Gregory Porter ¦ Be Good

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2LP (Album, Gatefold) + CD

Nicht vorrätig

GTIN: 0885150337967 Artist: Genre & Stil:

Zusätzliche Information

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Inhalt

,

Label

Release

Veröffentlichung Be Good:

2012

Hörbeispiel(e) Be Good:

Be Good auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Professional ratings
Aggregate scores
SourceRating
Metacritic89/100[2]
Review scores
SourceRating
AllMusic[3]
The Guardian[4]
Jazzwise[5]
Time Out Dubai5/5[6]

Be Good is the second studio album by American jazz musician Gregory Porter. It was released through Motéma Music on 15 February 2012.[7] The album charted in Belgium, France and the Netherlands.

Reception

John Fordham of The Guardian commented that Porter's live shows in London "balanced plenty of fizzing, fast music and jazz acrobatics with the honeyed tones of Nat King Cole [...] Much of this largely self-penned set operates at more of a smoulder, exploring that distinctive kind of mellow innocence in Porter's articulate lyrics. However, after half-a-dozen lovesongs and mother-cherishing acclamations (including the lullaby-like title track), a little more muscle becomes desirable."[4] Chris Nickson of AllMusic stated: " It's a daring move, and one that works as it showcases the tenderness in his voice, with an almost liquid quality in the singing, the emotions hinted at rather than laid out. It's a superb climax to a disc that should certainly help Porter's star rise even further."[3]

Track listing

All songs written by Gregory Porter, except where noted.

No.TitleLength
1."Painted on Canvas"4:45
2."Be Good (Lion's Song)"6:26
3."On My Way to Harlem"7:40
4."Real Good Hands"4:50
5."The Way You Want to Live"4:24
6."When Did You Learn"4:19
7."Imitation of Life" (Sammy Fain, Paul Francis Webster)3:00
8."Mother's Song"6:59
9."Our Love"3:31
10."Bling Bling"6:00
11."Work Song" (Nat Adderley, Oscar Brown Jr.)6:34
12."God Bless the Child" (Arthur Herzog Jr., Billie Holiday)3:34
Total length:1:02:02

Personnel

  • Gregory Porter - vocals
  • Chip Crawford - piano (all tracks, except 12)
  • Aaron James - bass (exc. 7, 12)
  • Emanuel Harrold - drums (exc. 7, 12)
  • Yosuke Sato - alto saxophone (2, 3, 6, 8–11)
  • Tivon Pennicott - tenor saxophone (2–4, 8, 10, 11)
  • Keyon Harrold - trumpet (2–4, 8, 10, 11)
  • Kamau Kenyatta - horn arrangements (2–4, 8, 11)
Production
  • Brian Bacchus - production
  • Mike Marciano - recording
  • Liberty Ellman - mixing and mastering
  • Rebecca Meek - art direction, design
  • Vincent Soyez - photography

Charts

Weekly charts

Chart (2012)Peak
position
Belgian Albums (Ultratop Flanders)[8]149
Belgian Albums (Ultratop Wallonia)[9]183
Dutch Albums (Album Top 100)[10]10
French Albums (SNEP)[11]144

Release history

RegionDateFormatLabel
United Kingdom15 February 2012[7]Digital downloadMotéma

References

  1. ^ a b c Nickson, Chris. "Be Good - Gregory Porter". AllMusic.
  2. ^ "BE GOOD by Gregory Porter". Metacritic. Retrieved 3 July 2018.
  3. ^ a b Chris, Nickson. "Gregory Porter: Be Good". Allmusic. Retrieved 3 July 2018.
  4. ^ a b Fordham, John (16 February 2012). "Gregory Porter: Be Good – review". The Guardian. Retrieved 3 July 2018.
  5. ^ "GREGORY PORTER – BE GOOD ★★★★★". Jazzwise. December 2, 2015.
  6. ^ Flynn, Mike (20 March 2012). "Gregory Porter album review: Be Good". Time Out Dubai. Retrieved 3 July 2018.
  7. ^ a b "Be Good by Gregory Porter". Apple Music.
  8. ^ "Ultratop.be – Gregory Porter – Be Good" (in Dutch). Hung Medien.
  9. ^ "Ultratop.be – Gregory Porter – Be Good" (in French). Hung Medien.
  10. ^ "Dutchcharts.nl – Gregory Porter – Be Good" (in Dutch). Hung Medien.
  11. ^ "Lescharts.com – Gregory Porter – Be Good". Hung Medien.


