Lady Gaga & Bradley Cooper ¦ OST A Star Is Born

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Release

Veröffentlichung OST A Star Is Born:

2018

Hörbeispiel(e) OST A Star Is Born:





OST A Star Is Born auf Wikipedia (oder andere Quellen):

A Star Is Born: Original Motion Picture Soundtrack
Soundtrack von Lady Gaga & Bradley Cooper

Veröffent-
lichung(en)

5. Oktober 2018

Aufnahme

2017–2018

Label(s)Interscope

Format(e)

Download, CD, LP

Genre(s)

Country, Rock, Pop

Titel (Anzahl)

34

Länge

74:45

Studio(s)

Electric Lady Studios, New York

Chronologie
Joanne
(2016)
A Star Is Born: Original Motion Picture Soundtrack
Singleauskopplungen
27. September 2018Shallow
24. November 2018Always Remember Us This Way
27. Mai 2019I’ll Never Love Again

Für die Musik zu A Star Is Born arbeiteten Lady Gaga und Bradley Cooper, die im Film in den Hauptrollen zu sehen sind, mit einer Reihe von Country-Musikern zusammen, darunter Lukas Nelson, der auch als Mitglied von Coopers Band in dem Film mitspielt. Für die Pop-orientierten Songs auf dem Soundtrack hat sich Lady Gaga mit ihrem langjährigen Kollegen DJ White Shadow zusammengetan. Der Soundtrack enthält auch Musikstücke von Jason Isbell, Mark Ronson, Diane Warren und Andrew Wyatt. Der Soundtrack wurde am 5. Oktober 2018 veröffentlicht.

Entstehung

Regisseur Bradley Cooper
Lady Gaga bei der Premiere von A Star Is Born beim Toronto International Film Festival

Der Singer-Songwriter Jackson Maine war im Film einst ein Superstar der Country-Musik, doch sein Alter und der Alkoholismus zogen seine eigene Karriere in eine Abwärtsspirale. Sein Gehör wird schwächer, und damit geht auch sein Erfolg zurück. Er ist ein Star geworden, dessen Stern langsam verblasst. Dann jedoch lernt er im Film in einem Drag-Club die Sängerin Ally kennen, die ihm erklärt, sie singe ihre eigenen Lieder nicht, weil sie sich dabei nicht wohlfühle, da ihr fast jeder gesagt habe, dass sie zwar die Art mögen, wie sie singt, nicht jedoch ihr Aussehen.[1] Schnell erkennt Jackson ihr großes musikalisches Talent. Zwischen den beiden entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung und Jackson hilft Ally, die ihren Traum fast schon aufgegeben hatte, bei ihrer Karriere. Als Jackson sie ins Rampenlicht stellt, wird sie über Nacht zum Star, doch Allys Karriere stellt schnell seine eigene in den Schatten.

Eine Äußerung von Ally im Film weist autobiografische Merkmale auf. Im wahren Leben hatte Lady Gaga in der Vergangenheit des Öfteren geäußert, dass sie sich nicht besonders schön finde. „Ich bin keine klassische Schönheit. Wenn es eine mathematische Formel für Schönheit gäbe, weiß ich nicht ob ich der Algorithmus wäre.“ Hinter den aufwendigen Kostümen, die für sie wie ein Schutzschild wurden, fühlt sie sich wohler, als komplett natürlich, wie sie sehr selten zu sehen ist. „Diese Outfits, diese Kreationen trage ich, weil ich nicht die Realität sehen will, was Menschen von einem Popstar fordern!“[2]

Bradley Cooper und Lady Gaga (Bild) hatten im April 2017 einen Auftritt beim Musikfestival Coachella

Die Dreharbeiten von A Star Is Born wurden im April 2017 begonnen. Erste Aufnahmen entstanden in Indio[3], wo Cooper und Lady Gaga beim dortigen Musikfestival gemeinsam auftraten.[4] Am 18. und 19. April 2017 entstanden hier zudem Aufnahmen im Empire Polo Club.[5] Cooper erklärte, dass Lady Gaga, nachdem er sie für den Film gewinnen konnte, darauf bestanden hatte, dass die Songs live aufgenommen werden und dass die Aufführungen an echten Veranstaltungsorten stattfanden. Abgesehen von Coachella entstanden für den Film weitere Aufnahmen von Liveauftritten vom Stagecoach, in Glastonbury und in The Forum.[6]

Cooper verbrachte zweieinhalb Jahre damit, sich auf den Film vorzubereiten und herauszufinden, welche Art von Musiker seine Figur sein sollte. Er arbeitete mit einer Reihe von Musikern und dem Stimmtrainer Roger Love zusammen. Cooper sagte: „Am Ende entwickelte er sich irgendwie zu seiner eigenen Art von Kreation. Wenn ich ein weiteres Jahr der Vorbereitung hätte, wäre es kompletter Rock gewesen, aber jetzt ist es eine Art Hybrid.“[7] Cooper wandte sich zudem an Lukas Nelson, den Sohn des Countrymusiksängers Willie Nelson, nachdem er ihn im Oktober 2016 bei Desert Trip gesehen hatte, und bat ihn, als Musikberater an dem Film zu arbeiten.[8] Später schrieb Nelson Songs gemeinsam mit Lady Gaga. Nelson und seine Band, Lukas Nelson & Promise of the Real, sind zudem im Film als Coopers Begleitband zu sehen.[7] Lady Gaga arbeitete ihrerseits wieder mit dem Produzenten Mark Ronson und der Songwriterin Hillary Lindsey zusammen, die beide zu ihrem früheren Studioalbum Joanne beigetragen hatten.[7] Sie arbeitete an den Pop-orientierten Nummern des Soundtracks, die von ihrer Figur Ally gespielt werden, mit DJ White Shadow zusammen.

Die gesamte Musik des Films ist original und wurde live am Set aufgenommen.[1][7][9] Der Soundtrack enthält auch Beiträge von Jason Isbell, Mark Ronson, Diane Warren und Andrew Wyatt von Miike Snow.

Veröffentlichung

Der Soundtrack, der insgesamt 34 Dialoge über Musik und Musikstücke umfasst, 19 davon Original-Songs[10][11], wurde am 5. Oktober 2018 von Interscope Records als Download und in physischer Form veröffentlicht.[12][13] Der auf dem Soundtrack enthaltene Song Shallow wurde am 27. September 2018 nebst einem Musikvideo vorab veröffentlicht.[14][15]

