Mötley Crüe ¦ Generation Swine

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Inhalt

Serie

Release

Veröffentlichung Generation Swine:

1997

Hörbeispiel(e) Generation Swine:





Generation Swine auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Generation Swine
Studioalbum von Mötley Crüe

Veröffent-
lichung(en)

1997

Label(s)Elektra

Format(e)

LP, MC, CD

Genre(s)

Hard Rock, Glam Rock, Hair Metal

Titel (Anzahl)

13

Länge

64 Min. 6 Sek.

Besetzung

Produktion

Scott Humphrey, Nikki Sixx und Tommy Lee

Studio(s)

Little Mountain Sound Studios

Chronologie
Mötley Crüe
(1994)
Generation SwineNew Tattoo
(2000)

Generation Swine ist das siebte Studioalbum der amerikanischen Rockband Mötley Crüe.

Geschichte

Als die Band 1989 auf dem absoluten Zenith ihrer Karriere angekommen war, folgte ein Rückschlag nach dem anderen. 1992 trennten sich die Wege der Band, die mit der Disziplinlosigkeit ihres Sängers unzufrieden war, und Vince Neil. Als Nachfolger wurde John Corabi bestimmt, der über eine rauere und organischere Gesangsstimme verfügte.[1] Doch das Album Mötley Crüe, mit dem die Glam-Metal-Band den Versuch unternahm, sich dem seit der Grunge- und Alternative-Rock-Welle angesagten Sound anzupassen, floppte völlig.[2] Da nun schon viele Jahre vergangen waren, verschwand die Band immer weiter von der Bildfläche der Musikwelt. Noch immer erzürnt über den Flop des Albums, feuerte Mötley Crüe einige Mitarbeiter, darunter Manager Doug Thaler und Produzent Bob Rock. Bei einem Treffen mit Vorstandsmitglied Doug Morris von Warner Bros.[3] wurde der Band vorgeschlagen, Corabi loszuwerden und sich wieder mit Neil zu vereinigen. Der Band gefiel dieser Vorschlag vorerst nicht. So begannen die ersten Tonaufnahmen, die in den privaten Villen von Tommy Lee und Nikki Sixx stattfanden, mit John Corabi als Gitarrist und Sänger und Toningenieur Scott Humphrey, der früher an der Seite von Bob Rock arbeitete, als neuer Produzent, der während der Aufnahmen mit Mötley Crüe intensiv einen Computer mit der Software Pro Tools benutzte. Es war das erste Mal, dass Humphrey das Album einer Band produzieren durfte. Nach einiger Zeit reifte in der Band allerdings der Gedanke, dass die Idee mit Vince Neil nicht so schlecht war. So feuerten sie Corabi Mitte September 1996[4][5] und baten Neil, zur Band zurückzukehren. Dieser war sich nicht sicher, da sich seine Solo-CDs gut verkauften und er zu der Zeit private Probleme wie den Krebstod seiner Tochter bewältigen musste; letztlich entschloss er sich aber, das Angebot anzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Songs schon geschrieben. Kurzerhand löschte die Band die von John Corabi eingesungenen Spuren, damit Vince Neil den Gesang neu einsingen konnte.[6] Nachdem John Corabi als Sänger freigestellt worden war, riefen wenige Tage später Nikki Sixx und Tommy Lee per Telefon bei ihm an, ob Corabi zumindest einige Gitarren-Spuren für das Album einspielen könnte, da Mick Mars ihren musikalischen Vorstellungen nicht entsprach. Als John Corabi im Tonstudio die gewünschten Parts an der Gitarre aufnahm und Mick Mars dazukam, der in diese Angelegenheit nicht eingeweiht worden war, schäumte Mars vor Wut bezogen auf diesen Vertrauensbruch.[7] Zusätzlich kam es zwischen Gitarrist Mick Mars und Produzent Scott Humphrey vermehrt zu Konflikten, so dass Mars beinahe John Corabi, der zeitweise im Gästehaus seines Anwesens lebte, gefolgt wäre und Mötley Crüe verlassen hätte.[8] In der Mötley-Crüe-Autobiographie The Dirt schildern Mick Mars und Scott Humphrey in zwei unterschiedlichen Kapiteln, wie sie sich selbst an diesen Meinungsstreit erinnern, aus dem jeweils persönlichen Blickwinkel, mit gegenläufigen Ansichten.[9]

