Goldfrapp ¦ Head First

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LP (Album, Gatefold)

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GTIN: 4050538673753 Artist: Genres & Stile: , , , ,

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Inhalt

Ausgabe

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Extras

Release

Veröffentlichung Head First:

2010

Hörbeispiel(e) Head First:




Head First auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Head First
Studioalbum von Goldfrapp

Veröffent-
lichung(en)

19. März 2010 (Deutschland)
22. März 2010 (Großbritannien)
23. März 2010 (USA)

Aufnahme

Juli – Dezember 2009

Label(s)Mute Records

Format(e)

CD, Download, LP

Genre(s)

Synthpop, Elektropop

Titel (Anzahl)

9

Länge

38:10

BesetzungSiehe Unten

Produktion

Chronologie
Seventh Tree
(2008)
Head FirstThe Singles
(2012)

Head First (englisch für „Kopf voran“) ist das fünfte Studioalbum des britischen Duos Goldfrapp. Es wurde in Deutschland am 19. März 2010 veröffentlicht.

Hintergrundinformationen

Im September 2009 gaben Goldfrapp bekannt, an einem neuen Album zu arbeiten.[1] Wie die vorigen Alben, wurde Head First in einem Wohnhaus und nicht wie sonst üblich in einem Aufnahmestudio aufgenommen. Alison Goldfrapp begründete dies mit der zeitlichen Freiheit und den geringeren Kosten.[2] Zuvor jedoch hatten sie die Filmmusik für den John-Lennon-Film Nowhere Boy komponiert.[3] Das Duo hatte von der Plattenfirma ein Angebot zur Veröffentlichung eines Greatest-Hits-Albums erhalten, entschied sich aber für ein fünftes Studioalbum.[4] Ursprünglich wollten Goldfrapp mit ihrem neuen Album den ruhigeren, ästhetischeren Sound des Vorgängers Seventh Tree weiterverfolgen, doch Sängerin Alison Goldfrapp meinte, es habe „sich nicht richtig angefühlt“ und somit ist der Musikstil des Albums im Synthpop der 70er und 80er Jahre angesiedelt.[5]

Texte

Alison Goldfrapp bei einem Konzert im Juni 2010 in Oxford.

Die Lieder auf Head First wurden ohne Ausnahme von Alison Goldfrapp und Will Gregory geschrieben. Die erste Single Rocket (deutsch: „Rakete“) handelt laut Goldfrapp von einem Menschen, den man auf Rakete setzen möchte, um ihn ins All zu schießen und ihn endgültig loszuwerden.[6] Believer handelt von einer Person, die beginnt, in eine andere zu glauben und ihr zu vertrauen. Alive (deutsch: „Lebendig“), die zweite Single des Albums, handelt von wiedergewonnener Lebensfreude und Vitalität.

Head First, der Titeltrack des Albums, handelt laut Alison Goldfrapp davon, sich Hals über Kopf in eine frische Liebe zu stürzen. Die Inspiration dazu hatte sie von einem engen Freund, der sich gerade frisch verliebt hatte und dennoch wusste, dass er seinen Angebeteten nie wieder sehen würde.[7]

Das letzte Stück des Albums Voicething (deutsch: „Stimmending“) ist der herausragendste Song des Albums. Hier wurde komplett auf einen Songtext verzichtet. Vielmehr wurden Laute und Geräusche der Sängerin durch Vocoder, Loops und andere Stimmeffekte verändert und als Rhythmus- und Melodieinstrument auf eine Songgrundlage aus Synthesizern gelegt.

Titelliste

#TitelDauer
1.„Rocket“3:51
2.„Believer“3:43
3.„Alive“3:28
4.„Dreaming“5:07
5.„Head First“4:30
6.„Hunt“4:34
7.„Shiny & Warm“3:58
8.„I Wanna Life“4:12
9.„Voicething“4:44

Kritik

Die Rezension zu Head First war positiv.