Titelliste

  1. Intro
  2. Black Eyes – gesungen von Bradley Cooper, geschrieben und produziert von Bradley Cooper und Lukas Nelson.
  3. Somewhere Over The Rainbow
  4. Fabulous French
  5. La Vie En Rose – gesungen von Lady Gaga, geschrieben von Louiguy und Edith Piaf, produziert von Lady Gaga und Brian Newman.
  6. I’ll Wait For You
  7. Maybe It’s Time – gesungen von Bradley Cooper, geschrieben von Jason Isbell, produziert von Bradley Cooper und Benjamin Rice.
  8. Parking Lot
  9. Out of Time – gesungen von Bradley Cooper, geschrieben und produziert von Bradley Cooper und Lukas Nelson.
  10. Alibi – gesungen von Bradley Cooper, geschrieben und produziert von Lady Gaga, Bradley Cooper und Lukas Nelson.
  11. Trust Me
  12. Shallow – gesungen von Lady Gaga und Bradley Cooper, geschrieben von Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt, produziert von Lady Gaga und Benjamin Rice.
  13. First Stop, Arizona
  14. Music To My Eyes – gesungen von Lady Gaga und Bradley Cooper, geschrieben von Lady Gaga und Lukas Nelson, produziert von Lukas Nelson.
  15. Diggin’ My Grave – gesungen von Lady Gaga und Bradley Cooper, geschrieben von Paul Kennerley, produziert von Lady Gaga und Lukas Nelson.
  16. I Love You
  17. Always Remember Us This Way – gesungen von Lady Gaga, geschrieben von Lady Gaga, Natalie Hemby, Hillary Lindsey und Lori McKenna, produziert von Dave Cobb und Lady Gaga.
  18. Unbelievable
  19. How Do You Hear It?
  20. Look What I Found – gesungen von Lady Gaga, geschrieben von Lady Gaga, Mark Nilan Jr., Nick Monson, Paul “DJWS” Balir, Lukas Nelson und Aaron Raitiere, produziert von Lady Gaga, Mark Nilan Jr., Nick Monson und Paul “DJWS” Blair.
  21. Memphis
  22. Heal Me – gesungen von Lady Gaga, geschrieben von Lady Gaga, Mark Nilan Jr., Nick Monson, Paul “DJWS” Blair, Julia Michaels und Justin Tranter, produziert von Lady Gaga, Mark Nilan Jr., Nick Monson und Paul “DJWS” Blair.
  23. I Don’t Know What Love Is – gesungen von Lady Gaga und Bradley Cooper, geschrieben und produziert von Lady Gaga und Lukas Nelson.
  24. Vows
  25. Is That Alright? – gesungen von Lady Gaga, geschrieben von Lady Gaga, Mark Nilan Jr., Nick Monson, Paul “DJWS” Blair, Lukas Nelson und Aaron Raitiere, produziert von Lady Gaga, Mark Nilan Jr., Nick Monson und Paul “DJWS” Blair.
  26. SNL
  27. Why Did You Do That? – gesungen von Lady Gaga, geschrieben von Lady Gaga, Diane Warren, Mark Nilan Jr., Nick Monson und Paul “DJWS” Blair, produziert von Lady Gaga, Mark Nilan Jr., Nick Monson und Paul “DJWS” Blair.
  28. Hair Body Face – gesungen von Lady Gaga, geschrieben und produziert von Lady Gaga, Mark Nilan Jr., Nick Monson und Paul “DJWS” Blair.
  29. Scene 98
  30. Before I Cry – gesungen von Lady Gaga, geschrieben und produziert von Lady Gaga, Mark Nilan Jr., Nick Monson und Paul “DJWS” Blair.
  31. Too Far Gone – gesungen von Bradley Cooper, geschrieben und produziert von Bradley Cooper und Lukas Nelson.
  32. Twelve Notes
  33. I’ll Never Love Again (Film Version) – gesungen von Lady Gaga, geschrieben von Lady Gaga, Natalie Hemby, Hillary Lindsey und Aaron Ratiere, produziert von Lady Gaga und Benjamin Rice.
  34. I’ll Never Love Again (Extended Version) – gesungen von Lady Gaga, geschrieben von Lady Gaga, Natalie Hemby, Hillary Lindsey und Aaron Ratiere, produziert von Lady Gaga und Benjamin Rice.

Charts und Chartplatzierungen

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[16]
A Star Is Born
 DE412.10.2018(58 Wo.)
 AT219.10.2018(… Wo.)
 CH114.10.2018(… Wo.)
 UK118.10.2018(64 Wo.)
 US120.10.2018(… Wo.)
Singles[16]
Shallow
 DE405.10.2018(58 Wo.)
 AT112.10.2018(… Wo.)
 CH107.10.2018(… Wo.)
 UK111.10.2018(89 Wo.)
 US113.10.2018(45 Wo.)
I’ll Never Love Again
 AT7316.11.2018(1 Wo.)
 CH1414.10.2018(26 Wo.)
 UK2718.10.2018(9 Wo.)
 US3620.10.2018(7 Wo.)
Always Remember Us This Way
 DE8426.10.2018(4 Wo.)
 AT2526.10.2018(20 Wo.)
 CH714.10.2018(… Wo.)
 UK2518.10.2018(11 Wo.)
 US4120.10.2018(9 Wo.)
Maybe It’s Time
 CH8214.10.2018(2 Wo.)
 US9320.10.2018(1 Wo.)
Is That Alright?
 US6320.10.2018(1 Wo.)

Wenige Stunden nach der Veröffentlichung erreichte das Album die Spitze der US-amerikanischen und auch der internationalen iTunes-Charts.[17] Am 12. Oktober 2018 stieg das Album auf Platz 1 in die Soundtrack Album Charts und auch die Official Albums Chart Top 100 im Vereinigten Königreich ein.[18] In der gleichen Woche setzte sich der Soundtrack an die Spitze der Billboard 200. Mit dem fünften Album auf Platz 1 innerhalb eines Jahrzehnts avancierte Lady Gaga damit zur erfolgreichsten Künstlerin in den US-amerikanischen Album-Charts für diesen Zeitraum.[19]

Rezeption

Laura Eberle von Moviepilot meint, Lady Gaga distanziere sich in A Star Is Born musikalisch von ihren Anfängen als Künstlerin vor ziemlich genau 10 Jahren und knüpfe stilistisch eher an ihr 2016 erschienenes Album Joanne an.[20]

Billboard beschreibt den Soundtrack als integral für die Handlung des Films. Viele der Song handeln von dem Verlangen und der Sehnsucht nach Veränderung, einige drückten die große Liebe und Verbundenheit füreinander/zwischen dem Rockstar Cooper und Ally aus.[21]

Mark Kennedy von der Washington Post meint, von bluesigem Rock über Country bis zu Bubble Gum Pop seien die 19 Original-Songs abwechslungsreich und machten süchtig. Man habe gewusst, dass Lady Gaga zu Großartigem fähig ist, so Kennedy, doch das eigentliche Wunder sei Bradley Coopers Musikalität: „Wir machen uns oft über Schauspieler lustig, die sich danach sehnen, ein Rockstars zu sein, aber Cooper zeigt echte Fähigkeiten am Mikrofon.“[10]

Auch Kerstin Kratochwill von laut.de meint, die Solo-Stücke von Cooper überraschten, der in seiner Rolle als grimmiger, grantliger Country-Blues-Sänger alles gebe und so beide Figuren zu einem authentischen Pärchen zusammenführe, deren Duette den Soundtrack tragen und der so das Potential in sich trage, eine ganze Generation in Sachen Musikfilm zu prägen.[22]

Über Shallow schreibt Brian Truitt von USA Today, der eingängige und dramatische Song könnte ein Hit werden, insbesondere aber ein Liebling in Karaoke-Bars.[23]

Shallow wurde von Warner Bros. bei den Oscars eingereicht und wurde dort als bester Song ausgezeichnet.[24]

Verwendung in anderen Kunstformen

Anfang Oktober 2018 bewarb das Musikerduo Twenty One Pilots das ebenfalls am 5. Oktober 2018 veröffentlichte Album Trench mit einem Plakat, das in Schriftgestaltung und Bildaufbau dem Design des Covers des Soundtrack-Albums zum Film entsprach und Joshua William Dun und Tyler Joseph in einer an dieses Motiv angelehnten Pose zeigt.[25][26]

Auszeichnungen

Im Folgenden eine Auswahl von Auszeichnungen und Nominierungen:

American Music Awards 2019

British Academy Film Awards 2019

Critics’ Choice Movie Awards 2019

  • Auszeichnung als Bester Song (Shallow)[28]

Golden Globe Awards 2019

Grammy Awards 2019

  • Nominierung als Record of the Year (Shallow, Lady Gaga und Bradley Cooper)
  • Auszeichnung als Best Pop Duo/Group Performance (Shallow, Lady Gaga und Bradley Cooper)
  • Auszeichnung als Best Song Written For Visual Media (Shallow, Lady Gaga und Bradley Cooper)
  • Nominierung als Song of the Year (Shallow, Lady Gaga)

Grammy Awards 2020

Hollywood Music in Media Awards 2018

  • Nominierung als Bester Filmsong (Shallow, Lady Gaga, Mark Ronson, , und Bradley Cooper)[31]

Los Angeles Online Film Critics Society Awards 2019

  • Nominierung als Bester Song (Shallow)

MTV Movie & TV Awards 2019

  • Auszeichnung für den Besten musikalischen Moment (Shallow)

Online Film Critics Society Awards 2019

  • Auszeichnung für die Besten Songs[32]

Oscarverleihung 2019

  • Auszeichnung als Bester Filmsong (Shallow, Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt)

Satellite Awards 2018

  • Nominierung als Bester Song (Shallow)[33]

  • Nominierung in der Kategorie Choice Collaboration (Shallow, Lady Gaga und Bradley Cooper)[34]

