Eminem ¦ The Slim Shady LP

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3LP (Album, Gatefold)

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GTIN: 0602577566257 Artist: Genres & Stile: , ,

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Release

Veröffentlichung The Slim Shady LP:

1999

Hörbeispiel(e) The Slim Shady LP:





The Slim Shady LP auf Wikipedia (oder andere Quellen):

The Slim Shady LP
Studioalbum von Eminem logo.svg

Veröffent-
lichung(en)

23. Februar 1999

Aufnahme

1997–1999

Label(s)Aftermath, Interscope

Format(e)

CD, Vinyl, MC

Genre(s)

Hip-Hop, Hardcore-Rap, Horrorcore

Titel (Anzahl)

CD 1: 20 / (CD 2: 3)

Länge

CD 1: 59:48 / (CD 2: 6:02)

Produktion

Studio(s)

  • Studio 8 (Ferndale)
  • The Mix Room
  • Dr. Dres Haus
Chronologie
Infinite
(1996)
The Slim Shady LPThe Marshall Mathers LP
(2000)
Singleauskopplungen
7. August 1998Just Don’t Give a Fuck
25. Januar 1999My Name Is
26. Mai 1999Role Model
8. Juni 1999Guilty Conscience

The Slim Shady LP (Slim Shady bezeichnet Eminems Alter Ego) ist nach dem Untergrund-Album Infinite das zweite Soloalbum des US-amerikanischen Rappers Eminem. Es erschien am 23. Februar 1999 über Dr. Dres Label Aftermath Entertainment sowie Interscope Records und stellt den Beginn des kommerziellen Erfolgs von Eminem dar.

Vorgeschichte und Entstehung

Eminem war Mitte der 1990er Jahre ein relativ erfolgloser und lediglich lokal bekannter Rapper. Nach seinem kaum beachteten ersten Album Infinite veröffentlichte er 1997 die Slim Shady EP, welche ihm einige gute Kritiken einbrachte, über das Untergrund-Label Web Entertainment, das den Bass Brothers gehört. Dr. Dre, schon damals ein einflussreicher HipHop Produzent, wurde über Jimmy Iovine ein Demoband Eminems zugespielt. Nachdem Dre es gehört hatte, war er vom Talent des Rappers überzeugt und beschloss, mit Eminem zu arbeiten. Eminem unterschrieb einen Plattenvertrag bei Aftermath Entertainment und es wurde sofort mit der Produktion der The Slim Shady LP begonnen.[1]

Die Single My Name Is wurde gleich am ersten Aufnahmetag eingespielt. Bei einem Großteil des Aufnahmeprozesses stand Eminem unter dem Einfluss von Ecstasy.[2] Mehrere Lieder des Albums wurden von der Slim Shady EP übernommen.

Inhalt

Das Album ist, wie auch alle folgenden Alben von Eminem, geprägt durch dessen typischen Stil. Auf der The Slim Shady LP schlüpft Eminem öfter als auf späteren Veröffentlichungen in die Rolle seines Alter Egos Slim Shady, um sich kontroversen Themen wie Gewalt, Drogen oder Sex auf meist stark überzeichnete ironische Weise zu widmen. Gleich die erste offizielle Single My Name Is, bei dem sich Eminem als Slim Shady vorstellt und auf sehr überspitzte Art über sein Leben rappt, ist das beste Beispiel hierfür.[3] Weitere Tracks, die vor allem durch kontroverse Texte und Ironie geprägt sind, sind die Untergrund-Single Just Don’t Give a Fuck[4] sowie Brain Damage,[5] As the World Turns,[6] Still Don’t Give a Fuck[7] und der Bonus-Song Get You Mad.[8] Beim Song Guilty Conscience rappen Eminem und Dr. Dre als gute und böse Seite des Gewissens mehrerer Menschen und versuchen, deren Taten in ihre Richtung zu beeinflussen.[9] In ’97 Bonnie & Clyde bekundet Eminem die Liebe zu seiner Tochter und die Abneigung gegenüber seiner Ex-Frau: Er fährt mit der Tochter an den Strand, um die Leiche ihrer Mutter loszuwerden.[10] Role Model ist ein ironischer Song, bei dem Eminem seine Vorbildfunktion als nun berühmter Rapper durch den Kakao zieht.[11] Ein typisches Party-Lied ist auf der LP ebenso zu finden (Cum on Everybody),[12] wie auch Songs über Drogen (My Fault,[13] I’m Shady[14]). In Bad Meets Evil übernehmen Eminem und Royce da 5′9″ die Rolle zweier Banditen.[15] Neben diesen Liedern gibt es aber auch ernste Songs, die Eminems Armut und die damit verbundenen Probleme behandeln (If I Had,[16] Rock Bottom[17]). Die Bonus-Tracks Hazardous Youth und Greg[18] sind A-cappella-Freestyles.[19]

Die Lieder If I Had, ’97 Bonnie & Clyde (Just the Two of Us) und Just Don’t Give a Fuck wurden vorher schon auf der Slim Shady EP veröffentlicht und teils mit verändertem Beat (Just Don’t Give a Fuck) oder anderem Titel (’97 Bonnie & Clyde) auf der The Slim Shady LP übernommen.

Produktion und Samples

Für die Produktion zeichnen vor allem die Bass Brothers verantwortlich, die schon vor Eminems Entdeckung mit ihm zusammengearbeitet hatten. Sie produzierten den Beat zu Rock Bottom sowie mit Eminem als Co-Produzent Brain Damage, If I Had, ’97 Bonnie & Clyde, My Fault, Cum on Everybody, Just Don’t Give a Fuck, As the World Turns, I’m Shady, Bad Meets Evil und Still Don’t Give a Fuck. Obwohl Dr. Dre lediglich die Stücke My Name Is, Guilty Conscience (in Zusammenarbeit mit Eminem) und Role Model (in Zusammenarbeit mit Mel-Man) produzierte, wurde er in der Öffentlichkeit stets als ausführender Produzent hervorgehoben, da Dres Name im Gegensatz zu den vergleichsweise unbekannten Bass Brothers viel medienwirksamer war. Die Hintergrundmusik zu den Skits Lounge, Ken Kaniff und Soap stammt von Jeff Bass. Der Bonus-Titel Get You Mad wurde von Sway und King Tech produziert.

Sieben Titel des Albums enthalten Elemente von Liedern anderer Künstler. Die Single My Name Is sampelt die Songs I Got The von Labi Siffre und I Don’t Love You von Millie Jackson. Go Home Pigs von Ronald Stein wird bei Guilty Conscience gesampelt. Der Track ’97 Bonnie & Clyde enthält Elemente von Just the Two of Us von Grover Washington, Jr. Cum On Everybody sampelt Gimme What You Got von Le Pamplemouse und Rock Bottom enthält ein Sample von Summertime von Big Brother & The Holding Company. Außerdem kommen Elemente des Lieds Pusherman von Curtis Mayfield im Song I’m Shady vor und Bad Meets Evil sampelt Me & My Girlfriend von 2Pac sowie Modaji von Dave Grusin.

Covergestaltung

Cover des Albums

Link zum Bild
(Bitte Urheberrechte beachten)

Cover der Special-Edition

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(Bitte Urheberrechte beachten)

Die Illustration zeigt im Vordergrund ein Auto mit geöffnetem Kofferraum, aus dem die Beine einer leblosen Person ragen. Im Hintergrund befinden sich eine Seebrücke, auf der ein Mann neben einem Kind steht sowie das Meer und der Mond. Das Albumcover lehnt sich an den Song ′97 Bonnie & Clyde an. Das gesamte Cover ist in Lila-Farbtönen gehalten, rechts unten steht der Schriftzug The Slim Shady LP in bunten Buchstaben.

