Fabrizio De André & PFM ¦ Il Concerto Ritrovato

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Artist(s)

Veröffentlichungen von PFM die im OTRS erhältlich sind/waren:

Il Concerto Ritrovato

PFM auf Wikipedia:

Premiata Forneria Marconi
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PFM bei einem Konzert in Lignano 2007
PFM bei einem Konzert in Lignano 2007
Allgemeine Informationen
Herkunft Italien
Genre(s) Progressive Rock
Gründung 1971
Website pfmworld.com
Aktuelle Besetzung
Schlagzeug
Eugenio Mori
Keyboard
Alessandro Scaglione
Gitarre
Keyboard, Gesang
Alberto Bravin
Ehemalige Mitglieder
Gitarre, Gesang
Keyboard, Gesang
Flöte, Geige, Gesang
Mauro Pagani
Bass
Giorgio Piazza
Gesang
Geige
Greg Bloch
Schlagzeug
Keyboard
Keyboard
Geige
Stefano Tavernese
Blasinstrumente
Phil Drummy
Keyboard
Schlagzeug
Piero Monterisi
diverse
Damiano Della Torre

Premiata Forneria Marconi, kurz PFM, ist eine italienische Progressive-Rock-Band. PFM feierte ihre Erfolge vor allem in ihrem Heimatland, aber auch im englischsprachigen Raum. Sie war in den 1970er-Jahren neben Banco del Mutuo Soccorso der einzige italienische Vertreter ihres Stils, der den Sprung auf die internationale Bühne schaffte. Ihre Alben Per un amico (1972) und L’isola di niente (1974) wurden auch in auf den internationalen Markt zugeschnittenen englischsprachigen Fassungen neu veröffentlicht.

Bandgeschichte

Gründung und internationale Aufmerksamkeit

Der Grundstein für die Band wurde im Sommer 1969 gelegt, als die Beat-Gruppe Quelli (bestehend aus Franz Di Cioccio, Franco Mussida, Flavio Premoli und Giorgio Piazza) mit Mauro Pagani (aus der Gruppe Dalton) zusammentraf. Sie wechselten zum Label Numero Uno und gaben sich den Namen Premiata Forneria Marconi („ausgezeichnete Bäckerei Marconi“, nach einer Bäckerei in Chiari). Der Agent Franco Mamone organisierte der Band Auftritte als Vorband von Yes und Procol Harum und Deep Purple und 1971 debütierte sie beim Festival di Avanguardia e nuove tendenze in Viareggio mit La carrozza di Hans. Das Lied erschien im Anschluss als B-Seite von Impressioni di settembre als Single.

Das Debütalbum der Band, Storia di un minuto, erschien 1972, schon ein Jahr später folgte Per un amico. Durch Vermittlung von Greg Lake erhielt die Premiata Forneria Marconi die Möglichkeit, in London aufzutreten. Peter Sinfield (King-Crimson- und Emerson,-Lake-&-Palmer-Texter) produzierte dort mit der Gruppe das englischsprachige Album Photos of Ghosts, das die englische Version von Per un amico darstellt und 1973 bei Manticore erschien. Nachdem Patrick Djivas zur Band gestoßen war, erschien als nächstes Album 1974 L’isola di niente, für dessen englische Version The World Became the World erneut Sinfield verantwortlich war.

Internationaler Erfolg und Pause

Zwischen 1973 und 1974 war die PFM zusammen mit Ten Years After auf Europatournee. Photos of Ghosts hatte die Billboard 200 erreicht, einen Kritikerpreis in Japan gewonnen und in einem Ranking von Melody Maker den zweiten Platz in der Newcomer-Kategorie erreicht. Für das zweite englische Album organisierte Manticore nun auch eine Promotour durch die USA, aus der 1975 das Livealbum Cook (in Italien als Live in USA veröffentlicht) hervorging. Anschließend kehrte die Gruppe nach Italien zurück und nahm mit dem neuen Sänger Bernardo Lanzetti das Album Chocolate Kings auf. Danach verließ Mauro Pagani die Band. In Kalifornien traf die PFM auf Greg Bloch (von It’s a Beautiful Day) und nahm mit ihm das nächste Album Jet Lag auf, das 1977 erschien und die internationale Phase der Band abschließen sollte.