Der Song Brandon handelt von der Geburt des ersten Sohns Brandon Thomas Lee von Schlagzeuger Tommy Lee, den seine damalige Ehefrau, Schauspielerin und Playboy-Model Pamela Anderson, am 6. Mai 1996 um 3:02 Uhr zur Welt brachte. Tommy Lee komponierte das Stück an einem Klavier.[10]

Am 27. Januar 1997 trat die wiedervereinte Stammbesetzung anlässlich der American Music Awards mit der Neuinterpretation ihres Klassikers Shout at the Devil auf, der sich auf dem Album Generation Swine mit der Betitelung Shout at the Devil 97 befindet.[11] Das Album Generation Swine erschien am 26. Mai 1997 in Japan[12], am 13. Juni in Europa[13][14] und am 24. Juni in den USA[13][15], wo es mit Platz 4 der Billboard-200-Charts[16][13] gleich seine Höchstnotierung erreichte. Ende August erlangte es Goldstatus.[17] Die Single Afraid wurde unter dem Qualitätsgesichtspunkt nicht von allen Radiostationen für sendetauglich befunden. Auch deshalb ebbten nach dem ersten Kaufansturm der alten Fans die weiteren Verkäufe rasant ab.[13] An vergangene Erfolge konnte es somit nicht anknüpfen.

Nach Einschätzung von Produzent Scott Humphrey scheiterte das Album kommerziell, weil die Songs darauf nicht homogen genug geraten waren. Während der Aufnahme sei täglich ein neuer künstlerischer Richtungsstreit entbrannt: An einem Tag wollte Bassist Nikki Sixx einen Sound wie Nine Inch Nails, deren Bandchef Trent Reznor Mitte der 1990er Jahre großen Einfluss auf die Entwicklung der Rockszene hatte, am anderen Tag bezog Sixx einen Klang wie U2 auf deren Album Zooropa in die soundästhetischen Überlegungen mit ein.[18] Ferner debattierten Sixx und Humphrey ständig über die Songtexte aus der Feder von Nikki Sixx, der sich nicht gerne in seine lyrische Arbeit reinreden ließ. Zum Beispiel nahm Humphrey in dem balladesken Song Glitter an der Zeile Let's make a baby inside of you Anstoß, Sixx dagegen habe diesen Satz für seinen persönlichen Geniestreich gehalten.

Cover, Stil und Texte

Das Cover zeigt die Mitglieder der Band mit Schweinemasken vor einer amerikanischen Flagge. Ein Mitglied hält seine Maske absichtlich verkehrt herum. Für den südostasiatischen Markt mussten jedoch Cover sowie Titel aus religiösen Gründen geändert werden.[19] Deshalb ist auf der Asien-Ausgabe ein Bandfoto abgebildet und es heißt dort Generation Slime. Der Titel Generation Swine war gar nicht geplant gewesen. Gemeinsam mit Corabi war Personality No. 9 als Arbeitstitel für das Album festgelegt worden, später schlug Neil dann den Buchtitel Generation Swine von Hunter S. Thompson als endgültigen Titel der Platte vor.[20]

Dieses Album ist experimenteller als die anderen Alben. Es hat viele Synthesizer und Keyboards statt des sonstigen Gitarrensounds. Auf zusätzliche Background-Sänger wurde verzichtet, laut Lee sollte alles durch die eigenen Stimmen interpretiert werden.[21]

Kritik und Folgen

Das Album kam in so ziemlich allen Kritiken schlecht weg. Der Rolling Stone gab dem Album zwei von fünf Sternen.[22] Für Hanno Kress gaben Belang- und Emotionslosigkeit den Ausschlag, es im Rock Hard mit drei von zehn möglichen Punkten zu bewerten.[23] Ihre Redaktionskollegen waren zwar weniger zurückhaltend, es reichte aber in der Vergleichstabelle aller Juni-Neuerscheinungen nur zu Platz 45.[24] In den Lesercharts (wie in den offiziellen Albumcharts) tauchte Generation Swine erst gar nicht auf. US-Chartplatz 4 sorgte nicht dafür, dass die Crüe sich von dem Leerlauf der letzten Jahre erholte.

