Keith Jarrett ¦ Sun Bear Concerts

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6CD (Album, Boxset)

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GTIN: 0042284302821 Artist: Genres & Stile: ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Ausgabe

Label

Release

Veröffentlichung Sun Bear Concerts:

1978

Hörbeispiel(e) Sun Bear Concerts:





Sun Bear Concerts auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Sun Bear Concerts
Livealbum von Keith Jarrett

Veröffent-
lichung(en)

1978

Aufnahme

5. – 18. November 1976

Label(s)Edition of Contemporary Music (ECM)

Format(e)

10-LP-Set (1978), 6CD-Boxset (1989)

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

10 (1978), 13 (1989)

BesetzungKeith Jarrett

Produktion

Manfred Eicher

Aufnahmeort(e)

Kyoto, Osaka, Nagoya, Tokio und Sapporo

Chronologie
Bop-Be (1976)Sun Bear ConcertsRitual (1977)

Sun Bear Concerts ist ein Jazzalbum des US-amerikanischen Pianisten Keith Jarrett.[1]

Album

Aufnahme und Veröffentlichung

Keith Jarrett (1971)

Das Album enthält Soloimprovisationen Jarretts, die bei Konzerten am 5. November 1976 in Kyoto, am 8. November 1976 in Osaka, am 12. November 1976 in Nagoya, am 14. November 1976 in Tokio und am 18. November 1976 in Sapporo aufgenommen wurden.[1]

Die Veröffentlichung erfolgte 1978 bei ECM Records als 10-LP-Set und 1989 als 6-CD Boxset. Das Boxset enthält zusätzlich zu den Konzertmitschnitten Zugaben Jarretts aus den Konzerten in Sapporo, Tokio und Nagoya.[2]

Reaktion auf die Veröffentlichung

Der Umfang der Veröffentlichung – immerhin hatte Manfred Eichers „Firma ECM mit der Zehn-Platten-Box der Sun Bear Concerts ein Produkt herausgebracht, dessen Dimensionen in der Phonobranche bis dahin allenfalls den Werken eines Beethoven oder eines Mozart vorbehalten war“[3] – löste Ende der 1970er Jahre „in der Fachwelt zunächst kollektives Kopfschütteln“ aus. „Die Branche wollte darin einen ökonomischen Selbstmord sehen, aber die Hörer und Plattenkäufer haben anders entschieden. Längst haben die zehn Schallplatten respektive sechs CDs den historischen Stellenwert erhalten, der diesem Mammutunternehmen … gebührt.“[3]

Mitwirkende

Musiker und Instrument

  • Keith Jarrett – Piano[4]

Produktionsstab

  • Okihiko Sugano – Aufnahmetechnik
  • Shinji Ohtsuka – Aufnahmetechnik
  • Barbara Wojirsch – Design
  • Manfred Eicher – Produzent[4]

Titelliste

CD 1

  1. Kyoto, November 5, 1976, Part 1 – 43:49
  2. Kyoto, November 5, 1976, Part 2 – 34:03

CD 2

  1. Osaka, November 8, 1976, Part 1 – 38:53
  2. Osaka, November 8, 1976, Part 2 – 31:09

CD 3

  1. Nagoya, November 12, 1976, Part 1 – 35:30
  2. Nagoya, November 12, 1976, Part 2 – 39:55

CD 4

  1. Tokyo, November 14, 1976, Part 1 – 40:19
  2. Tokyo, November 14, 1976, Part 2 – 35:21

CD 5

  1. Sapporo, November 18, 1976, Part 1 – 40:59
  2. Sapporo, November 18, 1976, Part 2 – 33:55

CD 6 (Bonustracks bei Wiederveröffentlichung auf CD)

  1. Encores: Sapporo – 10:48
  2. Encores: Tokyo – 8:16
  3. Encores: Nagoya – 4:02[5]

Rezeption

Der Review durch Richard S. Ginell bei Allmusic vergibt 4 von 5 Sternen mit der folgenden Beurteilung: „Sun Bear bringt zwar wenig Neues gegenüber seinen früheren Solo-Klavieralben, ist aber ziemlich erfinderisch in Jarretts persönlicher Spielweise.“[6]