Die Special-Edition zeigt Eminem, der die Augen geschlossen hat und die Hände über den Kopf schlägt. Hier ist das Cover in verschiedenen Blau-Farbtönen gehalten. Im unteren Teil befinden sich die Schriftzüge Eminem, The Slim Shady LP und Special Edition.

Gastbeiträge

Auf The Slim Shady LP sind lediglich vier Gastrapper auf Songs vertreten. Eminems Produzent und Mentor Dr. Dre hat einen Auftritt auf der Single Guilty Conscience, während auf If I Had die eher unbekannte Sängerin Kristie Abete zu hören ist. Die R&B-Sängerin Dina Rae tritt, wie auch bei späteren Eminem-Alben, auf Titel 13 (Cum on Everybody) in Erscheinung. Der Detroiter Rapper Royce da 5′9″ hat einen Gastbeitrag auf Bad Meets Evil. Zu guter Letzt tritt der Rapper King Tech in dem Bonus-Song Get You Mad auf. Nebenbei sind Eminems Produzenten die Bass Brothers, sein Manager Paul Rosenberg, sowie Zoe Winkler und Aristotle auf diversen Skits zu hören.

Titelliste

#TitelGastbeiträgeProduzentLänge
1Public Service AnnouncementJeff Bass0:33
2My Name IsDr. Dre4:28
3Guilty ConscienceDr. DreDr. Dre und Eminem3:19
4Brain DamageBass Brothers und Eminem (Co)3:46
5Paul (Skit)Paul Rosenberg0:15
6If I HadKristie AbeteBass Brothers und Eminem (Co)4:05
7’97 Bonnie & ClydeBass Brothers und Eminem (Co)5:16
8Bitch (Skit)Zoe Winkler0:19
9Role ModelDr. Dre und Mel-Man3:25
10Lounge (Skit)Bass BrothersJeff Bass0:46
11My FaultBass Brothers und Eminem4:01
12Ken Kaniff (Skit)Aristotle und Marky BassJeff Bass1:16
13Cum on EverybodyDina RaeBass Brothers und Eminem (Co)3:39
14Rock BottomBass Brothers3:34
15Just Don’t Give a FuckBass Brothers und Eminem (Co)4:02
16Soap (Skit)Royce da 5′9″ und Jeff BassJeff Bass0:34
17As the World TurnsBass Brothers und Eminem (Co)4:25
18I’m ShadyBass Brothers und Eminem (Co)3:31
19Bad Meets EvilRoyce da 5′9″Bass Brothers und Eminem (Co)4:13
20Still Don’t Give a FuckBass Brothers und Eminem (Co)4:12

Bonussongs der Special Edition:

#TitelGastbeiträgeProduzentLänge
1Hazardous Youth (A Cappella)0:47
2Get You MadKing TechSway und King Tech4:21
3Greg (A Cappella)0:54

Bonussongs der Expanded Edition zum 20-jährigen Jubiläum:

#TitelGastbeiträgeProduzentLänge
1Hazardous Youth (A Cappella)0:47
2Get You MadKing TechSway und King Tech4:21
3Greg (A Cappella)0:54
4Bad Guys Always DieDr. DreDr. Dre und Mel-Man4:39
5Guilty Conscience (Radio Version)Dr. DreDr. Dre und Eminem3:19
6Guilty Conscience (Instrumental)Dr. Dre und Eminem3:22
7Guilty Conscience (A Cappella)Dr. Dre3:16
8My Name Is (Instrumental)Dr. Dre4:29
9Just Don’t Give a Fuck (A Cappella)3:35
10Just Don’t Give a Fuck (Instrumental)Bass Brothers und Eminem (Co)4:08

Einzelne Lieder

My Name Is

In diesem Song stellt Eminem sein Alter Ego Slim Shady vor und rappt auf überspitzte Weise über sein Leben.

Guilty Conscience

Bei diesem Stück übernehmen Eminem und Dr. Dre die Rollen der bösen und guten Seite des Gewissens von verschiedenen Personen und versuchen deren Taten zu beeinflussen.

Role Model

Dieses Lied verspottet die Vorbildfunktion, die der Rapper durch seine erlangte Berühmtheit besitzt.

Just Don’t Give a Fuck

Der Track entstand bereits 1997 und enthält einige Seitenhiebe gegen andere Künstler.

Charterfolge und Singles

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[20]
My Name Is
 DE3726.04.1999(8 Wo.)
 AT2425.04.1999(6 Wo.)
 CH2902.05.1999(7 Wo.)
 UK210.04.1999(13 Wo.)
 US3627.03.1999(10 Wo.)
Guilty Conscience
 DE4023.08.1999(7 Wo.)
 UK514.08.1999(8 Wo.)
Cover der Single
My Name Is

The Slim Shady LP ist das erste Album von Eminem, das die Charts in seinem Heimatland und international erreichte. Es stieg in der 19. Kalenderwoche des Jahres 1999 auf Platz 72 in die deutschen Charts ein und erreichte 16 Wochen später mit Rang 51 seine höchste Chartplatzierung. Nach 17 Wochen verließ der Tonträger die Top 100.[21] In den USA erreichte das Album mit Platz 2 die höchste Chartposition. Weitere relativ hohe Chartplatzierungen erreichte The Slim Shady LP mit Rang 12 in Österreich, Platz 10 in Großbritannien und Position 9 in Kanada. In der Schweiz reichte es zu Platz 25.[22] Mit 134 Wochen hielt sich das Album am längsten in den britischen Charts.

Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­plat­zie­rungWo­chen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[20]51 (17 Wo.)17
Österreich (Ö3) Österreich (Ö3)[20]12 (11 Wo.)11
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[20]25 (27 Wo.)27
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[20]10 (134 Wo.)134
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[20]2 (104 Wo.)104
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (1999)Platzie­rung
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[23]64
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[23]22
ChartsJahres­charts (2000)Platzie­rung
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[24]44
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[24]54

Die erste Single Just Don’t Give a Fuck, die Eminem bereits 1998 als Untergrund-Künstler veröffentlichte und später auf das Album genommen wurde, konnte sich noch nicht in den Charts platzieren. Dagegen stieg die erste in Zusammenarbeit mit Dr. Dre produzierte und kurz vor dem Album veröffentlichte Single My Name Is in Deutschland bis auf Platz 37 und hielt sich acht Wochen in den Charts. Mit Guilty Conscience (DE #40, 7 Wo.)[25] folgte eine dritte Single, an der Dr. Dre auch als Rapper beteiligt war.[26] Besonders erfolgreich waren die Singles in Großbritannien, wo beide die Top 5 erreichten. Außerdem wurde das Lied Role Model zu Promotionszwecken, inklusive Musikvideo, veröffentlicht.

Verkaufszahlen und Auszeichnungen

Das Album verkaufte sich in der ersten Woche in den USA 283.000-mal. Bis heute hat sich The Slim Shady LP weltweit mehr als 18 Millionen Mal verkauft.[27] Allein in den USA verkaufte sich das Album über vier Millionen Mal und wurde demzufolge mit 4× Platin ausgezeichnet.[28]

Bei den Grammy Awards 2000 erhielt Eminem den Preis für das beste Album des Jahres in der Kategorie Rap und für die beste Solodarbietung in der Kategorie Rap für den Song My Name Is.[29] Das Musikmagazin Rolling Stone wählte The Slim Shady LP im Jahr 2012 auf Platz 275 seiner Liste der 500 besten Alben aller Zeiten[30] und Ende 1999 auf Platz 33 der besten Alben der 1990er Jahre.[31]

Übersicht:

LandGoldPlatin2× Platin3× Platin4× Platin
Schweiz[32]
vergeben von IFPI
2001
Vereinigte Staaten[33]
vergeben von RIAA
5. April 19995. April 199927. April 199912. Oktober 199914. November 2000
Vereinigtes Königreich[34]
vergeben von BPI
15. Oktober 19998. September 200022. Juni 200122. Juli 2013
Europa[35]
vergeben von IFPI
2001
Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
Ver­käu­fe
Australien (ARIA) Australien (ARIA)Platinum record icon.svg Platin70.000
Europa (IFPI) Europa (IFPI)Platinum record icon.svg Platin1.000.000
Kanada (MC) Kanada (MC)Platinum record icon.svg 2× Platin200.000
Neuseeland (RMNZ) Neuseeland (RMNZ)Platinum record icon.svg Platin15.000
Niederlande (NVPI) Niederlande (NVPI)Gold record icon.svg Gold(40.000)
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)Gold record icon.svg Gold(25.000)
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA)Platinum record icon.svg 4× Platin4.000.000
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI)Platinum record icon.svg 3× Platin(900.000)
InsgesamtGold record icon.svg 2× Gold
Platinum record icon.svg 12× Platin
5.285.000

Hauptartikel: Eminem/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Kritiken

Professionelle Bewertungen
Kritiken
QuelleBewertung
laut.de[36]
cdstarts.de[37]
Rolling Stone[38]
Allmusic[39]
RapReviews[40]

Das Album erhielt überwiegend positive Kritiken.

