Cannibal Corpse ¦ Eaten Back To Life

CHF 27.00 inkl. MwSt

CD (Album, Digipak)

Nicht vorrätig

GTIN: 0039841442526 Artist: Genres & Stile: ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Label

Release

Veröffentlichung Eaten Back To Life:

1990

Hörbeispiel(e) Eaten Back To Life:





Eaten Back To Life auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Eaten Back to Life
Studioalbum von Cannibal Corpse

Veröffent-
lichung(en)

1990

Label(s)Metal Blade Records

Format(e)

CD

Genre(s)

Death Metal

Titel (Anzahl)

11

Länge

36 min 29 s

Besetzung
  • Gitarre (lead): Jack Owen

Produktion

Scott Burns

Studio(s)

Morrisound Recording, Tampa, Florida

Chronologie
Cannibal Corpse (Demo)
(1989)
Eaten Back to LifeButchered at Birth
(1991)

Eaten Back to Life ist das Debütalbum der US-amerikanischen Death-Metal-Band Cannibal Corpse.

Entstehungsgeschichte

Nach dem Zusammenschluss der Bands Tirant Sin und Beyond Death 1990 unter dem Namen Cannibal Corpse entstand das erste, selbstbetitelte Demo. 1990 konnte die Band einen Plattenvertrag mit Metal Blade Records abschließen und veröffentlichte im gleichen Jahr ihr Debütalbum. Alle fünf Lieder des Demos wurden in neu eingespielten Versionen verwendet, zusätzlich enthält das Album noch sechs weitere Lieder.

Hintergrund

Das Album ist in Deutschland von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien als jugendgefährdend indiziert.[1] Das Cover des Albums zeigt unter anderem einen Zombie, der seine eigenen Innereien verspeist. Das Album wurde für den deutschen Markt in einer neutralen Version ohne den Abdruck der Texte als normale CD und als Digipack wiederveröffentlicht.

Als Gastsänger wirkten Francis Howard von Incubus (heute Opprobrium) auf Mangled und Glen Benton von Deicide bei Mangled und A Skull Full of Maggots mit.

Das Album widmete die Band Alfred Packer, einem wegen Kannibalismus verurteilten US-Amerikaner.

Titelliste

  1. Shredded Humans – 5:11
  2. Edible Autopsy – 4:32
  3. Put Them to Death – 1:50
  4. Mangled – 4:29
  5. Scattered Remains, Splattered Brains – 2:34
  6. Born in a Casket – 3:20
  7. Rotting Head – 2:26
  8. Undead Will Feast – 2:49
  9. Bloody Chunks – 1:53
  10. A Skull Full of Maggots – 2:06
  11. Buried in the Backyard – 5:11
  12. Born in a Casket (Live) – 3:35 (Bonus-Track der remasterten Version)

Texte

Die meisten der dargebotenen Lieder sind typische Splattertexte, die auf Horrorfilmen, aber auch realen Ereignissen beruhen.

  • Shredded Humans handelt von einem absichtlich provozierten Autounfall, der eine fünfköpfige Familie das Leben kostet.
  • Edible Autopsy beschreibt die Machenschaften eines psychisch gestörten Arztes.
  • Put Them to Death ist ein Plädoyer für die Todesstrafe.
  • Mangled und Scattered Remains, Splattered Brains beschreiben die Taten eines Serienmörders.
  • Born in a Casket handelt von einem Nekrophilen.
  • Rotting Head beschreibt den Verwesungsprozess eines Zombies.
  • The Undead Will Feast handelt von der Verwandlung eines Menschen in einen Zombie.
  • Bloody Chunks beschreibt in der Ich-Form wie eine Person eine Leiche findet und dann selbst zum Mörder wird.
  • A Skull Full of Maggots handelt von Maden, die sich durch den Körper fressen.
  • Buried in the Backyard handelt von einem Serienmörder, der seine Opfer in Zombies verwandelt.

