Krayenzeit
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Allgemeine Informationen
HerkunftLudwigsburg, Deutschland
Genre(s)Folk-Rock, Folk Metal, Mittelalter-Rock
Gründung2011
Websitewww.krayenzeit.de
Gründungsmitglieder
Markus Engelfried
(Markus Engel)
Joachim Lappel
Gitarre, Cister, Gesang
Alexander Reichert
Martin Daniel
Christian Zoschke (bis 2017)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Rauschpfeifen, Flöten, Cister
Markus Engelfried
Bass
Joachim Lappel
Gitarre, Cister, Gesang
Alexander Reichert
Schlagzeug
Martin Daniel
Drehleier, Flöte, Gesang
Annika Maria Riediger
E-Gitarre, Bass
Wolfram Göz
Ehemalige Mitglieder
Violine
Karin Bußmann (2012–2015)
Rauschpfeifen, Flöten, Chalumeau, Konzertina
Julia Groth (2012–2016)
Violine
Meike Katrin Stein (2015–2017)
Drehleier, Flöten, Gesang
Jessica Kondermann (2016-)
Shir-Ran Yinon (2017-)
E-Gitarre, Akustikgitarre
Marc „Micki“ Richter (2017-)

Krayenzeit (gespr. Kräenzeit) ist eine deutsche Folk-Band aus Ludwigsburg. Die Band sieht sich selbst auch den Genres Folk Metal und Mittelalter-Rock sowie Mittelalter-Metal zugehörig. Musik und Texte schreibt die Band, die bislang vier Alben veröffentlicht hat, selbst.

Geschichte

Krayenzeit ging aus der Ende der 1990er/Anfang der 2000er Jahre gegründeten Band Feanor hervor, der Markus Engelfried, Joachim Lappel und Alexander Reichert angehört hatten. Diese drei beschlossen 2011, die alten Songs von Feanor in guter Qualität neu aufzunehmen. Christian Zoschke und Martin Daniel komplettierten das vorläufige Projekt im Herbst 2011. Nachdem die alten Feanor-Lieder überarbeitet und neue Songs geschrieben worden waren sowie die Band durch Karin Bußmann und Julia Groth komplettiert worden war, gab sich die Band den Namen „Krayenzeit“.

2014 gewann Krayenzeit die Facebook-Ausschreibung zum Mittelalterspektakel in St. Pölten und trat dort mit Versengold, Corvus Corax, Omnia und In Extremo vor 1500 Zuschauern auf. Am 19. Juni 2015 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum Auf dunklen Schwingen, das auf dem Label Oblivion/SPV erschien. Im selben Jahr begann die Band ihre Zusammenarbeit mit der Booking-Agentur Headline Concerts. Nachdem 2015 bereits Karin Bußmann durch Meike Katrin Stein ersetzt worden war, trat Jessica Kondermann 2016 für Julia Groth in die Band ein.

Am 24. August 2016 erschien das zweite Album der Band mit dem Namen Tenebra. Im Jahr 2016 trat Krayenzeit beim Wacken Open Air, beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig, beim Burgfolk Festival auf Schloss Broich und beim Feuertanz Festival auf. Schließlich begleitete Krayenzeit die Folk-Rock-Band Schandmaul bei deren LeuchtFeuer-Tour. Im Jahr 2017 ist die Band erneut mit Schandmaul sowie selbst als Headliner auf Deutschland-Tournee. 2017 schied Meike Katrin Stein aus der Band aus, da sie zeitlich durch ihre Arbeiten an Filmmusiken zu sehr beansprucht wurde. Neue Violinistin wurde Shir-Ran Yinon, die zuvor mit Eluveitie, Haggard und New Model Army zusammengespielt hatte. Im Juli desselben Jahres verließ Gitarrist Christian Zoschke aus privaten, zeitlichen und musikalischen Gründen die Band. Sein Nachfolger wurde Marc „Micki“ Richter, der bereits das am 27. Oktober 2017 erschienene Album Von Mond und Schatten mit einspielte.

