Green Day ¦ American Idiot

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2LP (Album, Gatefold)

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GTIN: 0093624922810 Artist: Genres & Stile: , , ,

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Veröffentlichung American Idiot:

2004

Hörbeispiel(e) American Idiot:

American Idiot auf Wikipedia (oder andere Quellen):

American Idiot (englisch für „Amerikanischer Idiot“) ist das siebte Studioalbum der US-amerikanischen Punkrock-Band Green Day. Es erschien am 17. September 2004 bei Reprise Records.[2] Nachdem die Band das letzte Album Warning allein produziert hatte, setzte sie bei American Idiot wieder auf die Unterstützung ihres langjährigen Produzenten Rob Cavallo.

American Idiot erreichte international hohe Chartpositionen. Darüber hinaus wurde es im selben Jahr mit einem Grammy als „Bestes Rockalbum“ ausgezeichnet.

Entstehung

Cigarettes and Valentines

Nach einer längeren Pause kehrten Green Day im Frühjahr 2003 ins Studio zurück, um einen Nachfolger zum 2000 erschienenen Warning aufzunehmen. Erneut unterstützt vom Produzenten Rob Cavallo entstanden 20 nach den Ausflügen in Folk und Alternative Rock wieder deutlich härter und punkiger klingende Songs. Als die Aufnahmen zum Cigarettes and Valentines getauften Album schon fast abgeschlossen waren, verschwanden jedoch die Master Tapes aus dem Studio. Die Band stand vor der Frage, ob sie die Songs noch einmal aufnehmen oder ganz von vorn beginnen sollte. Sie kam zu dem Entschluss, dass Cigarettes and Valentines nicht „Maximum Green Day“ war.[3] Auch Produzent Cavallo hielt die Aufnahmen für „bestenfalls mittelmäßig“.[4] Green Day starteten also mit der Arbeit an komplett neuen Songs. Billie Joe Armstrong bezeichnete den Vorfall später als „letztlich doch ein Segen“.[5]

Nach Angaben der Band wurden die Tapes gestohlen, jedoch gibt es Zweifel an dieser Version. Die Band The Network, die unter anderem aus den Green-Day-Musikern besteht, veröffentlichte im September 2003 das Album Money Money 2020 bei Armstrongs und Jason Whites Label Adeline Records. Aufgrund der zeitlichen Nähe und auch der stilistischen Ausrichtung kamen schnell Gerüchte auf, das Album basiere zumindest in Teilen auf Cigarettes and Valentines.[3]

Bei ihrem Konzert im Amphitheatre von Greenwood Village (Colorado) am 28. August 2010 spielten Green Day den mutmaßlichen Titelsong des Albums, Cigarettes and Valentines, erstmals live.[6] Schließlich wurden Mitschnitte des Songs in Phoenix und Saitama auf dem Livealbum Awesome as Fuck (2011) veröffentlicht.

Erst 2013 bestätigte die Band, dass Rohaufnahmen der damaligen Tapes als Backup gesichert werden konnten. Diese seien jedoch bis heute unter Verschluss. Gleichzeitig wurde jedoch ebenfalls bekannt gegeben, dass der Song Youngblood – erschienen auf Revolution Radio – in einer sehr frühen Fassung für Cigarettes and Valentines geschrieben wurde.[7]

American Idiot

Als erster Song nach dem Neustart entstand American Idiot. In diesem Lied kritisiert Armstrong die US-amerikanische Politik unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush sowie den Einfluss der Medien und legt so den Grundstein für die stark politische Ausrichtung des Albums.

Bald darauf war Mike Dirnt allein im Studio und schrieb unter diesem Eindruck ein halbminütiges Stück (später Nobody Likes You). Armstrong und Cool gefiel diese Idee gut und sie schrieben selbst kurze Songs (East 12th St. und Rock and Roll Girlfriend). Aus diesen verschiedenen Melodien entwickelte sich schließlich das über neun Minuten lange Homecoming. Inspiriert durch diese Vorgehensweise schrieb Armstrong gleich darauf den zweiten aus mehreren Fragmenten zusammengesetzten Song, Jesus of Suburbia. In der Band reifte der Gedanke, das Album als ein Konzeptalbum anzulegen, das eine zusammenhängende Geschichte rund um einen Hauptcharakter erzählt.[3]

Titelliste

  1. American Idiot (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 2:56
  2. Jesus of Suburbia (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 9:08
    1. Jesus of Suburbia (Green Day/Billie Joe Armstrong)
    2. City of the Damned (Green Day/Billie Joe Armstrong)
    3. I Don’t Care (Green Day/Billie Joe Armstrong)
    4. Dearly Beloved (Green Day/Billie Joe Armstrong)
    5. Tales of Another Broken Home (Green Day/Billie Joe Armstrong)
  3. Holiday (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 3:53
  4. Boulevard of Broken Dreams (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 4:21
  5. Are We the Waiting (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 2:44
  6. St. Jimmy (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 2:56
  7. Give Me Novacaine (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 3:26
  8. She’s a Rebel (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 2:01
  9. Extraordinary Girl (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 3:35
  10. Letterbomb (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 4:07
  11. Wake Me Up When September Ends (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 4:46
  12. Homecoming (Green Day/Billie Joe Armstrong, Mike Dirnt, Tré Cool) – 9:18
    1. The Death of St. Jimmy (Green Day/Billie Joe Armstrong)
    2. East 12th St. (Green Day/Billie Joe Armstrong)
    3. Nobody Likes You (Green Day/Mike Dirnt)
    4. Rock and Roll Girlfriend (Green Day/Tré Cool)
    5. We’re Coming Home Again (Green Day/Billie Joe Armstrong)
  13. Whatsername (Green Day/Billie Joe Armstrong) – 4:12

Konzept

American Idiot ist eine Rockoper im Stile Quadrophenias von The Who. Die Band selbst bezeichnet das Album als „punk rock opera“. Es erzählt die Geschichte von Jimmy, einem jungen US-Amerikaner, der bei seiner Mutter und seinem Stiefvater in einer Vorstadt namens „Jingletown“ lebt und sich selbst „Jesus of Suburbia“ nennt. Er vertreibt sich die Zeit mit Fernsehen und Drogen und fühlt sich in dem kleinbürgerlichen „Redneck“-Umfeld gefangen. Am Ende des zweiten Songs, Jesus of Suburbia, beschließt er, der Perspektivlosigkeit zu entfliehen und zieht in die Stadt. Im Song Holiday übt er scharfe Kritik an der „War on Terror“-Politik der Bush-Regierung und deren Umgang mit Kritikern.

