Lee Aaron ¦ Radio On!

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CD (Album, Digipak)

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GTIN: 4250444188406 Artist: Genres & Stile: ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Release

Veröffentlichung Radio On!:

2021

Hörbeispiel(e) Radio On!:





Radio On! auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Radio On!
Studioalbum von Lee Aaron

Veröffent-
lichung(en)

23. Juli 2021

Aufnahme

Dezember 2020

Label(s)

Format(e)

CD, LP, Online-Musikdienste

Genre(s)

Hard Rock

Titel (Anzahl)

12

Länge

47:14

Besetzung

Produktion

Lee Aaron

Studio(s)

Afterlife Studio, Vancouver (Kanada)

Chronologie
Power, Soul, Rock N’ Roll – Live in Germany
(2019)
Radio On!

Radio On! ist das am 23. Juli 2021 veröffentlichte vierzehnte Album der kanadischen Band Lee Aaron.

Hintergrund

Lee Aaron hatte nach einer längeren Phase ohne neue Veröffentlichungen 2016 und 2018 wieder Studioalben mit neuer Musik veröffentlicht, denen 2019 ein Livealbum gefolgt war.

Mit dem 2016 veröffentlichten Fire and Gasoline hatte sie ein „im Kern klassisches Hardrock-Album mit modern anmutenden Pop-Melodien und einem leichten Hauch von Punk“ aufgenommen.[1] 2018 folgte Diamond Baby Blues, das „bluesiger ausgerichtet“ war als das Vorgängeralbum und „mehr Raum für die begleitenden Musiker“ gelassen hatte.[2] Für die Veröffentlichung eines Livealbums waren die Auftritte der Tournee zu Fire and Gasoline in Nürnberg (Konzertclub „Hirsch“) am 13. Juli und Balingen (Bang-Your-Head-Festival) am 14. Juli 2017 aufgezeichnet worden.[3] Dieses Album erschien am 20. September 2019.

Im März 2020 kam die Band an einem Wochenende bei ihrer Sängerin zu Hause zusammen, um an ersten Ideen für neue Stücke zu arbeiten.[4]

“I had this crazy idea, that when we locked ourselves away in a room for a couple days and the only agenda was to have FUN and tap into the influences that inspired us as teenagers, it would be interesting to see what happened. I think we even surprised ourselves.”

„Ich hatte diese verrückte Idee, dass es interessant wäre zu sehen, was passieren würde, wenn wir uns alle zusammen für ein paar Tage nur mit der Vorgabe, SPASS zu haben und die Inspirationen aus unserer Jugendzeit anzuzapfen, in einem Raum einschließen. Ich denke, wir haben sogar uns selbst überrascht.“

Lee Aaron: Pressemitteilung zu Radio On![5]

Das weitere Songwriting und die Aufnahme ihrer jeweiligen musikalischen Anteile nahmen die Musiker in ihren jeweiligen Heimstudios vor.[4] Die eigentliche Produktion führte Lee Aaron im Dezember 2020 in den Afterlife Studios in Vancouver durch, die Abmischung und das Mastering wurden von Mike Fraser (AC/DC) übernommen.[4]

Als erste Single erschien am 21. Mai 2021 das Lied Cmon, dem am 3. Juni 2021 Twenty One folgte. Vampin’ wurde am 2. Juli 2021 veröffentlicht; zu allen Singles wurden Musikvideos produziert.

Der ursprüngliche Veröffentlichungstermin für das Album war der 18. Juni 2021, aufgrund von Herstellungsproblemen wurde er auf den 23. Juli 2021 verschoben. Das Album erschien als CD, limitierte LP auf weißem Vinyl, und wurde über Online-Musikdienste angeboten.

Titelliste

Radio On! 
Nr.TitelAutor(en)Länge
1.Vampin’Aaron, Kelly, Reimer, Cody4:06
2.Soul BreakerAaron, Kelly, Reimer, Cody3:15
3.CmonAaron, Kelly, Reimer, Cody4:35
4.Mama Don’t RememberAaron, Kelly, Reimer, Cody3:31
5.Radio OnAaron, Kelly, Reimer, Cody3:39
6.Soho CrawlAaron, Kelly, Reimer, Cody2:40
7.Devil’s GoldAaron, Kelly, Reimer, Cody6:10
8.Russian DollAaron, Kelly, Reimer, Cody2:41
9.Great big LoveAaron, Kelly, Reimer, Cody4:14
10.WastedAaron, Kelly, Reimer, Cody3:39
11.Had Me at HelloAaron, Kelly, Reimer, Cody3:47
12.Twenty OneAaron, Kelly, Reimer, Cody5:09
Gesamtlänge:47:14

