Lana Del Rey ¦ Lust For Life

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CD (Album)

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GTIN: 0602557589924 Artist: Genres & Stile: , , , , , ,

Zusätzliche Information

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Inhalt

Label

Release

Veröffentlichung Lust For Life:

2017

Hörbeispiel(e) Lust For Life:





Lust For Life auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Lust for Life
Studioalbum von Lana Del Rey
Cover

Veröffent-
lichung(en)

21. Juli 2017

Label(s)Interscope Records, Polydor

Format(e)

CD, digital, Vinyl

Genre(s)

Dream Pop, Indie-Pop, Indie-Rock

Titel (Anzahl)

16

Länge

71:56

Besetzung

Produktion

Studio(s)

Chronologie
Honeymoon
(2015)
Lust for LifeNorman Fucking Rockwell!
(2019)
Singleauskopplungen
19. Februar 2017Love
19. April 2017Lust for Life
12. Juli 2017Summer Bummer
12. Juli 2017Groupie Love

Lust for Life (englisch für „Lebenslust“) ist das fünfte Studioalbum der US-amerikanischen Popsängerin Lana Del Rey.

Entstehung und Artwork

Alle Stücke des Albums wurden von Lana Del Rey, teilweise in Zusammenarbeit mit wechselnden Koautoren, geschrieben. Wie schon bei den vorangegangenen Alben stand ihr erneut Rick Nowels bei fast allen Stücken zur Seite, lediglich an zwei Stücken wirkte Nowels nicht als Komponist oder Liedtexter mit. Bei ungefähr der Hälfte aller Lieder wurden die beiden von weiteren Koautoren unterstützt. Der US-amerikanische Rapper A$AP Rocky schrieb unter seinem bürgerlichen Namen Rakim Mayers an zwei Stücken mit, damit ist er der einzige Koautor der an mehr als einem Lied mitwirkte, alle weiteren Autoren schrieben jeweils nur ein Lied für das Album. Ebenfalls wurden mit Ausnahme von einem bzw. zwei Titeln alle Stücke des Albums von Del Rey und Nowels produziert. Die meisten Titel produzierten die beiden zusammen mit den US-amerikanischen Produzenten Kieron Menzies und Dean Reid. Des Weiteren treten vereinzelt die Produzenten Benny Blanco, Boi 1da, Emile Haynie, Sean Ono Lennon und Jahaan Sweets in Erscheinung. Das Mastering von Lust for Life erfolgte durch Adam Ayan, lediglich das Lied Love wurde durch Mike Bozzi gemastert. Die Abmischung des Albums erfolgte unter der Leitung von Menzies, mit Ausnahme von zwei Stücken stand ihm Reid zur Seite. Bei dem Lied Love wurden Menzies und Reid von Blanco und Haynie, bei Tomorrow Never Came von Matthew Cullen unterstützt. Das abschließende Engineering erfolgte ebenfalls durch Menzies und Reid, hierbei stand den Beiden Trevor Yasuda zur Seite. Bei einigen Titeln erhielten die drei weitere Unterstützung wie zum Beispiel von Chris Garcia, Hector Delgado oder Jordan Stilwell. Aufgenommen wurde das Album unter anderem in London, Los Angeles oder Santa Monica. Lust for Life wurde unter den Musiklabels Interscope Records und Polydor veröffentlicht und durch Universal Music Distribution vertrieben.

Auf dem Cover des Albums ist – neben Künstlernamen und Liedtitel – eine lächelnde Del Rey zu sehen. Del Rey trägt ein weißes Spitzenkleid sowie Blumen in ihren Haaren und steht vor einem Pritschenwagen. Das Outfit ist dasselbe wie das aus ihrem Musikvideo zur ersten Singleveröffentlichung Love. Wie schon oft in der Vergangenheit wurden das Coverbild sowie Fotografien im Begleitheft wieder von Del Reys Schwester Caroline „Chuck“ Grant, zusammen mit Neil Krug, geschossen. Das Design stammt von Markus Bagå und Mat Maitland. Del Rey veröffentlichte das Coverbild erstmals über ihre Facebookseite am 11. April 2017.[1]

Veröffentlichung und Promotion

Die Erstveröffentlichung von Lust for Life erfolgte weltweit am 21. Juli 2017. Das Album besteht aus 16 neuen Studioaufnahmen und ist als CD und Download erhältlich. In den Vereinigten Staaten erschien zeitgleich eine „Target Edition“ des Albums, diese beinhaltet zusätzlich ein Poster Del Reys. Am 6. Oktober 2017 erschien Lust for Life als Vinylplatte.

Hintergrundinformation

Bei Groupie Love und Summer Bummer handelt es sich nicht um die erste Zusammenarbeit zwischen Del Rey und A$AP Rocky. In der Vergangenheit arbeiteten Del Rey und Rocky schon des Öfteren zusammen. Im Jahr 2012 hatte Rocky einen Auftritt als John F. Kennedy in Del Reys Musikvideo zu National Anthem. Im selben Jahr entstand auch das gemeinsame Lied Ridin’. Das Stück sollte ursprünglich auf dem Mixtape Follow the Leaders von The KickDrums erschienen, jedoch entschied man sich aufgrund eines Leaks das Stück nicht zu veröffentlichen.[2]

In einem Interview vierriet Del Rey folgendes über ihr Verhältnis zu Rocky: „I’ve been in touch with him since National Anthem. He travels a lot, but whenever he’s in town … I’ll come down to the studio and hear what he’s working on and just do background vocals on his tracks. There probably are a lot of tracks somewhere that we’re both on.“ (Ich stehe mit ihm seit National Anthem in Kontakt. Er reißt viel, aber immer wenn er in der Stadt ist … dann komme ich zu ihm ins Studio, höre mir die Sachen an denen er arbeitet an und nehme einige Hintergrundgesänge für ihn auf. Irgendwo sind möglicherweise einige Lieder auf denen wir Beide zu hören sind.)[3]