Neil selbst bezeichnete das Album vor der Veröffentlichung von Saints of Los Angeles als „schrecklich“ und bemängelte daran, dass „zu viele experimentieren“.[25] Nach der Veröffentlichung ging Tommy Lee, um solo weiterzumachen. Somit war es bis 2008 das letzte Crüe-Album in Originalbesetzung. Nach einem Album ohne Originalbesetzung 2000 mit dem Titel New Tattoo löste sich die Band inoffiziell auf und alle Mitglieder gingen vorerst eigene Wege.

Tracks

  1. Find Myself (Nikki Sixx, Mick Mars, Tommy Lee) – 2:51
  2. Afraid (Sixx) – 4:07
  3. Flush (Sixx, Lee, John Corabi) – 5:03
  4. Generation Swine (Sixx, Lee) – 4:39
  5. Confessions (Lee, Mars, Corabi) – 4:21
  6. Beauty (Sixx, Lee, Scott Humphrey) – 3:47
  7. Glitter (Sixx, Humphrey, Bryan Adams) – 5:40
  8. Anybody Out There? (Lee, Sixx) – 1:50
  9. Let Us Prey (Sixx, Corabi) – 4:22
  10. Rocketship (Sixx) – 2:05
  11. A Rat Like Me (Sixx) – 4:13
  12. Shout at the Devil '97 (Sixx) – 3:43
  13. Brandon (Lee) – 3:25

Einzelnachweise

  1. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 336 + 281
  2. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 336
  3. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 334–336
  4. Chris Leibundgut: John Corabi. Shit happens… In: Rock Hard. Nr. 121, Juni 1997, S. 9.
  5. Chris Morris: Former Crue Singer Sues Bandmates, Elektra. In: Billboard. 19. Juli 1997, S. 8 (englisch).
  6. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 341
  7. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 346
  8. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 351 ff.
  9. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 351–359
  10. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 388
  11. Jetzt ist es also endlich offiziell. Mötley Crüe zocken wieder mit Vince Neil! In: Rock Hard. Nr. 118, März 1997, news, S. 12.
  12. History. 1997. In: Chronological Crüe. Paul Miles, abgerufen am 10. April 2014 (englisch, Abschnitt 26/5/97).
  13. a b c d Doug Reece: Elektra's Motley Crue Makes A Splash With ‘Swine’. In: Billboard. 19. Juli 1997, S. 12 (englisch).
  14. History. 1997. In: Chronological Crüe. Paul Miles, abgerufen am 10. April 2014 (englisch, Abschnitt 13/6/97).
  15. History. 1997. In: Chronological Crüe. Paul Miles, abgerufen am 10. April 2014 (englisch, Abschnitt 24/6/97).
  16. Ups, das ging aber schnell! In: Rock Hard. Nr. 124, September 1997, news, S. 10.
  17. History. 1997. In: Chronological Crüe. Paul Miles, abgerufen am 10. April 2014 (englisch, Abschnitt 26/8/97).
  18. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 357 f.
  19. History. 1997. In: Chronological Crüe. Paul Miles, abgerufen am 10. April 2014 (englisch, Abschnitt 9/5/97).
  20. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, Höfen, 2nd edition, 2002. S. 338
  21. Larry Flick: Motley Crue 'Swine' Set Gets Beefed-Up Elektra Campaign. In: Billboard. 24. Mai 1997, S. 16 und 24 (englisch).
  22. @1@2Vorlage:Toter Link/www.rollingstone.com(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Review des Rolling Stone)
  23. Hanno Kress: Mötley Crüe. Generation Swine. In: Rock Hard. Nr. 121, Juni 1997, S. 119.
  24. Richterskala. Juni 97. In: Rock Hard. Nr. 121, Juni 1997, S. 104 f.
  25. Interview mit Vince Neil (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cleveland.com

