Giant Rooks
Giant Rooks bei Rocken am Brocken 2016
Giant Rooks bei Rocken am Brocken 2016
Allgemeine Informationen
HerkunftHamm, Deutschland
Genre(s)Art-Pop, Art-Rock
Gründung2014
Websitewww.giant-rooks.com
Aktuelle Besetzung
Frederik Rabe
Finn Schwieters
Finn Thomas
Jonathan Wischniowski
Luca Göttner

Giant Rooks ist eine deutsche Art-Pop-Band aus Hamm, die 2014 gegründet wurde. 2019 wurde ihnen der 1LIVE-Krone-Förderpreis[1] sowie der Preis für Popkultur in der Kategorie Hoffnungsvollster Newcomer verliehen.[2] Am 28. August 2020 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum Rookery.[3]

Geschichte

Giant Rooks live bei Rock am Ring 2018

Die beiden Cousins Frederik Rabe (Gesang, Gitarre, Percussion) und Finn Schwieters (Gitarre) machten schon als Kinder gemeinsam Musik und schrieben Songs zusammen. Nachdem sie als Jugendliche erst in getrennten Bands spielten, kamen sie Anfang 2014 wieder zusammen, um eine Band zu gründen. Von dem ersten Bassisten und ersten Schlagzeuger trennten sie sich schnell wieder. Auf der Suche nach einem neuen Bassisten, lernten sie über einen Freund aus der Schul-Big Band Jonathan Wischniowski (Synthesizer, Piano) kennen. Wischniowski kannte den Schlagzeuger Finn Thomas, der Ende 2014 in die Band aufgenommen wurde. Anfang 2015 stieß dann noch der Bassist Luca Göttner zur Band, den sie über eine gemeinsame Freundin kennengelernt hatten. Von Anfang an stand für die Band fest, auf Englisch zu singen, auch weil ihnen die "Sprachästhetik" des Englischen besser gefällt.[4] Die Band veröffentlichte Ende 2015 ihre erste EP The Times Are Bursting The Lines. Zu diesem Zeitpunkt besuchte ein Teil der Bandmitglieder noch das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Hamm.[5] 2016 waren sie als Vorband mit Razz, Kraftklub, Von Wegen Lisbeth und The Temper Trap auf Tour und spielten im Sommer auf diversen Festivals. Außerdem gewannen sie den popNRW-Preis 2016 für Newcomer[6] und wurden kurz darauf für den New Music Award der Jugendsender der ARD-Radioprogramme nominiert,[7] wo sie Platz drei belegten.[8]

2017 folgte eine weitere EP namens New Estate, die ihnen erste positive Rezensionen und eine wachsende Fangemeinde bescherte. Die Veröffentlichung brachte ihnen schließlich einen Plattenvertrag mit Irrsinn Tonträger (Universal Music) ein.[9] Im selben Jahr waren sie zum ersten Mal als Headliner auf Tour, wobei viele Konzerttermine aufgrund der großen Nachfrage in größere Hallen verlegt werden mussten. Start der Tour war in der großen Zakk-Halle in Düsseldorf. 2018 zog die Band nach Berlin.[10]

2019 wurde die EP Wild Stare veröffentlicht, die kurz nach Release bereits 50 Mio. mal weltweit gestreamt wurde.[11] Im Dezember 2019 war die Musik von Giant Rooks im Tatort: Querschläger mit Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz zu hören. Am 28. August 2020 erschien ihr Debütalbum Rookery. Philipp Krause von Laut.de gab dem Album 5/5 Sternen. Thomas Winkler vom Musikexpress nennt es ein "fürchterlich perfektes Debütalbum" und vergab 4/6 Sternen. 8/10 Sternen vergibt Robbie Hawken von der Redbrick aus Birmingham und meint: "(Rookery is) driven by its euphoric choruses and the bands unique sound, is a huge success and shows the best work of a refreshing young band."

Ende 2021 werden Giant Rooks zusammen mit Milky Chance durch Nordamerika touren.

Diskografie

Alben

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[12]
Rookery
 DE304.09.2020(4 Wo.)
 AT1611.09.2020(2 Wo.)
 CH2806.09.2020(1 Wo.)
Rookery Live Tapes
 DE1225.06.2021(2 Wo.)
EPs[12]
Wild Stare
 DE6126.04.2019(1 Wo.)
Singles[12]
Wild Stare
 DE9705.04.2019(2 Wo.)
Insomnia (RIN feat. Giant Rooks)
 DE2502.07.2021(1 Wo.)
 AT4509.07.2021(1 Wo.)
 CH7904.07.2021(1 Wo.)
Studioalben
  • 2020: Rookery
EPs
  • 2015: The Times Are Bursting the Lines
  • 2017: New Estate
  • 2019: Wild Stare
  • 2021: Rookery Live Tapes

Lieder

Singles
  • 2017: New Estate
  • 2017: Bright Lies (Bergfilm Remix)
  • 2018: Wild Stare
  • 2019: Tom’s Diner (mit AnnenMayKantereit)
  • 2020: Watershed (#9 Single-Trend-Charts am 19. Juni 2020)[13]
  • 2020: What I Know Is All Quicksand
  • 2020: Heat Up
  • 2020: Misinterpretations
Als Gastmusiker
  • 2017: Another Heart / Another Mind (Razz feat. Giant Rooks)
  • 2021: Insomnia (RIN feat. Giant Rooks)

Auszeichnungen

  • 2019: Preis für Popkultur in der Kategorie „Hoffnungsvollste/r Newcomer/in“ (Wild Stare EP)[14]
  • 2019: Förderpreis der 1Live Krone
  • 2021: Preis für Popkultur in der Kategorie „Lieblingsband“ (Rookery)[15]

Quellen

  1. Der 1LIVE Krone Förderpreis 2019 geht an Giant Rooks. In: WDR. Abgerufen am 28. August 2020.
  2. Hoffnungsvollster Newcomer. In: Preis für Popkultur. Abgerufen am 28. August 2020.
  3. Giant Rooks Rookery. Musikexpress, abgerufen am 28. August 2020.
  4. Fünf Freunde. In: MYP Magazine. Abgerufen am 28. August 2020.
  5. Interview // Giant Rooks - Wir sind Perfektionisten! In: Herzmukke. Abgerufen am 11. Juni 2019.
  6. Die Gewinner*innen 2016 – Popmusikförderung für NRW. Abgerufen am 11. Juni 2019.
  7. mdr.de: NEW MUSIC AWARD | New Music Award 2019. Abgerufen am 11. Juni 2019.
  8. mdr.de: NEW MUSIC AWARD | Kytes holen sich den New Music Award! Abgerufen am 11. Juni 2019.
  9. Giant Rooks Release New Single Misinterpretations. In: TotalNtertainment. Abgerufen am 28. August 2020.
  10. Giant Rooks sprechen über „Rookery“. In: wa.de. Abgerufen am 14. Juni 2022.
  11. Giant Rooks return with candid video for brand new single 'Watershed'. In: House of Solo. Abgerufen am 28. August 2020.
  12. a b c Chartquellen: Deutschland Österreich Schweiz
  13. Offizielle Single Trending Charts. mtv.de, 19. Juni 2020, abgerufen am 20. Juni 2020.
  14. ME-Redaktion: Preis für Popkultur 2019: Das sind die Gewinner. musikexpress.de, 3. Oktober 2019, abgerufen am 3. Oktober 2019.
  15. Kevin R. Emmers: Preis für Popkultur 2021 – Das sind die Gewinner*innen. In: frontstage-magazine.de. Abgerufen am 7. Oktober 2021.

Weblinks

Commons: Giant Rooks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien