Hecht
Allgemeine Informationen
HerkunftLuzern, Schweiz
Genre(s)Pop-Rock
Gründung2000 als Seng
Websitewww.hechtimnetz.ch
Gründungsmitglieder
Stefan Buck
Christoph Schröter
Aktuelle Besetzung
Stefan Buck
Christoph Schröter
Chris Filter
Philipp Morscher
Daniel Gisler
Ehemalige Mitglieder
Rolf Furrer
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1][2]
Wer zerscht s’Meer gsehd
 CH7210.06.2012(3 Wo.)
Adam + Eva
 CH5 
Gold
Gold
06.09.2015(56 Wo.)
Oh Boy
 CH218.03.2018(54 Wo.)
Live im Hallenstadion
 CH512.01.2020(3 Wo.)
Hecht for Life
 CH1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link17.04.2022(…Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufig/2022 Wo.)
Singles[1][2]
Charlotta
 CH76 
Gold
Gold
09.04.2017(4 Wo.)
Kawasaki
 CH2626.11.2017(30 Wo.)
Heicho
 CH8322.07.2018(2 Wo.)
Besch ready für die Liebi vo mer?
 CH908.09.2019(25 Wo.)
Nur 1 Minute
 CH2808.11.2020(1 Wo.)
Prosecco
 CH4920.06.2021(1 Wo.)
Nimm mech i Arm
 CH8928.11.2021(1 Wo.)

Hecht ist eine Schweizer Rockpopband, die in Mundart singt.

Bandgeschichte

Stefan Buck und Christoph Schröter stammen aus dem Luzerner Seetal[3] und kennen sich von Jugend an. Zusammen mit Rolf Furrer gründeten sie um 2000 die Band «Seng». Lange Zeit spielten sie englische Musik, die sie selbst schrieben. Anfang der 2010er begannen sie, es mit Schweizer Mundart zu probieren[4]. Die Band gründeten sie in Luzern, wobei die Bandmitglieder inzwischen in Zürich leben.[5]

2011 wurde die Band um Philipp Morscher und Daniel Gisler erweitert und in Hecht umbenannt. Ihr erster Mundartsong Tänzer und das Lied 24 Bilder erschienen noch im selben Jahr, ebenso die EP Revier Songs. Als Support von Baschi und 77 Bombay Street erlangten sie weitere Bekanntheit. Sie produzierten das Debütalbum Wer zerscht s’Meer gsehd und im Mai 2012 wurde es veröffentlicht.[6] Es erreichte Platz 72 der Schweizer Hitparade. Bei den Swiss Music Awards wurden sie daraufhin als Best Talent National ausgezeichnet.

2015 lieferten sie den offiziellen Song für SRF bewegt, eine einwöchige Gesundheitsaktion des Schweizer Radios (SRF 1 und SRF 3) mit den Schweizer Bundesämtern für Gesundheit, Sport und Energie.[7][8]

Am 28. August 2015 veröffentlichten Hecht ihr zweites Album Adam + Eva. Es stieg auf Platz 5 der Albumcharts ein.[1] Am 9. März 2018 erschien mit Oh Boy das dritte Album der Band, das Platz 2 der Hitparade erreichte. Radio Pilatus schrieb dazu: «Trockene Riffs, eingängige Mundart-Texte und dazu Melodien, die sich unweigerlich im Gedächtnis festkrallen … das gilt auch auf ihrem neuesten Werk ‹Oh Boy›.»[9]

Als Markenzeichen von Hecht gelten ihre originell gestalteten Musikvideos und energiegeladenen Konzert-Recap-Videos. Weiter fallen die Bandmitglieder durch ihre Tanzeinlagen und einstudierten Choreografien an Konzerten und in Musikvideos auf. Unter anderem arbeitet Hecht mit dem Zürcher Filmproduzenten Claude Gabriel[10] zusammen, welcher auch die letzten zwei Musikvideos zum Song „Heicho[11]“ und „Kawasaki[12]“ realisiert hat.

Am 28. Oktober 2019 spielten sie ihr bislang grösstes Konzert im Zürcher Hallenstadion. Die Vorbereitung wurde in einer Filmdokumentation begleitet, die am 24. November 2019 auf dem Fernsehsender SRF 1 ausgestrahlt wurde.[13]

Mitglieder

Stefan Buck komponiert und schreibt alle Lieder der Band und ist deren Frontman und Sänger und spielt Gitarre. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Albisrieden. Christoph Schröter ist der Gitarrist der Band. Er ist mit Stefan Buck im gleichen Dorf im Luzerner Seetal aufgewachsen. Er hat an der ETH Zürich Maschinenbau und Biomedizintechnik studiert und arbeitet in diesem Beruf. Daniel Gisler (* 1981 in Zürich) wohnt in Winterthur und ist der Keyboarder von Hecht. Er hat in Zürich Geografie studiert, mit einem Masterdiplom abgeschlossen und arbeitet als Consultant in diesem Beruf. Daneben ist er auch seit deren Gründung 2003 der Keyboarder der Winterthurer Indie-Pop-Band My Name Is George. Chris Filter ist der Schlagzeuger und Philipp Morscher ist Lehrer und der Bassist.

Diskografie

Alben

  • Revier Songs (EP, 2012)
  • Wer zerscht s’Meer gsehd (2012)
  • Adam + Eva (2015)
  • Oh Boy (2018)
  • Live im Hallenstadion (2020)

Lieder

  • Tänzer (2011)
  • 24 Bilder (2011)
  • Tanze tanze (2012)
  • See springe (2012)
  • Gymnastique (2015)
  • Adam + Eva (2015)
  • Charlotta (2015)
  • Brissago (2016)
  • Fiji (2016)
  • Kawasaki (2017)
  • Besch ready für die Liebi vo mer? (2019)
  • Prosecco (2021)

Auszeichnungen

Weblinks

Quellen

  1. a b c Chartdiskografie Schweiz
  2. a b Auszeichnungen: CH
  3. Sie müssen nicht – sie wollen, Michael Graber, Neue Luzerner Zeitung Online, 24. August 2015
  4. Auf dem Sprung zum Erfolg, Aurelia Forrer und NB, Schweizer Illustrierte, 31. Mai 2013
  5. Stefan Buck von Hecht: «Oasis haben uns extrem geprägt». In: Schaffhauser Nachrichten, 6. April 2018
  6. Hecht bei mx3 (Eintrag inklusive Biografie), abgerufen am 13. September 2015
  7. «SRF bewegt» – Alle Infos zur Bewegungsaktion (Memento des Originals vom 15. Juni 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.srf.ch, SRF, 10. Juni 2015
  8. Neue Single von der Band «Hecht» (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.energy.ch, Radio NRJ, 12. Mai 2015
  9. Album der Woche: Hecht mit «Oh Boy». Radio Pilatus, 22. März 2018
  10. Claude Gabriel | Video | Region Zürich. Abgerufen am 28. September 2018 (englisch).
  11. HECHT: HECHT - Heicho. 9. Juni 2018, abgerufen am 28. September 2018.
  12. HECHT: HECHT - Kawasaki. 14. Dezember 2017, abgerufen am 28. September 2018.
  13. Hecht – Abenteuer Hallenstadion. Dokumentation, SRF 1, 2019, 82 Min.