  • Bei laut.de bekam The Slim Shady LP drei von möglichen fünf Punkten. Eminems textliche Stärken werden gelobt, allerdings wird dem Album zu viel Kommerz vorgeworfen:

Schon die erste Auskopplung ist ein Hit geworden, aber insgesamt ist die Slim Shady LP schon fast zu professionell produziert worden. Das Album ist zwar gut, die Lyrics sind krass und die Beats stimmen auch, doch schwingt in all dem zu viel Kommerz mit, vielleicht sogar ein Hauch von 2Pacs weißem Bruder. […] G-Funk, Money, Bitches, von diesem Image steckt zu viel in dieser CD um sie wirklich gut zu machen.

Auszug aus der Rezension von laut.de[41]
  • Auf cdstarts.de wurde das Album zum Erscheinen der 20-jährigen Jubiläumsedition mit 8,5 von möglichen zehn Punkten bewertet. Es sei viel innovativer als die neueren Veröffentlichungen des Rappers:

[Eminem] kreierte einen ganz neuen Rapstil, der damals noch nicht mit der Aggressivität späterer Werke wucherte. Stattdessen blühte Eminems unbeschreiblicher Wortwitz, der zwischen Genie („My name is“), Wahnsinn („Ken Kaniff“), Sex („Cum on everybody“) und jeder Menge Drogen („Brain damage“) ausartete. Somit steht „The Slim Shady LP“ für den Moment, als der US-Rap eine neue, erregende Wendung bekam und einen zweiten Frühling für ein Genre einläutete, das wie kaum ein zweites von Auf und Abs geprägt ist.

Auszug aus der Rezension von cdstarts.de[42]

Quellen

  1. Dr. Dre nimmt Eminem unter Vertrag
  2. Aufnahmeprozess
  3. Erklärungen zu "My Name Is". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  4. Erklärungen zu "Just Don't Give a Fuck". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  5. Erklärungen zu "Brain Damage". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  6. Erklärungen zu "As the World Turns". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  7. Erklärungen zu "Still Don't Give a Fuck". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  8. Erklärungen zu "Get You Mad". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  9. Erklärungen zu "Guilty Conscience". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  10. Erklärungen zu "'97 Bonnie & Clyde". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  11. Erklärungen zu "Role Model". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  12. Erklärungen zu "Cum on Everybody". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  13. Erklärungen zu "My Fault". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  14. Erklärungen zu "I'm Shady". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  15. Erklärungen zu "Bad Meets Evil". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  16. Erklärungen zu "If I Had". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  17. Erklärungen zu "Rock Bottom". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  18. Erklärungen zu "Greg". Auf: genius.com (Englisch). Abgerufen am 30. Mai 2012
  19. Songtexte im Booklet
  20. a b c d e f Chartquellen: DE AT CH UK US
  21. The Slim Shady LP bei musicline.de (Memento des Originals vom 24. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2
  22. internationale Chartverfolgung The Slim Shady LP
  23. a b Jahrescharts 1999: DE AT CH UK US
  24. a b Jahrescharts 2000: DE AT CH UK US
  25. Guilty Conscience DE #40, 7 Wo. (Memento des Originals vom 2. Mai 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2
  26. Singleauskopplungen bei musicline.de (Memento des Originals vom 26. Juni 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2
  27. Albenverkäufe von Eminem Auf statisticbrain.com, 11. Juli 2015, Englisch. Abgerufen am 1. November 2015.
  28. RIAA: Suchergebnis Gold- und Platinauszeichnungen von Eminem
  29. Grammys 2000
  30. 500 beste Alben aller Zeiten: #275 The Slim Shady LP
  31. [100 Best Albums of the Nineties: Eminem, ‘The Slim Shady LP’ (Memento vom 5. Juli 2012 im Internet Archive) 100 beste Alben 1990-1999: #33 The Slim Shady LP]
  32. swisscharts.com: Awards
  33. riaa.com: RIAA database
  34. bpi.co.uk: Certified Award Search (englisch)
  35. ifpi.org: Platinum Europe Awards
  36. Bewertung: laut.de
  37. Bewertung: cdstarts.de Matthias Reichel, 13. Dezember 2019
  38. Bewertung: Rolling Stone
  39. Bewertung: allmusic.com
  40. Bewertung: RapReviews.com
  41. Rezension des Tonträgers auf laut.de
  42. Rezension des Tonträgers auf cdstarts.de

Artist(s)

Veröffentlichungen von Eminem die im OTRS erhältlich sind/waren:

Music To Be Murdered By ¦ Music To Be Murdered By: Side B ¦ The Slim Shady LP ¦ Encore ¦ Curtain Call: The Hits

Eminem auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Eminem (2014)Logo of Eminem (2013).svg

Eminem (* 17. Oktober 1972 als Marshall Bruce Mathers III in St. Joseph, Missouri), auch bekannt als Slim Shady,[1] ist ein US-amerikanischer Rapper, Songwriter und Musikproduzent. Er ist Grammy- und Oscar-Preisträger und laut Billboard-Magazin der erfolgreichste Musiker der 2000er-Jahre in den Vereinigten Staaten.[2] Sein Album The Eminem Show ist das dritt- und The Marshall Mathers LP das siebtbestverkaufte Album des Jahrzehnts in den USA.[3] Weltweit hat er in seiner Karriere laut Schallplattenauszeichnungen bislang über 268 Millionen Tonträger verkauft, womit er zu den erfolgreichsten Einzelinterpreten aller Zeiten gehört.

Die Musikzeitschrift Rolling Stone bezeichnete ihn 2011 als „King of Hip-Hop“.[4] Eminem ist Inhaber des Musiklabels Shady Records und Mitglied der Hip-Hop-Formationen D12 sowie Bad Meets Evil. Der Name Eminem ergibt sich aus der Aussprache seiner Initialen „M & M“ und wird auch EMINƎM geschrieben.

Leben

Kindheit und Jugend

Eminem wurde 1972 als Marshall Bruce Mathers III in St. Joseph im US-Bundesstaat Missouri geboren, wo er auch seine ersten Lebensjahre verbrachte.[5] Seine Eltern Marshall Bruce Mathers II und Deborah „Debbie“ Briggs heirateten 1972. Der Vater verließ die Familie jedoch, als Eminem drei Monate alt war. Seine bei der Geburt erst 17 Jahre alte Mutter war nach Aussage Eminems drogenabhängig, gewalttätig und litt zudem (in den Songs Cleanin’ Out My Closet, My Mom und Baby erwähnt) unter dem Münchhausen-Stellvertretersyndrom, eine Form der Kindesmisshandlung, bei der Mütter Krankheiten ihres Kindes erfinden und vortäuschen.[6] Die Familie zog oft um, was zu mehreren Schulwechseln des jungen Marshall Mathers führte. Dieser wurde als „der Neue“ oft Opfer von Mobbing in der Schule – Anfang 1982 lag Marshall nach einer besonders heftigen Prügelattacke eines Mitschülers fünf Tage lang mit Hirnblutungen im Koma.[7] Außerdem erlitt er einen zeitweisen Seh- und Gehörverlust.[8] Deborah Mathers verklagte die Schule, das Verfahren wurde allerdings ein Jahr später eingestellt. Im Alter von 12 Jahren zog Mathers mit seiner Mutter nach Warren, einer von Kriminalität geprägten Vorstadtgemeinde von Detroit in Michigan. Hier verbrachte er seine Jugend als Weißer in einer überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Gegend.

