Dirty Honey ¦ Can’t Find The Brakes

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LP (Album)

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GTIN: 0020286243427 Artist: Genres & Stile: , , ,

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Veröffentlichung Can’t Find The Brakes:

2023

Hörbeispiel(e) Can’t Find The Brakes:

Can’t Find The Brakes auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Can’t Find the Brakes (englisch [Ich] kann die Bremsen nicht finden) ist das zweite Studioalbum der US-amerikanischen Classic-Rock-Band Dirty Honey. Das Album wurde am 3. November 2023 über das bandeigene Label Dirt Records veröffentlicht.

Entstehung

Im Januar 2023 verließ der Schlagzeuger Corey Coverstone die Band, da er nicht mehr so exzessiv auf Tournee gehen wollte. Er wurde durch Jaydon Bean ersetzt. Mit Bean spielten Dirty Honey zwischen Mitte Januar und Anfang März 2023 den europäischen Teil der California Dreamin’ Tour. Zwischenzeitlich trafen sich die Musiker regelmäßig in dem kleinen Studio des Gitarristen John Notto in Van Nuys.[1] Im April 2023 reiste die Band in die australische Stadt Byron Bay, um mit dem Produzenten Nick DiDia ihr zweites Studioalbum aufzunehmen. DiDia hatte bereits das Debütalbum Dirty Honey produziert, konnte aber wegen der COVID-19-Pandemie nicht in die USA reisen und musste stattdessen über Zoom mit der Band arbeiten.[2]

Bei der Ankunft in Australien waren einige Lieder bereits fertiggestellt, während die Musiker im Studio noch weitere Titel schrieben. Laut Sänger Marc LaBelle ergab sich eine kreative Umgebung dadurch, dass die Musiker im Gegensatz zum Debütalbum physischen Kontakt zum Produzenten hatte. Bassist Justin Smolian ergänzte, dass der neue Schlagzeuger Jaydon Bean als A-cappella-Sänger viel in Sachen Gesangsharmonien beisteuerte, was der Band halt, den Sound zu erweitern. Die Aufnahmen dauerten rund einen Monat.[1]

Veröffentlichung

Am 8. Juli 2023 veröffentlichte die Band ihre erste Single Won’t Take Me Alive. Der US-amerikanische TV-Sender TNT nutzte das Lied als Titelmusik für ihren Rückblick auf die Stanley-Cup-Playoffs 2023.[2] Das Titellied wurde am 18. August 2023 als zweite Single veröffentlicht. Gleichzeitig wurde das Veröffentlichungsdatum des Albums bekannt gegeben.[3] Am 16. September 2023 wurde das Musikvideo für das Lied Won’t Take Me Alive veröffentlicht, bei dem George Gallardo Kattah Regie führte.[4]

Nach einigen Konzerten im Vorprogramm von Guns ’n Roses im September kündigten Dirty Honey für Oktober bis Dezember 2023 eine eigene Headlinertournee durch Nordamerika mit Austin Meade im Vorprogramm an.[2] Das Albumcover wurde vom Graffitikünstler Kelly „Risk“ Gravel angefertigt.[3]

Hintergrund

Titelliste
  1. Don’t Put Out the Fire – 5:03
  2. Won’t Take Me Alive – 3:42
  3. Dirty Mind – 3:59
  4. Roam – 4:15
  5. Get a Little High – 3:11
  6. Coming Home (Ballad of the Shire) – 3:14
  7. Can’t Find the Brakes – 3:02
  8. Satisfied – 3:35
  9. Ride On – 2:58
  10. You Make It All Right – 5:46
  11. Rebel Son – 6:50

Über den Albumtitel sagte Sänger Marc LaBelle, dass er eine Zeitkapsel im Leben der Musiker darstellt.

„Wir sind konstant in Bewegung und leben jeden Tag von Stadt zu Stadt. Manchmal kann es sich für einen tourenden Musiker anfühlen, als wenn die mit einem Zug unterwegs bist, der mit Höchstgeschwindigkeit fährt und selbst wenn du die Bremsen finden solltest, würdest du wirklich bremsen?“

Marc LaBalle[3]