In der Stadt angekommen lebt Jesus of Suburbia allein auf der Straße. Er entwickelt in einer Art dissoziativer Identitätsstörung ein Alter Ego namens „St. Jimmy“. St. Jimmy ist ein rebellischer Punk – entsprechend wird das Album nach zwei ruhigeren Songs deutlich härter und aggressiver. Er treibt Jesus of Suburbia dazu, sein Leben mit einem Schmerzmittel erträglicher zu machen („Novacaine“ ist ein Handelsname des Lokalanästhetikums Procain).

Jesus of Suburbia begegnet auf der Straße einem Mädchen, an dessen Gesicht er sich erinnern kann, an dessen Namen er sich aber nicht erinnern kann (oder will, wenn man das Booklet beachtet), weshalb er sie Whatsername nennt. Im Song She’s a Rebel findet sich der Bezug zum Albumcover: „And she’s holding on my heart like a hand grenade“ („Und sie hält mein Herz fest wie eine Handgranate“).

Jesus of Suburbia und Whatsername verlieben sich ineinander, doch die Beziehung ist nur von kurzer Dauer. In Letterbomb schreibt sie ihm einen Abschiedsbrief, in dem sie ihn verspottet („Nobody likes you, everyone left you…“, „Keiner mag dich, alle haben dich verlassen…“) und ihm vorhält, nicht der Jesus der Vorstadt zu sein, für den er sich hält, sondern nur ein weiterer Vertreter des „Idiot America“, das er selbst so kritisiert.

Jesus of Suburbia lebt wieder für sich allein auf der Straße. In Death of St. Jimmy, dem ersten Teil des Songs Homecoming, begeht St. Jimmy Selbstmord – Jesus of Suburbia löst sich von seinem Alter Ego. Er versinkt in Tagträume, erinnert sich an die Verspottungen von Whatsername („Nobody likes you …“) und beschließt, wieder nach Hause zurückzukehren.

Im letzten Song des Albums, Whatsername, fragt er sich, was aus seiner alten Liebe geworden ist, und kommt schließlich zu dem Entschluss, sie zu vergessen.

Singles

American Idiot

Als erste Single wurde im September 2004 der Titelsong des Albums, American Idiot, veröffentlicht. Er erreichte als erste Green-Day-Single eine Platzierung in den US-amerikanischen „Billboard Hot 100“.

Das Musikvideo wurde – wie alle Videos des Albums – von Samuel Bayer gedreht, der u. a. mit dem Video zu Nirvanas Smells Like Teen Spirit bekannt wurde. Es zeigt die Band in einem TV-Studio vor einem grün-weißen Sternenbanner.

Boulevard of Broken Dreams

Boulevard of Broken Dreams ist die bis heute erfolgreichste Single der Band. Erschienen im November 2004, erreichte sie Platz zwei der US-amerikanischen Singlecharts und wurde mit einem Grammy als „Beste Single des Jahres“ ausgezeichnet.

Das zugehörige Musikvideo gewann insgesamt sechs MTV Video Music Awards: „Video of the Year“, „Best Group Video“, „Best Rock Video“, „Best Direction“, „Best Editing“ und „Best Cinematography“.

Holiday

Die dritte Single, Holiday, erschien im März 2005. Dass der Song im Albumkonzept vor Boulevard of Broken Dreams spielt, wurde in den Musikvideos berücksichtigt – Boulevard of Broken Dreams fängt dort an, wo Holiday endet.

Auf der DVD Bullet in a Bible wird Holiday von Armstrong mit den Worten „This song is not anti-American, it’s anti-war!“ angekündigt.

Wake Me Up When September Ends

Im Song Wake Me Up When September Ends verarbeitet Armstrong den Tod seines Vaters im September 1982. Die Single erschien im Juni 2005 und brachte Green Day die zweite Top-10-Platzierung in den US-amerikanischen Charts.

Das Musikvideo, das im März 2004 in Los Angeles gedreht wurde, existiert in zwei Versionen, einer etwas längeren mit gesprochenen Dialogen, wofür die Musik unterbrochen wird, und einer gekürzten ohne. Das längere Video wurde in Deutschland teilweise mit deutschen Untertiteln während der Dialoge gezeigt. Im Video spielen die Schauspieler Evan Rachel Wood und Jamie Bell.[8]

Jesus of Suburbia

Als fünfte und letzte Single des Albums wurde im Oktober 2005 Jesus of Suburbia veröffentlicht. Da man die Albumversion des Songs mit über 9 Minuten Laufzeit als zu lang für das Radio empfand, wurde ein auf rund sechseinhalb Minuten gekürzter Radio Edit erstellt. Auf den Singles war jedoch die lange Albumversion enthalten.

Entsprechend existieren auch zwei Versionen des Musikvideos von Jesus of Suburbia, eine zwölfminütige Fassung mit Dialogen und ein zum Radio Edit passender Director’s Cut. Das Video zeigt Lou Taylor Pucci als St. Jimmy und Kelli Garner als seine Freundin Whatsername.

