Dire Straits ¦ Dire Straits

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CD (Album)

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GTIN: 0042280005122 Artist: Genres & Stile: ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Serie

Release

Veröffentlichung Dire Straits:

1978

Hörbeispiel(e) Dire Straits:





Dire Straits auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Dire Straits
Studioalbum von Dire Straits

Veröffent-
lichung(en)

9. Juni 1978

Aufnahme

13. Februar–5. März 1978

Label(s)Warner Bros.

Format(e)

CD, LP, MC

Genre(s)

Rock, Bluesrock, Roots Rock

Titel (Anzahl)

9

Länge

41:34

Besetzung

Produktion

Muff Winwood

Studio(s)

Basing St. Studios, London (England)

Chronologie
Dire StraitsCommuniqué
(1979)

Dire Straits ist das Debütalbum der gleichnamigen britischen Rockband Dire Straits. Es wurde im Frühjahr 1978 aufgenommen und im selben Jahr veröffentlicht.

Hintergrund

Demotape

Mitte 1977 nahmen Dire Straits ein Demotape auf. Am 27. Juli entstanden Wild West End, Sultans of Swing, Down to the Waterline, Sacred Loving (später nicht veröffentlicht) und Water of Love. Im Oktober zeichneten sie Southbound Again, In the Gallery und Six Blade Knife für ein Band für BBC Radio London auf. Am 9. November folgten Setting Me Up, Eastbound Train und Real Girl (letztere nicht auf Dire Straits veröffentlicht). Diese frühen Aufnahmen kamen bei der BBC gut an, sodass Anfang des nächsten Jahres ein Plattenvertrag und die Studioaufnahme des ersten Albums der Band folgen sollten.

Das Album

Für das selbstbetitelte Album Dire Straits begab sich die Band am 13. Februar 1978[1] in die Basing St. Studios in London, um die bereits auf dem Demotape eingespielten Lieder nun professionell aufzunehmen und abzumischen. Dire Straits wurde schließlich am 9. Juni 1978 veröffentlicht.[2]

Auf dem Album enthalten war unter anderem die spätere Single Sultans of Swing, die den ersten großen Erfolg der Band darstellte. Das Album Dire Straits erreichte im Jahr 1979 Platz zwei der US-amerikanischen Billboard 200, die Single Sultans of Swing erreichte im selben Jahr Platz vier der Billboard Hot 100.

Im Jahr 2000 wurde Dire Straits zusammen mit den anderen Alben der Band als remasterte Version neu veröffentlicht.

Titelliste

Alle Kompositionen sind von Mark Knopfler.

  1. Down to the Waterline – 3:55
  2. Water of Love – 5:29
  3. Setting Me Up – 3:18
  4. Six Blade Knife – 4:10
  5. Southbound Again – 2:58
  6. Sultans of Swing – 5:47
  7. In the Gallery – 6:16
  8. Wild West End – 4:42
  9. Lions – 5:05

Charterfolge

Album

JahrAlbumnameChartpositionen
DE[3]AT[4]CH[5]UK[6]US[7]
1978Dire Straits (Album)31752

Singles

JahrTitelChartpositionen
DE[3]AT[4]CH[5]UK[6]US[7]
1978Sultans of Swing
Eastbound Train (LIVE-Version) (UK)
Southbound Again (US)
2084

Verkaufszahlen und Auszeichnungen

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
Ver­käu­fe
Dänemark (IFPI) Dänemark (IFPI)Gold record icon.svg Gold10.000
Deutschland (BVMI) Deutschland (BVMI)Platinum record icon.svg Platin500.000
Frankreich (SNEP) Frankreich (SNEP)[8]Platinum record icon.svg Platin550.000
Griechenland (IFPI) Griechenland (IFPI)Gold record icon.svg Gold50.000
Italien (FIMI) Italien (FIMI)Gold record icon.svg Gold50.000
Japan (RIAJ) Japan (RIAJ)[9]60.000
Kanada (MC) Kanada (MC)Platinum record icon.svg 4× Platin400.000
Neuseeland (RMNZ) Neuseeland (RMNZ)Platinum record icon.svg Platin15.000
Niederlande (NVPI) Niederlande (NVPI)Platinum record icon.svg Platin100.000
Österreich (IFPI) Österreich (IFPI)Gold record icon.svg Gold25.000
Schweden (IFPI) Schweden (IFPI)Silver record icon.svg Silber25.000
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)Platinum record icon.svg 2× Platin100.000
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA)Platinum record icon.svg 2× Platin2.000.000
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI)Platinum record icon.svg 2× Platin600.000
InsgesamtSilver record icon.svg 1× Silber
Gold record icon.svg 4× Gold
Platinum record icon.svg 14× Platin
4.460.000

Hauptartikel: Dire Straits/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Interpretation einzelner Titel

Down to the Waterline

In Down to the Waterline beschreibt Knopfler das Hafengebiet von Newcastle upon Tyne, die Stadt, in der er aufwuchs. Die Erzählende ist ein Mädchen, welches einer zweiten Person über ihre Erinnerungen an das Quayside-Gebiet berichtet.