Inhalt

Alle Liedtexte des Albums sind in englischer Sprache verfasst und stammen von Del Rey, die die Stücke zusammen mit wechselnden Koautoren schrieb. Es handelt sich bei allen Stücken um Neukompositionen, wobei das Stück 13 Beaches zu Beginn eine Originalaufnahme von Candace Hilligoss aus Herk Harveys Tanz der toten Seelen aus dem Jahr 1962 beinhaltet.[4] Musikalisch bewegen sich die Lieder im Bereich des Dream Pops, Indie-Pops und Indie-Rocks. Bei Tomorrow Never Came handelt es sich um eine Hommage an Tomorrow Never Knows der Beatles. Del Rey erzählt darin von ihrer Idealvorstellung einer Beziehung und als Beispiel dazu nennt sie John Lennon und Yoko Ono. Sie erhielt bei dem Stück musikalische Unterstützung des Sohnes Sean Ono Lennon der Beiden.[5] Das Album beinhaltet neben der Zusammenarbeit mit Ono vier weitere Gastbeiträge in denen Del Rey musikalische Unterstützung durch A$AP Rocky, Playboi Carti, Stevie Nicks und The Weeknd erhielt. Zur Zusammenarbeit mit Nicks von Fleetwood Mac kam es, weil Del Rey unbedingt eine Frau auf ihrem Album haben wollte. Sie sei eine „wunderbare Sängerin“ und bei der ersten Begegnung mit ihr, sei Del Rey „richtig“ nervös gewesen.[5] Bei jedem ihrer Lieder wurde sie von verschiedenen Instrumentalisten begleitet (siehe Mitwirkende).

Titelliste
#TitelAutor(en)Produzent(en)Länge
1LoveLana Del Rey, Emile Haynie, Benjamin Levin, Rick NowelsBenny Blanco, Lana Del Rey, Emile Haynie, Rick Nowels4:33
2Lust for Life (feat. The Weeknd)Lana Del Rey, Max Martin, Rick Nowels, Abel TesfayeLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid4:24
313 BeachesLana Del Rey, Rick NowelsLana Del Rey, Tim Larcombe, Rick Nowels, Dean Reid4:56
4CherryLana Del Rey, Tim LarcombeLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid3:01
5White MustangLana Del Rey, Rick NowelsLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid2:45
6Summer Bummer (feat. A$AP Rocky & Playboi Carti)Big White Beats, Playboi Carti, Lana Del Rey, Rakim Mayers, Matthew Samuels, Jahaan Sweet, Tyler WilliamsBoi 1da, Jahaan Sweets4:21
7Groupie Love (feat. A$AP Rocky)Lana Del Rey, Rakim Mayers, Rick NowelsLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid4:24
8In My FeelingsLana Del Rey, Rick NowelsLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid3:59
9Coachella – Woodstock in My MindLana Del Rey, Rick NowelsLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid4:18
10God Bless America – And All the Beautiful Women in ItLana Del Rey, Rick NowelsMetro Boomin, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid4:36
11When the World Was at War We Kept DancingLana Del Rey, Rick NowelsLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid4:36
12Beautiful People Beautiful Problems (feat. Stevie Nicks)Lana Del Rey, Stevie Nicks, Rick Nowels, Justin ParkerLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid4:14
13Tomorrow Never Came (feat. Sean Ono Lennon)Lana Del Rey, Rick Nowels, Sean Ono LennonLana Del Rey, Rick Nowels, Sean Ono Lennon5:08
14HeroinLana Del Rey, Rick NowelsLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid5:55
15ChangeLana Del Rey, Rick NowelsLana Del Rey, Rick Nowels, Kieron Menzies5:21
16Get FreeLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick NowelsLana Del Rey, Kieron Menzies, Rick Nowels, Dean Reid5:34

Del Rey selbst sagte Folgendes zum Album: „Ich hab meine ersten vier Alben für mich gemacht, aber dieses hier ist jetzt nur für meine Fans. Ich hoffe, dass es genau in die Richtung geht, in welche wir uns alle – wie ich glaube – entwickelt haben.“[6] Weiter verriet sie, dass sie aktuell mehr Spaß in ihrem Leben habe, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, und das spiegele sich in dem Album wider. In Coachella – Woodstock in My Mind wünscht sie sich eine friedliche, lockere Zeit und stellt sich die Frage, wohin die goldene Hippiezeit sei, während sie in God Bless America – And All the Beautiful Women in It bedrohliche Szenarien um Donald Trump besingt. Das Lied Love handelt davon, dass die Welt den Jungen und Verliebten gehöre, und in When the World Was at War We Kept Dancing fragt sie sich, ob das das Ende Amerikas sei. In Lust for Life greift sie zusammen mit The Weeknd erneut das Thema rund um die Liebe auf.[5]

Singleauskopplungen

Bereits fünf Monate vor der Veröffentlichung von Lust for Life veröffentlichte Del Rey mit Love die erste Single aus dem Album am 18. Februar 2017. Zwei Monate später folgte mit Lust for Life, einer Zusammenarbeit mit The Weeknd, die zweite Singleauskopplung am 20. April 2017. Eine Woche vor der Veröffentlichung des Albums erschienen mit Groupie Love (13. Juli 2017, zusammen mit A$AP Rocky) und Summer Bummer (14, Juli 2017, ebenfalls mit A$AP Rocky sowie Playboi Carti) die Singles drei und vier aus dem Album. Am 15. Mai 2017 erschien mit Coachella – Woodstock in My Mind eine Promo-Single aus dem Album. Mit Ausnahme von Groupie Love konnten die anderen drei Singles weltweite Charterfolge feiern. Zu den ersten beiden Singles erschien jeweils ein Musikvideo.

Charterfolge in den Singlecharts

JahrTitel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[7]
(Jahr, Titel, , Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
2017LoveDE68
(3 Wo.)DE
AT43
(3 Wo.)AT
CH27
(5 Wo.)CH
UK41
(5 Wo.)UK
US44
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2017
Verkäufe: + 317.000
Lust for LifeDE65
(1 Wo.)DE
AT51
(1 Wo.)AT
CH48
(3 Wo.)CH
UK38
(4 Wo.)UK
US64
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 20. April 2017
Verkäufe: + 218.000; feat. The Weeknd
Summer BummerUK81
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 14. Juli 2017
feat. ASAP Rocky & Playboi Carti

