Dio ¦ Strange Highways

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GTIN: 0602507369422 Artist: Genres & Stile: ,

Zusätzliche Information

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Inhalt

Ausgabe

Release

Veröffentlichung Strange Highways:

1993

Hörbeispiel(e) Strange Highways:





Strange Highways auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Strange Highways
Studioalbum von Dio

Veröffent-
lichung(en)

1993

Label(s)Reprise Records

Format(e)

CD, LP, Kassette

Genre(s)

Heavy Metal

Titel (Anzahl)

11

Länge

53 min 42 s

Besetzung

Produktion

Mike Fraser

Studio(s)

Rumbo Records, Los Angeles

Chronologie

(1990)
Strange HighwaysAngry Machines
(1996)

Strange Highways ist das sechste Studioalbum von Ronnie James Dios Soloband Dio und wurde 1993 veröffentlicht.

Entstehung des Albums

Nach Ronnie James Dios erneutem Abgang von Black Sabbath reaktivierte er 1993 seine Soloband. Anfangs sollte Dios erster Bassist Jimmy Bain wieder sein Instrument spielen, doch dieser wurde kurz nach seinem Wiedereinstieg entlassen. Deshalb rekrutierte Dio den Ex-Dokken-Bassisten Jeff Pilson, einen guten Freund Dios. Für das Schlagzeug sah Dio seinen Schlagzeuger Vinny Appice vor. Als Gitarrist nahm er den Ex-WWIII (für World War III) Gitarristen Tracy Grijalva, nachdem die Band eine Anzeige in den Zeitungen gesetzt hatte.[1]

Zusammen mit Produzent Mike Fraser wurde das Album im Sommer 1993 in den Rumbo Studios in Los Angeles eingespielt. Laut Martin Popoffs Dio-Biographie entstand der größte Teil von Strange Highways aus Zufall und durch Jam-Sessions, ein Teil stammte auch von Tracy Grijalva, als dieser noch bei WWIII war. Ebenfalls musste durch Mike Fraser wenig am Klang der Instrumente etwas verändert werden. Strange Highways ist gewidmet, einem Rugbyspieler, der 1993 bei dem Versuch, jemanden vor einem Autounfall zu retten, starb.[2] Das Album wurde zu unterschiedlichen Zeitpunkten veröffentlicht, da Ronnie James Dio das Veröffentlichungsdatum von der jeweiligen Tour abhängig machte. Ein Erdbeben in Los Angeles verhinderte jedoch die Japan-Tournee, so dass das Album dort ohne anschließende Tournee veröffentlicht werden musste.[1]

Jeff Pilson spielte den Bass lediglich auf dem Album und der anschließenden US-Tour, da er sich wieder bei Dokken engagierte. Bei allen weiteren Tourneen für das Album wurde er durch Larry Dennison ersetzt.[1] 1996 kehrte er für Angry Machines allerdings wieder zurück zu Dio.[3] Strange Highways ist das letzte Album von Dio für die Warner Music Group.[4] An dem Album selbst wirkte kein Keyboarder mit, obwohl Pilson hierfür die Credits erhielt.[4] Für die anstehende Tour wurde Scott Warren (Warrant) engagiert.[1]

Titelliste

  1. Jesus, Mary & the Holy Ghost – 4:14
  2. Firehead – 4:07
  3. Strange Highways – 6:54
  4. Hollywood Black – 5:09
  5. Evilution – 5:37
  6. Pain – 4:13
  7. One Foot In The Grave – 4:02
  8. Give her the Gun – 6:00
  9. Blood from a Stone – 4:14
  10. Here´s to You – 3:24
  11. Bring down the Rain – 5:45

Singleauskopplungen

Ursprünglich war geplant, das Lied Evilution als Single auszukoppeln. Der Plan wurde jedoch fallen gelassen, und so erschien nur eine Promo-CD für das US-amerikanische Radio. Ein dazugehöriges Video, mitgeschnitten im Hammersmith Apollo am 12. Dezember 1993 wurde ebenfalls nie realisiert.[1] Ebenfalls sollte das Lied Jesus, Mary & the Holy Ghost als Single veröffentlicht werden, doch dieser Song wurde ebenfalls nur als Promo-CD für das US-amerikanische Radio veröffentlicht.[5]

Musikstil und Rezeption

Strange Highways wird in der Fachpresse recht unterschiedlich bewertet. Musikalisch markiert es einen Übergang zu einem etwas aggressiveren Stil. Metal.de nennt das Album „unterschätzt“ und spricht von einem der härtesten Alben, das Dio je veröffentlicht habe. Das Album zeige Dio„ von einer anderen, definitiv saftigeren und härteren Seite“.[6] Allmusic bezeichnet das Album als solide und eines der besseren Alben in Dios späterer Karriere. Während Dio gewohnt kraftvoll singe und der neue Gitarrist Tracy Grijalva einige gute Riffs beitrüge, hätte vor allem Vinny Appices Schlagzeugstil gelitten.[4]

