John Williams & Berliner Philharmoniker ¦ The Berlin Concert

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2022

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Veröffentlichungen von John Williams die im OTRS erhältlich sind/waren:

The Berlin Concert ¦ Williams: Concerto No. 2 ¦ A Gathering Of Friends

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John Williams im Mai 2006Signatur

John Towner Williams (* 8. Februar 1932 in Flushing, Queens, New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Produzent von Film- und Orchestermusik. Der mehrfache Oscar- und Grammy-Gewinner zählt seit den 1970er-Jahren zu den weltweit bekanntesten, erfolgreichsten und einflussreichsten Filmkomponisten. Er arbeitete mit Regisseuren wie Steven Spielberg (u. a. Der weiße Hai, Indiana Jones, E.T. – Der Außerirdische, Schindlers Liste, Jurassic Park, Der Soldat James Ryan, A.I. – Künstliche Intelligenz, Minority Report, Catch Me If You Can), George Lucas (Star Wars) und Alfred Hitchcock (Familiengrab) zusammen. Ebenso komponierte er die Musik zu den ersten drei Filmen der Harry-Potter-Reihe.

Leben und Wirken

John Williams im September 2007

20. Jahrhundert

John Williams wurde als Sohn eines Orchestermusikers im New Yorker Stadtbezirk Queens im Stadtteil Flushing geboren. Bereits im Alter von drei Jahren erlernte er das Notenlesen. Er wuchs in New York auf und zog 1948 mit seiner Familie nach Los Angeles, wo er die University of California besuchte und bei Mario Castelnuovo-Tedesco Komposition studierte. Nachdem er seinen Wehrdienst bei der US Air Force absolviert hatte, zog Williams zurück nach New York. Dort besuchte er die Juilliard School, an der er bei Rosina Lhévinne Klavier studierte. Nebenbei arbeitete er in New York als Jazz-Pianist. Bereits 1951 erschien seine erste Klaviersonate. Es folgten weitere klassische Werke. In den folgenden Jahren arbeitete er unter anderem auch für das US-Fernsehen und für verschiedene Hollywood-Produktionen, zunächst unter dem Namen Johnny Williams.

Von 1956 bis zu deren Tod 1974 war John Williams mit der Schauspielerin und Sängerin Barbara Ruick verheiratet. Dieser Ehe entstammen drei Kinder: Jennifer (* 1956), Mark (* 1958) und Joseph Williams (* 1960), der ebenfalls Filmmusikkomponist und von 1986 bis 1989 und seit 2010 der Sänger der US-amerikanischen Band Toto ist. Seit 1980 ist John Williams in zweiter Ehe mit Samantha Winslow verheiratet.

Seinen Durchbruch hatte er 1972 mit der Musik zu dem Katastrophenfilm Die Höllenfahrt der Poseidon (The Poseidon Adventure). Noch größere Bekanntheit erlangte er jedoch mit Der weiße Hai (Jaws, 1975) und schließlich mit Krieg der Sterne (Star Wars, 1977). Für beide erhielt er den Oscar.

Der Regisseur Steven Spielberg vermittelte John Williams an seinen Freund, den Regisseur George Lucas. Lucas arbeitete gerade an dem ersten Star-Wars-Film, für den Williams schließlich die – 1978 mit dem Oscar prämierte – Filmmusik schrieb. Auch die Filmmusik zu allen weiteren Star-Wars-Teilen (außer The Clone Wars, Rogue One: A Star Wars Story und Solo: A Star Wars Story) inklusive der „Prequel-Trilogie“ (Episoden I – III) und der „Sequel-Trilogie“ (Episoden VII – IX) stammt aus seiner Feder. Die Soundtrack-CDs gehören zu den erfolgreichsten der Filmmusikgeschichte, Stücke wie die Titelmelodie oder der „Imperial March“ sind auch über Fankreise hinaus bekannt. Siehe auch: → Star-Wars-Soundtrack

Im Jahr 1993 komponierte John Williams den Score zum Film Schindlers Liste. Weil er sehr beeindruckt von dem Film war, traute sich Williams zunächst nicht, die Filmmusik zu schreiben. Er sagte zu Spielberg: „Du benötigst einen besseren Komponisten für diesen Film, als ich es bin.“ Darauf antwortete Spielberg: „Ich weiß, aber die sind alle tot.“[1]

21. Jahrhundert

John Williams dirigiert den Score zu Jäger des verlorenen Schatzes

Williams wurde 2001 vom Regisseur Chris Columbus gebeten, die Filmmusik zu dem ersten Harry-Potter-Film Harry Potter und der Stein der Weisen zu schreiben. Williams komponierte für diesen Film unter anderem „Hedwigs Thema“, das weltbekannt wurde. Auch die zwei folgenden Harry-Potter-Verfilmungen wurden von Williams vertont. Danach stieg er aus dem Projekt aus. Grund dafür war die Arbeit an Die Geisha.

Im Jahre 2002 schrieb Williams vier Filmmusiken: Catch Me If You Can, Star Wars: Episode II, Minority Report und Harry Potter und die Kammer des Schreckens. In Catch Me If You Can verwendete Williams erstmals in seiner Filmmusikgeschichte mit Steven Spielberg Jazz-Elemente. Spielberg betrachtete dies als Geburtstagsgeschenk, weil dieser Film die 20. Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur und dem Komponisten darstellte.

2008 erschien der Soundtrack zum vierten Indiana-Jones-Film Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. 2009 schrieb John Williams für die Fernsehserie Great Performances die Titelmusik, für die er im selben Jahr einen Emmy gewann. Im selben Jahr begann Williams seine Arbeit an Spielbergs Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn, der im Oktober 2011 erschien. Dies ist der erste animierte Film, an dem Williams beteiligt war. Zudem arbeitete Williams hier erstmals mit Peter Jackson zusammen, dem Produzenten des Films.

2011 komponierte Williams die Filmmusik zu Spielbergs Gefährten und 2012 für Spielbergs Lincoln. 2013 arbeitete er erstmals seit 2005 wieder mit einem anderen Regisseur als Spielberg zusammen: Er vertonte Die Bücherdiebin des Regisseurs Brian Percival. Der Film ist eine amerikanisch-deutsche Koproduktion, an der das Studio Babelsberg maßgeblich beteiligt war. Williams arbeitete 2015 am siebten Teil der Star-Wars-Reihe Star Wars: Das Erwachen der Macht, der unter der Regie von J. J. Abrams entstand.

Für Spielbergs 2015 erschienenen Film Bridge of Spies – Der Unterhändler stand Williams aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung. Dies hatte zur Folge, dass Thomas Newman als Komponist verpflichtet wurde. Dieser Spielberg-Film ist somit der erste seit dreißig Jahren (zuletzt Die Farbe Lila, 1985), dessen Filmmusik nicht von John Williams stammt. 2016 setzten Williams und Spielberg aber ihre Zusammenarbeit mit dem Film BFG – Big Friendly Giant wieder fort.

Steven Spielberg und John Williams

Eine enge Freundschaft verbindet John Williams seit 1974 mit Steven Spielberg. In diesem Jahr arbeiteten sie gemeinsam an dem Film Sugarland Express, der beiden den Durchbruch brachte. Seit Der weiße Hai (1975) ist Williams Spielbergs bevorzugter Komponist, er vertonte mit Ausnahme von Die Farbe Lila (1985), Bridge of Spies – Der Unterhändler (2015) und Ready Player One (2018)[2] sämtliche Filme von Spielberg. Der Film Die Verlegerin aus dem Jahr 2017 stellt die mittlerweile 29. Zusammenarbeit von Williams und Spielberg dar. Zudem wird Williams bereits seit Jahrzehnten regelmäßig vom Tonmeister Shawn Murphy unterstützt.

Allgemeines

John Williams, 2006

In seiner Arbeit für Hollywood zeigt sich Williams' Vielseitigkeit, auch wenn seine Musik mit wenigen Ausnahmen (z. B. Jane Eyre (1970), Stanley & Iris (1990) oder Die Asche meiner Mutter (1999)) meist aufwendig orchestriert ist. 2005 komponierte Williams beispielsweise Musik für vier Filme, die seine Vielfältigkeit unter Beweis stellt: Star Wars: Episode III, Krieg der Welten, Die Geisha und München.

Neben seinen Filmmusiken komponierte Williams zwei Sinfonien, mehrere Solokonzerte sowie diverse kürzere Stücke für Orchester bzw. Ensembles. Ebenfalls aus seiner Feder stammt das Musical Thomas and the King (1975) über Thomas Becket und König Heinrich II. von England.

Für die Zeremonie zur Vereidigung Barack Obamas zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten am 20. Januar 2009 schrieb er das Quartett Air and Simple Gifts. Es wurde von Itzhak Perlman (Geige), Yo-Yo Ma (Cello), Gabriela Montero (Klavier) und Anthony McGill (Klarinette) aufgeführt. Die Komposition setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Das so genannte „Air“-Thema und das „Simple Gifts“-Thema. Das Stück ist angelehnt an die Shaker-Hymne von Joseph Brackett.