Eminems Halbonkel Ronald „Ronnie“ Polkingharn, der nur wenige Monate älter als Eminem war, begeisterte ihn für den Rap. Vor allem die Beastie Boys und N.W.A. wurden zu seinen musikalischen Vorbildern. Unter dem Pseudonym „M & M“ begann Mathers im Alter von 14 Jahren selbst zu rappen und beteiligte sich des Öfteren an Freestyle-Battles an der Osborn High School. Bereits dort konnte er sich einen Namen als Undergroundrapper machen.[9] Im Alter von 15 Jahren lernte er seine spätere Frau Kimberly Ann Scott, genannt Kim, kennen. Nachdem er die neunte Schulstufe aufgrund von schlechten Noten und Fernbleiben vom Unterricht zweimal wiederholt hatte, brach Eminem im Alter von 17 Jahren die Schule ab.[10] Nach der Highschool verdiente er sich Geld mit verschiedenen Aushilfsjobs und wechselte häufig seine Wohnung, meist weil er die Miete nicht bezahlen konnte.

1991 erschoss sich Mathers’ Onkel Ronnie Polkingharn mit einer abgesägten Schrotflinte. Dieser tragische Vorfall prägte Eminem sehr, da sein Onkel für ihn Vorbild, Vaterersatz und Freund gewesen war.

1992–1998: Erste Erfahrungen

1992 wurde Marshall Mathers vom Detroiter Label FBT Productions der Brüder Mark und Jeff Bass unter Vertrag genommen und stieß zur Rapcrew „Bassmint Productions“ (bestehend aus Proof, Chaos Kid, Manics, DJ Buttafingas und M & M). Die Gruppe benannte sich später in „Soul Intent“ um und veröffentlichte 1995 über Mashin’ Duck Records ihre erste Single „Fuckin’ Backstabber“.[11]

1995 gab Eminem seinen bis dahin benutzten Künstlernamen „M & M“ auf, um namensrechtliche Probleme mit der Mars Inc., dem Hersteller der Süßigkeit M&M’s, zu vermeiden und nannte sich Eminem. Am 25. Dezember 1995 wurde Mathers’ und Scotts Tochter Hailie Jade geboren. Zudem adoptierte das Paar Scotts Nichte Alaina, nachdem deren Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren.

1996 lernte er seinen späteren Manager Paul Rosenberg kennen, einen früheren Rapper und angehenden Anwalt. Im selben Jahr nahm er mit FBT-Productions sein Debüt-Album Infinite auf, das in einer Auflage von tausend Kassetten sowie 100 Vinyl-Platten erschien und von Eminem meist als Demo benutzt wurde, um sich bei Verlagen vorzustellen. Eine besondere Beachtung bei den Käufern fand Infinite nicht, nur 250 Stück wurden verkauft.[9]

Eminem bei einem Auftritt mit Proof in München (1999)

1996 begründete der Rapper Proof ein loses Kollektiv von sechs Rappern, zu dem Eminem nach dem gewaltsamen Tod eines Mitgliedes zuletzt hinzustieß. Proof regte an, dass sich jeder Teilnehmer ein Alter Ego schaffen solle, um hinter dessen Maske unbeschwert seinen eigenen Hardcore-Style zu kreieren. Da aus den ursprünglich sechs Rappern im übertragenen Sinne zwölf wurden, nannte er die Verbindung D12, Dirty Dozen (engl. für Dreckiges Dutzend). Eminem erschuf sich daraufhin die Figur „Slim Shady“[12] und nahm die Slim Shady EP auf.

1997 konnte Eminem den zweiten Platz bei der Rap-Olympiade erringen sowie den Freestyle Performer of the Year-Award gewinnen. So wurde Jimmy Iovine, CEO von Interscope Records, auf den Detroiter Rapper aufmerksam und spielte dem Produzenten Dr. Dre eine Kopie der Slim Shady EP vor. Dieser nahm Eminem daraufhin unter Vertrag und produzierte mit ihm aus der Slim Shady EP das Album The Slim Shady LP.

Eminem in München (1999)

1999–2005: Kommerzieller Erfolg

Logo bis 2012

The Slim Shady LP erschien im Februar 1999 und erreichte Platz 2 der amerikanischen Billboard Charts.[13] Das Album erhielt für mehr als vier Millionen verkaufte Einheiten[14] in den USA am 14. November 2000 vier Platin-Auszeichnungen.[15] Mit der steigenden Popularität begannen auch kontroverse Debatten über die Texte des Rappers. Im Song ’97 Bonnie and Clyde beschreibt er etwa, wie er mit seiner Tochter an den Strand fährt, um die Leiche ihrer Mutter loszuwerden, während der Song Guilty Conscience damit endet, dass Eminem einen Mann dazu überredet, dessen Frau und deren Geliebten zu erschießen. Eminem tritt in diesem Song als lyrisches Ich auf, das den Gegenspieler zum schlechten Gewissen der Personen bildet. Diesem leiht Dr. Dre seine Stimme und ermahnt die Personen zu rationalem und besonnenem Handeln.

Am 17. September 1999 verklagte Deborah Mathers ihren Sohn auf 10 Millionen US-Dollar Schmerzensgeld wegen übler Nachrede, da er sie in mehreren Interviews als „unstable, law suit-happy drug user“ („labile, prozessfreudige Drogenabhängige“) bezeichnet hatte. Die Klage wurde fallen gelassen, nachdem man sich auf eine Zahlung von 10.000 US-Dollar einigte.

Im Mai 2000 wurde das Album The Marshall Mathers LP veröffentlicht, auf dem Eminem sich vor allem mit seinem Aufstieg zum Star und dem damit verbundenen Einfluss auf die Gesellschaft und Jugend befasste. Neben ernsteren Liedern wie der Single Stan, die unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien die Spitzenposition der Charts erreichte,[16] gab es auch auf diesem Album erneut sehr kontrovers diskutierte Lieder. So lautet eine Zeile aus dem Song I’m Back: „I take seven (kids) from (Columbine), stand ’em all in line“ und der Text des Songs Kim ist ein fiktiver Dialog, an dessen Ende Eminem seine Ex-Frau umbringt.

Im August 2000 wurde Eminem zu zwei Jahren Haftstrafe auf Bewährung wegen unerlaubten Waffenbesitzes verurteilt, nachdem der Rapper während einer Auseinandersetzung mit einem Geliebten seiner Ehefrau eine ungeladene Waffe gezogen und den Mann krankenhausreif geschlagen hatte. Die am 14. Juni 1999 geschlossene Ehe Scotts und Mathers’ wurde am 11. Oktober 2001 nach einem Selbstmordversuch Scotts wieder geschieden. Gleichzeitig verklagte Kimberly Scott ihn auf 10 Millionen US-Dollar Schmerzensgeld und das Sorgerecht der Kinder wegen übler Nachrede, nachdem Eminem sie bei mehreren Auftritten diffamiert hatte.