„Klare und strukturierte Melodien suchen sich ihren Ohrwurm, die Produktion ist sanft und definitiv. Keine Welten zum Erkunden, keine Ferne zum Entfliehen. Goldfrapp versuchen es mit der Brechstange. Und führen die Konkurrenz damit an der Nase herum… So entwickelt sich dieses sommerliche Album geradewegs zu einem beachtlichen Soundgewebe, dessen Leichtigkeit nur vordergründig ist. Goldfrapp wissen genau, was sie da machen.“

Christian Preußer, Plattentest.de[8]

„Mit jedem Album häuten sich Goldfrapp und präsentieren der Öffentlichkeit eine neue Facette ihres Schaffens… Zwischen Coolness und Bad Taste, zwischen Olivia Newton-John und Amanda Lear auf der einen und Alison Goldfrapp auf der anderen Seite bewältigt Head First den Tanz auf der Rasierklinge. Erneute Häutung gelungen.“

Alexander Cordas, Laut.de[9]

Charterfolge

Charts[10]Position
Deutschland28
Österreich33
Schweiz14
USA45
Großbritannien6

Singles

JahrTitelChartplatzierungen[11]
DEATCHUKUS
2010Rocket
Head First
32385047
Alive
Head First
Believer
Head First

Rocket

Die Leadsingle des Albums, der Synthpopsong Rocket, (deutsch: „Rakete“) wurde am 8. März 2010 veröffentlicht. Er wurde von Alison Goldfrapp und Will Gregory geschrieben und produziert, zusätzlicher Produzent war Pascal Gabriel. Um ihre neue Single zu promoten traten Goldfrapp unter anderem bei Friday Night With Jonathan Ross auf[12], sowie im deutschen Fernsehen bei TV Total.

Im Musikvideo zu Rocket sieht man Alison Goldfrapp durch eine Wüste fahren. Sie fährt einen großen LKW, der eine pinke Rakete geladen hat. Auf dem Beifahrersitz sitzt ein Mann, der komplett in Klebeband gewickelt ist. Das Video endet damit, dass die Rakete – mit dem Mann an Bord – ins All geschossen wird.

Besetzung

Musik

  • Alison Goldfrapp – Gesang
  • Chris Goulston – Gitarre (Alive)
  • Charlie Jones – Bassgitarre (Rocket, Alive, Dreaming, I Wanna Life)
  • Alex Lee – Gitarre (Rocket, Alive, Head First)
  • Ged Lynch – Schlagzeug (Rocket, Alive, I Wanna Life)
  • Davide Rossi – Geige (Rocket, Dreaming)

Produktion

  • Alison Goldfrapp – Produzentin, Audio Engineering, Art Director
  • Will Gregory – Produzent, Engineering
  • Nick Batt – Programmierungen (Rocket, Alive, I Wanna Life)
  • Neil Comber – Mixing (Hunt)
  • Bruno Ellingham – Zusätzliches Engineering
  • Greg Freeman – Schlagzeug-Aufnahmen (Rocket, Alive, I Wanna Life)
  • Pascal Gabriel – Zusätzliche Produktion (Lieder 1, 2, 4, 5, 8)
  • Tim Goldsworthy – Zusätzliche Programmierung (Lieder 1, 3, 6), Schlagzeug-Aufnahmen, Schlagzeug-Arrangement (Shiny & Warm)
  • Matty Green – Mixing (Lieder 1–5, 7–9)
  • Ted Jensen – Mastering
  • Serge Leblon – Fotos
  • Mat Maitland – Fotos, Art Direction
  • Mark Stent – Mixing
  • Richard X – Zusätzliche Produktion (Alive)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Archivlink (Memento des Originals vom 30. Oktober 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goldfrapp.com
  2. Im Bett mit Goldfrapp: Sängerin Alison im Interview (Memento vom 25. März 2010 im Internet Archive)
  3. http://www.digitalspy.co.uk/music/news/a181060/goldfrapp-record-lennon-movie-score.html
  4. http://www.digitalspy.co.uk/music/news/a207626/goldfrapp-turned-down-greatest-hits.html
  5. http://www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1268832000.txt@1@2Vorlage:Toter Link/www.rollingstone.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Hello Nowhere Boy X, Goldfrapp Blog, 18. September 2009 (Memento vom 1. Oktober 2011 im Internet Archive)
  7. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 2. April 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.motor.de
  8. http://www.plattentests.de/rezi.php?show=7400
  9. http://www.laut.de/Goldfrapp/Head-First-%28Album%29
  10. http://acharts.co/album/54165
  11. Chartquellen: UK DE (Memento des Originals vom 2. November 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de AT CH
  12. http://www.bbc.co.uk/programmes/b00rqkjs

Artist(s)

Veröffentlichungen von Goldfrapp die im OTRS erhältlich sind/waren:

Supernature ¦ Seventh Tree ¦ Head First ¦ Felt Mountain

Goldfrapp auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Goldfrapp


Alison Goldfrapp
Allgemeine Informationen
Genre(s)Synthpop, Electroclash
Gründung1999
Websitewww.goldfrapp.com
Gründungsmitglieder
Gesang
Alison Goldfrapp
Synthesizer
Will Gregory
Aktuelle Besetzung
Gesang
Alison Goldfrapp
Synthesizer
Will Gregory

Goldfrapp ist ein britisches Duo, das elektronische Musik produziert. Die Band entstand 1999, als die Sängerin Alison Goldfrapp, die bis dahin vor allem mit Tricky und Orbital zusammengearbeitet hatte, einige Demos an den Filmkomponisten und Keyboarder Will Gregory weitergab.

Geschichte

2000 brachten Goldfrapp ihr vom PJ-Harvey-Produzenten John Parish produziertes Debütalbum Felt Mountain heraus, das auf so verschiedenen Einflüssen wie Synthie-Pop, klassischer Filmmusik und Folk Music basierte. Es wurde von der Kritik sehr positiv aufgenommen. Drei Jahre später erschien Black Cherry, das wesentlich kantiger und hektischer ist sowie größeres Gewicht auf die Drumbeats legt. Am 22. August 2005 erschien mit Supernature das dritte Album von Goldfrapp. Ooh La La, die erste Singleauskopplung daraus, stieg Anfang August 2005 auf Platz 4 der britischen Charts ein und ist damit Goldfrapps bislang erfolgreichster Titel. 2006 erschien We Are Glitter, ein Album mit Remixes von Supernature. Das vierte Studioalbum, Seventh Tree, erschien in Deutschland am 22. Februar 2008.

Die Band war für den Mercury Music Prize 2001 nominiert und gewann bei den MTV Europe Music Awards 2003 den Preis für die beste Webseite.

Daneben haben Goldfrapp auch die Musik für den Film My Summer of Love (2005) von Pawel Pawlikowski geschrieben.

Am 19. März 2010 wurde das fünfte Studioalbum Head First veröffentlicht, das sich stilistisch am Synthpop der 1980er Jahre orientiert. Die erste Single Rocket erreichte in Großbritannien zwar nur Platz 47, in Deutschland jedoch Platz 32 und ist somit die erfolgreichste Single des Duos in Deutschland. Außerdem wurde bekannt, dass Goldfrapp mit Christina Aguilera für ihr Album Bionic zusammengearbeitet hat.

Am 6. September 2013 wurde das Album Tales of Us veröffentlicht. Zu diesem Album wurde ein kurzer Episodenfilm von Lisa Gunning produziert, der in ausgewählten Kinos zu sehen war.[1]

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
2000Felt Mountain
Mute
DE36
(9 Wo.)DE
AT44
(4 Wo.)AT
CH98
(1 Wo.)CH
UK57
Gold
Gold

(10 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 19. September 2000
2003Black Cherry
Mute
DE25
(4 Wo.)DE
CH41
(4 Wo.)CH
UK19
Platin
Platin

(42 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 28. April 2003
2005Supernature
Mute
DE26
(4 Wo.)DE
AT33
(5 Wo.)AT
CH29
(5 Wo.)CH
UK2
Platin
Platin

(40 Wo.)UK
US138
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. August 2005
2008Seventh Tree
Mute
DE21
(3 Wo.)DE
AT37
(3 Wo.)AT
CH11
(6 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(14 Wo.)UK
US48
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2008
2010Head First
Mute
DE28
(3 Wo.)DE
AT33
(4 Wo.)AT
CH14
(4 Wo.)CH
UK6
Silber
Silber

(6 Wo.)UK
US45
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. März 2010
2012The Singles
Mute
CH98
(1 Wo.)CH
UK6
(6 Wo.)UK
Kompilation
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2012
2013Tales of UsDE9
(3 Wo.)DE
AT24
(2 Wo.)AT
CH8
(5 Wo.)CH
UK4
Silber
Silber

(8 Wo.)UK
US75
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. September 2013
2017Silver Eye
Mute
DE31
(2 Wo.)DE
AT27
(1 Wo.)AT
CH24
(3 Wo.)CH
UK6
(5 Wo.)UK
US118
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 31. März 2017

Weblinks

Commons: Goldfrapp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Conrad Wilitzki: Goldfrapp – Tales Of Us popmonitor.de, 9. Jan. 2021
  2. Chartquellen: DE AT CH UK US


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