Ghost ¦ Opus Eponymous

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LP (Album, Gatefold)

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Label

Release

Veröffentlichung Opus Eponymous:

2010

Hörbeispiel(e) Opus Eponymous:

Opus Eponymous auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Opus Eponymous
Studioalbum von Ghost

Veröffent-
lichung(en)

18. Oktober 2010

Label(s)Rise Above Records, Metal Blade Records, Trooper Entertainment (nur in Japan)

Format(e)

CD, Vinyl, Download

Genre(s)

Heavy Metal, Doom Metal

Titel (Anzahl)

9 / 10

Länge

34:41 Min. / 38:05 Min.

Besetzung
  • Gitarre: Quintessence monogram (fixed width).svg A Nameless Ghoul
  • Bass: Water symbol (alchemical).svg A Nameless Ghoul

Produktion

Gene Walker, Tobias Forge

Studio(s)

Linköping

Chronologie
Opus EponymousInfestissumam

Opus Eponymous (lat.: die selbstbetitelte Arbeit) ist das Debütalbum der schwedischen Heavy-Metal-Band Ghost. Es wurde am 18. Oktober 2010 über Rise Above Records veröffentlicht.

Geschichte

Ghost (2011)

Nach der Veröffentlichung einer Demoaufnahme mit drei Liedern in Eigenregie sowie eine 7″-Vinyl-Single mit den Liedern Elizabeth und Death Knell bei dem deutschen Plattenlabel Iron Pegasus Records im Jahr 2009 erschien am 18. Oktober 2010 nach Vertragsunterzeichnung bei dem britischen Label Rise Above Records von Lee Dorrian das Debütalbum Opus Eponymous in Europa. Auf diesem befinden sich inklusive zweier Instrumentalstücke neun Lieder, darunter auch die vier bisher veröffentlichten Stücke in (abermaliger) Neuaufnahme. Die Veröffentlichung in Nordamerika erfolgte am 18. Januar 2011 über Metal Blade Records, in Japan erschien das Album am 6. April bei Trooper Entertainment mit einer Coverversion des Beatles-Lieds Here Comes the Sun als Bonustitel.

Vor dem Erscheinen des Albums machte die Band von sich Reden, da sie völlig anonym agierten und auf Interviews oder Fotoshootings verzichteten.[1]

Allgemeines

Versionen

Das Album erschien als CD, als Vinyl, als mp3-Download und als Kassette. In Japan wurde das Album vom Label Trooper Entertainment vertrieben und erhielt als Bonustitel den Beatles-Song Here Comes the Sun.

Illustration

Das Cover ist dem Filmplakat des 1979 erschienenen Stephen-King-Films Brennen muss Salem entnommen. Es zeigt Papa Emeritus mit erhobenen Händen hinter einer Kirche. Fledermäuse, Blitze und der Vollmond sind auf ihn gezeichnet. Über ihn ziert der Name der Band.[2]

Titelliste

#TitelLänge
1Deus Culpa (Instrumental)1:34
2Con Clavi Con Dio3:33
3Ritual4:28
4Elizabeth4:01
5Stand by Him3:56
6Satan Prayer4:38
7Death Knell4:36
8Prime Mover3:53
9Genesis (Instrumental)4:03
10Here Comes the Sun (Bonustitel nur in Japan)3:24

Informationen zu den Liedern

Der Text des Liedes Elizabeth wurde von der Legendenbildung um das Leben der ungarischen Gräfin Elisabeth Báthory inspiriert.

Rezeption

Das Album stieg auf Platz 30 der schwedischen Albumcharts ein. Opus Eponymous wurde 2011 für den schwedischen Musikpreis Grammis in der Kategorie Hardrock nominiert, der Preis ging jedoch an die Band Watain.[3] Die Leser des deutschen Magazins Visions wählten im April 2017 ihre „300 Alben für die Ewigkeit“, wobei Opus Eponymous Platz 230 belegte.[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Metal Hammer: Review Opus Eponymous, vom 16. Dezember 2010, abgerufen am 22. September 2019.
  2. Amazon: Opus Eponymous, abgerufen am 22. September 2019.
  3. WATAIN Wins Swedish GRAMMIS Award For ‚Best Hard Rock‘ Album. Blabbermouth.net, abgerufen am 3. Juni 2018 (englisch).
  4. Visions 300 Alben fuer die Ewigkeit. Poplist.de, abgerufen am 22. September 2019.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Ghost die im OTRS erhältlich sind/waren:

Hunter’s Moon ¦ Opus Eponymous ¦ Impera

Ghost auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Ghost


Ghost live in München (2016)
Allgemeine Informationen
HerkunftLinköping, Schweden
Genre(s)Heavy Metal, Dark Rock, Doom Metal, Hard Rock, Progressive Rock
Gründung2006
Websiteghost-official.com
Aktuelle Besetzung
Tobias Forge (seit 2008)
als Papa Emeritus (2010–2012)
als Papa Emeritus II (2012–2015)
als Papa Emeritus III (2015–2017)
als Cardinal Copia (2018–2020)
als Papa Emeritus IV (seit 2020)
Fire symbol (alchemical).svg A Nameless Ghoul (seit 2016)
E-Gitarre
Fire symbol (alchemical).svg A Nameless Ghoul (seit 2016)
Water symbol (alchemical).svg A Nameless Ghoul (seit 2016)
Air symbol (alchemical).svg A Nameless Ghoul (seit 2016)
Earth symbol (alchemical).svg A Nameless Ghoul (seit 2016)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Martin Persner (2010–2016)
Gitarre
Simon Söderberg (2010–2016)
Bass
Linton Rubino (2010–2015)
Bass
Henrik Palm (2015–2016)
Keyboard
Mauro Rubino (2011–2016)
Schlagzeug
Aksel Holmgren (2010–2014)
Schlagzeug
Martin Hjertstedt (2014–2016)

Ghost (engl. ‚Geist‘) ist eine schwedische Heavy-Metal-Band aus Linköping. Die Mitglieder der Band treten maskiert und anonym auf und werden jeweils mit „A Nameless Ghoul“ (engl. ‚Ein namenloser Ghul‘) angegeben. Der Sänger, Tobias Forge, tritt offiziell unter dem Namen „Papa Emeritus“ bzw. „Cardinal Copia“ mit der jeweiligen römischen Zahl als Symbol der jeweiligen Epoche auf.

Geschichte

Gründung und Opus Eponymous (2006 bis 2011)

Ghost live beim Wacken Open Air 2018
Ghost auf dem Hellfest (2013)

Die Band wurde im Jahr 2006 gegründet und veröffentlichte 2009 eine Demoaufnahme mit drei Liedern in Eigenregie sowie eine 7″-Vinyl-Single mit den Liedern Elizabeth und Death Knell bei dem deutschen Plattenlabel Iron Pegasus Records. Der Text des Liedes Elizabeth wurde von der Legendenbildung um das Leben der ungarischen Gräfin Elisabeth Báthory inspiriert, Death Knell (engl. ‚Totenglocke‘) war schon auf der Demo enthalten und wurde für die Single erneut aufgenommen. Nach Vertragsunterzeichnung bei dem britischen Label Rise Above Records von Lee Dorrian erschien am 18. Oktober 2010 das Debütalbum Opus Eponymous in Europa. Auf diesem befinden sich inklusive zweier Instrumentalstücke neun Lieder, darunter auch die vier bisher veröffentlichten Stücke in (abermaliger) Neuaufnahme. Die Veröffentlichung in Nordamerika erfolgte am 18. Januar 2011 über Metal Blade Records, in Japan erschien das Album am 6. April bei Trooper Entertainment mit einer Coverversion des Beatles-Lieds Here Comes the Sun als Bonustitel.