Das Magazin Jazzecho schreibt: „Keith Jarretts ‚Sun Bear Concerts‘ sind ohne Zweifel eines der monumentalsten Werke, die je auf einem Tonträger dokumentiert wurden. ... Die improvisatorischen Ressourcen eines Musikers waren noch nie zuvor (und auch nie danach) Gegenstand einer so erschöpfenden Musterung gewesen. ... Noch heute versetzen einen die Beständigkeit seines Einfallsreichtums und die Bandbreite seiner melodischen Phantasie in Erstaunen. Selbst die Passagen mit nachdrücklichen Ostinati, die Jarrett zwischendurch einstreut, um neue Ideen zu schöpfen, haben eine hypnotische Kraft und motivischen Wert. ... Und jedes dieser Konzerte hatte einen unverkennbar eigenen Charakter.“[7]

Der britische Trompeter und Jazzjournalist Ian Carr wird vom Magazin Jazzecho wie folgt zitiert: "‚Diese Marathone bewiesen, daß Jarrett einer der größten Improvisatoren des Jazz ist. ... Er verfügt offensichtlich über einen unerschöpflichen Fluß rhythmischer und melodischer Ideen, eine der brillantesten pianistischen Techniken überhaupt und die Fähigkeit, komplexe und profunde Gefühle zu artikulieren.‘"[7]

Für Uwe Andresen zeigen die Sun Bear Concerts „in ihrer Gesamtheit ..., zu welch unglaublichen Leistungen“ Keith Jarrett „fähig ist, über welche musikalische Kraft er verfügt. Jedes dieser Konzerte hat Licht- und Schattenseiten, hat Höhepunkte und tiefe Löcher. Nicht Art oder Summe der Höhepunkte sind wichtig; denn sie bleiben – wie im Leben – doch bloß äußerst flüchtige Erlebnisse. Entscheidend ist vielmehr, daß Jarrett die Höhenflüge und Abstürze in jedem Konzert neuerlich vollzieht. Immer sind es neue Höhenflüge, keine Wiederholungen. Und immer sind es neue Abstürze, nicht geplant, aber wohl unvermeidlich. ... Eine Welt ist das schon, die Jarrett hier baut. Und gut leben läßt‘s sich in ihr allemal.“[8]

Und Wolfgang Sandner meint: „Wer bis dahin im Übrigen nicht glauben wollte, dass Keith Jarrett Abend für Abend von neuem sein Spiel aus dem Nichts heraus entwickelt, der konnte in diesen fünf dokumentierten Konzerten Anschauungsunterricht nehmen. ... Die Sun Bear Concerts sind das Dokument einer schier unerschöpflichen musikalischen Phantasie, die tatsächlich nur eine Terz benötigt, um sich daran zu entzünden und darüber zu meditieren.“[3]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Sun Bear Concerts bei www.ecmrecords.com. Abgerufen am 22. Mai 2018.
  2. Keith Jarrett – Sun Bear Concerts. In: discogs.com. Abgerufen am 23. Mai 2018.
  3. a b c Wolfgang Sandner: Keith Jarrett. Eine Biographie. Rowohlt, Berlin 2015, ISBN 978-3-644-11731-0.
  4. a b Sun Bear Concerts. In: discogs.com. Abgerufen am 26. Mai 2018.
  5. Sun Bear Concerts (CD). In: discogs.com. Abgerufen am 26. Mai 2018.
  6. AllMusic Review by Richard S. Ginell. In: allmusic.com. Abgerufen am 22. Mai 2018 (englisch): „While Sun Bear breaks little ground that his earlier solo piano albums had not already covered, it is nevertheless richly inventive within Jarrett's personal parameter of idioms.“
  7. a b Keith Jarrett – Sun Bear Concerts. In: jazzecho.de. Abgerufen am 22. Mai 2018.
  8. Uwe Andresen: Keith Jarrett. Sein Leben, seine Musik, seine Schallplatten. Oreos, Gauting-Buchendorf 1985, ISBN 3-923657-09-9.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Keith Jarrett die im OTRS erhältlich sind/waren:

Budapest Concert ¦ Sun Bear Concerts

Keith Jarrett auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Keith Jarrett in Frankreich (2003)

Keith Jarrett (* 8. Mai 1945 in Allentown, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Pianist, der überwiegend Jazz, aber auch Klassische Musik spielt.