Artist(s)

Veröffentlichungen von Gregory Porter die im OTRS erhältlich sind/waren:

All Rise ¦ Still Rising: The Collection ¦ Still Rising ¦ Water ¦ Be Good

Gregory Porter auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Gregory Porter, Kongsberg Jazzfestival 2018
Bild: Tore Sætre

Gregory Porter (* 4. November 1971 in Sacramento, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Sänger und Komponist des Jazz mit Einflüssen von Soul, Gospel und Rhythm & Blues.

Leben und Wirken

Porter wuchs in Bakersfield auf. Als Kind sang er mit seiner Mutter in der Kirche Gospel. Zu seinen frühen Einflüssen zählen außerdem Soul und Rhythm & Blues. Als Vorbilder nannte er Nat King Cole, Leon Thomas und Nina Simone.[1] Er hatte ein Football-Stipendium für die San Diego State University, musste aber wegen einer Schulterverletzung seine Karriere beenden. Er gehörte im Jahr 1999 als Sänger zur Besetzung der Broadway-Show It Ain’t Nothin’ But the Blues. Der Bariton trat im Raum San Diego auf und machte bei einem Nat-King-Cole-Tribute von Hubert Laws auf sich aufmerksam. Er lebt in Bakersfield.

Porter hatte im Jahr 2010 seinen Durchbruch mit seinem Debütalbum Water (Motéma Music), das von Kamau Kenyatta produziert und für den Grammy nominiert wurde (Best Jazz Vocal). Im Jahr 2012 folgte das Album Be Good (ebenfalls für einen Grammy nominiert in der Crossover-Rhythm-&-Blues-Kategorie) mit den Single-Auskopplungen Be Good (Lion’s Song), On My Way to Harlem und Real Good Hands. Dieses Album wurde von Kamau Kenyatta und Brian Bacchus produziert, der u. a. mit Steve Turre und Randy Weston zusammenarbeitete, an Terry Calliers Comeback beteiligt war sowie als A&R-Manager an Norah Jones’ Debütalbum Come Away with Me.[2]

In seinen Liedern thematisiert Porter auch das Rassenproblem in den USA (sein eigener Bruder wurde 1980 angeschossen, als er sich nach Porters Worten in einem überwiegend „weißen“ Stadtviertel aufhielt, und auch seine Familie wurde in dieser Zeit Opfer rassistischer Ausschreitungen).[1]

Porter trat nach seinem Plattenerfolg bei vielen großen Jazzfestivals auf, so 2011 auf dem Elbjazz-Festival (auch 2014) und dem Blue Note Jazz Festival, 2012 auf dem Chicago Jazz Festival, dem Charlie Parker Festival und dem North Sea Jazz Festival.[3] Er ist auch in England populär, seit ihn 2011 und 2012 Georgia Mancio zu ihrem Revoice Festival holte und er Auftritte mit Jamie Cullum hatte.

2013 erhielt er einen Vertrag bei Blue Note Records, wo im selben Jahr sein drittes Album Liquid Spirit veröffentlicht wurde.[4] Mit Liquid Spirit schaffte er international seinen Durchbruch. Es platzierte sich weltweit in den Charts und kam insbesondere in Deutschland und den Niederlanden sogar bis in die Top Ten. Im September 2013 trat er beim Kulturfestival Kunstflecken auf.

Ende 2013 trat Porter in Max Herres MTV Unplugged Kahedi Radio Show auf und sang mit ihm die Titel Vida und So wundervoll. Im Mai 2014 wurde eine Begegnung von ihm und Cassandra Wilson in Harlem bei arte gesendet.[5] 2016 trat er bei Inas Nacht auf. Im Dezember desselben Jahres sang er ein Duett mit Helene Fischer in deren Weihnachtsshow.[6] Zu hören war er auch als Gastvokalist („Don’t Misunderstand“) auf Jimmy Heaths Album Love Letter (2020).

