Eurythmics ¦ Peace

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LP (Album)

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GTIN: 0190758116617 Artist: Genres & Stile: , , ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

,

Release

Veröffentlichung Peace:

1999

Hörbeispiel(e) Peace:

Peace auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Peace
Studioalbum von Eurythmics

Veröffent-
lichung(en)

19. Oktober 1999

Label(s)RCA Records

Genre(s)

Popmusik/Rockmusik

Titel (Anzahl)

11

Laufzeit

48min 59s

Produktion

Eurythmics, Andy Wright

Studio(s)

The Church, London

Chronologie
We Too Are One
(1989)
Peace
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Peace
 DE201.11.1999(21 Wo.)
 AT731.10.1999(10 Wo.)
 CH231.10.1999(16 Wo.)
 UK430.10.1999(21 Wo.)
 US2506.11.1999(12 Wo.)
Singles
I Saved the World Today
 DE2818.10.1999(14 Wo.)
 AT1817.10.1999(8 Wo.)
 CH1624.10.1999(17 Wo.)
 UK1116.10.1999(6 Wo.)
17 Again
 DE7307.02.2000(6 Wo.)
 CH6713.02.2000(5 Wo.)
 UK2705.02.2000(4 Wo.)

Peace ist das achte offizielle Studioalbum des britischen Pop-Duos Eurythmics. Es erschien im Oktober 1999 bei RCA Records und war das einzige Album im Zuge des Comebacks der Gruppe. Peace erreichte Gold-Status in Deutschland für mehr als 150.000, in der Schweiz für mehr als 25.000, in Großbritannien für mehr als 100.000 sowie in den USA für mehr als 500.000 verkaufte Einheiten.

Hintergründe

Anlässlich des Ausscheidens von John Preston, Geschäftsführer von RCA Records, plante seine Ehefrau, im Januar 1998 ein Abschiedskonzert für ihn zu organisieren. Sie fragte auch Annie Lennox und Dave Stewart an, ob sie sich an diesem Konzert als Eurythmics beteiligen wollen.[2] Beide sagten zu und trafen sich um den Jahreswechsel 1997/1998, um gemeinsam zu proben, da sie seit rund acht Jahren nicht mehr zusammen aufgetreten waren. Im Mai 1998 spielten die Eurythmics erneut auf einem Benefiz-Konzert zugunsten der Krebshilfe im Institute of Contemporary Arts in London.[3] Beide Auftritte nährten die Gerüchte um eine Wiedervereinigung der Eurythmics. In einer Pressemitteilung im Juni 1998 wurde dieses Comeback dementiert und für November 1998 eine Best-of-Zusammenstellung mit zwei neuen Liedern angekündigt. Diese nahm das Duo im Juli 1998 auf und schrieb darüber hinaus weitere neue Lieder.[4] Anlässlich der Verleihung der BRIT Awards im Februar 1999 spielten Lennox und Stewart There Must Be an Angel gemeinsam mit Stevie Wonder und gaben aus diesem Anlass kurz darauf bekannt, dass noch im selben Jahr ein neues Album erscheinen soll.

Entstehung

Die Aufnahmen zum Album fanden im Londoner Heimstudio der Eurythmics mit dem Namen The Church statt. Lennox und Stewart begannen im Februar 1999 mit den Aufnahmen. Als Koproduzent fungierte Andy Wright. Während Stewart den Großteil der Instrumentalspuren unter Beteiligung einiger weniger Sessionmusiker aufnahm, arrangierte Lennox die Streicherparts auf dem Keyboard. Diese wurden vom London Pro Arte Orchestra unter der Leitung von David Whitaker eingespielt. Am 4. Juli 1999 traten die Eurythmics das erste Mal seit der Ankündigung des neuen Albums bei einem Konzert im Hyde Park vor 100.000 Zuschauern auf und spielten zwei der neuen Lieder. Am 5. Juli 1999 gaben die Eurythmics ein weiteres Konzert zu Gunsten von Amnesty International und Greenpeace, als Kulisse im Hafen von London diente das Schiff Rainbow Warrior.[5] Kurz darauf flogen Lennox und Stewart nach Capri, um Clive Davis, Chef ihres US-amerikanischen Plattenlabels Arista Records, das Album vorzustellen.