Mitwirkende

Albumproduktion

  • Adam Ayan – Mastering (Lieder 2–16)
  • Andris Balins – Co-Engineering (Lied 13)
  • Big White Beats – Komponist (Lied 6), Liedtexter (Lied 6)
  • Berkay Birecikli – Perkussion (Lied 7)
  • Metro Boomin – Bass (Lied 10), Musikproduzent (Lied 10), Perkussion (Lied 10), Schlagzeug (Lied 10)
  • Mike Bozzi – Mastering (Lied 1)
  • Playboi Carti – Komponist (Lied 6), Liedtexter (Lied 6), Rap (Lied 6)
  • Matthew Cullen – Abmischung (Lied 1), Engineering (Lied 13)
  • Lana Del ReyGesang (Lieder: 1–16), Komponist (Lieder: 1–16), Koproduzent (Lied 10), Liedtexter (Lieder: 1–16), Musikproduzent (Lieder: 1–5, 7–9, 11–16)
  • Hector Delgado – Effects (Lied 7), Engineering (Lieder: 6–7)
  • Gary Ferguson – Schlagzeug (Lieder: 12, 14)
  • Chris Garcia – Engineering (Lieder: 4–5, 9, 16)
  • Andrew Joseph Gradwohl Jr. – Synthesizer (Lied 6)
  • Emile Haynie – Abmischung (Lied 1), Komponist (Lied 1), Liedtexter (Lied 1), Musikproduzent (Lied 1), Schlagzeug (Lied 1), Synthesizer (Lied 1)
  • Sean Hurley – Bass (Lied 12)
  • Tim Larcombe – E-Gitarre (Lied 4), Komponist (Lied 4), Liedtexter (Lied 4), Mellotron (Lied 4), Musikproduzent (Lied 3), Schlagzeug (Lied 4)
  • Benjamin Levin (Benny Blanco): Abmischung (Lied 1), Keyboard (Lied 1), Komponist (Lied 1), Liedtexter (Lied 1), Musikproduzent (Lied 1), Schlagzeug (Lied 1)
  • Max Martin – Bass (Lied 2), Komponist (Lied 2), Koproduzent (Lied 2), Liedtexter (Lied 2)
  • Rakim Mayers (A$AP Rocky) – Komponist (Lieder: 6–7), Liedtexter (Lieder: 6–7), Rap (Lieder: 6–7)
  • Kieron Menzies – Abmischung (Lieder: 1–16), Bass (Lied 3), Engineering (Lieder: 1–16), Field Recording (Lieder: 10, 16), Keyboard (Lieder: 2–3, 7–11, 15), Komponist (Lied 16), Koproduzent (Lieder: 1, 4), Liedtexter (Lied 16), Modem (Lied 3), Musikproduzent (Lieder: 2, 4–5, 7–12, 14–16), Perkussion (Lieder: 2–3, 5, 7–12, 15–16), Piano (Lied 8), Saiteninstrumente (Lieder: 2, 4–5), Schlagzeug (Lieder: 2–3, 5, 7, 9–11, 15), Synthesizer (Lieder: 2–3, 5, 7–8, 11, 16), Tape Loop (Lieder: 2, 9)
  • Mighty Mike – Bongos (Lied 2), Keyboard (Lied 3), Koproduzent (Lieder: 3, 14), Perkussion (Lieder: 3, 7, 14, 16), Schlagzeug (Lieder: 3, 14, 16)
  • Stevie Nicks – Gesang (Lied 12), Komponist (Lied 12), Liedtexter (Lied 12)
  • Rick NowelsAkustische Gitarre (Lieder: 10–11, 13), Bass (Lieder: 1, 12–13, 15–16), Celesta (Lieder: 9, 15), Chor (Lied 14), Drumcomputer (Lied 10), Hybrid-Piano (Lied 14), Keyboard (Lieder: 1, 8, 16), Komponist (Lieder: 1–3, 5, 7–16), Koproduzent (Lied 6), Liedtexter (Lieder: 1–3, 5, 7–16), Melotron (Lieder: 1–2, 5, 8–10, 12–15), Musikproduzent (Lieder: 1–5, 7–16), Orgel (Lied 12–14, 16), Piano (Lieder: 2–3, 5, 8, 10, 12, 15), Saiteninstrumente (Lieder: 3, 8), Synthesizer (Lieder: 2–3, 5–6, 9–10, 12, 16), Vibraphon (Lieder: 1, 7)
  • Sean Ono Lennon – Akustische Gitarre (Lied 13), Celesta (Lied 13), Cembalo (Lied 13), E-Gitarre (Lied 13), Gesang (Lied 13), Glasharmonika (Lied 13), Glocken (Lied 13), Komponist (Lied 13), Kontrabass (Lied 13), Liedtexter (Lied 13), Melotron (Lied 13), Musikproduzent (Lied 13), Perkussion (Lied 13), Timpani (Lied 13)
  • Justin Parker – Komponist (Lied 12), Liedtexter (Lied 12)
  • Dave Palmer – Synthesizer (Lied 10)
  • Ali Payami – Programmierung (Lied 2), Schlagzeug (Lied 2)
  • Zac Rae – Bass (Lieer: 7, 11), Cembalo (Lied 6), E-Gitarre (Lied 7), Melotron (Lied 16), Orgel (Lieder: 11, 16), Perkussion (Lied 7), Piano (Lied 10), Saiteninstrumente (Lied 4), Schlagzeug (Lieder: 7, 11), Synthesizer (Lieder: 2–3, 7, 10, 16)
  • Dean Reid – Abmischung (Lieder: 2–12, 14, 16), Bass (Lieder: 2, 4–5, 7–11, 14, 16), Blechblasinstrumente (Lied 10), E-Gitarre (Lieder: 1, 14, 16), Engineering (Lieder: 1–14, 16), Effects (Lieder: 2, 4–5, 7–9, 14), Gitarrensynthesizer (Lied 2), Melotron (Lied 9), Musikproduzent (Lieder: 2–5, 7–12, 14, 16), Perkussion (Lieder: 2, 8, 10–12, 16), Saiteninstrumente (Lieder: 4, 10–11), Schlagzeug (Lieder: 2, 4–5, 7–9, 11–12), Synthesizer (Lieder: 3, 5, 8–11), Vocoder (Lieder: 2, 7)
  • Chris Rockwell – Co-Engineering (Lieder: 11–12)
  • Matthew Samuels (Boi 1da) – Bass (Lied 6), Komponist (Lied 6), Liedtexter (Lied 6), Musikproduzent (Lied 6), Schlagzeug (Lied 6)
  • Aaron Sterling – Perkussion (Lied 16), Schlagzeug (Lieder: 7, 11, 16), Tamburin (Lied 11)
  • Jordan Stilwell – Engineering (Lieder: 2–3)
  • Jahaan Sweets – Komponist (Lied 6), Liedtexter (Lied 6), Musikproduzent (Lied 6), Piano (Lied 6)
  • Abel Tesfaye (The Weeknd) – Gesang (Lied 2), Komponist (Lied 2), Liedtexter (Lied 2)
  • Patrick Warren – Fagott (Lied 14), Flöte (Lied 14), Harmonium (Lied 3), Piano (Lied 13), Orgel (Lied 13), Saiteninstrumente (Lieder: 10, 12), Synthesizer (Lieder: 3, 12, 14), Tack Piano (Lied 10), Waterphone (Lied 3)
  • Tyler Williams (T-Minus) – Bass (Lied 6), Cello (Lied 6), Komponist (Lied 6), Liedtexter (Lied 6), Programmierung (Synthesizer) (Lied 6)
  • Trevor Yasuda – Engineering (Lieder: 1–14, 16), Keyboard (Lieder: 5, 7, 9, 12–13, 16)