Artist(s)

Veröffentlichungen von Mötley Crüe die im OTRS erhältlich sind/waren:

OST The Dirt Soundtrack ¦ The End: Live In Los Angeles ¦ Girls, Girls, Girls ¦ Shout At The Devil ¦ Too Fast For Love ¦ Generation Swine ¦ Theatre Of Pain

Mötley Crüe auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Mötley Crüe
Motleycrue-logo.svg

Crue CIMG4784.JPG
Allgemeine Informationen
HerkunftLos Angeles, Vereinigte Staaten
Genre(s)Glam Metal, Heavy Metal
Gründung1980, 2019
Auflösung2015
Websitewww.motley.com
Gründungsmitglieder
Vince Neil (bis 1992, seit 1997)
Nikki Sixx
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Mick Mars
Schlagzeug, Keyboard, Hintergrundgesang
Tommy Lee (bis 1999, seit 2004)
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Rhythmusgitarre, Bass, Keyboard
John Corabi (1992–1997)
Schlagzeug
Randy Castillo (1999–† 26. März 2002)
Schlagzeug
Samantha Maloney (2002–2004)

Mötley Crüe [ˈmɑːtli kɹuː] (Verballhornung von englisch motley crew „zusammengewürfelter Haufen“ bzw. „kunterbunter Haufen“) ist eine US-amerikanische Glam-Metal-Band, die 1980 in Los Angeles gegründet wurde. Die Band besteht aus den Musikern Nikki Sixx, Mick Mars, Tommy Lee und Vince Neil. Sowohl Sänger Neil als auch Schlagzeuger Lee waren in den 1990er Jahren zeitweise durch andere Musiker ersetzt worden. Trotz vieler rechtlicher Streitigkeiten und privater Probleme bestand die Band bis 2015 in ihrer Originalbesetzung. Ende 2018 reformierte sich die Band für die Veröffentlichung des Soundtracks für den die Biographie der Band behandelnden Film The Dirt, der am 18. März 2019 in Hollywood Premiere feierte und in Deutschland seit dem 22. März 2019 beim Streamingdienst Netflix zu sehen ist.

Mötley Crüe sind einer der bekanntesten Benutzer des Heavy-Metal-Umlauts und Vorreiter einer Musikrichtung, die viele andere Bands hervorbrachte. Bis heute haben sie weltweit etwa 100 Millionen Alben verkauft.

Geschichte

Die Band wurde im Januar 1980 von Bassist Nikki Sixx gegründet, nachdem sich dieser von der Band London getrennt hatte. Sixx fragte seinen ehemaligen Bandkollegen Greg Leon, ob dieser nicht noch ein paar Musiker kenne, die mit ihm eine Band gründen wollten. Leon empfahl ihm den Schlagzeuger Tommy Lee, damals Mitglied der Band Suite 19. Sixx und Lee suchten nun nach weiteren Musikern, durch eine Anzeige in einem Musikmagazin trafen sie den Gitarristen Mick Mars.

Da die Band noch immer ohne Namen war, schlug Sixx den Namen Xmass vor, was jedoch von den anderen Bandmitgliedern schnell abgelehnt wurde. Mick Mars erinnerte sich an den Kommentar eines Bassisten einer seiner alten Bands, der die Bandmitglieder als „bunten Haufen“ (engl.: motley crew) bezeichnete – daher entschied die Band, sich Mottley Krew zu nennen, was später in Mötley Crüe geändert wurde. Die Umlautzeichen wurden in Anlehnung an die Biermarke Löwenbräu gewählt, die nach Aussage der Bandmitglieder ihr Lieblingsbier war. Einzig ein Sänger fehlte noch. Dieser wurde durch Zufall gefunden, eigentlich wollte die Band den Gitarristen der Band Rock Candy überreden, in die Band zu kommen. Mick Mars konnte sich jedoch mit seiner Meinung durchsetzen, dass ein Gitarrist reiche, und stattdessen wurde Vince Neil nach einem Konzert von Rockandi als Sänger abgeworben.

