Iron Butterfly ¦ In-A-Gadda-Da-Vida

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LP (Album)

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GTIN: 0603497837106 Artist: Genres & Stile: , , ,

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Veröffentlichung In-A-Gadda-Da-Vida:

1968

Hörbeispiel(e) In-A-Gadda-Da-Vida:

In-A-Gadda-Da-Vida auf Wikipedia (oder andere Quellen):

In-A-Gadda-Da-Vida ist ein Rock-Album der Band Iron Butterfly aus dem Jahr 1968. Mit über 30 Millionen verkauften Exemplaren ist das Album, das das gleichnamige Titelstück enthält, auch das erfolgreichste der Band.[1][2] Es ist das weltweit meistverkaufte Album im Genre Psychedelic Rock und befindet sich auch unter den weltweit meistverkauften Musikalben. Mehr als zweieinhalb Jahre (140 Wochen) stand das Album in den Billboard 200,[3] davon 81 Wochen in den Top Ten – zeitweilig sogar zusammen mit dem Nachfolgealbum Ball.

Bis 1993 verkaufte es sich über vier Millionen Mal und wurde dafür von der RIAA mit Vierfach-Platin ausgezeichnet.[4]

Nach dem ersten Album Heavy verließen Bassist Jerry Penrod, Sänger Darryl DeLoach und Gitarrist Danny Weis – er wechselte zu Rhinoceros – die Ursprungsbesetzung und wurden mit diesem Album durch Erik Brann an der Gitarre und Lee Dorman am Bass ersetzt. Außer Termination wurden alle Songs von Doug Ingle geschrieben.

Titelliste

Singleveröffentlichungen in Fettschrift markiert

# (LP)TitelKomponistLänge
A 1/1Most Anything You WantIngle3:44
A 2/2Flowers and BeadsIngle3:09
A 3/3My MirageIngle4:55
A 4/4TerminationBrann, Dorman2:53
A 5/5Are You Happy?Ingle4:29
B 1/6In-A-Gadda-Da-VidaIngle17:03

In-A-Gadda-Da-Vida Deluxe Edition

Im Jahr 1995 veröffentlichten Iron Butterfly dieses erfolgreichste Album ihrer Karriere unter dem Titel In-A-Gadda-Da-Vida Deluxe Edition neu auf CD. Die Bearbeitung entstand aufgrund der Wiederentdeckung alter Originalaufnahmen. Ergänzt wurde diese Wiederveröffentlichung durch zwei Bonustitel (Live- und Singleversion von In-A-Gadda-Da-Vida) und ein ausführliches 36-seitiges Booklet mit vielen seltenen oder bis dato unveröffentlichten Fotos. Außerdem erhielt das Cover ein Wackelbild eines flatternden Schmetterlings und der dazu spielenden Band.

Die Liveversion wurde erstmals auf der B-Seite der 1970 erschienenen LP Iron Butterfly Live veröffentlicht. Sie unterscheidet sich von der Studioversion vor allem durch Doug Ingles zirka einminütiges ruhig-melodisches Orgelspiel-Intro, das an Kirchenmusik erinnert. Darauf folgt In-A-Gadda-Da-Vida in üblicher Länge.

Titelliste

Bonustitel in Fettschrift markiert

#TitelLänge
1Most Anything You Want3:44
2Flowers and Beads3:05
3My Mirage5:15
4Termination3:00
5Are You Happy4:27
6In-A-Gadda-Da-Vida17:05
7In-A-Gadda-Da-Vida (Live)18:52
8In-A-Gadda-Da-Vida (Single Version)2:57

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Miriam Coleman, Miriam Coleman: Iron Butterfly Bassist Lee Dorman Dead at 70. In: Rolling Stone. 22. Dezember 2012, abgerufen am 8. Juli 2021 (amerikanisches Englisch).
  2. Miriam Coleman: Iron Butterfly Bassist Lee Dorman Dead at 70. In: Rolling Stone. 22. Dezember 2012 (rollingstone.com [abgerufen am 8. Juli 2021]).
  3. Joel Whitburn: The Billboard Albums. 6th Edition. Record Research, 2006, ISBN 0-89820-166-7
  4. Iron Butterfly. In: RIAA-Datenbank.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Iron Butterfly die im OTRS erhältlich sind/waren:

Don't Look Down On Me ¦ In-A-Gadda-Da-Vida

Iron Butterfly auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Iron Butterfly ist eine US-amerikanische Rockband, die 1966 in San Diego gegründet wurde und 1968 mit ihrem Album In-A-Gadda-Da-Vida und dem gleichnamigen Titelstück Weltruhm erlangte.