World Soundtrack Awards 2019

  • Auszeichnung als Bester Filmsong des Jahres (Shallow)[35]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Ryan Reed: Lady Gaga, Bradley Cooper Sing Together in 'A Star Is Born' Trailer. In: Rolling Stone, 6. Juni 2018.
  2. Lady Gaga: 'Ich bin keine Schönheit!'. In: oe24.at, 30. Oktober 2013.
  3. Gil Kaufman: Lady Gaga Filming 'A Star is Born' Scenes at Coachella with Bradley Cooper. In: billboard.com, 17. April 2017.
  4. Jacob Stolworthy: Bradley Cooper joins Lady Gaga at Coachella as A Star Is Born remake begins production. In: independent.co.uk, 18. April 2017.
  5. Francesca Fau: 'A Star is Born' at Coachella. In: filmschoolrejects.com, 20. April 2017.
  6. Leo Barraclough: Bradley Cooper, Andy Serkis Show Footage From 'A Star Is Born', 'Mowgli'. In: Variety, 11. Juni 2018.
  7. a b c d Joey Nolfi: Get to know the songwriters behind Lady Gaga's 'A Star Is Born'. In: Entertainment Weekly, 6. Dezember 2017.
  8. Andy Greene: Lukas Nelson Talks Writing With Lady Gaga, Gigging With Neil Young. In: Rolling Stone, 4. April 2018.
  9. Ryan Reed: Lady Gaga, Bradley Cooper Detail 'A Star Is Born' Soundtrack. In: Rolling Stone, 30. August 2018.
  10. a b Mark Kennedy: Review: 'A Star Is Born' soundtrack is a five-star marvel. In: The Washington Post, 4. Oktober 2018.
  11. https://www.nme.com/news/film/a-star-is-born-soundtrack-announced-lady-gaga-bradley-cooper-2372567
  12. Soundtrack Details for Bradley Cooper’s 'A Star Is Born' Announced. In: filmmusicreporter.com, 30. August 2018.
  13. Jem Aswad: 'A Star Is Born' Soundtrack Will Feature New Songs From Lady Gaga. In: Variety, 30. August 2018.
  14. Brooke Bajgrowicz: Lady Gaga & Bradley Cooper's 'A Star Is Born' Duet Sends Fans Off the Deep End: See 'Shallow' Reactions. In: billboard.com, 27. September 2018.
  15. Maggie Serota: Lady Gaga and Bradley Cooper — “Shallow”. In: spin.com, 27. September 2018.
  16. a b Chartquellen: DeutschlandÖsterreichSchweiz UK US
  17. Lady Gaga & Bradley Cooper – 'A Star Is Born Soundtrack': American iTunes Chart Performance. In: itunescharts.net. Abgerufen am 7. Oktober 2018.
  18. A Star Is Born Soundtrack. In: officialcharts.com. Abgerufen am 12. Oktober 2018.
  19. Joey Nolfi: Lady Gaga breaks music record as A Star is Born soundtrack debuts at No. 1. In: Entertainment Weekly, 14. Oktober 2018.
  20. Laura Eberle: A Star Is Born mit Lady Gaga ist endlich ein Remake, das Sinn ergibt. In: moviepilot.de, 17. Juni 2018.
  21. Karen Bliss: Lady Gaga Praises 'A Star Is Born' Co-Star Bradley Cooper's Talents at Toronto Premiere: 'He Sings From His Soul'. In: billboard.com, 10. September 2018.
  22. https://www.laut.de/Original-Soundtrack/Alben/A-Star-Is-Born-110461
  23. Brian Truitt: 'A Star Is Born': Good luck getting Lady Gaga, Bradley Cooper's 'Shallow' out of your head. In: USA Today, 27. September 2018.
  24. https://www.musikexpress.de/a-star-is-born-diese-drei-songs-haben-chancen-auf-den-oscar-2019-1144685/
  25. https://www.nme.com/news/twenty-one-pilots-share-spoof-a-star-is-born-poster-as-they-go-up-against-soundtrack-in-album-chart-2387514
  26. https://www.reddit.com/r/twentyonepilots/comments/9lztrq/a_post_on_twentyonepilots_twitter/
  27. https://edition.cnn.com/2019/11/24/entertainment/amas-2019-winners-list/index.html
  28. Pete Hammond: Critics Choice Awards: 'The Favourite' 14 Nominations; 'Black Panther' A Marvel; 'First Man' Rebounds; 'The Americans' Leads TV Series. In: deadline.com, 10. Dezember 2018.
  29. Golden Globes: List of Nominees. In: The Hollywood Reporter, 6. Dezember 2018.
  30. https://www.grammy.com/grammys/news/2020-grammy-awards-complete-nominees-list
  31. 2018 Hollywood Music in Media Awards Nominations Announced. In: filmmusicreporter.com, 16. Oktober 2018.
  32. http://www.awardscircuit.com/2019/01/02/online-film-critics-society-awards-winners-roma-continues-its-reign/
  33. Karen M. Peterson: International Press Academy Announces Nominees for 23rd Annual Satellite Awards. In. 29. November 2018.
  34. https://variety.com/2019/music/news/teen-choice-awards-nominations-avengers-endgame-riverdale-1203247410/
  35. Patrick Hipes: Nicholas Britell, 'Chernobyl' Composer, „Shallow“ Among World Soundtrack Award Winners. In: deadline.com, 18. Oktober 2019.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Lady Gaga die im OTRS erhältlich sind/waren:

Chromatica ¦ OST A Star Is Born

Lady Gaga auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Lady Gaga, 2021Ladygaga sig.svg


Lady Gaga (* 28. März 1986 als Stefani Joanne Angelina Germanotta in New York City) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin. Mit dem Debütalbum The Fame gelang ihr 2008 der internationale Durchbruch. Sie zählt mit über 150 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Sängerinnen.[1] Bisher veröffentlichte sie sechs Studioalben, darunter eines mit dem Jazz-Musiker Tony Bennett.

Mit der Hauptrolle in A Star Is Born gelang ihr auch der internationale Durchbruch als Schauspielerin. Sie wurde 2019 für einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert und erhielt die Auszeichnung für den besten Filmsong. Zudem wurde sie mit bislang zwölf Grammys und zwei Golden Globes ausgezeichnet.

Leben

Sie wurde 1986 als Tochter italoamerikanischer Eltern in Manhattan geboren. Ihr Vater Joseph Germanotta ist Internetunternehmer, ihre Mutter Cynthia Louise Bissett Assistentin in einer Telekommunikationsfirma.[2] Sie hat eine jüngere Schwester und besuchte eine katholische Mädchenschule in der Upper East Side.[3] In der High School spielte sie Musical-Hauptrollen, wie die Adelaide in Guys and Dolls und die Philia in A Funny Thing Happened on the Way to the Forum.[4]

Im Alter von 17 Jahren begann sie an der Tisch School of the Arts der New York University ein Musikstudium. Mit dem Schreiben von Essays und analytischen Arbeiten über Kunst, Religion, Soziales und Politik bildete sie sich in ihrem Songwriting weiter.[5] Im vierten Semester verließ sie die Hochschule, um sich ganz auf ihre Karriere zu konzentrieren.[6] Nachdem sie im Alter von 18 Jahren aus ihrem Elternhaus ausgezogen war, arbeitete sie als Go-go-Tänzerin, da ihre Eltern sie finanziell nicht unterstützten.[7] In dieser Zeit habe sie damit begonnen, Drogen zu konsumieren, worauf ihr Vater vorübergehend den Kontakt abgebrochen habe.[8] Mit 19 Jahren sei sie vergewaltigt worden.[9]

Sie erzählte in der Sendung Larry King Live, sie leide an der Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes, an der ihre Tante gestorben sei. Die von den Ärzten bei ihr ermittelten Werte lägen jedoch im Toleranzbereich, bislang hätte sich keines der typischen Symptome gezeigt.[10] Im September 2017 gab sie bekannt, an Fibromyalgie zu leiden.[11]

Von 2011 bis 2016 war sie mit dem Schauspieler Taylor Kinney liiert, mit dem sie sich im Februar 2015 verlobt hatte.[12] Nach einer kurzen Liaison zu ihrem Toningenieur Don Horton im Sommer 2019 präsentierte Gaga im Februar 2020 bei Instagram den Investor Michael Polansky als neuen Mann an ihrer Seite.[13]

Als zwei ihrer französischen Bulldoggen im Februar 2021 gestohlen wurden, bot sie 500.000 US-Dollar für Informationen über deren Aufenthaltsort an.[14]

Karriere

Musikalische Anfänge

2007 mit Lady Starlight (links)

