Fleetwood Mac ¦ Then Play On

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CD (Album, Mediabook)

1 vorrätig

GTIN: 4050538600551 Artist: Genres & Stile: , ,

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Inhalt

Ausgabe

, , ,

Extras

Release

Veröffentlichung Then Play On:

1969

Hörbeispiel(e) Then Play On:

Then Play On auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Then Play On
Studioalbum von Fleetwood Mac

Veröffent-
lichung(en)

1969

Label(s)Reprise Records

Format(e)

LP, CD

Genre(s)

Bluesrock, Psychedelic Rock, Classic Rock

Titel (Anzahl)

14

Laufzeit

53:39

Produktion

Fleetwood Mac

Chronologie
The Pious Bird of Good Omen
(1969)
Then Play OnKiln House
(1970)

Then Play On ist das dritte Studioalbum der Rockband Fleetwood Mac und erschien im Herbst 1969 bei Reprise Records.

Hintergrund

Then Play On ist das letzte Album der Gruppe mit Peter Green, bevor dieser aufgrund von Drogenproblemen die Band verließ und das erste mit Danny Kirwan, der bis 1972 bleiben sollte.[1] Während der Aufnahmen war der dritte Gitarrist der Band Jeremy Spencer größtenteils abwesend. Der Titel ist aus der Eröffnung der Komödie Was ihr wollt von William Shakespeare entlehnt, in der es heißt If music be the food of love, play on. Die in einer späteren Ausgabe hinzugefügten Bonustracks entstammen den Singles Oh Well und The Green Manalishi.[2] Das Front Cover zeigt ein Gemälde von Maxwell Armfield.[3] Im Gegensatz zu den beiden Vorgängeralben, auf denen die Band mehr in Richtung klassischer Blues tendiert, wird hier eine breitere Stilauswahl gezeigt. Auf den überarbeiteten Ausgaben von Then Play On ist das Lied Oh Well hinzugefügt worden, welches zum Jahreswechsel 1969/1970 in mehreren westeuropäischen Ländern eine Top-Ten-Platzierung erreichte.[4]

Titelliste

Original UK LP vom September 1969
  1. Coming Your Way (Danny Kirwan) – 3:47
  2. Closing My Eyes (Peter Green) – 4:50
  3. Fighting for Madge (Mick Fleetwood) – 2:45
  4. When You Say (Kirwan) – 4:22
  5. Show-Biz Blues (Green) – 3:50
  6. Under Way (Green) – 3:06
  7. One Sunny Day (Kirwan) – 3:12
  8. Although the Sun Is Shining (Kirwan) – 2:31
  9. Rattlesnake Shake (Green) – 3:32
  10. Without You (Kirwan) – 4:34
  11. Searching for Madge (John McVie) – 6:56
  12. My Dream (Kirwan) – 3:30
  13. Like Crying (Kirwan) – 2:21
  14. Before the Beginning (Green) – 3:28[5]
Diverse Ausgaben

Bei der amerikanischen Version des Albums vom September 1969 fehlen One Sunny Day und Without You.[6] Aufgrund des Erfolges der Single Oh Well, geschrieben von Peter Green, vom November 1969 wurde die Titelzusammenstellung der amerikanischen Version überarbeitet und um Oh Well zuungunsten von When You Say und My Dream ergänzt.[7] Die CD-Ausgabe von 1990 orientiert sich in der Liedreihenfolge an der überarbeiteten amerikanischen LP-Version, enthält aber zusätzlich wieder die gelöschten Lieder When You Say und My Dream.[8] Die 2013 wiederveröffentlichte remasterte CD-Edition von Rhino Records zeigt die ursprüngliche britische Version des Albums ergänzt um die Bonustracks Oh Well (Part 1, schneller Boogie-Rhythmus), Oh Well (Part 2, langsam und romantisch), The Green Manalishi (With the Two-Pronged Crown) von Green und World in Harmony von Kirwan und Green.[9][10]