Jarretts Spiel war vor allem in den 1970er Jahren durch weit ausgreifende Soloimprovisationen gekennzeichnet, die in ungewöhnlich umfangreichen Livemitschnitten dokumentiert sind (u. a. Solo Concerts Bremen/Lausanne, The Köln Concert, Sun Bear Concerts).

Leben und Werk

Keith Jarrett ist der älteste von fünf Söhnen einer christlich geprägten Familie. Er hatte seit dem dritten Lebensjahr Klavierunterricht und stand als Siebenjähriger zum ersten Mal auf der Bühne. Als „Wunderkind“ spielte er weitere Konzerte. Seine Mutter und er schlugen ein Angebot zur Ausbildung bei Nadia Boulanger in Paris aus. Jarrett verbrachte ein Jahr am Berklee College of Music in Boston, dem er aber – außerordentlich begabt und spieltechnisch versiert – wenig abgewinnen konnte. Schon zuvor begann er als Barpianist seine Laufbahn als Live-Musiker.

Ab 1963 spielte er für längere Zeit mit Art Blakey zusammen. 1966 engagierte ihn der Saxofonist Charles Lloyd für seine Band, mit der er mehrere Europatourneen und auch Auftritte beim Monterey Jazz Festival und im Fillmore West absolvierte. Mitte 1968 gründete er mit dem Bassisten Charlie Haden und dem Schlagzeuger Paul Motian ein eigenes Trio, das er von 1971 bis 1976 um den Saxofonisten Dewey Redman ergänzte, das sogenannte amerikanische Quartett.

Der Durchbruch jedoch gelang Jarrett als Mitglied der Jazzrockformationen von Miles Davis, wo er zwischen 1969 und 1971 vor allem E-Piano und Orgel spielte. Erst im Anschluss trat er auch als Solokünstler auf und spielte Soloplatten ein. Bis zum Jahr 1975 spielte er rund 50 Solo-Konzerte in aller Welt. Aufnahmen wie Solo Concerts Bremen/Lausanne (1974) und The Köln Concert (1975) dokumentieren dies. Die Aufnahmen von fünf Solo-Auftritten in Japan vor 40.000 Zuhörern wurden 1978 unter dem Titel Sun Bear Concerts in einer Kassette mit zehn LPs veröffentlicht.

Ungefähr zur gleichen Zeit brachte ihn sein Produzent Manfred Eicher zu Projekten wie seinem sogenannten Europäischen Quartett mit dem Saxofonisten Jan Garbarek und der aus Palle Danielsson und Jon Christensen bestehenden Rhythmusgruppe (Belonging, 1974, My Song, 1978). Während der frühen 1970er Jahre arbeitete Jarrett aber auch mit anderen Musikern wie Freddie Hubbard, Airto Moreira, Kenny Wheeler (Gnu High, 1975) und Charlie Haden (Closeness) zusammen.

Neben den Aktivitäten im Konzertsaal begann Jarrett auch, sich für klassische Musik und im Jazz unübliche Instrumente zu interessieren. Die Alben Hymns, Spheres (1976) und Invocations – Moth and the Flame (1979) entstanden an der Riepp-Kirchenorgel in Ottobeuren, die Aufnahme In the Light brachte ihn 1973 mit dem Südfunk-Sinfonieorchester zusammen, Book of Ways (1986) präsentierte ihn am Clavichord; die während der folgenden Jahre entstandenen, mehrfach preisgekrönten, bei der Kritik umstrittenen Einspielungen von Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen (1989)[1] und seines Wohltemperierten Klaviers (1987/90) spielte er zum Teil auf dem Cembalo.

Zu Beginn der 1980er Jahre, nach einer ersten großen persönlichen Krise, belebte er mit der 1983 einsetzenden Serie von Standards-Einspielungen das Broadway- und Tin-Pan-Alley-Repertoire wieder und gab im Trio mit Gary Peacock am Kontrabass und Jack DeJohnette am Schlagzeug auch dem Klaviertrio-Format neue Impulse. Seitdem folgten zahlreiche, überwiegend live aufgenommene Einspielungen dieser Gruppe, wobei die Schallplattenfirma allerdings auf eine abwechselnde Veröffentlichung mit Solo-Darbietungen (aus Paris 1988, Wien 1991 und Mailand 1995) achtete.