Sie begann bereits im Kindesalter mit dem Klavierspielen und als Jugendliche mit dem Schreiben von Songs.[15] Ihre ersten Auftritte hatte sie in der Rock-, vor allem aber in der Camp- und Queer-Szene der Lower East Side, wo sie unter anderem im Vorprogramm von Glam- und Garage-Rockbands wie Semi Precious Weapons zu sehen war.[16] Im Alter von 19 Jahren unterzeichnete sie bei Def Jam Recordings einen Plattenvertrag, der aber nach drei Monaten wieder aufgelöst wurde.[17] Kurz danach lernte sie den Musikproduzenten RedOne kennen, mit dem sie das Lied Boys Boys Boys schrieb.[18]

Der Musikproduzent verglich einige der Gesangsharmonien in den von Lady Gaga geschriebenen Songs mit denen von Freddie Mercury. Er habe per Zufall ihren Künstlernamen kreiert,[19] behauptete er jedenfalls:

„Jeden Tag, wenn Stef [Lady Gaga] ins Studio kam, fing ich an Radio Ga Ga zu singen, anstatt „Hallo“ zu sagen. ‚Lady Gaga‘ war eigentlich eine Panne; ich tippte ‚Radio Ga Ga‘ in eine SMS und es führte eine Autokorrektur durch; so änderte sich ‚Radio‘ irgendwie in ‚Lady‘. Sie schrieb mir zurück: „Das ist es.“ Nach diesem Tag war sie Lady Gaga.“

Fusari[8]

2007 arbeitete Lady Gaga mit der Künstlerin Lady Starlight zusammen, die ihre Bühnenoutfits kreierte.[20] Das Duo trat schließlich unter dem Namen Lady Gaga and the Starlight Revue auf; im August spielten sie beim Musikfestival Lollapalooza.[21]

2008–2010: Der internationale Durchbruch mit The Fame und The Fame Monster

Lady Gaga auf der Fame Ball Tour, 2009

2008 zog Lady Gaga nach Los Angeles, um ihr Debütalbum The Fame fertigzustellen;[8] es wurde im August veröffentlicht. Das Album wurde mit rund 15 Millionen verkauften Tonträgern ein weltweiter kommerzieller Erfolg; es erreichte Platz 1 in sechs Ländern und Platz 2 in den USA.[22] Die ersten beiden Singleauskopplungen, Just Dance und Poker Face, waren ebenfalls kommerzielle Erfolge. 2011 wurde sie für Poker Face mit einem Grammy in der Kategorie Best Dance Recording ausgezeichnet. Für das Album erhielt sie einen Grammy in der Kategorie Best Electronic/Dance Album. Zudem gewann die vierte Singleauskopplung Paparazzi bei den MTV Video Music Awards in den Kategorien Best New Artist sowie Best Art Direction und Best Special Effects. 2008 sang sie im Vorprogramm bei einer Tournee der Boygroup New Kids on the Block.[23] Ihre erste Tournee als Headliner war die The Fame Ball Tour im Jahr 2009.[24]

Im November 2009 wurde die EP The Fame Monster mit acht neuen Liedern veröffentlicht.[25] Die erste Single Bad Romance erreichte in 18 Ländern Platz 1[26] und wurde über vier Millionen Mal heruntergeladen. Damit ist sie die erste Sängerin, die drei Singles – Just Dance, Poker Face, Bad Romance – über vier Millionen Mal in den USA digital verkaufen konnte.[27] Als zweite Single wurde das Lied Telephone, eine Zusammenarbeit mit Beyoncé, ausgekoppelt. Der Song wurde Lady Gagas vierter Nummer-eins-Hit im Vereinigten Königreich. Ihre anschließende Monster Ball Tour umfasste rund 200 Konzerte.

2011–2012: Born This Way und Filmdebüt

Lady Gaga bei den MTV Video Music Awards 2011 als ihr Alter Ego Jo Calderone

Im Februar 2011 wurde aus ihrem nächsten Album die gleichnamige Singleauskopplung Born This Way veröffentlicht. Wenige Stunden nach der Veröffentlichung stand das Lied auf Platz 1 verschiedener Downloadportale und war in den iTunes-Charts in 23 Ländern verzeichnet.[28] Born This Way war der erste Song, der nur durch Downloads Platz 1 der deutschen Singlecharts erreichte; es war Lady Gagas vierter Nummer-eins-Hit in Deutschland innerhalb von zwei Jahren. Sie gewann für Born This Way bei den Europe Music Awards zwei Preise, unter anderem für den besten Song. Insgesamt gewann sie am Abend vier Preise. Poker Face und Just Dance sind in den Vereinigten Staaten die ersten Songs, die mehr als sechs Millionen Mal heruntergeladen wurden.[29] Die Musikvideos von Lady Gaga wurden auf dem Internetportal YouTube über eine Milliarde Mal aufgerufen, was zuvor keinem anderen Musiker gelungen war.[30]

Im Mai 2011 stellte Lady Gaga in Großbritannien einen Rekord auf: Sie ist die erste Solokünstlerin seit Ruby Murray 1955, die es geschafft hat, mit vier Singles gleichzeitig in den Top 20 vertreten zu sein, nämlich mit Born This Way, Judas, The Edge of Glory und Hair.[31] Ihren ersten Deutschland-Auftritt im Rahmen der Promotion-Tour für das neue Album absolvierte sie im Juni 2011, als sie im Finale der Casting-Show Germany’s Next Topmodel in Köln auftrat. Im November 2011 trat sie bei den MTV Europe Music Awards auf. Dort war sie für sechs Preise nominiert, von denen sie vier gewann.[32] Im selben Monat trat sie beim Bambi 2011 mit dem Titel Marry the Night in einer Live-Version auf. Kurz darauf wurde ihr von Karl Lagerfeld der Bambi in der Kategorie Pop International überreicht.[33] Lady Gaga lag 2011 mit Einnahmen von mehr als 25 Millionen US-Dollar auf Platz 4 der finanziell erfolgreichsten Musiker weltweit.[34]

Ende April 2012 startete sie ihre Tour The Born This Way Ball in Seoul; es folgten über 100 Shows weltweit. 2013 gab sie ihr Filmdebüt mit der Rolle der La Chameleón in Robert Rodriguez’ Film Machete Kills.[35]

2013–2014: ARTPOP und Cheek to Cheek

Lady Gaga, 2014

Wegen einer Hüftverletzung musste sie die Tournee frühzeitig beenden.[36] Es folgte eine Auszeit, in der sie sich von einer Operation erholte. Im August 2013 wurde die Single Applause von ihrem dritten Studioalbum Artpop veröffentlicht, nachdem einige Ausschnitte illegal ins Internet gestellt worden waren.[37] Zuvor wurde auch eine Demoversion von ihrem Song Aura illegal im Netz veröffentlicht. Applause konnte sich in den US-Charts in den Top 5 platzieren.[38] Es folgte ein Auftritt an den VMAs.

Die folgende Singleauskopplung Do What U Want, eine Kollaboration mit R. Kelly, wurde ein weiterer Charterfolg.[39] Das Album Artpop erschien im November 2013. Lady Gaga lud einige Fans zu einer Launch-Party in New York ein, die sie artRAVE nannte. Dort präsentierte sie Statuen von Jeff Koons und sang mehrere Songs aus dem Album.[40] Artpop wurde ihr zweites Nummer-eins-Album in den USA und konnte auch in anderen Ländern die Spitze der Charts erreichen. Es blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück; ihr voriges Album hatte sich besser verkauft. Einen Tag vor der Veröffentlichung des Albums kündigte ihr Manager Troy Carter. Sie durchlebte eine depressive Phase und mied für einige Zeit die Öffentlichkeit.[41] Die dritte Single des Albums, G.U.Y., wurde im März 2014 veröffentlicht. Sie erreichte Platz 76 in den Billboard Hot 100.[42] Von Mai bis November 2014 ging sie auf die Welttournee artRAVE: The ARTPOP Ball. Sie gab insgesamt 75 Konzerte auf vier Kontinenten und trat unter anderem zum ersten Mal in Istanbul und den VAE auf.[43]