Rezeption

Rezensionen

Das Magazin Metal Hammer bescheinigte dem Album eine „flache und doch recht blutleere Produktion;“ es sei ein „ganz gefälliges, definitiv makellos eingesungenes, aber leider auch recht unscheinbares, vor sich hin plätscherndes Rock-Album mit Pop-Tendenzen geworden, dem vor allem die großen Hits und Gesten“ fehlten. Der Rezensent vergab vier von möglichen sieben Punkten.[6]

Matthias Mader schrieb in Rock Hard, „die Sturm- und Drangzeit von Lee Aaron“ möge vorüber sein, „als Komponistin sowie Texterin“ präsentiere sie sich „deutlich gereift.“ Deswegen sei ihr neues Album „noch lange kein müdes Alterswerk geworden.“ Auf dem Album gebe es „viel zu entdecken, ein nicht geringer Teil“ der zwölf Songs bleibe „nach ein paar Durchläufen im Ohr hängen.“ Allen voran gelte dies für Twenty One, aber auch Had Me At Hello mit „seinem unwiderstehlichen Groove, das dreckige Soho Crawl (mit schönem Kiss-Background-Chorus),“ und nicht zuletzt für den programmatischen Titelsong. Die Sängerin spiele „stimmlich nach wie vor weit oben“ mit, und das Album mache „vom ersten bis zum letzten Ton viel Spaß.“ Mader vergab 8,5 von 10 zu vergebenden Punkten.[7]

Amir Shaheen konstatierte in Rocks, das „nunmehr dritte Studio-Album nach dem Neustart“ lasse „metallische Elemente der Achtziger außen vor“ und ließe sich als „Kreuzung der vorherigen beiden Scheiben“ umreißen. Mike Fraser habe Aaron einen „kräftig-erdigen Sound ermöglicht,“ der besonders den Titeln Vampin’ und Soulbreaker zugute komme. Shaheen vergab 7 von möglichen 10 Punkten.[8]

Charts und Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­plat­zie­rungWo­chen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[9]49 (1 Wo.)1
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[10]29 (1 Wo.)1

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Markus Baro in: Rocks – Das Magazin für Classic Rock, Heft 02/2016, Seite 18
  2. Rezension in Rock Hard, Heft 372, online abgerufen am 5. Oktober 2019
  3. Booklet der CD
  4. a b c Rocks - Das Magazin für Classic Rock, Heft 05.2021, Seiten 73–74
  5. Radio-On!-Pressemitteilung (englisch), abgerufen am 24. April 2021: „The songs were written in one weekend.“
  6. Rezension auf metal-hammer.de, abgerufen am 5. August 2021
  7. Rezension auf rockhard.de, abgerufen am 9. August 2021
  8. Rocks - Das Magazin für Classic Rock, Heft 05.2021, Seite 92
  9. Lee Aaron – Radio On! In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 31. Juli 2021.
  10. Lee Aaron – Radio On! In: hitparade.ch. Abgerufen am 3. August 2021.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Lee Aaron die im OTRS erhältlich sind/waren:

Radio On!

Lee Aaron auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Lee Aaron (2017)
Lee Aaron mit Band auf der Bühne, Nürnberg 2017

Karen Lynn Greening (* 21. Juli 1962 in Belleville, Ontario), besser bekannt als Lee Aaron, ist die kanadische Heavy-Metal-, NWOBHM-, Hard Rock- und Jazz-Sängerin der gleichnamigen Band Lee Aaron.

Leben

Karen Lynn Greening stieß 1977 als 15-Jährige zur Heavy-Metal-Band Lee Aaron. Die Band war seinerzeit auf der Suche nach einem inhaltsfreien Bandnamen, der sich einfach gut im Ohr festsetzen sollte. „Lee Aaron“ war ein Kunstwort, welches sich aus der Jeansmarke Lee sowie dem Vornamen des bekannten Produzenten Aaron Spelling zusammensetzte. Zuerst war sie als Background-Sängerin und Keyboarderin beschäftigt, wurde aber später von der Band überredet, die Leadvocals zu übernehmen, weil man sich neben ihrem Gesangstalent einen Popularitätsschub durch eine gutaussehende Frau an den Lead Vocals erhoffte. In einem späteren Interview beklagte Karen, dass sie damals naiv und unerfahren herumgereicht wurde, und dass sie heute enorme Probleme mit der frühen Sexualisierung ihrer Rolle hatte[1].