Einzelnachweise

  1. a b c d e Biography of Dio. Dio.net (Fanpage), abgerufen am 15. Mai 2011.
  2. John Downes: Bull Masters − Terry Price. (Nicht mehr online verfügbar.) Bradford Bulls, archiviert vom Original am 21. Dezember 2008; abgerufen am 15. Mai 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2
  3. Biografie von Dio. Laut.de, abgerufen am 15. Mai 2011.
  4. a b c Strange Highways bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 15. Mai 2011.
  5. http://dio.net/biography/discography/Dio_Summer1993-Nov1993_CDs.html
  6. Review. Metal.de, 1. Januar 2010, abgerufen am 15. Mai 2011.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Dio die im OTRS erhältlich sind/waren:

Magica ¦ Finding The Sacred Heart: Live In Philly 1986 ¦ Strange Highways

Dio auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Dio
DIO (band) logo.svg

Dio (2005)
Dio (2005)
Allgemeine Informationen
Genre(s)Heavy Metal
Gründung1982
Auflösung2010
Websiteronniejamesdio.com
Gründungsmitglieder
Ronnie James Dio († 2010)
Vinny Appice (bis 1989, 1993–2001)
Vivian Campbell (bis 1986)
Jimmy Bain (bis 1989, 1998–2004, † 2016)
Letzte Besetzung
Gesang
Ronnie James Dio
Gitarre
Craig Goldy (1986–1989, 1998–2001, 2004–2005, ab 2006)
Schlagzeug
Simon Wright (1989–1991, ab 2001)
Keyboard
Scott Warren (ab 1993)
Bass
Rudy Sarzo (Tour 2004, ab 2005)
Ehemalige Mitglieder
Keyboard
Claude Schnell (1984–1989)
Gitarre
Rowan Robertson (1989–1991)
Bass
Teddy Cook (1989–1991)
Keyboard
Jens Johansson (1989–1991)
Bass
Jeff Pilson (1993–1997, 2004–2005)
Gitarre
Tracy G (1993–1998)
Bass
Larry Dennison (1997–1998)
Gitarre
Doug Aldrich (2001–2004, 2005–2006)
Tour- und Sessionmitglieder
Bass
Chuck Garric (Tour 2000–2001)

Dio war eine US-amerikanische Heavy-Metal-Band, deren einziges permanentes Mitglied der Rocksänger Ronnie James Dio war. Er gründete die Band im Oktober 1982 gemeinsam mit Schlagzeuger Vinny Appice, nachdem beide ihre Band Black Sabbath verlassen hatten. Ergänzt wurde die Band durch den irischen Gitarristen Vivian Campbell (Sweet Savage) und Bassist Jimmy Bain (Rainbow, Wild Horses).

Bandgeschichte

Im Mai 1983 veröffentlichten sie ihr Debütalbum Holy Diver, das am 12. September 1984 mit Gold und am 21. März 1989 mit Platin prämiert wurde. Auf diesem Album spielte Ronnie James Dio noch selbst Keyboard, aber da die Band nicht wollte, dass er während Konzerten immer hinter dem Keyboard stehen musste, nahm sie 1984 Claude Schnell als festen Bandkeyboarder auf.

Als Quintett veröffentlichten sie am 2. Juli 1984 ihr zweites Album The Last in Line, das noch vor Holy Diver Platin-Status (über eine Million verkaufte Alben) erreichte. Ein Jahr später, am 15. August 1985, erschien bereits das dritte Album Sacred Heart (Gold). Während der Tour für dieses Album wurden einige Livemitschnitte aufgenommen, die 1986 dann auf Intermission veröffentlicht wurden.

1986 wurde Vivian Campbell während einer Tourpause gefeuert.[1] Er wurde zunächst Gitarrist bei Whitesnake und später bei Def Leppard. Er wurde durch Craig Goldy ersetzt, der sich an den Aufnahmen für das vierte Studioalbum Dream Evil (1987) beteiligte, bevor auch er aus denselben Gründen wie schon sein Vorgänger 1988 die Band wieder verließ. Die Band zerfiel, und im Juni 1989 mussten auch Bain und Schnell gehen. Im Dezember 1989 ging schließlich auch Appice. Für das nächste Album Lock Up the Wolves stellte Ronnie James Dio eine neue Bandbesetzung zusammen, neben dem 18-jährigen Rowan Robertson beteiligten sich auch Teddy Cook, Jens Johansson und Simon Wright an den Aufnahmen. Danach legte Ronnie James Dio die Band für eine Reunion mit Black Sabbath für einige Monate still.