Kritik und Auszeichnungen

American Idiot wurde von den Kritikern überwiegend wohlwollend aufgenommen. Beim US-amerikanischen Dienst Metacritic liegt der Metascore nach 26 Kritiken bei 79 von 100 Punkten.

Alexander Cordas von Laut.de vergab vier von fünf Sternen und schrieb:[9]

„Neben dem Mut zu einem Konzeptalbum und der musikalischen Vielseitigkeit fällt die wieder gewonnene Songwriter-Stärke auf. So viele Singalongs und Tanzbodenbrecher wie auf "American Idiot" hatten Green Day selbst zu "Dookie"-Zeiten nicht im Programm.“

Alexander Cordas

Armin Linder von Plattentests.de gab dem Album acht von zehn Punkten:[10]

„Man muß sich mit "American idiot" beschäftigen. Nicht nur, um es zu verstehen. Sondern, weil es ein dickes Ausrufezeichen bedeutet, inhaltlich sowieso, aber erst recht musikalisch. Deshalb sind Green Day noch lange nicht die The Who des Punkrock. Aber die Besten unter den Guten. […] Dieses "American idiot" ist purer Zündstoff, weil es sich den Holzhammer erspart und nachhaltig wirkt.“

Armin Linder

Rolling Stone meint, American Idiot sei ein Durcheinander, wobei die individuellen Songs robust und ausdrucksstark genug seien, für sich allein zu funktionieren. Das Album erhielt viereinhalb von fünf Sternen:[11]

“American Idiot could have been a mess; in fact, it is a mess. […] But the individual tunes are tough and punchy enough to work on their own.”

Rob Sheffield

American Idiot erhielt einen Grammy als „Bestes Rockalbum“. Außerdem wurde das Album bei den MTV Europe Music Awards als „Bestes Album“ sowie bei den American Music Awards als „Favorite Album“ ausgezeichnet.

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
Ver­käu­fe
 Argentinien (CAPIF) 2× Platin80.000
 Australien (ARIA) 6× Platin420.000
 Belgien (BRMA) Platin50.000
 Brasilien (PMB) Gold50.000
 Dänemark (IFPI) 2× Platin80.000
 Deutschland (BVMI) 4× Platin800.000
 Europa (IFPI) 4× Platin(4.000.000)
 Finnland (IFPI) Gold23.113
 Frankreich (SNEP) Platin300.000
 Griechenland (IFPI) Platin20.000
 Irland (IRMA) 8× Platin120.000
 Italien (FIMI) 2× Platin100.000
 Japan (RIAJ) 2× Platin500.000
 Kanada (MC) Diamant1.000.000
 Mexiko (AMPROFON) Platin100.000
 Neuseeland (RMNZ) 4× Platin60.000
 Niederlande (NVPI) Gold40.000
 Österreich (IFPI) 2× Platin60.000
 Portugal (AFP) Gold10.000
 Schweden (IFPI) Platin60.000
 Schweiz (IFPI) 2× Platin80.000
 Spanien (Promusicae) Gold50.000
 Ungarn (MAHASZ) Gold10.000
 Vereinigte Staaten (RIAA) 6× Platin6.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI) 8× Platin2.400.000
Insgesamt 6× Gold
57× Platin
1× Diamant
12.313.113

Hauptartikel: Green Day/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Trivia

  • Das am 11. November 2005 erschienene Live-Album Bullet in a Bible entstand während der 2005er Tour zu American Idiot und enthält Live-Versionen diverser Songs des Albums.
  • Kurz nach der Veröffentlichung des Albums gab es bereits Spekulationen über eine mögliche Filmadaption des Stoffes. Am 4. September 2009 wurde das Musical American Idiot uraufgeführt.[12]
  • Whatsernames Stimme, die zu Anfang von Letterbomb kurz zu hören ist, wie sie Jesus of Suburbia verspottet („Nobody likes you…“) gehört der Ex-Bikini-Kill-Frontfrau Kathleen Hanna, die auch als Mitglied der Band Le Tigre, sowie als Riot-Grrrl-Aktivistin bekannt ist.
  • Jesus of Suburbias Heimatort Jingletown ist ein tatsächlich existierender Vorort im östlichen Teil von Oakland (Kalifornien), der Heimatstadt der Band. Dort wurden auch einige Teile des Albums aufgenommen. Seinen Spitznamen erhielt der Ort durch die portugiesischen Arbeiter der benachbarten Konservenfabrik, die früher, nachdem sie ihren Arbeitslohn erhalten hatten, auf dem Heimweg fröhlich mit dem Geld in ihren Taschen klimperten (engl. „to jingle“). Die heutige Bevölkerung von Jingletown besteht vorwiegend aus Lateinamerikanern. Vermutlich ist das Jingletown aus American Idiot jedoch nicht völlig mit dem realen identisch, sondern leitet sich auch als Wortspiel von dem Begriff Jingle ab, um die vorgespielte Idylle des Vororts zu symbolisieren.
  • Die Bastard-Pop-Interpreten DJ Party Ben und team9 veröffentlichten unter dem Pseudonym Dean Gray das Mash-up-Album American Edit, welches auf American Idiot aufgebaut ist.
  • Universal Studios und Playtone, die Produktionsfirma von Tom Hanks, arbeiten derzeit an einer Filmumsetzung des Musicals.[13][14]
  • Als Reaktion auf die Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten am 8. November 2016 sendete der Musiksender VIVA eine Stunde lang das Musikvideo zu American Idiot in Dauerschleife.[15]
  • In der Filmkomödie Peter Hase 2 – Ein Hase macht sich vom Acker des Regisseurs Will Gluck von 2021 erklingt der Song Boulevard of Broken Dreams, wenn der Protagonist, ein sprechender Hase namens Peter Hase, melancholisch durch eine Stadt spaziert.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. Green Day – American Idiot. In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 31. August 2023.
  3. a b c American Idiot Era 2004–2008 (Memento vom 8. Januar 2010 im Internet Archive)
  4. Consequence of Sound:Watch: Green Day debut “Cigarettes and Valentines” and “Olivia” (Memento des Originals vom 5. September 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/consequence.net (englisch)
  5. YesButNoButYes: Top 10 Albums You’ve Never Heard (englisch)
  6. Punknews.org: Videos: Green Day: „Cigarettes and Valentines“ (englisch)
  7. David Fricke: Q&A: Green Day's Mike Dirnt on Billie Joe Armstrong's Recovery. In: Rolling Stone. Wenner Media, 1. März 2013, abgerufen am 8. Mai 2017 (englisch).
  8. James Montgomery: It's A Dark Day For Green Day In Somber 'September' Video. In: MTV.com. 19. April 2005, abgerufen am 5. Oktober 2020 (englisch).
  9. laut.de: „laut.de-Kritik: Gegen die Kriegs-, Terror- und Hysterie-Hysterie“
  10. Plattentests.de: Rezension: Green Day – American Idiot
  11. Rolling Stone:American Idiot by Green Day (Memento desOriginals vom 9. September 2012 im Webarchiv archive.today)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rollingstone.com (englisch)
  12. rollingstone.com:Green Day’s “American Idiot” Musical To Debut September ‘09 (Memento desOriginals vom 26. April 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rollingstone.com, 30. März 2009 (englisch)
  13. Borys Kit: "American Idiot" movie lands at Universal. Reuters, 13. April 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2012; abgerufen am 13. April 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.reuters.com
  14. "American Idiot" movie confirmed – Tom Hanks producing, Michael Mayer directing. Green Day Authority, 13. April 2011, abgerufen am 13. April 2011 (englisch).
  15. Timo Niemeier: "American Idiot": Viva protestiert gegen Trump. In: DWDL.de. DWDL.de GmbH, 9. November 2016, abgerufen am 10. November 2016.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Green Day die im OTRS erhältlich sind/waren:

The Studio Albums 1990-2009 ¦ Nimrod. ¦ BBC Sessions ¦ American Idiot ¦ Dookie ¦ Saviors ¦ Father Of All Motherfuckers

Green Day auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Green Day [gɹiːn deɪ] ist eine US-amerikanische Rockband, mit der Anfang der 1990er Jahre das Punk-Revival begann. Ihr 1994 erschienenes drittes Studioalbum Dookie brachte der Band den internationalen Durchbruch und verkaufte sich allein in den USA mehr als 10 Millionen Mal.[1] Auch die Alben American Idiot (2004) und 21st Century Breakdown (2009) erreichten weltweit hohe Chartpositionen. Insgesamt haben sie etwa 75 Millionen Tonträger verkauft (Stand 2014).[2]

Werdegang

1987–1993

Im Jahr 1987 gründeten die damals 15-jährigen Schulfreunde Billie Joe Armstrong und Mike Dirnt die Punk-Band Sweet Children. Später stieß der Schlagzeuger Al Sobrante dazu, der dank der Erfahrungen mit seiner vorherigen Band Isocracy Auftritte für Sweet Children organisierte. So erlangte Sweet Children erste Popularität in der Punkszene von Berkeley, Kalifornien. Als die Band ein Konzert zusammen mit The Lookouts spielte, war deren Gründer Larry Livermore begeistert und holte die Band zu seinem Label Lookout! Records. Bevor dort 1989 die EP 1,000 Hours erschien, benannte sich die Band in Green Day um.[3] Der Name leitet sich von einem kalifornischen Slang-Begriff für einen Tag (Day) voller Langeweile ab, den man mit dem Rauchen von Marihuana (Green, deutsch Gras) totzuschlagen versucht. 1990 folgten das Album 39/Smooth und die EP Slappy. Diese drei Veröffentlichungen wurden 1991 in der Kompilation 1,039/Smoothed Out Slappy Hours zusammengefasst.

Al Sobrante verließ die Band 1990, um sich dem College und seiner Tochter zu widmen, sein Nachfolger wurde Tré Cool, der bereits Schlagzeuger bei den Lookouts war.

1992 veröffentlichte Green Day ihr zweites Album Kerplunk!, auf dem sich als Bonustracks auch vier Songs aus der Sweet Children-Ära befinden. In dem Song Dominated Love Slave, der von Tré Cool geschrieben wurde, spielt Tré Cool Gitarre und Billie Joe Armstrong Schlagzeug. Das Album war in Independent-Kreisen ein großer Erfolg. Dies machte das Major-Label Warner auf die Gruppe aufmerksam, und dessen Sublabel Reprise Records nahm Green Day unter Vertrag.

1994–2002

Billie Joe Armstrong (2013)
Mike Dirnt bei Rock im Park 2013
Tré Cool (2010)

1994 erschien ihr drittes Album Dookie. Es trug entscheidend dazu bei, das Punk-Revival einzuläuten und in den Mainstream zu bugsieren. Das Album hatte weltweit großen Erfolg, verkaufte sich über elf Millionen Mal und erreichte Diamant-Status in den USA. Die ausgekoppelten Singles Basket Case und When I Come Around waren sehr erfolgreich. Weitere Singles sind Welcome to Paradise, Longview und She. Das Video zu Longview wurde in der alten Wohnung von Armstrong und Dirnt gedreht. Mit Dookie begann die bis zu American Idiot (2004) andauernde Zusammenarbeit der Band mit dem Produzenten Rob Cavallo.

1995 war die Band drei Mal für den Grammy nominiert, gewann letztlich aber „nur“ einen für „Best Alternative Music Album“. Außerdem war das Video zu Basket Case für neun MTV Video Music Awards nominiert, inklusive „Video of the Year“. Im selben Jahr trat die Band auch auf dem Festival Woodstock II auf.