Noch vor dem Ende ihrer Tournee startet sie die Promotion für ihr nächstes Studioalbum Cheek to Cheek, das sie zusammen mit Tony Bennett aufgenommen hatte. Es war bereits die zweite Zusammenarbeit mit ihm; 2011 hatte sie mit ihm ihre Version von The Lady Is a Tramp aufgenommen. Cheek to Cheek unterscheidet sich von ihren übrigen Veröffentlichungen dadurch, dass es eine Jazz-Platte ist. Die erste Single, Anything Goes, wurde im Juli 2014 veröffentlicht.[44] Eine weitere Single, I Can’t Give You Anything But Love, folgte im August. Beide erreichten Platz 1 der Billboard Digital Jazz Songs Charts. Die Albumveröffentlichung folgte im September; auch dieses Album erreichte Platz 1 der Billboard-Charts.[45] Außerdem wurde Cheek to Cheek bei der 57. Grammy-Verleihung in der Kategorie Best Traditional Pop Vocal Album ausgezeichnet.[46] Später folgte die Ankündigung, dass Bennett und Lady Gaga 2015 in Amerika und Europa auf Tournee gehen würden. Das erste Konzert gaben sie Silvester 2014 in Las Vegas.[47]

2015–2017: American Horror Story und Album Joanne

Lady Gaga beim 50. Super Bowl, 2016

Im Februar 2015 sang Lady Gaga bei der Oscarverleihung 2015 einen Ausschnitt aus The Sound of Music. Für ihren Auftritt bekam sie gute Kritiken, so auch von Julie Andrews, die in dem 1965 Oscar-prämierten Film die Hauptrolle spielte.[48] Bei den Europaspielen 2015 in Baku trat sie mit einer Klavierversion von John Lennons Song Imagine auf.[49] Im September 2015 erschien der Song Til It Happens to You, der für einen Grammy und einen Oscar nominiert wurde.

Im Oktober 2015 wurde ein Modefilm veröffentlicht, der von Nick Knight für Tom Ford gedreht worden war. Er zeigt Lady Gaga neben mehreren Models, die auf einem Laufsteg tanzen. Im Hintergrund läuft eine neue Version des Stücks I Want Your Love von Chic, die von Lady Gaga und Nile Rodgers aufgenommen worden war.[50] Von Oktober 2015 bis Januar 2016 war sie in der fünften Staffel der Serie American Horror Story in einer Hauptrolle zu sehen. Für ihre Darstellung wurde sie mit einem Golden Globe ausgezeichnet.[51] In der 6. Staffel hatte sie eine Nebenrolle.[52]

Im Februar 2016 sang sie beim Super Bowl 50 die amerikanische Nationalhymne.[53] Bei den 58. Grammy Awards im selben Monat trat sie mit einem Tribut für den kurz zuvor verstorbenen David Bowie auf.[54]

Im September 2016 erschien Perfect Illusion, die erste Single aus ihrem fünften Studioalbum Joanne, die im Oktober 2016 veröffentlicht wurde. Die Single sowie das Album konnten aber nicht an die alten Erfolge anknüpfen und fielen nach zwei beziehungsweise fünf Wochen aus den deutschen Charts. Im Oktober startete sie die Dive Bar Tour, bei der sie für drei Konzerte durch die USA reiste. Es folgte die Singleauskopplung Million Reasons. Für das Album arbeitete sie unter anderem mit Mark Ronson, RedOne und Elton John zusammen.[55]

Im Februar 2017 trat sie in der Halbzeitshow des Super Bowl LI vor 150 Millionen Zuschauern auf. Im März 2017 war sie als Gast-Jurorin bei RuPaul’s Drag Race zu sehen. Im April war sie der Headliner des Coachella Valley Music and Arts Festival und sang dort unter anderem den Song The Cure, der nach dem Auftritt als Single veröffentlicht wurde. Die Dokumentation Gaga: Five Foot Two wurde in Zusammenarbeit mit Netflix gedreht und im September 2017 veröffentlicht.

2018–2021: Film A Star Is Born, Shows in Las Vegas und Chromatica

Im August 2017 gab Lady Gaga bekannt, dass sie mit den Arbeiten an ihrem sechsten Studioalbum begonnen habe. Sie nahm unter anderem Songs mit Boys Noize, und BloodPop auf, mit denen sie bereits früher zusammengearbeitet hatte. Im März 2018 erschien ein Cover von Elton Johns Song Your Song, das sie für das Album Revamp & Restoration aufgenommen hatte.

In Bradley Coopers Remake von A Star Is Born übernahm sie die Hauptrolle. Der Film erschien im Oktober 2018. Zudem nahm sie auch Songs für den Soundtrack auf. Als erste Single wurde bereits im September der Song Shallow veröffentlicht, den sie zusammen mit Cooper gesungen hat. Das Stück wurde 2019 für mehrere Grammys nominiert und mit einem Oscar für den besten Filmsong ausgezeichnet.

Seit Dezember 2018 spielte Lady Gaga regelmäßig zwei Showprogramme in Las Vegas: Bei Enigma führte sie ihre Pophits auf, bei Jazz & Piano Akustikversionen ihrer Stücke sowie Jazz-Titel.[56] Im Februar 2020 veröffentlichte sie mit der Single Stupid Love die erste Auskopplung ihres sechsten Studioalbums Chromatica, das Ende Mai 2020 erschien.[57] Im selben Monat brachte sie die Single Rain On Me, eine Kollaboration mit Ariana Grande heraus.[58] Mit Sour Candy hatte Lady Gaga kurz vor Start des neuen Albums in Zusammenarbeit mit Blackpink die dritte Singleauskopplung veröffentlicht.[59] Im Januar 2021 sang sie bei der Amtseinführung von Joe Biden als Präsident der Vereinigten Staaten im Rahmen der Feierlichkeiten die amerikanische Nationalhymne.

Einflüsse und Musikstil

Musikalisch ist Lady Gaga von Musikern wie David Bowie, Queen, Madonna, Michael Jackson, Grace Jones und Debbie Harry beeinflusst worden.[17] Ihr Gesang wird mit dem von Madonna und Gwen Stefani verglichen und ihre Musik als Pop der 1980er und Europop der 1990er Jahre bezeichnet.[60] Im Rückblick auf ihr Debütalbum The Fame schrieb die Zeitung Sunday Times: „Wenn man die Musik, Mode, Kunst und die Technologie kombiniert, erinnert Lady Gaga an Madonna, als sie gut war, an Gwen Stefani etwa zur Zeit von Hollaback Girl, an Kylie 2001 oder an Grace Jones gerade jetzt.“[61] Ähnlich kommentierte die Kritikerin Sarah Rodman vom Boston Globe ihre „Offensichtlichen Inspirationen von Madonna bis Gwen Stefani, die in ihrer mädchenhaften, aber kräftigen Stimme und ihren sprudelnden Beats auftauchen.“[62]

Vergleiche zwischen ihr und Madonna kommentiert Lady Gaga folgendermaßen: „Ich will nicht überheblich klingen, aber ich habe es zu meinem Ziel gemacht, die Popmusik zu revolutionieren. Die letzte Revolution wurde von Madonna vor 25 Jahren eingeleitet.“[63] In einem Interview bezeichnete sie sich als großen Fan von Iron Maiden, für die sie auch schon als Roadie gearbeitet hat.[64]

Lady Gaga bezeichnete Rainer Maria Rilkes Briefe an einen jungen Dichter als ihr Lieblingsbuch;[65] seit 2009 trägt sie ein Zitat daraus auf Deutsch als Tätowierung auf ihrem linken Oberarm: „Prüfen Sie, ob er in der tiefsten Stelle Ihres Herzens seine Wurzeln ausstreckt, gestehen Sie sich ein, ob Sie sterben müßten, wenn es Ihnen versagt würde zu schreiben. Muß ich schreiben?“[66]

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
2008The Fame
Cherrytree / Interscope / Kon Live / Streamline
DE1
Neunfachgold
×9
Neunfachgold

(137 Wo.)DE
AT1
Siebenfachplatin
×7
Siebenfachplatin

(… Wo.)AT
CH1
Neunfachplatin
×9
Neunfachplatin

(140 Wo.)CH
UK1
Zehnfachplatin
×10
Zehnfachplatin

(… Wo.)UK
US2
Sechsfachplatin
×6
Sechsfachplatin

(… Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. August 2008
Verkäufe: + 15.000.000[67]
2011Born This Way
Interscope / Kon Live / Streamline
DE1
Platin
Platin

