Goldfrapp ¦ Seventh Tree

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LP (Album, Gatefold)

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GTIN: 4050538626582 Artist: Genres & Stile: , ,

Zusätzliche Information

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Inhalt

Ausgabe

,

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Extras

Release

Veröffentlichung Seventh Tree:

2008

Hörbeispiel(e) Seventh Tree:





Seventh Tree auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Seventh Tree
Studioalbum von Goldfrapp

Veröffent-
lichung(en)

22. Februar 2008 (Deutschland)
25. Februar 2008(Großbritannien)
26. Februar 2008 (USA)

Aufnahme

Oktober 2006 – Oktober 2007

Label(s)Mute

Format(e)

CD, CD+DVD, Download, Vinyl

Genre(s)

Folktronica, Ambient, Dream Pop

Titel (Anzahl)

10

Länge

41:32

BesetzungSiehe Unten

Produktion

Chronologie
Supernature
(2005)
Seventh TreeHead First
(2010)

Seventh Tree (deutsch: „Siebter Baum“) ist das vierte Studioalbum des britischen Duos Goldfrapp.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängeralben Supernature und Black Cherry, die überwiegend tanzbare Diskomusik beinhalteten, widmen Goldfrapp sich mit ihren vierten Alben wieder den ruhigeren Klängen. Seventh Tree war ein kommerzieller Erfolg für das Duo. Das Album erreichte Platz 2 der Albumcharts in Großbritannien und Platz 21 in den deutschen Albumcharts, die bisherige Spitzenposition aller Alben der Künstler in Deutschland.

Hintergrundinformationen

Mit ihrem vierten Studioalbum wendeten Goldfrapp sich vom Musikstil ihrer beiden Vorgängeralben Supernature und Black Cherry ab. Statt eingängigen und tanzbaren Diskosongs, dominieren ruhige, atmosphärische Klänge, die nah an der Natur gehalten sind und dem Klang des Debütalbums Felt Mountain ähneln. Alison Goldfrapp begründete diesen Stilwechsel mit der Absicht, nach der Tourpromotion von Supernature etwas „Intimeres“ und „Ruhigeres“ kreieren zu wollen. Auf die Frage, wie ihr Plattenlabel auf den Wechsel des Genres reagiert hat, antwortete Musiker und Produzent Will Gregory:

Alison Goldfrapp singt Lieder aus dem Album Seventh Tree in der Royal Festival Hall in London.

„Wir haben viel Glück, dass wir eine Plattenfirma haben, die gerne experimentiert und Neues ausprobiert. Ich denke, in gewisser Weise hatten wir mehr Angst davor, als sie. Wir haben uns gedacht: ‚Was tun wir hier?‘. Und wir haben ihnen einige Lieder vorgespielt, frühe Demos, und sie liebten sie. Das war großartig.“

Will Gregory[1]

Alison Goldfrapp erzählte in einem Interview, ihre Inspiration von den surrealen Themen aus Kinderbüchern und dem Heidentum geholt zu haben.[2] Wie bei den Vorgängeralben wurde Seventh Tree in einem gemieteten Wohnhaus in Bath, Somerset in England aufgenommen, anstatt – wie üblich – in einem professionellen Aufnahmestudio.[1] Im Vorfeld zu der Arbeit an ihrem neuen Album, diskutierten die zwei Musiker über den Einsatz verschiedener neuer Instrumente, unter anderem der Harfe.[1]

Lieder

Das Eröffnungslied des Albums Clowns ist ein akustischer Popsong, in dem Alison Goldfrapp mit sehr hoher Stimme über den herrschenden Schönheits- und Jugendwahn singt. Das Folgestück Little Bird (deutsch: „Kleiner Vogel“) handelt von einer Krähe, die anstatt Augen zwei Münder hat. Happiness hat laut Will Gregory trotz des fröhlichen Klangs einen düsteren, melancholischen Unterton, in dem es um die Frage geht, wie man glücklich wird und wie hart und steinig der Weg dorthin ist.[3] A&E (Langform: „Accident & Emergency“), die englische Bezeichnung für die Notaufnahme eines Krankenhauses dreht sich um eine Frau, die sich im Krankenhaus ihren Träumereien hingibt. Alison Goldfrapp erklärte die Idee hinter A&E: „Die Inspiration zu A&E hatte ich an einem Samstagnachmittag, als ich einmal ein paar Stunden in der Notaufnahme verbrachte. Es war nichts Ernstes, trotzdem wurde ich mit Schmerzmitteln vollgepumpt. Und ich sah wie einige Rugbyspieler auf Tragen hineingebracht wurden. Sie hatte alle gebrochene Nasen oder Arme. Und ich nehme an, dass A&E als eine Art Metapher für eine kaputte Beziehung steht.“[4] Auf die Frage, ob die Gitarren auf dem Lied eingespielt werden mussten antwortete Will Gregory, dass die Akkorde zuerst mit dem Keyboard simuliert wurden. Als sie Freunde fragten, sie auf der echten Gitarre nachzuspielen, erwiesen sich diese als zu kompliziert, so dass die Keyboard-Samples verwendet werden mussten.[4]

