Khruangbin & Leon Bridges ¦ Texas Moon

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EP (12″)

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Veröffentlichung Texas Moon:

2022

Hörbeispiel(e) Texas Moon:

Texas Moon auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Artist(s)

Veröffentlichungen von Khruangbin die im OTRS erhältlich sind/waren:

Mordechai ¦ Dearest Alfred ¦ Hasta El Cielo ¦ Texas Sun ¦ The Answer Is ¦ Pelota ¦ One To Remember ¦ So We Won’t Forget ¦ Mordechai Remixes ¦ Texas Moon

Khruangbin auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Khruangbin

Khruangbin im Jahr 2018 im Victoria Park, London. Das inoffizielle Markenzeichen der Band, die Perücken, hatten Laura und Mark anfangs noch dazu benutzt, nach den Auftritten nicht erkannt zu werden.[1]
Allgemeine Informationen
HerkunftHouston, Texas, USA
Genre(s)Funk, Dub, Psychedelische Musik, Instrumentelle Rockmusik
Websitewww.khruangbin.com
Aktuelle Besetzung
Mark Speer
Laura Lee
Donald "DJ" Johnson

Khruangbin ist eine US-amerikanische Band, die in Houston, Texas gegründet wurde. Die Band besteht aus dem Trio Laura Lee, Mark Speer und Donald Ray „DJ“ Johnson Jr.[2]

Geschichte

Speer und Johnson lernten sich 2004 kennen, als sie in Houston, Texas, in Rudy Rasmus’ Gospelband St. John’s Methodist Church spielten. Die Kirche beschäftigte Speer als Gitarristen und Johnson als Organisten.[3] 2007 lernten sich Speer und Lee über Freunde kennen.[4] 2009 brachte Speer Lee das Bassspielen bei.[5] 2010 gingen sie und Speer mit Yppah und Bonobo auf Tour.[6] Nach der Tournee mit Bonobo präsentierte dieser Khruangbins Song Calf Born in Winter.[7] Nach ihrer Rückkehr baten sie Donald Ray, als Schlagzeuger in die Band einzusteigen und einfache Breakbeats zu spielen.[5]

Als sie vor ihrem ersten großen Auftritt standen, suchten sie einen Bandnamen und entschieden sich für Lauras Lieblings-Thai-Wort "khruangbin" (เครื่องบิน) für „Flugzeug“ (wörtlich: „Fluggerät“).[8]

Nach der Tournee mit Bonobo wurde Khruangbin von The Guardian als „New Band of the Week“[8] vorgestellt, wodurch sich die Gelegenheit ergab als Opening-Act für Father John Misty[4], Tycho[9], Chicano Batman und Massive Attack zu spielen.[10] Sie spielten auf Festivals wie Glastonbury, Bonnaroo, ACL, Outside Lands, Desert Daze und South by Southwest.[9]

Im Januar 2018 veröffentlichte Khruangbin ihr zweites Album, Con Todo El Mundo. Der Titel des Albums stammt von Laura Lees mexikanisch-amerikanischen Großvater, der oft die Suggestivfrage stellte: „Wie liebst du mich?“ („¿Cómo me quieres?“) und nur die Antwort „con todo el mundo“ („mit der ganzen Welt“) akzeptierte.[11] 2018 und 2019 tourte die Band durch Europa.

Im Februar 2020 veröffentlichten sie zusammen mit Leon Bridges die EP „Texas Sun“, am 26. Juni folgte das Album „Mordechai“ über das Musiklabel Dead Oceans.[12]

Am 8. Dezember 2021 wurde auf YouTube das Video zu B-Side von Khruangbin & Leon Bridges veröffentlicht, die erste Single-Auskopplung der EP Texas Moon, die im Februar 2022 erschienen ist.[13]

Diskografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[14]
Con todo el mundo
 UK8208.02.2018(1 Wo.)
Mordechai
 DE803.07.2020(5 Wo.)
 AT3210.07.2020(1 Wo.)
 CH1105.07.2020(3 Wo.)
 UK709.07.2020(1 Wo.)
 US3111.07.2020(1 Wo.)
EPs
Texas Sun (mit Leon Bridges)
 US5722.02.2020(1 Wo.)
Texas Moon (mit Leon Bridges)
 DE1225.02.2022(1 Wo.)
 CH1927.02.2022(1 Wo.)
 UK4103.03.2022(1 Wo.)
 US2305.03.2022(1 Wo.)

