Cro ¦ tru.

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2LP (Album, Gatefold)

Nicht vorrätig

GTIN: 4050538791907 Artist: Genre & Stil:

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Release

Veröffentlichung tru.:

2017

Hörbeispiel(e) tru.:

tru. auf Wikipedia (oder andere Quellen):

tru. ist das dritte Studioalbum des deutschen Rappers Cro. Es erschien am 8. September 2017 über das Hip-Hop-Label Chimperator Productions als Standard- und Deluxe-Edition.

Musikstil und Produktion

Auf dem Album zeigt sich Cro deutlich experimentierfreudiger als auf seinen beiden ersten Studioalben Raop und Melodie, wobei er sich überwiegend vom poppigen Rapsound abwendet.

Das Album wurde von Cro selbst sowie den Musikproduzenten Shuko, Michael Geldreich und Freedo produziert. Es sollte ursprünglich Fake You. heißen, wie der gleichnamige Song auf dem Album, der Name wurde jedoch einen Monat vor Veröffentlichung abgeändert.[1][2]

Covergestaltung

Das Albumcover zeigt Cros neue, komplett weiße Pandamaske vor weißem Hintergrund. In der Mitte auf der Maske steht das chinesische Schriftzeichen 真, welches „wahr“ oder „Wahrheit“ bedeuten kann. Am oberen bzw. unteren Bildrand befinden sich die roten Schriftzüge cro und tru.[3]

Gastbeiträge

Auf vier Liedern des Albums treten neben Cro weitere Künstler in Erscheinung. So ist der deutsche Reggae-Sänger Patrice am Song Forrest Gump beteiligt, während die US-amerikanische Sängerin Ivy Sole einen Gastauftritt bei Fake You. hat. Der haitianische Sänger Wyclef Jean ist auf Todas zu hören, und die deutsche R&B-Sängerin Ace Tee unterstützt Cro auf Slow Down.

Titelliste

#TitelGastmusikerLänge
1kapitel 12:24
2forrest gumpPatrice4:17
3fkngrt5:56
4tru3:15
5hi4:45
6todasWyclef Jean4:08
7baum6:58
8unendlichkeit (main edit)3:36
9computiful12:35
10no. 1054:36
11noch da3:12
12paperdreams3:51
13fake you.Ivy Sole3:31
14alien5:56
1507113:58
16slow downAce Tee6:13
172kx6:18

Bonussongs der Deluxe-Edition:

#TitelGastmusikerLänge
18tokyo133173:45
19unendlichkeit (video edit)3:46
20my life3:12

Charts und Chartplatzierungen

tru. stieg am 15. September 2017 auf Platz 1 in die deutschen Albumcharts ein, womit dem Rapper dies zum vierten Mal in Folge gelang.[5] Auch in Österreich belegte das Album die Chartspitze, während es in der Schweiz Rang 2 erreichte. In den deutschen Album-Jahrescharts 2017 belegte es Platz 63.[6]

Am 2. Juni 2017 erschien die Single Unendlichkeit. Sie erreichte Platz 79 der deutschen Charts. Unendlichkeit erhielt zudem für über 600.000 verkaufte Einheiten in Deutschland eine dreifache Goldene Schallplatte.[7] Als zweite Single erschien am 29. September 2017 das Lied Todas, das er zusammen mit Wyclef Jean aufgenommen hat. Als Promo-Singles wurden außerdem noch Baum, Tru und Noch Da veröffentlicht.

Verkaufszahlen und Auszeichnungen

Für mehr als 100.000 verkaufte Einheiten erhielt tru. in Deutschland im Dezember 2022 eine Goldene Schallplatte.[8]

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
Ver­käu­fe
 Deutschland (BVMI) Gold100.000
Insgesamt 1× Gold
100.000

Rezeption

Kritiken

Professionelle Bewertungen
Kritiken
QuelleBewertung
laut.deSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[9]
rappers.inSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[10]

Das Album bekam überwiegend sehr positive Kritiken.

Robin Schmidt von der Internetseite laut.de bewertete tru. mit vier von möglichen fünf Punkten. Das Album sei „eine abwechslungsreich-artistisch-anspruchsvolle One-Man-Show“, auf dem Cro „reflektiert, ehrlich, überlegt und erwachsen“ klinge. Die vielfältigen Kompositionen des Werks werden ebenfalls gelobt, während die Gastbeiträge „neben einem ambitionierten Cro etwas untergehen“ würden.