Rockandi war von James Alverson (Gitarre) gegründet worden, neben Vince Neil gehörten noch der Schlagzeuger Robert Stokes und der Bassist Joe Marks zur Gruppe. Die eigenwillige Schreibweise des Bandnamens war dabei bewusst gewählt.[1]

1980er Jahre

Mötley Crüe nahmen im November 1981 das Debütalbum Too Fast for Love auf. Das Album wurde von der Band selbst produziert und auf dem bandeigenen Label Leathür Records veröffentlicht. Der Erfolg des Albums in der Los-Angeles-Club-Szene verhalf der Band Anfang 1982 zu einem Plattenvertrag mit Elektra Records. Das Album wurde remastert und am 20. August 1982 erneut veröffentlicht.

Live (2007)

Mötley Crüe wurden schnell zu einer der populärsten Bands des Landes – berühmt sowohl für ihre Musik als auch für ihren massiven Drogenkonsum. Die Mischung aus Heavy-Metal- und Glam-Rock-Einflüssen bescherte der Band in den 1980ern einige sehr erfolgreiche Alben. Zu diesen gehörten Shout at the Devil (1983), Theatre of Pain (1985) und Girls, Girls, Girls (1987). Die Songs handelten von ihrer Liebe zu Motorrädern, Whiskey und Strip Clubs und erzählten von den stetigen Eskapaden mit Drogen und Sexorgien.

Im August 1989 spielten sie beim Moscow Music Peace Festival neben Bands wie Bon Jovi, Ozzy Osbourne, Scorpions, Skid Row und Cinderella.

Die Band erreichte den Höhepunkt ihrer Karriere mit dem Erscheinen des fünften Albums Dr. Feelgood am 23. September 1989. Das Album stieg am 14. Oktober desselben Jahres auf den ersten Platz der Billboard Charts und verblieb in diesen für 109 Wochen.

1990er Jahre

In den 1990ern war Mötley Crüe eher für die Ehefrauen von drei Bandmitgliedern als für ihre Musik berühmt. Sowohl Lee als auch Sixx heirateten ehemalige Playboy-Playmates und Darstellerinnen der Fernsehserie Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu. Lee heiratete Pamela Anderson und Sixx Donna D’Errico. Sänger Neil heiratete das Playmate Heidi Mark. Von diesen Ehen hatte jedoch keine dauerhaften Bestand.

Vince Neil musste die Band im Februar 1992 nach internen Streitigkeiten verlassen.[2] Für reichlich Unmut bei den drei verbliebenen Bandmitgliedern hatten die anhaltende Disziplinlosigkeit, der Arbeitsunwille und mangelnde Zuverlässigkeit von Frontmann Neil gesorgt.[3] Er begann eine anfangs erfolgreiche Solo-Karriere. Nachdem Nikki Sixx in einem Interview mit dem Magazin Spin die Frage nach seinen aktuellen musikalischen Favoriten damit beantwortet hatte, dass er von The Scream begeistert sei, rief deren Sänger John Corabi am 14. Februar 1992 das Mötley Crüe-Management an, um sich zu bedanken. Kurz nachdem er das Gespräch beendet hatte, teilte ihm Nikki Sixx per Anruf mit, dass Vince Neil die Band verlassen habe und die Crüe nach einem neuen Sänger suche.[4] Er nahm Sixx’ Einladung an, spielte am 17. und 18. Februar 1992 vor, und bekam den Job als Sänger von Mötley Crüe.[5] Nach der Trennung verlor Schlagzeuger Tommy Lee für dreieinhalb Jahre den persönlichen Kontakt zu Ex-Sänger Vince Neil. Als jedoch Skylar, die kleine Tochter von Neil, im August 1995 an Nierenkrebs verstarb, rief Tommy Lee ihn per Telefon an, um ihn seelisch aufzubauen.[6]

Live in Erie (2009)