Water of Love

Der männliche Erzähler beklagt seine Einsamkeit, die durch die Trennung von einer Frau entstand. Seitdem sucht er das „Wasser der Liebe“, das Lebenselixier, ohne das er bald eingeht.

Setting Me Up

Setting Me Up handelt von einer missglückten Beziehung. Ein männlicher Narrator führt diverse Punkte auf, die ihn an seiner Partnerin aufregen.

Six Blade Knife

Das „sechsschneidige Messer“ symbolisiert die Reize einer Frau, die den Erzähler einerseits sehr umschmeicheln, andererseits aber keine eigenen Entscheidungen mehr zulassen, so sehr er sich auch dagegen sträubt.

Southbound Again

In Southbound Again wird der Abschied eines jungen Mannes aus seiner Heimat Newcastle upon Tyne geschildert. Er ist recht unschlüssig, wohin er gehen soll. Einerseits will er nur noch weg – wegen einer gescheiterten Liebe, andererseits hat er Heimweh. Er fühlt sich des Lebens verdrossen, verspricht sich aber selbst, nicht aufzugeben.

Sultans of Swing

Jemand ist nachts bei Regen in London auf der Straße unterwegs und hört aus einer Bar den Dixie. Da ihm die Interpretation gut gefällt, betritt er den Laden. Obwohl die Band richtig gut spielt, sind trotzdem nur wenige Gäste da. Er betrachtet die Bandmitglieder genauer: George an der Gitarre ist musikalisch sehr erfahren und spielt sehr rhythmisch; dennoch kann er sich nur eine alte Gitarre leisten. Harry macht sich nichts daraus, dass die Band keinen zu großen Erfolg hat, schließlich übt er tagsüber einen normalen Beruf aus. Freitag abends allerdings ist er in seinem Element. In einer Ecke albern betrunkene Jungs herum und interessieren sich nicht für die Jazz-Band – schließlich ist es in ihren Augen kein Rock ’n’ Roll. Zum Ende verabschiedet sich die Band mit den Worten: „Wir sind die Sultans of Swing“.

In the Gallery

Knopfler schrieb diesen Titel als Tributzollung an seinen 1976, zwei Jahre vor Veröffentlichung des Albums verstorbenen Freund aus Leeds Harry Phillips, der Skulptur-Künstler war. Es geht darum, dass in Galerien nur Betrug am Zuschauer ausgestellt wird von Mainstream-Künstlern, die nichts wirklich können, während wirklich begabte Artisten abseits der Aufmerksamkeit unbemerkt leben und sterben.

Lions

Das letzte Lied des Albums handelt von einer verlorenen Frau, die in der Nacht unangenehme Taten beobachtet und von einem betrunkenen Seefahrer begrabscht wird. Die Protagonistin entscheidet sich für die Ablehnung des ihr hinzugefügten Schadens. Innerlich sehnt sie sich nach einem „goldenen Ritter“, der sie aus der Misere führt.

Musiker und Mitwirkende

Band

Weitere Mitwirkende

  • Produzent: Muff Winwood
  • Technik: Rhett Davies
  • Remastering: Gregg Geller
  • Projektkoordinator: Jo Motta
  • Art Direction: Alan Schmidt

Weblinks

Quellen

  1. eclipsed. Nr. 208, März 2019, S. 16.
  2. Dire Straits by Dire Straits (Album, Rock). rateyourmusic.com, abgerufen am 24. März 2020 (englisch).
  3. a b charts.de: DE: Chartplatzierungen Dire Straits
  4. a b austriancharts.at: AT: Chartplatzierungen Dire Straits
  5. a b hitparade.ch: CH: Chartplatzierungen Dire Straits
  6. a b chartstats.com: UK: Chartplatzierungen Dire Straits
  7. a b allmusic.com: US: Billboard-Charts Dire Straits
  8. Verkaufszahlen für Dire Straits in Frankreich (Memento vom 21. März 2020 im Internet Archive)
  9. Oricon Entertainment (Hrsg.): Oricon Album Chart Book: Complete Edition 1970–2005. Roppongi, Tokio 2006, ISBN 4-87131-077-9.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Dire Straits die im OTRS erhältlich sind/waren:

On Every Street ¦ Private Investigations: The Best Of Dire Straits & Mark Knopfler ¦ Love Over Gold ¦ The Studio Albums 1978-1991 (Dire Straits) ¦ Making Movies ¦ Dire Straits ¦ Live At The BBC

Dire Straits auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Dire Straits
Konzert der Band in Norwegen im Oktober 1985
Konzert der Band in Norwegen im Oktober 1985
Allgemeine Informationen
Genre(s)Rock, Bluesrock, Roots Rock
Gründung1977
Auflösung1995 (Inoffiziell)
Gründungsmitglieder
Mark Knopfler
Gitarre
David Knopfler (bis 1980)
John Illsley
Pick Withers (bis 1982)
Letzte Besetzung
Gesang, Gitarre
Mark Knopfler
John Illsley
Alan Clark (ab 1980)
Keyboard
Guy Fletcher (ab 1984)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Hal Lindes (1980–1984)
Schlagzeug
Terry Williams (1982–1988)
Gitarre
Jack Sonni (1985–1986)
Schlagzeug
Omar Hakim (1985)
Livemitglieder
Mel Collins (Alchemy 1984)
Saxophon
(ab 1984)
Gitarre
Phil Palmer (ab 1990)
Schlagzeug
Chris Whitten (ab 1990)
Danny Cummings (ab 1990)
Paul Franklin (ab 1990)

Die Dire Straits (deutsch: Ernste Schwierigkeiten[1]) waren eine britische Rockband, die von 1977 bis 1995 aktiv war. Gründungsmitglieder waren Mark Knopfler und sein jüngerer Bruder David Knopfler sowie John Illsley und Pick Withers. Die Band mit Songwriter Mark Knopfler hat 120 Millionen Alben verkauft und zählt damit zu den erfolgreichsten Gruppen der letzten Jahrzehnte.[2]

Geschichte

1977–1983: Durchbruch mit Sultans of Swing

Dire Straits live in Hamburg, 1978

Die Gruppe ging 1977 aus der Londoner Band Café Racers hervor. Gründungsmitglieder waren die Brüder Mark und David Knopfler sowie John Illsley und Pick Withers.[3][4] Der Bandname bedeutet so viel wie „große Pleite“ oder „ernste Notlage“ und spielt auf die finanzielle Situation der Mitglieder in der Anfangszeit der Gruppe an.

1977 schickte die Band eine Demokassette an den Sender BBC. Die Aufnahmen wurden oft im Radio gespielt, so dass Plattenfirmen auf die Band aufmerksam wurden. Die Gruppe erhielt einen Plattenvertrag, und das Management übernahm Ed Bicknell, der Mark Knopfler bis 2000 auch auf seinen Solopfaden begleitete. Ihr Debütalbum Dire Straits wurde in Großbritannien anfangs kaum beachtet, es ging auf dem Höhepunkt der Punk-Welle zunächst unter. In den Niederlanden, Deutschland und später auch in den USA entwickelte sich das Album allerdings zu einem Erfolg. Das Album und die ausgekoppelten Singles Down to the Waterline und besonders Sultans of Swing stellten Mark Knopfler als Sänger, Komponisten und vor allem als Gitarristen in den Mittelpunkt.

Nach dem zweiten Album Communiqué (1979) mit Songs wie Once Upon a Time in the West oder Lady Writer kam 1980 mit dem dritten Album Making Movies der endgültige Durchbruch. Die Singleauskopplung Romeo and Juliet erreichte 1981 Platz 8 der britischen Hitliste. Während der Aufnahmen zu diesem Album verließ der Gitarrist David Knopfler die Band, weil er der dominanten Rolle seines Bruders zunehmend ablehnend gegenüberstand und sich musikalisch eingeengt fühlte. Er wollte auch eigene Beiträge einbringen, fand damit in der Gruppe aber kein Gehör. Er wurde durch den Amerikaner Hal Lindes ersetzt. Zudem wurde für die darauffolgende Tournee der Keyboarder Alan Clark, der wie Knopfler aus Newcastle upon Tyne stammt, als festes Mitglied in die Band geholt.

Eine weitere Steigerung der Plattenverkäufe erzielte die Band 1982 mit dem Album Love over Gold und der Single Private Investigations. Nach den Aufnahmen von Love over Gold verließ der Schlagzeuger Pick Withers die Band; er wurde durch den Rock'n'Roll-Drummer Terry Williams ersetzt. Das 1983 mit Williams im Hammersmith Odeon in London aufgenommene Livealbum Alchemy festigte den Status der Dire Straits als Live-Band.