Besetzung

Band
Zusätzliche Gastbeiträge

Charterfolge

Then Play On erreichte 1970 Platz 109 der Billboard 200 und die Single Oh Well Platz 55 der Billboard Hot 100.[11] In den britischen Charts erreichte Oh Well Platz 2 und Then Play On Platz 6.[12] In Deutschland erreichte Oh Well Platz 5 der Charts.[13]

Rezeption

  • Bei Allmusic schrieb Michael G. Nastos, Then Play On würde Fleetwood Mac in ihrer unverzichtbarsten und spannendsten Fassung zeigen. Er nannte Oh Well unsterblich und beschrieb, wie das Album einerseits durch Kirwan und andererseits durch Green geprägt sei. Es wäre auch mit zeitlichem Abstand ein Pflichtkauf und das Magnum Opus der Gruppe. In der Bewertung bekam es viereinhalb von fünf Sternen.[14]
  • Der Musikjournalist Robert Christgau nannte Fleetwood Mac eine berühmte zweitklassige, britische Bluesband. Das Album sei eine seltsame Mischung aus Balladen, Latin Rhythmen und hartem Material, aber sehr gut. In der Bewertung vergab er ein B+.[15]
  • Im Rolling Stone schrieb John Morthland im Dezember 1969, die Musik auf dem Album sei langsam und umherstreifend in der Suche nach einer Idee. Peter Green, der mal ein vielversprechender Gitarrist gewesen sei, wäre lediglich kompetent, aber auch nicht mehr als das. Er beschrieb, dass Oh Well das Beste sei, was Fleetwood Mac jemals gemacht hätten und beklagte, dass es nicht auf dem Album enthalten sei. Im Tausch gegen Oh Well würde er das gesamte Album weggeben und das bessere Geschäft machen.[16]

Einzelnachweise

  1. Bandgeschichte bei rockzirkus.de
  2. Album bei fleetwoodmacnews.com
  3. Friday Gem from the Stoddard- Templeton Design Archive: Maxwell Armfield von Michelle Kaye bei universityofglasgowlibrary.wordpress.com
  4. Songs from the Year 1969 bei tsort.info
  5. Britische Ausgabe bei discogs.com
  6. Ursprüngliche amerikanische Version bei discogs.com
  7. Überarbeitete amerikanische Version
  8. CD-Ausgabe des Albums bei discogs.com
  9. 2013 CD-Ausgabe bei discogs.com
  10. Kurze Erläuterung der verschiedenen Ausgaben bei discogs.com
  11. Chartplatzierung bei allmusic.com
  12. Chartplatzierungen der Band bei chartarchive.org
  13. Charterfolge bei musicline.de (Memento des Originals vom 6. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2
  14. Review bei allmusic.com
  15. Reviews bei robertchristgau.com
  16. Albumreview bei rollingstone.com

Artist(s)

Veröffentlichungen von Fleetwood Mac die im OTRS erhältlich sind/waren:

Mirage ¦ The Best Of Peter Green’s Fleetwood Mac ¦ Before The Beginning / Vol 2: Live & Demo Sessions 1970 ¦ Fleetwood Mac: 1973 To 1974 ¦ Then Play On

Fleetwood Mac auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Fleetwood Mac
Fleetwood Mac (2009) McVie, Nicks, Buckingham und Fleetwood
Fleetwood Mac (2009)
McVie, Nicks, Buckingham und Fleetwood
Allgemeine Informationen
HerkunftLondon, England
Genre(s)Pop-Rock, Blues-Rock, Soft Rock, British Blues
Gründung1967
Websitewww.fleetwoodmac.com
Gründungsmitglieder
Peter Green (bis 1970); † 2020
Mick Fleetwood
(bis 1967)
Jeremy Spencer (bis 1971)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Keyboard
Stevie Nicks (1975–1992, seit 1997)
Bass
John McVie (seit 1967)
Schlagzeug
Mick Fleetwood
Keyboard, Gesang
Christine McVie (1970–1998, seit 2014)
Gitarre
Mike Campbell (seit 2018)
Gitarre, Gesang
Neil Finn (seit 2018)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre, Gesang
Danny Kirwan (1968–1972); † 2018
Gitarre, Gesang
Bob Welch (1971–1974); † 2012
Gitarre
(1972–1974)
Gitarre, Gesang
Dave Walker (1972–1973)
Gitarre, Gesang
Lindsey Buckingham (1975–1987, 1997–2018)
Gitarre, Gesang
Billy Burnette (1988–1996)
Gitarre, Gesang
Rick Vito (1988–1992)
Gitarre, Gesang
Dave Mason (1993–1996)
Gesang
(1993–1996)