Viermal schrieb Williams Fanfaren für Olympische Spiele, „Los Angeles Olympic Theme“ für die Sommerspiele 1984 in Los Angeles (später auch als „Olympic Fanfare and Theme“ bekannt), „Olympic Spirit“ für die Sommerspiele 1988 in Seoul, „Summon the Heroes“ für die Sommerspiele 1996 in Atlanta und „Call of the Champions“ für die Winterspiele 2002 in Salt Lake City. 2003 wurde er dafür mit dem Olympischen Orden ausgezeichnet.[3]

Die Musik der US-Nachrichtensendung NBC News, The Mission, ist von Williams komponiert, ebenso die Musik für das Firmenlogo von DreamWorks SKG.

2011 wurde die Steven Spielberg Stage in Los Angeles nach Williams zur John Williams Scoring Stage umbenannt.[4]

Williams war von 1980 bis 1993 Dirigent des Boston Pops Orchestra und ist inzwischen dessen Ehrendirigent. Darüber hinaus gibt er regelmäßig Gastspiele bei amerikanischen Orchestern. Nachdem John Williams in einem Interview als Herzenswunsch geäußert hatte, einmal mit den Wiener Philharmonikern musizieren zu wollen, wurde er vom Vorstand des Orchesters als Dirigent zu einer Aufführung seiner Kompositionen nach Wien eingeladen. Nach krankheitsbedingten Absagen fand das Konzert am 18. und 19. Januar 2020 im goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit Anne-Sophie Mutter als Solistin statt.[5]

Vom 14. bis zum 16. Oktober 2021 gab John Williams sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern im großen Saal der Berliner Philharmonie.[6] Damit ist er mit 89 Jahren der älteste Debütant am Dirigentenpult.[7] Es war sein allererster Besuch in Berlin.[7] Im Februar 2022 erreichte Williams mit der Aufnahme des Konzertes zum ersten Mal den ersten Platz der deutschen Albumcharts.

Filmografie (Auswahl)

Diskografie

In der nachfolgenden Tabelle sind nur die Alben aufgelistet, die es in DE, AT, CH oder UK in die Charts geschafft haben.

Alben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[10]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK
1982E.T. – The Extra-TerrestrialDE30
(5 Wo.)DE
UK47
(11 Wo.)UK
1983Star Wars – Return of the JediDE42
(6 Wo.)DE
1984Indiana Jones and the Temple of DoomDE41
(5 Wo.)DE
CH19
(4 Wo.)CH
1993Jurassic ParkDE32
(9 Wo.)DE
AT10
(5 Wo.)AT
UK42
(5 Wo.)UK
Soundtrack zu Jurassic Park
1994Schindler’s ListDE69
(5 Wo.)DE
CH37
(4 Wo.)CH
UK59
(4 Wo.)UK
Soundtrack zu Schindlers Liste
1996The Sound of GloryDE91
(3 Wo.)DE
Konzeptalbum
mit Boston Pops Orchestra
John Williams Plays The MoviesUK54
(4 Wo.)UK
Kompilation
1999StepmomDE61
(5 Wo.)DE
Soundtrack zu Seite an Seite
Star Wars: Episode I – The Phantom MenaceDE6
(22 Wo.)DE
AT3
(12 Wo.)AT
CH17
(7 Wo.)CH
UK8
(1 Wo.)UK
2000The PatriotDE98
(1 Wo.)DE
Soundtrack zu Der Patriot
2001Harry Potter and the Philosopher’s StoneDE34
(8 Wo.)DE
AT17
(9 Wo.)AT
CH76
(2 Wo.)CH
UK19
(8 Wo.)UK
2002Star Wars: Episode II – Attack of the ClonesDE14
(9 Wo.)DE
AT12
(7 Wo.)AT
CH30
(6 Wo.)CH
Harry Potter and the Chamber of SecretsDE99
(1 Wo.)DE
UK96
(1 Wo.)UK
2004Harry Potter and the Prisoner of AzkabanDE46
(4 Wo.)DE
CH67
(3 Wo.)CH
UK84
(1 Wo.)UK
2005Star Wars: Episode III – Revenge of the SithDE10
(8 Wo.)DE
AT12
(6 Wo.)AT
CH29
(6 Wo.)CH
UK16
(5 Wo.)UK
2008Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal SkullDE60
(1 Wo.)DE
CH81
(1 Wo.)CH
UK83
(1 Wo.)UK
2015Star Wars – The Force AwakensDE23
(5 Wo.)DE
AT29
(2 Wo.)AT
CH27
(4 Wo.)CH
UK25
(7 Wo.)UK
2016Star Wars – The Ultimate Soundtrack CollectionDE24
(1 Wo.)DE
AT75
(1 Wo.)AT
CH64
(1 Wo.)CH
Kompilation
The Best of John WilliamsCH38
(1 Wo.)CH
Kompilation
Star Wars: Trilogy – A New HopeDE86
(1 Wo.)DE
Kompilation
2017Star Wars – The Last JediDE33
(3 Wo.)DE
AT52
(1 Wo.)AT
CH39
(2 Wo.)CH
UK39
(1 Wo.)UK
2018Solo – A Star Wars StoryDE38
(1 Wo.)DE
AT41
(1 Wo.)AT
CH36
(1 Wo.)CH
2019Star Wars – The Rise of SkywalkerDE35
(2 Wo.)DE
CH43
(4 Wo.)CH
UK57
(1 Wo.)UK
2020John Williams in ViennaDE6
Gold (Classical)
Gold (Classical)

(18 Wo.)DE
AT6
(13 Wo.)AT
CH13
(2 Wo.)CH
2022The Berlin ConcertDE1
(15 Wo.)DE
AT32
(1 Wo.)AT
CH23
(3 Wo.)CH
Livealbum
A Gathering of FriendsCH89
(1 Wo.)CH
Williams: Violin Concerto No. 2DE58
(1 Wo.)DE
CH57
(1 Wo.)CH
mit Anne-Sophie Mutter & Boston Symphony Orchestra

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Konzertarbeiten

Williams beim Dirigieren in der Hollywood Bowl

Konzerte

  • 1969: Concerto for Flute and Orchestra
  • 1976: Concerto for Violin and Orchestra
  • 1985: Concerto for Tuba and Orchestra
  • 1991: Concerto for Clarinet and Orchestra
  • 1993: Concerto for Bassoon and Orchestra
  • 1994: Concerto for Cello and Orchestra
  • 1996: Concerto for Trumpet and Orchestra
  • 1997: Elegy for Cello and Piano
  • 2000: TreeSong
  • 2002: Heartwood
  • 2003: Concerto for Horn and Orchestra
  • 2007: Duo Concertante for Violin and Viola
  • 2009: Concerto for Viola and Orchestra
  • 2009: On Willows and Birches, for Harp and Orchestra
  • 2011: Concerto for Oboe and Orchestra
  • 2011: Quartet La Jolla for violin, cello, clarinet and harp
  • 2012: Rounds for solo guitar
  • 2021: Second Concerto for Violin and Orchestra[11]

Weitere Werke

  • 1965: Prelude and Fugue
  • 1965: Symphony #1
  • 1975: Thomas and the KingMusical
  • 1980: Jubilee 350 Fanfare – zur 350-Jahr-Feier der Stadt Boston
  • 1984: Los Angeles Olympic Theme – Olympisches Thema zu den XXIII. Olympischen Sommerspielen in Los Angeles
  • 1986: Liberty Fanfare – zur 100-Jahr-Feier der Freiheitsstatue
  • 1987: A Hymn to New England
  • 1988: Fanfare for Michael Dukakis – für die Präsidentschaftskandidatur von Michael Dukakis
  • 1988: For New York – Variationen über ein Thema von Leonard Bernstein anlässlich dessen 70. Geburtstags
  • 1990: Celebrate Discovery – zur 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus
  • 1993: Sound the Bells!
  • 1994: Song for World Peace
  • 1995: Variations on Happy Birthday
  • 1999: American Journey
  • 2001: Three Pieces for solo Cello
  • 2003: Soundings – für die Eröffnung der Walt Disney Concert Hall
  • 2007: Star Spangled Banner – Bearbeitung der US-amerikanischen Nationalhymne für die World Series 2007
  • 2008: A Timeless Call
  • 2009: Air and Simple Gifts – zur feierlichen Amtseinführung Barack Obamas
  • 2012: Fanfare for Fenway – zur Feier des 100. Geburtstages vom Fenway Park

Arbeit für das Fernsehen

Auszeichnungen

John Williams wurde 52-mal für den Oscar nominiert, fünf gewann er; sechsmal für den Emmy, drei bekam er; 25-mal für den Golden Globe, vier gewonnen; 68-mal für den Grammy, 24 bekommen. Siebenmal bekam er den British Academy Film Award. Mit 52 Nominierungen hält er zurzeit den Rekord für die meisten Oscar-Nominierungen für eine lebende Person. Nach Walt Disney mit 59 Nominierungen belegt er Platz 2 für die meisten Nominierungen überhaupt.