Ihre ersten beiden Liveauftritte absolvierte die Band im Oktober 2010 auf dem Hammer-of-Doom-Festival in Würzburg sowie dem Live-Evil-Festival in London. Gemeinsame Auftritte mit Watain, Deströyer 666, In Solitude und Repugnant folgten. Im Sommer 2011 spielte Ghost auf mehreren Musikfestivals, darunter das Roadburn Festival in Tilburg, das Sweden Rock Festival in Sölvesborg und Maryland Death Fest in Baltimore. Letzteres war zudem der erste Auftritt der Band außerhalb Europas. Außerdem war die Band Vorgruppe bei einigen Konzerten der Bands Paradise Lost und Blood Ceremony auf deren jeweiliger Europatournee. Im September und Oktober war Ghost zusammen mit Enslaved und Alcest auf Tour durch die USA und begleitete ab November In Flames und Trivium auf deren Europatournee.

Infestissumam und Meliora (2012 bis 2017)

Am 15. Dezember 2012 übergab Papa Emeritus bei einem Konzert im schwedischen Linköping das Gesangsmikrofon an einen (ebenso anonymen) Nachfolger, der sich mit „Io sono Papa Emeritus secondo“ (ital.: „Ich bin Papa Emeritus der II.“) vorstellte.[1] Anschließend spielten Ghost einen neuen Song namens Secular Haze, der am 20. Dezember 2012 über eine offizielle Webseite von Ghost als erste Single des zweiten Albums als Vorabversion zum Anhören freigeschaltet wurde.[2] Das Album mit dem Titel Infestissumam erschien am 19. April 2013.[3]

Nach einem absolvierten Auftritt auf dem Sonisphere Festival 2014 führte das Metal-Hammer-Magazin ein Interview mit einem der namenlosen Ghouls, in dem es hieß, dass man nach einem Nachfolger für Sänger Papa Emeritus II. suche. Als Grund nannte er persönliche Differenzen zwischen dem Sänger und dem Rest der Gruppe.[4]

Im August 2015 erschien das dritte Album der Band, Meliora. Auch für dieses Album gab es eine Neubesetzung des Sängers, der neue nennt sich Papa Emeritus III. und wurde von der Band als der sechs Monate jüngere Bruder von Papa Emeritus II. vorgestellt. Der von diesem Album stammende Titel Cirice wurde im Februar 2016 als Beste Hard Rock/Metal Performance bei den Grammys ausgezeichnet.

Prequelle und Impera (seit 2018)

Bei einem Konzert in Milwaukee am 31. Mai 2018 verstarb ein Zuschauer an einem Herzstillstand. Das Konzert wurde daraufhin vorzeitig beendet.[5] Einen Tag später erschien das vierte Studioalbum Prequelle, das von Tom Dalgety produziert wurde. Prequelle erreichte Platz eins der schwedischen, Platz zwei der deutschen und Platz drei der US-amerikanischen Albumcharts. Bei den Metal Hammer Awards 2018 wurden Ghost in der Kategorie Beste internationale Band und Prequelle in der Kategorie Bestes Album nominiert.[6] Die Preise gingen jedoch an die Bands Arch Enemy bzw. Powerwolf. Bei den Grammy Awards 2019 wurde Prequelle in der Kategorie Best Rock Album und das Lied Rats in der Kategorie Best Rock Song nominiert.[7] Prequelle wurde beim schwedischen Musikpreis Grammis in der Kategorie Hardrock/Metal nominiert, der Preis ging allerdings an die Band Tribulation.

Im Sommer 2019 tourten Ghost zusammen mit Bokassa im Vorprogramm von Metallica durch Europa, bevor am Ende des Jahres eine eigene Headliner-Tournee durch Europa mit den Vorgruppen Tribulation und All Them Witches folgte. Zwischendurch veröffentlichten Ghost am 13. September 2019 die zwei Lieder umfassende Single Seven Inches of Satanic Panic. Das einzige Konzert der Band im Jahre 2020 fand am 3. März in Mexiko-Stadt statt. Am Ende des Auftritts wurde Papa Emeritus IV als Sänger für den nächsten Albumzyklus vorgestellt.