Artwork (Begleitheft/Cover)

  • Markus Bagå – Artwork
  • Caroline „Chuck“ Grant – Fotograf
  • Neil Krug – Fotograf
  • Mat Maitland – Artwork

Unternehmen

Rezeption

Rezensionen

Toni Hennig vom deutschsprachigen Online-Magazin laut.de vergab für Lust for Life fünf von möglichen fünf Sternen. Er beschrieb die Musik als nahezu perfekten Pop zwischen Hippietum und Trap. Er sei der Meinung, dass der Ruf Del Reys als die traurig dreinblickende „Vorstadt-Lolita“, die in ihren Texten die bösen Buben im „James-Dean-Look“ anschmachtet, endgültig der Vergangenheit angehöre. All ihre Stärken hätte sie bislang nicht so kompakt auf Albumlänge gebannt wie auf Lust for Life. Außerdem behandele dieses Album ein paar „wunderbar einprägsame Zeilen“, die in unsicheren politischen Zeiten durchaus zum Nachdenken anregen würden. Sie erschaffe gemeinsam mit der „Produzenten-Ikone“ Nowels schon „nahezu“ perfekte Popmusik.[8] Die Online-Redaktion setzt das Album auf Platz zwölf bei ihren Top-50-Alben des Jahres 2017.[9]

Kevin Long vom GQ-Magazin verglich das Album mit Lordes Melodrama. Das Album sei ein „vollendetes Kunstwerk“, ein „Gegenmittel“ zu den „banalen“ Acts, die zurzeit die Charts beherrschen. Long ist der Meinung, dass Lust for Life bis dato eines der besten Alben des Jahres sei.[10]

Stephan Müller vom deutschsprachigen Online-Magazin plattentests.de vergab sieben von zehn Punkten und hob die Stücke 13 Beaches, Heroin, Love und In My Feelings als „Highlights“ hervor. Er kommt zum Entschluss, dass das Album die „Single-Tauglichkeit“ und die „HipHop-Beats“ von Born to Die mit der intensiven, filmischen und schwülen Atmosphäre von Honeymoon kombiniere. Es fließe mehrfach Trap durch den sanft orchestralen „Vintage-Sound“ Del Reys. Die Highlights setze sie selbst, ohne die Hilfe ihrer Gastmusiker. Müller ist der Meinung, dass Del Rey noch nie so gut gesungen habe.[11]

Das Billboard-Magazin kürte Lust for Life zum „Album der Woche“.[12] Das Rolling Stone bewertete das Album mit 3,5 von fünf Sternen.[13]

Das Album war für die Grammy Awards 2018 in der Kategorie „Bestes Pop-Album“ nominiert.

Charts und Chartplatzierungen

Lust for Life erreichte in Deutschland Position acht der Albumcharts und konnte sich insgesamt eine Woche in den Top 10 und zehn Wochen in den Charts halten. In Österreich erreichte das Album Position fünf un konnte sich ebenfalls eine Woche ein den Top 10 sowie sieben Wochen in den Charts halten. In der Schweiz platzierte sich Lust for Life auf Position zwei und konnte sich drei Wochen in den Top 10 und zehn Wochen in den Charts platzieren. Im Vereinigten Königreich erreichte das Album die Chartspitze und konnte sich dort eine Woche halten sowie drei Wochen in den Top 10 und zwölf Wochen in den Charts. In den Vereinigten Staaten erreichte Lust for Life ebenfalls die Spitzenposition der Billboard 200 wo sich das Album eine Woche hielt sowie zwei Wochen in den Top 10 und 22 Wochen in den Charts. 2017 platzierte sich das Album auf Position 93 der Album-Jahrescharts in der Schweiz sowie auf Position 100 im Vereinigten Königreich und auf Position 142 in den Vereinigten Staaten. Des Weiteren erreichte das Album die Chartspitze in Australien, Kanada, Norwegen, Portugal und Schweden.[14][15][16][17][18]

Für Del Rey ist dies der sechste Charterfolg in den US-amerikanischen Albumcharts sowie der vierte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Es ist ihr fünfter Top-10-Erfolg in ihrer Heimat und der vierte in den anderen vier genannten Ländern. Es ist ihr dritter Nummer-eins-Erfolg im Vereinigten Königreich sowie nach Ultraviolence ihr zweiter in den Vereinigten Staaten.

Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­plat­zie­rungWo­chen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[19]8 (10 Wo.)10
Österreich (Ö3) Österreich (Ö3)[20]5 (7 Wo.)7
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[21]2 (10 Wo.)10
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[22]1 (12 Wo.)12
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[23]1 (22 Wo.)22
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (2017)Platzie­rung
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[24]93
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[25]100
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[26]142

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Im März 2019 wurde Lust for Life im Vereinigten Königreich mit einer Goldenen Schallplatte für über 100.000 verkaufte Einheiten ausgezeichnet, im Januar 2020 folgte die Verleihung einer Goldenen Schallplatte in ihrer Heimat. Es ist Del Reys viertes Studioalbum in Folge, das mindestens Gold-Status im Vereinigten Königreich erreichte. Insgesamt erhielt das Album weltweit fünf Goldene- sowie eine Platin-Schallplatte für über 710.000 verkaufte Exemplare.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
Ver­käu­fe
Brasilien (PMB) Brasilien (PMB)[27]Platinum record icon.svg Platin40.000
Dänemark (IFPI) Dänemark (IFPI)[28]Gold record icon.svg Gold10.000
Frankreich (SNEP) Frankreich (SNEP)[29]Gold record icon.svg Gold50.000
Polen (ZPAV) Polen (ZPAV)[30]Gold record icon.svg Gold10.000
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA)[31]Gold record icon.svg Gold500.000
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI)[32]Gold record icon.svg Gold100.000
InsgesamtGold record icon.svg 5× Gold
Platinum record icon.svg 1× Platin
710.000

Hauptartikel: Lana Del Rey/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Einzelnachweise

