Jonas Kaufmann, Mailänder Scala (2015)

Jonas Kaufmann (* 10. Juli 1969 in München) ist ein deutsch-österreichischer Opernsänger (Tenor).

Leben und Wirken

Kindheit und Studium

Jonas Kaufmann als Don José in Carmen mit Magdalena Kožená, Salzburger Festspiele (2012)
Jonas Kaufmann mit Marlis Petersen in Die tote Stadt, Bayerische Staatsoper (2019)

Jonas Kaufmann wuchs mit seiner älteren Schwester in München auf.[1] Nach einigen Semestern des Mathematik-Studiums begann er 1989 sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München, das er 1994 mit dem Examen als Opern- und Konzertsänger abschloss. Bei Hans Hotter, Josef Metternich und James King besuchte er Meisterkurse. Außerdem erhielt er am Anfang seiner Bühnenlaufbahn weiteren Unterricht bei dem US-amerikanischen Bariton Michael Rhodes in Trier.[2]

Wirken als Opernsänger

Sein Bühnendebüt gab Kaufmann 1993 als Caramello in Eine Nacht in Venedig am Theater Regensburg. Ein erstes Engagement führte ihn von 1994 bis 1996[3] als Ensemblemitglied an das Saarländische Staatstheater in Saarbrücken.[4] In den folgenden Jahren war er unter anderem häufig an der Staatsoper Stuttgart zu hören, bevor er 2001 an das Opernhaus Zürich wechselte.[2] Seitdem entfaltete er eine internationale Karriere an renommierten Opern- und Konzerthäusern sowie bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Edinburgh Festival, dem Lucerne Festival, dem Ljubljana Festival, dem Gstaad Menuhin Festival, den Internationalen Maifestspielen, dem Grafenegg Festival und den Salzburger Festspielen.

Sein Debüt am Royal Opera House in London gab er 2004 als Ruggero in La Rondine.[5] Weiters sang er dort zum Beispiel Don José in Carmen, Cavaradossi in Tosca, Alfredo in La traviata (an der Seite von Anna Netrebko), die Titelrollen in Don Carlo, Otello und Andrea Chénier, den Chevalier des Grieux in Manon Lescaut (an der Seite von Kristīne Opolais) oder Alvaro in La forza del destino (ebenfalls mit Netrebko).[5] 2015 trat er bei der Last Night of the Proms in der Royal Albert Hall auf.[3] Gleichzeitig erschien sein Puccini-Album, das sein bislang erfolgreichstes Album war und insbesondere in Großbritannien Platz 22 der Charts erreichte.

An der Metropolitan Opera debütierte er 2006 als Alfredo in La traviata und war dort später unter anderem in Carmen, Tosca, als Tamino in der Zauberflöte, in den Titelrollen in Faust und Werther sowie in Wagner-Opern als Parsifal und Siegmund (Die Walküre) zu hören.[6] Ebenfalls im Jahr 2006 gab er seine erste Vorstellung an der Wiener Staatsoper als Tamino; weitere Rollen waren dort zum Beispiel Andrea Chénier, Des Grieux, Werther, Cavaradossi, Faust, Don Carlo und Parsifal. 2022 erfolgte hier sein Rollendebüt als Peter Grimes in Brittens gleichnamiger Oper.[7]

Kaufmann war seit 2003 mehrfach zu Gast bei den Salzburger Festspielen, so in Mozarts La clemenza di Tito, als Belmonte in Die Entführung aus dem Serail, als Don José in Carmen, Rodolfo in La Bohème, Bacchus in Ariadne auf Naxos sowie in der Titelrolle in Don Carlo und als Florestan in Fidelio.[8] Bei den Osterfestspielen Salzburg 2023 gab er sein Rollendebüt als Tannhäuser in Wagners gleichnamiger Oper.[9]

Bei den Bayreuther Festspielen sang er 2010 die Titelrolle in Wagners Lohengrin in der Inszenierung von Hans Neuenfels unter dem Dirigat von Andris Nelsons. Bereits 2009 war er für seine Darstellung des Lohengrin an der Bayerischen Staatsoper als „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet worden.