Williams hält den Rekord in der vom American Film Institute veröffentlichten Liste von Amerikas bester Filmmusik mit drei von 25 Filmen: Krieg der Sterne auf Platz 1, Der weiße Hai auf Rang 6 und E.T. – Der Außerirdische auf Rang 14. Er ist damit der einzige Komponist mit drei Einträgen auf dieser Liste. Am 9. Juni 2016 wurde er mit dem AFI Life Achievement Award als erster Komponist überhaupt für sein Lebenswerk geehrt.[12]

2020 erhielt Williams den Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Kunst (gemeinsam mit Ennio Morricone).[13]

Oscar

Gewonnen:

Nominiert:

Grammy Award

Gewonnen

  • 1976: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Der weiße Hai
  • 1978: Beste Instrumentaldarbietung (Pop) in Krieg der Sterne (Soundtrack)
  • 1978: Beste Instrumentalkomposition in Krieg der Sterne (Hauptthema)
  • 1978: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Krieg der Sterne
  • 1979: Beste Instrumentalkomposition in Unheimliche Begegnung der dritten Art (Hauptthema)
  • 1979: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Unheimliche Begegnung der dritten Art
  • 1980: Beste Instrumentalkomposition in Superman (Hauptthema)
  • 1980: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Superman
  • 1981: Beste Instrumentalkomposition in Das Imperium schlägt zurück
  • 1981: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Das Imperium schlägt zurück
  • 1982: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Jäger des verlorenen Schatzes
  • 1983: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in E. T. – Der Außerirdische
  • 1983: Beste Instrumentalkomposition für Flying, Thema aus E. T. – Der Außerirdische
  • 1983: Bestes Instrumentalarrangement für Flying, Thema aus E. T. – Der Außerirdische
  • 1985: Beste Instrumentalkomposition für die Offizielle Musik der Olympischen Sommerspiele 1984
  • 1995: Beste Instrumentalkomposition geschrieben für Film oder Fernsehen in Schindlers Liste
  • 1999: Beste Instrumentalkomposition geschrieben für Film oder Fernsehen in Der Soldat James Ryan
  • 2001: Beste Instrumentalkomposition in Die Asche meiner Mutter
  • 2007: Bestes komponiertes Soundtrackalbum für Film, Fernsehen oder visuelle Medien in Die Geisha
  • 2007: Beste Instrumentalkomposition für A Prayer For Peace, Thema aus München
  • 2009: Beste Instrumentalkomposition für The Adventures Of Mutt, Thema aus Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
  • 2015: Beste Instrumentalkomposition für The Book Thief aus Die Bücherdiebin
  • 2017: Bester komponierter Soundtrack für visuelle Medien in Star Wars: Das Erwachen der Macht
  • 2018: Bestes Instrumental- oder A-Cappella-Arrangement für Escapades for Alto Saxophone and Orchestra aus Catch Me If You Can

46 weitere Nominierungen

British Academy Film Award

Gewonnen

  • 1976: Beste Filmmusik in Der weiße Hai
  • 1979: Beste Filmmusik in Krieg der Sterne
  • 1981: Beste Filmmusik in Das Imperium schlägt zurück
  • 1983: Beste Filmmusik in E. T. – Der Außerirdische
  • 1989: Beste Filmmusik in Das Reich der Sonne
  • 1994: Beste Filmmusik in Schindlers Liste
  • 2006: Beste Filmmusik in Die Geisha

acht weitere Nominierungen

Emmy Award

Gewonnen

  • 1969: Außerordentliche Leistung in der musikalischen Dichtung in Heidi
  • 1972: Außerordentliche Leistung in der musikalischen Dichtung in Jane Eyre
  • 2009: Herausragendes Titelthema in Great Performances

drei weitere Nominierungen

Weitere Auszeichnungen (Auswahl)

Golden Globe Award

  • 1975: Beste Filmmusik in Der weiße Hai
  • 1977: Beste Filmmusik in Krieg der Sterne
  • 1982: Beste Filmmusik in E. T. – Der Außerirdische
  • 2005: Beste Filmmusik in Die Geisha

22 weitere Nominierungen

Saturn Award

  • 1978: Beste Musik in Krieg der Sterne und Unheimliche Begegnung der dritten Art
  • 1979: Beste Musik in Superman
  • 1982: Beste Musik in Jäger des verlorenen Schatzes
  • 1983: Beste Musik in E. T. – Der Außerirdische
  • 2002: Beste Musik in A.I. – Künstliche Intelligenz
  • 2004: Lifetime Achievement Award als der „bedeutendste Filmkomponist unserer Zeit“
  • 2006: Beste Musik in Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith
  • 2016: Beste Musik in Star Wars: Das Erwachen der Macht

elf weitere Nominierungen

Critics’ Choice Movie Award

drei weitere Nominierungen

Los Angeles Film Critics Association Award

  • 1977: Beste Filmmusik in Krieg der Sterne

zwei weitere Nominierungen

Darüber hinaus gewann Williams dreimal den World Soundtrack Award und 21-mal den BMI Film & TV Award. 2001 wurde er vom National Board of Review für seine „exzellenten Filmkompositionen“ mit dem Preis fürs Lebenswerk ausgezeichnet. Im Jahr 2004 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Juilliard School, New York, verliehen.[14] 2009 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Ebenfalls 2009 wurde Williams von Barack Obama im Weißen Haus mit der National Medal of Arts als „herausragender Dirigent und Komponist“ ausgezeichnet, der „die moderne Filmindustrie für Jahrzehnte geprägt und inspiriert“ hat.[15] 2017 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Harvard University verliehen.[16]

Literatur

  • Emilio Audissino: John Williams’s Film Music. ‘Jaws,’ ‘Star Wars,’ ‘Raiders of the Lost Ark,’ and the Return of the Classical Hollywood Music Style. University of Wisconsin Press, Madison WI 2014, ISBN 978-0-299-29734-3.
  • Emilio Audissino: Golden Age 2.0: John Williams and the Revival of the Symphonic Film Score. In: Sebastian Stoppe (Hrsg.): Film in Concert. Film Scores and their Relation to Classical Concert Music. VWH Verlag, Glückstadt 2014, ISBN 978-3-86488-060-5, S. 109–124.
  • Irena Paulus: Williams versus Wagner – Or an Attempt at Linking Musical Epics. In: Sebastian Stoppe (Hrsg.): Film in Concert. Film Scores and their Relation to Classical Concert Music. VWH Verlag, Glückstadt 2014, ISBN 978-3-86488-060-5, S. 63–108.
  • Tony Thomas: Filmmusik. Die großen Filmkomponisten – ihre Kunst und ihre Technik. Heyne, München 1996, ISBN 3-453-09007-1.
  • Peter Moormann (Hrsg.): Klassiker der Filmmusik. Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-018621-3.
  • Peter Moormann: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Nomos, Baden-Baden 2010, ISBN 978-3-8329-5355-3.
  • Sebastian Stoppe: John Williams’s Film Music in the Concert Halls. In: Emilio Audissino (Hrsg.): John Williams, Music for Film, Television and the Concert Stage. Brepols, Turnhout 2018, ISBN 978-2-503-58034-0, S. 95–116, doi:10.25969/mediarep/16800.

Weblinks

Commons: John Williams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. American Film Institute: AFI’s Master Class: The Art of Collaboration – Steven Spielberg & John Williams. Turner Classic Movies, 2011, DVD. Zitiert nach Nigel Morris (Hrsg.): A Companion to Steven Spielberg. John Wiley & Sons, 2017, ISBN 978-1-118-72691-4.
  2. COLLIDER July 10, 2017 (englisch).
  3. IOC-Meldung vom 1. Mai 2003 (englisch)
  4. John Williams Scoring Stage Unveiled. Website der Film Music Society. Abgerufen am 30. April 2011.
  5. Wiener Musikverein: A Tribute to John Williams. Abgerufen am 30. April 2020.
  6. Berliner Philharmoniker: John Williams dirigiert John Williams | Berliner Philharmoniker. Abgerufen am 18. Oktober 2021.
  7. a b "Ganz großes Kino" - John Williams dirigiert die Berliner Philharmoniker. Abgerufen am 18. Oktober 2021.
  8. jwfan.com
  9. collections.mun.ca
  10. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE
  11. Welt-Uraufführung mit Anne-Sophie Mutter unter der Leitung des Komponisten, abgerufen am 15. August 2021.
  12. John Williams. 44th Life Achievement Award Honoree. In: afi.com. American Film Institute (AFI), Januar 2016, abgerufen am 14. Dezember 2019 (englisch).
  13. Prinzessin-von-Asturien-Preis 2020.
  14. Peter Moormann: Spielberg-Variationen. 2010, S. 21.
  15. Remarks by the President at Presentation of the National Humanities Medal and the National Medal of the Arts (Memento vom 13. Juni 2011 im Internet Archive) In: whitehouse.gov, abgerufen am 17. April 2018.
  16. Harvard awards 10 honorary degrees. 25. Mai 2017, abgerufen am 17. Januar 2019.

