John Williams & Yo-Yo Ma ¦ A Gathering Of Friends

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Veröffentlichung A Gathering Of Friends:

2022

Hörbeispiel(e) A Gathering Of Friends:

A Gathering Of Friends auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Artist(s)

Veröffentlichungen von John Williams die im OTRS erhältlich sind/waren:

The Berlin Concert ¦ Williams: Concerto No. 2 ¦ A Gathering Of Friends

John Williams auf Wikipedia (oder andere Quellen):

John Williams im Mai 2006Signatur

John Towner Williams KBE (* 8. Februar 1932 in Flushing, Queens, New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Produzent von Film- und Orchestermusik. Der mehrfache Oscar- und Grammy-Gewinner zählt seit den 1970er-Jahren zu den weltweit bekanntesten, erfolgreichsten und einflussreichsten Filmkomponisten. Er arbeitete mit Regisseuren wie Steven Spielberg (u. a. Der weiße Hai, Indiana Jones, E.T. – Der Außerirdische, Schindlers Liste, Jurassic Park, Der Soldat James Ryan, A.I. – Künstliche Intelligenz, Minority Report, Catch Me If You Can), George Lucas (Star Wars) und Alfred Hitchcock (Familiengrab) zusammen. Ebenso komponierte er die Musik zu den ersten drei Filmen der Harry-Potter-Reihe.

Leben und Wirken

John Williams im September 2007

20. Jahrhundert

John Williams wurde als Sohn eines Orchestermusikers im New Yorker Stadtbezirk Queens im Stadtteil Flushing geboren. Bereits im Alter von drei Jahren erlernte er das Notenlesen. Er wuchs in New York auf und zog 1948 mit seiner Familie nach Los Angeles, wo er die University of California besuchte und bei Mario Castelnuovo-Tedesco Komposition studierte. Nachdem er seinen Wehrdienst bei der US Air Force absolviert hatte, zog Williams zurück nach New York. Dort besuchte er die Juilliard School, an der er bei Rosina Lhévinne Klavier studierte. Nebenbei arbeitete er in New York als Jazz-Pianist. Bereits 1951 erschien seine erste Klaviersonate. Es folgten weitere klassische Werke. In den folgenden Jahren arbeitete er unter anderem auch für das US-Fernsehen und für verschiedene Hollywood-Produktionen, zunächst unter dem Namen Johnny Williams.

Von 1956 bis zu deren Tod 1974 war John Williams mit der Schauspielerin und Sängerin Barbara Ruick verheiratet. Dieser Ehe entstammen drei Kinder: Jennifer (* 1956), Mark (* 1958) und Joseph Williams (* 1960), der ebenfalls Filmmusikkomponist und von 1986 bis 1989 und seit 2010 der Sänger der US-amerikanischen Band Toto ist. Seit 1980 ist John Williams in zweiter Ehe mit Samantha Winslow verheiratet.

Seinen Durchbruch hatte er 1972 mit der Musik zu dem Katastrophenfilm Die Höllenfahrt der Poseidon (The Poseidon Adventure). Noch größere Bekanntheit erlangte er jedoch mit Der weiße Hai (Jaws, 1975) und schließlich mit Krieg der Sterne (Star Wars, 1977). Für beide erhielt er den Oscar.

Der Regisseur Steven Spielberg vermittelte John Williams an seinen Freund, den Regisseur George Lucas. Lucas arbeitete gerade an dem ersten Star-Wars-Film, für den Williams schließlich die – 1978 mit dem Oscar prämierte – Filmmusik schrieb. Auch die Filmmusik zu allen weiteren Star-Wars-Teilen (außer The Clone Wars, Rogue One: A Star Wars Story und Solo: A Star Wars Story) inklusive der „Prequel-Trilogie“ (Episoden I – III) und der „Sequel-Trilogie“ (Episoden VII – IX) stammt aus seiner Feder. Die Soundtrack-CDs gehören zu den erfolgreichsten der Filmmusikgeschichte, Stücke wie die Titelmelodie oder der „Imperial March“ sind auch über Fankreise hinaus bekannt. Siehe auch: → Star-Wars-Soundtrack

Im Jahr 1993 komponierte John Williams den Score zum Film Schindlers Liste. Weil er sehr beeindruckt von dem Film war, traute sich Williams zunächst nicht, die Filmmusik zu schreiben. Er sagte zu Spielberg: „Du benötigst einen besseren Komponisten für diesen Film, als ich es bin.“ Darauf antwortete Spielberg: „Ich weiß, aber die sind alle tot.“[1]

21. Jahrhundert

John Williams dirigiert den Score zu Jäger des verlorenen Schatzes

Williams wurde 2001 vom Regisseur Chris Columbus gebeten, die Filmmusik zu dem ersten Harry-Potter-Film Harry Potter und der Stein der Weisen zu schreiben. Williams komponierte für diesen Film unter anderem „Hedwigs Thema“, das weltbekannt wurde. Auch die zwei folgenden Harry-Potter-Verfilmungen wurden von Williams vertont. Danach stieg er aus dem Projekt aus. Grund dafür war die Arbeit an Die Geisha.

Im Jahre 2002 schrieb Williams vier Filmmusiken: Catch Me If You Can, Star Wars: Episode II, Minority Report und Harry Potter und die Kammer des Schreckens. In Catch Me If You Can verwendete Williams erstmals in seiner Filmmusikgeschichte mit Steven Spielberg Jazz-Elemente. Spielberg betrachtete dies als Geburtstagsgeschenk, weil dieser Film die 20. Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur und dem Komponisten darstellte.

2008 erschien der Soundtrack zum vierten Indiana-Jones-Film Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. 2009 schrieb John Williams für die Fernsehserie Great Performances die Titelmusik, für die er im selben Jahr einen Emmy gewann. Im selben Jahr begann Williams seine Arbeit an Spielbergs Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn, der im Oktober 2011 erschien. Dies ist der erste animierte Film, an dem Williams beteiligt war. Zudem arbeitete Williams hier erstmals mit Peter Jackson zusammen, dem Produzenten des Films.

