Infamy
Studioalbum von Mobb Deep

Veröffent-
lichung(en)

2001

Label(s)Loud Records
Columbia Records

Format(e)

CD

Genre(s)

Hip-Hop

Titel (Anzahl)

16

Laufzeit

71:53

Chronologie

(1999)
InfamyAmerikaz Nightmare
(2004)

Infamy ist das fünfte Album des US-amerikanischen Hip-Hop-Duos Mobb Deep. Es erschien am 11. Dezember 2001 über die Musiklabels Loud Records und Columbia Records.

Titelliste

  1. Pray for Me (feat. Lil' Mo) – 3:22
  2. Get Away – 3:40
  3. Bounce – 4:13
  4. Clap – 4:53
  5. Kill That Nigga – 3:47
  6. My Gats Spitting (feat. Infamous Mobb) – 4:34
  7. Handcuffs – 3:34
  8. Hey Luv (Anything) (feat. 112) – 4:04
  9. The Learning (Burn) (feat. Noyd und Vita) – 4:17
  10. Live Foul – 4:24
  11. Hurt Niggas (feat. Noyd) – 3:30
  12. Get At Me – 3:33
  13. I Won't Fall – 4:20
  14. Crawlin’ – 4:07
  15. Nothing Like Home (feat. Littles) – 4:27
  16. There I Go Again / So Long (feat. Ron Isley) – 10:17

Rezeption

Charts

Infamy konnte Platz 22 der US-amerikanischen Billboard 200 belegen. Nach 23 Wochen stieg das Album wieder aus den Charts aus.[1] Die Single Hey Luv (Anything) positionierte sich auf Rang 58 der US-amerikanischen Single-Charts.[2] In Frankreich erreichte Infamy Platz 135 der Album-Charts.[3] Im Gegensatz zum vorherigen Album Murda Muzik blieb Infamy in Deutschland erfolglos.[4]

Kritik

Die E-Zine Laut.de bewertete Infamy mit vier von möglichen fünf Punkten. Aus Sicht des Redakteurs Stefan Johannesberg habe sich Mobb Deep in den zehn Jahren Bandgeschichte „ihre eigene Nische geschaffen“ und mit „knochentrockenen Beats, minimalistisch dramatischen Loops und harter Straßenpoesie […] den sogenannten Reality Rap“ kreiert. Da jedoch die „Kommerz-Spanne zu den Kollegen Jay-Z oder DMX“ mittlerweile weit auseinanderklaffe, habe das Duo „seinen Sound etwas bouncender, clubtauglicher, kurz kommerzieller“, gemacht. Während die Lieder Hey Luv oder Handcuffswirklich schlechte, seichte Speichelleckertracks“ darstellen, werden Pray For Me oder There I Go Again als „soulvolle Rapsongs“ gelobt. Die Produktionen der Stücke seien „sehr straight gehalten und preschen oft groovend nach vorne.“ Negativ wird der „lustlose Flow“ Prodigys kritisiert. So werde der Rapper „ein ums andere Mal von Partner Havoc an die Wand gerappt.[5]

Einzelnachweise

  1. Billboard.com: Mobb Deep – Billboard 200. Abgerufen am 23. Dezember 2015.
  2. Billboard.com: Mobb Deep – The Hot 100. Abgerufen am 23. Dezember 2015.
  3. Austriancharts.at: Mobb Deep – Infamy. Abgerufen am 23. Dezember 2015.
  4. Offiziellecharts.de: Mobb Deep – Murda Muzik. Abgerufen am 23. Dezember 2015.
  5. Laut.de: Ihr harter Reality Rap ist clubtauglicher und kommerzieller geworden. Abgerufen am 23. Dezember 2015.