2001 verklagte D’Angelo Bailey, ein ehemaliger Mitschüler Mathers’, den Rapper auf 1 Million US-Dollar. Eminem hatte ihn 1999 in einem Song namens Brain Damage als „fettes Kind“ bezeichnet, das ihn mehrmals gemobbt und verprügelt habe. Bailey meinte, durch den Song in einem falschen Licht dargestellt zu werden, und verlangte Schadenersatz. Die Richterin wies die Klage aber zurück – ihre Begründung, der Song überhöhe das Geschehen erkennbar fiktiv, verkündete sie in Rapform.[8]

Im Mai 2002 erschien Eminems viertes Studioalbum, The Eminem Show. Dieses Album war auch die erste Veröffentlichung des Musiklabels Shady Records, das im Jahr 1999 von Eminem und seinem Manager Paul Rosenberg gegründet wurde.[17] Das Album unterscheidet sich von seinen Vorgängern vor allem dadurch, dass die Texte weniger aggressiv sind. Obwohl weiterhin kontroverse Themen wie Rassismus, Kritik an der US-Regierung, Terrorismus sowie Frauenverachtung behandelt werden, bekommt das Album durch die Abkehr vom Horrorcore-Rap und durch Eminems ernste und persönliche Vortragsweise einen etwas sanfteren Ton. Lediglich die erste Single Without Me hielt an der Tradition fest, andere Berühmtheiten zu verspotten. Im selben Jahr spielte Eminem die Hauptrolle in dem halb-autobiographischen Film 8 Mile. Darin verkörperte er einen weißen Rapper namens Rabbit. Für sein Kino-Debüt erntete Eminem überwiegend positive Kritiken und gewann sogar einen Oscar für Lose Yourself als besten Original-Song. Der Song wurde zudem mit dem Grammy Award for Best Rap Song und dem Grammy Award for Best Male Rap Solo Performance ausgezeichnet und war für die Kategorien Record of the Year und Song of the Year nominiert.[18]

Eminem (2003)

2003 übernahm Mathers auch das Sorgerecht für Kimberlys zweite Tochter Whitney, deren biologischer Vater er nicht ist. Bei den Grammy-Verleihungen erhielt Eminem drei Auszeichnungen. Doch die Schattenseiten des Erfolgs ließen nicht auf sich warten: Mathers, der bei einem Großteil seiner Konzerte unter Drogeneinfluss stand, wurde abhängig von Vicodin, Valium und Ambien.[19] Zunächst stritt der Rapper Gerüchte über seine Abhängigkeit allerdings ab.

Im November 2004 erschien das Nachfolgealbum Encore. Bereits im Verlaufe des Jahres 2004 hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, Eminem wolle nur noch ein Album machen und sich anschließend aus dem Musikgeschäft zurückziehen. Der Rapper äußerte sich dazu nicht und hielt sich sogar bei der Albumpräsentation diesbezüglich bedeckt. Encore setzte Eminems Abkehr vom Horrorcore-Rap fort und enthielt viele ernste Tracks. So kritisierte Mathers die Politik von George W. Bush, verarbeitete verschiedene Beefs und widmete das Lied Mockingbird seiner Tochter. Allerdings enthielt auch dieses Album einige kontroverse Songs. Eminem macht sich in Just Lose It mehrmals über Michael Jackson und dessen Kindesmissbrauchsprozess lustig. Eine Woche nach Veröffentlichung der Single äußerte Jackson seinen Missmut über das Lied in einer Radioshow und Stevie Wonder bezeichnete das Musikvideo als „einen Mann schlagen, während er am Boden ist“.[20] Daraufhin entschlossen sich einige amerikanische TV-Stationen, das Video nicht zu spielen.

Im August 2005 musste Eminem die „Anger Management“-Tournee wegen Erschöpfung abbrechen und begab sich aufgrund seiner Medikamentenabhängigkeit in Therapie. Diese blieb allerdings erfolglos.[21]

2006–2008: Musikalische Auszeit

Am 2. Dezember 2005 erschien das Best-of-Album Curtain Call: The Hits. Es sollte laut Eminem „das Ende eines Abschnitts [seiner] Karriere“ sein und auch das Ende seines Alter Egos Slim Shady. Am 14. Januar 2006 heirateten Mathers und Scott zum zweiten Mal, bereits am 6. April desselben Jahres wurde jedoch erneut die Scheidung eingereicht. Am 11. April 2006 wurde Proof, Trauzeuge und enger Freund von Eminem, bei einer Schießerei vor einem Detroiter Nachtclub erschossen. Diese Schicksalsschläge führten zu einer Verschlimmerung von Mathers’ Drogen- und Alkoholproblemen.

Im Dezember 2006 erschien der Sampler Eminem Presents: The Re-Up, auf dem alle zu diesem Zeitpunkt bei Shady Records unter Vertrag stehenden Künstler vertreten waren.

Ab Mitte 2007 kursierten, aufgrund von Aussagen anderer Rapper seines Labels Shady Records, Gerüchte über ein neues Eminem-Album.[22] Jeff Bass arbeitete mit Eminem an mehr als 25 Titeln, von denen aber schlussendlich keiner seinen Weg auf die Platte fand. In dieser Periode litt der Rapper außerdem an einer Schreibblockade.[23]

Ende 2007 kam Mathers nach Einnahme einer Überdosis Methadon ins Krankenhaus und begann eine Entziehungskur gegen seine Opioidabhängigkeit, die diesmal erfolgreich endete. Laut eigener Aussage ist Eminem seit dem 20. April 2008 clean.[24] Ab September 2008 nahmen Eminem und Dr. Dre neue Songs in Florida auf und stellten das neue Album innerhalb der nächsten Monate fertig.[25]

2009 bis heute: Fortsetzung

Eminem bei einem Auftritt mit D12

Erst im Mai 2009 erschien Eminems nächstes Studioalbum, Relapse. Hauptthemen des Albums sind seine überwundene Tablettenabhängigkeit und seine Entzugstherapie, er spielte aber auch auf seine vierjährige Öffentlichkeitsabwesenheit an. Entgegen seiner Ankündigung von 2005 ließ er sein Alter Ego Slim Shady in einigen Liedern, bei denen er sich in die Rolle eines Serienmörders versetzt, „wiederauferstehen“.

Um die Zeit bis zur Veröffentlichung eines weiteren Albums zu überbrücken, erschien im Dezember 2009 ein Re-Release von Relapse unter dem Namen Relapse: Refill mit sieben zusätzlichen Songs.[26] Im Juni 2010 erschien dann Eminems mittlerweile siebtes Soloalbum Recovery, welches ursprünglich unter dem Namen Relapse 2 für Ende 2009 angekündigt worden war. Auf Recovery sind Kollaborationen mit bekannten Musikgrößen wie Rihanna, Pink oder Lil Wayne zu finden – ein klarer Bruch zu früheren Alben, auf denen stets nur mit Eminem eng verbundene Künstler zu hören waren. Bemerkenswert ist, dass Eminem sich auf diesem Album von seinen früheren Alben Encore und Relapse distanziert, da er beim Aufnehmen dieser Alben unter Drogeneinfluss stand beziehungsweise in Therapie war. Recovery konnte an den Erfolg früherer Veröffentlichungen nahtlos anknüpfen, erreichte in vielen Staaten Platz eins der Charts und brachte dem Rapper mehrere Grammy-Nominierungen ein. Auch die ersten beiden Singles Not Afraid und Love the Way You Lie waren äußerst erfolgreich und verkauften sich millionenfach.

Im Juli 2010 trat Eminem das erste Mal seit fünf Jahren wieder bei großen Festivals, unter anderem auch beim bekannten Openair Frauenfeld, auf. Diese als The Recovery Tour bezeichneten Auftritte waren gleichzeitig die ersten in seiner Karriere, bei denen er nüchtern und clean war.

Am 13. Juni 2011 erschien die EP Hell: The Sequel, die Eminem zusammen mit seinem Freund und Rapper Royce da 5′9″ aufnahm.