2011 komponierte Williams die Filmmusik zu Spielbergs Gefährten und 2012 für Spielbergs Lincoln. 2013 arbeitete er erstmals seit 2005 wieder mit einem anderen Regisseur als Spielberg zusammen: Er vertonte Die Bücherdiebin des Regisseurs Brian Percival. Der Film ist eine amerikanisch-deutsche Koproduktion, an der das Studio Babelsberg maßgeblich beteiligt war. Williams arbeitete 2015 am siebten Teil der Star-Wars-Reihe Star Wars: Das Erwachen der Macht, der unter der Regie von J. J. Abrams entstand.

Für Spielbergs 2015 erschienenen Film Bridge of Spies – Der Unterhändler stand Williams aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung. Dies hatte zur Folge, dass Thomas Newman als Komponist verpflichtet wurde. Dieser Spielberg-Film ist somit der erste seit dreißig Jahren (zuletzt Die Farbe Lila, 1985), dessen Filmmusik nicht von John Williams stammt. 2016 setzten Williams und Spielberg aber ihre Zusammenarbeit mit dem Film BFG – Big Friendly Giant wieder fort.

Steven Spielberg und John Williams

Eine enge Freundschaft verbindet John Williams seit 1974 mit Steven Spielberg. In diesem Jahr arbeiteten sie gemeinsam an dem Film Sugarland Express, der beiden den Durchbruch brachte. Seit Der weiße Hai (1975) ist Williams Spielbergs bevorzugter Komponist, er vertonte mit Ausnahme von Die Farbe Lila (1985), Bridge of Spies – Der Unterhändler (2015) und Ready Player One (2018)[2] sämtliche Filme von Spielberg. Der Film Die Verlegerin aus dem Jahr 2017 stellt die mittlerweile 29. Zusammenarbeit von Williams und Spielberg dar. Zudem wird Williams bereits seit Jahrzehnten regelmäßig vom Tonmeister Shawn Murphy unterstützt.

Allgemeines

John Williams, 2006

In seiner Arbeit für Hollywood zeigt sich Williams' Vielseitigkeit, auch wenn seine Musik mit wenigen Ausnahmen (z. B. Jane Eyre (1970), Stanley & Iris (1990) oder Die Asche meiner Mutter (1999)) meist aufwendig orchestriert ist. 2005 komponierte Williams beispielsweise Musik für vier Filme, die seine Vielfältigkeit unter Beweis stellt: Star Wars: Episode III, Krieg der Welten, Die Geisha und München.

Neben seinen Filmmusiken komponierte Williams zwei Sinfonien, mehrere Solokonzerte sowie diverse kürzere Stücke für Orchester bzw. Ensembles. Ebenfalls aus seiner Feder stammt das Musical Thomas and the King (1975) über Thomas Becket und König Heinrich II. von England.

Für die Zeremonie zur Vereidigung Barack Obamas zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten am 20. Januar 2009 schrieb er das Quartett Air and Simple Gifts. Es wurde von Itzhak Perlman (Geige), Yo-Yo Ma (Cello), Gabriela Montero (Klavier) und Anthony McGill (Klarinette) aufgeführt. Die Komposition setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Das so genannte „Air“-Thema und das „Simple Gifts“-Thema. Das Stück ist angelehnt an die Shaker-Hymne von Joseph Brackett.

Viermal schrieb Williams Fanfaren für Olympische Spiele, „Los Angeles Olympic Theme“ für die Sommerspiele 1984 in Los Angeles (später auch als „Olympic Fanfare and Theme“ bekannt), „Olympic Spirit“ für die Sommerspiele 1988 in Seoul, „Summon the Heroes“ für die Sommerspiele 1996 in Atlanta und „Call of the Champions“ für die Winterspiele 2002 in Salt Lake City. 2003 wurde er dafür mit dem Olympischen Orden ausgezeichnet.[3]

Die Musik der US-Nachrichtensendung NBC News, The Mission, ist von Williams komponiert, ebenso die Musik für das Firmenlogo von DreamWorks SKG.

2011 wurde die Steven Spielberg Stage in Los Angeles nach Williams zur John Williams Scoring Stage umbenannt.[4]

Williams war von 1980 bis 1993 Dirigent des Boston Pops Orchestra und ist inzwischen dessen Ehrendirigent. Darüber hinaus gibt er regelmäßig Gastspiele bei amerikanischen Orchestern. Nachdem John Williams in einem Interview als Herzenswunsch geäußert hatte, einmal mit den Wiener Philharmonikern musizieren zu wollen, wurde er vom Vorstand des Orchesters als Dirigent zu einer Aufführung seiner Kompositionen nach Wien eingeladen. Nach krankheitsbedingten Absagen fand das Konzert am 18. und 19. Januar 2020 im goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit Anne-Sophie Mutter als Solistin statt.[5]

Vom 14. bis zum 16. Oktober 2021 gab John Williams sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern im großen Saal der Berliner Philharmonie.[6] Damit ist er mit 89 Jahren der älteste Debütant am Dirigentenpult.[7] Es war sein allererster Besuch in Berlin.[7] Im Februar 2022 erreichte Williams mit der Aufnahme des Konzertes zum ersten Mal den ersten Platz der deutschen Albumcharts.

Filmografie (Auswahl)

Diskografie

In der nachfolgenden Tabelle sind nur die Alben aufgelistet, die es in DE, AT, CH oder UK in die Charts geschafft haben.

Alben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[10]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
1982E.T. – The Extra-TerrestrialDE30
(5 Wo.)DE
UK47
Silber
Silber

(11 Wo.)UK
US
Gold
Gold
US
1983Star Wars – Return of the JediDE42
(6 Wo.)DE
1984Indiana Jones and the Temple of DoomDE41
(5 Wo.)DE
CH19
(4 Wo.)CH
1993Jurassic ParkDE32
(9 Wo.)DE
AT10
(5 Wo.)AT
UK42
(5 Wo.)UK
US
Gold
Gold
US
Soundtrack zu Jurassic Park
1994Schindler’s ListDE69
(5 Wo.)DE
CH37
(4 Wo.)CH
UK59
Silber
Silber