Alben

  • 2015: The Universe Smiles Upon You
  • 2018: Con todo el mundo
  • 2019: Hasta el cielo
  • 2020: Mordechai

EPs

  • 2010: Khruangbin
  • 2014: The Infamous Bill
  • 2018: Spotify Singles
  • 2020: Texas Sun (mit Leon Bridges)
  • 2022: Texas Moon (mit Leon Bridges)

Lieder

  • 2014: A Calf Born in Winter
  • 2015: White Gloves
  • 2017: Maria también
  • 2018: Friday Morning
  • 2018: Khuda Bhi Aasman
  • 2018: Christmas Time Is Here
  • 2019: Texas Sun (mit Leon Bridges)

Weblinks

Commons: Khruangbin – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Interview: Khruangbin, the band making American rock music under the influence of Thai molam. 17. August 2018.
  2. Khruangbin takes fans on a sonic journey to Thailand — and beyond (en) In: Washington Post. Abgerufen am 4. Juli 2018.
  3. On Their New Record, Khruangbin Summon Stax Soul, Iranian Pop, and More. 22. Januar 2018.
  4. a b Margaret Rhodes: Khruangbin's Feel-Good Funk Is Undeniable.
  5. a b Khruangbin's Mark Speer: Addicted to Reverb.
  6. Khruangbin – A Calf Born in Winter. 12. Mai 2014.
  7. How a Thai Funk, Surf Soul Trio Named Khruangbin Found Their Groove in a Texas Barn. 4. November 2015.
  8. a b Paul Lester: New band of the week: Khruangbin (No 70). In: the Guardian. 11. September 2015.
  9. a b Dead Oceans: Khruangbin Join Dead Oceans – Announce New Album ‘Con Todo El Mundo’ Out January 26th News :: Dead Oceans. In: deadoceans.com.
  10. Whelan's " Blog Archive " KHRUANGBIN. In: www.whelanslive.com.
  11. Khruangbin's Vibrant 'Con Todo El Mundo' Is Drawn From Life.
  12. Khruangbin: Neue Single „Time (You And I)“ – ByteFM. In: ByteFM Blog – News und Rezensionen aus unserer Redaktion. 28. April 2020, abgerufen am 28. April 2020 (deutsch).
  13. Khruangbin and Leon Bridges Announce New EP, Share Video for New Song. In: Pitchfork. 8. Dezember 2021, abgerufen am 17. Dezember 2021 (englisch).
  14. Chartquellen: Deutschland Österreich Schweiz UK US

Veröffentlichungen von Leon Bridges die im OTRS erhältlich sind/waren:

Good Thing ¦ Texas Sun ¦ Gold-Diggers Sound ¦ Texas Moon

Leon Bridges auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Leon Bridges (2016)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1][2]
Coming Home
 DE8926.06.2015(1 Wo.)
 CH3528.06.2015(3 Wo.)
 UK8 
Silber
Silber
04.07.2015(9 Wo.)
 US6 
Gold
Gold
11.07.2015(36 Wo.)
Good Thing
 DE9311.05.2018(1 Wo.)
 CH4013.05.2018(1 Wo.)
 UK2017.05.2018(4 Wo.)
 US319.05.2018(8 Wo.)
Gold-Diggers Sound
 DE8130.07.2021(1 Wo.)
 CH5101.08.2021(1 Wo.)
 UK9305.08.2021(1 Wo.)
 US1707.08.2021(2 Wo.)
EPs[1]
Texas Sun (mit Khruangbin)
 US5722.02.2020(1 Wo.)
Texas Moon (mit Khruangbin)
 DE1225.02.2022(1 Wo.)
 CH1927.02.2022(1 Wo.)
 UK4103.03.2022(1 Wo.)
 US2305.03.2022(1 Wo.)
Singles[1]
July (Noah Cyrus feat. Leon Bridges)
 CH77 
Gold
Gold
12.01.2020(3 Wo.)
 UK66 
Platin
Platin
09.01.2020(20 Wo.)
 US85 
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin
11.01.2020(16 Wo.)

Leon Bridges (* 13. Juli 1989 in Atlanta, Georgia; eigentlich Todd Michael Bridges) ist ein US-amerikanischer Retro-Soul-Sänger aus Fort Worth.

Biografie

Geboren wurde Leon Bridges in Atlanta, nach der Trennung seiner Eltern verbrachte er aber den größten Teil seiner Jugend in Texas. Ursprünglich wollte er Tänzer werden, erst am College begann er, Gitarre zu spielen und zu komponieren. Anfänglich nannte er sich Lost Child und spielte Gospel und Neo-Soul im Stil von Usher und Ginuwine, bevor er sich dem Soul der 1960er Jahre von Sam Cooke und Otis Redding zuwandte. Bei einem seiner Auftritte entdeckten ihn Austin Jenkins und Justin Block von White Denim und machten mit ihm ein paar Probeaufnahmen. Im Oktober 2014 veröffentlichte er den Song Coming Home über die Plattform Gorilla vs. Bear. Das Lied bekam viel Zuspruch und wurde von den Radiostationen ins Programm aufgenommen. Mehrere Labels bewarben sich um ihn und Columbia Records bekam Ende 2014 den Zuschlag.[3]