1984–1993: Höhepunkt mit Brothers in Arms

Mark Knopfler

Hal Lindes verließ 1984 die Band und wurde Anfang 1985 durch Jack Sonni ersetzt. Nach einer Pause erschien im Mai 1985 das Album Brothers in Arms, das die Band auf der Insel Montserrat aufgenommen hatte. Es war eines der ersten Alben einer schon international erfolgreichen Band, das digital produziert wurde und damit zum Durchbruch der Compact Disc (CD) und zur Ablösung der Vinyl-Schallplatte beitrug. Während der Aufnahmen stieß der zweite Keyboarder Guy Fletcher dazu. Passend zum neuen Medium CD erschien die Platte in zwei Fassungen (die CD ist gute zehn Minuten länger als die LP). Philips und Sony legten sogar beim Kauf eines CD-Players einige Monate lang eine Brothers-in-Arms-CD bei.

Die Singles So Far Away, Money for Nothing, Walk of Life und das Titellied sicherten der Band bis Ende 1986 millionenfache Albumverkäufe und Top-10-Single-Erfolge. Im Juli 1985 waren die Dire Straits auch beim Live-Aid-Konzert im Londoner Wembley-Stadion mit Money for Nothing (mit der Unterstützung von Sting) und Sultans of Swing zu hören. Nach einer ausgedehnten Tour, auf der sie durch den Saxophonisten Chris White Verstärkung erhielten, verschwand die Band zunächst von der Bildfläche. Mitte 1987 meldete das britische Musikmagazin New Musical Express, die Gruppe habe sich aufgelöst, was nicht dementiert wurde.

Im Juni 1988 meldete sich die Band anlässlich des 70. Geburtstages von Nelson Mandela zurück. Als Haupt-Act spielten sie beim Nelson Mandela 70th Birthday Tribute Concert fast eine Stunde lang im Wembley-Stadion – zusammen mit Eric Clapton (Walk of Life, Sultans of Swing, Romeo and Juliet, Money for Nothing, Brothers in Arms, Wonderful Tonight, Solid Rock).

Von Herbst 1990 bis Mitte 1991 nahmen Knopfler, Illsley, Fletcher und Clark mit Studiomusikern ihr sechstes und letztes Studioalbum On Every Street auf, das im September 1991 veröffentlicht wurde. Die Singles Calling Elvis und Heavy Fuel waren im Vergleich zu den Hits von Brothers in Arms zwar weniger erfolgreich, das Album verkaufte sich aber gut. Auch die folgende Welttournee mit der Besetzung Knopfler, Illsley, Fletcher, Clark, erweitert durch den Saxophonisten Chris White, den zweiten Gitarristen Phil Palmer, den Schlagzeuger Chris Whitten, den Perkussionisten Danny Cummings und den Pedal-Steel-Gitarristen Paul Franklin war gut besucht. Sie dauerte 14 Monate und bestand aus etwa 300 Konzerten. Im Oktober 1992 mischte Knopfler das Livealbum On the Night aus zwei Konzerten in Frankreich und den Niederlanden. Mark Knopfler widmete sich fortan seiner Solokarriere mit Musikern aus der Nashville-Szene und seinem Bandkollegen Guy Fletcher.

Seit 1995: Inaktivität

1995 äußerte Mark Knopfler den Wunsch, nicht mehr weltweit auf Tournee zu gehen. Fortan gab es keine öffentlichen Konzerte der Dire Straits mehr. Am 19. Juni 1999 traten Mark Knopfler, John Illsley, Alan Clark und Guy Fletcher, verstärkt durch am Schlagzeug, ein letztes Mal als Band auf John Illsleys Hochzeit auf.

Im Oktober 2008 sagte John Illsley dem englischen Sender BBC, dass er an einer Wiedervereinigungstour mit Dire Straits interessiert sei. Gleichzeitig erwähnte er jedoch auch, dass Mark Knopfler aufgrund seines großen Erfolgs als Solokünstler kein weiteres Interesse mehr habe. Knopfler lehnte eine entsprechende Anfrage von Illsley in der Tat ab. Anfang 2011 gründete der ehemalige Dire-Straits-Keyboarder Alan Clark mit anderen ehemaligen Mitgliedern wie Phil Palmer die Band The Straits, die sich im September 2014 wieder auflöste.[5]

Mark Knopfler hat eine Reunion der Dire Straits wiederholt ausgeschlossen. Im Dezember 2017 wurden die Dire Straits mit der Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame geehrt. Die offizielle Veranstaltung fand am 14. April 2018 statt.[6] Knopfler nahm an der Zeremonie nicht teil.