Jarrett litt seit 1996 für drei Jahre am chronischen Erschöpfungssyndrom. Noch während der Krankheitsphase nahm er 1998 das Solo-Album The Melody at Night, with You auf, das zunächst nur ein privates Weihnachtsgeschenk für seine zweite Frau Rose Anne war. In einem Interview äußerte Jarrett, jedes Solokonzert sei für ihn etwas ganz Besonderes, weil ihm diese Krankheit klargemacht habe, dass jedes Konzert sein letztes sein könnte. Das höre man auch seiner Musik an. Er gebe sich sichtlich Mühe, bei seinen neuen Konzerten vollkommen zu spielen und nicht mehr „einfach drauflos“ wie bei seinen berühmten Aufnahmen aus den 1980er Jahren.[2]

Außerdem setzte er seine internationale Konzerttätigkeit mit seinem Trio fort. Zu seinen wichtigsten Aufnahmen der neuesten Zeit gehören Always Let Me Go (2001), Up for It (2002) und die Solo-Doppel-CD Radiance (2005).

Die Musik von Keith Jarrett ist, wie er in einem Fernsehinterview 2005 berichtete, geprägt durch die Philosophie und Lehre Georges I. Gurdjieffs, dessen Sacred Hymns (ECM) er bereits 1980 veröffentlichte, sowie durch die Beschäftigung mit verschiedenen außermusikalischen Themenbereichen.

Keith Jarrett gab im Oktober 2020 bisher unbekannte Gesundheitsprobleme bekannt. Demnach habe er 2018 zwei Schlaganfälle erlitten; seine linke Körperhälfte sei immer noch teilweise gelähmt. Daher werde er vermutlich nie mehr live auftreten und ebenso wenig Klavier spielen können, zumindest nicht auf dem Niveau, auf dem er spielen möchte.[3]

Privates

Jarrett lebt in einem Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert in Oxford Township (New Jersey) im ländlichen Warren County. Er nutzte eine umgebaute Scheune auf seinem Grundstück als Übungsraum und Aufnahmestudio.[4]

Im Jahr 1964 heiratete Jarrett Margot Erney, eine High-School-Freundin aus Emmaus, mit der er in Boston zusammen war. Das Paar hat zwei Söhne, Gabriel und Noah. Die Ehe wurde im Jahr 1979 geschieden.[5] Von 1980 bis 2010 war er mit Rose Anne (geb. Colavito) verheiratet. Seitdem ist die Japanerin Akiko seine Frau.[6]

Jarrett hat vier jüngere Brüder, von denen zwei auch Musiker sind; Chris Jarrett ist ebenfalls Pianist und lebt in Deutschland. Sein Bruder Scott Jarrett ist als Singer-Songwriter und Produzent tätig.

Von den Söhnen aus seiner ersten Ehe ist Noah Jarrett Bassist und Komponist[7] und Gabriel Schlagzeuger.[8]

Wirkung

Keith Jarrett gehört zu den erfolgreichsten und stilprägenden Musikern der vergangenen vier Jahrzehnte und hat vor allem durch seine frühen Solo-Konzerte maßgeblich die Vorstellung vieler Menschen von zeitgenössischer Improvisation beeinflusst. Dabei baute er ein leicht verständliches, transparentes Prinzip des freien Flusses motivisch geprägter Improvisationen aus und kultivierte es. Der große Durchbruch kam 1975 schlagartig mit der Veröffentlichung seines legendären, eigentlich unter unglücklichen Umständen stattfindenden The Köln Concert, das von der damals achtzehnjährigen Konzertveranstalterin Vera Brandes organisiert wurde. Bei Kritikern und beim Publikum war das Köln Concert ein großer Erfolg. Die Platte bekam den Preis der Deutschen Phono-Akademie und wurde vom Time Magazine zu einer der „Records of the Year“ gewählt. Die Verkaufszahlen liegen bei rund 3,5 Millionen verkaufter CDs und Schallplatten. Die Platte mit ihrem markanten weißen Cover war in vielen Haushalten zu sehen und „zierte die Plattenschränke jener Zeit wie die Poster von Che Guevara in Studentenbuden ein Jahrzehnt zuvor.“ [2] Sie ist nach wie vor Jarretts bekannteste Plattenaufnahme.