Im Mai 2012 gab Eminem bekannt, an seinem achten Soloalbum zu arbeiten,[27] von dem am 14. August 2013 mit Survival ein erstes Lied veröffentlicht wurde, das gleichzeitig auf dem Soundtrack des Videospiels Call of Duty: Ghosts enthalten ist.[28] Bei den MTV Video Music Awards am 25. August 2013 wurde das Erscheinen von Eminems achtem Studioalbum The Marshall Mathers LP 2 für den 5. November 2013 angekündigt.[29] Die erste Singleauskopplung Berzerk erschien am 27. August. Nachdem Anfang Oktober die Tracklist des Albums sowie ein Video zu Survival veröffentlicht worden war, erschien am 15. Oktober mit Rap God eine weitere Singleauskoppelung.[30] Am 29. Oktober 2013 wurde der Song The Monster, bei dem Eminem wieder mit der Sängerin Rihanna zusammen arbeitet, als vierte Single veröffentlicht. Das Album konnte an den kommerziellen Erfolg Recoverys anknüpfen und stieg in über zehn Ländern – darunter Deutschland, USA und Großbritannien – an die Spitze der Charts.[31]

Als das Wohnhaus, in dem Eminem aufgewachsen war, 2013 abgerissen wurde, sicherte er sich 700 Backsteine aus den Grundmauern des Gebäudes für einen ungewöhnlichen Merchandising-Artikel: Jeweils verpackt in einem Glaskasten mit von Eminem persönlich unterzeichnetem Echtheitszertifikat und dem beigelegten Album The Marshall Mathers LP bot der HipHop-Star diese 700 Steine öffentlich zum Verkauf an. Sowohl auf dem Cover des Albums The Marshall Mathers LP aus dem Jahre 2000 als auch auf dem Cover des Nachfolgealbums The Marshall Mathers LP 2 von 2013 ist das Haus der Kindheit von Eminem abgebildet.[32]

In den folgenden drei Jahren trat Eminem vor allem als Featuregast und Produzent in Erscheinung – so fungierte er für die Alben von Skylar Grey (Don’t Look Down) und Yelawolf (Love Story) als Ausführender Produzent. Für den Film Southpaw, in dem er zwischenzeitlich die Hauptrolle hätte übernehmen sollen, war er für den Soundtrack verantwortlich. 2014 präsentierte er mit seinem Manager Paul Rosenberg und der Gruppe Slaughterhouse das Live-Battle-Rap-Format Total Slaughter. Die Hauptveranstaltung fand am 12. Juli im New Yorker Hammerstein Ballroom statt, nachdem in Kooperation mit der Musik-Website WatchLOUD eine vier Episoden umfassende Road to Total Slaughter Video-Reihe produziert worden war.

Im selben Jahr war Eminem auf dem Kompilationsalbum Shady XV seines Labels vertreten, das anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von The Slim Shady LP erschien. Es enthält Songs von allen zu diesem Zeitpunkt bei Shady Records unter Vertrag stehenden Künstlern und wurde am 24. November 2014 veröffentlicht.[33] In einem am 10. November veröffentlichten 18-minütigen Promo-Video – eine in den jeweiligen Heimatstädten von Yelawolf, den Slaughterhouse-Künstlern und Eminem selbst aufgezeichnete A-cappella-Cypher – rappt er knapp sieben Minuten ohne Schnitt ein battlelastiges Arrangement aus Freestyle und Text.

Dieselbe Form der Promotion wählte er erneut im Oktober 2016, als er den siebenminütigen Gratistrack Campaign Speech – als One-Take aufgenommen, untermalt durch minimale Instrumentierung – veröffentlichte und ankündigte, an einem neuen Album zu arbeiten.[34]

Bei den BET Hip Hop Awards 2017 wurde eine weitere A cappella-Performance von Eminem mit dem Titel „The Storm“ ausgestrahlt, in der er den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump attackiert. Darin griff er unter anderem Trumps Umgang mit Krisensituationen wie den Hurrikanunglücken von Puerto Rico und dem Massenmord in Las Vegas an und warf ihm vor, mit Twitter-Streitereien über Proteste gegen Rassismus in der National Football League von wirklichen Problemen ablenken zu wollen, wobei er ihn als unpatriotisch und rassistisch darstellte und auch vulgär beleidigte. Ferner bezichtigte er Trump der Kriegstreiberei und verglich dessen Politik gegenüber Nordkorea mit einem Kamikaze-Flieger, der einen „nuklearen Holocaust“ auslösen könnte.[35][36]

Am 10. November 2017 wurde mit dem Song Walk on Water, auf dem auch die Sängerin Beyoncé zu hören ist, die erste Single aus seinem neunten Studioalbum Revival veröffentlicht,[37] das am 15. Dezember 2017 erschien.[38][39] Vor allem die Single River, an der der britische Sänger Ed Sheeran mitwirkte, erreichte hohe Chartplatzierungen.

Am 31. August 2018 veröffentlichte Eminem unangekündigt sein zehntes Studioalbum Kamikaze.[40]

Wie schon 2018 veröffentlichte Eminem am 17. Januar 2020 unangekündigt sein elftes Studioalbum Music to Be Murdered By.[41] Am 18. Dezember 2020 erschien, ebenfalls ohne Vorankündigung, mit Music to Be Murdered By – Side B eine Deluxe-Edition des Albums, inklusive 16 neuer Titel.

Textinhalte

Eminems Unterschrift

Seine oft aggressiven Texte kommen vor allem bei den jugendlichen Hörern gut an. Kritiker bemängeln, dass die Texte oft überzeichnete, surreale Gewaltfantasien beinhalten. Er inszeniere sich homophob und frauenfeindlich.[42]

Eminem verbalisiert durch seine Äußerungen Konflikte innerhalb der amerikanischen Gesellschaft so, wie er sie sieht. Von LGBTs wird er als „Schwulenhasser“ und allgemein als „Hassprediger“ bezeichnet. Er selber sieht sich als einen ehrlichen Menschen, der nur sage, was ihm durch den Kopf gehe, und zum Ausdruck bringe, was andere auch denken, aber nicht sagen. Die Frage sei viel mehr, warum all diese Dinge in seinem Kopf seien:[43]

“My thing is this: If I’m sick enough to think it, then I’m sick enough to say it. Why are these thoughts in my head? A lot of people think a lot worse shit than I do. They just don’t say it.”

Eminem

Seine homophob wirkenden Texte sieht er als Ergebnis seiner Herkunft an. Wenn man auf der Straße seinen Gegner als „Faggot“ (Schwuchtel) bezeichne, so meine man nicht Schwule an sich, sondern man wolle demjenigen lediglich seine Männlichkeit absprechen. So habe er dieses Wort gelernt und in diesem Sinne gebrauche er es auch:[43]

“People just don’t understand where I come from. ‘Faggot’ to me doesn’t necessarily mean gay people. ‘Faggot’ to me just means… taking away your manhood. You’re a sissy. You’re a coward. […] That’s how I learned the word. Battling with somebody, you do anything you can to strip their manhood away.”

Eminem

Im Oktober 2010 gab Eminem erstmals ein direktes öffentliches Statement zu seiner Einstellung gegenüber Homosexuellen und antwortete auf die Frage, wie er auf eine Einführung der „Homoehe“ in Michigan reagieren würde:

“I think if two people love each other, then what the hell? I think that everyone should have the chance to be equally miserable, if they want.”