(4 Wo.)UK
US
Gold
Gold
US
Soundtrack zu Schindlers Liste
1996The Sound of GloryDE91
(3 Wo.)DE
Konzeptalbum
mit Boston Pops Orchestra
John Williams Plays The MoviesUK54
(4 Wo.)UK
Kompilation
1999StepmomDE61
(5 Wo.)DE
Soundtrack zu Seite an Seite
Star Wars: Episode I – The Phantom MenaceDE6
(22 Wo.)DE
AT3
(12 Wo.)AT
CH17
(7 Wo.)CH
UK8
(1 Wo.)UK
2000The PatriotDE98
(1 Wo.)DE
Soundtrack zu Der Patriot
2001Harry Potter and the Philosopher’s StoneDE34
(8 Wo.)DE
AT17
(9 Wo.)AT
CH76
(2 Wo.)CH
UK19
(8 Wo.)UK
2002Star Wars: Episode II – Attack of the ClonesDE14
(9 Wo.)DE
AT12
(7 Wo.)AT
CH30
(6 Wo.)CH
US
Gold
Gold
US
Harry Potter and the Chamber of SecretsDE99
(1 Wo.)DE
UK96
(1 Wo.)UK
2004Harry Potter and the Prisoner of AzkabanDE46
(4 Wo.)DE
CH67
(3 Wo.)CH
UK84
(1 Wo.)UK
2005Star Wars: Episode III – Revenge of the SithDE10
(8 Wo.)DE
AT12
(6 Wo.)AT
CH29
(6 Wo.)CH
UK16
(5 Wo.)UK
2008Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal SkullDE60
(1 Wo.)DE
CH81
(1 Wo.)CH
UK83
(1 Wo.)UK
2015Star Wars – The Force AwakensDE23
(5 Wo.)DE
AT29
(2 Wo.)AT
CH27
(4 Wo.)CH
UK25
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
2016Star Wars – The Ultimate Soundtrack CollectionDE24
(1 Wo.)DE
AT75
(1 Wo.)AT
CH64
(1 Wo.)CH
Kompilation
The Best of John WilliamsCH38
(1 Wo.)CH
Kompilation
Star Wars: Trilogy – A New HopeDE86
(1 Wo.)DE
Kompilation
2017Star Wars – The Last JediDE33
(3 Wo.)DE
AT52
(1 Wo.)AT
CH39
(2 Wo.)CH
UK39
(1 Wo.)UK
2018Solo – A Star Wars StoryDE38
(1 Wo.)DE
AT41
(1 Wo.)AT
CH36
(1 Wo.)CH
2019Star Wars – The Rise of SkywalkerDE35
(2 Wo.)DE
CH43
(4 Wo.)CH
UK57
(1 Wo.)UK
2020John Williams in ViennaDE6
Gold (Classical)
Gold (Classical)

(18 Wo.)DE
AT6
(13 Wo.)AT
CH13
(2 Wo.)CH
2022The Berlin ConcertDE1
(15 Wo.)DE
AT32
(1 Wo.)AT
CH23
(3 Wo.)CH
Livealbum
A Gathering of FriendsCH89
(1 Wo.)CH
Williams: Violin Concerto No. 2DE58
(1 Wo.)DE
CH57
(1 Wo.)CH
mit Anne-Sophie Mutter & Boston Symphony Orchestra

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Silberne Schallplatte

  • Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
    • 1977: für das Album Greatest Hits
    • 1978: für das Album Best Of Friends
    • 1981: für das Album Deer Hunter
    • 2013: für das Album The Best Of
    • 2016: für das Album Greatest Hits 1969–1999
    • 2020: für die Single Carol Of The Bells

Goldene Schallplatte

  • Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
    • 1981: für das Album Rodrigo: Concerto De Aranjuez
    • 2016: für das Album Spanish Guitar Music
  • Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 1978: für das Album Close Encounters of The Third Kind
    • 1980: für das Album Star Wars – The Empire Strikes Back

Platin-Schallplatte

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Silver record icon.svg SilberGold record icon.svg GoldPlatinum record icon.svg PlatinVer­käu­feQuel­len
 Deutschland (BVMI)0! SGold record icon.svg Gold10! P30.000musikindustrie.de
 Vereinigte Staaten (RIAA)0! SGold record icon.svg 6× Gold6Platinum record icon.svg Platin14.500.000riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI)Silver record icon.svg 9× Silber9Gold record icon.svg 2× Gold20! P880.000bpi.co.uk
InsgesamtSilver record icon.svg 9× Silber9Gold record icon.svg 9× Gold9Platinum record icon.svg Platin1

Konzertarbeiten

Williams beim Dirigieren in der Hollywood Bowl

Konzerte

  • 1969: Concerto for Flute and Orchestra
  • 1976: Concerto for Violin and Orchestra
  • 1985: Concerto for Tuba and Orchestra
  • 1991: Concerto for Clarinet and Orchestra
  • 1993: Concerto for Bassoon and Orchestra
  • 1994: Concerto for Cello and Orchestra
  • 1996: Concerto for Trumpet and Orchestra
  • 1997: Elegy for Cello and Piano
  • 2000: TreeSong
  • 2002: Heartwood
  • 2003: Concerto for Horn and Orchestra
  • 2007: Duo Concertante for Violin and Viola
  • 2009: Concerto for Viola and Orchestra
  • 2009: On Willows and Birches, for Harp and Orchestra
  • 2011: Concerto for Oboe and Orchestra
  • 2011: Quartet La Jolla for violin, cello, clarinet and harp
  • 2012: Rounds for solo guitar
  • 2021: Second Concerto for Violin and Orchestra[11]

Weitere Werke

  • 1965: Prelude and Fugue
  • 1965: Symphony #1
  • 1975: Thomas and the KingMusical
  • 1980: Jubilee 350 Fanfare – zur 350-Jahr-Feier der Stadt Boston
  • 1984: Los Angeles Olympic Theme – Olympisches Thema zu den XXIII. Olympischen Sommerspielen in Los Angeles
  • 1986: Liberty Fanfare – zur 100-Jahr-Feier der Freiheitsstatue
  • 1987: A Hymn to New England
  • 1988: Fanfare for Michael Dukakis – für die Präsidentschaftskandidatur von Michael Dukakis
  • 1988: For New York – Variationen über ein Thema von Leonard Bernstein anlässlich dessen 70. Geburtstags
  • 1990: Celebrate Discovery – zur 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus
  • 1993: Sound the Bells!
  • 1994: Song for World Peace
  • 1995: Variations on Happy Birthday
  • 1999: American Journey
  • 2001: Three Pieces for solo Cello
  • 2003: Soundings – für die Eröffnung der Walt Disney Concert Hall
  • 2007: Star Spangled Banner – Bearbeitung der US-amerikanischen Nationalhymne für die World Series 2007
  • 2008: A Timeless Call
  • 2009: Air and Simple Gifts – zur feierlichen Amtseinführung Barack Obamas
  • 2012: Fanfare for Fenway – zur Feier des 100. Geburtstages vom Fenway Park

Arbeit für das Fernsehen

Auszeichnungen

John Williams wurde 52-mal für den Oscar nominiert, fünf gewann er; sechsmal für den Emmy, drei bekam er; 25-mal für den Golden Globe, vier gewonnen; 68-mal für den Grammy, 24 bekommen. Siebenmal bekam er den British Academy Film Award. Mit 52 Nominierungen hält er zurzeit den Rekord für die meisten Oscar-Nominierungen für eine lebende Person. Nach Walt Disney mit 59 Nominierungen belegt er Platz 2 für die meisten Nominierungen überhaupt.