Fleetwood Mac ist eine britisch-US-amerikanische Rockband. Ursprünglich als rein britische Bluesband 1967 gegründet, entwickelte sie sich nach vielen Besetzungswechseln ab Mitte der 1970er Jahre zu einer der international erfolgreichsten Rockbands. Ihr 1977 erschienenes Album Rumours gehört zu den meistverkauften Alben der Musikgeschichte.

Geschichte

Frühe Jahre 1967–1970

Die Zeit als British-Blues-Band

Peter Green hatte sich ab 1966 als Nachfolger von Eric Clapton bei John Mayalls Bluesbreakers einen Namen als bedeutender Blues-Gitarrist gemacht, als er 1967 bei Mayall ausstieg und eine eigene Band zusammenstellte. Mit dem Schlagzeuger Mick Fleetwood und dem Bassisten – beide ebenfalls ehemalige Mitglieder von John Mayalls Bluesbreakers – gründete er 1967 die Band Peter Green’s Fleetwood Mac,[1] benannt nach Mike Fleetwood und dem zu dieser Zeit schon von Green miteinbezogenen John McVie. Später wurde die Gruppe meist nur noch Fleetwood Mac genannt. Kurze Zeit später wurde auch der Elmore-James-Bewunderer Jeremy Spencer (Gitarre, Gesang, Klavier) festes Mitglied der Band. Spencer spielte dort die markante Slide-Gitarre, sang die Hauptstimme beim Covern einiger Stücke von Elmore James (bspw. Shake your moneymaker) und trug auch mit eigenen Kompositionen wie My heart beat like a hammer zur ersten, kommerziell bereits erfolgreichen LP der Band (Fleetwood Mac, Februar 1968) bei. Mit beiden Songs konnte sich die Band in TV-Shows einem größeren Publikum bekannter machen.[2]

Die Band hatte ihren ersten erfolgreichen öffentlichen Auftritt beim Windsor Jazz and Blues Festival im August 1967. Nach einer Live-Einspielung (Live at The Marquee 1967, Peter Green, Mick Fleetwood, Bob Brunning und Jeremy Spencer) und der Studio-Einspielung Long Grey Mare (Peter Green, Mick Fleetwood, Bob Brunning) verließ Bob Brunning die Band im selben Jahr und wurde durch John McVie ersetzt, der noch als Bass-Gitarrist mit Mick Taylor (später Gitarrist bei The Rolling Stones) als Mitglied der Bluesbreakers bei John Mayall spielte.

Das Nachfolge-Album Mr. Wonderful, das im September 1968 erschien, war noch ganz geprägt vom British Blues und enthielt wiederum Songs, die Peter Green als Gitarrist und Sänger präsentierten, und andere, bei den Jeremy Spencer mit Gesang und Slide-Gitarre im Elmore-James-Stil in den Vordergrund trat (bspw. mit dem Elmore-James-Stück Dust My Broom). Ähnliche Stücke enthielt auch das Kompilationsalbum The Pious Bird of Good Omen vom August 1969.

Mit dem erst 18-jährigen Danny Kirwan kam dann 1968 ein dritter Gitarrist (und Sänger) in die Band, der auch die Band stilistisch prägte. Peter Green suchte Entlastung, da der Erfolg der Band allein auf seinen Schultern lastete und Jeremy Spencer ihn kompositorisch nicht unterstützen konnte.[1] Im September 1969 wurde ein Doppelalbum Fleetwood Mac in Chicago in Chicago in Form von Sessionaufnahmen (Blues Jam At Chess) zusammen mit einigen bekannten afroamerikanischen Bluesmusikern wie Otis Spann, Buddy Guy und Willie Dixon sowie Walter „Shakey“ Horton eingespielt und im Dezember desselben Jahres herausgebracht.