Hiphop.de-Chefredakteur Aria Nejati war von tru. begeistert und nannte es „das wahrscheinlich beste deutsche Album des Jahres“. Cro sei „aus der Rolle des kindlich-naiven Hitmakers herausgewachsen“ und habe besonders mit der Single Unendlichkeit seinen Status „als einen der fähigsten Songwriter und Visionäre der deutschen Musikindustrie“ festigen können. Das Album sei ein Anzeichen dafür, dass Cro gerade erst begonnen habe, sich „an den Zenit seiner Karriere heranzutasten“.[11]

Auf rappers.in erhielt tru. mit sechs von möglichen sechs Punkten die Höchstwertung. Der Autor Max zeigt sich begeistert vom Album und bezeichnet es als „deutscher Rap 4.0“, „das nicht nur Deutschrap verändern, sondern die gesamte Musiklandschaft hierzulande nachhaltig prägen“ werde. Cro leiste „sowohl raptechnisch als auch in der Arbeit mit seiner grandiosen Stimme Großes“. Jedes Instrumental sei „ein eigenes Musikstück, was sich vor allem in den langen Phasen ohne Vocals bemerkbar macht oder in den Stimmungswechseln, die oft durch die Instrumentierung stärker hervorgehoben werden als durch den Text selbst“. Cro schreite „im Jahr 2017 allen voraus“ und habe „ein unglaubliches Album geschaffen“.

Auch auf rap.de bekam das Album eine äußerst positive Bewertung. So bezeichnet der Autor Skinny tru. als „Magnum Opus, von dem jeder Künstler träumt“. Cro „schöpft mit diesem Album sein Potential voll aus und zeigt sowohl Rap- als auch Popdeutschland, wie eine Kombination aus überlegtem Perfektionismus und unverkrampfter Lockerheit aussehen soll“.[12]

Daniel Fersch von MZEE bezeichnete die Platte als „grandios und gewaltig,“ da Cro einfach nur mache, „was er will, […] ohne sich auf irgendwas zu beschränken.“[13]

Bestenlisten

laut.de listete tru. auf Platz 8 der besten Rapalben[14] sowie auf Rang 41 aller Alben des Jahres 2017.[15]

Bei den Hiphop.de Awards 2017 war tru. unter den 15 Nominierungen in der Kategorie „Album des Jahres“[16], verlor allerdings gegen #DIY von Trettmann.[17]

Von rappers.in wurde tru. in der Liste der besten deutschen Rapalben 2017 auf Platz 1 gesetzt.[18]

Die Juice setzte tru. auf Rang 7 der besten Deutschrap-Alben 2017.[19]

Einzelnachweise

  1. CRO – Neuer Albumtitel: „fake you“ wird „true“. In: lifeonstage.de. 10. August 2017, abgerufen am 26. Juli 2023.
  2. Aus „Fake You." wird „tru." - Cro ändert Albumtitel! In: deltaradio.de. 10. August 2017, abgerufen am 26. Juli 2023.
  3. Albumcover
  4. a b Chartquellen: DE AT CH
  5. Chartverfolgung tru. auf offiziellecharts.de
  6. Album-Jahrescharts 2017
  7. Unendlichkeit DE: 3-fach-Gold
  8. Cro – tru. In: musikindustrie.de. Abgerufen am 20. Dezember 2022.
  9. Bewertung: laut.de
  10. Bewertung: rappers.in
  11. Aria Nejati: Die 10 Highlights aus dem Rap-Jahr 2017 (von Aria). In: Hiphop.de. 31. Dezember 2017, abgerufen am 6. Mai 2018.
  12. Bewertung: rap.de
  13. Daniel Fersch: Cro – tru. In: MZEE.com. 10. September 2017, abgerufen am 23. Dezember 2018 (deutsch).
  14. Bestenliste Rap: laut.de
  15. Bestenliste: laut.de
  16. Hiphop.de: Alle Nominierungen bekannt: Hiphop.de Awards 2017 presented by Ultimate Ears. 8. Dezember 2017, abgerufen am 6. Mai 2018.
  17. Hiphop.de: Hiphop.de Awards 2017 presented by Ultimate Ears: Die Gewinner! Abgerufen am 6. Mai 2018.
  18. Bestenliste: rappers.in
  19. Bestenliste: juice.de