Williams hält den Rekord in der vom American Film Institute veröffentlichten Liste von Amerikas bester Filmmusik mit drei von 25 Filmen: Krieg der Sterne auf Platz 1, Der weiße Hai auf Rang 6 und E.T. – Der Außerirdische auf Rang 14. Er ist damit der einzige Komponist mit drei Einträgen auf dieser Liste. Am 9. Juni 2016 wurde er mit dem AFI Life Achievement Award als erster Komponist überhaupt für sein Lebenswerk geehrt.[12]

2020 erhielt Williams den Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Kunst (gemeinsam mit Ennio Morricone).[13]

Oscar

Gewonnen:

Nominiert:

Grammy Award

Gewonnen

  • 1976: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Der weiße Hai
  • 1978: Beste Instrumentaldarbietung (Pop) in Krieg der Sterne (Soundtrack)
  • 1978: Beste Instrumentalkomposition in Krieg der Sterne (Hauptthema)
  • 1978: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Krieg der Sterne
  • 1979: Beste Instrumentalkomposition in Unheimliche Begegnung der dritten Art (Hauptthema)
  • 1979: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Unheimliche Begegnung der dritten Art
  • 1980: Beste Instrumentalkomposition in Superman (Hauptthema)
  • 1980: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Superman
  • 1981: Beste Instrumentalkomposition in Das Imperium schlägt zurück
  • 1981: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Das Imperium schlägt zurück
  • 1982: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in Jäger des verlorenen Schatzes
  • 1983: Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial in E. T. – Der Außerirdische
  • 1983: Beste Instrumentalkomposition für Flying, Thema aus E. T. – Der Außerirdische
  • 1983: Bestes Instrumentalarrangement für Flying, Thema aus E. T. – Der Außerirdische
  • 1985: Beste Instrumentalkomposition für die Offizielle Musik der Olympischen Sommerspiele 1984
  • 1995: Beste Instrumentalkomposition geschrieben für Film oder Fernsehen in Schindlers Liste
  • 1999: Beste Instrumentalkomposition geschrieben für Film oder Fernsehen in Der Soldat James Ryan
  • 2001: Beste Instrumentalkomposition in Die Asche meiner Mutter
  • 2007: Bestes komponiertes Soundtrackalbum für Film, Fernsehen oder visuelle Medien in Die Geisha
  • 2007: Beste Instrumentalkomposition für A Prayer For Peace, Thema aus München
  • 2009: Beste Instrumentalkomposition für The Adventures Of Mutt, Thema aus Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
  • 2015: Beste Instrumentalkomposition für The Book Thief aus Die Bücherdiebin
  • 2017: Bester komponierter Soundtrack für visuelle Medien in Star Wars: Das Erwachen der Macht
  • 2018: Bestes Instrumental- oder A-Cappella-Arrangement für Escapades for Alto Saxophone and Orchestra aus Catch Me If You Can

46 weitere Nominierungen

British Academy Film Award

Gewonnen

  • 1976: Beste Filmmusik in Der weiße Hai
  • 1979: Beste Filmmusik in Krieg der Sterne
  • 1981: Beste Filmmusik in Das Imperium schlägt zurück
  • 1983: Beste Filmmusik in E. T. – Der Außerirdische
  • 1989: Beste Filmmusik in Das Reich der Sonne
  • 1994: Beste Filmmusik in Schindlers Liste
  • 2006: Beste Filmmusik in Die Geisha

acht weitere Nominierungen

Emmy Award

Gewonnen

  • 1969: Außerordentliche Leistung in der musikalischen Dichtung in Heidi
  • 1972: Außerordentliche Leistung in der musikalischen Dichtung in Jane Eyre
  • 2009: Herausragendes Titelthema in Great Performances

drei weitere Nominierungen

Weitere Auszeichnungen (Auswahl)

Golden Globe Award

  • 1975: Beste Filmmusik in Der weiße Hai
  • 1977: Beste Filmmusik in Krieg der Sterne
  • 1982: Beste Filmmusik in E. T. – Der Außerirdische
  • 2005: Beste Filmmusik in Die Geisha

22 weitere Nominierungen

Saturn Award

  • 1978: Beste Musik in Krieg der Sterne und Unheimliche Begegnung der dritten Art
  • 1979: Beste Musik in Superman
  • 1982: Beste Musik in Jäger des verlorenen Schatzes
  • 1983: Beste Musik in E. T. – Der Außerirdische
  • 2002: Beste Musik in A.I. – Künstliche Intelligenz
  • 2004: Lifetime Achievement Award als der „bedeutendste Filmkomponist unserer Zeit“
  • 2006: Beste Musik in Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith
  • 2016: Beste Musik in Star Wars: Das Erwachen der Macht

elf weitere Nominierungen

Critics’ Choice Movie Award

drei weitere Nominierungen

Los Angeles Film Critics Association Award

  • 1977: Beste Filmmusik in Krieg der Sterne

zwei weitere Nominierungen

Darüber hinaus gewann Williams dreimal den World Soundtrack Award und 21-mal den BMI Film & TV Award. 2001 wurde er vom National Board of Review für seine „exzellenten Filmkompositionen“ mit dem Preis fürs Lebenswerk ausgezeichnet. Im Jahr 2004 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Juilliard School, New York, verliehen.[14] 2009 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Ebenfalls 2009 wurde Williams von Barack Obama im Weißen Haus mit der National Medal of Arts als „herausragender Dirigent und Komponist“ ausgezeichnet, der „die moderne Filmindustrie für Jahrzehnte geprägt und inspiriert“ hat.[15] 2017 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Harvard University verliehen.[16]