Vor Erscheinen des Albums wurde am 25. September die Single I Saved the World Today veröffentlicht. Anfang Oktober wurden verschiedene Lieder via amazon.com und aol.com zum exklusiven Download für Vorbesteller des Albums angeboten.[4] Am 14. Oktober 1999 wurde das Album der Öffentlichkeit bei einer Pressekonferenz vorgestellt, bei der die Eurythmics einen Teil der Lieder als Akustikversionen spielten. Die offizielle Veröffentlichung erfolgte am 19. Oktober 1999. Das Plattencover wurde vom Fotografen Richard Avedon gestaltet und zeigt Schwarzweißfotos von Annie Lennox und Dave Stewart.

Titelliste

  1. 17 Again – 4:55
  2. I Saved the World Today – 4:53
  3. Power to the Meek – 3:18
  4. Beautiful Child – 3:27
  5. Anything But Strong – 5:04
  6. Peace Is Just a Word – 5:51
  7. I’ve Tried Everything – 4:17
  8. I Want It All – 3:32
  9. My True Love – 4:45
  10. Forever – 4:08
  11. Lifted – 4:49

Kritiken

Stefan Friedrich von laut.de schreibt, dass das Album ins Ohr gehe und dass wohl kaum einer nach der langen Pause daran geglaubt hätte, dass den Eurythmics so ein Geniestreich gelinge. Die Platte wirke „wunderbar frisch, ausgewogen, lebendig und positiv“. Die US-amerikanische Zeitschrift Out bemerkt, dass die gefühlvollen Kompositionen zwar in der Tradition der Veröffentlichungen in den 1980er Jahren stehen sollen, aber nahezu vollständig auf Synthesizer verzichten.[6] Die Reaktionen der britischen Musikpresse waren überwiegend positiv, das Magazin Q nannte das Album eine „durchweg starke Zusammenstellung, die man bedenkenlos kaufen könne“.[7]

Literatur

  • Bryony Sutherland, Lucy Ellis: Annie Lennox: The Biography. Omnibus Press, 2002, ISBN 978-0-7119-9192-7, S. 371–379.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Charts DE Charts AT Charts CH Charts UK Charts US
  2. Sutherland, Ellis: Annie Lennox: The Biography, S. 366.
  3. Sutherland, Ellis: Annie Lennox: The Biography, S. 367.
  4. a b Larry Flick: Eurythmics Find ‘Peace’ Again. In: Billboard Magazine. 2. Oktober 1999, S. 5, 113.
  5. Sutherland, Ellis: Annie Lennox: The Biography, S. 375.
  6. New Releases: Eurythmics – Peace. In: Out. September 1999, S. 140.
  7. Sutherland, Ellis: Annie Lennox: The Biography, S. 383.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Eurythmics die im OTRS erhältlich sind/waren:

Greatest Hits (Eurythmics) ¦ Sweet Dreams (Are Made Of This) ¦ We Too Are One ¦ Peace

Eurythmics auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Eurythmics
Eurythmics bei Rock am Ring, 1987
Eurythmics bei Rock am Ring, 1987
Allgemeine Informationen
Genre(s)Pop, Synthie-Pop, New Wave, Dance
Gründung1980[1], 1999
Auflösung1990
Websiteeurythmics.com
Gründungsmitglieder
Gitarre, Keyboard, Programmierung
David A. Stewart
Annie Lennox

Die Eurythmics sind ein britisches Pop-Duo, das zwischen 1981 und 1999 Alben veröffentlichte und erfolgreich in den Charts vertreten war. Weltweit konnte es bisher rund 80 Millionen Tonträger verkaufen.