Das Lied Won’t Take Me Alive wurde von der Tapferkeit und dem Widerstandswillen der Menschen in der Ukraine inspiriert, insbesondere seit dem Russischen Überfall auf das Land. Eine weitere Inspiration holte sich der Sänger Marc LaBelle bei einer Unterhaltung mit einem anderen Touristen an den Resten der Berliner Mauer.[4] Coming Home (Ballad of the Shire) stellt die Frage, ob das zu Hause ein bestimmter Ort oder eine Person ist. Laut Marc LaBelle geht es darum zu wissen, wo man sich am meisten zu Hause fühlt. Das Titellied handelt von einem Mädchen, dass ein Leben in Abhängigkeit führt und damit nicht aufhören möchte.[1]

Rezeption

Mark Diggins vom Onlinemagazin The Rock Pit schrieb, dass Can’t Find the Brakes „der beste bluesige Hard Rock“ seit The Southern Harmony and Musical Companion von den The Black Crowes wäre. Das Album klingt wie eine Band, „die alles kann“ und auf das man „als einen zukünftigen Klassiker zurückblicken wird“. Diggins vergab 9,5 von zehn Punkten.[5]

Bestenlisten

PublikationListeWerkPlatz
LoudwireThe 25 Best Rock + Metal Albums of 2023 ⁠1Can’t Find the BrakesGrünes Häkchensymbol für ja[6]
The 30 Best Rock + Metal Songs of 20232Won’t Take Me AliveGrünes Häkchensymbol für ja[7]
1 
Die Liste wurde nach den Veröffentlichungsdaten sortiert.
2 
Die Liste wurde alphabetisch nach Interpreten sortiert.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Mark Lacey: DIRTY HONEY’S MARC LABELLE TALKS ABOUT HIS DIRTY MIND, A ROLLER COASTER 2023, AND WHAT TO EXPECT FROM THE NEW ALBUM. My Global Mind, abgerufen am 21. Oktober 2023 (englisch).
  2. a b c DIRTY HONEY Announces 'Can't Find The Brakes' Fall 2023 North American Tour. Blabbermouth.net, abgerufen am 15. August 2023 (englisch).
  3. a b c DIRTY HONEY' Announces 'Can't Find The Brakes' Album Details. Blabbermouth.net, abgerufen am 18. August 2023 (englisch).
  4. a b Dirty Honey releases “Won’t Take Me Alive” video. Blues Rock Review, abgerufen am 21. Oktober 2023 (englisch).
  5. Mark Diggins: ALBUM REVIEW: Dirty Honey – Can’t Find The Brakes. The Rock Pit, abgerufen am 21. Oktober 2023 (englisch).
  6. The 25 Best Rock + Metal Albums of 2023. Loudwire, abgerufen am 30. November 2023 (englisch).
  7. The 30 Best Rock + Metal Songs of 2023. Loudwire, abgerufen am 30. November 2023 (englisch).

Artist(s)

Veröffentlichungen von Dirty Honey die im OTRS erhältlich sind/waren:

Dirty Honey (EP) ¦ Dirty Honey (LP) ¦ Can't Find The Brakes

Dirty Honey auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Dirty Honey ist eine US-amerikanische Hard-Rock-Band aus Los Angeles.

Geschichte

Gründung und Debütalbum (2017 bis 2021)

Die Band wurde im Jahre 2017 gegründet. Der aus Schenectady in Upstate New York stammende Sänger Marc LaBelle zog zunächst nach New York City und später nach Los Angeles.[1] In Santa Monica lernte er den Gitarristen John Notto kennen, der mit einer Coverband jammte, in der Marc LaBelle damals gesungen hat.[2] Notto holte danach den Bassisten Justin Smolian in die Band. Dieser wiederum machte seine beiden Bandkollegen mit dem Schlagzeuger Corey Coverstone bekannt.[1] Im Jahre 2018 veröffentlichte die Band ihre erste Single Fire Away, der am 22. März 2019 die selbst veröffentlichte EP Dirty Honey folgte. Die EP wurde von Nick DiDia produziert, der bereits mit Künstlern wie Bruce Springsteen oder Pearl Jam zusammengearbeitet hat. Die Band spielte im Vorprogramm von Red Sun Rising, The Who und Slash und eröffnete im Herbst 2019 die Co-Headlinertournee von Alter Bridge und Skillet. Im Oktober 2019 erklomm die Single When I´m Gone Platz eins der Billboard-Mainstream-Rock-Songs-Charts und war damit das meistgespielte Lied im amerikanischen Rock-Radio. Dirty Honey schafften es als erste Band ohne Plattenvertrag auf die Spitzenposition.[3][4]