Artist(s)

Veröffentlichungen von Cro die im OTRS erhältlich sind/waren:

Trip ¦ tru. ¦ 11:11

Cro auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Cro (2019)

Cro (* 31. Januar 1990[1] in Mutlangen;[2][3] bürgerlich Carlo Waibel) ist ein deutscher Rapper und Sänger. Sein Pseudonym geht aus der Verkürzung seines Vornamens hervor.[4] Er bezeichnet seine Musik als eine Mischung aus Rap- und Popmusik, was er mit dem Begriff „Raop“ abkürzt. Sein Markenzeichen ist eine Pandamaske, hinter der er sein Gesicht verbirgt. Er lebt auf der indonesischen Insel Bali[5].

Leben und Karriere

Frühes Leben

Carlo Waibel, der in Böbingen an der Rems aufgewachsen ist,[6][7] begann im Alter von etwa zehn Jahren, Musik aufzunehmen.[8] Er lernte Klavier und Gitarre spielen.[9] Er wuchs mit zwei Schwestern und einem Bruder auf[10] und besuchte die Realschule auf dem Galgenberg in Aalen sowie die Stuttgarter Johannes-Gutenberg-Schule.[11][12][13] Nach Abschluss der Mittleren Reife absolvierte er eine Ausbildung zum Mediengestalter und arbeitete für einige Zeit bei einer Zeitung als Cartoonzeichner.[14][15]

Karrierebeginn als Musiker

Zwischen 2006 und 2008 war Waibel unter dem Pseudonym Lyr1c auf der Internetplattform Reimliga Battle Arena aktiv.[16] 2009 erschien mit dem Mixtape Trash seine erste Veröffentlichung, ebenfalls als Lyr1c. 2011 wurde das Mixtape Meine Musik veröffentlicht.[17] Meine Musik wurde zum kostenlosen Herunterladen angeboten. Neben den gerappten Strophen und den gesungenen Refrains war Carlo „Cro“ Waibel auch für die Produktion des Mixtapes verantwortlich.[18] Durch das Mixtape wurde der Reutlinger Hip-Hop-Musiker Kaas auf ihn aufmerksam.[17] Im April 2011 erschien das erste Video des Rappers zu dem Song Dreh Auf.[19] Dieses als Zeichentrickfilm gestaltete Video war von Cro selber erstellt worden.[18]

Durch den Kontakt zu Kaas lernte Cro Sebastian Andrej Schweizer, Gründer des Independent-Labels Chimperator Productions, und Kodimey Awokou kennen.[9] Im Oktober 2011 wurde Cro bei Chimperator unter Vertrag genommen.[18] Im Oktober und November 2011 trat er im Vorprogramm der norwegischen Band Madcon auf der Glow Tour 2011 auf.[20] Sowohl im Rahmen der Konzerte als auch auf Fotos und in einem Tournee-Blog präsentierte sich Cro mit einer Pandamaske.[18][21] Psaiko.Dino, Produzent von Chimperator Productions übernahm vor allem in den Video-Blogs die Rolle des Sprechers für Cro.[18] Auf ein großes Interesse stieß das Interviewbuch KerleKulte, das im Februar 2012 bei Archiv der Jugendkulturen erschien und für das Cro einigen Studenten der Hochschule Esslingen ein Interview gab, das mit einem unmaskierten Foto von ihm bebildert worden war.[22][23]

Durchbruch

Im November 2011 feierte Cros Video zu seinem Song Easy, das unter der Regie von Harris Hodovic entstanden war, als Vorbote zu seinem gleichnamigen Mixtape auf tape.tv Premiere.[24][25] Der Musiker Jan Delay verlinkte das Video auf seiner Facebook-Seite und sagte, dass Cro „die Zukunft von Deutschrap“ sei.[26] Neben seinem Video erschienen mit Hi Kids und Kein Benz auch zwei Lieder seines Mixtapes im Voraus.[26][27] Im Dezember 2011 war Cro in der Sendung NeoParadise des Senders ZDFneo zu Gast, wo er Ausschnitte aus seinen Mixtapes präsentierte.[28] Einen Tag später erschien das Mixtape Easy, das kostenlos auf der Website seines Labels angeboten wird.[29]