An der Bayerischen Staatsoper war er mit weiteren Auftritten zum Beispiel in La Bohème, Die Walküre, Parsifal, Die Meistersinger von Nürnberg (als Stolzing) Tosca, Aida, Don Carlo, Otello, Fidelio, 2017 in der Titelrolle bei der Premiere von Andrea Chénier[10] sowie 2019 in der Neuproduktion von Die tote Stadt. zu hören.[11] 2021 gab er dort sein Rollendebüt als Tristan, sein Rollendebüt als Calaf in Turandot folgte ein Jahr später an der Accademia Nazionale di Santa Cecila.[12]

Weitere Gastspiele führten ihn zum Beispiel an die Wiener Staatsoper, an das Teatro alla Scala (z. B. als Alfredo, Don Josè, Cavaradossi und Lohengrin[13]), das Teatro Real Madrid, die Opéra National de Paris, die Lyric Opera of Chicago, die Pariser Oper, die Opéra Bastille und das Théâtre des Champs-Élysées, die Oper Brüssel, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Sydney Opera House sowie in Deutschland neben den bereits erwähnten Opernhäusern an die Berliner Staatsoper und die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper, die Hamburgische Staatsoper und viele andere.

Wirken als Konzert- und Liedsänger

Jonas Kaufmann auf der Berliner Waldbühne (2018)

Kaufmann tritt auch als Konzertsänger international auf, bei seinen Liederabenden wird er vom Pianisten Helmut Deutsch begleitet.[14] Liederabende und Arien-Konzerte führten ihn unter anderem in die Carnegie Hall, die Wigmore Hall, die Berliner Philharmonie, die Berliner Waldbühne, die Wiener Staatsoper, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, die Semperoper, die Ungarische Staatsoper, das Festspielhaus Baden-Baden, die Mailänder Scala, das Teatro Colon in Buenos Aires. Solo Tourneen absolvierte er durch Südamerika, Asien, Australien und Europa.[3][9]

In Konzerten sang er unter anderem die Tenorpartien der Johannes-Passion und der Matthäus-Passion von Bach, des Messiah von Händel, Beethovens 9. Symphonie sowie die Missa Solemnis, Die Schöpfung von Haydn, Mozarts Requiem, Schuberts Messe Nr. 6, Mendelssohns Lobgesang und sein Oratorien Elias und Paulus, Stabat Mater von Rossini, die Grande Messe des Morts von Berlioz, das Requiem von Robert Schumann, das Requiem op. 89 von Dvořák sowie Verdis Messa da Requiem, Bruckners Messe f-Moll, von Gustav Mahler das Lied von der Erde und Das klagende Lied[3] und Wagners Wesendonck-Lieder.

Zu den von ihm interpretierten Liederzyklen zählen zum Beispiel die Winterreise, Die Schöne Müllerin, Dichterliebe, die Lieder eines fahrenden Gesellen oder das Italienische Liederbuch.[3]

Privates

Kaufmann lebte in der Nähe von München, bevor er seinen Hauptwohnsitz nach Salzburg verlegte.[15] Seit Februar 2022 besitzt er die österreichische Staatsbürgerschaft.[15] Aus seiner geschiedenen Ehe mit der Sängerin Margarete Joswig stammen drei Kinder. Seit Januar 2019 ist er in zweiter Ehe mit der Regisseurin Christiane Lutz verheiratet,[16] mit der er einen Sohn hat.[17]

Anfang Juni 2023 wurde Kaufmann als Nachfolger von Bernd Loebe als Intendant der Tiroler Festspiele Erl ab September 2024 vorgestellt.[18]

Opernrepertoire (Auswahl)