Gregory Porter (2013)

Mit seinem vierten Album Take Me to the Alley, das 2016 bei Blue Note erschien, konnte er seinen Erfolg fortsetzen. 2017 folgte sein Tributalbum Nat King Cole & Me.

Porters Markenzeichen ist eine dunkle Ballonmütze über einem Schlauchschal, der den gesamten Kopf mit Ausnahme des Gesichtes verhüllt. Dieser verdeckt Narben, die er von Hautoperationen im Alter von sieben oder acht Jahren zurückbehielt. Zunächst musste er ihn aus medizinischen Gründen tragen, was er schließlich beibehielt.[7]

Musikalischer Stil

Seine Begleitband bietet jazzigen Mainstream, in den sein „cremig klingender“ Bariton nah an die Texte gebundenen Legatogesang bettet. Der Musikkritiker[8] des Wiener Standard lobt bei ihm Intensität, „herb-sanften Sound, elastische Phrasierung und souveränes Timing“.[9]

Preise und Auszeichnungen

Porter wurde 2013 mit dem Down Beat Poll in der Kategorie Rising Star als Jazzmusiker des Jahres und als bester Sänger ausgezeichnet. 2014 wurde er Jazzmusiker des Jahres in den Down Beat Kritiker-Polls und bester Sänger im Kritiker Poll sowohl bei etablierten Künstlern als auch in der Rising Star Kategorie. Für seine Alben Liquid Spirit und Take Me to the Alley bekam er 2014 und 2017 den Grammy für das beste Jazz-Gesangsalbum des Jahres. 2014 erhielt er zudem einen ECHO Jazz in der Kategorie bester internationaler Sänger/in, sowie 2015 und 2017 in der Kategorie Bestseller des Jahres.

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
2010Water
Motéma Music
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2010
2012Be Good
Motéma Music
Erstveröffentlichung: 15. Februar 2012
2013Liquid Spirit
Blue Note
DE8
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(70 Wo.)DE
AT25
Platin
Platin

(32 Wo.)AT
CH63
(6 Wo.)CH
UK9
Platin
Platin

(100 Wo.)UK
US187
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. September 2013
Verkäufe: + 655.000
2016Take Me to the Alley
Decca, Blue Note
DE8
(18 Wo.)DE
AT11
(14 Wo.)AT
CH11
(4 Wo.)CH
UK5
Gold
Gold

(28 Wo.)UK
US82
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. Mai 2016
Verkäufe: + 100.000
2017Nat “King” Cole & Me
Decca, Blue Note
DE17
(10 Wo.)DE
AT5
(8 Wo.)AT
CH22
(3 Wo.)CH
UK3
Gold
Gold

(16 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2017
Verkäufe: + 100.000
2020All Rise
Decca, Blue Note
DE8
(8 Wo.)DE
AT3
(7 Wo.)AT
CH9
(6 Wo.)CH
UK3
(6 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 28. August 2020

Literatur

Weblinks

Commons: Gregory Porter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. a b Josef Engels, Mit Gospel und Soul gegen brennende Kreuze, Die Welt, 8. September 2013
  2. Vgl. Brian Bacchus-Eintrag bei Discogs.com
  3. North Sea Jazz Festival 2012
  4. Album-Premiere Gregory Porter: Und dann flippten die Leute aus, Der Spiegel 27. August 2013
  5. Durch die Nacht mit Gregory Porter und Cassandra Wilson (Memento des Originals vom 25. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arte.tv, arte, 4. Mai 2014
  6. „Die Helene Fischer-Show“ mit Tom Jones, Gregory Porter, Olly Murs und Grace Capristo / ZDF präsentiert die große Personality-Show am ersten Weihnachtsfeiertag: ZDF Presseportal. In: presseportal.zdf.de. Abgerufen am 25. Dezember 2016.
  7. David Hughes: Why does Gregory Porter wear a hat? The jazz singer’s trademark headgear explained. In: i. 24. August 2020, abgerufen am 7. Dezember 2023 (englisch).
  8. Ljubisa Tosic im Gespräch mit Mathias Rüegg. In: www.porgy.at. Porgy & Bess, 7. Dezember 2017, abgerufen am 9. Dezember 2018.
  9. Ljubisa Tosic: Gregory Porters Tagtraum von einer besseren Welt, Der Standard vom 24. November 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.