Für das am 10. September 2021 veröffentlichte Metallica-Tributalbum The Metallica Blacklist steuerten Ghost eine Coverversionen des Liedes Enter Sandman bei. Am 30. September folgte die Single Hunter’s Moon, die für den Soundtrack des Films Halloween Kills verwendet wurde. Papa Emeritus IV hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt in der schwedischen TV-Show „På spåret“ am 22. Januar 2021; begleitet von The Hellacopters sang er ein Cover des Rolling Stones-Klassikers „Sympathy for the Devil“.[8] Am 25. Januar 2022 starteten Ghost und Volbeat eine Co-Headlinertournee durch die Vereinigten Staaten. Am 11. März 2022 erschien das fünfte Studioalbum Impera. Mit dieser Veröffentlichung veränderte sich auch das Aussehen und Auftreten der „Nameless Ghouls“. Die Masken haben nun keinen dämonischen Einfluss mehr; vielmehr erinnern sie an Helme, die mit einer Art Schweißerbrille und Schläuchen ausgestattet sind.[9] Tobias Forge erklärte, dass das neue Ghoul-Outfit sowohl militärisch als auch von den Tusken-Räubern aus Star Wars inspiriert sei.[10]

Stil

Musik und Optik

Die Band spielt Heavy Metal mit satanistischen Texten. Die Musik weist Einflüsse des Psychedelic Rocks der 1960er-Jahre, des Doom Metals der 1970er-Jahre und der New Wave of British Heavy Metal der 1980er-Jahre auf.[11] Jan Wigger von Spiegel Online bezeichnete die Musik als „betörend leichtgängig und einprägsam“ und sah Parallelen zu Liedern von Blue Öyster Cult und King Diamond,[12] ein Mitglied der Band bejahte eine Verbundenheit zu den Künstlern The Doors und Roky Erickson.[13]

Bei den Plattencovern von Ghost gibt es regelmäßige Anspielungen auf berühmte Filme: Das Cover von Opus Eponymous weist starke Parallelen zum Filmplakat der Stephen-King-Verfilmung Brennen muss Salem auf.[12] Für das zweite Album griff man auf Elemente des Filmplakats des Films Amadeus von Miloš Forman zurück,[3] das Artwork des dritten Albums Meliora ist an Fritz Langs Metropolis angelehnt. Auch das Artwork der Single-Auskopplungen der Band spielt jeweils auf verschiedene Filmplakate an.

Ghost live auf dem Getaway Rock Festival in Gävle, Schweden (2011)

Auftreten

Die Bandmitglieder treten ausschließlich maskiert und in braunen oder schwarzen Habiten mit Kapuzen auf – mit Ausnahme des Sängers: Dieser trägt ein schwarzes Gewand mit roten Verzierungen sowie goldenen, umgedrehten Kreuzen, eine Totenkopf-Maske und eine Mitra, verziert mit einem umgedrehten Keltenkreuz, das als Buchstabe G durchbrochen ist. Bei Live-Auftritten kommt teilweise ein Weihrauchfass zum Einsatz. Die Konzerte erwecken auf Besucher den Anschein okkulter Rituale,[11] während die Band ihre Auftritte „irgendwo im Bereich zwischen einer Theateraufführung und einer Rock-Show“ sieht.[13]

Mitglieder

Spekulation

Es wurde lange spekuliert, welche Musiker sich hinter den Bandmitgliedern verbergen.[14] Hinter den Masken wurden dabei Mitglieder der schwedischen Bands Repugnant und In Solitude vermutet. Tobias Forge, der bei der Power-Pop-Band Subvision spielt und außerdem als „Mary Goore“ Mitglied von Repugnant und ehemaliges Mitglied der Hair-Metal-Band Crashdïet ist, wurde aufgrund eines Gerichtsverfahrens 2017[15] und im Februar 2018 durch sich selbst[16] als „Papa Emeritus“ bestätigt. Tatsächlich ist Forge in der Online-Datenbank der schwedischen Musik-Verwertungsgesellschaft STIM unter dem Pseudonym „A Ghoul Writer“ als Komponist der Lieder von Opus Eponymous eingetragen. Eine mögliche Verbindung gibt es zudem zu In Solitude, da deren Bassist Gottfrid Åhman unter dem Pseudonym „G. Grotesque“ ebenfalls bei Repugnant spielt.