Single-Erfolge, allmähliche Abkehr vom Blues

Zwischendurch veröffentlichte die Band mehrere sehr erfolgreiche Singles, die sich immer weiter vom Blues entfernten:

  • Black Magic Woman (Februar 1968) – ein Stück, das weltweit durch Santana ein großer Erfolg wurde.
  • Need your love so bad (August 1968) – ein bluesartige Ballade, bei der auch Streicher eingesetzt wurden.
  • Albatross (November 1968), ein gitarrenbetontes Instrumentalstück von Peter Green, wurde der erste Nummer-eins-Hit der Gruppe.
  • Man Of The World (Januar 1969), eine Art Selbstbeschreibung der inneren Nöte von Peter Green, zudem ein Nummer-zwei-Hit in England.
  • Oh Well (September 1969), als Kurzfassung der Version vom Album Then Play On, war als weiterer Nummer-eins-Hit ebenfalls eine erfolgreiche Single[3]
  • The Green Manalishi (With the Two-Prong Crown) (Mai 1970)

Mit dem Album Then Play On – das letzte mit Peter Green – vom September 1969 löste sich die Band schließlich vom Blues und ging mehr in Richtung des progressiven Rock und balladenartiger Rockmusik. Jeremy Spencer hatte an diesem Album einen nur noch geringen Anteil.

Ausstieg von Peter Green und Jeremy Spencer

1969 verkauften Fleetwood Mac mehr Schallplatten als die Beatles und die Rolling Stones. Jedoch brachte der Überdruss an den Funktionsweisen des modernen Musikbusiness und der Medien Peter Green dazu, sein Tun und seine beachtlichen Einnahmen in Frage zu stellen. Greens Vorschlag, die Tantiemen karitativ einzusetzen, lehnten die anderen Bandmitglieder ab.[1] Durch den exzessiven Gebrauch von LSD und anderer Drogen wurde Green zunehmend fahrig und unzuverlässig. Am Ende einer noch erfolgreichen Tournee durch Europa im Jahre 1970 verschwand Peter Green einige Tage auf einem Bauernhof der Highfish-Kommune von Rainer Langhans und Uschi Obermaier in der Nähe von München, wo er angeblich stark unter Drogeneinfluss stand.[4] Green stieg danach aus der Band aus, gab die Musik auf, wurde drogenabhängig und suchte sein Heil in religiösen Erfahrungen. In dieser Phase persönlicher Verwirrungen und möglicherweise auch aufgrund exzessiven Drogenmissbrauchs wurde bei ihm Schizophrenie diagnostiziert.[5] Peter Green zog sich für einige Jahre komplett aus dem Musikgeschäft zurück und verkaufte seine bekannte Gibson-Les-Paul-Gitarre für einen relativ geringen Preis an seinen Freund und Bewunderer Gary Moore.[6]

Auch Jeremy Spencer verließ 1971 auf einer USA-Tour unvermittelt die Band, indem er einfach verschwand und Mitglied der Sekte Children of God wurde. Peter Green stand als Ersatz für Jeremy Spencer dabei noch einmal mit Fleetwood Mac auf der Bühne.[7] Danny Kirwan wurde 1972 aufgrund seiner Alkoholsucht und anderer psychischen Probleme aus der Band entlassen und rutschte später in eine jahrelange Obdachlosigkeit ab.[8]

Die Band brachte mit der LP Future Games bereits 1971 in den USA ein Werk heraus, das ohne Peter Green und Jeremy Spencer entstanden war. Neue Mitwirkende in der Band waren Christine McVie und Bob Welch. Die LP repräsentiert den Übergang zu den neuen Fleetwood Mac.