Anfang 2012 machten ihm mehrere Major-Labels Angebote, die er ablehnte.[30] Später unterschrieb Cro einen Autorenvertrag beim Musikverlag Universal Music Publishing.[31] Im Januar startete er unter dem Titel Pandas gone wild! eine Konzert-Tournee, bei der er von Psaiko.Dino begleitet wurde.[32] Das Lied Hi Kids erreichte Mitte Februar 2012 auf YouTube eine Million Aufrufe.[33] Bis Mitte April stieg die Anzahl auf drei Millionen.[34] Im April und Mai 2012 absolvierte Cro unter dem Titel Hip Teens Wear Tight Jeans 2012 gemeinsam mit den Rappern Ahzumjot und Rockstah eine weitere Tournee. Zudem war Cro seit Mai auf Road to Raop Festival Tour, in deren Zuge er auf verschiedenen Festivals auftrat.

Cro (2012)

Im Juni und Juli erschienen Du, King of Raop und Meine Zeit als Singles.[35] Zu allen Stücken wurden auch Videos gedreht. Im Juli 2012 wurde mit Raop Cros Debütalbum veröffentlicht. Mitte des Monats befanden sich alle fünf seiner bis dahin veröffentlichten Singles in den Top 100 der deutschen Singlecharts.[36] Ab Oktober war Cro mit Raop 2012 auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.[37] Ebenfalls im Oktober trat er bei Wetten, dass..? auf.[38] 2012 nahm er außerdem zusammen mit Die Orsons am Bundesvision Song Contest teil. Im November wurde der Albumtrack Einmal um die Welt als CD-Single veröffentlicht. Für den Song diente Fight the Start der Kilians aus dem Jahr 2007 als Samplegrundlage.[39] Der Titel erreichte in Österreich Platz 1 der Charts.[40] Im November erhielt er den Bambi in der Kategorie Pop National.[41] Im Dezember 2012 wurde er mit der 1 Live Krone in der Kategorie Beste Single für Easy ausgezeichnet.[42]

Im Juli 2013 veröffentlichte Cro den Longplayer Raop noch einmal mit fünf zusätzlichen Songs unter dem Namen Raop +5. Darauf enthalten ist auch die kurz zuvor veröffentlichte Single Whatever, die als erstes Cro-Stück Platz 1 der deutschen Charts erreichte. Anfang 2014 nahm Cro zusammen mit dem deutschen Rapper Haftbefehl das Lied 8km/h, für das Album #Hangster seines DJs Psaiko.Dino auf.[43] Im April 2014 wurde Cro beim Echo 2014 in den Kategorien Hip Hop/Urban National, Musikvideo und Radioecho nominiert, konnte aber keinen der Preise gewinnen. Im Mai 2014 wurde die Single Traum als erste Single-Auskopplung des Albums Melodie veröffentlicht. Die Download-Single erzielte den besten Download-Start seit drei Jahren und stieg auf Platz 1 der Media-Control-Singlecharts ein.[44]

2015 kehrte er für ein Duell kurzzeitig zur Reimliga Battle Arena zurück.[45] Im Mai gab Cro im Ludwigsburger Scala-Kino ein MTV-Unplugged-Konzert vor 300 Zuschauern. Gäste waren Die Prinzen, Max Herre, Teesy, Haftbefehl, Danju und Die Orsons.[46] Die erste Single aus dem Album, Bye Bye, wurde im Juni 2015 veröffentlicht und erreichte auf Anhieb Platz 1 der deutschen Singlecharts. Auch das zugehörige Album MTV Unplugged: Cro belegte die Spitzenposition in den Charts. Cro war mit 25 Jahren der bis dahin jüngste Künstler, der ein MTV-Unplugged-Album aufgenommen hat.[47] Die zweite Single erschien im Oktober 2015 und trägt den Titel Melodie.[48] 2016 wurde Cro beim „GQ-Männer-des-Jahres-Award“ in der Kategorie „Musik National“ ausgezeichnet.[49]