1978 erschien das Album Passpartù, für die anschließende Tournee stießen Roberto Colombo (Keyboard) und Roberto Haliffi (Perkussion) zur Band, während Bernardo Lanzetti sie wieder verließ. Nach einem Zusammentreffen mit dem Cantautore Fabrizio De André beschloss PFM, mit diesem zusammen auf Tournee zu gehen. 1979 wurden zwei erfolgreiche Livealben aus dieser Zusammenarbeit veröffentlicht. Mit den 80er-Jahren wurde Franz Di Cioccio endgültig Frontman der Gruppe, während Lucio Fabbri neu dazukam. Das nächste Album war Suonare suonare, nach dessen Veröffentlichung Flavio Premoli ausstieg. Es folgten Come ti va in riva alla città (1981) und das Livealbum (1982), auf dem auch Walter Calloni am Schlagzeug zu hören war. Auf PFM? PFM! (1984) war ein stärkerer elektronischer Einfluss spürbar; das Lied Capitani coraggiosi daraus fand Verwendung als Titelmelodie im Fernsehen. 1987 erschien das Album Miss Baker in Zusammenarbeit mit . ab diesem Zeitpunkt machte die Band eine längere Pause und ihre Mitglieder kümmerten sich um Soloprojekte.

Rückkehr

Patrick Djivas und Franz Di Cioccio im Jahr 2011

Im Jahr 1996 wurde die vierteilige Live-Kompilation 10 Anni Live – 1971-1981 veröffentlicht und im Folgejahr meldete sich die Band in der Formation Franz Di Cioccio, Patrick Djivas, Franco Mussida und Flavio Premoli mit dem Album Ulisse zurück und nahm auch ihre Konzerttätigkeit wieder auf, die 1998 ins Livealbum www.pfmpfm.it einfloss. Auch das Album Serendipity (2000) zog eine Tournee und ein Livealbum, Live in Japan (2002) nach sich. Nach einem weiteren Livealbum (Piazza del Campo, 2004) war die Band für die Rockoper Dracula verantwortlich, welche Ende 2005 auch Eingang auf ein gleichnamiges Album fand. 2006 verließ Flavio Premoli (zum zweiten Mal nach 1980) PFM. Viele Auftritte der Band waren dem 1999 verstorbenen Fabrizio De André in Erinnerung an die gemeinsame Tournee gewidmet und 2008 wurde entsprechend das Livealbum PFM canta De André veröffentlicht. 2010 erschien mit A.D. 2010 – La buona novella eine Neuauflage des De-André-Albums La buona novella von 1970.

Die Kompilation PFM in Classic – Da Mozart a Celebration kam 2013 heraus, danach legte die Band im Rahmen der Serie Il suono del tempo ihre ersten fünf Alben neu auf, live aufgenommen bei einem Konzert in Tokio 2012. Beim Sanremo-Festival 2015 trat die Band als Gast zusammen mit einer Militärkapelle auf und spielte die Ouvertüre aus Nabucco. Kurz darauf gab Gründungsmitglied Franco Mussida seinen Ausstieg aus der Gruppe bekannt.

Besetzung

Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
IT IT US US
1972 Storia di un minuto IT3
(24 Wo.)IT
Numero Uno, ZSLN 55055
in Edition Dischi d’oro 2000 Platz 65 (2 Wochen) in FIMI-Charts
1973 Per un amico IT13
(7 Wo.)IT
Numero Uno, DZSLN 55155
Photos of Ghosts IT21
(1 Wo.)IT
US180
(6 Wo.)US
Numero Uno, DZSLN 55661 / Manticore
englische Version von Per un amico
1974 L’isola di niente IT4
(27 Wo.)IT
Numero Uno, DZSLN 55666
1975 Chocolate Kings IT6
(21 Wo.)IT
Numero Uno, ZSLN 55684
1977 Jet Lag IT14
(16 Wo.)IT
Zoo
1978 Passpartù IT18
(6 Wo.)IT
Zoo / Numero Uno
1980 Suonare suonare IT16
(11 Wo.)IT
Numero Uno
1981 Come ti va in riva alla città IT16
(15 Wo.)IT
Numero Uno
1997 Ulisse IT13
(2 Wo.)IT
RTI
2000 Serendipity IT22
(7 Wo.)IT
Sony
2005 Dracula Opera Rock IT25
(5 Wo.)IT
Musiza
2006 Stati di immaginazione IT53
(2 Wo.)IT
Sony
2010 A.D. 2010 – La buona novella IT26
(7 Wo.)IT
  • The World Became the World (1974; Numero Uno, DZSLN 55669) – englische Version von L’isola di niente
  • PFM? PFM! (1984; Numero Uno)
  • Miss Baker (1987; Dischi Ricordi)

