Jamiroquai ¦ Travelling Without Moving
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2LP (Album, Gatefold)
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Zusätzliche Information
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Release
Veröffentlichung Travelling Without Moving:
1996
Hörbeispiel(e) Travelling Without Moving:
Travelling Without Moving auf Wikipedia (oder andere Quellen):
Travelling Without Moving ist das dritte Musikalbum der britischen Band Jamiroquai, auf dem auch der international bekannte Hit Virtual Insanity veröffentlicht wurde und das als erfolgreichstes Werk der Band gilt. Es stieg in Deutschland am 23. September 1996 in die Charts ein und erreichte Platz neun. Insgesamt blieb das Album 52 Wochen in den deutschen Albumcharts. In Großbritannien stieg es bis auf Platz zwei und in den USA bis Platz 24 der offiziellen Charts.
Das Album
Das Album hat einen facettenreicheren Sound als die vorhergehenden Alben mit mehreren instrumentellen Stücken, einem größeren elektronischen Einfluss, z. B. auf "Alright", und stellt eine Mischung von synthetischen Klängen und Anflügen von Acid Jazz dar.
Das Album brachte mit den ausgekoppelten Singles Virtual Insanity und Cosmic Girl zwei große Charthits hervor, mit denen Jamiroquai sich auch auf dem US-Markt durchsetzte. Das Video zu Virtual Insanity mit einem sich scheinbar bewegenden Fußboden gewann bei den MTV Video Music Awards die Auszeichnungen für das beste Video, die besten Spezialeffekte, das beste Drehbuch und Breakthrough Video.
Das Video zu Cosmic Girl spiegelt wie das Design der CD (mit einem an das Ferrari-Logo erinnernden Emblem) und der Motorsound auf dem Titelstück Jay Kays erwachendes Interesse für schnelle Sportwagen wider.
Travelling Without Moving ist das letzte Album, auf dem Bassist Stuart Zender mitwirkte, der die Band danach aufgrund eines Konflikts mit Jay Kay verließ.
Das Album erhielt am 3. November 1997 eine Platinschallplatte für mehr als eine Million verkaufter Alben in den Vereinigten Staaten sowie drei Platinschallplatten in Großbritannien.
Die plötzliche Bekanntheit der Gruppe sorgte auch für einen nachträglichen Verkaufserfolg der bereits veröffentlichten Platten; Emergency on Planet Earth wurde erst drei Jahre nach der Veröffentlichung international bekannt und wurde das populärste Debütalbum der Funkgeschichte genannt.
Bewertung
Weltweit wurden ca. 11,5 Millionen Kopien des Albums verkauft und ist damit eines der bestverkauften Funk-Alben aller Zeiten.
Das Q Magazine (10/96, S. 164) bewertete das Album mit 4 von 5 möglichen Sternen.
The Source (2/97, S. 86) - Travelling handelt im wesentlichen von der Metaphysik der guten Unterhaltung...Jamiroquai hat tausende musikalischer Tricks auf Lager; funkige Bläsersätze mit jazzigen Feinheiten verschnürt, dynamische Basslinien und Discorhythmen.
Albumstücke
- Virtual Insanity
- Cosmic Girl
- Use the Force
- Everyday
- Alright
- High Times
- Drifting Along
- Didjerama
- Didjital Vibrations
- Travelling Without Moving
- You Are My Love
- Spend a Lifetime
In anderen Versionen hatte das Album verschiedene Bonustracks:
- 13. Do You Know Where You’re Coming From (Japan, UK Re-release)
- 13./14. Funktion (USA, Brasilien, UK Re-release)
Es erschien weiterhin eine Doppel-CD mit Remixes bekannter House-Interpreten wie Roger Sanchez, Todd Terry und David Morales.
