In: TVLine. 23. September 2020, abgerufen am 24. September 2020 (englisch).
  2. Busta Rhymes. In: allmusic.com. Abgerufen am 8. Juni 2020.
  3. http://www.liveleak.com/view?i=c68_1188723453&c=1
  4. http://hollowverse.com/busta-rhymes/
  5. http://hollowverse.com/busta-rhymes/#footnote_0_3198
  6. Busta Rhymes is a Muslim and talks about Islam (Youtube)
  7. mtv.de: News von Busta Rhymes (Memento vom 28. Juli 2013 im Internet Archive)
  8. mzee.com:Busta Rhymes entgeht Haftstrafe (Memento vom 27. Januar 2008 im Internet Archive)

Busta Rhymes ¦ When Disaster Strikes…
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