Livealben (Auswahl)

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
IT IT US US
1975 Live in USA / Cook IT7
(12 Wo.)IT
US151
(8 Wo.)US
Numero Uno, DZSLN 55676 / Manticore
1979 Fabrizio De André In Concerto - Arrangiamenti PFM IT7
(31 Wo.)IT
Ricordi
Fabrizio De André & PFM
1981 Fabrizio De André in concerto vol. 2 IT13
(14 Wo.)IT
Ricordi
Fabrizio De André & PFM
1982 Performance IT15
(6 Wo.)IT
Numero Uno
1998 www.pfmpfm.it (il Best) IT22
(5 Wo.)IT
RTI
2002 Live in Japan 2002 IT36
(3 Wo.)IT
Sony
2005 Piazza del Campo IT25
(3 Wo.)IT
Sony
2008 PFM canta De André IT55
(12 Wo.)IT
Universal / Dischi Ricordi
2012 Live in Roma IT85
(1 Wo.)IT

Kompilationen (Auswahl)

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
IT IT US US
2007 PFM 35 anni… e un minuto IT55
(3 Wo.)IT
2012 Celebration 1972-2012 IT45
(3 Wo.)IT
2013 PFM in Classic – Da Mozart a Celebration IT25
(9 Wo.)IT
2016 Marconi Bakery 1973-1974 IT59
(2 Wo.)IT
2018 TVB – The Very Best IT47
(2 Wo.)IT

Singles

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
IT IT
1971 La carrozza di Hans
Storia di un minuto
IT25
(1 Wo.)IT
Numero Uno, ZN 50126
B-Seite von Impressioni di settembre
1972 Impressioni di settembre
Storia di un minuto
IT12
(11 Wo.)IT
Numero Uno, ZN 50126
2009 Platz 32 (3 Wochen) der FIMI-Charts
2008 Un giudice
PFM canta De André
IT14
(1 Wo.)IT
Coverversion, Original von Fabrizio De André (1971)
  • Dolcissima Maria / Via Lumière (1974; Numero Uno, ZN 50326)
  • The World Became the World / La carrozza di Hans (1974; Manticore, AT 13268)
  • Chocolate Kings / Harlequin (1975; Numero Uno, ZN 50342)
  • Traveler / Cerco la lingua (1977; Numero Uno, ZBN 7021)
  • Come ti va / Chi ha paura della notte? (1981; Numero Uno, ZBN 7229)
  • Capitani coraggiosi / Sentimentalmente (1984; Numero Uno, PB 6780)
  • Un amore vero / Prima che venga la sera (1987; Dischi Ricordi, SRLM 2072)

Literatur

  • Franz Di Cioccio: PFM. Due volte nella vita. Mondadori, 1996, ISBN 88-04-41064-7.
  • Donato Zoppo: Premiata Forneria Marconi 1971-2006, 35 anni di rock immaginifico. Editori Riuniti, Rom 2006, ISBN 978-88-359-5831-4.
  • Enrico Deregibus: Dizionario completo della canzone italiana. Giunti Editore, 2006, ISBN 978-88-09-04602-3, Premiata Forneria Marconi, S. 375 f.

Weblinks

Commons: Premiata Forneria Marconi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

  1. a b c Chartquellen (Alben):
  2. Chartquellen (Singles):
    • M&D-Chartarchiv. Musica e dischi, abgerufen am 16. November 2016 (italienisch, kostenpflichtiger Abonnement-Zugang; bis 1997).
    • Guido Racca & Chartitalia: Top 100 FIMI Singoli. Lulu, 2013, S. 133.

Veröffentlichungen von Fabrizio De André die im OTRS erhältlich sind/waren:

Il Concerto Ritrovato

Fabrizio De André auf Wikipedia:

Fabrizio De André (1977)

Fabrizio Cristiano De André (* 18. Februar 1940 in Genua; † 11. Januar 1999 in Mailand) war ein italienischer Cantautore (Liedermacher).