Im Jahr 2022 wurden John Williams und die Berliner Philharmoniker mit einem Opus-Klassik-Preis in der Kategorie Bestseller des Jahres für das Album The Berlin Concert ausgezeichnet.[17]

Literatur

  • Emilio Audissino: John Williams’s Film Music. ‘Jaws,’ ‘Star Wars,’ ‘Raiders of the Lost Ark,’ and the Return of the Classical Hollywood Music Style. University of Wisconsin Press, Madison WI 2014, ISBN 978-0-299-29734-3.
  • Emilio Audissino: Golden Age 2.0: John Williams and the Revival of the Symphonic Film Score. In: Sebastian Stoppe (Hrsg.): Film in Concert. Film Scores and their Relation to Classical Concert Music. VWH Verlag, Glückstadt 2014, ISBN 978-3-86488-060-5, S. 109–124.
  • Irena Paulus: Williams versus Wagner – Or an Attempt at Linking Musical Epics. In: Sebastian Stoppe (Hrsg.): Film in Concert. Film Scores and their Relation to Classical Concert Music. VWH Verlag, Glückstadt 2014, ISBN 978-3-86488-060-5, S. 63–108.
  • Tony Thomas: Filmmusik. Die großen Filmkomponisten – ihre Kunst und ihre Technik. Heyne, München 1996, ISBN 3-453-09007-1.
  • Peter Moormann (Hrsg.): Klassiker der Filmmusik. Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-018621-3.
  • Peter Moormann: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Nomos, Baden-Baden 2010, ISBN 978-3-8329-5355-3.
  • Sebastian Stoppe: John Williams’s Film Music in the Concert Halls. In: Emilio Audissino (Hrsg.): John Williams, Music for Film, Television and the Concert Stage. Brepols, Turnhout 2018, ISBN 978-2-503-58034-0, S. 95–116, doi:10.25969/mediarep/16800.

Weblinks

Commons: John Williams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. American Film Institute: AFI’s Master Class: The Art of Collaboration – Steven Spielberg & John Williams. Turner Classic Movies, 2011, DVD. Zitiert nach Nigel Morris (Hrsg.): A Companion to Steven Spielberg. John Wiley & Sons, 2017, ISBN 978-1-118-72691-4.
  2. COLLIDER July 10, 2017 (englisch).
  3. IOC-Meldung vom 1. Mai 2003 (englisch)
  4. John Williams Scoring Stage Unveiled. Website der Film Music Society. Abgerufen am 30. April 2011.
  5. Wiener Musikverein: A Tribute to John Williams. Abgerufen am 30. April 2020.
  6. Berliner Philharmoniker: John Williams dirigiert John Williams | Berliner Philharmoniker. Abgerufen am 18. Oktober 2021.
  7. a b "Ganz großes Kino" - John Williams dirigiert die Berliner Philharmoniker. Abgerufen am 18. Oktober 2021.
  8. jwfan.com
  9. collections.mun.ca
  10. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE UK US
  11. Welt-Uraufführung mit Anne-Sophie Mutter unter der Leitung des Komponisten, abgerufen am 15. August 2021.
  12. John Williams. 44th Life Achievement Award Honoree. In: afi.com. American Film Institute (AFI), Januar 2016, abgerufen am 14. Dezember 2019 (englisch).
  13. Prinzessin-von-Asturien-Preis 2020.
  14. Peter Moormann: Spielberg-Variationen. 2010, S. 21.
  15. Remarks by the President at Presentation of the National Humanities Medal and the National Medal of the Arts (Memento vom 13. Juni 2011 im Internet Archive) In: whitehouse.gov, abgerufen am 17. April 2018.
  16. Harvard awards 10 honorary degrees. 25. Mai 2017, abgerufen am 17. Januar 2019.
  17. OPUS KLASSIK 2022: Reiche Auszeichnung der klassischen Künstler:innen von Universal Music. 9. Oktober 2022, abgerufen am 31. Oktober 2022.

Veröffentlichungen von Yo-Yo Ma die im OTRS erhältlich sind/waren:

Six Evolutions – Bach: Cello Suites ¦ Beethoven: Triple Concerto, Symphony No. 7 ¦ Hope Amid Tears: Beethoven Cello Sonatas ¦ Crossing Borders: A Musical Journey ¦ A Gathering Of Friends

Yo-Yo Ma auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Yo-Yo Ma (2013)

Yo-Yo Ma (chinesisch 馬友友, Pinyin Mǎ Yǒuyǒu, Jyutping Maa5 Jau5jau5; * 7. Oktober 1955 in Paris) ist ein US-amerikanischer Cellist. Seine Diskografie umfasst mehr als 100 Alben, die ihm 18 Grammys einbrachten (Stand 2020).[1] Er spielte am 29. November 1962 als Siebenjähriger auf Einladung von Präsident Kennedy im Weißen Haus.[2]

Leben

Yo-Yo Ma, Sohn der Hongkonger Sängerin Marina Lu und des Violinisten, Musik-Professors und Dirigenten Hiao-Tsiun Ma, begann mit dem Cellospiel als Vierjähriger. Als er sieben Jahre alt war, zog seine Familie nach New York City um, und mit acht Jahren trat er bereits mit Leonard Bernstein im US-amerikanischen Fernsehen auf. Bernstein vermittelte ihn auch zur Juilliard School, wo er Schüler von Leonard Rose wurde.

Yo-Yo Ma 2008 beim Weltwirtschaftsforum in Davos

Neben klassischer Musik veröffentlichte er auch Alben mit Bobby McFerrin und ein Album mit Tango-Stücken von Astor Piazzolla.

Im Jahr 1998 entwickelte Yo-Yo Ma die Idee, Musiker aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen. Er organisierte ein erstes Treffen mit Musikern aus den Ländern der historischen Seidenstraße.[3] Aus diesem Projekt entstand im Jahr 2000 das Silkroad Ensemble mit Künstlern aus zahlreichen Ländern, die weltweit in vielfältigen Formationen auftreten[4] und den kulturellen Reichtum ihrer verschiedenen Musiktraditionen vermitteln.[5] Das Ensemble veröffentlicht Videos seiner Aktitiväten auf YouTube.[6]

Ma begleitete am 20. Januar 2009 die Inaugurationsfeier von Barack Obama mit einem Quartett und einem von John Williams komponierten Stück, das Kompositionen von Aaron Copland enthielt. Am 29. August 2009 spielte er zu Ehren des verstorbenen Senators Edward Kennedy im Gottesdienst in Boston. 2011 nahm er gemeinsam mit Stuart Duncan, Edgar Meyer und Chris Thile das Album The Goat Rodeo Sessions auf.