Stil

Charakteristisch für die Dire Straits sind Alben mit vergleichsweise wenigen, aber langen Liedern. Diese werden auch als Balladen beschrieben, stechen aber vor allem durch die versierte Handhabung der Instrumente, insbesondere der Gitarren hervor. Hierbei fällt Mark Knopflers kantable Melodiegestaltung auf, der seiner Gitarre bei Soli und/oder Instrumentaleinleitungen einen besonders weichen und singenden Ton entlockt. Viele Lieder beginnen mit einem sehr langen Intro, der Gesang setzt oft relativ spät ein. Anders als in der Popmusik üblich, findet sich oft keine gleichmäßige Struktur mit klaren Wiederholungen und Refrains. Stattdessen sind viele Lieder auf einen Höhepunkt angelegt und enden mit einem längeren Outro, das zum Teil selbst einen weiteren Höhepunkt darstellt. Beispiele hierfür sind der Song Telegraph Road, der in einer 14 Minuten langen Studiofassung auf dem Album Love over Gold erschien, Where Do You Think You’re Going vom Album Communiqué, Tunnel of Love vom Album Making Movies oder On Every Street aus dem gleichnamigen Album.

Mitgliedschaften in der Band (1977 bis 1995)

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen/​‑monate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen/Mo­nate, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1978Dire Straits
Vertigo Records
DE3
Platin
Platin

(85 Wo.)DE
AT17
Gold
Gold

(6 Mt.)AT
CH
Doppelplatin
×2
Doppelplatin
CH
UK5
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(132 Wo.)UK
US2
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(41 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. Juni 1978
Verkäufe: + 4.460.000
1979Communiqué
Vertigo Records
DE1
Platin
Platin

(45 Wo.)DE
AT7
Gold
Gold

(4½ Mt.)AT
CH
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin
CH
UK5
Platin
Platin

(32 Wo.)UK
US11
Gold
Gold

(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Juni 1979
Verkäufe: + 2.355.000
1980Making Movies
Vertigo Records
DE7
Gold
Gold

(51 Wo.)DE
AT15
(1 Mt.)AT
CH
Gold
Gold
CH
UK4
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(252 Wo.)UK
US19
Platin
Platin

(31 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 17. Oktober 1980
Verkäufe: + 2.660.000
1982Love over Gold
Vertigo Records
DE4
Platin
Platin

(42 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(6½ Mt.)AT
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(200 Wo.)UK
US19
Gold
Gold

(32 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 20. September 1982
Verkäufe: + 2.810.500
1985Brothers in Arms
Vertigo Records
DE1
Platin
Platin

(137 Wo.)DE
AT1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(85 Wo.)AT
CH1
Diamant
Diamant

(76 Wo.)CH
UK1
14-fach-Platin
×14
14-fach-Platin

(271 Wo.)UK
US1
Neunfachplatin
×9
Neunfachplatin

(97 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. Mai 1985
Verkäufe: + 30.000.000[7]
1991On Every Street
Vertigo Records
DE1
Platin
Platin

(37 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(21 Wo.)AT
CH1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(25 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(36 Wo.)UK
US12
Platin
Platin

(32 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. September 1991
Verkäufe: + 15.000.000[8]

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Weblinks

Commons: Dire Straits – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Dirk Müller: Beitrag. Abgerufen am 16. Juli 2020.
  2. Patrick Cooke: Updated – Mark Knopfler arrives – to sing solo and Straits tonight. Times of Malta, 17. Juni 2013, abgerufen am 19. Dezember 2016 (englisch).
  3. http://www.markknopfler.com/about/timeline/
  4. Peter Buckley: The Rough Guide to Rock. Rough Guides, 2003, ISBN 978-1-843-53105-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. The Straits
  6. Your official Rock Hall class of 2018 roster. Website der Hall of Fame, abgerufen am 14. Dezember 2017 (englisch)
  7. Mark Knopfler hurt in crash. (Memento vom 1. April 2003 im Internet Archive) news.bbc.co.uk, 18. März 2003, abgerufen am 23. März 2020 (englisch).
  8. Jonathan Wingate: John Illsley: Strait from the Art. (Memento vom 6. Juli 2014 im Internet Archive) performing-musician.com, November 2008, abgerufen am 23. März 2020 (englisch).

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