Veröffentlichungen von Berliner Philharmoniker die im OTRS erhältlich sind/waren:

The Berlin Concert ¦ Klassik Aus Berlin!

Berliner Philharmoniker auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Logo der Berliner Philharmoniker

Die Berliner Philharmoniker (frühere Bezeichnung Berliner Philharmonisches Orchester) sind ein Sinfonieorchester. Sie gelten als eines der weltweit führenden Ensembles.

Das seit 1882 bestehende Orchester ist seit 2002 als Stiftung des öffentlichen Rechts unter Trägerschaft des Landes Berlin organisiert. Die Berliner Philharmoniker verfügen derzeit über 128 Planstellen. Nachdem das alte Stammhaus 1944 während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde, ist seit 1963 die von Hans Scharoun konzipierte neue Berliner Philharmonie am Kemperplatz in Berlin-Tiergarten die Heimstätte des Ensembles.

Geschichte

Gründung

Als Ahnvater der Berliner Philharmoniker kann der aus dem schlesischen Liegnitz stammende Dirigent Johann Ernst Benjamin Bilse (1816–1902) angesehen werden. Das ehemalige Mitglied der Kapelle von Johann Strauss (Vater) stellte 1867 ein Orchester zusammen, mit dem er im neuerbauten Concerthaus an der Leipziger Straße regelmäßig Konzerte gab. Die sogenannten „Bilsekonzerte“ waren bald äußerst populär. Zunehmend nahm Bilse aber auch sogenannte Ernste Musik ins Repertoire seines Ensembles auf. Ein prominenter Gastdirigent wurde Richard Wagner.

Anfang Januar 1882 gab die von Hans von Bülow geleitete Meininger Hofkapelle, seinerzeit das führende Orchester im deutschsprachigen Raum, ein Konzert in der Sing-Akademie zu Berlin. Dieser Auftritt wurde von der Presse stürmisch gefeiert. Die Berliner Zeitung schrieb: „Vielleicht gibt dieser Erfolg gewissen Kreisen Veranlassung, dem großen Dirigenten ein anderes Pult zuzuweisen wie in Meiningen. Wir brauchen uns wohl nicht erst deutlicher auszudrücken.“[1] Die Öffentlichkeit schloss sich der Forderung an, für die neue Reichshauptstadt Berlin einen repräsentativen Klangkörper unter der Leitung des überragenden Künstlers Hans von Bülow zu schaffen.

Ein paar Monate später kam es in der Bilse-Kapelle zur Revolte. Für eine Konzertfahrt nach Warschau hatte Bilse Fahrkarten der vierten Klasse besorgt, worüber die ansonsten schon unterbezahlten Musiker verärgert waren, und 54 unter ihnen beschlossen nun, ihr eigenes Orchester zu gründen, das sie selbst regieren und verwalten wollten. Sie verpflichteten sich zum „gegenseitigen unverbrüchlichen Zusammenhalten“ und zur persönlichen Haftung für die Ausgaben des Ensembles. Der 1. Mai 1882 war der Gründungstag des neuen Orchesters. Seit 1991 erinnern die Philharmoniker am 1. Mai mit dem Europakonzert an diesen Tag. Dieses findet jeweils an einem kulturgeschichtlich bedeutenden Ort in Europa statt und wird weltweit von Rundfunk- und Fernsehanstalten übertragen.[2]

Erste Jahre

Die ersten Konzerte des neu gegründeten Orchesters fanden unter dem Namen „Frühere Bilsesche Kapelle“ in dem Charlottenburger Gartenlokal „Flora“ statt. Künstlerischer Leiter war Ludwig von Brenner (1833–1902). Gespielt wurde wie bei Bilse überwiegend Unterhaltungsmusik. Im Sommer 1882 übernahm der Konzertagent Hermann Wolff die Organisation des Orchesters, das von da an den Namen „Berliner Philharmonisches Orchester“ führte. Wolff fand für die Philharmoniker eine ehemalige Rollschuhbahn in der Bernburger Straße als festen Auftrittsort.

Im gleichen Jahr führte Wolff Abonnementskonzerte für ein gebildetes Publikum ein – die „Philharmonischen Konzerte“.

Sing-Akademie-Direktor Martin Blumner schrieb zur damaligen Qualität des neuen Orchesters: „Mit höchst erfreulichem Gelingen wirkte es bei uns zum ersten Male im Oktober desselben Jahres (1882) in meinem Oratorium ‚Der Fall Jerusalems‘ mit, einen so schönen reinen Wohlklang und so vortreffliche musikalische Sicherheit bekundend, wie wir es lange schmerzlich vermisst hatten“.[3]

Einflussreiche Dirigenten der ersten Jahre waren Franz Wüllner, Karl Klindworth und der Geiger Joseph Joachim. Gastdirigenten dieser Zeit waren 1884 Johannes Brahms, 1888 Peter Tschaikowski und 1889 Edvard Grieg, die eigene Werke aufführten.

An mehreren Tagen in der Woche wurden außerdem weiterhin, unter der Leitung anderer Dirigenten, „populäre Konzerte“ veranstaltet, damit die Musiker ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten.

Überblick Chefdirigenten

Bülow, Nikisch, Furtwängler und Karajan blieben bis zu ihrem Tod Chefdirigent.[5] Nicht zu den Chefdirigenten gezählt werden:[6][7]

Hans von Bülow

Hans von Bülow

1887 schließlich engagierte Wolff als Chefdirigenten Hans von Bülow (1830–1894), der als Schüler von Friedrich Wieck, Franz Liszt und Richard Wagner auf internationalem Parkett sowohl als Dirigent als auch als Pianist anerkannt war. Als Hofkapellmeister hatte er in den Jahren 1880 bis 1887 die Meininger Hofkapelle zu einem Spitzenorchester geformt, das Tourneen durch ganz Deutschland veranstaltete. „Bülow war Bahnbrecher im Hinblick auf einen Wandel der Funktion des Dirigenten. War dieser früher in erster Linie Taktschläger im Sinne einer Orientierungshilfe für die Orchestermusiker gewesen, so trat er nun als Interpret zum Vorschein. Dessen Aufgabe bestand nach Bülow nunmehr darin, ‚das Verborgene an das Tageslicht [zu] befördern‘.“[8] Bülow führte bei den Berliner Philharmonikern eine eiserne Disziplin ein. In stundenlangen und harten Proben formte er während seiner Amtszeit das Ensemble zum Eliteorchester Deutschlands. „Bülow verlangte von sich und den ihm Anvertrauten höchste Konzentration, heiligen Ernst für eine heilige Aufgabe, Aufmerksamkeit für jede Note wie für das Ganze […]“.[9]

Bülow setzte durch, dass während seiner Konzerte keine Speisen und Getränke mehr serviert und verzehrt werden durften. Auch Gespräche hatten zu unterbleiben, und es herrschte Rauchverbot. Berühmt, mitunter auch berüchtigt, waren auch die Ansprachen Bülows an das Publikum, bei denen er nicht nur die dargebotenen Werke kommentierte, sondern zuweilen auch die Tages- und Kulturpolitik. „Mitunter waren seine Hinwendungen zum Publikum auch nonverbaler Art. Sie galten etwa fächerschwingenden Damen, die er so lange anzustarren pflegte, bis sie die Arme sinken ließen.“[10]

Der „Berliner Courier“ schrieb am 15. Januar 1888 über eines der Konzerte Bülows: „Wie er dasteht, das scharfe Profil seitwärts gewendet, den Klemmer auf der Nase, wie er vom ersten Moment an den Tactstock in sichern, festen Zügen führt […] als wäre es ein Zauberstab in seiner Hand […] er hebt den Spieler zu sich empor, entlockt ihm den Ton, den er haben will. […] Wie dieser einzige Dirigent das Orchester an seinem Zauberstab führt […], das lässt sich nur schwer beschreiben …“.[11]

1888 wurde die ehemalige Rollschuhbahn zur Philharmonie umgebaut als bestuhlter Konzertsaal ohne Tische.

Bülow leitete das Orchester bis 1892. Es folgten zwei Jahre ohne Chefdirigenten, bis Arthur Nikisch das Amt übernahm. Die meisten Konzerte in der Zwischenzeit leitete Richard Strauss.

Seit den 1970er Jahren wird von den Berliner Philharmonikern die Hans-von-Bülow-Medaille vergeben. Damit ehrt das Orchester sowohl seinen ersten Chefdirigenten Hans von Bülow wie auch Musiker – insbesondere Dirigenten – für ihre Verbundenheit mit dem Orchester.

Arthur Nikisch

1895 wurde der gebürtige Ungar Arthur Nikisch (1855–1922) zum Chefdirigenten „auf Lebenszeit“ berufen. Er hatte dieses Amt 27 Jahre lang inne.