  1. “Lust for Life”: Lana Del Rey zeigt das Cover ihres neuen Albums und ein mysteriöses Video. In: universal-music.de. Abgerufen am 30. Juli 2017.
  2. A$AP Rocky Denounces “Ridin’” Collaboration with Lana Del Rey. In: complex.com. Abgerufen am 19. August 2017.
  3. Lana Del Rey Debuts Two ‘Lust For Life’ Tracks: Hear ‘Summer Bummer’ & ‘Groupie Love’. In: popcrush.com. Abgerufen am 20. August 2017.
  4. CD-Booklet: Luft for Life (21. Juli 2017).
  5. a b c In “Lust for Life” reinhören: Lana Del Rey zeigt sich auf neuem Album lebensfroh und politisch. In: universal-music.de. Abgerufen am 30. Juli 2017.
  6. Tracklist veröffentlicht: Lana Del Rey verrät mehr über ihr neues Album “Lust for Life”. In: universal-music.de. Abgerufen am 30. Juli 2017.
  7. Chartquellen Singles: DE AT CH UK US
  8. Nahezu perfekter Pop zwischen Hippietum und Trap. In: laut.de. Abgerufen am 29. Juli 2017.
  9. Best of 2017 – Die 50 Alben des Jahres. In: laut.de. Abgerufen am 25. Dezember 2017.
  10. Lust For Life review: Lana Del Rey takes aim at Donald Trump’s America on her new album. In: gq-magazine.co.uk. Abgerufen am 30. Juli 2017.
  11. Gold dust woman. In: plattentests.de. Abgerufen am 29. Juli 2017.
  12. Album of the Week: Lana Del Rey’s ‘Lust for Life’ Is Her Most Lana Del Rey Album Yet. In: billboard.com. Abgerufen am 30. Juli 2017.
  13. Review: Lana Del Rey Indulges in Nostalgia, Reverb on Fourth LP. In: rollingstone.com. Abgerufen am 30. Juli 2017.
  14. Lana Del Rey – Lust for Life. In: australian-charts.com. Abgerufen am 25. Dezember 2017.
  15. Billboard Canadian Albums. In: billboard.com. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  16. Lust for Life på VG-lista Topp 40 Album. (Memento vom 29. Juli 2017 im Internet Archive) lista.vg.no, abgerufen am 29. April 2019.
  17. Lana Del Rey – Lust for Life (Album). In: portuguesecharts.com. Abgerufen am 6. August 2017.
  18. Veckolista Album – Vecka 30, 28 juli 2017. In: sverigetopplistan.se. Abgerufen am 30. Juli 2017.
  19. Lana Del Rey – Lust for Life. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 29. Juli 2017.
  20. Lana Del Rey – Lust for Life. In: austriancharts.at. Abgerufen am 2. August 2017.
  21. Lana Del Rey – Lust for Life. In: hitparade.ch. Abgerufen am 2. August 2017.
  22. Artists Lana Del Rey. In: officialcharts.com. Abgerufen am 29. Juli 2017.
  23. Lana Del Rey Chart History. In: billboard.com. Abgerufen am 2. August 2017.
  24. Schweizer Jahreshitparade 2017. In: hitparade.ch. Abgerufen am 3. Januar 2018.
  25. End of Year Album Chart Top 100 – 2017. In: officialcharts.com. Abgerufen am 12. Januar 2018.
  26. Top Billboard 200 Albums – Year-End 2017. In: billboard.com. Abgerufen am 3. Januar 2018.
  27. Certificados. In: pro-musicabr.org.br. Abgerufen am 4. Dezember 2018 (portugiesisch).
  28. Certificeringer. In: ifpi.dk. Abgerufen am 30. März 2021 (dk).
  29. Awards. In: snepmusique.com. Abgerufen am 28. Juni 2018 (französisch).
  30. zlote plyty CD. In: bestsellery.zpav.pl. Abgerufen am 30. Juni 2018 (polnisch).
  31. Gold & Platinum. In: riaa.com. Abgerufen am 24. Januar 2020 (englisch).
  32. Certified Awards Search. In: bpi.co.uk. Abgerufen am 12. März 2019 (englisch).

Weblinks

Artist(s)

Veröffentlichungen von Lana Del Rey die im OTRS erhältlich sind/waren:

Violet Bent Backwards Over The Grass ¦ Chemtrails Over The Country Club ¦ Born To Die: The Paradise Edition ¦ Born To Die ¦ Ultraviolence ¦ Lust For Life ¦ Honeymoon

Lana Del Rey auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Lana Del Rey (2017)Lanadelrey signature.png

Lana Del Rey (* 21. Juni 1985[1][2] in New York City als Elizabeth Woolridge Grant) ist eine US-amerikanische Sängerin und Songwriterin. Sie wurde mit dem Song Video Games bekannt, mit dem sie im Dezember 2011 ihren internationalen Durchbruch hatte. Ihr zweites Studioalbum Born to Die war eines der bestverkauften Alben des Jahres 2012.

Leben

Lana Del Rey wurde als Elizabeth Woolridge Grant[3] in New York geboren und wuchs in Lake Placid im Bundesstaat New York auf. In den späten 1990er Jahren war sie ein Fotomodell für Abercrombie & Fitch, zusammen mit Lindsay Lohan war sie auf Einkaufstaschen des Modelabels zu sehen.[4] Ab ihrem 18. Lebensjahr war sie als Sozialarbeiterin in New Yorker Obdachlosenheimen und in Rehabilitationszentren für Alkoholiker und andere Drogensüchtige tätig.[5] 2008 machte sie den Bachelor of Arts in Philosophie.[6]

Sie lebt in Los Angeles. Sie steht bei der Plattenfirma Universal unter Vertrag.

Von August 2011 bis Juni 2014 hatte sie eine Beziehung mit dem schottischen Sänger Barrie-James O’Neill von der Band Kassidy.[7] Bis November 2015 war sie mit dem italienischen Fotografen Francesco Carrozzini liiert.

Musikalischer Werdegang

Lana Del Rey live im „Paradiso“ in Amsterdam (2011)

2003–2010: Beginn der Karriere

Im Alter von 17 Jahren begann sie ihre musikalische Karriere. Sie trat anfangs unter mehreren Pseudonymen mit Gitarre oder kleinem Ensemble in kleineren Clubs in Brooklyn und in der Lower East Side auf. Zwischen 2005 und 2006 nahm sie unter dem Pseudonym May Jailer das Album Sirens auf, das im Mai 2012 an die Öffentlichkeit gelangte.[8] Im Jahr 2010 veröffentlichte sie unter dem Namen Lizzy Grant das Album Lana Del Ray a.k.a Lizzy Grant.