Auszeichnungen

2002 wurde Jarrett in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 2003 erhielt er den Polar Music Prize, 2004 wurde er mit dem Léonie-Sonning-Musikpreis ausgezeichnet. 2008 wurde er in die Down Beat Hall of Fame aufgenommen. 2014 erhielt er mit der NEA Jazz Masters Fellowship die höchste amerikanische Auszeichnung für Jazzmusiker.

Diskografie

Unter dem ECM-Label wurden über 40 Alben des Pianisten veröffentlicht. Zusätzlich hat er einige Aufnahmen des klassischen Repertoires herausgegeben. Hier sind vor allem die Einspielungen der Goldberg-Variationen und des Wohltemperierten Klaviers von Johann Sebastian Bach zu erwähnen, sowie die Solo-Suiten für Cembalo von Georg Friedrich Händel und auch die 24 Präludien und Fugen von Dmitri Schostakowitsch. Außerdem ist Keith Jarrett als Pianist bei Produktionen anderer Musiker wie Miles Davis, Jan Garbarek oder Kenny Wheeler vertreten.

Neben den berühmten Solokonzerten, auf denen er (mit Ausnahme der Zugaben) ausschließlich improvisierte, ist sein Jazztrio mit Gary Peacock am Bass und Jack DeJohnette am Schlagzeug sehr bekannt. Die Zusammenarbeit begann mit den Aufnahmen zu den Standards-Alben und hält bis heute an. Auf jüngeren Live-Aufnahmen versuchte sich das Trio in der freien Improvisation, während auf älteren Alben die Interpretation von Jazz-Standards betont wird.

Beachtung verdienen auch die vor allem in den 1970er Jahren entstandenen Kurzkompositionen, die er mit seinen beiden Quartetten, dem europäischen und dem amerikanischen, aufgenommen hat.

Keith Jarrett spielt neben Klavier auf manchen Aufnahmen auch Orgel, Flöte oder Saxophon.

Literatur

Filmdokumentation

  • Keith Jarrett – Der amerikanische Jazzpianist im Porträt. 2007, 30 Min., Buch und Regie: Frank Zervos und Ekkehard Wetzel, Produktion: ZDFdokukanal
  • DVD „Standards I / II“ Recorded Live 1985 und 1986 in Tokyo. 22 Standards auf 2 DVDs. 210 Minuten. Color 4:3. ECM Records 2008

Weblinks

Commons: Keith Jarrett – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  • Interview mit Wolfgang Sandner: Das Geheimnis der Tokyo Tapes. Keith Jarrett spricht erstmals über seine Krankheit, die Zukunft der Musik und die Fehler des Klaviers. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Juli 2001.
  • Martin Kunzler: Jazz-Lexikon, 2. Auflage, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000, Band 1, S. 618–616.
  1. allmusic.com: Bach: Goldberg Variations: Review by Richard S. Ginell (englisch)
  2. a b Das Geheimnis der Tokyo Tapes. Keith Jarrett spricht erstmals über seine Krankheit, die Zukunft der Musik und die Fehler des Klaviers. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Juli 2001, Interview mit Wolfgang Sandner (3161 Wörter) „Ein Interview und einen Fototermin mit Keith Jarrett zu bekommen, ist ungefähr so schwierig wie die Aufzucht von Panda-Bären.“
  3. Pianist Keith Jarrett Discusses Previously Unknown Strokes. Down Beat, 21. Oktober 2020, abgerufen am 21. Oktober 2020 (englisch).
  4. wsj.com: A One-of-a-Kind Artist Prepares for His Solo
  5. articles.mcall.com: Keith Jarrett
  6. Keith Jarrett: Eine Biographie in der Google-Buchsuche
  7. noahjarrett.com (Memento vom 24. März 2018 im Internet Archive)
  8. jambands.ca: Interview with Gabe Jarrett (Memento vom 4. Februar 2018 im Internet Archive)
  9. ECM: erste Rezensionen (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)
  10. Auszeichnungen: DE

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