Es begann die Produktion seines Debütalbums, im März 2015 trat er bei South by Southwest auf und wurde von der Presse hochgelobt.[4] Des Weiteren trat er im Fernsehen auf und ging mit der Band Lord Huron auf Tour.[5] Das nach der Single Coming Home benannte Album erschien weltweit im Juni und nahm Platz 1 der US-R&B-Charts ein. In den offiziellen Charts der USA sowie in Kanada, Großbritannien und Australien kam es in die Top Ten. Auch in Deutschland und der Schweiz konnte es sich in den Charts platzieren. Außerdem wurde es für einen Grammy Award für das beste R&B-Album nominiert. Auch der Nachfolger Good Thing wurde als Album für einen Grammy nominiert; die daraus stammende Single Bet Ain't Worth The Hand gewann den Award für die beste traditionelle R&B-Performance.[6]

2020 war Leon Bridges auf mehreren Singles als Feature-Artist vertreten, darunter C-Side von Khruangbin, mit denen er kurz zuvor die EP Texas Sun herausgebracht hatte, und Inside Friend mit dem Gitarristen John Mayer. Nach der gewaltsamen Tötung des Afroamerikaners George Floyd, veröffentlichte Bridges vorgezogen die Single Sweeter. Die Kollaboration mit Terrace Martin handelt von rassistischer Gewalt und hätte ursprünglich später im Jahr erscheinen sollen.

Diskografie

Alben

  • 2015: Coming Home
  • 2018: Good Thing
  • 2021: Gold-Diggers Sound

EPs

  • 2016: Louisiana Sun
  • 2018: Spotify Singles (nur digital, mit den Titeln Beyond und Pony, einer Coverversion von Ginuwine)[7]
  • 2020: Texas Sun (mit Khruangbin)

Singles

  • 2014: Coming Home (US:GoldGold)
  • 2015: Smooth Sailin’
  • 2015: River (UK:SilberSilber, US:PlatinPlatin)
  • 2016: Better Man
  • 2018: Bet Ain’t Worth the Hand
  • 2018: Bad Bad News
  • 2018: Beyond (UK:SilberSilber, US:PlatinPlatin)
  • 2018: Liberated (mit Dej Loaf)
  • 2018: If It Feels Good (Then It Must Be)
  • 2019: That Was Yesterday
  • 2019: Texas Sun (mit Khruangbin)

Gastbeiträge

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

  • Australien Australien
    • 2021: für das Album Coming Home
  • Brasilien Brasilien
    • 2021: für die Single River
    • 2021: für die Single Beyond
  • Danemark Dänemark
    • 2020: für die Single July
  • Kanada Kanada
    • 2021: für die Single Bad Bad News

Platin-Schallplatte

  • Irland Irland
    • 2020: für die Single July[8]
  • Kanada Kanada
    • 2021: für das Album Coming Home
    • 2021: für die Single Beyond
    • 2021: für die Single Coming Home
  • Norwegen Norwegen
    • 2020: für die Single July[8]

2× Platin-Schallplatte

  • Kanada Kanada
    • 2021: für die Single River

4× Platin-Schallplatte

  • Australien Australien
    • 2021: für die Single July
  • Kanada Kanada
    • 2021: für die Single July

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Silver record icon.svg SilberGold record icon.svg GoldPlatinum record icon.svg PlatinVer­käu­feQuel­len
 Australien (ARIA)0! SGold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 4× Platin4315.000aria.com.au
 Brasilien (PMB)0! SGold record icon.svg 2× Gold20! P40.000pro-musicabr.org.br
 Dänemark (IFPI)0! SGold record icon.svg Gold10! P45.000ifpi.dk
 Irland (IRMA)0! S0! GPlatinum record icon.svg Platin115.000Einzelnachweise
 Kanada (MC)0! SGold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 9× Platin9760.000musiccanada.com
 Norwegen (IFPI)0! S0! GPlatinum record icon.svg Platin160.000Einzelnachweise
 Österreich (IFPI)0! SGold record icon.svg Gold10! P15.000ifpi.at
 Schweiz (IFPI)0! SGold record icon.svg Gold10! P10.000hitparade.ch
 Vereinigte Staaten (RIAA)0! SGold record icon.svg 2× Gold2Platinum record icon.svg 5× Platin56.000.000riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI)Silver record icon.svg 3× Silber30! GPlatinum record icon.svg Platin11.060.000bpi.co.uk
InsgesamtSilver record icon.svg 3× Silber3Gold record icon.svg 9× Gold9Platinum record icon.svg 21× Platin21

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Chartquellen: DE CH UK US
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: CH UK US
  3. Leon Bridges Is the Next Norah Jones, Peter Simek, D Magazine, Ausgabe Juni 2015
  4. Rookie of the Year, Andy Langer, Texas Monthly, Ausgabe Mai 2015
  5. Fort Worth’s Leon Bridges is the music man of the moment, Star-Telegram, 24. März 2015
  6. Variety Staff: Grammy Awards Winners: The Complete List. In: Variety. 10. Februar 2019, abgerufen am 25. Juni 2020 (englisch).
  7. Spotify Singles. Spotify, abgerufen am 17. April 2019 (englisch).
  8. a b NOAH CYRUS TO RELEASE ‘THE END OF EVERYTHING’ EP ON MAY 15. In: sonymusic.ca. 28. April 2020, abgerufen am 1. Februar 2022 (englisch).

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