(38 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(32 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(38 Wo.)CH
UK1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(60 Wo.)UK
US1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(55 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2011
Verkäufe: + 8.000.000[68]
2013Artpop
Interscope / Streamline
DE3
(11 Wo.)DE
AT1
Gold
Gold

(10 Wo.)AT
CH2
Platin
Platin

(15 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(16 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(29 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. November 2013
Verkäufe: + 2.500.000[69]
2016Joanne
Interscope / Streamline
DE6
(7 Wo.)DE
AT9
(3 Wo.)AT
CH3
(20 Wo.)CH
UK3
Gold
Gold

(22 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(49 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2016
Verkäufe: + 1.340.000
2020Chromatica
Interscope
DE3
(15 Wo.)DE
AT1
(13 Wo.)AT
CH1
Gold
Gold

(19 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(21 Wo.)UK
US1
(38 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. Mai 2020
Verkäufe: + 524.000

Filmografie

Auszeichnungen

Academy Award (Oscar):

  • 2016: Nominierung als Bester Filmsong für Til It Happens to You
  • 2019: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in A Star Is Born
  • 2019: Auszeichnung als Bester Filmsong für Shallow aus A Star Is Born

Golden Globe Awards:

  • 2012: Nominierung Best Original Song – Hello Hello (Gnomeo und Julia) ft. Elton John
  • 2016: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin (Mini-Serie oder TV-Film) für ihre Rolle in American Horror Story
  • 2019: Auszeichnung als Bester Filmsong (Drama) für Shallow aus A Star is Born
  • 2019: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Drama) für ihre Rolle in A Star is Born

Grammy Awards:


Lady Gaga gewann zudem unter anderem einen BAFTA Award, drei BRIT Awards, 18 MTV Video Music Awards sowie diverse Guinness World Records. 2019 wurde sie als erste Frau mit einem Oscar, einem Golden Globe Award, einem Grammy und einem BAFTA Award innerhalb eines Jahres ausgezeichnet.

Im Jahr 2012 wurde eine Gattung der Farne, die 19 Arten umfasst, von einer Arbeitsgruppe um die Biologieprofessorin Kathleen Pryer (Duke University) nach Lady Gaga benannt, darunter die Artnamen Gaga germanotta (in Anspielung auf ihren Familiennamen) und Gaga monstraparva („Gagas kleine Monster“). Ein auffälliges gemeinsames Merkmal dieser Farne sei die Abfolge der Nukleinbasen G-A-G-A in einem ihrer Gene.[72]

Literatur

  • Lady Gaga, Terry Richardson: Lady Gaga x Terry Richardson. Aus dem Englischen von Helmut Dierlamm. Goldmann, München 2011, ISBN 978-3-442-31313-6.
  • Maureen Callahan: Lady Gaga. Die Biografie. Aus dem Englischen von Irene Eisenhut. Heyne, München 2010, ISBN 978-3-453-64047-4.
  • Lizzy Goodman: Lady Gaga. Grenzbereich Mode. White-Star-Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-86726-168-5.
  • Michael Fuchs-Gamböck: Lady Gaga. vgs Egmont, Köln 2010, ISBN 978-3-8025-3709-7.

Weblinks

Commons: Lady Gaga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. https://musikradar.de/die-erfolgreichsten-saengerinnen-aller-zeiten/
  2. news-register.net
  3. https://www.rollingstone.com/music/music-lists/lady-gagas-universe-11001/sister-natali-germanotta-232126/
  4. How Lady Gaga Became the World’s Biggest Pop Star. New York Magazine
  5. Lady Gaga: Biography.
  6. Lady GaGa Brings Her Artistic Vision Of Pop Music To New Album – And A New Kids Song. MTV.com
  7. Steffen Rüth: Ich bin Gaga. In: jetzt, 20. November 2009.
  8. a b c Lady Gaga – Biography, Photos, News, Videos, Reviews and Tour Dates and Tickets. Contactmusic.com
  9. „Es hat mich komplett verändert“. rollingstone.de
  10. Bericht über die Erkrankung im T-Online-Webportal
  11. Lady Gaga wegen starker Schmerzen im Krankenhaus Spiegel Online, abgerufen am 18. September 2017.
  12. twitter.com
    ok-magazin.de
  13. Michael Polansky ist Gagas neuer Freund. 31. August 2020, abgerufen am 31. August 2020.
  14. Lady Gagas Hunde gestohlen: 500.000 Dollar Belohnung. In: DER SPIEGEL. Abgerufen am 26. Februar 2021.
  15. UK News, World News and Opinion. The Times
  16. Camp Music. Hilfe! „Camp“ ist wieder da! Beitrag bei Tracks
  17. a b Lady Gaga. AllMusic
  18. A&R, Record Label / Company, Music Publishing, Artist Manager and Music Industry Directory
  19. Lady Gaga’s outrageous persona born in Parsippany, New Jersey. NJ.com
  20. Meet the woman who inspired Lady Gaga. Thaindian News
  21. Lady GaGa: Celebrities. (Memento vom 25. Mai 2012 im Internet Archive) Wmagazine.com, 2007
  22. Lady Gaga – The Fame – Music Charts.
  23. International Pop Star Lady Gaga Set to Tour With New Kids on the Block (Memento vom 7. September 2012 im Webarchiv archive.today).] Reuters
  24. Lady Gaga / May 2, 2009 / New York (Terminal 5).
  25. gagadaily.com (Memento vom 18. Oktober 2009 im Internet Archive)
  26. Lady Gaga – Bad Romance – Music Charts.
  27. Week Ending June 20, 2010: Let’s Thank Him Now | Chart Watch. Yahoo! Music
  28. Lady Gaga knackt internationale iTunes Charts (Memento vom 15. Februar 2011 im Internet Archive). Musikmarkt (abgerufen am 23. Mai 2011)
  29. J. Cole Helps Bring R&B/Hip-Hop Back To No. 1 – Chart Beat. Billboard.com
  30. Lady Gaga beats Justin Bieber to YouTube record. BBC – Newsbeat
  31. UK-Charts: Adele wehrt Kate Bush ab. (Memento vom 27. Mai 2011 im Internet Archive) Musikmarkt.de
  32. billboard.com
  33. Auflistung der Bambi-Preisträger 2011 (Memento vom 16. Oktober 2011 im Internet Archive)
  34. Top Money Makers Music. Billboard
  35. Lady Gaga wird zur Gangsterbraut. Stern.de; abgerufen am 27. Juli 2012
  36. rollingstone.de
  37. billboard.com
  38. billboard.com
  39. billboard.com
  40. axs.com
  41. harpersbazaar.com
  42. billboard.com
  43. justjared.com
  44. upi.com
  45. billboard.com
  46. genius.com
  47. variety.com
  48. telegraph.co.uk
  49. Lady Gaga singt Imagine bei den Europaspielen 2015
  50. Lady Gaga für Tom Ford
  51. spiegel.de
  52. moviepilot.de
  53. Lady Gaga nails beautiful rendition of ‘Star-Spangled Banner’. USA Today
  54. How Lady Gaga Turned into David Bowie for Her 2016 Grammys Performance. Vanity Fair (Magazine)
  55. Arbeiten an dem neuen Album
    Lady Gaga und RedOne Zusammenarbeit 2016
  56. Offizielle Seite der Shows beim Park MGM Las Vegas
  57. Lady Gaga: Neue Single 'Stupid Love'. In: Rolling Stone. 28. Februar 2020, abgerufen am 22. Mai 2020.
    Lady Gaga veröffentlicht Tracklist für “Chromatica” und gibt Releasedatum bekannt. In: Universal Music. 7. Mai 2020, abgerufen am 22. Mai 2020.
  58. Lady Gaga und Ariana Grande veröffentlichen gemeinsamen Song. In: RP Online. 22. Mai 2020, abgerufen am 22. Mai 2020.
  59. Lady Gaga: Sour Candy. In: YouTube. 28. Mai 2020, abgerufen am 28. Mai 2020.
  60. Lady Gaga: The Fame. The Guardian, 9. Januar 2009
  61. UK News, World News and Opinion. The Times
  62. Lady Gaga. Boston.com
  63. The Fear Factor; Lady Gaga used tough times as inspiration for her new album. Free Online Library
  64. Lady Gaga Roadie für Iron Maiden auf Metal Hammer, 22. Juli 2011
  65. Vanessa Grigoriadis: 125 Minutes With Lady Gaga. nymag.com, 29. März 2009
  66. Kathleen L. Komar: Rainer Maria Rilke: German Speaker, World Author. In: Thomas Oliver Beebee (Hrsg.): German Literature as World Literature. Bloomsbury, New York / London 2014, ISBN 978-1-62356-391-2, ISBN 978-1-62356-189-5, S. 85–100, insbesondere S. 90 (books.google.de)
    Anna-Lena Roth: Rilkes größter Fan. In: Süddeutsche Zeitung, 14. Oktober 2009.
    Das Zitat im Zusammenhang in einem Brief von Rainer Maria Rilke: An Franz Xaver Kappus. 17. Februar 1903.
  67. Lady Gaga and the sociology of fame: college course. The Independent, 17. November 2010, abgerufen am 29. September 2017 (englisch).
  68. [1]
  69. Ben Siegel: Lady Gaga dazzles fans with fun, solid show (Memento vom 10. Juli 2014 im Internet Archive) buffalonews.com, 8. Juli 2014, abgerufen am 28. März 2019 (englisch).
  70. List of Grammy winners. CNN.com
  71. a b c 53rd annual Grammy awards: The winners list. The Marquee Blog – CNN.com
  72. Nineteen Species of Fern Named for Lady Gaga. Researcher says the inspiration was literally written in the DNA sequences. Duke University, 19. Oktober 2012
    Jetzt wird schon Grünzeug nach der Gaga benannt! Pro Sieben, 24. Oktober 2012