Nikisch führte die Philharmoniker zu europaweitem Ruhm. Gastspielreisen führten die Philharmoniker nach Russland, in die Schweiz, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal. Internationale Stars wie Pablo de Sarasate, Eugène Ysaÿe, Fritz Kreisler, Pau Casals und das elfjährige Wunderkind Jascha Heifetz gastierten mit den Philharmonikern.

1913 nahmen die Philharmoniker für die Deutsche Grammophon erstmals in der Geschichte der Schallplatte eine vollständige Sinfonie auf; Beethovens Fünfte wurde unter Nikischs Leitung eingespielt und auf vier Schellackplatten gepresst.[12]

Wilhelm Furtwängler

Erste Amtszeit

Porträt von Wilhelm Furtwängler gezeichnet von Emil Orlik, 1928

Nach Nikischs Tod im Jahr 1922 wurde Wilhelm Furtwängler (1886–1954), bis dahin Leiter der Staatsoper Unter den Linden, als neuer Chefdirigent engagiert. Unter Furtwängler, einer der führenden Dirigentenpersönlichkeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, erlangten die Berliner Philharmoniker Weltgeltung. Zahlreiche Werke namhafter Komponisten wie Rachmaninow, Prokofjew, Strawinsky, Ravel wurden durch das Orchester uraufgeführt. Einen Höhepunkt während der 1920er Jahre bildete 1929 der Auftritt des Wunderkindes Yehudi Menuhin mit den Philharmonikern unter Bruno Walters Leitung, bei dem der Zwölfjährige Violinkonzerte von Bach (E-Dur), Beethoven und Brahms spielte.

Furtwängler fühlte sich in erster Linie der Wiener Klassik und Spätromantik verbunden und ist in die Musikgeschichte als der große Deuter des deutschen Musikerbes eingegangen. Interpretation begriff er dabei als einen Akt musikalischer Neuschöpfung. 1934 schrieb er dazu in einem Aufsatz: „Man stelle sich die Situation des Schaffenden vor: Sein Ausgangspunkt ist das Nichts, sozusagen das Chaos; sein Ende das gestaltete Werk. Der Weg dahin, also … das ‚Gestaltwerden‘ des Chaos, vollzieht sich ihm im Akt der Improvisation.“[13] Dies manifestierte sich auch in Furtwänglers suggestiver Zeichengebung. „Auf diese Weise trat die Musik in ihrer ursprünglichen Voraussetzungslosigkeit in Erscheinung; altbekannte Symphonien wurden völlig neu erlebt.“[14] Werner Thärichen, Paukist der Philharmoniker, beschrieb das Phänomen Furtwängler folgendermaßen: „… daß ein Mensch das Orchester und alle Zuhörer in einen solchen Rausch versetzen konnte, war überhaupt nicht zu fassen. In London sprangen die Besucher noch während des Konzertes von den Sitzen: Sie waren außer sich, benommen, elektrisiert.“[15]

Georges Bizet: Potpourri aus „Carmen“ (Ausschnitt), Aufnahme unter der Leitung von Selmar Meyrowitz aus dem Jahr 1931

Als in den frühen 1930er Jahren die wirtschaftliche Rezession das Orchester in seiner Existenz bedrohte, übernahmen 1932 die Stadt Berlin, das Deutsche Reich und der Rundfunk die finanziellen Garantien. Im Gegenzug dafür mussten sich die Philharmoniker verpflichten, Volks-Symphoniekonzerte und Schulkonzerte zu geben.[16]

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: „Capriccio Italien“ (Ausschnitt), Aufnahme unter der Leitung von Erich Kleiber aus dem Jahr 1933

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 übernahm das Reich die finanzielle Sicherung des Orchesters.[17] Zum ersten Mal waren die Philharmoniker kein Lohnorchester mehr, sondern wurden staatlich subventioniert und konnten somit auf die lästigen „Populären Konzerte“ verzichten. Als solchermaßen deutsches Vorzeigeorchester konnten sie – und mit ihnen Furtwängler – als Repräsentanten des NS-Staats betrachtet werden.[18]

Rücktritt 1934

1934 führte Furtwängler mit den Philharmonikern Musik des verbotenen Mendelssohn auf,[19] dirigierte außerdem die Uraufführung von Paul Hindemiths Sinfonie Mathis der Maler[20] und verteidigte öffentlich den als „entartet“ geltenden Komponisten Hindemith.[21] Im Zuge des daraus resultierenden Skandals wurde er im selben Jahr genötigt, von sämtlichen Ämtern zurückzutreten.[22] Er dirigierte die Philharmoniker künftig nur noch als Gastdirigent. Von 1934 bis 1952 hatte das Orchester formell keinen Chefdirigenten. Noch 1935 führten die Philharmoniker Mendelssohns Violinkonzert mit dem Virtuosen Georg Kulenkampff unter der Leitung von Max Fiedler auf.[23]

Nachdem sich 1935 die Konzertagentur Wolff selbst aufgelöst hatte, um einer drohenden „Arisierung“ zuvorzukommen, wurde die Stelle eines Intendanten geschaffen. Der erste war Hans von Benda. Sein Nachfolger wurde 1939 Gerhart von Westerman, der mit einer Unterbrechung zwischen 1945 und 1952 diese Stellung bis 1959 innehatte.

Furtwängler dirigierte im April 1942 zu Hitlers Geburtstag Beethovens Neunte Symphonie mit den Berliner Philharmonikern. Die letzten Minuten der Aufführung wurden gefilmt; am Ende kommt Goebbels an das Podium, um Furtwängler die Hand zu schütteln.[24] Dieses Konzert führte nach dem Krieg zu Kritik an Furtwängler.[25]

Das letzte Konzert der Philharmoniker vor Kriegsende fand am 16. April 1945 im Beethovensaal statt.

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg wurde Furtwängler von der amerikanischen Besatzungsmacht als politisch belastet eingestuft und erhielt Auftrittsverbot bis zum Abschluss eines Entnazifizierungsverfahrens, obwohl er niemals Parteimitglied gewesen war.[26] Das erste Konzert nach dem Krieg fand bereits am 26. Mai 1945 im Steglitzer Titania-Palast statt, einem umgebauten Kino. Dirigiert wurde es von dem gebürtigen Russen Leo Borchard (1899–1945). Drei Monate später wurde Borchard am 23. August 1945 von einem amerikanischen Besatzungssoldaten an der britisch-amerikanischen Sektorengrenze erschossen, als sein Fahrer ein Handzeichen zum Anhalten nicht verstand.

Sergiu Celibidache als Dirigent der Berliner Philharmoniker 1946

Borchards Nachfolger war der seinerzeit noch völlig unbekannte Sergiu Celibidache (1912–1996). Am 29. August 1945 feierte er, bis dahin ohne Dirigiererfahrung und erarbeitetes Repertoire, einen Debüterfolg. Er leitete nun ad interim die Berliner Philharmoniker bis zu Furtwänglers Wiedereinsetzung als Chefdirigent im Jahr 1952. Im Gegensatz zu Furtwängler und vor allem zu Karajan war Celibidache extrem „technikfeindlich“, was sich unter anderem darin ausdrückte, dass er Schallplattenaufnahmen grundsätzlich ablehnte. Eine seiner bevorzugten Solistinnen war die kroatische Pianistin Branka Musulin.

Im Frühjahr 1947 stand Furtwängler, nachdem sein Auftrittsverbot aufgehoben worden war, wieder am Pult der Philharmoniker. Am 30. September 1947 trat Yehudi Menuhin demonstrativ an der Seite des Anfeindungen ausgesetzten Furtwängler im Titania-Palast auf und spielte mit den Philharmonikern Beethovens Violinkonzert. Furtwängler und Celibidache waren während der folgenden Jahre gemeinsam künstlerische Leiter des Orchesters. 1948 reiste das Orchester auf seiner ersten Auslandstournee nach dem Krieg mit Furtwängler und Celibidache nach England.

1952 wurden die Philharmoniker vom Land Berlin übernommen und Furtwängler erhielt einen Vertrag als Chefdirigent auf Lebenszeit.

Herbert von Karajan

Gustav Mahler: „Kindertotenlieder“, 5. Satz, Aufnahme mit Dietrich Fischer-Dieskau unter der Leitung von Rudolf Kempe aus dem Jahr 1955
Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester, 1. Satz, Aufnahme mit Pierre Fournier unter der Leitung von George Szell aus dem Jahr 1962
Berliner Philharmonie, Haupteingang

Nach Furtwänglers Tod im November 1954 wurde Herbert von Karajan (1908–1989) zum Chefdirigenten gewählt. Er leitete das Orchester 34 Jahre, länger als jeder andere. In Karajans Amtszeit wurde 1963 die neu errichtete Philharmonie, erbaut von Hans Scharoun, eröffnet.