Yo-Yo Ma ist verheiratet und hat zwei Kinder.[1] Er spielt drei Celli: ein Instrument von Moes & Moes (2003), ein Cello von Domenico Montagnana (1733) und das „Dawidow“ von Stradivari (1712).[1] Das Stradivari-Cello ist benannt nach Karl Juljewitsch Dawidow. Es befindet sich seit 1988 im Eigentum von LVMH; zuvor gehörte es Jacqueline du Pré.[7]

Diskografie

2011 erschien eine Sammlung mit 90 CDs (30 Years outside the Box), die alle Aufnahmen enthält, die Yo-Yo Ma für CBS und Sony Classical gemacht hatte.[8]

Alben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[9][10]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US
1992HushUS93
Gold
Gold

(18 Wo.)US
2000Appalachian JourneyUS170
(2 Wo.)US
mit Edgar Meyer und Mark O’Connor
Erstveröffentlichung: 1999
2001Classic Yo-YoUS180
(4 Wo.)US
2002Silk Road Journeys:
When Strangers Meet
US153
(4 Wo.)US
mit The Silk Road Ensemble
Erstveröffentlichung: 2001
2003Obrigado BrazilUS58
(14 Wo.)US
2004Vivaldi’s CelloUS175
(4 Wo.)US
2004Yo-Yo Ma Plays Ennio MorriconeUS171
(2 Wo.)US
mit Roma Sinfonietta Orchestra (Morricone)
2005Memoirs of a GeishaUS163
(1 Wo.)US
Soundtrack zum Film Die Geisha
mit John Williams und Itzhak Perlman
2007AppassionatoUS79
(5 Wo.)US
2007New ImpossibilitiesUS152
(1 Wo.)US
mit The Silk Road Ensemble und
Chicago Symphony Orchestra (Miguel Harth-Bedoya)
2008Yo-Yo Ma & Friends:
Songs of Joy & Peace
US20
Gold
Gold

(17 Wo.)US
2011The Goat Rodeo SessionsUS18
(13 Wo.)US
mit Stuart Duncan, Edgar Meyer und Chris Thile
2015Songs from the Arc of LifeUS137
(1 Wo.)US
mit Kathryn Stott
2017Bach TriosUS141
(1 Wo.)US
mit Edgar Meyer und Chris Thile

