Dave Gahan & Soulsavers ¦ Imposter

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2021

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Dave Gahan mit Depeche Mode in der Royal Albert Hall in London 2010

David „Dave“ Gahan [deɪv gɑ:n] (* 9. Mai 1962 in Epping, Essex, England) ist ein britischer Sänger und Frontmann der seit 1980 bestehenden Synth-Pop-Band Depeche Mode. Im Jahr 2012 listete das Q-Magazin ihn auf Platz 73 auf der Liste der „100 Greatest Singers“[1] und auf Platz 27 bei den „The 100 Greatest Frontmen“.[2]

Kindheit und Jugend

David Gahan wuchs in schwierigen Verhältnissen auf. Bereits kurz nach seiner Geburt trennten sich seine Eltern, zu seinem leiblichen Vater Len, einem Busfahrer mit malaysischen Wurzeln,[3] hatte er keinen Kontakt mehr. Mutter Sylvia heiratete ihren zweiten Ehemann Jack Gahan, der David und seine ältere Schwester Susan adoptierte. Die Brüder Peter und Philip erweiterten kurz darauf die Gahan-Familie. Jedoch verstarb sein Adoptivvater, als David zehn Jahre alt war. Im Alter von 13 Jahren schloss sich Gahan der Punk-Szene an.[4] Er wurde kriminell, besprühte Hauswände und stahl Autos, die er verkaufte, um seine Familie finanziell zu unterstützen. Dies gipfelte kurzzeitig in einem Aufenthalt in einem Jugendgefängnis.[4]

Nach Abschluss der Schule versuchte Gahan, sich mit diversen Jobs über Wasser zu halten, bis er schließlich am Southend Art College, einer Kunsthochschule, angenommen wurde. Dort schloss er eine Ausbildung zum Designer ab. Zu dieser Zeit war er noch immer stark vom Punk-Rock geprägt, hörte Gruppen wie Generation X und The Damned und besuchte deren Konzerte.[5]

Karriere

Aufstieg mit Depeche Mode

Gahan beim Schreiben von Autogrammen 2003
Gahan mit Depeche Mode in London 2006

1979 traf Gahan auf Vince Clarke, der gerade zusammen mit Martin Gore die Band French Look gegründet hatte. Gahan übernahm für die Band Tätigkeiten am Mischpult.[5] Aus French Look ging kurze Zeit später die Band Composition of Sound hervor, an der auch Andrew Fletcher beteiligt war. Zunächst übernahm Gahan Roadie-Tätigkeiten, später engagierte ihn die Band als Sänger. Anschließend benannte sich die Band in Depeche Mode um. Den Namen hatte Gahan vorgeschlagen, inspiriert durch das französische Modemagazin Dépêche Mode.

Nachdem die Band von Daniel Miller, dem Chef des Plattenlabels Mute, bei einem Konzert entdeckt wurde, erschien 1981 das erste Album Speak & Spell. Die dritte Single-Auskopplung Just Can’t Get Enough erreichte in Großbritannien bereits Chartplatz acht. Mit der Single People Are People gelang Depeche Mode 1984 der internationale Durchbruch (u. a. Platz eins in Deutschland), 1988 erreichte die Band ihren vorläufigen Höhepunkt, als sie im Pasadena Rosebowl Stadium vor über 60.000 Zuschauern[6] das Abschlusskonzert einer 101 Auftritte umfassenden Welttournee gab.

Solo

Bei Depeche Mode schreibt Martin Gore die Songs. Doch nach seinen Drogenerfahrungen entdeckte auch Gahan die Lust am Songschreiben. Auf die Alben Ultra und Exciter schaffte es allerdings keiner seiner Songs. Deshalb entschied er sich dafür, ein Solo-Album zu veröffentlichen. Nach der Exciter-Tour ging er mit seinem Freund Knox Chandler ins Studio, 2003 schließlich erschien Paper Monsters. Auf der folgenden weltweiten Tour spielte Gahan mit seiner Band, bestehend aus Knox Chandler (Gitarre), Martyn LeNoble (Bass), Vincent Jones (Keyboard) und Victor Indrizzo (Schlagzeug), neben seinen neuen Songs auch Depeche-Mode-Klassiker. Anfang 2004 wurde die Tour-DVD Live Monsters veröffentlicht.