Illustration

Das Cover zu Seventh Tree zeigt Alison Goldfrapp mit dem Rücken zum Betrachter und blickt über ihre linke Schulter. Sie hat blond gelocktes Haar und trägt einen schwarzen Hut und ein weißes Rüschenhemd. Im Hintergrund sind die unscharfen Umrisse eines Walds zu erkennen, von links wird Goldfrapp von Licht bestrahlt. Das Booklet ist ein Faltposter auf dessen einer Seite sich ein Bild von Gregory und Goldfrapp befindet, auf dem Gregory als Eule mit Federkostüm verkleidet ist, die Goldfrapp, verkleidet als Clown, von hinten umarmt. Die andere Seite des Blattes dient als Auflistung der Songtexte und Mitwirkenden des Albums.

Rezeption

QuelleBewertung
Allmusic[5]
NME[6]
Laut[7]
CDStarts[8]
Der SpiegelStar empty.svg[9]
Plattentests[10]
The Guardian[11]
Metascore78 %[12]

Kritiker zeigten sich begeistert von Goldfrapps Rückkehr zum Musikstil ihres Debütalbums. „Nach zwei komplett anders gelagerten Alben mit der Hinwendung zu tanzbodenkompatiblen Klängen vollziehen Gregory und Goldfrapp erneut eine Kehrtwende und widmen sich wieder ruhigeren Sounds. Den entspannten Moment erklärt das Duo zum Leitmotiv des Albums, denn die zwingenden Beat-Eskapaden und die elektronische Kinkiness, die Black Cherry und zum Teil noch Supernature auszeichneten, treten zugunsten organischer Elemente in den Hintergrund. Die elektroide Kühle, die die zwei vorangegangenen Releases beherrschte, bleibt im Requisitenschrank fast verborgen und kommt nur bei zwei Songs in eher homöopathischen Dosen zum Tragen [...] Die neue Facette der Briten offenbart sich bereits bei den ersten Klängen des Openers Clowns. Eine unverwechselbare Alison legt ihren elfenhaften Gesang über Akustikgitarren-Gezupfe. Sanfte Streicher untermalen das ansonsten sehr reduziert tönende Eröffnungsstück. Die Grundstimmung des Songs hat jedoch so gar nichts Clowneskes an sich, sondern schwimmt auf einer Welle der Tragik dahin [...] Traurig schön in ebendiesem Sinne suhlen sich Goldfrapp im emotionalen Halbschatten zwischen Licht am Ende des Tunnels und depressiver Aussichtslosigkeit. Wieder einmal beweisen Gregory und Goldfrapp, dass sie mit einer scheinbaren Lässigkeit erstklassiges Songmaterial aus dem Ärmel schütteln, das diesmal aber zerbrechlicher klingt als alles bislang aufgenommene.“, so Alexander Cordas, Redakteur bei Laut.

Titelliste

#TitelDauer
1."Clowns"4:08
2."Little Bird"4:25
3."Happiness"4:17
4."Road To Somewhere"3:52
5."Eat Yourself"4:06
6."Some People"4:40
7."A&E"3:18
8."Cologne Cerrone Houdini"4:26
9."Caravan Girl"4:05
10."Monster Love"4:23

Bonusmaterial

#TitelDauer
11."You Never Know" (Live In London)3:28
12."Clowns" (Instrumentalversion)4:12

DVD

  • Goldfrapp-Dokumentation
  • A&E (Musikvideo)

Singleauskopplungen

JahrTitel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[13]
(Jahr, Titel, , Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
2008A&EDE98
(1 Wo.)DE
UK10
(9 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 11. Februar 2008
HappinessUK25
(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 14. April 2008
Caravan GirlUK54
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 30. Juni 2008
Clowns
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 2008

Mitwirkende

Folgende Personen wirkten bei der Entstehung von Seventh Tree mit.[14]

Musik

  • Gesang: Alison Goldfrapp
  • Hintergrundgesang: Alison Goldfrapp
  • Gitarre: Richard Evans, Steve Evans, Flood, Chris Goulstone, Alex Lee, Kit Morgan, Andrew Murphy, Simon Rogers
  • Tonarten: Flood, Aidan Love
  • Schlagzeug: Chris Goulstone, Damon Reece, Denny Westen Jr.
  • Bass: Tony Hoffer, Charlie Jones, Alex Lee, Justin Meldal-Johnsen
  • Harfe: Ruth Wall
  • Fuzzgitarre: Adrian Utley
  • Fuzzbass: Adrian Utley
  • Violine:
  • Cello: Cathy Giles, Chris Worsey, David Daniels, Melissa Phelps, Paul Kegg, Robin Firman
  • Viola: Andy Parker, Chris Pitsilides, Katie Wilkinson, Peter Lale
  • Kontrabass: Mary Scully, Paddy Lannigan
  • Chor: The Metro Voices
  • Chorleitung: Jenny O'Grady