Während seiner Karriere, die von 1958 bis 1998 dauerte, wurde De André, von seinen Freunden Faber genannt, durch die hohe literarische Qualität seiner Texte und die meisterhafte Interpretation zu einem der beliebtesten Sänger in Italien. Einige seiner Texte sind mittlerweile Bestandteil des Schulunterrichtes. Er erzählte überwiegend Geschichten der Ausgegrenzten und Entrechteten.

Werdegang

De André stammte aus einer Unternehmerfamilie, nach dem Abitur am Liceo classico Cristoforo Colombo besuchte er einige Kurse in Literatur und Medizin an der Universität von Genua, ehe er sich endgültig für ein Jura-Studium entschied. Er brach aber das Studium kurz vor dem Abschluss ab, um sich ganz der Musik zu widmen.

Seine Leidenschaft für die Musik wurde durch die intensive Freundschaft mit Luigi Tenco, Gino Paoli, Umberto Bindi sowie Paolo Villaggio erweckt, mit dem er später einige Lieder schrieb. Er studierte erst Geige, dann Gitarre und widmete seine Aufmerksamkeit den französischen Chansonniers, insbesondere Georges Brassens (dem er persönlich nie begegnet war), dessen Lieder er auch ins Italienische übersetzte. In Italien wurde er 1967 allerdings mit einem seiner eigenen Texte landesweit bekannt: La canzone di Marinella. Er begleitete seinen Gesang auf der Gitarre und war teilweise von Bob Dylan und Leonard Cohen beeinflusst. Er sang Liebeslieder, behandelte in seinen Texten aber auch soziale Probleme und als Pazifist den Krieg, so in seiner bekanntesten Ballade La guerra di Piero.[1]

Für sein Album Tutti morimmo a stento (1969) wurde er von Gedichten des französischen Lyrikers François Villon inspiriert. De André gilt mit diesem Album als erster italienischer Musiker, der sich an einem Konzeptalbum versuchte. De Andrés Album La Buona Novella (1970) wiederum behandelte die christlichen Apokryphen. In Non al denaro non all'amore né al cielo (1971) adaptierte und erweiterte er Gedichte des US-Amerikaners Edgar Lee Masters aus dessen . Das Album Storia di un impiegato (1973) ist sein politischstes und thematisiert die 68er-Bewegung und den Terrorismus; die Musik komponierte Nicola Piovani. Für sein Album Canzoni (1974) coverte er Lieder von Bob Dylan (mit Francesco de Gregori), Leonard Cohen und Georges Brassens.

Am Anfang seiner Karriere publikumsscheu, unternahm er erst 1975 seine erste Tournee. 1978 spielte er mit der damals sehr bekannten Rockgruppe PFM, die seine Lieder neu arrangierte. Zwei erfolgreiche Livealben der Konzerte wurden veröffentlicht. Ab den 80er Jahren tourte er dann mit eigener Band, die er immer wieder mit namhaften Musikern verstärkte. Im April 1982 machte er seine einzige Tour in den deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz mit neun Auftritten[2]).

De André ließ sich auf seinen Alben immer wieder von anderen berühmten Komponisten und Songwritern unterstützen. Laut eigener Aussage hat De André im Laufe seiner Karriere bei seinen Kompositionen den Texten mehr Bedeutung als der Musik beigemessen bzw. bezeichnete seine eigenen Melodien als unfertig und ausbaufähig. Er kooperierte mit Francesco de Gregori (auf Volume 8 1975), mit Massimo Bubola (auf Rimini 1978 und Album dell'indiano 1981), Mauro Pagani (auf Creuza de mä 1984 und Le Nuvole 1990) und mit Ivano Fossati (auf Anime Salve, 1996).

1979 wurde er zusammen mit seiner Lebensgefährtin und späteren Ehefrau Dori Ghezzi auf Sardinien entführt und erst nach vier Monaten und Zahlung eines sehr hohen Lösegeldes freigelassen. Seine Erlebnisse in der Gefangenschaft verarbeitete er später in einer LP ohne Titel, die als „L’indiano“ bekannt wurde, weil auf dem Cover das Bild eines Indianers abgebildet war. Er zog in diesen Liedern Parallelen zwischen den Ureinwohnern Amerikas und der Situation der Sarden, die sich im Laufe der Geschichte ebenfalls immer wieder gegen verschiedene Okkupatoren wehren mussten.