Es folgten zwei Auftritte in Las Vegas im Vorprogramm von Guns n’ Roses sowie Auftritte bei den Festivals Heavy MONTRÉAL und Louder Than Life. Im Dezember 2019 veröffentlichte die Band exklusiv über Amazon eine Coverversion des Aerosmith-Liedes Last Child, für das Dirty Honey vom Aerosmith-Bassisten Tom Hamilton gelobt wurde.[5] Bei den iHeartRadio Music Awards 2020 wurden Dirty Honey in der Kategorie Best New Rock/Alternative Rock Artist nominiert, der Preis ging jedoch an Shaed.[6] Im April 2020 wollte die Band in Japan und Australien spielen und mit dem Produzenten Nick DiDia neue Musik aufnehmen.[7] Diese Pläne mussten jedoch wegen der COVID-19-Pandemie verschoben werden. Das selbst betitelte Debütalbum erschien am 23. April 2021. Im Juni 2021 tourten Dirty Honey mit Joyous Wolf als Vorgruppe durch Nordamerika,[8] bevor Dirty Honey im Sommer 2021 für die Black Crowes eröffneten.[9] Darüber hinaus nahmen Dirty Honey eine Coverversion des Liedes Let’s Go Crazy von Prince auf. Auf einem zugefrorenen See in Minnesota wurde ein Musikvideo aufgenommen, welches der TV-Sender TNT für seine Übertragung des NHL Winter Classic am 1. Januar 2022 zwischen Minnesota Wild und den St. Louis Blues verwendete.[10]

Can’t Find the Brakes (seit 2022)

Von Februar bis April 2022 touren Dirty Honey gemeinsam mit der Band Mammoth WVH, dem Soloprojekt von Wolfgang Van Halen, auf der Young Guns Tour getauften Co-Headlinertournee durch Nordamerika.[11] Am 20. Mai 2022 wurden die EP und das Debütalbum zusammengefasst in Europa als Dirty Honey EP/LP neu veröffentlicht.[12] Im Herbst 2022 ging die Band auf ihre California Dreamin’ Tour, bei sie von Dorothy und Mac Saturn begleitet wurden.[13] Anfang 2023 wurde die Tournee in Europa mit der Vorgruppe The Wild Things fortgeführt. Der ausgestiegene Schlagzeuger Corey Coverstone wurde durch Jaydon Bean ersetzt. Im April 2023 flog die Band nach Australien, um mit Nick DiDia ihr zweites Studioalbum Can’t Find the Brakes aufzunehmen. Die erste Single Won’t Take Me Alive wurde vom TV-Sender TNT als Titelmusik für ihren Rückblick auf die Stanley-Cup-Playoffs 2023 verwendet. Im Sommer 2023 spielten Dirty Honey auf dem Festival Nova Rock. Für den Herbst 2023 kündigten Dirty Honey eine Nordamerikatournee mit Austin Meade an.[14] Das zweite Studioalbum Can’t Find the Brakes erschien am 3. November 2023.

Stil

Laut dem Gitarristen John Notto ist die Band stark von der Rockmusik der 1970er Jahre beeinflusst. Seine Band wäre ein imaginäres Baby von Bands wie AC/DC, Aerosmith, Guns n’ Roses, Led Zeppelin und den Black Crowes.[2] Weitere Einflüsse wären The Black Keys, The Rolling Stones, Soundgarden, Audioslave und die Stone Temple Pilots.[15] Timothy Monger vom Onlinemagazin Allmusic beschrieb Dirty Honey als eine von Aerosmith, Led Zeppelin und den Black Crowes beeinflusste Hard-Rock-Combo. Lauryn Schaffner vom Onlinemagazin Loudwire verglich Marc LaBelles Gesang mit Steven Tyler und Axl Rose.[3] LaBelle zählt darüber hinaus noch Robert Plant, Mick Jagger, Chris Robinson, Chris Cornell, B.B. King, Otis Redding und Sam Cooke als Inspirationen.[16]