Ihren Künstlernamen wählte sie nach dem Ort Delray Beach in Florida. Ihr Freund aus dieser Zeit stammte von dort[9] und sie war häufig in Miami und in Kontakt mit kubanischen Freunden:

“I wanted a name I could shape the music towards […]. I was going to Miami quite a lot at the time, speaking a lot of Spanish with my friends from Cuba – Lana Del Rey reminded us of the glamour of the seaside. It sounded gorgeous coming off the tip of the tongue.”

Elizabeth Grant alias Lana Del Rey: Vogue-Interview[10]

2011–2013: Musikalischer Durchbruch mit Born to Die

Vor ihrem Durchbruch war sie mit Mando Diao auf Tour gegangen. Sie war an den Aufnahmen des MTV-Unplugged-Albums Above and Beyond beteiligt, das im November 2010 veröffentlicht wurde.[11]

Lana Del Rey wirbt für ihr Album Born to Die in Seattle (2012)

Im Jahr darauf veröffentlichte sie ihren Titel Video Games. Bei YouTube erreichte er innerhalb eines Monats über eine Million Aufrufe.[12] Mittlerweile wurde das Video mehr als 240 Millionen Mal angesehen (Stand: 6. September 2020).[13] Zudem erreichte das Lied Platz eins der deutschen Singlecharts. Ihre ersten Auftritte mit dem neuen Album vor deutschem Publikum hatte Lana Del Rey in der am 12. November 2011 ausgestrahlten Folge der ARD-Sendung Inas Nacht[14] sowie bei zwei ausverkauften Konzerten ebenfalls am 12. November 2011 in Köln und am 14. November 2011 in Berlin. In Frankreich, Österreich und der Schweiz kam das Lied auf Platz zwei, in vielen Ländern erhielt es Gold- und Platinauszeichnungen.

Das Album Born to Die erschien am 27. Januar 2012.[15] Es erreichte unter anderem Platz eins der Charts in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien sowie Platz zwei in den Vereinigten Staaten. Das Video zur gleichnamigen Singleauskopplung wurde bereits im Dezember des Vorjahres veröffentlicht.

Als dritte Single erschien am 22. Juni 2012 in Deutschland der Song Summertime Sadness. Er erreichte die Top 5 in Deutschland und der Schweiz. Eine Veröffentlichung in den USA oder Großbritannien war nicht vorgesehen. In diesen Ländern wurde dafür National Anthem als Single veröffentlicht.

Das Album wurde unter dem Namen Born to Die – The Paradise Edition, auf dem acht neue Songs enthalten sind, am 16. November 2012 neu veröffentlicht.[16] Im Zuge einer H&M-Kampagne veröffentlichte Lana Del Rey vorab den Song Blue Velvet, ein Cover des Songs von Bobby Vinton. Die Single erschien am 20. September 2012 und platzierte sich in den Charts, unter anderem in Großbritannien.[17] Die erste Single aus der Neuauflage war der Song Ride, der am 25. September veröffentlicht wurde.[18] Der Song Burning Desire wurde als Download bereitgestellt.[19] Als weitere Single erschien der Titel Dark Paradise am 1. März 2013.[20] Der Song Young & Beautiful, ein Teil des Soundtracks zum Film The Great Gatsby, erschien am 23. April 2013,[21] das dazugehörige Video einen Tag davor.[22] In den USA ist dies Del Reys erfolgreichste Single nach Video Games. Sie erreichte Platz 22 der Billboard Hot 100. Das Album Born to Die verkaufte sich weltweit mehr als fünf Millionen Mal und war auf dem fünften Platz der bestverkauften Alben des Jahres 2012.[23]

Von April bis September 2013 war sie auf großer Europatournee. Die Paradise Tour für Europa begann am 3. April in Amnéville (Frankreich) und endete am 20. September 2013 in Istanbul. Im Verlauf der Tour trat sie Ende April 2013 auch in Berlin, Düsseldorf, Wien, Frankfurt und München auf.[24] Im November 2013 schloss sie die Paradise Tour mit Auftritten in Lateinamerika ab.

2014–2015: Ultraviolence und Honeymoon

Lana Del Rey beim Coachella-Musikfestival in Indio (2014)

Die ersten Arbeiten an einem neuen Studioalbum nahm sie im Februar 2013 auf. Laut eigener Aussage solle dieses „etwas reduzierter“, aber immer noch „filmisch und düster“ werden.[25]

Am 5. Dezember 2013 veröffentlichte Lana Del Rey den Kurzfilm Tropico.[26] Bei der Premiere bestätigte sie den Titel des neuen Albums, das Ultraviolence heißt.[27][28] Die erste Singleauskopplung West Coast wurde am 14. April 2014 veröffentlicht, als zweite Single wurde Shades of Cool am 26. Mai 2014 ausgekoppelt.

Für den Film Maleficent – Die dunkle Fee coverte sie den Song Once Upon a Dream.

Die dritte Singleauskopplung Ultraviolence folgte am 6. Juni 2014. Das Album erschien am 13. Juni 2014. Am 17. Juni 2014 folgte die bislang letzte Singleauskopplung Brooklyn Baby.[29]

Lana Del Rey trug für den Film Big Eyes die Songs I Can Fly und Big Eyes bei. Big Eyes verschaffte ihr eine Nominierung für den besten Filmsong bei den Golden Globe Awards 2015.

Ende 2014 gab Lana Del Rey bekannt, an einem neuen Album zu arbeiten. Auf Konzerten ihrer Tour gab sie bekannt, dass dieses im September 2015 veröffentlicht werden solle und den Namen Honeymoon trägt.[30] 2015 erstellte sie für ihr neues Album einen Instagram-Account, auf dem sie zeitweise Bilder und kleine Mitschnitte von der ersten, gleichnamigen Single, vor dessen Veröffentlichung zeigte. Der Song wurde am 14. Juli 2015 veröffentlicht. Als zweite Single wurde der Song High by the Beach am 10. August 2015 veröffentlicht. Nach Premiere des Videos bestätigte Lana Del Rey, dass das Album am 18. September 2015 veröffentlicht werde.[31] Laut Lana Del Rey solle ihr neuestes Studioalbum stilistisch mehr in Richtung des zweiten Albums Born to Die als in Richtung des dritten Albums Ultraviolence gehen.