Nach Fabrizio de André benannter Weg im Hafen von Genua

1984 veröffentlichte Fabrizio De André mit „Crêuza de mä“ ein meisterhaftes Album mit Liedern im genuesischen Dialekt seiner Heimatstadt. Musikalisch führte er dabei Traditionen aus dem gesamten Mittelmeerraum zusammen.

Beim der Stadt Livorno, einem jährlichen nationalen Wettbewerb der italienischen 'Cantautore' (Liedermacher), bekam er 1997 eine Auszeichnung für sein Lebenswerk.

Fabrizio De André hatte zwei Kinder: den Sohn Cristiano aus erster Ehe und die Tochter Luisa Vittoria (Luvi). Beide begleiteten ihn auf seiner letzten Tournee 1998 als Mitglieder seiner Band.

Im Sommer 1998 wurde bei dem starken Raucher de André ein Tumor diagnostiziert, und er musste die Tournee abbrechen. Er starb am 11. Januar 1999 an Lungenkrebs. De André ist auf dem Monumentalfriedhof Staglieno begraben.

Er gilt bis heute als einer der besten italienischen Sänger und Komponisten und wird besonders in seiner Heimatstadt Genua sehr verehrt. In Genua fand von Dezember 2008 bis 2009 im Palazzo Ducale eine Ausstellung über sein Leben statt. Alle seine 13 Studioalben platzierten sich in den italienischen TOP 10 der Albumcharts, drei davon auf der Spitzenposition. Die nach seinem Tod veröffentlichte Compilation In direzione ostinata e contraria landete ebenfalls auf Platz 1.

Im November 2012 erschien in Italien unter der Bezeichnung „Fabrizio de André, I Concerti“ eine Sammlung von 16 CDs mit Live-Auftritten von 1975 bis 1998. Ergänzt wurde die Sammlung mit einem 192-seitigen Bildband mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotos.

Mit der Verfilmung des Liedes „Il Pescatore“ in Ravenna durch den Drehbuchautor Stefano Salvati im Jahr 2016, über 40 Jahre nach dem Erscheinen des Liedes, erhielt Fabrizio de André posthum einen Videoclip für eines seiner Werke.[3] Ravenna war ausgewählt worden, weil de André in Ravenna einen Freund gehabt hatte, der Fischer war und möglicherweise Inspiration zum Lied gewesen war.[4]

Im Jahr 2018 erschien die von der RAI produzierte Miniserie Fabrizio De André - Principe libero mit Luca Marinelli in der Rolle von Fabrizio De André.[5]

Diskografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[6]
Andrea
  AT 9 15.02.1979 (16 Wo.)
  CH 6 07.01.1979 (10 Wo.)

Lieder (Auswahl) (mit Komponistenangabe)

  • Amore che vieni, amore che vai (Musik/Text: F. De André) 1966
  • La canzone di Marinella (Musik/Text: F. De André) 1963
  • La guerra di Piero (Text: F. De André, Musik: F. De André/V. Centanaro) 1963
  • Andrea (Musik/Text: F. De André/M. Bubola) 1978
  • Bocca di rosa (Musik/Text: F. De André) 1967
  • Via del Campo (Text: F. De André, Musik: F. De André/E. Jannacci) 1967
  • Amico fragile (Musik/Text: F. De André) 1975
  • La ballata del Miché (Musik/Text: F. De André/C. Petracchi) 1961
  • Rimini (Musik/Text: F. De André/M. Bubola) 1978
  • Coda di lupo (Musik/Text: F. De André/M. Bubola) 1978
  • La domenica delle salme (Musik/Text: F. De André/M. Pagani) 1990
  • Il pescatore (Text: F. De André, Musik: F. De André/F. Zauli/G. Reverberi) 1970[7]
  • Anime salve (Musik/Text: F. De André/I. Fossati) 1996
  • Don Raffaè (Text: F. De André/M. Bubola, Musik: F. De André/M. Pagani) 1990
  • Crêuza de mä (Text: F. De André, Musik: M. Pagani) 1984
  • Il testamento di Tito (Text: F. De André, Musik: F. De André/C. Castellari) 1970
  • Fiume Sand Creek (Musik/Text: F. De André/M. Bubola) 1981
  • Canzone per l'estate (Musik/Text: F. De André/F. De Gregori) 1975
  • Il suonatore Jones (Text: F. De André/G. Bentivoglio, Musik: F. De André/N. Piovani) 1971