Das 1995 erschienene Nachfolgealbum Insomniac verkaufte sich aufgrund der Bekanntheit der Band relativ gut und erreichte in den USA Doppel-Platin-Status, konnte jedoch nicht an den Erfolg von Dookie anknüpfen. Single-Auskopplungen waren Stuck with Me, Geek Stink Breath, Brain Stew/Jaded und Walking Contradiction. Das Video zu Walking Contradiction brachte der Band eine Nominierung bei den MTV Video Music Awards für „Best Special Effects“ und für den Grammy ein.

Ihr fünftes Album Nimrod, das 1997 erschien, erreichte ebenfalls Doppel-Platin-Status. Das Album ist stilistisch vielfältig, unter anderem wurde eine akustische Gitarre eingesetzt. Es wurden die Singles Redundant, Hitchin’ a Ride, Nice Guys Finish Last und Good Riddance (Time of Your Life) ausgekoppelt. Good Riddance (Time of Your Life), eine Gitarren-Ballade, wird auch heute noch unter anderem auf Hochzeiten und Beerdigungen in Amerika gespielt. Das Video zu der Single gewann einen MTV Video Music Award für „Best Alternative Video“.

2000 erschien Warning, mit welchem es zum Stilwechsel der Band kam. So wandte sie sich vom Punk ab und zum Rock-Bereich hin. Single-Auskopplungen waren Minority, Warning, Waiting und Macy’s Day Parade. Bei den California Music Awards 2001 gewannen Green Day in allen acht Kategorien, in denen sie nominiert waren.

Nach Warning kam es zu einem Bruch bei Green Day, da keines der Bandmitglieder mit den Leistungen der anderen zufrieden war. Armstrong entwickelte eine Schreibblockade aufgrund der Angst, Dirnt und Cool würden seine Songs nur kritisieren und ablehnen, während die anderen beiden sich nicht als gleichberechtigte Mitglieder der Band anerkannt fühlten. Um die drohende Auflösung der Band abzuwenden, stellten sie sich einer Therapie, in der sie sich gegenseitig ihre Ängste und Gefühle offenbarten. „Zu erkennen, dass wir füreinander da sind, war eine große Sache“, meinte Cool.[4] Die Band fand wieder zusammen und begann mit der Arbeit an neuem Material.

In der Zwischenzeit erschien ein Best-of-Album (International Superhits!, 2001) und eine B-Seiten-Kompilation (Shenanigans, 2002). Wobei Shenanigans für einen Grammy für Espionage nominiert wurde.

2003–2008

Nachdem Green Day bereits 20 Lieder unter dem Arbeitstitel Cigarettes and Valentines aufgenommen hatten, wurden die Master Tapes aus dem Studio gestohlen. Anstatt das Album neu aufzunehmen entschloss sich die Band dazu, nochmal ganz von vorn anzufangen. Später bezeichnete Armstrong den Vorfall als „Glück im Unglück“, da das Material zwar gut, aber nicht „Maximum Green Day“ gewesen war.[5] Das Resultat des Neubeginns, American Idiot, stieg 2004 direkt von null auf eins in die US-amerikanischen Albumcharts ein und wurde international ein großer Erfolg. American Idiot ist eine Rockoper (ähnlich wie The Whos Quadrophenia), deren Geschichte als Musical adaptiert wurde und am 15. September 2009 im Berkeley Repertory Theatre Premiere feierte. Single-Auskopplungen waren American Idiot, Holiday, Boulevard of Broken Dreams, Wake Me Up When September Ends und Jesus of Suburbia.

Green Day wurden bei den MTV Video Music Awards 2005 in acht Kategorien nominiert und gewannen sieben der Preise, unter anderem den Award für das Video des Jahres, das beste Video männlicher Musikstars und das beste Rockvideo. Am 5. Februar 2005 traten Green Day bei den MTV Europe Music Awards 2005 auf, bei denen sie sogleich zwei Awards für das beste Album und für die beste Rockband gewinnen konnten.

In den Kategorien „Best Live Band“ und „Best Band on the Planet“ wählten die Leser von Kerrang und Kerrang.com Green Day auf Platz eins.

2005 veröffentlichten Green Day ihre zweite DVD nach International Supervideos, Bullet in a Bible. Sie zeigt das größte Konzert, das Green Day je gespielt haben. Es fand an zwei aufeinander folgenden Tagen in Milton Keynes, Großbritannien vor insgesamt 130.000 Zuschauern statt. Die DVD zeigt des Weiteren Einblicke ins Tourleben sowie einige Interview-Parts. Das komplette Live-Material ist zusätzlich als Audio-CD beigelegt.

2009–2011

Schriftzug bei 21st Century Breakdown

Fünf Jahre dauerte es, bis Green Day mit 21st Century Breakdown ein Nachfolgealbum zu American Idiot präsentierten. Das Album wurde am 15. Mai 2009 veröffentlicht und enthielt 18 Songs, die in drei Akte aufgeteilt waren: Akt I: Heroes and Cons, Akt II: Charlatans and Saints und Akt III: Horseshoes and Handgrenades. In Deutschland landete das Album gleich in der ersten Woche auf Platz eins der Deutschen Album-Charts. Als Singles erschienen Know Your Enemy, 21 Guns, 21st Century Breakdown und Last of the American Girls in Deutschland.

Das Video zu 21 Guns wurde bei den MTV Video Music Awards 2009 als „Best Rock Video“, „Best Direction in a Video“ und „Best Cinematography in a Video“ ausgezeichnet. Bei den MTV Europe Music Awards 2009, wo Green Day auch auftraten, gewannen sie den Preis als „Best Rock Act“. Außerdem erhielten sie 2009 den American Music Award als „Favourite Alternative Rock Artist“ und wurden bei den Grammy Awards 2010 für das Album 21st Century Breakdown mit einem Grammy in der Kategorie „Best Rock Album“ ausgezeichnet. Die Band spielte bei der Verleihung gemeinsam mit den Darstellern des Broadway-Musicals American Idiot ihren Song 21 Guns.