2017: Lust for Life

Lana Del Rey bei einer Performance auf dem Flow Festival in Helsinki (2017)

Am 18. Februar 2017 wurde die zuvor inoffiziell als Love angekündigte Single zunächst von Fans dann von Lana Del Rey veröffentlicht. Das zugehörige Video wurde von Rich Lee produziert.[32] Mit Lust for Life erschien am 19. April 2017 die zweite Singleauskopplung aus dem gleichnamigen Album. Es handelt sich um eine gemeinsame Singleveröffentlichung mit The Weeknd. Am 14. Mai 2017 erschien mit Coachella – Woodstock in My Mind ein weiterer Song. Am 25. Mai 2017 gab Lana Del Rey auf Twitter[33] bekannt, dass Lust for Life am 21. Juli 2017 veröffentlicht wird. Zuvor erschienen mit Groupie Love und Summer Bummer noch zwei weitere Singleauskopplungen. Am 14. September 2017 erschien die bisher letzte Single White Mustang.

2018–2019: Norman Fucking Rockwell

Lana Del Rey (2019)

Mit Mariners Apartment Complex erschien am 12. September 2018 die erste Singleauskopplung aus Del Reys kommendem sechsten Studioalbum. Vier Tage später erschien mit Venice Bitch die nächste Singleauskopplung. Am 9. Januar 2019 erschien mit Hope Is a Dangerous Thing for a Woman like Me to Have – but I Have It die dritte Vorab-Single aus dem kommenden Studioalbum. Lana Del Rey gab an, dass dieses neue Album Norman Fucking Rockwell heißen wird.[34] Am 17. Mai 2019 veröffentlichte Del Rey eine Coverversion zu Sublimes Doin’ Time.[35] Am Tag der Veröffentlichung feierte ebenfalls eine Dokumentation über die Band ihre Premiere auf dem Tribeca Film Festival.[36] Die Single erreichte Platz 74 der Schweizer Hitparade und wurde zu Del Reys 17. Charterfolg als Interpretin in der Schweiz.[37] Im Vereinigten Königreich erreichte die Coverversion Platz 75 und wurde dort zu Del Reys 22. Charthit.[38] Am 22. August 2019 erschienen mit Fuck It, I Love You und The Greatest zwei weitere Singleauskopplungen, ehe am 29. August 2019 das Album erschien. Am 13. September 2019 veröffentlichte Del Rey zusammen mit Miley Cyrus und Ariana Grande die Single Don’t Call Me Angel.[39] Hierbei handelt es sich um den offiziellen Soundtrack zu Charlie’s Angels.[40] Auf Spotify belegte sie Ende 2019 mit 18.614.067 monatlichen Hörern Platz 130 der meistgehörten Künstler weltweit.[41]

2020–2021: Chemtrails over the Country Club

Am 16. Oktober 2020 veröffentlichte Del Rey mit Let Me Love You Like a Woman die erste Singleauskopplung aus ihrem kommenden siebten Studioalbum Chemtrails over the Country Club.[42] Während die Single die deutschen und US-amerikanischen Charts verfehlte, gelangen Charterfolge in der Schweiz und dem Vereinigten Königreich.[43][44] Mit Chemtrails over the Country Club erschien am 11. Januar 2021 das Titellied zum kommenden gleichnamigen Album.[45] Wie sein Vorgänger erreichte die Single Chartplatzierungen in der Schweiz und dem Vereinigten Königreich, in Deutschland und den Vereinigten Staaten verfehlte es ebenfalls die offiziellen Singlecharts.[44][46] Am 19. März 2021 erschien letztendlich nach einigen Verschiebungen mit Chemtrails over the Country Club das siebte Studioalbum Del Reys.[47][48]

2021: Blue Banisters

Am 20. Mai 2021 veröffentlichte Del Rey vorab die drei Songs Blue Banisters, Text Book und Wildflower Wildfire aus ihrem angekündigten Album Blue Banisters.[49]

Für die Band Bleachers von Jack Antonoff wirkte sie an den Songs Secret Life und Don’t Go Dark vom Album Take the Sadness Out of Saturday Night mit, das am 30. Juli 2021 veröffentlicht wurde.[50]

Am 8. September 2021 folgte mit Arcadia die vierte Singleauskopplung aus dem Album Blue Banisters.

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
2010Lana Del Ray a.k.a Lizzy Grant
5 Points
Erstveröffentlichung: 4. Januar 2010
2012Born to Die
Interscope RecordsPolydor
DE1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(94 Wo.)DE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(78 Wo.)AT
CH1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(106 Wo.)CH
UK1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(149 Wo.)UK
US2
Platin
Platin

(407 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 27. Januar 2012
Verkäufe: + 5.000.000[51]
2014Ultraviolence
Interscope Records • Polydor
DE3
Gold
Gold

(19 Wo.)DE
AT5
Gold
Gold

(13 Wo.)AT
CH2
(21 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(21 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(53 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2014
Verkäufe: + 1.137.500
2015Honeymoon
Interscope Records • Polydor • Universal Music
DE4
(8 Wo.)DE
AT4
(6 Wo.)AT
CH3
(12 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(16 Wo.)UK
US2
(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. September 2015
Verkäufe: + 190.000
2017Lust for Life
Interscope Records • Polydor
DE8
(10 Wo.)DE
AT5
(7 Wo.)AT
CH2
(10 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(12 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(22 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Juli 2017
Verkäufe: + 710.000
2019Norman Fucking Rockwell!
Interscope Records • Polydor
DE5
(10 Wo.)DE
AT7
(8 Wo.)AT
CH1
(16 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(26 Wo.)UK
US3
(25 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. August 2019
Verkäufe: + 120.000
2021Chemtrails over the Country Club
Interscope Records • Polydor
DE3
(7 Wo.)DE
AT4
(5 Wo.)AT
CH1
(10 Wo.)CH
UK1
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
US2
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. März 2021
Verkäufe: + 60.000

Auszeichnungen

Lana Del Rey bei der Verleihung des Echo 2013 in Berlin
  • BRIT Awards
    • 2012: in der Kategorie International Breakthrough Act
    • 2013: in der Kategorie International Female Solo Artist
    • 2016: in der Kategorie International Female Solo Artist
  • Echo Pop
    • 2013: in der Kategorie Künstlerin International Rock/Pop
    • 2013: in der Kategorie Newcomer des Jahres (international)
  • MTV Europe Music Awards
    • 2012: in der Kategorie: Bester Alternative-Act
    • 2015: in der Kategorie: Bester Alternative-Act

Zu einer Auflistung aller Plattenauszeichnungen siehe Lana Del Rey/Auszeichnungen für Musikverkäufe.