Weitere Alben

  • 1980: Saint-Saëns: Carnival of the Animals (Chamber Version) (mit Philippe Entremont und Gaby Casadesus)
  • 1980: Cello Concertos (mit Lorin Maazel und Orchestre National de France)
  • 1980: Tripelkonzert C-Dur Op. 56 für Klavier, Violine und Violoncello (Tripelkonzert) (Beethoven: mit Berliner Philharmoniker, Mark Zeltser, Anne-Sophie Mutter, Herbert von Karajan)
  • 1982: Sonatas Nos. 1 & 2 (Beethoven: mit Emanuel Ax)
  • 1983: The Unaccompanied Cello Suites / Suiten für Violoncello / Les Suites Pour Violoncelle Seul – Vol. 1, Suites Nos. 1 & 2 (Bach)
  • 1983: The Unaccompanied Cello Suites Vol. 2 – Suites Nos. 3 & 4 (Bach)
  • 1983: The Unaccompanied Cello Suites Vol. 3 Suites Nos. 5 & 6 (Bach)
  • 1983: The Six Unaccompanied Cello Suites / 6 Suiten für Violoncello / Les 6 Suites Pour Violoncelle Seul (komplett) (Bach)
  • 1983: Sonatas for Viola da Gamba & Harpsichord (Bach: mit Kenneth Cooper)
  • 1983: Cello Concerto No. 1 (Shostakovich: mit Ormandy und Philadelphia Orchestra)
  • 1983: Saint-Saëns, Lalo: Cello Concertos
  • 1983: Kreisler, Paganini: Works
  • 1984: Japanese Melodies
  • 1984: Quintet, Op. 163, D. 956 (C Major) (Schubert: mit Cleveland Quartet)
  • 1984: Haydn: Three Favorite Concertos -- Cello, Violin and Trumpet Concertos
  • 1984: Beethoven: Cello Sonatas Nos. 3 and 5
  • 1984: Bolling: Suite for Cello and Jazz Piano Trio
  • 1984: Shostakovich, Kabalevsky: Cello Concertos
  • 1985: Sonatas for Cello and Piano (Brahms: mit Emanuel Ax)
  • 1985: Divertimento, K. 563 (Mozart: mit Gidon Kremer und Kim Kashkashian)
  • 1985: Elgar, Walton: Cello Concertos (mit London Symphony Orchestra und André Previn)
  • 1985: Strauss: Don Quixote; Schoenberg: Cello Concerto (mit Seiji Ozawa, Boston Symphony Orchestra, Strauss, Schoenberg)
  • 1986: Dvořák: Cello Concerto, Op. 104 / Rondo, Op. 94 / Waldesruhe, Op. 68 No. 5 (mit Berliner Philharmoniker und Lorin Maazel)
  • 1986: Beethoven: Cello Sonata No. 4; Variations
  • 1986: Haydn: Cello Concertos
  • 1987: Concerto for Cello & Orchestra, G. 482 / Symphonie Concertante for Violin, Cello & Orchestra / Grand Overture (Symphony) for Double Orchestra Op. 18, No. 1 (Boccherini, J. C. Bach, Saint Paul Chamber Orchestra, Pinchas Zukerman)
  • 1987: Schubert: Quartet No. 15, D.887; Mozart: Adagio & Fugue K.546 (mit Kim Kashkashian, Daniel Phillips, Gidon Kremer)
  • 1987: Beethoven: Complete Cello Sonatas
  • 1987: Boccherini: Cello Concerto; J.C. Bach: Sinfionia Concertante
  • 1987: Mozart: Adagio and Fugue in C Minor; Schubert: String Quartet No. 15
  • 1988: Shostakovich: Piano Trio No. 2; Cello Sonata
  • 1988: Dvořák: Piano Trios
  • 1988: Schumann: Cello Concerto; Adagio and Allegro; Fantasiestucke; more (Colin Davis conducting Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks)
  • 1988: Brahms: Double Concerto; Piano Quartet No. 3
  • 1989: Symphony No. 5 / Cello Concerto No. 1 (Shostakovich: mit New York Philharmonic und Leonard Bernstein, Philadelphia Orchestra und Eugene Ormandy)
  • 1989: Anything Goes (mit Stéphane Grappelli)
  • 1989: Great Cello Concertos: Dvořák, Elgar, Haydn, Saint-Saëns, Schumann
  • 1989: R. Strauss, Britten: Cello Sonatas (mit Emanuel Ax)
  • 1989: Shostakovich: Quartet No.15; Gubaidulina: Rejoice
  • 1989: The Japanese Album
  • 1989: Portrait of Yo-Yo Ma
  • 1989: Barber: Cello Concerto; Britten: Symphony for Cello andamp; Orchestra
  • 1990: Saint-Saëns Concertos (mit Cecile Licad und Cho-Liang Lin)
  • 1990: Claudio Abbado – Brahms – Double Concerto ; Berg – Chamber Concerto
  • 1990: Brahms: The Piano Quartets
  • 1990: A Cocktail Party
  • 1990: Mozart: Serenade, K.361; Sonata for Bassoon and Cello, K.292
  • 1990: Strauss: Don Quixote; Die Liebe der Danae
  • 1991: Tchaikovsky Gala in Leningrad (mit Jessye Norman, Itzhak Perlman, Leningrad Philharmonic*, Yuri Temirkanov)
  • 1991: Rachmaninoff, Prokofiev: Cello Sonatas
  • 1991: Brahms: Double Concerto; Berg: Chamber Concerto
  • 1991: Saint-Saëns: Cello Concerto No. 1; Piano Concerto No. 2; Violin Concerto No. 3
  • 1992: Sonatas for Cello and Piano (Brahms: mit Emanuel Ax)
  • 1992: Brahms: String Sextets Opp. 18 & 36 (mit Stern, Lin, Laredo, Tree und Robinson; 2 CDs)
  • 1994: Immortal Beloved (Beethoven: mit Sir Georg Solti, Emanuel Ax, Pamela Frank, Gidon Kremer, Murray Perahia und London Symphony Orchestra)
  • 1994: Beethoven / Schumann Piano Quartets (Beethoven/Schumann: mit Stern, Laredo und Ax)
  • 1994: The New York Album (mit Baltimore Symphony Orchestra und David Zinman)
  • 1995: Triple Concerto, Choral Fantasy (Beethoven: mit Itzhak Perlman und Daniel Barenboim)
  • 1995: Concertos from the New World (Dvořák / Herbert: mit New York Philharmonic und Kurt Masur)
  • 1996: Appalachia Waltz (mit Edgar Meyer und Mark O’Connor)
  • 1996: Premieres – Cello Concertos (mit Philadelphia Orchestra, David Zinman, Danielpour, Kirchner und Rouse)
  • 1996: Fire Water Paper: A Vietnam Oratorio (mit Goldenthal, Panagulias, Maddalena, Pacific Symphony Orchestra und St. Clair)
  • 1996: Quintets (Schubert, Boccherini, Stern, Lin, Laredo, Ma, Robinson)
  • 1997: Soul of the Tango (The Music of Astor Piazzolla) (mit Astor Piazzolla; US:Doppelplatin (Latin)×2Doppelplatin (Latin) )
  • 1997: The Cello Suites: Inspired by Bach
  • 1997: The Concertos (Goldschmidt: mit Sabine Meyer und Chantal Juillet)
  • 1997: Symphony 1997 (Tan Dun)
  • 1998: The Protecting Veil / Wake Up… and Die
  • 1999: Solo
  • 1999: Simply Baroque (mit Ton Koopman und The Amsterdam Baroque Orchestra)
  • 2000: Phantasmagoria (John Corigliano: mit Emanuel Ax und James Tocco)
  • 2001: Cello Suite Nos. 1, 5 & 6 (Bach)
  • 2001: Mozart (mit Gidon Kremer und Kim Kashkashian)
  • 2001: Heartland: An Appalachian Anthology
  • 2002: Yo-Yo Ma Plays the Music of John Williams
  • 2002: Meyer – Bottesini: Concertos (Edgar Meyer mit Joshua Bell, Yo-Yo Ma, The Saint Paul Chamber Orchestra und Hugh Wolff)
  • 2002: Naqoyqatsi: Original Motion Picture Soundtrack (mit Philip Glass)
  • 2003: Paris – La belle époque
  • 2004: Silk Road Journeys: Beyond the Horizon (mit The Silk Road Ensemble)
  • 2004: Obrigado Brazil Live in Concert
  • 2004: The Dvořák Album
  • 2006: The Six Unaccompanied Cello Suites (Bach)
  • 2006: U. S. Winter Tour: Madison, WI. Overture Hall (mit The Silk Road Ensemble)
  • 2008: Crouching Tiger, Hidden Dragon – Film + Soundtrack (mit Tan Dun)
  • 2010: Piano Trios Op. 49 & 66 (Mendelssohn: mit Emanuel Ax und Itzhak Perlman)
  • 2013: A Playlist without Borders (mit The Silk Road Ensemble)
  • 2018: Six Evolutions – Bach: Cello Suites
  • 2022: A Gathering of Friends (Musik komponiert und dirigiert von John Williams, mit New York Philharmonics, Pablo Sáinz-Villegas, Jessica Zhou)

Singles

JahrTitel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[9]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 CH
2010While My Guitar Gently WeepsCH46
(2 Wo.)CH
Santana feat. India.Arie und Yo-Yo Ma