Fleetwood Mac als Pop-Rock-Band

Nach dem Weggang von Peter Green 1970 trat die Bluesorientierung der Band stark in den Hintergrund; die Musik entwickelte sich hin zur Mainstream-Rock- und Popmusik. Die Band durchlebte etliche Personalwechsel. Mitglieder wurden die frühere Chicken-Shack-Sängerin Christine McVie, die John McVie noch zu Macs Blues-Zeiten in England geheiratet hatte, sowie die Gitarristen Bob Welch und . 1974 verließ Bob Welch die Band wieder und als neuer Gitarrist wurde Lindsey Buckingham engagiert. Er brachte seine Freundin Stephanie „Stevie“ Nicks als Sängerin und Komponistin mit. Das Paar hatte zuvor unter dem Namen Buckingham Nicks bereits ein gemeinsames Album veröffentlicht.

1975 erschien das Album Fleetwood Mac, das sich sehr gut verkaufte. 1977 folgte Rumours, das allein in den USA mehr als 19 Millionen Mal verkauft wurde. Es gilt als eines der erfolgreichsten Alben der Musikgeschichte. Rumours gilt als das „Krisen-Album“ der Band, da es während der Entstehung unter anderem zum Bruch zwischen dem alkoholkranken John McVie und seiner Frau Christine auf der einen Seite kam und Stevie Nicks sich von ihrem damaligen Freund Lindsey Buckingham trennte – einem Gerücht zufolge zugunsten von Mick Fleetwood, wie dieser später selbst in Interviews bestätigte.[9][10] Die Texte mehrerer Songs des Albums entstanden vor dem Hintergrund der persönlichen Krisen der Musiker. 1979 erschien dann das im Heimstudio aufgenommene Album Tusk, auf dem die Band mit reduzierten Arrangements countrylastige Balladen und Rock’n’Roll-Songs veröffentlichte. Tusk ist bis heute bei Kritikern sehr geschätzt, obwohl es kommerziell weniger erfolgreich war als sein Vorgänger. Die amerikanische Indierock-Band Camper Van Beethoven coverte sogar das ganze Album.

Obwohl Buckingham, Nicks und Christine McVie fortan auch Solokarrieren verfolgten, blieb die Bandbesetzung zunächst bestehen. Nach dem 1982 veröffentlichten Album Mirage folgte 1987 Tango in the Night, das sich fast so gut verkaufte wie Rumours und von dem sechs Singles ausgekoppelt wurden. Vor der sich anschließenden Tour verließ Buckingham die Band. Billy Burnette und Rick Vito kamen als Gitarristen dazu. In den 1990er Jahren gab es einige Wiedervereinigungen der Besetzung Buckingham/Nicks/McVie(s)/Fleetwood, die z. B. den Song Don't Stop einspielte, der von Bill Clinton zur Hymne seines Wahlkampfes gemacht wurde. Die letzte fand 1997 statt; es handelte sich um ein Reunion-Konzert in Burbank, Kalifornien, das von der Warner Music Group als Muttergesellschaft des aktuellen Labels der Band organisiert wurde, sowie eine anschließende Tournee durch Nordamerika. Diese Konzerte waren die letzten offiziellen Konzerte der Band zusammen mit Christine McVie bis zum Herbst 2014. 1998 erfolgte die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame.[11]

2002 fanden sich John McVie, Fleetwood, Buckingham und Nicks wieder gemeinsam im Studio ein und nahmen das im April 2003 erschienene Album Say You Will auf. Es folgte eine Tournee durch Europa und die USA. Der Song Peacekeeper, die erste Single-Auskopplung, erschien dabei in zwei verschiedenen Versionen: Auf dem Album, bei Konzerten und auf den europäischen Singles lautet eine Textzeile … take no prisoners, only kill, während dies auf der US-Single in … take no prisoners, break their will geändert wurde. Ab 2009 tourte die Band in der Besetzung Mick Fleetwood, John McVie, Stevie Nicks und Lindsey Buckingham auf ihrer „Unleashed“-Tournee wieder zusammen durch die Welt. Erste Songs eines angekündigten Studioalbums wurden auf der 2013er Tour gespielt, darunter Without You, das bereits 1974 komponiert, aber nie veröffentlicht worden war. Nachdem sie im Herbst 2013 bereits zweimal bei Fleetwood-Mac-Auftritten als Gast dabei gewesen war, wurde Anfang 2014 bekanntgegeben, dass Christine McVie wieder der Band beigetreten war.[12] In der klassischen Besetzung mit Mick Fleetwood, John McVie, Christine McVie, Lindsey Buckingham und Stevie Nicks begann die Band am 30. September 2014 eine Nordamerika-Tournee. Am 14. Juni 2015 trat die Band als Headliner beim Isle of Wight Festival auf.[13][14]