Veröffentlichungen

Literatur

Weblinks

Commons: Lana Del Rey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Interview: Lana Del Rey Talks Backlash, Plastic Surgery, and New Album auf complex.com vom 7. Oktober 2011
  2. 18 things you learn after two long days with Lana Del Rey auf Rollingstone.com Juli 2014
  3. Echo-Gewinner 2012 – Im ewigen zweiten Leben. In: Süddeutsche Zeitung. 23. März 2012 (sueddeutsche.de).
  4. Deirdre Simonds, Adam S. Levy: Lana Del Rey breaks her social media hiatus to share a 90s throwback with Lindsay Lohan while modeling for Abercrombie. In: Daily Mail Online. 10. Oktober 2021, abgerufen am 10. Oktober 2021 (englisch).
  5. hna.de: Lana Del Rey war Sozialarbeiterin, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012
  6. Paradise Lost: An interview with Lana Del Rey (Memento vom 5. Oktober 2013 im Internet Archive)
  7. 20min.ch: Ich fühlte mich nicht mehr frei
  8. Lana Del Rey, May Jailer: Did Singer Have ANOTHER Alter Ego? (Memento vom 10. Januar 2013 im Internet Archive)
  9. Lana Del Rey – Ich will ich sein (Memento vom 14. September 2016 im Internet Archive), Interview mit Emanuel Bergmann, Intro, 9. Mai 2014
  10. Meet Lana Del Rey. In: British Vogue, 20. Oktober 2011
  11. Interview von hitparade.ch mit Mando Diao im November 2011
  12. Popsängerin Lana Del Rey: Der Glanz der alten Tage. In: Die Zeit, Nr. 41/2011
  13. Video Games auf YouTube, abgerufen am 21. Februar 2015
  14. Sendung vom 12. November 2011: Stammtisch mit Comedian und Talk-Urgestein (Memento vom 17. Dezember 2011 im Internet Archive) in DasErste.de
  15. Heute ohne Gegenwart. In: FAZ, 16. Januar 2012, S. 29
  16. Lana Del Rey To Re-Release Born To Die With 7 New Songs
  17. Blue Velvet (Single) bei last.fm, abgerufen am 20. Februar 2012.
  18. Lana Del Rey unveils new single 'Ride' artwork
  19. Born to Die – The Paradise Edition, Lana Del Rey
  20. Lana Del Rey – Dark Paradise (2-Track)
  21. Lana Del Rey – Young And Beautiful auf amazon.com
  22. 'Great Gatsby' Soundtrack Tracklist Includes Jay-Z, Beyonce, Andre 3000, Florence, The XX & More
  23. IFPI Digital Music Report 2013 (Memento vom 25. September 2013 im Internet Archive; PDF)
  24. Lana Del Rey Tour Dates 2013 (Memento vom 21. August 2013 im Internet Archive)
  25. “Spirituell und düster”: Lana Del Rey spricht über ihr neues Album
  26. Lana del Rey kündigt neues Album „Ultraviolence“ an
  27. Lana Del Rey’s Got A New Album Coming Out, And It’s Called
  28. Lana Del Rey Announces New Album 'Ultra-Violence'
  29. Sad girl, mad girl, bad girl. In: FAZ, 16. Juni 2014, S. 10
  30. Lana Del Rey Unveils ‘Honeymoon’: Hear The Epic New Single
  31. Lana Del Rey Debuts Dreamy Video For „Music To Watch Boys To“
  32. Lana Del Rey 'Love' by Rich Lee
  33. Lana Del Rey: July 21 fam. In: @LanaDelRey. 24. Mai 2017, abgerufen am 11. Juni 2017.
  34. Lana Del Rey Norman Fucking Rockwell Release Date, Things We Know. 19. Januar 2019, abgerufen am 26. April 2019 (amerikanisches Englisch).
  35. Lana Del Rey – Doin’ Time. discogs.com, abgerufen am 31. Mai 2019 (englisch).
  36. Lana Del Rey: Lana Del Rey auf Instagram. instagram.com, 15. Mai 2019, abgerufen am 31. Mai 2019 (englisch).
  37. Lana Del Rey – Doin’ Time. hitparade.ch, abgerufen am 31. Mai 2019.
  38. Official Singles Chart results matching: Doin’ Time. officialcharts.com, abgerufen am 31. Mai 2019 (englisch).
  39. Ariana Grande, Miley Cyrus, Lana Del Rey – Don’t Call Me Angel (Charlie’s Angels). discogs.com, abgerufen am 17. September 2019 (englisch).
  40. Glenn Rowley: Ariana Grande, Miley Cyrus & Lana Del Rey’s ‘Charlie’s Angels’ Collab Has a Release Date & Nothing Else Matters. billboard.com, 9. September 2019, abgerufen am 17. September 2019 (englisch).
  41. Spotify - Lana Del Rey. Abgerufen am 21. Dezember 2019.
  42. Credits / Let Me Love You Like a Woman / Lana Del Rey. listen.tidal.com, 16. Oktober 2020, abgerufen am 27. Oktober 2020.
  43. Lana Del Rey – Let Me Love You Like A Woman. hitparade.ch, abgerufen am 29. Oktober 2020.
  44. a b Lana Del Rey. officialcharts.com, abgerufen am 29. Oktober 2020 (englisch).
  45. Lana Del Rey – Chemtrails Over the Country Club. In: discogs.com. 11. Januar 2021, abgerufen am 23. Januar 2021 (englisch).
  46. Lana Del Rey – Chemtrails Over the Country Club. In: hitparade.ch. Abgerufen am 24. Januar 2021.
  47. Sam Moore: Lana Del Rey announces ‘Chemtrails Over The Country Club’ as her new album title. In: nme.com. 26. Mai 2020, abgerufen am 23. März 2021 (englisch).
  48. Lana Del Rey – Chemtrails over the Country Club (2021, CD) bei Discogs, abgerufen am 23. März 2021.
  49. Matthew Strauss: Lana Del Rey Releases 3 New Songs. In: Pitchfork. 20. Mai 2021, abgerufen am 20. Mai 2021 (englisch).
  50. John Blistein: Bleachers Tap Lana Del Rey for New Song ‘Secret Life’. In: Rolling Stone. 28. Juli 2021, abgerufen am 29. Juli 2021 (englisch).
  51. Lana Del Rey Breaks into the Top 10. In: bizjournals.com. Abgerufen am 22. Juni 2014 (englisch).

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