„Wenn sich zwei Leute lieben, denke ich mir: Wo ist das Problem? Ich denke, dass jeder die Chance haben sollte, gleichermaßen unglücklich zu sein, wenn er das will.“

Eminem

Eminem sieht sich als jemand, der mit seinen Texten das „stereotype Rappergehabe“ ironisch überhöht, und will auch seine übrigen Texte so interpretiert sehen: „Nehmt keine Drogen, habt keinen ungeschützten Geschlechtsverkehr, seid nicht gewalttätig – überlasst das mir!“[44]

Hauptsächlich drehen sich die Themen seiner Texte aber um die Verarbeitung seiner Kindheit und Jugend (z. B. Cleanin’ Out My Closet) sowie um seine missglückte Ehe mit Kimberly Scott. Auf der Marshall Mathers LP befindet sich der Titel Kim, auf dem hörspielartig ein Streit zwischen Eminem und seiner damaligen Ehefrau umgesetzt wird. Im Verlauf dieses Streits zerrt Eminem seine Frau in ein Auto. Als sie gegen Ende des Liedes versucht wegzulaufen, schneidet er ihr mit den Worten „Bleed, bitch, bleed“ („Blute, Schlampe, blute“) die Kehle durch und legt sie in den Kofferraum. Mehrfach brachte Eminem bei Auftritten eine Sexpuppe mit auf die Bühne, die Kimberly Scott darstellen sollte. Diese Puppe wurde dann unter dem Beifall des Publikums von ihm beschimpft und scheinbar vergewaltigt.

Im Song Mockingbird aus dem Album Encore singt er von Lainie und Hailie, aber auch in vielen weiteren Songs nimmt Eminem Bezug auf seine Töchter (z. B. Hailie’s Song, When I’m Gone, Going Through Changes).

Reaktionen

Aufgrund gewaltverherrlichender Textinhalte wurde Eminem häufig starker Kritik ausgesetzt, die bis zu Boykottaufrufen von Politikern und Elternverbänden sowie Demonstrationen von Schwulen- und Lesben-Verbänden vor Konzerten reichten. In Neuseeland durfte das Album The Marshall Mathers LP nur an über 18-Jährige verkauft werden. Lynne Cheney, Ehefrau des Ex-US-Vizepräsidenten Richard Cheney, veranlasste einen Ausschuss im US-Kongress gegen unangemessene Gewaltdarstellungen in der Popmusik. Dies ist allerdings kein seltener Fall in der um Öffentlichkeit bedachten innerpolitischen Kämpfe innerhalb der USA. Tipper Gore, Ehefrau des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore, gründete in den 1980er-Jahren das Gremium Parents Music Resource Center, eine Organisation gegen Musik mit „eindeutigen Inhalten“ („explicit lyrics“, gemeint waren vordergründig bestimmte Metal- und Rap-Alben). Das Gremium erreichte, dass auf entsprechenden Platten und CDs mit solchen „eindeutigen Inhalten“ Aufkleber mit der Aufschrift „Parental Advisory“ angebracht werden müssen. Die Aufkleber erwiesen sich jedoch im Gegensatz zum gewünschten Effekt eher als Verkaufshilfe. Aufgrund dessen wurde z. B. eine entschärfte Version der Eminem Show ohne Titel 9 herausgegeben, da der auf dem Album befindliche Track Drips laut Aussage einiger Politiker zu hart sei.

Der Rolling Stone wählte Eminem auf Rang 83 der 100 größten Musiker sowie auf Rang 91 der 100 besten Songwriter aller Zeiten.[45][46]

Konflikt mit Mariah Carey

Eminem hat mehrere Lieder geschrieben, die sich auf seine angebliche Beziehung mit der Sängerin Mariah Carey beziehen. Carey streitet ab, eine sexuelle Beziehung mit dem Rapper gehabt zu haben, und sagt, sie hätten zwar des Öfteren etwas miteinander unternommen, jedoch ohne dass etwas Intimes stattgefunden habe. Diese Episode zieht sich durch mehrere Songs Eminems und Careys.[47]

Im Song Bagpipes from Baghdad vom Album Relapse verunglimpft Eminem Careys Beziehung zu ihrem schwarzen Ehemann Nick Cannon.[48] Cannon meinte daraufhin, Eminem habe die Grenze des Erträglichen überschritten, nannte ihn einen „geborenen Rassisten in Verkleidung“ (“natural born racist in disguise”) und forderte ihn auf, sich mit ihm zu treffen.[49] Später bezeichnete Eminem den Liedtext von Bagpipes from Baghdad als schroff („harsh“), zeigte sich überrascht von Nick Cannons Reaktion und gab an, Cannon alles Gute zu wünschen.[50] Auch Nick Cannon ruderte daraufhin zurück und sagte, er habe lediglich seine Gefühle über den Song zum Ausdruck bringen und nicht Eminem selbst beleidigen wollen.

Einige Monate nach Bagpipes from Baghdad wurde Mariah Careys Song Obsessed veröffentlicht. In diesem singt sie über einen Mann, der behauptet, eine Beziehung mit ihr zu haben.[51] Eminem veröffentlichte als Antwort auf den Song das Lied The Warning. Dieses enthält Anrufbeantworter-Nachrichten, die laut Eminem von Carey selbst stammen, als die beiden zusammen gewesen seien. Gleichzeitig deutete Eminem an, weitere Beweise ihrer Beziehung zu haben.[52] Weder Carey noch Cannon haben bislang eine Stellungnahme zu diesem Lied abgegeben. In der Sonderausgabe zum fünfzehnten Geburtstag des Magazins Vibe wurde Eminem erneut auf den Konflikt angesprochen, gab aber an, er habe mit der Sache abgeschlossen und wolle sich nicht mehr dazu äußern.[53]

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1996Infinite
Web Entertainment
Erstveröffentlichung: 12. November 1996
limitierte Auflage von 1000 Stück[54]
1999The Slim Shady LP
Aftermath/Interscope
DE51
(17 Wo.)DE
AT12
(11 Wo.)AT
CH25
Gold
Gold

(27 Wo.)CH
UK10
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(134 Wo.)UK
US2
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(104 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. Februar 1999
Verkäufe: + 18.000.000[55]
Grammy Awards 2000: Bestes Rap-Album
2000The Marshall Mathers LP
Aftermath/Interscope
DE3
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(85 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(57 Wo.)AT
CH2
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(72 Wo.)CH
UK1
Achtfachplatin
×8
Achtfachplatin

(93 Wo.)UK
US1
Diamant
Diamant

(171 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2000
Verkäufe: + 32.000.000[55]
Grammy Awards 2001: Bestes Rap-Album
2002The Eminem Show
Shady/Aftermath/Interscope
DE1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(71 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(68 Wo.)AT
CH1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(74 Wo.)CH
UK1
Sechsfachplatin
×6
Sechsfachplatin

(77 Wo.)UK
US1
Diamant
Diamant

(396 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. Mai 2002
Verkäufe: + 27.000.000[55]
Grammy Awards 2003: Bestes Rap-Album
2004Encore
Shady/Aftermath/Interscope
DE1
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(38 Wo.)DE
AT2
Platin
Platin

(23 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(21 Wo.)CH
UK1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(43 Wo.)UK
US1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(54 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 12. November 2004
Verkäufe: + 21.000.000[55]
2009Relapse / Relapse: Refill
Shady/Aftermath/Interscope
DE2
Gold
Gold

(20 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(17 Wo.)AT
CH2
Platin
Platin

(24 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(28 Wo.)UK
US1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(90 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Mai 2009 / 21. Dezember 2009
Verkäufe: + 7.500.000[55]
Grammy Awards 2010: Bestes Rap-Album
2010Recovery
Shady/Aftermath/Interscope
DE2
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(35 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(34 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(44 Wo.)CH
UK1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(62 Wo.)UK
US1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(320 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. Juni 2010
Verkäufe: + 15.000.000[55]
Grammy Awards 2011: Bestes Rap-Album
2013The Marshall Mathers LP 2
Shady/Aftermath/Interscope
DE1
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(22 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(16 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(24 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(71 Wo.)UK
US1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(189 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. November 2013
Verkäufe: + 6.000.000[55]
Grammy Awards 2015: Bestes Rap-Album
2017Revival
Shady/Aftermath/Interscope
DE2
Gold
Gold