Anfang der 1980er bis Anfang der 1990er Jahre als Queen of Heavy Metal verehrt und vermarktet, trennte sie sich später von ihrem damaligen Freund und Gitarristen , wonach sich die Band Lee Aaron auflöste. Karen führte seitdem den ehemaligen Bandnamen als ihren Künstlernamen weiter.

1996 erschien die experimentelle CD 2Preciious (mit Bandmitgliedern der Kanadischen Underground-Gruppe ), die von den Kritikern zwar hoch gelobt wurde, aber in Deutschland nur wenig Beachtung fand.

Im Jahre 2000 erschien etwas überraschend das Werk Slick Chick mit den Swingin' Barflies, in der Karen ihre sängerischen Anfänge im Bereich der Jazz-Musik wieder aufleben ließ.

Im März 2016 veröffentlichte sie mit Fire and Gasoline ein Album, das wieder im Genre des Hardrock angesiedelt ist. Auf der Tournee zu diesem Album wurden die Shows in Nürnberg und Balingen im Sommer 2017 mitgeschnitten. 2018 erschien zunächst das Bluesrock-Album Diamond Baby Blues, bevor 2019 ein Album mit den Aufnahmen der Fire and Gasoline-Tour unter dem Titel Power, Soul, Rock N’ Roll – Live in Germany veröffentlicht wurde.

Im Dezember 2020 erschien das ausschließlich über die Website vertriebene Weihnachtsalbum Almost Christmas, für das die Band hauptsächlich eher unbekannte Titel neu aufgenommen hatte.[2] Neben dem ursprünglich von Louis Armstrong aufgenommenen Zat You Santa Claus? fanden sich auch modernere Lieder wie Slades Merry Christmas Everybody oder das Lied It Doesn’t Often Snow at Christmas von den Pet Shop Boys. Außerdem nahm die Band eine Coverversion des 1991 auf dem Lee-Aaron-Album Some Girls Do veröffentlichten Liedes Peace on Earth auf, das eigentlich überhaupt nicht im Kontext zu Weihnachten steht.[2] Für den Sommer 2021 plant Aaron die Veröffentlichung ihres nächsten Albums, das sich musikalisch an den beiden vorherigen Studioalben orientieren wird.[2] Die Aufnahmen dafür waren im Dezember 2020 bereits abgeschlossen.[2]

Persönliches

Lee Aaron ist seit 2001 mit John Cody verheiratet, der auch Schlagzeuger ihrer Band ist. Das Paar hat zwei Kinder.[3]

Diskografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[4]
Lee Aaron
 DE5130.03.1987(7 Wo.)
 CH2829.03.1987(1 Wo.)
Bodyrock
 DE3616.10.1989(7 Wo.)
Radio On!
 DE4930.07.2021(1 Wo.)
 CH2901.08.2021(1 Wo.)

Alben

  • 1982: The Lee Aaron Project
  • 1984: Metal Queen (CA # 69)[5]
  • 1984: Lee Aaron (The Lee Aaron Project)
  • 1985: Call Of The Wild (CA # 86)[6]
  • 1987: Lee Aaron (CA # 39)[7]
  • 1989: Body Rock (CA # 20)[8]
  • 1991: Some Girls Do (CA # 38)[9]
  • 1992: Powerline - The Best Of Lee Aaron
  • 1994: Emotional Rain
  • 1996: 2Preciious (Lee Aaron with 2 Precious)
  • 2000: Slick Chick (Lee Aaron and the Swingin’ Barflies)
  • 2004: Beautiful Things (Lee Aaron and the Swingin’ Barflies)
  • 2016: Fire and Gasoline
  • 2018: Diamond Baby Blues
  • 2018: Power, Soul, Rock N’ Roll – Live in Germany
  • 2020: Almost Christmas
  • 2021: Radio On!