Im April 2017 wurden im Internet durch das ehemalige Bandmitglied Simon Söderberg einige Namen öffentlich gemacht. Auf seiner Liste stehen: Simon Söderberg (Gitarre, „Alpha“, Mitglied seit 2010); Mauro Rubino (Keyboards, „Air“, Mitglied seit 2011); Henrik Palm (Gitarre, „Ether“, Mitglied seit 2015); Martin Hjertstedt (Schlagzeug, „Earth“, Mitglied seit 2014) und Tobias Forge als Papa Emeritus. Ebenfalls ehemaliges Bandmitglied ist Aksel Holmgren (Schlagzeug, „Earth“, Mitglied bis 2014).

Rechtsstreit

Vier ehemalige Bandmitglieder verklagten Tobias Forge vor dem Bezirksgericht Linköping wegen Betruges. Nachdem sie aus der Band geworfen worden waren, verlangten Simon Söderberg, Henrik Palm, Martin Hjertstedt und Mauro Rubino von Forge eine Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben der Jahre 2011 bis 2016 sowie eine Offenlegung des gesamten Eigentums der Band. Der ebenfalls 2016 aus der Band geworfene Martin Persner gehört nicht zu den Anklägern, möchte allerdings zu diesem Thema keine Stellung beziehen. In einem Interview mit dem deutschen Magazin Rock Hard erhebt Söderberg schwere Vorwürfe gegenüber Tobias Forge. So soll Forge seine ehemaligen Bandmitglieder manipuliert und gegeneinander ausgespielt haben. Menschen wären laut Söderberg in Forges Welt nur Werkzeuge.[17]

Zum eigentlichen Rauswurf von Söderberg und seinen Kollegen sei es aufgrund von Vertragsstreitigkeiten gekommen. Dabei ging es um eine Live-DVD, für die ein Konzert in Los Angeles mitgeschnitten wurde. Tobias Forge hätte von Söderberg und seinen ehemaligen Kollegen verlangt, dass sie einen Vertrag unterzeichnen, in dem sie alle ihre Rechte, die ihnen an der DVD zustanden, auf Forge übertragen. Darüber hinaus erklärte Söderberg, dass er das Debütalbum Opus Eponymous selbst produziert und auch beim zweiten Album Infestissumam im Songwriting involviert gewesen wäre. Einen Credit habe er dafür nie erhalten.[17] Eine gerichtliche Anhörung im November 2017 endete ergebnislos.[18]

Tobias Forge erklärte, dass Ghost nicht als Band im klassischen Sinne gegründet wurde und verwies darauf, dass seit der Bandgründung viele verschiedene Musiker für Ghost gespielt haben. Ferner gäbe es Mitglieder seiner Liveband, die nie auf einem der Alben gespielt hätten.[19] Des Weiteren habe es zwischen Forge und den ehemaligen Mitgliedern keine rechtliche Partnerschaft gegeben. Forge habe ihnen ein fixes Gehalt gezahlt und die Band habe erst nach dem Ende der Popestar-2017-Tournee durch Europa begonnen, Profite zu erzielen.[20] Am 17. Oktober 2018 wies das Bezirksgericht Linköping die Klage ab und ordnete an, dass die vier Kläger Forges Gerichtskosten in Höhe von 1,3 Millionen Schwedische Kronen tragen müssen.[21]

Die Kläger legten Ende November 2018 Revision ein, da der Richter Henrik Ibold befangen sein soll. Sowohl Forge als auch Ibold sollen Mitglieder einer schwedischen Freimaurerloge sein, weswegen der Richter wegen eines vorliegenden Interessenkonflikts keine Entscheidung hätte fällen dürfen.[22]