Diskografie

Alben
JahrTitel
Musiklabel
Anmerkungen
2021Dirty Honey
Dirt Records
Erstveröffentlichung: 23. April 2021
2023Can’t Find the Brakes
Dirt Records
Erstveröffentlichung: 3. November 2023
EPs
JahrTitel
Musiklabel
Anmerkungen
2019Dirty Honey
Selbstverlag
Erstveröffentlichung: 22. März 2019
Singles
JahrTitel
Album
Anmerkungen
2018Fire Away
Erstveröffentlichung: 8. August 2018
2019Rolling 7s
Dirty Honey (EP)
Erstveröffentlichung: 22. März 2019
When I’m Gone
Dirty Honey (EP)
Erstveröffentlichung: 22. März 2019
2021California Dreamin’
Dirty Honey
Erstveröffentlichung: 5. März 2021
Let’s Go Crazy
Erstveröffentlichung: 30. Dezember 2021
Coverversion; Original: Prince
2023Heartbreaker 2.0
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2023
Won’t Take Me Alive
Can’t Find the Brakes
Erstveröffentlichung: 8. Juli 2023
Can’t Find the Brakes
Can’t Find the Brakes
Erstveröffentlichung: 18. August 2023
Musikvideos
JahrTitelRegie
2019When I’m GoneMagnus Jonsson, Martin Landgreve
Rolling 7sScott Fleishman
2021California Dreamin’Scott Fleishman
The WireScott Fleishman
2022Another Last TimeScott Fleishman
2023Won’t Take Me AliveGeorge Gallardo Kattah

Auszeichnungen

iHeartRadio Music Awards
JahrKategoriefürResultat
2020[6]Best New Rock/Alternative Rock ArtistDirty HoneyNominiert

Einzelnachweise

  1. a b Vinny Cicolini: Dirty Honey—New Fashion Rock ‘n’ Roll. The Aquarian, abgerufen am 18. März 2020 (englisch).
  2. a b Gary Graff: Dirty Honey Get Wild With 'When I'm Gone' Video: Premiere. Billboard, abgerufen am 4. Oktober 2019 (englisch).
  3. a b Lauryn Schaffner: Dirty Honey Are the First Unsigned Band to Land No. 1 Rock Song on Billboard. Loudwire, abgerufen am 4. Oktober 2019 (englisch).
  4. Kevin Rutherford: How Dirty Honey Became the First Unsigned Band to Top the Mainstream Rock Songs Chart. Billboard, abgerufen am 4. Oktober 2019 (englisch).
  5. Kevin Rutherford: AEROSMITH Bassist Praises DIRTY HONEY's Cover Of 'Last Child'. Blabbermouth.net, abgerufen am 25. Januar 2020 (englisch).
  6. a b Taylor Fields: 2020 iHeartRadio Music Awards Winners: See The Full List. iHeartRadio, abgerufen am 8. September 2020 (englisch).
  7. Lauryn Schaffner: Dirty Honey Add New 2020 Tour Dates, Will Record New Music Soon. Loudwire, abgerufen am 21. Februar 2020 (englisch).
  8. Chad Childers: Dirty Honey Announce June Headline Tour With Joyous Wolf. Loudwire, abgerufen am 3. November 2021 (englisch).
  9. Martine Ehrenclou: Dirty Honey Chosen As Main Support On The Black Crowes’ Summer 2021 Tour. Rock & Blues Muse, abgerufen am 8. Dezember 2021 (englisch).
  10. DIRTY HONEY To Kick Off NHL's Winter Classic With PRINCE Cover. Blabbermouth.net, abgerufen am 1. Januar 2022 (englisch).
  11. Joe DiVita: Mammoth WVH + Dirty Honey Announce Rescheduled ‘Young Guns’ Tour Dates. Loudwire, abgerufen am 6. Februar 2022 (englisch).
  12. Christian Wögerbauer: DIRTY HONEY: stellen sich in Europa mit Hard Rock Compilation “Dirty Honey EP / LP” und Tour vor. Vampster, abgerufen am 26. Mai 2022.
  13. Chad Childers: Dirty Honey Reveal ‘California Dreamin” Headline Tour With Dorothy + Mac Saturn. Loudwire, abgerufen am 9. Juni 2022 (englisch).
  14. DIRTY HONEY Announces 'Can't Find The Brakes' Fall 2023 North American Tour. Blabbermouth.net, abgerufen am 15. August 2023 (englisch).
  15. Dom Vigil: INTERVIEW: Dirty Honey Take Rock N' Roll Back to Its Roots with Their Debut EP. The Prelude Press, abgerufen am 18. März 2020 (englisch).
  16. Melissa Ruggieri: Wolfgang Van Halen says rock is 'on its way back' as he launches tour with Dirty Honey. USA Today, abgerufen am 9. März 2022 (englisch).

Weblinks

Same album, but different version(s)...