Geschichte

Das Debütalbum Heavy erschien 1968 und verblieb fast ein ganzes Jahr in den Charts. Kurz danach verließen die Gründungsmitglieder DeLoach, Penrod und Weis die Band. Penrod und Weis gründeten die Band Rhinoceros.

Einer der Klassiker der Rockmusik entstand eher zufällig am 27. Mai 1968 im New Yorker Tonstudio Ultrasonic Sound. Toningenieur Don Casale ließ zum Soundcheck das Band mitlaufen, als die Gruppe In-A-Gadda-Da-Vida üben wollte. Der alkoholisierte Musikproduzent George Morton war zwar als Produzent vorgesehen, doch wurde er von Atlantic Records später auf den Liner Notes der LP nicht mehr erwähnt. Die 17:05 Minuten lange Albumversion wurde in nur einem Take aufgenommen, ein weiteres Take war nicht mehr erforderlich. Jim Hilton stellte in den Gold Star Studios hiervon ein Remix her und wird seither offiziell als Produzent angegeben. Die Singlefassung wurde anschließend auf 2:52 Minuten editiert. In-A-Gadda-Da-Vida füllte in seiner Langfassung die gesamte B-Seite der gleichnamigen LP.

Bei den Aufnahmen zu dem Album In-A-Gadda-Da-Vida waren Organist und Sänger Doug Ingle und Schlagzeuger Ron Bushy mit zwei neuen Mitgliedern, dem Gitarristen Erik Brann und dem Bassisten Lee Dorman, anwesend. Das für damalige Zeiten ungewöhnlich lange, für Radiosender untaugliche, siebzehn Minuten währende gleichnamige Stück auf der zweiten LP-Seite wurde zum Meilenstein und Klassiker der Rockmusik. Die im Juli 1968 veröffentlichte LP In-A-Gadda-Da-Vida wurde über vier Millionen Mal verkauft[1], hielt sich über ein Jahr in den Top Ten und hat mit ihrem langen Schlagzeugsolo Rockgeschichte geschrieben. Ursprünglich sollte das Lied In the Garden of Eden heißen; laut Covertext der Best-of-CD hörte sich Ron Bushy das Stück gerade über Kopfhörer an, verstand deshalb Doug Ingles Antwort auf die Frage nach dem Titel als In-A-Gadda-Da-Vida und schrieb den Text unter die Noten. Verschiedene Gerüchte schreiben das Missverständnis hingegen unterschiedlichen Drogen zu, unter deren Einfluss Ingle währenddessen gestanden haben soll.

In-A-Gadda-Da-Vida war ein Meilenstein in der Entwicklung des Hard Rock und mit siebzehn Minuten eines der ersten Stücke der Rockmusik, die sich über eine ganze Plattenseite erstreckten. Diesen Erfolg konnte Iron Butterfly nie wiederholen. Der als Nachfolger gedachte Vierzehn-Minuten-Titel Butterfly Bleu, eine anspruchsvolle Blues-Adaption mit psychedelischen Elementen, blieb weit hinter dem Bekanntheitsgrad des Vorgängers zurück. Dieser Titel ist auf dem Album Metamorphosis erschienen, bei dessen Aufnahme auch Brann die Band verlassen hatte und durch die Gitarristen Mike Pinera und Larry „Rhino“ Reinhardt ersetzt worden war.

Die Band löste sich Ende Mai 1971[2] zunächst auf. Lee Dorman gründete mit Larry „Rhino“ Reinhardt, Rod Evans (Ex-Deep-Purple-I) und Bobby Caldwell (Ex-Johnny-Winter) die Band Captain Beyond, die 1972 das gleichnamige Duane-Allman-Gedenkalbum herausbrachte.