Auf zusätzlichen Single-Auskoppelungen erschienen folgende, nicht auf dem Album erhältliche Tracks:
- Bullet (Virtual Insanity Single)
- Slipin’N’Slidin (Cosmic Girl Single)
Sonstiges
Der erste Track, Virtual Insanity, beginnt mit einem Sound-Sample aus Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, nämlich dem Sound der Boot-Sequenz der Nostromo nach dem Empfang des „Notsignals“.
Einige der Songs des Albums wurden für die Soundtracks von Spielfilmen verwendet. So ist der Titel Cosmic Girl im Tanzfilm Center Stage zu hören. Das Stück Use the Force wurde für den Soundtrack des Liebesdramas Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht verwendet.
Cosmic Girl wurde ebenfalls in den ersten Teil des Musikspiels Donkey Konga für den Nintendo GameCube eingebaut.
Weblinks
Emergency on Planet Earth (1993) | The Return of the Space Cowboy (1994) | Travelling Without Moving (1996) | Synkronized (1999) | A Funk Odyssey (2001) | Late Night Tales (2003) | Dynamite (2005) | High Times: Singles 1992–2006 (2006) | Rock Dust Light Star (2010) | Automaton (2017)
Artist(s)
Veröffentlichungen von Jamiroquai die im OTRS erhältlich sind/waren:
Travelling Without Moving ¦ A Funk Odyssey ¦ Dynamite ¦ High Times: The Singles 1992-2006
Jamiroquai auf Wikipedia (oder andere Quellen):
Jamiroquai ist eine international erfolgreiche britische Acid-Jazz-Band. Der Name setzt sich zusammen aus den Wörtern „Jam“ für die Musikrichtung und „Iroquois“ für den Stamm der Irokesen, mit deren Philosophie der Bandleader Jay Kay sich identifiziert.
Geschichte
Jamiroquai entstand Ende der 1980er im Zuge der Acid-Jazz-Bewegung in London, nachdem Jay Kays Bewerbung als Sänger der Brand New Heavies gescheitert war.
Jamiroquais erste Single When You Gonna Learn? wurde im Herbst 1992 auf dem Independent-Label „Acid Jazz“ veröffentlicht. Ihr erstes Album Emergency on Planet Earth erschien im Frühjahr 1993 bei einem Sublabel von Sony, die Jamiroquai für acht Alben verpflichteten. Bereits auf diesem Album verband Jamiroquai erfolgreich sozial- und unweltkritische Texte und Appelle mit eingängiger, höchst tanzbarer Musik. Schon im Herbst 1994 legte die Band die zweite Platte The Return of the Space Cowboy mit dem Top Ten-Hit Stillness In Time nach.
Das dritte Album Travelling Without Moving brachte im Herbst 1996 die großen Charterfolge Virtual Insanity und Cosmic Girl hervor, mit denen Jamiroquai sich auf dem US-Markt durchsetzte. Das Video zu Virtual Insanity gewann bei den MTV Video Music Awards die Auszeichnungen für das beste Video, die besten Spezialeffekte, das beste Drehbuch und Breakthrough Video.
Die Hitsingle Deeper Underground vom vierten Album Synkronized war bereits im Sommer 1998 ein Teil des Soundtracks zur Neuverfilmung Godzilla. Mit Canned Heat hatte Jamiroquai Mitte 1999 einen weiteren Hit auf diesem Album, das anders als die frühen Platten nicht mehr so deutlich dem Acid Jazz zuzuordnen ist.
Das im Spätsommer 2001 erschienene fünfte Album A Funk Odyssey ist stark von Disco-Einflüssen geprägt. Der Titel des Albums lehnt sich an den Stanley-Kubrick-Film 2001: A Space Odyssey an. Die erste Singleauskopplung aus diesem Album, Little L, war in vielen Ländern ein Charterfolg.
Mitte 2005 erschien Jamiroquais sechstes Album Dynamite mit den Singleauskopplungen Feels Just Like It should, Seven Days in Sunny June und (Don't) Give Hate a Chance.
Im Herbst 2006 wechselte die Band zur Sony-Tochter Columbia Records. Für das Weihnachtsgeschäft kam ein Greatest-Hits-Album auf den Markt. Am 25. April 2007 trennten sie sich offiziell von ihrer Plattenfirma.