Rezeption

Opus Eponymous wurde von Kritikern positiv aufgenommen. Götz Kühnemund vom Magazin Rock Hard nannte Ghost „das große Ding der Stunde im Underground“ und vergab neun von zehn möglichen Punkten, darüber hinaus war das Album unter den zehn besten des Monats gelistet.[23] Jan Wigger bewertete das Album für Spiegel Online mit acht Punkten.[12]

Das amerikanische Musikmagazin Decibel listete Opus Eponymous auf Platz 24 der besten 40 Alben des Jahres 2010.[24] Die Leser der Musikzeitschrift Sweden Rock Magazin hingegen wählten das Album im Jahr 2011 auf Platz drei der besten Alben der vergangenen zehn Jahre.[25] Das Album Infestissumam erhielt 2014 in Schweden eine Goldene Schallplatte für mehr als 20.000 verkaufte Einheiten.[26]

2016 wurde Ghost als erste schwedische Band und damit zugleich als erste Band, die nicht aus Großbritannien oder den Vereinigten Staaten stammt, mit dem Grammy Award for Best Metal Performance ausgezeichnet. Ebenso wurde Ghost dreimal mit dem schwedischen Musikpreis Grammis in der Kategorie Best Hard Rock/Metal ausgezeichnet.

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen[↑]: gemeinsam behandelt mit vorhergehendem Eintrag;
[←]: in beiden Charts platziert
 DE AT CH UK US SE FI
2010Opus Eponymous
Rise Above Records (PHD)
DE901
(1 Wo.)DE
SE30
(13 Wo.)SE
Erstveröffentlichung: 18. Oktober 2010
2013Infestissumam
Rise Above Records (PHD)
DE85
(1 Wo.)DE
UK58
(1 Wo.)UK
US28
(2 Wo.)US
SE1
Gold
Gold

(23 Wo.)SE
FI5
(7 Wo.)FI
Erstveröffentlichung: 10. April 2013
Verkäufe: + 20.000
Infestissumam Redux
Rise Above Records (PHD)[DE: ↑]
[UK: ↑][US: ↑]SE8
(1 Wo.)SE[FI: ↑]
Erstveröffentlichung: 20. November 2013
Infestissumam + If You Have Ghost
2015Meliora
Spinefarm Records (UMG)
DE19
(3 Wo.)DE
AT41
(1 Wo.)AT
CH14
(2 Wo.)CH
UK23
(2 Wo.)UK
US8
(3 Wo.)US
SE1
Platin
Platin

(54 Wo.)SE
FI1
(51 Wo.)FI
Erstveröffentlichung: 21. August 2015
Verkäufe: + 40.000
2016Meliora Redux
Spinefarm Records (UMG)[DE: ↑][AT: ↑][CH: ↑][UK: ↑][US: ↑]
SE5
(1 Wo.)SE[FI: ↑]
Erstveröffentlichung: 16. September 2016
Meliora + Popestar
2018Prequelle
Spinefarm Records (UMG)
DE2
(12 Wo.)DE
AT6
(5 Wo.)AT
CH2
(6 Wo.)CH
UK10
(2 Wo.)UK
US3
(4 Wo.)US
SE1
Platin
Platin

(32 Wo.)SE
FI1
(37 Wo.)FI
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2018
Verkäufe: + 40.000
2022Impera
Spinefarm Records (UMG)
DE1
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2022DE
AT1
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2022AT
CH5
(5 Wo.)CH
UK2
(3 Wo.)UK
US2
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2022US
SE1
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2022SE
FI1
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2022FI
Erstveröffentlichung: 11. März 2022
1 Opus Eponymous erreichte in Deutschland erstmals 2020 die Charts.