Alben

STUDIO (mit italienischer Chartplatzierung)

  • 1967 – Volume I (#2)
  • 1968 – Tutti morimmo a stento (#4)
  • 1968 – Volume III (#1)
  • 1969 – Gulliver (Filmmusik/Soundtrack zur italienischen Fernsehserie, Musik von de André)
  • 1970 – La buona novella (#2)
  • 1971 – Non al denaro, non all'amore né al cielo (#1)
  • 1973 – Storia di un impiegato (#2)
  • 1974 – Canzoni (#4)
  • 1975 – Volume VIII (#5)
  • 1978 – Rimini (#5)
  • 1981 – Fabrizio de André (Album dell'indiano) (#2)
  • 1984 – Crêuza de mä (#7)
  • 1990 – Le nuvole (#2)
  • 1996 – Anime salve (#1)

COMPILATION

  • 1966 – Tutto Fabrizio De André
  • 1968 – La canzone di Marinella
  • 1969 – Nuvole barocche
  • 1972 – Fabrizio De André
  • 1972 – Fabrizio De André (1&2)
  • 1975 – Fabrizio De André (Antologia nera)
  • 1982 – Fabrizio De André Super Star
  • 1982 – Fabrizio De André (Profili)
  • 1986 – Fabrizio De André (Antologia blu)
  • 1987 – Confanetto
  • 1991 – Il viaggio
  • 1995 – La canzone di Marinella
  • 1995 – Fabrizio de André (confanetto rosso)
  • 1997 – Mi innamoravo di tutto

LIVE

  • 1979 – In concerto – Arrangiamenti: PFM – vol. 1 (Live)
  • 1980 – In concerto – Arrangiamenti: PFM – vol. 2 (Live)
  • 1982 – Live – Philipshalle Düsseldorf (Live – Bootleg)
  • 1991 – 1991 concerti (2 Album – Live)
  • 1998 – De André In concerto (Live)
  • 2001 – De André in concerto – vol. II (Live)
  • 2012 – Fabrizio de André. I Concerti Sammlung mit 16 CDs, Live-Konzerte 1975–1998
  • 2013 – Fabrizio de André. Crêuza de mä. Il concerto 1984 (2 CDs)

POSTHUM

  • 1999 – Da Genova (Compilation)
  • 1999 – In concerto (Live)
  • 1999 – Opere complete (Compilation)
  • 2000 – Peccati di Giuventù (Compilation)
  • 2001 – In concerto vol. 2 (Live)
  • 2001 – Mediterraneo (Compilation)
  • 2001 – Ed avevamo gli occhi troppo belli (Compilation)
  • 2003 – Faber amico fragile (Compilation)
  • 2004 – Fabrizio de André – Platinum deluxe (Compilation)
  • 2004 – Fabrizio de André – Una musica per i dannati (Compilation)
  • 2005 – In direzione ostinata e contraria (Compilation)
  • 2011 – Fabrizio de André – Sogno #1 – London Symphony Orchestra (Compilation)
  • 2015 – Fabrizio De André – In studio (Opera Omnia)
  • 2017 – Anime Salve Legacy Edition
  • 2018 – Tu che m’ascolti insegnami
  • 2019 – Peccati di gioventù (#51)

Weblinks

Commons: Fabrizio De André – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Fabrizio De Andrè - La storia Le Musiche Le Parole, RAI tre, 2009
  2. 'Via del Campo' von Walter Pistarini
  3. Ravenna protagonista del videoclip ufficiale de "Il Pescatore" di De Andrè: online dal 24 novembre, ravennanotizie.it, 14. November 2017; Fabrizio De André - Il pescatore
  4. Proiettato in municipio il videoclip ufficiale “Il Pescatore” di Fabrizio De André, RavennaWebTV, 14 November 2017
  5. Luvi De André: chi è, cosa fa e com’è oggi la figlia (sconosciuta) di Faber. Classe 1977, nata dall’amore di Fabrizio e Dori Ghezzi, è meno ‘in vista’ del fratello Cristiano: la ritroviamo così, caffeinamagazine.it, 15. Februar 2018
  6. Chartquellen: AT CH
  7. 'Il pescatore' in verschiedenen Sprachen Canzoni contro la Guerra (italienisch, Antiwar Songs), mit deutschen Übersetzungen.

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