1975 wurde Iron Butterfly von Ron Bushy und Erik Brann, dieser jetzt unter Nennung seines tatsächlichen Namens Erik Braunn sowie Philip Taylor Kramer (Bass) und Howard Reitzes (Keyboard) reformiert. In dieser Besetzung erschien das Album Scorching Beauty. Bei dem im selben Jahr erschienen Nachfolgealbum Sun and Steel wurde Reitzes durch Bill de Martines ersetzt. Nachdem auch diese sehr anspruchsvollen Alben in den Charts durchfielen, löste sich die Band bereits 1976 wiederum auf.

Im Zuge des „Sixties-Revivals“ Ende der 1980er Jahre kam es zu einer weiteren Neugründung. Die Band ging auch später noch auf Tournee. Neben Ron Bushy und dem Bassisten Lee Dorman gehörten zuletzt Martin Gerschwitz (Keyboard) und Charlie Marinkovich zur Band.

Philip Taylor Kramer nahm sich am 12. Februar 1995 das Leben, Erik Brann starb am 25. Juli 2003 an einem Herzinfarkt und Larry „Rhino“ Reinhardt am 2. Januar 2012 an Leberzirrhose.[3] Lee Dorman starb am 21. Dezember 2012. Ron Bushy starb am 29. August 2021 im Alter von 79 Jahren.[4]

Diskografie

Alben

  • Heavy (1968, ATCO)
  • In-A-Gadda-Da-Vida (1968, ATCO, UK:SilberSilber; AT:GoldGold)
  • Ball (1969, ATCO)
  • Iron Butterfly Live (1970, ATCO)
  • Metamorphosis (1970, ATCO)
  • Scorching Beauty (1975, MCA)
  • Sun and Steel (1975, MCA)

Kompilationen

  • Flying High (1970, Atlantic; Neuauflage des Albums „Heavy“)
  • Evolution: The Best of Iron Butterfly (1971, Atlantic; Titel aus Heavy, Vida und Meta)
  • Star Collection (1973, Midi) (Titel aus Heavy und Ball)
  • Rock Classics (1973, Midi; Wiederauflage des Albums Heavy)
  • Rare Flight (1988)
  • Light & Heavy: The Best of Iron Butterfly (1993)
  • In-A-Gadda-Da-Vida Deluxe Edition (1995)

Singles

  • Don’t Look Down on Me
  • Possession
  • Unconscious Power
  • In-A-Gadda-Da-Vida
  • Soul Experience
  • In the Time of Our Lives
  • Easy Rider
  • New Day
  • Shady Lady
  • Silly Sally
  • Pearly Gates
  • High on a Mountain Top
  • Beyond the Milky Way

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Platin-Schallplatte

  • Australien Australien
    • 2001: für das Album In-A-Gadda-Da-Vida

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Silber Gold PlatinVer­käu­feQuel­len
 Australien (ARIA)0! S0! G Platin170.000aria.com.au
 Deutschland (BVMI)0! S0! G Platin1500.000musikindustrie.de
 Österreich (IFPI)0! S Gold10! P25.000worldradiohistory.com
 Vereinigte Staaten (RIAA)0! S Gold1 4× Platin44.500.000riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI) Silber10! G0! P60.000bpi.co.uk
Insgesamt Silber1 2× Gold2 6× Platin6

Auszeichnungen

Literatur

  • Irwin Stambler: The Encyclopedia of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage. St. Martin’s Press, New York City 1989, ISBN 0-312-02573-4, S. 310 f.

Quellen

  1. a b The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7
  2. 23. Mai 1971. In: Musik Woche. Das Nachrichtenmagazin für die Musikbranche. Nr. 21/1998, 18. Mai 1998, Wochenschau, S. 32.
  3. Bradenton Herald: Iron Butterfly, Captain Beyond guitarist Larry Reinhardt dies in Bradenton (Memento vom 26. März 2013 im Internet Archive)
  4. Iron Butterfly Drummer Ron Bushy Dead at 79. In: rollingstone.com. 29. August 2021, abgerufen am 30. August 2021 (englisch).
  5. Chartquellen: DE US
  6. The Songs That Shaped Rock and Roll. (Memento des Originals vom 9. Mai 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rockhall.com Rock and Roll Hall of Fame

Weblinks

Commons: Iron Butterfly – Sammlung von Bildern