Veröffentlichungen von Bradley Cooper die im OTRS erhältlich sind/waren:

OST A Star Is Born

Bradley Cooper auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Bradley Cooper (2017)

Bradley Charles Cooper (* 5. Januar 1975 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Sänger. Bekannt wurde Cooper mit seiner Rolle im Film Hangover, der aufgrund seines Erfolges zwei Fortsetzungen nach sich zog. Von 2013 bis 2015 war er bei den Oscars drei Jahre in Folge als bester Haupt- oder Nebendarsteller nominiert.

Sein Regiedebüt A Star Is Born, für das er auch als Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler tätig war, wurde 2019 für fünf Golden Globes nominiert, von denen der Film einen gewinnen konnte. Bei der Oscarverleihung 2019 war A Star Is Born in acht Kategorien, darunter für den Besten Film, den Besten Hauptdarsteller und das Beste adaptierte Drehbuch, nominiert.

Leben

Bradley Cooper (2009)
Bradley Cooper (2014)

Cooper besuchte zunächst die Villanova University, nach einem Jahr wechselte er an die Georgetown University in Washington, D.C. 1997 schloss er sein Studium mit dem Bachelor in Englisch ab. Danach zog er nach New York, wo er Schauspiel an der Actors Studio Drama School studierte. 1998 hatte er sein Schauspieldebüt in einer Gastrolle in der Fernsehserie Sex and the City. 2001 erhielt er die Rolle des Will Tippin in der Serie Alias – Die Agentin, den er bis 2006 in 46 Episoden darstellte. 2005 hatte er die Hauptrolle in der auf Anthony Bourdains Buch Geständnisse eines Küchenchefs. Was Sie über Restaurants nie wissen wollten basierenden Sitcom Kitchen Confidential. Diese wurde jedoch bereits nach 13 Folgen wegen schlechter Einschaltquoten eingestellt. 2006 war er neben Julia Roberts in deren Broadway-Theaterdebüt in dem Stück Three Days of Rain zu sehen.

2008 spielte er in Ryūhei Kitamuras Horrorfilm The Midnight Meat Train seine erste Hauptrolle, im Jahr darauf folgte eine weitere in der Filmkomödie Hangover. Diese Komödie wurde ein großer kommerzieller Erfolg und das Schauspielerensemble gewann den Detroit Film Critics Society Award. Cooper erhielt zudem eine Nominierung für den Satellite Award und äußerte später in einem Interview, dass dieser Film ein Durchbruch für ihn gewesen sei und man ihm danach etliche neue Rollenangebote gemacht habe.[1] Cooper spielte ebenfalls in den Fortsetzungen Hangover 2 und Hangover 3 mit. Die drei Filme spielten bei ca. 215 Mio. US-Dollar Produktionskosten über eine Milliarde US-Dollar ein.[2][3][4] 2010 spielte er in der Verfilmung der Fernsehserie Das A-Team die Rolle des Templeton „Faceman“ Peck, die ursprünglich von Dirk Benedict dargestellt worden war. Er war zudem neben Jim Carrey in Der Ja-Sager, Sandra Bullock in Verrückt nach Steve und Jessica Alba in Valentinstag zu sehen.

2011 übernahm er nicht nur die Hauptrolle in dem Thriller Ohne Limit, sondern fungierte erstmals auch als ausführender Produzent. In der gleichnamigen Fernsehserie Limitless spielte er ebenfalls die Rolle des Eddie Morra, auch dort war er als ausführender Produzent tätig.

2011 wählte das People Magazine Cooper zum Sexiest Man Alive.[5][6] 2012 spielte Cooper die Hauptrolle in dem Spielfilm Silver Linings, der auf dem gleichnamigen Roman von Matthew Quick beruht. Der Film war nicht nur ein großer kommerzieller Erfolg (er spielte bei Produktionskosten von 21 Millionen rund 236 Millionen US-Dollar ein), sondern auch ein künstlerischer: Cooper wurde für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert und erhielt weitere Nominierungen und Auszeichnungen renommierter Filmpreise.[7] 2014 war er für American Hustle als bester Nebendarsteller erneut für den Oscar nominiert. Seine dritte Nominierung in Folge erhielt er 2015 als Hauptdarsteller im Kriegsdrama American Sniper, für das er außerdem als Produzent fungierte.

2018 gab Cooper mit A Star Is Born sein Regiedebüt, zugleich übernahm er hier auch die männliche Hauptrolle und er trat erstmals als Drehbuchautor in Erscheinung.

Er wird überwiegend von Tobias Kluckert synchronisiert.

Privates

Cooper war von Dezember 2006 bis Mai 2007 mit der Schauspielerin Jennifer Esposito verheiratet.[8][9] Ab Herbst 2009 war er mit der Schauspielerin Renée Zellweger liiert, im März 2011 gaben beide ihre Trennung bekannt.[10] Von März 2013 bis März 2015 war er mit dem britischen Model Suki Waterhouse in einer Beziehung.[11] Seither war er mit dem russischen Model Irina Shayk zusammen,[12] mit der er ein Kind hat.[13] 2019 trennte sich das Paar.[14]

Filmografie (Auswahl)

Spielfilme

Fernsehserien

Broadway

  • 2006: Three Days of Rain
  • 2014: The Elephant Man

Diskografie

Soundtracks

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[15]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
2018A Star Is Born
Interscope Records
DE4
(58 Wo.)DE
AT2
Platin
Platin

(… Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(… Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(64 Wo.)UK
US1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(… Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 2018
Verkäufe: + 6.000.000[16]; mit Lady Gaga

Singles

JahrTitel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[15]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
2018Shallow
A Star Is Born (O.S.T.)
DE4
Platin
Platin

(58 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(58 Wo.)AT
CH1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(… Wo.)CH
UK1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(… Wo.)UK
US1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(45 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 27. September 2018
mit Lady Gaga; Verkäufe: + 10.200.000[17]
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zu Download und Streaming bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
2018I’ll Never Love Again
A Star Is Born (O.S.T.)
AT73
(1 Wo.)AT
CH14
(27 Wo.)CH
UK27
Gold
Gold

(9 Wo.)UK
US36
Platin
Platin

(7 Wo.)US
Charteinstieg: 12. Oktober 2018
mit Lady Gaga; Verkäufe: + 1.720.000
Maybe It’s Time
A Star Is Born (O.S.T.)
CH82
(2 Wo.)CH
US93
Gold
Gold