Im April 2018 wurde bekannt, dass Lindsey Buckingham die Gruppe wegen Streitigkeiten über eine geplante Tournee verlassen habe. Buckingham selbst gab später an, Nicks habe erklärt, wenn er nicht die Gruppe verlassen sollte, werde sie es tun. An seiner Stelle traten Mike Campbell und Neil Finn in die Band ein und gingen mit den übrigen Musikern auf Welttournee.[15]

Bandbesetzungen

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen/​‑monate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[16]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen/Mo­nate, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen, Besetzung)
AnmerkungenBesetzung
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1968Peter Green’s Fleetwood MacUK4
(37 Wo.)UK
US198
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Februar 1968
Fleetwood, Green, J. McVie, Spencer
Mr. WonderfulUK10
(11 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 23. August 1968
Fleetwood, Green, J. McVie, Spencer
1969Then Play OnUK6
(11 Wo.)UK
US109
(22 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. September 1969
Fleetwood, Green, Kirwan, J. McVie, Spencer
1970Kiln HouseUK39
(2 Wo.)UK
US69
(14 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. September 1970
Fleetwood, Kirwan, J. McVie, Spencer
1971Future GamesUS91
Gold
Gold

(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. September 1971
Verkäufe: + 500.000
Fleetwood, Kirwan, J. McVie, C. McVie, Welch
1972Bare TreesUS70
Platin
Platin

(27 Wo.)US
Erstveröffentlichung: März 1972
Verkäufe: + 1.000.000
Fleetwood, Kirwan, J. McVie, C. McVie, Welch
1973PenguinUS49
(13 Wo.)US
Erstveröffentlichung: März 1973
Fleetwood, J. McVie, C. McVie, Walker, Welch, Weston
Mystery to MeUS67
Gold
Gold

(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1973
Verkäufe: + 500.000
Fleetwood, J. McVie, C. McVie, Welch, Weston
1974Heroes Are Hard to FindUS34
(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. September 1974
Fleetwood, J. McVie, C. McVie, Welch
1975Fleetwood MacDE47
(1 Wo.)DE
UK23
Gold
Gold

(19 Wo.)UK
US1
Siebenfachplatin
×7
Siebenfachplatin

(168 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. Juli 1975
Verkäufe: + 7.200.000
RS #183
Buckingham, Fleetwood, J. McVie, C. McVie, Nicks
1977RumoursDE6
Fünffachgold
×5
Fünffachgold

(48 Wo.)DE
AT25
(1 Mt.)AT
CH79
(1 Wo.)CH
UK1
14-fach-Platin
×14
14-fach-Platin

(… Wo.)UK
US1
Doppeldiamant
×2
Doppeldiamant

(… Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. Februar 1977
Verkäufe: + 40.000.000[17]
RS #25; Grammy 1979 / Grammy Hall of Fame[18]
Charteinstieg in CH erst 2013
Buckingham, Fleetwood, J. McVie, C. McVie, Nicks
1979TuskDE3
Gold
Gold

(48 Wo.)DE
AT4
(4 Mt.)AT
UK1
Platin
Platin

(27 Wo.)UK
US4
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(37 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 1979
Verkäufe: + 2.765.000
Buckingham, Fleetwood, J. McVie, C. McVie, Nicks
1982MirageDE12
Gold
Gold