Belege

  1. Indizierte Tonträger (Memento vom 25. Juli 2005 im Internet Archive).

Artist(s)

Veröffentlichungen von Cannibal Corpse die im OTRS erhältlich sind/waren:

Violence Unimagined ¦ Eaten Back To Life

Cannibal Corpse auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Cannibal Corpse
Cannibalcorpse logo.svg

Cannibal Corpse spielen auf dem 70000 Tons of Metal, 2015.
Cannibal Corpse spielen auf dem 70000 Tons of Metal, 2015.
Allgemeine Informationen
HerkunftBuffalo, Vereinigte Staaten
Genre(s)Death Metal
Gründung1988
Websitewww.cannibalcorpse.net
Gründungsmitglieder
Chris Barnes (bis 1995)
Jack Owen (bis 2004)
Gitarre
Bob Rusay (bis 1993)
Alex Webster
Paul Mazurkiewicz
Aktuelle Besetzung
Gesang
George „Corpsegrinder“ Fisher (seit 1995)
Gitarre
Erik Rutan (seit 2021)
Gitarre
Rob Barrett (1993–1997, seit 2005)
Bass
Alex Webster
Schlagzeug
Paul Mazurkiewicz
Live-Unterstützung
Gitarre
Jeremy Turner (2004)
Alex Webster
Rob Barrett (links) und Alex Webster (rechts)

Cannibal Corpse ist eine US-amerikanische Death-Metal-Band.

Geschichte

Cannibal Corpse wurde 1988 von Paul Mazurkiewicz (Schlagzeug), Alex Webster (Bass), Chris Barnes (Gesang), Bob Rusay (E-Gitarre) und Jack Owen (E-Gitarre) in Buffalo im US-Bundesstaat New York gegründet. Seit 1989 stehen Cannibal Corpse bei Metal Blade Records unter Vertrag.

Seit dem Debütalbum Eaten Back to Life versuchten US-Politiker wie Tipper Gore, Joseph Lieberman oder Bob Dole, die Musik und Konzerte zu verbieten. In Australien, Neuseeland und Korea waren Cannibal Corpse lange Zeit komplett verboten. In Deutschland sind die ersten drei Alben, die Alben Evisceration Plague und Torture sowie die EPs Hammer Smashed Face und Worm Infested indiziert. Gegen Butchered at Birth besteht ein Beschlagnahmebeschluss[1] nach § 131 StGB des AG Stuttgart vom 3. März 1994 Tonträger, Cover und Werbematerial betreffend. Die Initiative des Indizierungsverfahrens ging dabei von der Lehrerin Christa Jenal aus. Nachdem Bassist Alex Webster in Interviews zugab, dass indizierte Titel live gespielt, aber nicht angesagt werden, erstattete die Saarländerin Strafanzeige gegen ihn.

Auch infolgedessen wurden alle Alben ab Vile (1996) mit zwei unterschiedlichen Covern veröffentlicht, um einer Indizierung in Deutschland, beziehungsweise einem Verbot in anderen Ländern, zu entgehen. Der Zeichner heißt , von ihm stammen Albumcover, T-Shirt-Motive und ein Comic zu dem Lied Unleashing the Bloodthirsty, welcher der limitierten Edition des Albums The Wretched Spawn beigelegt ist.

Im Jahr 1993 traten sie für den Film Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv mit Jim Carrey auf.

Nach dem Album The Bleeding verließ Chris Barnes Cannibal Corpse und widmete sich nun vollkommen seinem Nebenprojekt Six Feet Under. Seinen Platz übernahm George Fisher, der vorher bei der Band Monstrosity für den Gesang zuständig war. Mit ihm wurde unter anderem das Album Vile aufgenommen, das sich als erstes Death-Metal-Album in den Billboard-Album-Charts platzieren konnte.[2][3]

Im Jahr 1997 verließ Rob Barett die Band und wurde von Pat O’Brien ersetzt, der zuvor bei der Band Nevermore gespielt hatte. Nach The Wretched Spawn verließ Jack Owen überraschend die Band, um bei der Death-Metal-Band Deicide einzusteigen. Erst am 11. Dezember 2005 gab die Band offiziell den Namen seines Nachfolgers bekannt: Gitarrist Rob Barrett, der schon von 1993 bis 1997 auf den Alben The Bleeding und Vile zu hören war.