Bestärkt durch den Erfolg seines Soloalbums setzte Gahan durch, dass das nächste Depeche-Mode-Album Playing the Angel auch drei Songs von ihm enthielt: Suffer Well, I Want It All und Nothing’s Impossible. Suffer Well wurde sogar als Single veröffentlicht und 2007 für den Grammy als „Best Dance Recording“ nominiert.

Gahan live beim Bilbao BBK 2013

Im Mai 2007 trat Gahan erstmals wieder zusammen mit den alten Bandkollegen seiner Solotour, LeNoble, Indrizzo und Jones, auf. Außerdem wurde Gahan bei den zwei Songs im Rahmen der Benefiz-Veranstaltung MusiCares von John Frusciante (Red Hot Chili Peppers) begleitet. Am Rande dieses Kurzkonzerts gab Gahan bekannt, dass er an seinem zweiten Soloalbum Hourglass arbeitet.[7]

Die erste Single Kingdom erschien am 27. August 2007 – zunächst nur als Download. Nachdem seit Juli 2007 auch Downloads in den deutschen Singlecharts berücksichtigt werden, ist Kingdom somit das erste Lied in der Geschichte der Hitparade, das sich allein aufgrund der Download-Verkäufe in den Top 100 platzieren konnte.[8] Die CD-Version von Kingdom erschien am 5. Oktober, das Album Hourglass folgte am 19. Oktober.

Jahr 2012 war Gahan der Sänger sowie Songwriter des neuen Soulsavers-Album The Light the Dead See. Das Album erschien im Mai 2012. Das komplette Album war schon am 15. Mai vorweg im Stream zu hören.[9][10] Der Nachfolger davon erschien im Oktober 2015 mit dem Titel Angels & Ghosts.

Privatleben

Familie

Gahan heiratete 1985 Joanne Fox, von der er sich 1991 scheiden ließ. Zusammen haben sie einen Sohn, Jack. 1992 heiratete er in Las Vegas die Rockjournalistin Teresa Conroy, von der er Mitte der 1990er-Jahre wieder geschieden wurde. Gahan lebt zurzeit mit seiner dritten Ehefrau Jennifer, deren Sohn (Jimmy) aus einer früheren Beziehung, den er adoptiert hat, und der gemeinsamen Tochter Stella Rose, die 1999 geboren wurde, in New York.[11]

Gesundheitliche Probleme

Bereits in den frühen 1990er Jahren gab sich Gahan zunehmend Drogen hin, er wurde heroin- und kokainabhängig. Nach der kräftezehrenden Devotional-Tour 1993/94 (insgesamt 174 Konzerte in 14 Monaten) wuchsen die Spannungen innerhalb der Band. Nach einem Suizid-Versuch am 17. August 1995 (er schnitt sich die Pulsadern auf) wurde er in eine Entzugsklinik eingewiesen.[12] Bereits nach wenigen Tagen wurde er wieder entlassen. Am 28. Mai 1996 spritzte er sich in einem Hotelzimmer einen Speedball, einen Cocktail aus Heroin und Kokain. Er war daraufhin für zwei Minuten klinisch tot, jedoch konnte ihn der Rettungsdienst wiederbeleben.[13] Erneut kam er in eine Entzugsklinik, diesmal auf gerichtliche Anordnung für neun Monate. Diesmal schaffte er den Ausstieg und ist seitdem nach eigener Aussage clean. Die Band setzte daraufhin die Aufnahmen zum nächsten Album Ultra fort, das bereits 1997 erschien.[14] Es gab aber aufgrund der damaligen Probleme nur wenige kleine Auftritte anstatt einer Tour.