Geschichte

Die Band bestand bzw. besteht aus den beiden Mitgliedern Annie Lennox und David A. Stewart, die anfangs auch privat liiert waren. Nachdem sie zuvor schon in den Bands The Catch und The Tourists zusammen gespielt hatten, gründeten sie 1980 die Eurythmics.

Der Name ist eine Anspielung auf die Rhythmische Erziehung nach Émile Jaques-Dalcroze, die Annie Lennox in ihrer Kindheit genossen hatte.[2][3] Das im Herbst 1981 erschienene Debütalbum In the Garden, das Stücke mit Mitgliedern von Can, DAF (Deutsch-Amerikanische Freundschaft) und Blondie enthielt, verkaufte sich nur mäßig.

Anfang 1983 folgte mit Sweet Dreams (Are Made of This) das zweite Album, das ein kommerzieller Erfolg wurde. Die darin enthaltenen Singles Love Is a Stranger und Sweet Dreams (Are Made of This) entwickelten sich zu internationalen Erfolgstiteln.

Ende 1983 folgte das Album Touch; die daraus veröffentlichten Singles Who’s That Girl?, Right by Your Side und Here Comes the Rain Again setzten den Anfangserfolg fort. Im Herbst 1984 lieferten die Eurythmics den Soundtrack zu Michael Radfords Filmadaption von George Orwells Dystopie 1984. Das als Single ausgekoppelte Sexcrime (Nineteen Eighty-Four) stieg in den deutschen Single-Charts bis auf Platz drei.

Die im Frühjahr 1985 erschienene Langspielplatte Be Yourself Tonight enthält Duette mit Aretha Franklin (Sisters Are Doin’ It for Themselves) und Elvis Costello (Adrian). Das Lied There Must Be an Angel (Playing with My Heart), auf dem Stevie Wonder Harmonika spielt, wurde ein internationaler Erfolg. Es ist zudem der einzige Nummer-eins-Hit der Gruppe in Großbritannien.

Die Mitte 1986 herausgebrachte LP Revenge enthielt mit Thorn in My Side (Platz fünf in den britischen Charts) den für lange Zeit letzten Single-Top-Ten-Hit des Duos. Im Herbst 1987 erschien das Album Savage, das fast ausschließlich mit Synthesizern eingespielt wurde.

Im Anschluss betätigte sich Stewart als Produzent u. a. für Tom Petty, Jon Bon Jovi und Bob Dylan, während Lennox eine Schauspielkarriere verfolgte. Im Herbst 1989 erschien das Album We Too Are One, das in Großbritannien Platz eins der Charts belegte, sonst aber weniger erfolgreich war. Das Duo erklärte daraufhin die Zusammenarbeit für „vorerst beendet“.

Im Frühjahr 1992 veröffentlichte Lennox mit Diva ihr erstes Soloalbum. Stewart schrieb einige Soundtracks (u. a. Lily Was Here mit Candy Dulfer am Saxophon) und gründete die , mit denen er zwei Alben veröffentlichte (vgl. Solokarrieren von Lennox und Stewart).

Nach zehnjähriger Pause fanden die beiden 1999 für das Album Peace wieder zusammen. Die Gewinne der anschließenden Tour (Peacetour) spendeten sie Greenpeace und Amnesty International. Das Album und die Single I Saved the World Today verkauften sich gut. Lennox und Stewart gingen ab 2000 dennoch künstlerisch wieder getrennte Wege.

Im November 2005 veröffentlichte die Band mit Ultimate Collection eine zweite Zusammenstellung ihrer Hits. Diese enthält neben Bekanntem zwei neue Titel, darunter die Singleauskopplung I’ve Got a Life, die mehrere Wochen Platz eins der US-Billboard Dance Charts hielt und es aufgrund dessen auch in viele europäische Clubcharts schaffte. Gleichzeitig erschien der gesamte Katalog der Band in verbesserter Tonqualität und mit zusätzlichen, zum Teil unveröffentlichten Stücken.