Von Juli 2009 bis Oktober 2010 befanden sich Green Day auf der 21st Century Breakdown World Tour und gaben über 130 Konzerte. Aus den beiden Auftritten in der Saitama Super Arena in der japanischen Stadt Saitama, am 23. und 24. Januar 2010 ging die Live-DVD/Blu-ray Awesome as Fuck hervor, die in Deutschland am 18. März 2011 erschien. Die der DVD beiliegende CD enthält Mitschnitte von verschiedenen Konzerten der Welttournee.

Am 10. Juni 2010 erschien das Konsolenspiel Green Day: Rock Band von Electronic Arts für drei verschiedene Konsolen. Der Spieler hat hier die Möglichkeit die drei Alben Dookie, American Idiot und 21st Century Breakdown durchzuspielen, wobei bei Letzterem zur Vervollständigung einige Spielinhalte heruntergeladen werden müssen. Die Bandmitglieder sind als spielbare Charaktere enthalten.

Universal Studios und Playtone, die Produktionsfirma von Tom Hanks, sicherte sich die Rechte an einer Filmumsetzung des American-Idiot-Musicals.[6] Im Oktober 2016 wurde bekannt, dass HBO zusammen mit Playtone an dem Film arbeitet. Michael Mayer, der Regisseur des Musicals soll auch bei der Verfilmung Regie führen. Das Drehbuch stammt von Dustin Lance Black. Billie Joe Armstrong soll die Hauptrolle spielen.[7]

Am 11. August 2011 spielten Green Day in der Tiki Bar in Costa Mesa, Kalifornien 16 neue Lieder. Unklar blieb, ob diese schon zu einem neuen Album gehören.[8]

2012–2015

Im Februar 2012 begannen Green Day, an ihrem neunten Studioalbum zu arbeiten.[9] Zwei Monate später erklärte die Band, dass sie statt eines Einzelalbums eine Albumtrilogie bestehend aus den Alben Uno, Dos und Tré veröffentlichen wird.[10] Nachdem 21st Century Breakdown gemeinsam mit Butch Vig produziert wurde, engagierten Green Day für die neuen Alben wieder Rob Cavallo, mit dem sie schon seit Dookie (1994) zusammenarbeiteten.[11] Die Alben erhielten gemischte Kritiken.[12] Daraufhin folgte die 99 Revolutions Tour in Europa und Nordamerika.

Am 19. April 2014 veröffentlichte Green Day das Album Demolicious. Die Kompilation enthält Demoaufnahmen von Liedern aus den Alben Uno, Dos und Tré sowie eine Akustik-Version des Songs Stay the Night und den bis dahin unveröffentlichten Song State of Shock.[13]

Nach über einem Jahr spielte Green Day wieder ein Konzert am 16. April 2015. Am 18. April wurde Green Day in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.[14] Ende 2014 wurde bekannt, dass Jason White an Mandel-Krebs erkrankt ist.[15]

Am 24. Dezember 2015 veröffentlichte Green Day den Song Xmas Time of the Year. Daraufhin kündigten sie an, dass an einem neuen Album gearbeitet wird.[16]

2016–2020

Green Day (2021). V. l. n. r.: Touring-Mitglied Jason White, Billie Joe Armstrong und Mike Dirnt

Am 11. August 2016 veröffentlichte Green Day die erste Single Bang Bang des Albums Revolution Radio.[17] Die Single erhielt positive Resonanzen. Daraufhin folgte die Veröffentlichung des Songs Revolution Radio und wenig später Still Breathing. Am 7. Oktober erschien Revolution Radio, welches positive Kritiken erhielt.

Anfang September 2016 gab Green Day bekannt, dass die Revolution Radio Tour geplant sei. Green Day spielt in Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland. Außerdem spielen sie in einigen Festivals, beispielsweise am Nova Rock 2017.

Am 17. November 2017 erschien die Kompilation Greatest Hits: God’s Favorite Band, welche unter anderem zwei neue Songs enthält.

Am 7. Februar 2020 erschien das Album Father of All Motherfuckers, das zehn Songs enthält und eine Spielzeit von 26:16 Minuten hat.[18] Schlagzeuger Tré Cool nannte das Album eine „Spaßplatte“.[19] Mit Graffitia und Father of All Motherfuckers enthalte es aber, so Sänger Billie Joe Armstrong, auch zwei politische Songs.[19] Mit dem Album Father of All Motherfuckers endete außerdem der Künstlervertrag mit Reprise Records.[20]

Seit 2021

Im Februar 2021 veröffentlichten Green Day ihre Single Here Comes the Shock.[21] Im Mai folgte die Single Pollyanna und im November 2021 veröffentlichte die Band das Lied Holy Toledo! für die Komödie Mark, Mary & Some Other People.[22][23] Mit Teasern auf ihren Social-Media-Kanälen deuteten Green Day die Arbeit an einem neuen Album mit dem Arbeitstitel 1972 an. Der Titel spielte auf das Geburtsjahr der drei Bandmitglieder an, die 2022 ihren 50. Geburtstag feierten. Die kurzen Teaservideos zeigten die Band bei Aufnahmen in einem Studio in London mit dem Produzenten Rob Cavallo, der bereits Dookie und American Idiot produzierte.[24] Die erste Single The American Dream Is Killing Me erschien am 24. Oktober 2023 zusammen mit der Ankündigung, dass das neue Album Saviors heißen wird.[25] Bis zur Veröffentlichung von Saviors am 19. Januar 2024 erschienen drei weitere Singles vorab: Look Ma, No Brains!, Dilemma und One Eyed Bastard.[26]

Nebenprojekte

2006 nahmen Green Day gemeinsam mit U2 als Hilfsprojekt nach dem Hurrikan Katrina das Skids-Cover The Saints Are Coming auf. Die Single erreichte Platz sechs in den deutschen Charts. Das Lied wurde außerdem auf der Kompilation U218 Singles veröffentlicht.