„War Furtwängler die Dirigentenpersönlichkeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schlechthin, so war Karajan zweifelsohne der große Dirigent der zweiten Hälfte.“[27] War Furtwängler der Intuition verpflichteter Philosoph am Dirigentenpult, so war Karajan Klangmagier, ein ekstatischer Macher von eiserner Selbstdisziplin. Karajans Auftakte waren exakt, doch dafür verzichtete er darauf, Einsätze zu geben, um auf diese Weise die Musiker dazu zu zwingen, optimal aufeinander zu hören. Meist dirigierte er mit geschlossenen Augen. „Der berühmte volle und seidene Klang der Berliner Philharmoniker, der zu ihrem Markenzeichen wurde, hat sich unter seiner Leitung erst in seiner ganzen Pracht entfaltet.“[28]

Karajan war stark von der Technik fasziniert. Sein Orchester betrachtete er als Perfektionsinstrument, das er immer mehr vervollkommnen wollte. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Schallplatteneinspielungen vor allem aus dem Repertoire der Wiener Klassik und Romantik. Darunter befand sich die 1961/62 produzierte Gesamtaufnahme der Beethoven-Sinfonien, welche die weltweit erste Orchesterproduktion auf Stereoschallplatte war.[29] Der Technikfaszination Karajans war es zu verdanken, dass die Philharmoniker mit zu den ersten gehörten, die ab 1980 das digitale Aufnahmeverfahren testeten. 1982 wurde von ihrer Aufnahme der Alpensinfonie von Richard Strauss eine der weltweit ersten Audio-CDs hergestellt. Im gleichen Jahr erschienen zum 100-jährigen Bestehen der Berliner Philharmoniker unter dem Namen Serie Galerie 50 Schallplatten mit 100 Meisterwerken unter seiner Leitung mit weltbekannten Solisten und Konzertsängern. Als Plattencover und Bildbeilagen wurden bis dahin unveröffentlichte Bilder verwendet, gemalt von seiner Frau, Eliette von Karajan.

Herbert von Karajan gründete 1967 die Salzburger Osterfestspiele, bis 2012 mit den Berliner Philharmonikern. Unter anderem wurden dort Wagners gesamter Ring des Nibelungen, Beethovens Fidelio und zahlreiche populäre Opern Verdis und Puccinis erarbeitet und aufgezeichnet. Außerdem rief er 1973 die Salzburger Pfingstkonzerte ins Leben.

Unter Karajan kam es erstmals zum Engagement von Frauen in dem traditionellen Männerorchester. 100 Jahre nach der Gründung wurde 1982 die Geigerin Madeleine Carruzzo als erste Frau Mitglied der Berliner Philharmoniker.[30] Im selben Jahr wollte Karajan die Klarinettistin Sabine Meyer einstellen. Die Orchesterversammlung lehnte Meyer jedoch ab, was Karajan verärgerte. Er drohte per Brief mit der Streichung von Tourneen, Festspielen und Aufnahmen, was das Orchester finanziell geschädigt hätte. Der Streit eskalierte weiter, als der Intendant Peter Girth im Januar 1983 trotz des ungeklärten Konflikts Meyer einen Vertrag gab. Die Krise wurde schließlich mit Hilfe eines Mediators aufgelöst.[30]

Namhafter Intendant der Philharmoniker in der Ära Karajan war von 1959 bis 1978 sowie von 1984 bis 1986 Wolfgang Stresemann, der auch Bücher über die Philharmoniker und Karajan verfasste. Wegen gesundheitlicher Probleme und Differenzen mit dem Orchester und Berliner Politikern erklärte Karajan im April 1989 seinen Rücktritt; er starb am 16. Juli desselben Jahres an einem Herzinfarkt.

Claudio Abbado

Claudio Abbado 2008 als Gastdirigent anlässlich eines Waldbühnenkonzerts des Orchesters

Karajans Nachfolger wurde Claudio Abbado (1933–2014), der das Orchester bereits 1966 zum ersten Mal dirigiert hatte. Abbado setzte neue Akzente. Jede Spielzeit war einem bestimmten Thema gewidmet: der Lyrik Hölderlins, Goethes Faust, der griechischen Antike, Shakespeare, Alban Berg und Georg Büchner, Der Wanderer, Tristan und Isolde – Der Mythos von Liebe und Tod und Musik ist Spaß auf Erden. Seine letzte Spielzeit stand unter dem Motto: „Zum Raum wird hier die Zeit – Parsifal-Zyklus“.

Während Abbados Amtszeit gingen viele altgediente Musiker in den Ruhestand und wurden durch junge Nachrücker ersetzt, das Orchester wurde somit deutlich verjüngt. Im Februar 1998 erklärte Abbado, seinen bis 2002 laufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen.

Simon Rattle

Sir Simon Rattle dirigiert Wagners Rheingold im Konzert mit den Berliner Philharmonikern (2006)[31]

Im Juni 1999 wählte das Berliner Philharmonische Orchester den Briten Simon Rattle (* 1955) zu seinem Chefdirigenten. Rattle kann als eine der charismatischsten Dirigentenpersönlichkeiten der Gegenwart angesehen werden. Er hatte die Philharmoniker erstmals 1987 dirigiert.

Mit Rattles Amtsantritt im Jahr 2002 wurde das Orchester neu organisiert, das bis dahin eine Art Doppelleben geführt hatte. Es gab einerseits das Berliner Philharmonische Orchester im Status einer nachgeordneten Behörde, die dem Kultursenator unterstellt war. Daneben existierten andererseits die Berliner Philharmoniker als Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die vor allem Schallplattenaufnahmen machte und damit zusätzliche Einkünfte erzielte, die den Musikern, nicht jedoch der Stadt Berlin zugutekamen. Beide Organisationen wurden aufgelöst und in die öffentlich-rechtliche Stiftung Berliner Philharmoniker überführt, die vor allem durch die Deutsche Bank als Hauptsponsor unterstützt wird. Diese Neuorganisation war u. a. eine Bedingung Rattles für seinen Amtsantritt gewesen.[32]

Von September 2010 bis Sommer 2017 war Martin Hoffmann Intendant der Berliner Philharmoniker.[33] Zur Spielzeit 2017/18 übernahm Andrea Zietzschmann den Posten der Intendantin.[34] Die Osterfestspiele des Orchesters finden seit 2013 in Baden-Baden statt.[35]

Kirill Petrenko

Kirill Petrenko während des Konzerts am Brandenburger Tor am 24. August 2019

Zur Wahl des Nachfolgers von Simon Rattle fand am 11. Mai 2015 eine Art „Konklave“ des Orchesters statt, das elf Stunden dauerte, aber nach ausführlichen Beratungen und mehreren Wahlgängen zu keinem Ergebnis kam.[36][37] Am 22. Juni 2015 wurde in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass Kirill Petrenko (* 1972), der bis 2020 noch an der Bayerischen Staatsoper unter Vertrag stand, zum Nachfolger von Simon Rattle gewählt wurde.[38]

Nach seinem ersten Konzert am 23. August 2019 dirigierte Petrenko einen Tag später vor dem Brandenburger Tor die 9. Sinfonie von Beethoven.[39]

Tontechnik in Aufzeichnungen und Live-Übertragungen

Seit der Ära Karajan nutzen die Berliner Philharmoniker stets die aktuellen Möglichkeiten der Tontechnik aus.

Mit der Digital Concert Hall stellt das Orchester seit 2008 ganze Konzerte in Live-Mitschnitten online zur Verfügung. Dabei sind seit Juli 2014 nicht nur aktuelle, sondern auch aufbereitete historische Aufnahmen, z. B. solche aus der Karajan- und Abbado-Ära, abrufbar. Das Angebot ist kostenpflichtig.