(1 Wo.)US
Charteinstieg: 14. Oktober 2018
Verkäufe: + 500.000

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2018: für die Single I’ll Never Love Again
  • BelgienBelgien Belgien
    • 2019: für das Album A Star Is Born
  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2021: für die Single I’ll Never Love Again
  • ItalienItalien Italien
    • 2019: für die Single I’ll Never Love Again
  • NorwegenNorwegen Norwegen
    • 2020: für die Single I’ll Never Love Again
  • PortugalPortugal Portugal
    • 2019: für das Album A Star Is Born[18]
  • SpanienSpanien Spanien
    • 2020: für das Album A Star Is Born

Platin-Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 2020: für die Single I’ll Never Love Again
  • PortugalPortugal Portugal
    • 2020: für das Lied I’ll Never Love Again[19]

2× Platin-Schallplatte

  • ItalienItalien Italien
    • 2021: für das Album A Star Is Born

3× Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2020: für das Album A Star Is Born
  • BelgienBelgien Belgien
    • 2020: für die Single Shallow
  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2020: für die Single Shallow
  • KanadaKanada Kanada
    • 2020: für das Album A Star Is Born
  • NeuseelandNeuseeland Neuseeland
    • 2019: für das Album A Star Is Born
    • 2019: für die Single Shallow

4× Platin-Schallplatte

  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2020: für das Album A Star Is Born
  • ItalienItalien Italien
    • 2019: für die Single Shallow
  • NorwegenNorwegen Norwegen
    • 2019: für das Album A Star Is Born
  • PortugalPortugal Portugal
    • 2020: für die Single Shallow[20]
  • SpanienSpanien Spanien
    • 2020: für die Single Shallow

6× Platin-Schallplatte

  • NorwegenNorwegen Norwegen
    • 2019: für die Single Shallow

8× Platin-Schallplatte

  • KanadaKanada Kanada
    • 2020: für die Single Shallow

9× Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2020: für die Single Shallow

Diamantene Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 2019: für die Single Shallow
    • 2020: für das Album A Star Is Born
  • PolenPolen Polen
    • 2019: für die Single Shallow
    • 2020: für das Album A Star Is Born

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Gold record icon.svg GoldPlatinum record icon.svg PlatinDiamond record icon.svg DiamantVer­käu­feQuel­len
Australien (ARIA) Australien (ARIA)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 12× Platin120! D875.000aria.com.au
Belgien (BEA) Belgien (BEA)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 3× Platin30! D130.000ultratop.be
Dänemark (IFPI) Dänemark (IFPI)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 7× Platin70! D395.000ifpi.dk
Deutschland (BVMI) Deutschland (BVMI)0! GPlatinum record icon.svg Platin10! D400.000musikindustrie.de
Frankreich (SNEP) Frankreich (SNEP)0! GPlatinum record icon.svg Platin1Diamond record icon.svg 2× Diamant21.033.333snepmusique.com
Italien (FIMI) Italien (FIMI)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 6× Platin60! D325.000fimi.it
Kanada (MC) Kanada (MC)0! GPlatinum record icon.svg 11× Platin110! D880.000musiccanada.com
Neuseeland (RMNZ) Neuseeland (RMNZ)0! GPlatinum record icon.svg 6× Platin60! D135.000nztop40.co.nz
Norwegen (IFPI) Norwegen (IFPI)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 10× Platin100! D185.000ifpi.no
Österreich (IFPI) Österreich (IFPI)0! GPlatinum record icon.svg 2× Platin20! D45.000ifpi.at
Polen (ZPAV) Polen (ZPAV)0! G0! PDiamond record icon.svg 2× Diamant2200.000bestsellery.zpav.pl
Portugal (AFP) Portugal (AFP)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 5× Platin50! D57.500Einzelnachweise
Spanien (Promusicae) Spanien (Promusicae)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 4× Platin40! D180.000elportaldemusica.es
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)0! GPlatinum record icon.svg 3× Platin30! D60.000hitparade.ch
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 7× Platin70! D7.500.000riaa.com
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI)Gold record icon.svg Gold1Platinum record icon.svg 4× Platin40! D1.900.000bpi.co.uk
InsgesamtGold record icon.svg 9× Gold9Platinum record icon.svg 82× Platin82Diamond record icon.svg 4× Diamant4

Auszeichnungen

Oscar

Golden Globe Award

British Academy Film Award

  • 2013: Nominiert in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für Silver Linings
  • 2014: Nominiert in der Kategorie Bester Nebendarsteller für American Hustle
  • 2019: Nominiert in der Kategorie Bester Film für A Star Is Born
  • 2019: Nominiert in der Kategorie Beste Regie für A Star Is Born
  • 2019: Nominiert in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für A Star Is Born
  • 2019: Nominiert in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch für A Star Is Born
  • 2019: Auszeichnung in der Kategorie Beste Filmmusik für A Star Is Born
  • 2020: Nominiert in der Kategorie Bester Film für Joker

Critics’ Choice Movie Award

  • 2013: Ausgezeichnet in der Kategorie Bester Schauspieler in einer Komödie für Silver Linings
  • 2013: Nominiert in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für Silver Linings
  • 2014: Nominiert in der Kategorie Bester Nebendarsteller für American Hustle
  • 2019: Nominiert in der Kategorie Bester Film für A Star Is Born
  • 2019: Nominiert in der Kategorie Beste Regie für A Star Is Born
  • 2019: Nominiert in der Kategorie Bestes Drehbuch für A Star Is Born
  • 2019: Nominiert in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für A Star Is Born
  • 2020: Nominiert in der Kategorie Bester Film für Joker

Tony Award

Goldene Himbeere

National Board of Review Award

Writers Guild of America Award

  • 2019: Nominiert in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch für A Star Is Born[21]

Directors Guild of America Award

  • 2019: Nominierung für die Beste Regie für A Star Is Born

Golden Tomato Awards

  • 2019: Ausgezeichnet in der Kategorie Bestes Regiedebüt für A Star Is Born[22]

Grammy Awards[23]

Weblinks

Commons: Bradley Cooper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Interview Coopers im Shavemagazin (englisch).
  2. Einspielergebnisse Hangover 1 (englisch).
  3. Einspielergebnisse Hangover 2 (englisch).
  4. Einspielergebnisse Hangover 3 (englisch).
  5. Sexiest Man Alive 2011. In: People.com. 16. November 2011, abgerufen am 17. November 2011 (englisch).
  6. Bradley Cooper, das Sexsymbol. In: Spiegel Online. 16. November 2011, abgerufen am 17. November 2011.
  7. Einspielergebnisse Silver Linings (englisch).
  8. Julie Jordan: Bradley Cooper and Jennifer Esposito Marry. In: People Magazine. 4. Januar 2007, abgerufen am 3. März 2011 (englisch).
  9. Emily Fromm: Jennifer Esposito, Bradley Cooper Split. In: People Magazine. 2. Mai 2007, abgerufen am 3. März 2011 (englisch).
  10. Renée Zellweger trennt sich von Bradley Cooper. In: Berliner Morgenpost. Abgerufen am 23. Februar 2014.
  11. She's a lucky lady! In: Daily Mail. Abgerufen am 23. Februar 2014.
  12. Cooper sucht sich heiße Mitbewohnerin. n-tv.de, abgerufen am 30. August 2015.
  13. "Alias"-Star Bradley Cooper zum ersten Mal Vater geworden. In: myFanbase. 12. April 2017, abgerufen am 8. August 2017.
  14. Marianne Garvey: Bradley Cooper and Irina Shayk have split, source says. In: CNN. 7. Juni 2019, abgerufen am 9. Juni 2019 (amerikanisches Englisch).
  15. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  16. Hannah Malach: ‘A Star Is Born’ Soundtrack Is Certified Double Platinum in U.S. billboard.com, 25. Juni 2019, abgerufen am 3. Juli 2019 (englisch).
  17. bad guy by Billie Eilish Named Biggest Global Single of 2019. ifpi.org, 10. März 2020, abgerufen am 11. März 2020 (englisch).
  18. Gold für A Star Is Born in Portugal
  19. Platin für I’ll Never Love Again in Portugal
  20. 4× Platin für Shallow in Portugal
  21. Dave McNary: Writers Guild Awards Nominees Include 'A Star Is Born', 'Green Book', 'Roma'. In: Variety, 7. Januar 2019.
  22. Rotten Tomatoes' Golden Tomato Award Winners Include Black Panther & Spider-Verse. 12. Januar 2019, abgerufen am 13. Januar 2019.
  23. Bradley Cooper in der Grammy-Datenbank, abgerufen am 11. Februar 2020

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