Weitere Singles

Auszeichnungen

Grammys

  • 1984: für Bach: Six Unaccompanied Cello Suites – Best Classical Performance-Instrumental Soloist(s) (with orchestra)
  • 1985: für Elgar: Cello Concerto/Walton: Concerto For Cello & Orchestra – Best Classical Performance-Instrumental Soloist(s) (with orchestra)
  • 1985: für Brahms: Sonatas for Cello and Piano – Best Chamber Music Performance
  • 1986: für Beethoven: The Sonatas for Piano; Variations, WoO. 46; Variations, Op. 66 – Best Chamber Music Performance
  • 1989: für Barber: Cello Concerto/Britten: Symphony For Cello – Best Classical Performance-Instrumental Soloist(s) (with orchestra)
  • 1991: für Brahms: The Piano Quartets, Op.25 & Op.26, Op.60 – Best Chamber Music Performance
  • 1992: für Prokofiev: Sinfonia Concertante/Tchaikovsky: Variations on a Rococo Theme/A – Best Classical Performance-Instrumental Soloist(s) (with orchestra)
  • 1994: für The New York Album – Best Classical Performance-Instrumental Soloist(s) (with orchestra)
  • 1995: für Brahms/Beethoven/Mozart: Clarinet Trios – Best Chamber Music Performance
  • 1997: für Premiers – Best Classical Album + Best Classical Performance-Instrumental Soloist(s) (with orchestra)
  • 1998: für Soul of the Tango: Music of Astor Piazzolla – Best Classical Crossover Album
  • 2000: für Appalachian Journey – Best Classical Crossover Album
  • 2003: für Obrigado Brazil – Best Classical Crossover Album
  • 2009: für Yo-Yo Ma & Friends: Songs of Joy & Peace – Best Classical Crossover Album[11]
  • 2012: für Goat Rodeo Sessions – Best Folk Album[11]
  • 2016: für Sing Me Home – Best World Music Album[11]

Weitere (Auswahl)

Weblinks

Commons: Yo-Yo Ma – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

  1. a b c Life & Music Website von Yo-Yo Ma, abgerufen am 3. August 2020.
  2. Artikel der Library of Congress zur Förderung von Musik durch amerikanische Präsidenten, abgerufen am 5. Februar 2021.
  3. Silkroad: About Us silkroad.org
  4. The Silkroad Ensemble silkroad.org
  5. Homepage von Silkroad
  6. Videos von Silkroad auf YouTube
  7. 1712 Cello „Davidoff (Davidov)“ Archivio della Liuteria Cremonese
  8. Yo-Yo Ma – 30 Years outside the Box jpc.de
  9. a b Chartquellen: CH US
  10. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US
  11. a b c Yo-Yo Ma: Awards allmusic.com
  12. Honorary MembersAmerican Academy of Arts and Letters
  13. President Obama Names Presidential Medal of Freedom Recipients Pressemitteilung vom 17. November 2010.
  14. Yo-Yo Ma: Laureate of the Polar Music Prize 2012 polarmusicprize.org
  15. Birgit-Nilsson-Preis 2022 geht an Yo-Yo Ma. In: ORF.at. 17. Mai 2022, abgerufen am 17. Mai 2022.

Veröffentlichungen von New York Philharmonic die im OTRS erhältlich sind/waren:

A Gathering Of Friends

New York Philharmonic auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Die New Yorker Philharmoniker (englisch New York Philharmonic) sind ein 1842 unter der Bezeichnung Philharmonic Symphony Society of New York in New York gegründetes Symphonieorchester.

Logo der New Yorker Philharmoniker

Geschichte

Der Gründer der New Yorker Philharmoniker: Ureli Corelli Hill

Sie sind das älteste Orchester der USA. Gründer war der amerikanische Dirigent Ureli Corelli Hill. Das Orchester wird traditionell zu den Big Five gezählt.

Nachdem das Orchester 1962 von der Carnegie Hall in die Avery Fisher Hall (Lincoln Center) umgezogen war, wurden im Juni 2003 Pläne einer Rückkehr in die Carnegie Hall bekannt,[1] die bereits im Oktober 2003 wieder aufgegeben wurden.[2]

Auf Schallplatten (insbesondere dem Label Everest) traten die New Yorker Philharmoniker in den 1950er und 60er Jahren aufgrund anderweitiger Aufnahmeverträge teilweise als Stadium Symphony Orchestra of New York auf.

Die New Yorker Philharmoniker sind bekannt für ihre Konzerte als politischer „Türöffner“. So spielten sie etwa bereits 1959 und 1976 in Moskau.[3] Am 26. Februar 2008 gastierten sie in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang. Da dies der erste Auftritt eines US-amerikanischen Orchesters in der kommunistischen Volksrepublik ist, wird dieser Auftritt schon jetzt als historisch angesehen.[4]

Chefdirigenten

Trivia

Nach starken Protesten wurde im Jahr 2018 auch den Frauen des Orchesters erlaubt, bei Konzerten Hosen zu tragen. Die New Yorker Philharmoniker waren damit das letzte der rund 20 großen Orchester der USA, die Frauen das Tragen von Hosen bis auf Ausnahmefälle untersagten.[5] Das Zutrittsverbot für Frauen zum Orchester überhaupt war im Jahr 1966 für eine Dirigier-Assistenz der Schweizer Dirigenten-Wettbewerbs-Gewinnerin Sylvia Caduff aufgehoben worden.

Archiv

2011 begannen die NYP, ihr Archiv von 1943 bis 1970 ins Internet zu stellen. Man findet dort digitalisierte Programmhefte (3227 verschiedene Exemplare), Bilder (4216), Partituren (1365) und Geschäftsdokumente (328). Die Partituren enthalten zahlreiche Eintragungen der Dirigenten.[6]

Siehe auch

Weblinks

Commons: New Yorker Philharmoniker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Brian Wise: New York Philharmonic to Carnegie Hall. In: WNYC, New York Public Radio. 2. Juni 2003;.
  2. Tim Page: Philharmonic, Carnegie Hall Break Off Their Engagement. In: The Washington Post. 8. Oktober 2003;.
  3. New York Philharmonic Prepares for Soviet Tour, The New York Times, 26. Mai 1988
  4. Dietrich Alexander: Nordkorea: New Yorker Philharmoniker treten in Pjöngjang auf. In: welt.de. 10. Dezember 2007, abgerufen am 17. Oktober 2021.
  5. Frauen bei New Yorker Philharmonikern dürfen neu Hosen tragen. In: Neue Zürcher Zeitung. 21. September 2018, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 21. September 2018]).
  6. Wolfram Goertz: Bernsteins Partituren im Internet. RP vom 7. März 2011, Seite C7

Koordinaten: 40° 46′ 21,9″ N, 73° 58′ 58,9″ W

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