2014 gründete das Orchester sein eigenes Label Berliner Philharmoniker Recordings.[40]

Auszeichnungen

Die Aufnahmen des Orchesters haben zahlreiche Preise gewonnen, darunter die folgenden:

Echo Klassik

  • 2003: Chorwerkeinspielung
Simon Rattle: Schönberg, Gurrelieder. Mitwirkende: Rundfunkchor Berlin, MDR-Rundfunkchor Leipzig, Ernst Senff Chor Berlin. Solisten: Karita Mattila (Sopran), Anne Sofie von Otter (Mezzosopran), Thomas Moser, Philip Langridge (Tenor), Thomas Quasthoff (Bassbariton, Sprecher) (EMI, 2002)
  • 2006: Musik-DVD Produktion des Jahres
Simon Rattle, Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch (Regie), Uwe Dierks (Produzent): Rhythm Is It! (2005)
  • 2006: Sinfonische Einspielung
Claudio Abbado: Mahler, Sinfonie Nr. 6 (DGG, 2005)
  • 2012: Sinfonische Einspielung des Jahres (20./21. Jh.)
Simon Rattle: Arnold Schönberg (EMI Classics)[43]
  • 2016: Orchester / Ensemble
Simon Rattle: Sibelius, Sinfonien 1–7 (Berliner Philharmoniker Recordings, 2015)[44]

Grammy Award

  • 1970: Beste Opernaufnahme (Best Opera Recording)
Herbert von Karajan: Wagner, Siegfried. Solisten: Helga Dernesch, Gerhard Stolze, Jess Thomas (DGG, 1969)
  • 1979: Beste klassische Orchesterdarbietung (Best Orchestral Performance)
Herbert von Karajan: Beethoven, Sinfonien 1–9 (Gesamtaufnahme) (DGG, 1978)
  • 1993: Bestes Klassik-Album (Best Classical Album) und Beste Orchesterdarbietung (Best Orchestral Performance)
Leonard Bernstein: Mahler, Sinfonie Nr. 9 (DGG, 1992, Aufnahme 1979)
  • 1995: Beste Kammermusik-Darbietung (Best Chamber Music Performance)
Daniel Barenboim: Beethoven / Mozart, Quintette (Chicago-Berlin) Solisten: Dale Clevenger, Larry Combs, Daniele Damiano, Hansjörg Schellenberger (1994)
  • 1998: Beste Darbietung eines Kleinensembles (Best Small Ensemble Performance)
Claudio Abbado: Hindemith: Kammermusik Nr. 1 mit Finale 1921, Op. 24 Nr. 1 (mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker) (EMI, 1996)
  • 2000: Beste klassische Gesangsdarbietung (Best Classical Vocal Performance)
Claudio Abbado: Mahler: Des Knaben Wunderhorn. Solisten: Anne Sofie von Otter, Thomas Quasthoff (DGG, 1999)
  • 2001: Beste Orchesterdarbietung (Best Orchestral Performance)
Simon Rattle: Mahler, Sinfonie Nr. 10, Fassung von Deryck Cooke (EMI, 2000)
  • 2007: Beste Soloinstrument-Darbietung mit Orchester (Best Instrumental Soloist(s) Performance With Orchestra)
Antonio Pappano: Rachmaninow, Klavierkonzerte Nr. 1 und 2. Solist: Leif Ove Andsnes (EMI, 2006)

Zeitschrift „The Gramophone“

  • 1981: „Orchesteraufnahme des Jahres“ (Orchestral Record of the Year)
Herbert von Karajan: Mahler, Sinfonie Nr. 9 (DGG, 1980)
  • 1984: „Aufnahme des Jahres“ (Record of the Year)
Herbert von Karajan: Mahler, Sinfonie Nr. 9 (DGG, 1984, Live-Aufnahme von 1982)
  • 2000: „Orchesteraufnahme des Jahres“ (Orchestral Record of the Year)
Sir Simon Rattle: Mahler, Sinfonie Nr. 10 (EMI, 2000)
  • 2004: „Konzert“ (Concerto)
Mariss Jansons: Grieg, Klavierkonzert und Robert Schumann, Klavierkonzert. Solist: Leif Ove Andsnes (EMI, 2004)
  • 2006: „Aufnahme des Jahres“ (Record of the Year)
Claudio Abbado: Mahler, Sinfonie Nr. 6 (DGG, 2005)

„Classical BRIT Awards“

  • 2001: Ensemble/Orchestral Album of the Year
Simon Rattle: Mahler, Sinfonie Nr. 10 (EMI, 2000)
  • 2003: Ensemble/Orchestral Album of the Year
Simon Rattle: Mahler, Sinfonie Nr. 5 (EMI, 2002)
  • 2007: Classical Recording of the Year
Simon Rattle: Holst, The Planets (EMI, 2006)

„International Classical Music Awards“ (ICMA)

  • 2016: Symphonic
Simon Rattle: Jean Sibelius, Sinfonien 1–7 (Berliner Philharmoniker Recordings, 2015)
  • 2017: Symphonic
Claudio Abbado: The Last Concert (Berliner Philharmoniker Recordings, 2016)

Diapason d’or

Simon Rattle: Bach, Matthäus-Passion (Berliner Philharmoniker Recordings, 2014)
  • 2015: Diapason d’or Arte
Nikolaus Harnoncourt: Franz Schubert (Berliner Philharmoniker Recordings, 2015)
  • 2015: Diapason d’or Arte
Simon Rattle: Bach, Johannes-Passion (Berliner Philharmoniker Recordings, 2014)
  • 2016: Diapason d’or de l’année 2016
Simon Rattle: Beethoven, Sinfonien 1–9 (Berliner Philharmoniker Recordings, 2016)

„Timbre de platine“ des Magazins „Opéra International“

Chartplatzierungen

Alben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[45]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH
1963Beethoven – 9 SymphonienDE21
(4 Wo.)DE
2000Moment Of GloryDE3
Gold
Gold

(17 Wo.)DE
CH48
(8 Wo.)CH
2003Karajan ForeverAT54
(4 Wo.)AT
mit Herbert von Karajan
2005Carmina Burana – Carl OrffDE34
(4 Wo.)DE
2006Das Parfum – Die Geschichte eines MördersDE74
(4 Wo.)DE
AT66
(3 Wo.)AT
Soundtrack; mit Simon Rattle
2008The LegendAT58
(3 Wo.)AT
mit Herbert von Karajan
Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung/
Borodin: Sinfonie Nr. 2, Polowetzer Tänze/
Silvesterkonzert 2
DE93
(1 Wo.)DE
mit Simon Rattle
Karajan GoldDE31
(6 Wo.)DE
AT49
(2 Wo.)AT
mit Herbert von Karajan
2013Centenary EditionDE89
(1 Wo.)DE
DvořákDE84
(2 Wo.)DE
2022John Williams: The Berlin ConcertDE1
(15 Wo.)DE

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Singles

JahrTitel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[45]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH
2000Moment of Glory
Moment of Glory
DE67
(9 Wo.)DE
mit Scorpions

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Silberne Schallplatte

Goldene Schallplatte

  • Deutschland Deutschland
    • 1983: für das Album Hifi Karajan
  • Finnland Finnland
    • 1982: für das Album Sibelius Finlandia
  • Schweiz Schweiz
    • 2000: für das Album Die Zauberflöte (Mozart)
  • Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 1977: für das Album Beethoven: The 9 Symphonies

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Silver record icon.svg SilberGold record icon.svg GoldPlatinum record icon.svg PlatinVer­käu­feQuel­len
 Deutschland (BVMI)0! SGold record icon.svg 2× Gold20! P400.000musikindustrie.de
 Finnland (IFPI)0! SGold record icon.svg Gold10! P25.000ifpi.fi
 Schweiz (IFPI)0! SGold record icon.svg Gold10! P25.000hitparade.ch
 Vereinigte Staaten (RIAA)0! SGold record icon.svg Gold10! P500.000riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI)Silver record icon.svg Silber10! G0! P60.000bpi.co.uk
InsgesamtSilver record icon.svg Silber1Gold record icon.svg 5× Gold5

Varia

Viele Musiker der Berliner Philharmoniker kümmern sich im Rahmen der Karajan-Akademie um den Orchesternachwuchs.[46]

Aus den Reihen der Berliner Philharmoniker sind einige kammermusikalische Ensembles hervorgegangen wie zum Beispiel Die 12 Cellisten, das Philharmonia Quartett Berlin, das Philharmonische Bläserquintett Berlin[47] oder das Scharoun Ensemble in klassischer Oktettformation (Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass).

Eine Besonderheit ist seit vielen Jahren das Abschlusskonzert jeder Saison. Es findet unter freiem Himmel vor etwa 20.000 Zuhörern in der Berliner Waldbühne statt, wird im Fernsehen übertragen und endet jeweils mit Linckes Berliner Luft (aus Frau Luna).

Seit der Spielzeit 2010/11 werden Konzerte der Berliner Philharmoniker regelmäßig in Kinos in Deutschland und im europäischen Ausland live übertragen.[48]

Loriot alias Vicco von Bülow, der dem Orchester über seinen entfernten Verwandten Hans von Bülow, dem ersten Chefdirigenten, verbunden war, „dirigierte“ die Berliner Philharmoniker bei zwei Gelegenheiten: 1979 anlässlich des Kanzlerfestes sowie 1982 beim humoristischen Festkonzert zum 100. Geburtstag des Orchesters. Für das Scharoun-Ensemble, ein Kammermusik-Ensemble der Berliner Philharmoniker, schuf er ferner seine Erzählfassung von Saint-SaënsKarneval der Tiere.