Trivia

Die ehemalige Violinistin der Band Meike Katrin Stein ist Komponistin der Atlantis-Suite, die am 19. April 2016 vom Sinfonieorchester Ludwigsburg uraufgeführt wurde. Meike Katrin Stein ist zudem als Filmkomponistin tätig.

Violinistin Shir-Ran Yinon ist klassische Komponistin. Ihre Werke wurden unter anderem von der und dem aufgeführt.

Das Lied Tenebra ist vom Computerspiel „Thief“ inspiriert.

Jessica Kondermann spielt bei der „Von Leuchtfeuern und anderen Halunken Tour 2017“ der Band Schandmaul im Herbst/Winter 2017 Drehleier.

Diskografie

  • 2015: Auf dunklen Schwingen (Album, CD, Oblivion / SPV)
  • 2016: Tenebra (Album, CD, Oblivion / SPV)
  • 2017: Vogelhochzeit (Split-Single mit Harpyie, 7"-Vinyl, Metalville/rough trade)
  • 2017: Von Mond und Schatten (Album, CD, Oblivion / SPV)
  • 2019: Saitentänzer (Album, CD, Trisol Music Group)
  • 2019: W.I.R – Wir, Ihr, Rock 'n Folk (EP, CD, Trisol Music Group)
  • 2021: Staub & Tränen - Teil 1: Aus der Asche (Album, CD, Soulfood)

Beiträge auf Kompilationen (Auswahl):

  • 2014: Wir sind erwacht (Zillo-Mix) (Zillo Medieval: Mittelalter und Musik CD 04/2014)
  • 2015: Krayenzeit (Zillo Medieval: Mittelalter und Musik CD 06/2015)
  • 2015: Von der Fahrt übers Meer (Mittelalter Party Vol. 7)
  • 2017: Tenebra (Mittelalter Party Vol. 8)

Musikvideos

  • 2015: Krayenzeit (Regie/Produktion: Jan Radt)
  • 2016: Tenebra (Regie/Produktion: Rafael Selzer)
  • 2017: Am Leben (Regie/Produktion: Eva-Maria Geißer)
    mit Anna Katharina Kränzlein (Ex-Schandmaul; Cello), Malte Hoyer (Versengold, Gesang), Katja Moslehner (Ex-Faun; Gesang) und Anna Murphy (Cellar Darling, Ex-Eluveitie; Gesang)
  • 2017: Vogelhochzeit mit Harpyie (Regie/Produktion: Andy Pilkington)
  • 2017: Spieglein, Spieglein (Regie/Produktion: Eva-Maria Geißer)
  • 2019: Saitentänzer (Regie/Produktion: Eva-Maria Geißer)

Pressestimmen

„Ein eingängiger Song jagt den nächsten, sodass getrost festgehalten werden kann, dass Krayenzeit ihre Mauser hinter sich gebracht haben, um nun über der Mittelalterszene ihre Kreise zu ziehen.“

deepground.de über Auf dunklen Schwingen [1]

„Somit gelingt KRAYENZEIT mit ihrem Zweitwerk „Tenebra“ ein für Genrefans in jeder Hinsicht empfehlenswertes Album, das in erster Linie durch gelungene mittelalterliche Melodien und mitreißende, abwechslungsreiche Songs zu gefallen und größtenteils zu unterhalten weiß.“

metal1.info über Tenebra [2]

„Das Album zeichnet sich vor allem durch abwechslungsreiche Kompositionen zwischen klassischen Rock/Metal und Mittelalter Folk Elementen aus. Insgesamt ist es ein für dieses Genre sehr charismatisches, Funken sprühendes Album!“

darkmusicworld.de über Von Mond und Schatten [3]

Weblinks

Commons: Krayenzeit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.deepground.de/music-review/krayenzeit-auf-dunklen-schwingen/
  2. https://www.metal1.info/metal-reviews/krayenzeit-tenebra/
  3. http://www.darkmusicworld.de/krayenzeit-von-mond-und-schatten-cd-review/