(22 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(19 Wo.)AT
CH1
(23 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(36 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(31 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Dezember 2017
Verkäufe: + 1.240.000[55]
2018Kamikaze
Shady/Aftermath/Interscope
DE2
(26 Wo.)DE
AT1
(26 Wo.)AT
CH1
(39 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(55 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(73 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 31. August 2018
Verkäufe: + 1.495.000[55]
2020Music to Be Murdered By / Music to Be Murdered By – Side B
Shady/Aftermath/Interscope
DE2
(28 Wo.)DE
AT1
(34 Wo.)AT
CH1
(44 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(44 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(… Wo.)US
Erstveröffentlichung: 17. Januar 2020 / 18. Dezember 2020
Verkäufe: + 825.000[55]

D12

→ siehe: D12

Bad Meets Evil

→ siehe: Bad Meets Evil

Filmografie

An den hier gelisteten Filmen und Serien wirkte Eminem selbst mit. Werke, die von unabhängigen Personen über den Künstler gedreht wurden, sind nicht enthalten. Der bekannteste Film, in dem Eminem mitspielte, ist 8 Mile, für den er unter anderem den Oscar 2003 für den besten Original-Song mit Lose Yourself gewann.

Filme

JahrFilmRolleRegisseurAnmerkungen
2000Da Hip Hop Witcher selbstDale ResteghiniParodiefilm von The Blair Witch Project
• weitere Darsteller: Ja Rule, Vanilla Ice, Mobb Deep u. a.
2001The WashChrisDJ Pooh• Erstveröffentlichung: 16. November 2001
• weitere Darsteller: Dr. Dre, Snoop Dogg u. a.
20028 MileJimmy „B-Rabbit“ Smith, Jr.Curtis Hanson• Erstveröffentlichung: 8. November 2002
• weitere Darsteller: Kim Basinger, Brittany Murphy, Mekhi Phifer u. a.
MTV Movie Awards 2003: Bester Schauspieler und Bester Newcomer
Teen Choice Awards 2003: Film – Choice Actor, Drama, Action/Adventure und Film – Choice Movie Breakout Star, Male
200350 Cent: The New Breeder selbstDon Robinson und Damon Johnson• Erstveröffentlichung: 15. April 2003
Dokumentarfilm
• weitere Darsteller: 50 Cent, Dr. Dre, Lloyd Banks und Tony Yayo
2009Wie das Leben so spielter selbstJudd Apatow• Erstveröffentlichung: 31. Juli 2009
Cameo-Auftritt
• weitere Darsteller: Adam Sandler, Seth Rogen, Leslie Mann u. a.
2012Something from Nothing: The Art of Raper selbstIce-T• Erstveröffentlichung: 15. Juni 2012
• Dokumentarfilm
• weitere Darsteller: Dr. Dre, Ice Cube, Kanye West, Nas, Snoop Dogg, Xzibit uvm.
How to Make Money Selling Drugser selbstMatthew Cooke[56]• Erstveröffentlichung: September 2012
• Dokumentarfilm
• weitere Darsteller: 50 Cent, Woody Harrelson, Susan Sarandon u. a.
2014The Interviewer selbstEvan Goldberg, Seth Rogen• Erstveröffentlichung: 25. Dezember 2014
Komödie
• Cameo-Auftritt
• weitere Darsteller: James Franco, Seth Rogen, Lizzy Caplan uvm.

Serien

JahrSerieRolleRegisseurAnmerkungen
2000–2003The Slim Shady Shower selbstPaul Rosenberg, Mark Brooks und Peter Gilstrap• komplett animierte Serie mit elf je 5-minütigen Episoden
2004Crank YankersBilly FletcherAdam Carolla, Daniel Kellison und Jimmy Kimmel• mit Puppen nachgestellte Telefongespräche
• Eminem wirkt in Staffel 2 – Episode 21 mit
2010Entourageer selbstDavid Nutter• Eminem wirkt in Staffel 7 – Episode 10 mit

Bücher

Die hier gelisteten Bücher wurden von Eminem selbst geschrieben oder entstanden in Zusammenarbeit mit ihm. Werke, die von unabhängigen Personen über den Rapper geschrieben wurden, sind nicht enthalten.

JahrBuchAutorÜbersetzerVerlagISBNAnmerkungen
2001Weisse Wut – Angry BlondeEminemBernhard SchmidHannibal-VerlagISBN 3-85445-194-6• Erklärungen zu Liedern der Alben The Slim Shady LP und The Marshall Mathers LP
2003Eminem – TalkingChuck Weiner und EminemSchwarzkopf & SchwarzkopfISBN 3-89602-438-8• Sammlung von Zitaten Eminems
Eminem – Die Biografie – Whatever You Say I AmAnthony BozzaJulian WeberHeyne VerlagISBN 3-453-87443-9Biografie
2008The Way I AmEminem und Sacha JenkinsBernhard SchmidKiepenheuer & WitschISBN 978-3-462-04062-3Autobiografie

Auszeichnungen

Oscar[57]

Grammy Awards[58]

Echo[59]

Nominiert

  • 2010: „Künstler/Künstlerin/Gruppe Hip Hop/Urban (national oder international)“ (Relapse)

Comet[59]

  • 2003: „Hip-Hop International“

Literatur

  • Rob McGibbon: EMINEM – The Real Fucking Story. Aus dem Englischen von Winfried Czech. Goldmann, München 2001, ISBN 3-442-45033-0.
  • Eminem: Weiße Wut – Angry Blonde. Hannibal, Höfen 2001, ISBN 3-85445-194-6.
  • Scott Gigney, Martin Harper: His Name Is…: The Eminem Story in Words and Pictures. Chrome Dreams, Surrey 2001, ISBN 1-84240-125-4 (englisch).
  • Anthony Bozza: Eminem – Die Biographie – Whatever You Say I Am. Heyne, München 2003, ISBN 3-453-87443-9.
  • Eminem und Chuck Weiner: Eminem Talking. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-89602-438-8.
  • David Stubbs: Cleaning Out My Closet – Die Story zu jedem Song. Rockbuch-Verl. Buhmann und Haeseler, Schlüchtern 2004, ISBN 3-927638-17-X.
  • Barnaby Legg, Jim McCarthy, Flameboy: Eminem – In my Skin. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2005, ISBN 3-89602-635-6.
  • Nick Hasted: Eminem – Die Dunkle Geschichte. Bosworth Music, Berlin 2006, ISBN 3-86543-038-4.
  • Peter Doggett: Eminem – Story und Songs kompakt. Bosworth Music, Berlin 2006, ISBN 3-86543-228-X.
  • Eminem: The Way I Am. Aus dem Engl. von Bernhard Schmid. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008, ISBN 978-3-462-04062-3. (Autobiografie)

Weblinks

Commons: Eminem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. Eminem. (Memento vom 8. Juli 2015 im Internet Archive) D12 WORLD | D12 Members
  2. Artists of the decade, Billboard.com. Archiviert auf Artists Of The Decade (Memento vom 14. Januar 2013 im Internet Archive)
  3. Billboard 200 albums, Billboard.com
  4. Rolling Stone Magazine Introduced Eminem As ‘King Of Hip-Hop’. Killerhiphop.com (englisch) abgerufen am 9. Januar 2013
  5. Eminem’s mom gives her side of the story. today.msnbc.com, 6. November 2008
  6. Text und Übersetzung von Eminem: Cleaning out my Closet (Memento vom 1. Oktober 2010 im Internet Archive)
  7. Ach Gottchen, Eminem! B.Z. Berlin.
  8. a b D’Angelo Bailey Lawsuit thrown out by judge auf theeminemblog.com
  9. a b Jason Ankeny, Bradley Torreano: Eminem – Biography. Allmusic, 2006.
  10. Eminem’s Biography. (Memento vom 22. März 2008 im Internet Archive) Fox News.
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