Anfang Juni 2017 erschienen mit den Songs Baum und Unendlichkeit die ersten Singleauskopplungen aus seinem dritten Studioalbum tru.,[50] das im September veröffentlicht wurde.[51] Auf dem Album wendet sich Cro von dem poppigen Rapsound seiner ersten beiden Alben ab und zeigt sich experimentierfreudiger. Mit über 200.000 verkauften Einheiten erreicht die Single Unendlichkeit 2018 Platinstatus.[52] Von Februar bis März 2018 ging Cro auf Clubtour und in Deutschland, Österreich und der Schweiz.[53] Im Juli 2018 wurde die Trennung zwischen Cro und dem Label Chimperator Productions bekanntgegeben.[54] Von November bis Dezember 2018 folgte eine Hallentournee.[55]

Am 30. April 2021 veröffentlichte Waibel sein viertes Studioalbum Trip.[56]

Am 29. Oktober 2021 erschien die Single Dein Song.[57] Einen Monat später feierte Easy 10-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass veröffentlichte Cro Ende November beziehungsweise Anfang Dezember diverse Neuauflagen des Liedes unter dem Titel Easy X, darunter ein Remix des deutschen DJs Felix Jaehn, der sich auf Rang 88 der deutschen Singlecharts platzieren konnte.[58][59] Am 3. Dezember 2021 erschienen alle Neuauflagen gebündelt auf einer EP.[60]

Am 11. August 2022 veröffentlichte er sein fünftes Album unter dem Titel 11:11.[61]

Cro wurde für die Pre-Game Show des ersten NFL-Spiels in Deutschland engagiert. So trat er am 13. November 2022 in der Allianz Arena auf und bot ein Medley seiner besten Songs dar.[62]

Maske

Cro zeigt sein Gesicht nicht in der Öffentlichkeit. Zum Schutz trägt er bei sämtlichen musikalischen und medialen Auftritten eine Maske. Ein Beweggrund für die Maske ist der Wunsch, die Aufmerksamkeit auf die Kunst statt auf die Person zu lenken.[63] Zunächst trug er eine Pandamaske. Auf die Frage, warum er ausgerechnet die Maske eines Pandas trage, antwortete er: „Das war einfach die coolste Maske, die es auf dieser Internetseite gab.“[64] Seit 2014 nutzt er alternativ zur Kunststoffmaske bei einzelnen Auftritten auch ein gestricktes Modell.[65] Mit Ankündigung des dritten Studioalbums tru. präsentierte Cro 2017 die eigens entworfene Weiterentwicklung der Maske. Die neue Maske ist komplett weiß und weniger verspielt.[66]

Weitere Tätigkeiten

Mercedes-Benz CLA StreetStyle designed by Cro

Carlo „Cro“ Waibel entwirft seit 2010 unter seinem Kleidungslabel VioVio T-Shirts, die anfangs nur über Blogspot vertrieben wurden, mittlerweile aber auch auf einer eigenen Website erhältlich sind.[18][9] 2015 gestaltete er mit Lacksprühdosen, Lackstiften und Lackfarbe das Außendesign eines Mercedes-Benz CLA.[67] Seit April 2017 ist das Fahrzeug im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart ausgestellt.[68]

Mit Veröffentlichung seines Studioalbums tru. verfolgte Cro den Anspruch, nicht mehr nur als Musiker bzw. Rapper wahrgenommen zu werden, sondern auch als Gesamtkünstler. So ermöglichte er Freunden und einigen Fans zum Erscheinen des neuen Albums in der Circle Culture Gallery in Berlin erstmals einen tieferen Blick in seine Kunst.[69] Dort waren neben den von ihm gemalten Bildern auch Masken und ein eigens für das Album angefertigtes Hochglanzmagazin zu sehen.

2016 erschien ein Film von Martin Schreier, der von Cros Leben handelt. In dem Film mit dem Titel Unsere Zeit ist jetzt übernahm Cro selbst eine der Hauptrollen und war auch zusammen mit Martin Todsharow und Lillo Scrimali für die musikalische Untermalung zuständig.