Literatur

  • Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin-Edition, Berlin 2002, ISBN 3-8148-0035-4.
  • Misha Aster: „Das Reichsorchester“. Die Berliner Philharmoniker und der Nationalsozialismus. Siedler, München 2007, ISBN 978-3-88680-876-2. (Aus dem kanadischen Englisch: The Reichs Orchestra. Mosaic Press, Oakville 2008.)
  • Berliner Philharmonisches Orchester (Hrsg.): Berliner Philharmonischer 1882. 1982. Philharmonischer Almanach. I. Berlin 1982.
  • Berliner Philharmoniker (Hrsg.): Variationen mit Orchester – 125 Jahre Berliner Philharmoniker. Henschel, Berlin 2007, ISBN 978-3-89487-568-8.
    • Band 1: Orchestergeschichte
    • Band 2: Biografien und Konzerte
  • Dieter Blum, Jürgen Dormann, Wolfgang Behnken: Berliner Philharmoniker. Edition Braus im Wachter Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-89904-274-0.
  • Michael Custodis, Kapitel: Moment of Glory – The Scorpions und die Berliner Philharmoniker; Innovationspotenziale. Heiner Goebbels Surrogate Cities bei Zukunft@BPhil. In: Klassische Musik heute. Eine Spurensuche in der Rockmusik. transcript, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-8376-1249-3.
  • Herbert Haffner: Die Berliner Philharmoniker. Eine Biografie. Schott, Mainz 2007, ISBN 978-3-7957-0590-9.
  • Angela Hartwig: Rattle at the door: Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker 2002 bis 2008. Evrei, Berlin 2009, ISBN 978-3-00-028093-1.
  • Friedrich Herzfeld: Die Berliner Philharmoniker. Rembrandt, Berlin 1960.
  • Ursula Klein: 100 Jahre Berliner Philharmonisches Orchester. Geschichte und Geschichten eines berühmten Symphonie-Orchesters. In: Berliner Forum. 3, Berlin 1982.
  • Annemarie Kleinert: Berliner Philharmoniker. Von Karajan bis Rattle. Jaron, Berlin 2005, ISBN 3-89773-131-2 (online unter annekleinert.de).
  • Werner Oehlmann: Das Berliner Philharmonische Orchester. Bärenreiter, Kassel 1974, ISBN 3-7618-0416-4.
  • Wolfgang Stresemann: Philharmonie und Philharmoniker. Stapp, Berlin 1977, ISBN 3-87776-518-1.
  • Wolfgang Stresemann: … und abends in die Philharmonie. Erinnerungen an große Dirigenten. Kristall, München 1981, ISBN 3-607-00045-X.
  • Werner Thärichen: Paukenschläge. Furtwängler oder Karajan. M & T, Zürich/Berlin 1987, ISBN 3-7265-6011-4.
  • Fritz Trümpi: Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2011, ISBN 978-3-205-78657-3.

Filmografie

  • Philharmoniker, Musikfilm von Paul Verhoeven (1944)
  • The Berlin Philharmonic Story. Die Geschichte eines großen Orchesters. Dokumentarfilm, 2001, 60 Min., Regie: Günter Atteln, Produktion: EuroArts/Naxos
  • Rhythm Is It! Dokumentarfilm, 2004, 100 Min., Buch und Regie: Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch
  • Die Weltberühmten. 125 Jahre Berliner Philharmoniker. Dokumentation, Regie: Günter Atteln, Produktion: RBB, Erstausstrahlung: 26. August 2007
  • Das Reichsorchester. Die Berliner Philharmoniker und der Nationalsozialismus. Dokumentarfilm, 2007, 90 Min., Regie: Enrique Sánchez Lansch, Produktion: Eikon Film (Inhaltsangabe)
  • Trip to Asia: The Quest for Harmony. Dokumentarfilm, Feb. 2008, 108 Min., Film von Thomas Grube, Produktion: Boomtownmedia (Film-Website)
  • Berliner Philharmoniker in Singapore – A Musical Journey in 3D. Dokumentarfilm, 2011, 105 Min., Regie: Michael Beyer

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Zitiert bei Wolfgang Stresemann: Philharmonie und Philharmoniker. Berlin 1977, S. 38 f.
  2. Europakonzert 2018 berliner-philharmoniker.de
  3. Martin Blumner: Geschichte der Sing-Akademie zu Berlin. Eine Festgabe zur Säcularfeier am 24. Mai 1891, Verlag Horn & Raasch, Berlin 1891, S. 177
  4. Wilhelm Furtwängler 1886–1954, Chefdirigent 1922–1934 und 1952–1954 berliner-philharmoniker.de
  5. Goodbye, Sir Simon! berliner-philharmoniker.de
  6. Die Berliner Philharmoniker und ihre Chefdirigenten musik-heute.de, 9. Mai 2015.
  7. Wolfgang Schreiber: Mythos Chefdirigent berliner-philharmoniker.de
  8. Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin 2002, S. 20.
  9. Wolfgang Stresemann: Philharmonie und Philharmoniker. Berlin 1977, S. 46.
  10. Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin 2002, S. 23.
  11. Zitiert bei Midou Grossmann: Hans von Bülow – Der erste Pultstar. In: Die Tonkunst, 1. Januar 2005 (PDF).
  12. Sternstunden der Schallplattengeschichte tagesspiegel.de, 4. November 2013.
  13. Zitiert bei Werner Oehlmann: Das Berliner Philharmonische Orchester. Kassel 1974. S. 68.
  14. Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin 2002, S. 29.
  15. Werner Thärichen: Paukenschläge. Furtwängler oder Karajan. Zürich-Berlin 1987, S. 92ff.
  16. Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin 2002, S. 30.
  17. Fred K. Prieberg: Kraftprobe. Wilhelm Furtwängler im Dritten Reich. Wiesbaden 1986, S. 156.
  18. Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin 2002, S. 32.
  19. Fred K. Prieberg: Kraftprobe. Wilhelm Furtwängler im Dritten Reich. Wiesbaden 1986, S. 162.
  20. Fred K. Prieberg: Kraftprobe. Wilhelm Furtwängler im Dritten Reich. Wiesbaden 1986, S. 168–170.
  21. Fred K. Prieberg: Kraftprobe. Wilhelm Furtwängler im Dritten Reich. Wiesbaden 1986, S. 184–190.
  22. Fred K. Prieberg: Kraftprobe. Wilhelm Furtwängler im Dritten Reich. Wiesbaden 1986, S. 191–194.
  23. Fred K. Prieberg: Kraftprobe. Wilhelm Furtwängler im Dritten Reich. Wiesbaden 1986, S. 163.
  24. Furtwangler on 4.19.1942 Full edition. Abgerufen am 24. Dezember 2021 (deutsch).
  25. Zit. Fred K. Prieberg: Kraftprobe. Wilhelm Furtwängler im Dritten Reich. Wiesbaden 1986, S. 291
  26. Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin 2002, S. 34.
  27. Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin 2002, S. 38.
  28. Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin 2002, S. 39 f.
  29. Johannes Althoff: Die Philharmonie. Berlin 2002, S. 41
  30. a b Berliner Philharmoniker: Hart besaitet tagesspiegel.de, 26. August 2007.
  31. Claus Spahn: Rattle greift zum Hammer zeit.de, 29. Juni 2006.
  32. Emanuel Eckardt: Mäzene und Sponsoren. In: Die Zeit, Nr. 1/2003. Abgerufen am 20. Januar 2017.
  33. Martin Hoffmann wird neuer Intendant. In: Die Welt. 19. Juni 2009, abgerufen am 20. Januar 2017.
  34. Weichenstellungen für die Zeitenwende: Andrea Zietzschmann ist die neue Intendantin der Berliner Philharmoniker. Abgerufen am 3. November 2017.
  35. Osterfestspiele Baden-Baden. In: osterfestspiele.de. Abgerufen am 2. Mai 2014.
  36. Berliner Philharmoniker: Chefdirigentenwahl ohne Ergebnis. In: musik heute.de. 11. Mai 2015.
  37. Wahl des neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker kann bis zu 12 Monate dauern klassikinfo.de, 12. Mai 2015.
  38. Berliner Philharmoniker: Kirill Petrenko wird neuer Chefdirigent deutschlandfunkkultur.de, 22. Juni 2015.
  39. Open Air am Brandenburger Tor – Kostenlos: Kirill Petrenko dirigiert Beethovens Neunte. Website des Orchesters, abgerufen am 24. August 2019.
  40. Berliner Philharmoniker Recordings. In: berliner-philharmoniker-recordings.com. Abgerufen am 20. Januar 2017.
  41. Karlsmedaille an Berliner Philharmoniker. In: Der Tagesspiegel. 4. Mai 2007, abgerufen am 20. Januar 2017.
  42. Die Berliner Philharmoniker als UNICEF-Botschafter berliner-philharmoniker.de
  43. Echo Klassik 2012: Die Sieger mediabiz.de/musik, 10. Juli 2012.
  44. ECHO Klassik-Preisträger 2016 – Ensemble/Orchester. In: echoklassik.de. Bundesverband Musikindustrie e. V., archiviert vom Original am 17. Oktober 2016; abgerufen am 20. Januar 2017.
  45. a b Chartquellen: DE AT CH
  46. Karajan-Akademie: Lernen von den Profis berliner-philharmoniker.de
  47. Kammermusikgruppen der Berliner Philharmoniker
  48. Live im Kino – Berliner Philharmoniker. In: berliner-philharmoniker.de. Berlin Phil Media GmbH, abgerufen am 20. Januar 2017.

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