Preise und Auszeichnungen

Ehrungen

Musikpreise

  • 2007: Gramophone Award für die CD Strauss-Lieder
  • 2008: Grands prix internationaux du disque, Diapason d’or für die CD Romantic Arias
  • 2008: Qobus/Classica: Le meilleur disque de 2008 für die CD Romantic Arias
  • 2009: Gramophone Award für die CD Madama Butterfly
  • 2009: Prix Caecilia für die CD Sehnsucht
  • 2009: Diapason d’or für die CD Romantic Arias
  • 2010: Echo Klassik in der Kategorie „Bester Sänger des Jahres“ für die Einspielung Sehnsucht
  • 2010: Orphée d’or „Wolfgang Wagner“ für die CD Sehnsucht
  • 2010: Diapason d’or für die CD Die schöne Müllerin
  • 2010: Diapason d’or für die CD Verismo Arias
  • 2011: Gramophone Award für die CD Verismo Arias
  • 2011: Diapason d’or für die DVD Werther
  • 2012: Gramophone Award für die CD Fidelio
  • 2013: International Opera Award: Opera Magazine Readers Award
  • 2013: International Opera Awards: The Male Singer of the Year Award
  • 2013: Die Goldene Deutschland
  • 2013: Echo Klassik in der Kategorie „Sänger des Jahres“ für die Einspielung Kaufmann Wagner
  • 2013: Echo Klassik in der Kategorie „Operneinspielung des Jahres“ (19. Jh.): Mariinsky Orchestra/Valery Gergiev, Wagner: Die Walküre
  • 2013: Echo Klassik in der Kategorie „Musik-DVD-Produktion des Jahres“: Robert Lepage/Deutsche Grammophon, Der Ring des Nibelungen[24]
  • 2013: Gramophone Award 2013 für die CD Wagner
  • 2014: Goldene Schallplatte für das Verdi-Album
  • 2014: Echo Klassik in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres/Gesang“ (The Verdi Album)
  • 2014: Gramophone Classical Music Award 2014 Solo Vocal (Schubert – Winterreise, Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch)
  • 2014: Bambi in der Kategorie „klassische Musik“[25]
  • 2015: International Opera Award
  • 2015: Echo Klassik in der Kategorie „Sänger des Jahres“ für die Einspielung Du bist die Welt für mich[26]
  • 2015: Premio Puccini 2015
  • 2016: Echo Klassik in der Kategorie „Bestseller des Jahres“ für das Puccini-Album Nessun Dorma[27]
  • 2016: Jahrespreis für die Studioaufnahme der Aida (2015) beim Preis der Deutschen Schallplattenkritik
  • 2017: Echo Klassik in der Kategorie „Bestseller des Jahres“ für das Album Dolce Vita
  • 2020: Opus Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ für sein Album Wien
  • 2021: Österreichischer Musiktheaterpreis – Medien-Sonderpreis[28]
  • 2021: Opus Klassik in der Kategorie „Operneinspielung/Musik bis 19. Jahrhundert“ für die Einspielung Otello
  • 2022: Opus Klassik in der Kategorie „Opernsänger des Jahres“ für Liszt: Freudvoll und Leidvoll

Diskografie

Alben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[29][30]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK
2008Romantic AriasDE31
(10 Wo.)DE
mit The Prague Philharmonic Orchestra
Dirigent: Marco Armiliato
Arien von Puccini, Bizet, Flotow, Verdi u. a.
2009SehnsuchtDE48
(4 Wo.)DE
2010Verismo AriasDE51
(2 Wo.)DE
mit Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Dirigent: Antonio Pappano
Arien und Szenen von Leoncavallo, Giordano u. a.
2011Die Superstars der Klassik – Singen die schönsten OpernarienDE34
(5 Wo.)DE
AT1
(9 Wo.)AT
2012Der Ring des NibelungenDE66
(2 Wo.)DE
Videoalbum
mit Terfel, Erdmann, Voigt und Blythe
2013WagnerDE43
(1 Wo.)DE
AT30
(1 Wo.)AT
Verdi RequiemDE37
(1 Wo.)DE
AT51
(1 Wo.)AT
Jonas KaufmannAT59
(1 Wo.)AT
The Verdi AlbumDE16
(9 Wo.)DE
AT7
Gold
Gold

(14 Wo.)AT
CH55
(2 Wo.)CH
UK100
(1 Wo.)UK
2014Schubert: WinterreiseDE38
(1 Wo.)DE
AT22
(1 Wo.)AT
CH73
(1 Wo.)CH
Parsifal (Metropolitan Opera)DE49
(1 Wo.)DE
Don CarloDE52
(1 Wo.)DE
It’s Me – Opera AriasDE56
(1 Wo.)DE
AT75
(1 Wo.)AT
Du bist die Welt für michDE11
Gold
Gold

(24 Wo.)DE
AT9
Platin
Platin

(27 Wo.)AT
CH55
(2 Wo.)CH
2015The Age of PucciniAT56
(1 Wo.)AT
Nessun dorma – The Puccini AlbumDE10
(20 Wo.)DE
AT8
Gold
Gold

(16 Wo.)AT
CH26
(8 Wo.)CH
UK22
(2 Wo.)UK
AidaDE55
(1 Wo.)DE
AT74
(1 Wo.)AT
2016Dolce VitaDE7
(17 Wo.)DE
AT7
Gold
Gold