Weblinks

Commons: Ghost (band) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. Metalinsider.net: Ghost introduce “new” Papa Emeritus during hometown show (englisch).
  2. offizielle Mini-Website zur neuen Single von Ghost (Memento des Originals vom 3. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/secularhaze.com
  3. a b offizielle Mini-Website zum neuen Ghost-Album
  4. Richard Bailey: Metal Insider: Yep, Ghost are replacing Papa Emeritus II
  5. Deceased GHOST Fan Identified; Cause Of Death Revealed. Blabbermouth.net, abgerufen am 3. Juni 2018 (englisch).
  6. METAL HAMMER AWARDS 2018: Das sind die Nominierten! Metal Hammer, abgerufen am 26. Juli 2018.
  7. Joe Divita: GHOST, GRETA VAN FLEET + MORE NOMINATED FOR 61ST ANNUAL GRAMMY AWARDS. Loudwire, abgerufen am 7. Dezember 2018 (englisch).
  8. Ghost’s Papa Emeritus IV Makes First TV Appearance, Sings the Rolling Stones’ ‘Sympathy for the Devil’. Loudwire, abgerufen am 18. März 2022.
  9. Ghost Debut Unreleased New Song ‘Kaisarion’ + Unveil New Nameless Ghoul Look at Tour Kickoff’. Loudwire, abgerufen am 18. März 2022.
  10. Ghost’s New Nameless Ghoul Look Is Based on the Tusken Raiders from Star Wars. Loudwire, abgerufen am 14. April 2022.
  11. a b Eduardo Rivadavia: Biography. Website von Allmusic (englisch). Abgerufen am 1. September 2011.
  12. a b c Die wichtigsten CDs der Woche, 2. November 2010. Website von Spiegel Online. Abgerufen am 1. September 2011.
  13. a b Tobias Gerber: Ghost: Interview mit dem Satans-Kollektiv. Website des Metal Hammer. Abgerufen am 1. September 2011.
  14. Götz Kühnemund: Die dicksten Dinger des Jahres − Ghost (Memento vom 15. März 2012 im Internet Archive). In: Rock Hard, Nr. 285, Februar 2011. Abgerufen am 1. September 2011.
  15. Martin Kielty: Ghost Will Be ‘Even More Theatrical’ Now Identities Are Known. Website von ultimateclassicrock.com (englisch), abgerufen am 11. Februar 2018.
  16. Steve Appleford: Ghost Mastermind Tobias Forge Reports From Studio in First „Unmasked“ U.S. Interview. Website von revolver.com (englisch), abgerufen am 11. Februar 2018.
  17. a b Wolfgang Liu Kuhn: Geister der Vergangenheit. In: Rock Hard, Juni 2018, Seite 21
  18. GHOST Leader Fails To Reach Agreement With Former Members. Blabbermouth.net, abgerufen am 13. Juni 2018 (englisch).
  19. TOBIAS FORGE (a.k.a. PAPA EMERITUS): ‚GHOST Was Never Formed As A Band‘. Blabbermouth.net, abgerufen am 13. Juni 2018 (englisch).
  20. GHOST Leader Responds To Lawsuit, Says None Of Musicians Are ‚Irreplaceable‘ Or ‚Crucial‘. Blabbermouth.net, abgerufen am 13. Juni 2018 (englisch).
  21. Former GHOST Members‘ Lawsuit Against TOBIAS FORGE Dismissed. Blabbermouth.net, abgerufen am 17. Oktober 2018 (englisch).
  22. Gerrit Köppl: Ex-Ghost-Mitglieder verklagen Frontmann Tobias Forge erneut. Visions, abgerufen am 2. Dezember 2018.
  23. Götz Kühnemund: GHOST. Opus Eponymous. In: Rock Hard, Nr. 282, November 2010. Abgerufen am 1. September 2011.
  24. brandon: Decibel Top 40 Albums Of 2010. Website des Online-Magazins stereogum.com (englisch). Abgerufen am 1. September 2011.
  25. IRON MAIDEN’s ‚A Matter Of Life And Death‘ Is Greatest Album Of Past Decade (Memento vom 22. August 2011 im Internet Archive). Website von Blabbermouth.net (englisch). Abgerufen am 1. September 2011.
  26. GHOST’s ‚Infestissumam‘ Certified Gold In Sweden. In: blabbermouth.net. 17. Oktober 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014 (englisch).

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