(28 Wo.)DE
CH91
(1 Wo.)CH
UK5
Platin
Platin

(39 Wo.)UK
US1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(45 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. Juni 1982
Verkäufe: + 2.700.000
Charteinstieg in CH erst 2016
Buckingham, Fleetwood, J. McVie, C. McVie, Nicks
1987Tango in the NightDE2
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(78 Wo.)DE
AT23
(½ Mt.)AT
CH7
(22 Wo.)CH
UK1
Achtfachplatin
×8
Achtfachplatin

(123 Wo.)UK
US7
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(57 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. April 1987
Verkäufe: + 7.455.000
Buckingham, Fleetwood, J. McVie, C. McVie, Nicks
1990Behind the MaskDE4
Gold
Gold

(24 Wo.)DE
AT19
(7 Wo.)AT
CH9
(12 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(21 Wo.)UK
US18
Gold
Gold

(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. April 1990
Verkäufe: + 1.160.000
Burnette, Fleetwood, J. McVie, C. McVie, Nicks, Vito
1995TimeDE92
(3 Wo.)DE
UK47
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 1995
Bramlett, Burnette, Fleetwood, Mason, J. McVie, C. McVie
2003Say You WillDE10
(12 Wo.)DE
CH51
(5 Wo.)CH
UK6
Gold
Gold

(8 Wo.)UK
US3
Gold
Gold

(23 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. April 2003
Verkäufe: + 657.500
Buckingham, Fleetwood, J. McVie, Nicks

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Galerie

Literatur

  • Mick Fleetwood, Stephen Davis: Mein Leben mit Fleetwood Mac. Moewig, Rastatt 1991, ISBN 3-8118-3075-9.

Weblinks

Commons: Fleetwood Mac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c Peter Green
  2. Fleetwood Mac "My heart beat like a hammer" In: YouTube, 22. September 2008.
  3. Vgl. Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book. 20 der schönsten Songs für Akustikgitarre. Gerig Music, ISBN 3-87252-249-3, S. 40–45 (Oh Well).
  4. Peter Green - The Munich LSD Party Incident. In: YouTube, 12. August 2012.
  5. Dave Swanson: When Peter Green Was Arrested for Pulling Gun on His Accountant. In: ultimateclassicrock.com, 26. Januar 2016 (englisch).
  6. Christopher Scapelliti: The Deep Secret Behind Peter Green's “Magic” 1959 Les Paul Tone. In: guitarworld.com, 29. Oktober 2018 (englisch).
  7. Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book. 20 der schönsten Songs für Akustikgitarre. Gerig Music, ISBN 3-87252-249-3, S. 41.
  8. Random Videos1987: Fleetwood Mac Biography. 24. November 2017, abgerufen am 12. Juni 2018.
  9. Jordan Runtagh: Fleetwood Mac’s ‘Rumours’: 10 Things You Didn’t Know. In: Rolling Stone, 3. Februar 2017.
  10. unter anderem auf der DVD The Mick Fleetwood Story
  11. Rock and Roll Hall of Fame Fleetwood Mac in der Rock and Roll Hall of Fame
  12. Keith Caulfield: Christine McVie Rejoins Fleetwood Mac. In: Billboard, 13. Januar 2014 (englisch)
  13. Patrick Smith: Isle of Wight Festival 2015: Fleetwood Mac, Paolo Nutini, review: ‚the best Isle of Wight in years‘ In: The Telegraph, 14. Juni 2015 (englisch).
  14. Tim Jonze: Fleetwood Mac to headline Isle of Wight festival 2015 In: The Guardian, 1. Dezember 2014 (englisch).
  15. Fleetwood Mac trennt sich von Gitarrist Buckingham. In: Kurier. 10. April 2018, abgerufen am 10. April 2018.
  16. Chartquellen: DE AT CH UK US
  17. Fleetwood Mac Expanding 'Rumours' for 35th Anniversary. In: RollingStone. 12. Dezember 2012, abgerufen am 9. Dezember 2016 (englisch).
  18. Grammy Hall of Fame

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