Kill ist der Name des zehnten Studioalbums, das am 31. März 2006, zwei Wochen nach dem internationalen Veröffentlichungsdatum, in Deutschland erschien. Es ist das erste Cannibal-Corpse-Album mit weltweit einheitlichem Artwork.

Im Jahr 2007 spielten Cannibal Corpse auf dem Wacken Open Air in Deutschland. Zum ersten Mal konnten Cannibal Corpse seit ihrer Gründung alle Lieder frei in Deutschland vortragen, unter anderem auch Vomit the Soul und Hammer Smashed Face.

Am 30. Januar 2009 veröffentlichte die Band ihr elftes Studioalbum Evisceration Plague in Deutschland.[4]

Nach drei Jahren Pause veröffentlichte die Band am 9. März 2012 ihr neues und mittlerweile zwölftes Studioalbum Torture. In Deutschland gab es ein entschärftes Coverartwork, da das Original zensiert wurde. Außerdem sind in der deutschen Version des Booklets aus Jugendschutzgründen keine Songtexte enthalten.

Das dreizehnte Studioalbum der Band mit dem Titel A Skeletal Domain erschien in Deutschland am 12. September 2014.[5]

Nachdem das Haus des Leadgitarristen Pat O’Brien am 10. Dezember 2018 in Brand geraten war brach dieser wenig später bewaffnet in ein Haus ein. Zeugen berichteten, dass O’Brien sich zuvor noch in der Nähe seiner Wohnung befand und unter Drogeneinfluss wirre Dinge rief. Er griff eine Frau an und bedrohte hinzugezogene Polizisten mit einem Messer, woraufhin er mit einem Elektroschocker ruhiggestellt werden musste. Der Hausbrand gefährdete das Feuerwehrpersonal, da in dem Haus mehrere Dutzend Feuerwaffen gelagert wurden. Er wurde wegen Einbruchs und das Richten einer Waffe auf Polizisten festgenommen. Am 16. März 2021 wurde O'Brien zu fünf Jahren auf Bewährung, 150 Stunden gemeinnützige Arbeit und knapp 24000,00 $ Geldstrafe verurteilt. Zusätzlich muss er sich regelmäßigen Drogentests unterziehen und bei Bedarf psychiatrische Beratung in Anspruch nehmen.[6] [7]

Im Februar 2021 wurde bekanntgegeben, dass Erik Rutan als neuer Gitarrist bei Cannibal Corpse in Erscheinung tritt.[8]

Stil

Stilistische Merkmale der Band sind komplexe Liedstrukturen, unvermittelte Tempo- und Taktwechsel. Das Schlagzeugspiel ist geprägt von schnellen Blastbeats und aggressiven Grooves auf mittlerem Tempo. Neben den tiefen Gitarrenriffs und den teils mehrstimmigen Gitarrensoli ist der Bass sehr präsent, was nicht zuletzt an der virtuosen Spielweise von Alex Webster liegt, auch Basssoli werden in den Stücken verwendet. Der Gesang besteht meistens aus dem tiefen Growling, manchmal werden aber auch hohe Schreie eingesetzt. Die Thematik ihrer Lieder beschäftigt sich mit Horror, Mord und Gore. Aufgrund ihrer aggressiven Texte sind Auftritte und Alben der Band in mehreren Ländern zum Teil oder komplett verboten.