Mitte Mai 2009 wurde die „Tour of the Universe“ unterbrochen, da Gahan nach offiziellen Angaben an einer Magen-Darm-Infektion litt. Kurz darauf musste er sich in New York der operativen Entfernung eines bösartigen Blasentumors unterziehen.[15]

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[16]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UK
2003Paper MonstersDE5
(14 Wo.)DE
AT43
(3 Wo.)AT
CH10
(5 Wo.)CH
UK36
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 2. Juni 2003
2007HourglassDE2
(8 Wo.)DE
AT15
(3 Wo.)AT
CH5
(5 Wo.)CH
UK50
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2007
2012The Light the Dead SeeDE12
(4 Wo.)DE
AT49
(1 Wo.)AT
CH30
(1 Wo.)CH
UK69
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2012
mit den Soulsavers
2015Angels & GhostsDE5
(5 Wo.)DE
AT18
(2 Wo.)AT
CH5
(4 Wo.)CH
UK27
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 23. Oktober 2015
mit den Soulsavers

Livealben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[16]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UK
2004Soundtrack to Live Monsters
Erstveröffentlichung: 1. März 2004

Singles

JahrTitel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[16]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UK
2003Dirty Sticky Floors
Paper Monsters
DE6
(6 Wo.)DE
CH81
(3 Wo.)CH
UK18
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 26. Mai 2003
I Need You
Paper Monsters
DE23
(5 Wo.)DE
UK27
(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 18. August
Bottle Living / Hold On
Paper Monsters
DE19
(5 Wo.)DE
UK36
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2003
2004A Little Piece (Live)
Soundtrack to Live Monsters
Erstveröffentlichung: 9. Februar 2004
2007Kingdom
Hourglass
DE10
(10 Wo.)DE
AT41
(5 Wo.)AT
UK44
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 8. Oktober 2007
2008Saw Something / Deeper and Deeper
Hourglass
DE23
(5 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 14. Januar 2008
2012Longest Day
The Light the Dead See
Erstveröffentlichung: 2. April 2012
mit Soulsavers
Take Me Back Home
The Light the Dead See
Erstveröffentlichung: 20. August 2012
mit Soulsavers
2015All of This and Nothing
Angels & Ghosts
Erstveröffentlichung: 11. September 2015
mit Soulsavers
Shine
Angels & Ghosts
Erstveröffentlichung: 10. Dezember 2015
mit Soulsavers
2021Metal Heart
Erstveröffentlichung: 8. Oktober 2021
mit Soulsavers
The Dark End of the Street
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2021
mit Soulsavers

Kompilationsbeiträge

Videoalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[16]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UK
2004Live MonstersDE46
(2 Wo.)DE

Literatur

  • Trevor Baker: Dave Gahan – Sein Leben mit Depeche Mode. Hannibal Verlag, Höfen 2010, ISBN 978-3-85445-319-2.