(12 Wo.)AT
CH26
(3 Wo.)CH
2017Mahler: Das Lied von der ErdeAT43
(1 Wo.)AT
CH88
(1 Wo.)CH
L’OpéraDE26
(2 Wo.)DE
AT13
(6 Wo.)AT
CH50
(1 Wo.)CH
2018Eine italienische Nacht – Live aus der Waldbühne BerlinDE29
(4 Wo.)DE
AT36
(5 Wo.)AT
2019WienDE10
(14 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(15 Wo.)AT
CH34
(2 Wo.)CH
2020Verdi: OtelloDE30
(1 Wo.)DE
AT24
(2 Wo.)AT
CH34
(1 Wo.)CH
mit Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Selige StundeDE28
(4 Wo.)DE
AT9
(5 Wo.)AT
CH61
(2 Wo.)CH
Sommernachtskonzert 2020AT13
(1 Wo.)AT
mit Waleri Abissalowitsch Gergijew & der Wiener Philharmoniker
It’s Christmas!DE6
(16 Wo.)DE
AT2
Platin
Platin

(18 Wo.)AT
CH19
(8 Wo.)CH
2021Korngold – Die tote StadtDE78
(1 Wo.)DE
Liszt – Freudvoll und leidvollDE42
(1 Wo.)DE
AT17
(1 Wo.)AT
CH61
(1 Wo.)CH
2022Insieme – Opera DuetsDE60
(1 Wo.)DE
AT22
(2 Wo.)AT
CH31
(1 Wo.)CH
2023Turandot (Puccini)DE66
(1 Wo.)DE
CH95
(1 Wo.)CH
The Sound of MoviesDE15
(4 Wo.)DE
AT7
(7 Wo.)AT
CH50
(1 Wo.)CH

Weitere Alben

  • 2000: Johann Joseph Abert: Ekkehard. Mit u. a. Christian Gerhaher, Nyla van Ingen, SWR Rundfunkorchester, Dirigent: Peter Falk (Capriccio)
  • 2005: Carl Maria von Weber: Oberon. Mit u. a. Hillevi Martinpelto, Steve Davislim, Orchestre Révolutionnaire et Romantique, Dirigent: John Eliot Gardiner (Philips)
  • 2006: Engelbert Humperdinck: Königskinder. Mit u. a. Ofelia Sala, Detlef Roth, Nora Gubisch, Orchestre National de Monpetllier, Dirigent: Armin Jordan (Accord)
  • 2006: Strauss: Lieder. Mit Helmut Deutsch, Klavier (Harmonia Mundi)
  • 2009: Puccini: Madama Butterfly. Mit u. a. Angela Gheorghiu, Enkelejda Shkosa, Fabio Capitanucci, Chor und Orchester der Accademia nazionale di Santa Cecilia, Dirigent: Antonio Pappano (EMI classics)
  • 2009: Schubert: Die schöne Müllerin. Mit Helmut Deutsch, Klavier (Decca)
  • 2011: Beethoven: Fidelio. Mit u. a. Nina Stemme, Christoff Fischesser, Falk Struckmann, Mahler Chamber Orchestra/Lucerne Festival Orchestra, Dirigent: Claudio Abbado (Decca)
  • 2012: Bizet: Carmen. Mit u. a. Magdalena Kožená, Genia Kühmeier, Kostas Smoriginas, Berliner Philharmoniker, Dirigent: Simon Rattle (EMI Classics)
  • 2013: Wagner: Die Walküre. Mit u. a. Anja Kampe, René Pape, Nina Stemme, Orchester des Mariinski-Theaters, Dirigent: Waleri Gergijew (Mariinsky MAR0527)
  • 2013: Verdi: Requiem. Mit u. a. Anja Harteros, Elīna Garanča, René Pape, Chor und Orchester des Teatro alla Scala, Dirigent: Daniel Barenboim (Decca)
  • 2013: The Verdi Album. Opernarien von Giuseppe Verdi. Mit Giovanni Gregnianin, Erika Grimaldi, Franco Vassallo, Daniele Cusari, Orchestra dell'Opera di Parma, Dirigent: Pier Giorgio Morandi (Sony Classical)
  • 2013: Wagner. Opernarien und Wesendonck-Lieder. Orchester der Deutschen Oper Berlin, Dirigent: Donald Runnicles (Decca)
  • 2014: Schubert: Winterreise. Mit Helmut Deutsch (Sony Classical)
  • 2022: The Tenor. Mit u. a. Helmut Deutsch, Orchestra dell'Opera di Parma, Pier Giorgio Morandi, Antonio Pappano, Bertrand de Billy (Sony Classical)
  • 2023: Turandot. Mit Sondra Radvanovsky, Ermonela Jaho, Michele Pertusi, Michael Spyres, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Dirigent: Antonio Pappano (Warner Classics)