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH
2012Raop
Chimperator Productions (GA)
DE1
Siebenfachgold
×7
Siebenfachgold

(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigDE
AT1
Platin
Platin

(177 Wo.)AT
CH7
Gold
Gold

(104 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 6. Juli 2012
Verkäufe: + 735.000
2014Melodie
Chimperator Productions (GA)
DE1
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigDE
AT1
Platin
Platin

(43 Wo.)AT
CH1
Gold
Gold

(33 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2014
Verkäufe: + 325.000
2017tru.
Chimperator Productions (GA)
DE1
Gold
Gold

(21 Wo.)DE
AT1
(11 Wo.)AT
CH2
(6 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 8. September 2017
Verkäufe: + 100.000
2021Trip
Urban Records (UMG)
DE1
(42 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(54 Wo.)AT
CH8
(12 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 30. April 2021
Verkäufe: + 7.500
202211:11
Urban Records (UMG)
DE1
(9 Wo.)DE
AT1
(9 Wo.)AT
CH3
(4 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 11. August 2022

Auszeichnungen

  • 2012: Bambi (Kategorie: „Pop National“)[41]
  • 2012: 1LIVE Krone Beste Single (Easy)
  • 2013: Swiss Music Award (Kategorie: „Best Album Urban International“) für das Album Raop[70]
  • 2013: ECHO (Kategorie: „Hip Hop/Urban“)
  • 2013: ECHO (Kategorie: „Newcomer national“)
  • 2014: 1LIVE Krone: Bestes Album (Melodie)
  • 2014: 1LIVE Krone: Beste Single (Traum)
  • 2015: 1LIVE Krone: Bestes Album (MTV Unplugged)
  • 2023: 1LIVE Krone: Bester Alternative Song (Sommer)[71]
  • 2023: 1LIVE Krone: Bester Künstler[71]

Sonstiges

Cro ist bekennender Anhänger des VfB Stuttgart.[72]