Produktion

  • Produktion: Alison Goldfrapp, Will Gregory, Floods
  • Mixing: Tony Hoffer, Bill Mims, Flood, Goldfrapp
  • Engineering: Tony Hoffer, Bill Mims, Tim Oliver
  • Mastering: Stephen Marcussen

Visuelles

  • Art Direction: Alison Goldfrapp, Mat Maitland
  • Fotografien: Serge Leblon
  • Design: Mat Maitland
  • Eulenzeichnung: Alison Goldfrapp

Charts und Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­plat­zie­rungWo­chen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[13]21 (3 Wo.)3
Österreich (Ö3) Österreich (Ö3)[13]37 (3 Wo.)3
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[13]11 (6 Wo.)6
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[13]2 (… Wo.)
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[13]48 (3 Wo.)3

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Pitchfork-Interview
  2. NME-Interview
  3. Happiness bei Songfacts.com (englisch), abgerufen am 25. August 2019.
  4. a b A&E bei Songfacts.com (englisch), abgerufen am 25. August 2019.
  5. Seventh Tree-Wertung: Allmusic
  6. Wertung: NME
  7. Laut-Wertung
  8. Kritik CDStarts
  9. Kritik Spiegel
  10. Wertung: Plattentests
  11. Rezension: The Guardian
  12. Metascore
  13. a b c d e f Chartquellen: DE AT CH UK US
  14. Seventh Tree-Booklet

Artist(s)

Veröffentlichungen von Goldfrapp die im OTRS erhältlich sind/waren:

Supernature ¦ Seventh Tree

Goldfrapp auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Goldfrapp
Goldfrapp Logo.png

Alison Goldfrapp
Alison Goldfrapp
Allgemeine Informationen
Genre(s)Synthpop, Electroclash
Gründung1999
Websitewww.goldfrapp.com
Gründungsmitglieder
Gesang
Alison Goldfrapp
Synthesizer
Will Gregory
Aktuelle Besetzung
Gesang
Alison Goldfrapp
Synthesizer
Will Gregory

Goldfrapp ist ein britisches Duo, das elektronische Musik produziert. Die Band entstand 1999, als die Sängerin Alison Goldfrapp, die bis dahin vor allem mit Tricky und Orbital zusammengearbeitet hatte, einige Demos an den Filmkomponisten und Keyboarder Will Gregory weitergab.

Geschichte

2000 brachten Goldfrapp ihr vom PJ-Harvey-Produzenten John Parish produziertes Debütalbum Felt Mountain heraus, das auf so verschiedenen Einflüssen wie Synthie-Pop, klassischer Filmmusik und Folk Music basierte. Es wurde von der Kritik sehr positiv aufgenommen. Drei Jahre später erschien Black Cherry, das wesentlich kantiger und hektischer ist sowie größeres Gewicht auf die Drumbeats legt. Am 22. August 2005 erschien mit Supernature das dritte Album von Goldfrapp. Ooh La La, die erste Singleauskopplung daraus, stieg Anfang August 2005 auf Platz 4 der britischen Charts ein und ist damit Goldfrapps bislang erfolgreichster Titel. 2006 erschien We Are Glitter, ein Album mit Remixes von Supernature. Das vierte Studioalbum, Seventh Tree, erschien in Deutschland am 22. Februar 2008.

Die Band war für den Mercury Music Prize 2001 nominiert und gewann bei den MTV Europe Music Awards 2003 den Preis für die beste Webseite.

Daneben haben Goldfrapp auch die Musik für den Film My Summer of Love (2005) von Pawel Pawlikowski geschrieben.

Am 19. März 2010 wurde das fünfte Studioalbum Head First veröffentlicht, das sich stilistisch am Synthpop der 1980er Jahre orientiert. Die erste Single Rocket erreichte in Großbritannien zwar nur Platz 47, in Deutschland jedoch Platz 32 und ist somit die erfolgreichste Single des Duos in Deutschland. Außerdem wurde bekannt, dass Goldfrapp mit Christina Aguilera für ihr Album Bionic zusammengearbeitet hat.

Am 6. September 2013 wurde das Album Tales of Us veröffentlicht. Zu diesem Album wurde ein kurzer Episodenfilm von Lisa Gunning produziert, der in ausgewählten Kinos zu sehen war.[1]

Diskografie

Für eine ausführliche Übersicht siehe

Weblinks

Commons: Goldfrapp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Conrad Wilitzki: Goldfrapp – Tales Of Us popmonitor.de, 9. Jan. 2021


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