Zur 2007 erschienenen Kompilation Instant Karma: The Amnesty International Campaign to Save Darfur, auf welcher diverse Bands und Musiker Lieder von John Lennon interpretierten, steuerten Green Day den Titel Working Class Hero bei.

Green Day hatten einen Gastauftritt in Die Simpsons – Der Film (2007), wo sie das Simpsons-Titelthema von Danny Elfman interpretieren.

Seit Dezember 2007 treten die Mitglieder der Band zusammen mit Jason Freese, Jason White und Kevin Preston als Foxboro Hot Tubs in Erscheinung, die sich am Garage Rock der 1960er-Jahre orientieren. Im April 2008 erschien das Album Stop Drop and Roll!!!, gefolgt von einer kurzen Tour.

Im Jahr 2012 war Green Day Gegenstand einer speziell angepassten Variante des Computerspiels Angry Birds.[27]

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US RockTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
199039/Smooth
Lookout! Records
UK
Gold
Gold
UK
Erstveröffentlichung: 13. April 1990
Verkäufe: + 100.000
1992Kerplunk!
Lookout! Records
UK
Gold
Gold
UK
US
Platin
Platin
US
Erstveröffentlichung: 17. Januar 1992
Verkäufe: + 4.000.000[28]
1994Dookie
Reprise Records
DE4
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(63 Wo.)DE
AT4
Platin
Platin

(45 Wo.)AT
CH6
Gold
Gold

(40 Wo.)CH
UK13
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(114 Wo.)UK
US2
Diamant
Diamant

(116 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. Februar 1994
Verkäufe: + 20.000.000[29]
1995Insomniac
Reprise Records
DE12
Gold
Gold

(19 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(16 Wo.)AT
CH8
(12 Wo.)CH
UK8
Platin
Platin

(12 Wo.)UK
US2
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(40 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 1995
Verkäufe: + 3.151.350
1997Nimrod
Reprise Records
DE31
(5 Wo.)DE
AT28
(4 Wo.)AT
CH33
(3 Wo.)CH
UK11
Platin
Platin

(21 Wo.)UK
US10
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(70 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. Oktober 1997
Verkäufe: + 3.110.000
2000Warning
Reprise Records
DE21
(5 Wo.)DE
AT14
(5 Wo.)AT
CH11
(8 Wo.)CH
UK4
Platin
Platin

(21 Wo.)UK
US4
Gold
Gold

(25 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2000
Verkäufe: + 1.270.000
2004American Idiot
Reprise Records
DE3
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(76 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(100 Wo.)AT
CH1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(79 Wo.)CH
UK1
Achtfachplatin
×8
Achtfachplatin

(125 Wo.)UK
US1
Sechsfachplatin
×6
Sechsfachplatin

(143 Wo.)US
Rock5
(22 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 17. September 2004
Verkäufe: + 15.000.000[30]
200921st Century Breakdown
Reprise Records
DE1
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(57 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(67 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(27 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(39 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(38 Wo.)US
Rock1
(32 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 15. Mai 2009
Verkäufe: + 2.421.386
2012¡Uno!
Reprise Records
DE3
Gold
Gold

(14 Wo.)DE
AT1
Gold
Gold

(13 Wo.)AT
CH4
(9 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(14 Wo.)UK
US2
(16 Wo.)US
Rock2
(16 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 25. September 2012
Verkäufe: + 380.000
¡Dos!
Reprise Records
DE4
(7 Wo.)DE
AT3
(7 Wo.)AT
CH8
(6 Wo.)CH
UK10
Gold
Gold

(11 Wo.)UK
US9
(9 Wo.)US
Rock3
(9 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 13. November 2012
Verkäufe: + 100.000
¡Tré!
Reprise Records
DE17
(7 Wo.)DE
AT8
(6 Wo.)AT
CH14
(5 Wo.)CH
UK31
Silber
Silber

(4 Wo.)UK
US13
(8 Wo.)US
Rock3
(6 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 11. Dezember 2012
Verkäufe: + 60.000
2016Revolution Radio
Reprise Records
DE2
(13 Wo.)DE
AT4
(11 Wo.)AT
CH2
(14 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(14 Wo.)UK
US1
(15 Wo.)US
Rock1
(17 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2016
Verkäufe: + 125.000
2020Father of All Motherfuckers
Reprise Records
DE2
(4 Wo.)DE
AT2
(4 Wo.)AT
CH1
(6 Wo.)CH
UK1
(4 Wo.)UK
US4
(3 Wo.)US
Rock1
(3 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 7. Februar 2020
2024Saviors
Reprise Records
DE2
(5 Wo.)DE
AT2
(6 Wo.)AT
CH3
(6 Wo.)CH
UK1
(4 Wo.)UK
US4
(3 Wo.)US
Rock1
(2 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 19. Januar 2024

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Auszeichnungen (Auswahl)