Literatur

Weblinks

Commons: Cro – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. BACKSPINTV: BACKSPIN TV #360 – Cro (Interview). Abgerufen am 27. Juli 2012.
  2. Cronut mit Cro. Abgerufen am 7. Mai 2023 (deutsch).
  3. stuttgarter-zeitung.de: Steiler als die Fantas. Abgerufen am 2. Juli 2012.
  4. Schweizer Illustrierte: event – Das Veranstaltungs- und Freizeitmagazin: Cro: Geschützt, Stars & News, Ausgabe Mai 2013, S. 6
  5. CRO: So wohnt der Musiker auf Bali | AD Visits | AD Germany. Abgerufen am 3. März 2024 (deutsch).
  6. PressReader.com - Zeitungen aus der ganzen Welt. Abgerufen am 23. April 2023.
  7. Weil’s zuhause am schönsten ist. . . Der Deutsch-Rapper Cro brachte das CCS zum Beben. Abgerufen am 23. April 2023.
  8. Meinrap.de: Mein Rap #51 – Cro. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2011; abgerufen am 10. Dezember 2011.
  9. a b c November/Dezember-Ausgabe der Juice (2011) – Seite 40
  10. Cro: Das sind seine Geschwister! Abgerufen am 7. Mai 2023.
  11. Neue-bands.de: LYR1C und DaJuan. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. Mai 2012; abgerufen am 12. Dezember 2011.
  12. JDs-Rap-Blog.de: Cro: Wie alles begann. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. April 2012; abgerufen am 14. Februar 2012.
  13. Kölner Stadt-Anzeiger: Interview mit Cro: „Und plötzlich war ich mittendrin“, Köln, Frank Weiffen, 4. Juni 2014
  14. Südkurier.de: Was steckt hinter dem Phänomen Cro? Abgerufen am 30. Januar 2012.
  15. sueddeutsche.de: Rapper Cro über seine Blitzkarriere. Abgerufen am 4. Juli 2012.
  16. Meinrap.de: Cro: Die geheimen Battle-Runden. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2012; abgerufen am 11. August 2012.
  17. a b Meinrap.de: Cro – Meine Musik (Mixtape). 11. Februar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2013; abgerufen am 10. Dezember 2011.
  18. a b c d e f Laut.de: Cro. Abgerufen am 10. Dezember 2011.
  19. Meinrap.de: Cro – Dreh Auf (Video). 16. Juni 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2013; abgerufen am 10. Dezember 2011.
  20. Meinrap.de: Cro – Tour mit Madcon / Mixtape im Dezember. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. November 2011; abgerufen am 10. Dezember 2011.
  21. Meinrap.de: Cro – Madcon Tour Videoblog #1 (Video). Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. Dezember 2011; abgerufen am 10. Dezember 2011.
  22. Dasding: Cro ohne Maske (Memento vom 25. August 2012 im Internet Archive), 13. April 2012
  23. KerleKulte, Archiv der Jugendkulturen, 2012, ISBN 978-3-940213-70-9
  24. Meinrap.de: Cro – Easy (Video). Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. November 2011; abgerufen am 10. Dezember 2011.
  25. Urwlcm.com: Cro – Easy. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2012; abgerufen am 24. Januar 2011.
  26. a b Meinrap.de: Exklusiv: Cro – Hi Kids (Audio). Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2011; abgerufen am 10. Dezember 2011.
  27. Meinrap.de: Cro – Kein Benz (Audio). Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2011; abgerufen am 10. Dezember 2011.
  28. Meinrap.de: K.I.Z und Cro bei NeoParadise (Video). Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2011; abgerufen am 10. Dezember 2011.
  29. Hiphop.de: Cro: Free-Mixtape, TV Auftritt und die Maske. Abgerufen am 10. Dezember 2011.
  30. The Gap: Das Phantom mit der Panda-Maske überzeugt auf ganzer Linie. Abgerufen am 16. August 2012.
  31. Musikmarkt.de: Universal Music Publishing angelt sich Cro. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. Januar 2012; abgerufen am 23. Januar 2012.
  32. Rappers.in: Cro: „Pandas gone wild!“-Tour. Abgerufen am 28. Januar 2012.
  33. Meinrap.de: Cro knackt mit dem MeinRap.de-Exclusive „Hi Kids“ die 1.000.000 Views. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2012; abgerufen am 17. Februar 2012.
  34. Meinrap.de: Cro knackt mit „Hi Kids“ die 3.000.000 Klicks. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. April 2012; abgerufen am 22. April 2012.
  35. Meinrap.de: Cro – Drei Singles in drei Tagen (Video). Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juli 2012; abgerufen am 6. Juli 2012.
  36. Musikmarkt.de: Charts Deutschland KW 28: Cro mit fünf Singles in den Charts. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. Januar 2013; abgerufen am 15. Juli 2012.
  37. Fabian Thomas: Cro geht auf große Raop Tour 2012 – präsentiert von Hiphop.de. Abgerufen am 5. Oktober 2012.
  38. bor: Neues „Wetten, dass..?“-Konzept – Sessel statt Sofa, Cro statt Maffay. Abgerufen am 5. Oktober 2012.
  39. Triggerfish.de: CRO feat. KILIANS – Neue Single „Einmal um die Welt“. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Oktober 2013; abgerufen am 4. Januar 2013.
  40. Cro ist die erste Nummer 1 in Charts 2013 (Memento vom 8. Januar 2013 im Internet Archive) auf ORF.at; abgerufen am 1. Februar 2013.
  41. a b Rapper Cro erhält einen Bambi In: Die Welt, 13. November 2012. Abgerufen am 17. November 2012 
  42. 1LIVE - Radio - WDR. 24. März 2023, abgerufen am 7. Mai 2023.
  43. 8 km/h (feat. Haftbefehl). Abgerufen am 7. Mai 2023 (deutsch).
  44. Cro gelingt bester digitaler Single-Start seit drei jahren (Memento vom 20. Mai 2014 im Internet Archive) auf musikmarkt.de, am 20. Mai 2014
  45. RBA V4 - 0.03. Abgerufen am 7. Mai 2023.
  46. Anja Wasserbäch: Ganz ruhige Töne von Rapper Cro. In: Stuttgarter Nachrichten. 5. Mai 2015, abgerufen am 8. Juli 2015.
  47. Cro spielt als bisher jüngster Künstler ein „MTV Unplugged“. 30. März 2015, abgerufen am 21. August 2019 (deutsch).
  48. Cro – Melodie (unplugged). In: Raptalk.org. 20. Oktober 2015, abgerufen am 7. Mai 2023.
  49. FOCUS Online: „GQ Männer des Jahres“-Award: Das sind die Preisträger. Abgerufen am 21. August 2019.
  50. Chimperator: Neues Cro Album! 2. Juni 2017, abgerufen am 5. Juni 2017.
  51. Bereits reingehört: neues CRO Album tru. 真 - HYYPERLIC.com. In: HYYPERLIC.com. 8. September 2017 (hyyperlic.com [abgerufen am 8. September 2017]).
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