Annie Lennox sagte 2009, dass es keine Wiedervereinigung der Eurythmics mehr geben werde.[4] Entgegen dieser Aussage trat das Duo aber am 9. Februar 2014 bei dem Tribute-Konzert The Night That Changed America: A Grammy Salute to The Beatles mit dem Beatles-Song The Fool on the Hill in Los Angeles auf. Dave Stewart betonte in mehreren Interviews, dass die Band nie offiziell aufgelöst wurde.[5] Am 9. Dezember 2019 traten Lennox und er gemeinsam bei einem Benefizkonzert in New York auf und spielten mehrere Songs, darunter Sweet Dreams.

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[6]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1981In the Garden
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 1981
1983Sweet Dreams (Are Made of This)DE6
Gold
Gold

(23 Wo.)DE
UK3
Platin
Platin

(60 Wo.)UK
US38
Gold
Gold

(36 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. Januar 1983
Verkäufe: + 1.250.000
TouchDE9
Gold
Gold

(20 Wo.)DE
CH14
Gold
Gold

(9 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(48 Wo.)UK
US7
Platin
Platin

(50 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. November 1983
Verkäufe: + 1.815.000
1985Be Yourself TonightDE8
Gold
Gold

(32 Wo.)DE
AT25
(2 Wo.)AT
CH9
(20 Wo.)CH
UK3
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(80 Wo.)UK
US9
Platin
Platin

(32 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. April 1985
Verkäufe: + 2.930.000
1986RevengeDE5
Gold
Gold

(37 Wo.)DE
AT6
Gold
Gold

(36 Wo.)AT
CH7
Platin
Platin

(34 Wo.)CH
UK3
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(52 Wo.)UK
US12
Gold
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. Juni 1986
Verkäufe: + 1.835.000
1987SavageDE23
(13 Wo.)DE
AT17
(4 Wo.)AT
CH10
Gold
Gold

(5 Wo.)CH
UK7
Platin
Platin

(33 Wo.)UK
US41
(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. November 1987
Verkäufe: + 730.000
1989We Too Are OneDE4
(33 Wo.)DE
AT20
(6 Wo.)AT
CH2
Gold
Gold

(13 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(32 Wo.)UK
US34
(28 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. September 1989
Verkäufe: + 1.045.000
1999PeaceDE2
Gold
Gold

(21 Wo.)DE
AT7
(10 Wo.)AT
CH2
Gold
Gold

(16 Wo.)CH
UK4
Gold
Gold

(9 Wo.)UK
US25
Gold
Gold

(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 1999
Verkäufe: + 1.240.000

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Literatur

  • Dave Stewart: Sweet Dreams Are Made Of This – Von den Eurythmics bis SuperHeavy (Die Autobiografie). Hannibal Verlag, Höfen 2016, ISBN 978-3-85445-495-3 (Originalausgabe: Sweet Dreams Are Made Of This)
  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, S. 218–220. St. Martin’s Press, New York City, New York: 1989, ISBN 0-312-02573-4.
  • Bryony Sutherland, Lucy Ellis: Annie Lennox: The Biography. Omnibus Press, 2002, ISBN 978-0-7119-9192-7.

Weblinks

Commons: Eurythmics – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. Fakten und Platten
  2. Guardian: Corrections and clarifications. guardian.co.uk, 31. Mai 2012, abgerufen am 27. Juli 2012 (englisch).
  3. Bryony Sutherland, Lucy Ellis: Annie Lennox: The Biography. S. 112.
  4. David Balls: Lennox rules out Eurythmics reunion. Digital Spy, 6. März 2009, abgerufen am 22. Februar 2012 (englisch).
  5. https://www.regioactive.de/news/2018/12/09/was-machen-eigentlich-eurythmics-Tfrtm4HRVP.html
  6. Chartquellen:


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