Videoalben

  • 2002: Nina von Paisiello. Mit Cecilia Bertoli (Opernhaus Zürich)
  • 2003: Ritorno d’Ulisse von Monteverdi. Dirigent: Nikolaus Harnoncourt (Opernhaus Zürich)
  • 2004: Fidelio. Dirigent: Nikolaus Harnoncourt (Opernhaus Zürich)
  • 2005: La Clemenza di Tito von W.A. Mozart. Dirigent: Franz Welser-Möst (Opernhaus Zürich)
  • 2007: Fierrabras. (Zurich Opera House)
  • 2008: Carmen. Mit u. a. Anna Caterina Antonacci (Royal Opera House)
  • 2009: Der Rosenkavalier. Mit u. a. mit Renée Fleming und Diana Damrau (Festspielhaus Baden-Baden)
  • 2010: Lohengrin. Mit u. a. Anja Harteros als Elsa (Bayerische Staatsoper)
  • 2010: Werther. Mit u. a. Sophie Koch, Ludovic Tézier (Opéra National de Paris)
  • 2011: Tosca. Mit u. a. Emily Magee und Thomas Hampson (Opernhaus Zürich)
  • 2012: Adriana Lecouvreur. Mit u. a. Angela Gheorghiu (Royal Opera House)
  • 2012: Königskinder. Mit u. a. Isabel Rey (Opernhaus Zürich)
  • 2012: Tosca. Mit u. a. Gheorghiu und Bryn Terfel (Royal Opera House)
  • 2012: Die Walküre. Dirigent: James Levine (Metropolitan Opera)
  • 2013: Verdi Requiem, Livemitschnitt. Mit u. a. Harteros, Garanča, Kaufmann, Pape, Orchestra e Coro del Teatro alla Scala, Dirigent: Daniel Barenboim.
  • 2013: Wagner. Mit Christian Thielemann, Staatskapelle Dresden
  • 2014: Parsifal. Mit u. a. René Pape, Peter Mattei, Katarina Dalayman, Evgeny Nikitin. Dirigent: Daniele Gatti (Metropolitan Opera)
  • 2014: Faust (Gounod). Mit u. a. Marina Poplavskaya und René Pape, Dirigent: Yannick Nézet-Séguin (Metropolitan Opera)
  • 2014: Don Carlo. Mit u. a. Anja Harteros, Ekaterina Semenchuk, Thomas Hampson und Matti Salminen, Dirigent: Antonio Pappano (Salzburger Festspiele 2013)
  • 2014: Ariadne auf Naxos. Mit u. a. Emily Magee, Elena Moșuc, Dirigent: Daniel Harding (Salzburger Festspiele 2012)
  • 2014: Carmen. Mit u. a. Vesselina Kasarova, Isabel Rey, Michele Pertusi, Dirigent: Franz Welser-Möst (Opernhaus Zürich 2008)
  • 2014: Jonas Kaufmann – Du bist die Welt für mich. Live in Berlin. Mit Julia Kleiter (Sopran), Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, Dirigent: Jochen Rieder
  • 2015: Puccini: Manon Lescaut. Mit u. a. Kristīne Opolais, Dirigent: Antonio Pappano (Covent Garden Opera)
  • 2015: Jonas Kaufmann – An Evening with Puccini. Filarmonica della Scala, Dirigent: Jochen Rieder
  • 2015: Puccini: La fanciulla del West. Mit u. a. Nina Stemme, Dirigent: Franz Welser-Möst (Wiener Staatsoper)
  • 2016: Verdi: La forza del destino. Mit u. a. Anja Harteros, Ludovic Tézier, Nadia Krasteva, Vitalij Kowaljow, Dirigent: Asher Fisch (Bayerische Staatsoper)
  • 2016: Leoncavallo: Pagliacci / Mascagni: Cavalleria Rusticana. Dirigent: Christian Thielemann (Salzburger Osterfestspiele 2015)
  • 2016: Fidelio. Dirigent: Franz Welser-Möst (Salzburger Festspiele 2015)
  • 2016: Giordano: Andrea Chenier. Dirigent: Antonio Pappano (Royal Opera House, 2015)
  • 2018: An Italian Night – Jonas Kaufmann. Mit Anita Rachvelishvili, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Dirigent: Jochen Rieder, live von der Waldbühne Berlin
  • 2020: Jonas Kaufmann, My Vienna. Kino
  • 2020: Sommernachts Konzert 2020, Schönbrunn. Mit den Wiener Philharmonikern, Dirigent: Valéry Gergiev
  • 2021: Korngold: Die tote Stadt