2010 erschien das siebte Album der Band mit dem Titel Rock Dust Light Star beim Label Mercury Records. Als Vorab-Single-Auskopplungen erschien der Song White Knuckle Ride.[2] Im März 2017 erschien ihr achtes Album Automaton mit einem vorab ausgekoppelten gleichnamigen Song.
Der ehemalige Keyboarder und Songwriter Toby Smith starb am 11. April 2017 im Alter von 46 Jahren.[3]
Diskografie
Studioalben
Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) | Anmerkungen | ||||
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![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |||
1993 | Emergency on Planet Earth | DE17 (19 Wo.)DE | AT11 (15 Wo.)AT | CH5![]() (19 Wo.)CH | UK1![]() (36 Wo.)UK | — |
Erstveröffentlichung: 17. Mai 1993 Verkäufe: + 775.000 |
1994 | The Return of the Space Cowboy | DE37 (9 Wo.)DE | AT22 (6 Wo.)AT | CH9![]() (19 Wo.)CH | UK2![]() (42 Wo.)UK | — |
Erstveröffentlichung: 17. Oktober 1994 Verkäufe: + 865.000 |
1996 | Travelling Without Moving | DE9![]() (53 Wo.)DE | AT9![]() (16 Wo.)AT | CH3![]() (28 Wo.)CH | UK2![]() ×4 (95 Wo.)UK | US24![]() (62 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 9. September 1996 Verkäufe: + 3.745.000 |
1999 | Synkronized | DE1![]() (22 Wo.)DE | AT2 (12 Wo.)AT | CH2![]() (21 Wo.)CH | UK1![]() (40 Wo.)UK | US28 (11 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 8. Juni 1999 Verkäufe: + 1.892.500 |
2001 | A Funk Odyssey | DE2![]() (21 Wo.)DE | AT4 (10 Wo.)AT | CH1 (42 Wo.)CH | UK1![]() ×2 (51 Wo.)UK | US44 (6 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 3. September 2001 Verkäufe: + 1.480.000 |
2005 | Dynamite | DE6 (16 Wo.)DE | AT10 (17 Wo.)AT | CH3![]() (17 Wo.)CH | UK3![]() (23 Wo.)UK | US145 (2 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 20. Juni 2005 Verkäufe: + 462.500 |
2010 | Rock Dust Light Star | DE7 (12 Wo.)DE | AT6 (7 Wo.)AT | CH2![]() (19 Wo.)CH | UK7![]() (6 Wo.)UK | — |
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2010 Verkäufe: + 215.000 |
2017 | Automaton | DE5 (7 Wo.)DE | AT6 (6 Wo.)AT | CH2 (16 Wo.)CH | UK4![]() (8 Wo.)UK | US94 (1 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 31. März 2017 Verkäufe: + 60.000 |
Auszeichnungen
- 1998: in der Kategorie „Best Pop Performance By A Duo Or Group With Vocals“ (Virtual Insanity)
- 1997: in der Kategorie „Video of the Year“ (Virtual Insanity)
Weblinks

- Offizielle Website (englisch)
- Offizielle deutsche Website
- Jamiroquai bei laut.de
- Interview mit Jay Kay, Planet Rock Profiles, Englisch
- Jamiroquai bei Discogs
Quellen
- ↑ Fakten und Platten
- ↑ http://www.jamiroquai.de/releases/detail/product/165395/0/rock-dust-light-star/
- ↑ factmag.com: Original Jamiroquai keyboard player Toby Smith has died aged 46
Emergency on Planet Earth (1993) | The Return of the Space Cowboy (1994) | Travelling Without Moving (1996) | Synkronized (1999) | A Funk Odyssey (2001) | Late Night Tales (2003) | Dynamite (2005) | High Times: Singles 1992–2006 (2006) | Rock Dust Light Star (2010) | Automaton (2017)
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