Singles

  • 1982: Under Your Spell
  • 1984: Metal Queen
  • 1984: Shake It Up
  • 1984: We Will Be Rockin’
  • 1985: Runnin' From the Fire
  • 1985: Rock Me All Over
  • 1985: Barely Holdin' On
  • 1987: Only Human (CA # 44)
  • 1987: Power Line
  • 1987: Dream With Me
  • 1987: Goin' Off the Deep End (CA # 93)
  • 1988: Do You Know What I Need (CA # 47, nur Single)
  • 1989: Hands On (CA # 38)
  • 1989: Whatcha Do to My Body (CA # 25)
  • 1990: Sweet Talk (CA # 66)
  • 1991: Sex With Love (CA # 55)
  • 1994: Odds of Love
  • 1994: Shakin' Down the Odds of Love (nur Single)
  • 1995: Baby Go Round
  • 1996: Superbitch

Bootleg

  • 1986 The Metal Queen On Stage

Video/DVD

  • 1983 1981–1983 Media Collection
  • 1985 Lee Aaron Live! (nur VHS)
  • 1985 Live in Tilburg 1985
  • 1985 Live in Poperinge 1985
  • 1985 Live in the Netherlands 1985
  • 1985 Metal Queen
  • 1985 Danger Zone Live (nur VHS)
  • 1987 Live in Austria 1987
  • 1989 Body Rock in Toronto
  • 1990 Video History (nur VHS)
  • 2006 Video Collection
  • 2006 Live In London
  • 2009 Rarities, Studio & Live: 1981–2008 (3 DVDs) nur über Bandwebsite LeeAaron.com

Video clips

  • 1982 Under Your Spell [Film from Aaron's OUI magazine photo shoot. Withdrawn by Attic Records]
  • 1984 Metal Queen
  • 1984 Shake It Up
  • 1985 Barely Holdin' On
  • 1985 Rock Me All Over
  • 1985 Hot To Be Rocked
  • 1987 Only Human
  • 1989 Whatcha Do To My Body
  • 1989 Hands On
  • 1989 Sweet Talk
  • 1991 Sex With Love
  • 1991 Some Girls Do
  • 1992 Peace On Earth
  • 1994 Baby Go Round
  • 1994 Fire In Your Flame

als LEE AARON AND THE SWINGIN' BARFLIES

  • 2000 Why Don't You Do Right
  • 2000 I'd Love To

mit KICK AXE

  • 1985 With A Little Help From My Friends [Aaron does guest vocals]

mit THE VIGILANTS

  • 1985 Run For Cover [Aaron's acting debut]

mit 2preciious

  • 1996 Mascara

Zusammenarbeit

mit FRANK SODA

  • 1983 The Adventures Of Sodaman Picture Disc (Visual Vinyl) [Aaron: Backgroundgesang auf "You Got Me Where You Want Me" & "Weekend Wilds"]

mit KICK AXE

  • 1985 Welcome To The Club (Pasha/CBS) [Aaron: Backgroundgesang auf "With A Little Help From My Friends"]

mit THE SCORPIONS

  • 1988 Savage Amusement (Mercury/Polygram) [Aaron: Backgroundgesang auf "Rhythm Of Love"]

mit MYLES GOODWYN

  • 1988 Myles Goodwyn (Aquarius) [Aaron: Duet auf "Do You Know What I Mean?"]

mit HELIX

  • 1993 It's A Business Doing Pleasure (Aquarius) [Aaron: Duet auf "Look Me Straight In The Heart"]

mit BIG SUGAR

  • 1993 El 7 Niteclub (Hypnotic Records) [Aaron: Gesang auf "In The Dark"]

mit FurnaceFace

  • 1994 This Will Make You Happy (independent) [Aaron: Sprache auf "The Ballad Of Richard Iommi"]

Weblinks

Commons: Lee Aaron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Interview RockHard, Ausgabe 404 Feb. 2021
  2. a b c d Interview auf musiclifemagazine.com, abgerufen am 28. Dezember 2020
  3. Informationen auf whosdatedwho.com (englisch), abgerufen am 25. April 2021
  4. Chartquellen: DE CH
  5. http://www.aordreamer.com/index.php?page_id=show_album&album_id=5956&letter=A
  6. http://www.aordreamer.com/index.php?page_id=show_album&album_id=5959&letter=A
  7. http://www.aordreamer.com/index.php?page_id=show_album&album_id=5960&letter=A
  8. http://www.aordreamer.com/index.php?page_id=show_album&album_id=5961&letter=A
  9. http://www.aordreamer.com/index.php?page_id=show_album&album_id=5962&letter=A

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