Literatur

Commons: Jonas Kaufmann – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Munzinger-Archiv GmbH, Ravensburg: Jonas Kaufmann – Munzinger Biographie. Abgerufen am 25. Februar 2017.
  2. a b Klassik Akzente: Jonas Kaufmann. Abgerufen am 20. Januar 2023.
  3. a b c d e Biografische Daten. In: Website über Jonas Kaufmann jkaufmann.info. Abgerufen am 21. Januar 2023.
  4. Klassik Heute: Jonas Kaufmann. Abgerufen am 22. Januar 2023.
  5. a b Performance Database Royal Opera House: Suche Jonas Kaufmann. Abgerufen am 20. Januar 2023 (englisch).
  6. Jonas Kaufmann im Die Walküre (525).
  7. Spielplanarchiv der Wiener Staatsoper: Vorstellungen mit Jonas Kaufmann. Abgerufen am 20. Januar 2023.
  8. Archiv der Salzburger Festspiele. Suche unter Kaufmann.
  9. a b Operabase
  10. Annika Täuschel: Weltklasse mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann. In: br-klassik.de. 13. März 2017, abgerufen am 11. Februar 2022.
  11. Die tote Stadt, auf staatsoper.de
  12. Jonas Kaufmann. In: Opera Online. Abgerufen am 21. Januar 2023.
  13. Suche Jonas Kaufmann im Archiv des Teatro alla Scala.
  14. Jonas Kaufmann, Elīna Garanča, Pietro Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA Teatro di San Carlo, Napoli, 4. Dezember 2020. In: Klassik begeistert. 8. Dezember 2020, abgerufen am 3. Februar 2022 (deutsch).
  15. a b Startenor Kaufmann ist jetzt auch Österreicher. In: orf.at. 11. Februar 2022, abgerufen am 11. Februar 2022.
  16. Jonas Kaufmann erlebt neue Liebe „wie ein Blitzschlag“. In: Die Presse. 8. Juni 2016, abgerufen am 11. Februar 2022.
  17. Welt: Jonas Kaufmanns Sohn hört seinem Vater gerne beim Singen zu. 28. September 2019, abgerufen am 20. Mai 2023.
  18. Startenor Kaufmann neuer Intendant in Erl. In: ORF.at. 2. Juni 2023, abgerufen am 2. Juni 2023.
  19. Auszeichnung für Jonas Kaufmann: Der Tenor ist nun Offizier des „Ordre des Arts et des Lettres“. Artikel vom 25. Juni 2018, abgerufen am 26. Juni 2018.
  20. Goldener Rathausmann für Jonas Kaufmann. 15. Oktober 2019, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  21. Tenor Jonas Kaufmann jetzt Ehrendoktor am Royal College of Music. In: SWR 2. 5. März 2020, abgerufen am 9. März 2020.
  22. Wiener Staatsoper: Ehrungen auf offener Bühne im Anschluss an »Peter Grimes« am 2. Februar 2022. In: wiener-staatsoper.at. 28. Januar 2022, abgerufen am 30. Januar 2022.
  23. Verfassungsorden: Landtag ehrt 44 Persönlichkeiten. 24. Juni 2022, abgerufen am 30. September 2022.
  24. echoklassik.de – Preisträger 2013 (Memento vom 15. August 2013 im Internet Archive) abgerufen am 6. Oktober 2013
  25. Der Kampf ums goldene Reh (Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive), rbb-online.de – Bambi-Verleihung 2014, abgerufen am 18. April 2018
  26. Live vom Echo Klassik 2015 von Crescendo (Video), abgerufen am 10. August 2018
  27. Echo Klassik 2016 „Bestseller des Jahres“ abgerufen am 9. Oktober 2016
  28. Österreichischer Musiktheaterpreis an Jonas Kaufmann. In: musik-heute.de. 17. Juli 2021, abgerufen am 17. Juli 2021.
  29. Chartquellen: DE AT CH UK
  30. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE AT