  • American Music Awards
    • 2005: „Favorite Alternative Artist“ und „Favorite Pop/Rock Album“ (American Idiot)
    • 2009: „Favorite Alternative Rock Artist“
  • Billboard Music Awards
    • 2005: Billboard 200 Album Group of the Year
    • 2005: Pop Group of the Year
    • 2005: Hot 100 Group of the Year
    • 2005: Rock Artist of the Year
    • 2005: Rock Single of the Year (Boulevard of Broken Dreams)
    • 2005: Modern Rock Artist of the Year
  • Bravo Otto
    • 1995: „Band Rock“ in Bronze
    • 2005: „Band Rock“ in Silber
  • Brit Awards
    • 2006: „Best International Album“ (American Idiot) und „Best International Group“
  • ECHO
    • 2005: „Gruppe International“
    • 2010: „Bester Rock / Alternative / Heavy Metal International“
  • Grammy Awards
    • 1995: „Bestes Alternative-Album“ (Dookie)
    • 2005: „Bestes Rock-Album“ (American Idiot)
    • 2006: „Single des Jahres“ (Boulevard of Broken Dreams)
    • 2010: „Bestes Rock-Album“ (21st Century Breakdown)
    • 2011: „Bestes Musical-Show-Album“ (American Idiot: The Original Broadway Cast Recording)
  • MTV Video Music Awards
    • 1998: „Best Alternative Video“ (Good Riddance (Time of your Life))
    • 2005: „Video of the Year“, „Best Group Video“, „Best Rock Video“, „Best Direction“, „Best Editing“ und „Best Cinematography“ (alle für Boulevard of Broken Dreams) sowie „Viewer’s Choice“ (American Idiot)
    • 2009: „Best Rock Video“, „Best Cinematography“ und „Best Direction“ (alle für 21 Guns)

Literatur

Weblinks

Commons: Green Day – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Gold & Platinum. Recording Industry Association of America, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  2. Patrick Ryan: Green Day, Nine Inch Nails among Rock Hall nominees. In: USA Today. Gannett, 9. Oktober 2014, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  3. Green Day Biography. In: The Green Day Authority. Abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  4. Matt Hendrickson: Green Day and the Palace of Wisdom. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 24. Februar 2005, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  5. Wanna Hear The Lost VU Record? In: Rolling Stone. Jann Wenner, 5. Januar 2007, archiviert vom Original am 28. April 2009; abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  6. Borys Kit: "American Idiot" movie lands at Universal. Reuters, 13. April 2011, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  7. Jack Giroux: HBO is Making Green Day’s ‘American Idiot’ Movie. In: /Film. 7. Oktober 2016, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  8. Green Day plays an entire set of new songs at surprise show in California. In: The Green Day Authority. 12. August 2011, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  9. Green Day start recording new album. In: louderthanwar.com. 21. Februar 2012, abgerufen am 9. März 2024 (englisch).
  10. Simone Schellmann: Green Day: Albumtrilogie „Uno, Dos, Tré“ kommt im Herbst. In: Musikmarkt. 1. Juni 2012, archiviert vom Original am 9. September 2012; abgerufen am 7. Oktober 2016.
  11. Green Day in the studio recording a trilogy of albums! In: maytherockbewithyou.com. 12. April 2012, abgerufen am 9. März 2024 (englisch).
  12. Green Day. In: Metacritic. Abgerufen am 6. Oktober 2016 (englisch).
  13. Matt Crane: Green Day to release demo LP ‘Demolicious’ for Record Store Day. In: Alternative Press. Abgerufen am 6. Oktober 2016 (englisch).
  14. Read Fall Out Boy's Loving Green Day Tribute at Rock and Roll Hall of Fame. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 18. April 2015, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  15. Fabian Broicher: Green Day: Gitarrist Jason White an Krebs erkrankt. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 8. Dezember 2014, abgerufen am 7. Oktober 2016.
  16. Daniel Kreps: Hear Green Day's Festive Punk Anthem 'Xmas Time of the Year'. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 24. Dezember 2015, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch).
  17. Green Day teilen neuen Song „Bang Bang“. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 11. August 2016, abgerufen am 7. Oktober 2016.
  18. Bernd Haasis: Neues Album von Green Day: Punkrock oder nicht? - Kultur. In: stuttgarter-nachrichten.de. 6. Februar 2020, abgerufen am 5. März 2024.
  19. a b https://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Eine-krasse-Angewohnheit-der-Punk-Band-Green-Day-Sie-probt-id56659906.html
  20. Green Day Talks New Music, Announces Hella Mega Tour With Fall Out Boy And Weezer. 2019, abgerufen am 19. Januar 2024 (englisch).
  21. Green Day veröffentlichen neuen Song „Here Comes The Shock“. In: Rolling Stone. 22. Februar 2021, abgerufen am 19. Januar 2024 (deutsch).
  22. Dennis Drögemüller: Green Day veröffentlichen neuen Song "Pollyanna". In: visions.de. 18. Mai 2021, abgerufen am 19. Januar 2024 (deutsch).
  23. Condé Nast: Green Day Share New Song “Holy Toledo!” In: pitchfork.com. 5. November 2021, abgerufen am 19. Januar 2024 (amerikanisches Englisch).
  24. Album 14. In: greenday.fm. Abgerufen am 19. Januar 2024 (amerikanisches Englisch).
  25. Green Day Announce New Album 'Saviors', Share New Single "The American Dream Is Killing Me": Listen. In: Stereogum. 24. Oktober 2023, abgerufen am 19. Januar 2024 (englisch).
  26. Jon Blistein: Green Day Dissect the Dark Side of Nostalgia on 'One Eyed Bastard'. In: Rolling Stone. 5. Januar 2024, abgerufen am 19. Januar 2024 (amerikanisches Englisch).
  27. Annika Demgen: Angry Birds: Green Day Special Edition auf Facebook. In: netzwelt. 21. August 2012, abgerufen am 7. Oktober 2016.
  28. Sam Sutherland: Longview From Gilman Street. In: Exclaim! 22. Mai 2009, abgerufen am 9. Dezember 2016 (englisch).
  29. Adam Chandler: Green Day’s Album ’Dookie’ Is 20 Years Old Today. In: YahooMusic. 1. Februar 2014, abgerufen am 9. Oktober 2016 (englisch).
  30. Molly Kordares: Green Day Takes Broadway with "American Idiot". In: CBS News. 20. April 2010, abgerufen am 19. November 2016 (englisch).