Nach nur einem Album bei Black Sabbath (Dehumanizer) reaktivierte Ronnie James Dio seine Band. Von der ehemaligen Besetzung kehrte nur Vinny Appice wieder zurück. Für die restlichen Posten wurden Gitarrist Tracy G, Keyboarder und Bassist Jeff Pilson angeheuert. Die Alben der nächsten Jahre – Strange Highways (1993), Angry Machines (1996) und Inferno - Last in Live – waren durch ihren neuen Sound unter den Fans umstritten. Viele mochten die Abkehr vom Sound der 1980er Jahre nicht. Selbst Ronnie James Dio gab in Interviews zu, dass er mit diesen Alben, speziell Angry Machines, nicht zufrieden war. Für das nächste Album holte er sich Craig Goldy zurück, und auch Jimmy Bain schloss sich der Band wieder an. Magica wurde wieder erfolgreicher und erreichte Platz 13 der Billboard Independent Charts, weshalb das Konzeptalbum auch als Comeback-Album bezeichnet wird.

Während der folgenden Touren mit Deep Purple durch Europa und Yngwie Malmsteen und Doro durch die USA entstanden wieder Spannungen zwischen den Mitgliedern. Goldy verließ die Band im Januar 2002 und wurde durch Doug Aldrich ersetzt, den Bain während der Aufnahmen zu einem Tributealbum für Metallica kennengelernt hatte. Er nahm mit Dio das neunte Album Killing the Dragon auf und begleitete die Band auch auf einer Tour mit Scorpions und Deep Purple. Danach wechselte er im April 2003 zu Whitesnake, und Goldy kam wieder zurück. Kurz danach verließ dafür Bain die Band wieder.

2004 veröffentlichten Dio mit Jeff Pilson am Bass das zehnte Studioalbum Master of the Moon. Da Pilson aber vorrangige Verpflichtungen hatte, wurde er nach den Aufnahmen durch Rudy Sarzo ersetzt. 2005 erschien das Livealbum Evil or Divine - Live in New York City, das 2003 bereits auf DVD erschienen war. Auf der Herbsttour 2005 spielten Dio zwei unterschiedliche Sets, ein normal gemischtes und eines, das nur aus den Liedern des Debütalbums Holy Diver bestand. Ein Auftritt in London mit dem zweiten Set wurde mitgeschnitten und im April 2006 als Doppel-CD Holy Diver Live veröffentlicht.

Am 16. Mai 2010 starb Ronnie James Dio an den Folgen einer Magenkrebserkrankung. Dies war der Grund für die Auflösung der Band. Ein Jahr später formierte sich die Band jedoch mit dem Sänger Tim "Ripper" Owens wieder und tritt seitdem unter dem Namen Dio Disciples auf. Zudem war die Besetzung des Albums The Last in Line (1984) bis zum Tod von Jimmy Bain im Januar 2016 unter dem Namen Last In Line unterwegs.

Timeline

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1983Holy Diver
Warner Bros. Records
DE52
(… Wo.)DE
UK13
Silber
Silber

(15 Wo.)UK
US61
Platin
Platin

(35 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. Mai 1983
Verkäufe: + 1.060.000
1984The Last in Line
Vertigo Records
DE23
(12 Wo.)DE
UK4
Silber
Silber

(14 Wo.)UK
US23
Platin
Platin

(35 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Juli 1984
Verkäufe: + 1.060.000
1985Sacred Heart
Vertigo Records
DE12
(11 Wo.)DE
AT13
(4 Wo.)AT
CH14
(3 Wo.)CH
UK4
(6 Wo.)UK
US29
Gold
Gold

(29 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. August 1985
Verkäufe: + 500.000
1987Dream Evil
Vertigo Records
DE12
(11 Wo.)DE
AT15
(8 Wo.)AT
CH13
(5 Wo.)CH
UK8
(5 Wo.)UK
US43
(11 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Juli 1987
1990Lock Up the Wolves
Vertigo Records
DE16
(15 Wo.)DE
CH25
(4 Wo.)CH
UK28
(3 Wo.)UK
US61
(13 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Mai 1990
1993Strange Highways
Vertigo Records
DE79
(5 Wo.)DE
US142
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 1993
1996Angry Machines
SPV/Steamhammer
DE441
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1996
2000Magica
DE32
(4 Wo.)DE
CH732
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 21. März 2000
2002Killing the Dragon
Spitfire Records
DE30
(5 Wo.)DE
AT70
(2 Wo.)AT
US199
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2002
2004Master of the Moon
Sanctuary Records
DE43
(2 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 7. September 2004
1 Angry Machines erreichte in Deutschland erst 2020 die Charts.
2 Magica erreichte in der Schweiz erst 2020 die Charts.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Der letzte Heilige in: ROCKS – Das Magazin für Classic Rock, Heft 05/2018, Seite 27

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