Weblinks

Commons: Dave Gahan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Rocklist.net...Q Magazine Lists
  2. Q286 Exclusive preview – News – QTheMusic.com (Memento vom 7. Oktober 2012 im Internet Archive)
  3. Depeche Mode’s Dave Gahan: why I don’t understand my own band. NewStatesman, 1. Juni 2017, abgerufen am 23. Januar 2021.
  4. a b Jürgen Seibold: Depeche Mode. Verlagsunion Erich Pabel/Arthur Moewig KG, Rastatt, 1990, ISBN 3-8118-3066-X, S. 21.
  5. a b Jürgen Seibold: Depeche Mode. Verlagsunion Erich Pabel/Arthur Moewig KG, Rastatt, 1990, ISBN 3-8118-3066-X, S. 22.
  6. Bandmanager Jonathan Kessler sagt im Film 101: "Paid attendance was 60.453" – siehe auch Depeche Mode – Stripped, Jonathan Miller, S. 265.
  7. Archivlink (Memento vom 17. Mai 2007 im Internet Archive)
  8. Dave Gahan mit erstem "Download-Only"-Titel. media-control.de, 4. September 2007, abgerufen am 31. August 2012.
  9. Musikexpress.de: Dave Gahan im ME-Interview: "Ich war ein Arschloch!"
  10. Soundcloud.com: Stream the new album 'The Light The Dead See' from Soulsavers here
  11. Lilian R. Franke: David Gahan. Abgerufen am 3. November 2021.
  12. Tobias Böckermann: 33 Jahre auf der Bühne: Depeche Mode: Nahtod-Erfahrung und Stasi-Gagen – die Bandgeschichte. Abgerufen am 18. November 2020.
  13. Interview mit Dave Gahan: „Meine Kinder wissen, was ich mit mir gemacht habe“. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 18. November 2020]).
  14. Depeche Mode Making A New Record. In: MTV News. (mtv.com [abgerufen am 1. August 2017]).
  15. Depeche Mode's Dave Gahan Undergoes Cancer Surgery auf www.mtv.com
  16. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK

Veröffentlichungen von Soulsavers die im OTRS erhältlich sind/waren:

Imposter

Soulsavers auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Soulsavers
Soulsavers.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s)Downbeat
Gründung2000
Websitewww.thesoulsavers.com
Gründungsmitglieder
Ian Glover
Rich Machin

Soulsavers ist ein Musikprojekt, das die britischen Produzenten Ian Glover und Rich Machin im Jahr 2000 gründeten. Neben einigen Remixen für andere Künstler veröffentlichten die Soulsavers vier eigene Studioalben und zehn Singles. Dabei setzen sie häufig auf die Unterstützung von Gastmusikern wie Mark Lanegan, Mike Patton und Dave Gahan. Letzteres kam zustande durch den Support von Depeche Mode bei der Tour of the Universe.

Die Soulsavers mischen Downbeat mit Einflüssen aus diversen Musikstilen wie Rock, Soul und Gospel.[1]

Diskographie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[2]
Broken
 UK7829.08.2009(1 Wo.)
The Light the Dead See
 DE1201.06.2012(4 Wo.)
 AT4901.06.2012(1 Wo.)
 CH3003.06.2012(1 Wo.)
 UK6902.06.2012(1 Wo.)
Angels & Ghosts (mit Dave Gahan)
 DE530.10.2015(5 Wo.)
 AT1806.11.2015(2 Wo.)
 CH501.11.2015(4 Wo.)
 UK2705.11.2015(1 Wo.)

Alben

  • 2003: Tough Guys Don’t Dance
  • 2007: It’s Not How Far You Fall, It’s the Way You Land
  • 2009: Broken
  • 2012: The Light the Dead See (mit Dave Gahan)
  • 2015: Angels & Ghosts (mit Dave Gahan)

Singles

  • 2002: Beginning to See the Dark (EP)
  • 2003: Revolution Song
  • 2004: Closer EP
  • 2007: Revival
  • 2007: Kingdoms of Rain
  • 2009: Sunrise
  • 2009: Death Bells
  • 2009: Unbalanced Pieces
  • 2010: Some Misunderstanding
  • 2012: Longest Day mit Dave Gahan als Sänger
  • 2012: Take Me Back Home mit Dave Gahan als Sänger
  • 2015: All of This And Nothing mit Dave Gahan als Sänger

Remixe

  • 2001: StarsailorGoodsouls
  • 2002: DovesSatellites
  • 2002: Starsailor – Poor Misguided Fool
  • 2003: Broadway Project – Sufi
  • 2004: Starsailor – Four to the Floor
  • 2005: The MothersSpeak for Me

Weblinks

Quellen

  1. Biografie der Soulsavers auf laut.de
  2. Quellen: DE AT CH UK

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