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1990Eaten Back to Life
Metal Blade
Erstveröffentlichung: 17. August 1990
DE: indiziert[9][10]
1991Butchered at Birth
Metal Blade
Erstveröffentlichung: 1. Juli 1991
DE: indiziert[11] und beschlagnahmt[12]
1992Tomb of the Mutilated
Metal Blade
Erstveröffentlichung: 22. September 1992
DE: indiziert[13]
1994The Bleeding
Metal Blade
Erstveröffentlichung: 12. April 1994
1996Vile
Metal Blade
US151
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Mai 1996
DE: Wiederveröffentlichung 2015 indiziert[14]
1998Gallery of Suicide
Metal Blade
Erstveröffentlichung: 21. April 1998
1999Bloodthirst
Metal Blade
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 1999
2002Gore Obsessed
Metal Blade
DE71
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2002
2004The Wretched Spawn
Metal Blade
DE74
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2004
2006Kill
Metal Blade
DE59
(1 Wo.)DE
US170
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. März 2006
2009Evisceration Plague
Metal Blade
DE42
(1 Wo.)DE
AT41
(2 Wo.)AT
US66
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2009
DE: indiziert[15]
2012Torture
Metal Blade
DE40
(1 Wo.)DE
AT40
(1 Wo.)AT
CH72
(1 Wo.)CH
US38
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. März 2012
DE: indiziert[16], beschlagnahmt
2014A Skeletal Domain
Metal Blade
DE21
(2 Wo.)DE
AT28
(1 Wo.)AT
CH50
(1 Wo.)CH
US32
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 16. September 2014
2017Red Before Black
Metal Blade
DE16
(2 Wo.)DE
AT29
(1 Wo.)AT
CH29
(1 Wo.)CH
US95
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. November 2017
2021Violence Unimagined
Metal Blade
DE6
(1 Wo.)DE
AT5
(1 Wo.)AT
CH7
(1 Wo.)CH
UK81
(1 Wo.)UK
US45
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 16. April 2021

Galerie

Weblinks

Commons: Cannibal Corpse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. AG Stuttgart, BB vom 3. März 1994, Az. 21 Js 58315/93
  2. Uwe Scheffler: Materialien zu den Ausstellungstafeln Kunst und Strafrecht. „Butchered-at-Birth“-Fall S. 21.
  3. Terrorizer #148: Death Metal Special (Beilage, Teil 1/4); September 2006, S. 45.
  4. Cannibal Corpse: „Evisceration Plague“ in Reichweite. powermetal.de; abgerufen am 6. April 2009.
  5. Cannibal Corpse: „A Skeletal Domain“. metalblade.com; abgerufen am 29. August 2014
  6. Jessica Sager: Cannibal Corpse guitarist arrested for burglary, assault with a deadly weapon on a police officer: reports. Fox News, 11. Dezember 2018, abgerufen am 12. Dezember 2018.
  7. Spencer Kaufman: Ex-Cannibal Corpse Guitarist Pat O’Brien Finally Sentenced for Bizarre Headline-Making Incident. consequence.net, 2. Mai 2021, abgerufen am 2. Mai 2021.
  8. CANNIBAL CORPSE - "Violence Unimagined"-Album mit Gitarrist Erik Rutan kommt im April, Rock Hard, 2. Februar 2021
  9. BAnz. Nr. 164 vom 31. August 1995
  10. Folgeindizierung: BAnz AT 28.07.2020 B4
  11. BAnz. Nr. 204 vom 31. Oktober 1991 (Cover und Schallplatteninnenhülle) / BAnz. Nr. 243 vom 21. Dezember 2003 (Album)
  12. AG Stuttgart, BB vom 3. März 1994, Az. 21 Js 58315/93
  13. BAnz. Nr. 225 vom 30. November 1995
  14. BAnz. vom 30. September 2015
  15. BAnz. Nr. 66 vom 30. April 2010
  16. Bekanntmachung Nr. 12/2012 über jugendgefährdende Trägermedien. Vom 17. Dezember 2012. Teil B, Nr. 17 (BAnz AT 31.12.2012 B9)


Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Nur angemeldete Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, dürfen eine Bewertung abgeben.