2013 behauptete Sebastian Bach, Mötley Crüe hätten ihn zu dieser Zeit gefragt, ob er diesen ersetzen wolle. Nikki Sixx reagierte sauer und bezichtigte Bach der Lüge.[7] Daraufhin postete Bach auf seiner Facebook-Seite ein Interview, in dem Nikki Sixx 1994 selbst darüber berichtet, zuerst Bach, dann Steve Perry von Journey, und zuletzt John Corabi gefragt zu haben.[8] Corabi wurde im September 1992 als neuer Sänger der Gruppe vorgestellt, hatte jedoch schon zahlreiche Songs für das nächste Crüe-Album (Arbeitstitel: Til Death Do Us Part) mit der Band geschrieben.[9] Das 1994 erschienene Album, das schlicht Mötley Crüe[10] hieß und von Bob Rock produziert worden war, war jedoch kommerziell nicht erfolgreich, vor allem wohl deshalb, weil die Fans der Band den Wechsel des Band-Sounds weg vom Glam und hin zu härteren, zeitgemäßen Klängen nicht abnahmen. Das Album stieg zwar am 2. April 1994 auf Platz 7 der Billboard 200 ein, landete aber nach zehn Wochen bereits auf Platz 194 und verschwand dann ganz aus den Charts.[11]

Während der Arbeiten an dem Album Generation Swine 1997 insistierte das Plattenlabel, dass Vince Neil aus kommerziellen Gründen zur Band zurückkehren solle. Dieser nahm, auch weil seine eigene Karriere mittlerweile im Sande verlief, das Angebot an, was das Aus von John Corabi bei Mötley Crüe bedeutete. Die Titel Flush und Let Us Prey auf Generation Swine sind noch unter Mitwirkung von Corabi entstanden.[12]

Tommy Lee war mit dieser Entwicklung nicht einverstanden, da er eine musikalische Rückwärtsorientierung wahrnahm, nahm mit der Gruppe 1998 aber noch die beiden neuen Titel für das Best of-Album Greatest Hits (Bitter Pill und Enslaved) auf. Er spielte auch auf der anschließenden Tournee mit der Band, verkündete danach jedoch seinen Ausstieg aus der Band.

2000 bis 2015

Er wurde durch Randy Castillo ersetzt, der vormals das Schlagzeug in der Band von Ozzy Osbourne gespielt hatte. Mit ihm nahm die Gruppe das Album New Tattoo auf, das im Jahr 2000 veröffentlicht wurde. Vor der zugehörigen Tournee erkrankte Castillo an Krebs. Für die Tournee wurde er durch Samantha Maloney, Schlagzeugerin der Band Hole, ersetzt. Castillo starb am 26. März 2002.

2001 erschien ihre Autobiografie The Dirt, die in der Regie von Jeff Tremaine verfilmt wurde und im März 2019 erstmals auf Netflix ausgestrahlt wurde.[13][14] 2004 erwies der Spielwaren-Hersteller McFarlane Toys der Band seine Reverenz, als er Miniatur-Skulpturen aller vier Musiker im Outfit der Shout at the Devil Tour veröffentlichte.

Live in Glasgow (2005)

In den letzten Jahren spielte Sixx in den Bands 58 (ursprünglicher Projektname 1958 nach Nikkis Geburtsjahr) und Brides of Destruction, Lee in Methods of Mayhem und als Solokünstler, und Neil tourte jährlich als Solokünstler, wobei er hauptsächlich Mötley-Crüe-Lieder sang. Mars litt an schweren Rückenproblemen durch seine Krankheit Spondylitis ankylosans, die im Alter von 20 Jahren bei ihm diagnostiziert worden war.

Im September 2004 verkündete Sixx, dass er und Neil neue Lieder aufnehmen würden. 2004 wurde eine Tour in Originalbesetzung geplant, die am 14. Februar in San Juan starten sollte. Das dazugehörige Album zu der Tour erschien im Februar 2005 und heißt Red, White, & Crüe, auf dem drei neue Lieder (darunter ein The-Rolling-Stones-Cover) sowie die Lieblingslieder der Bandmitglieder zu hören sind.

Im Zuge dieser Veröffentlichung kam es wie geplant zur großen Reuniontour, welche die Crüe im Sommer 2005 auch zum ersten Mal seit 1991 (damals noch im Zuge der Monsters-of-Rock-Tournee mit AC/DC, Metallica, Queensrÿche und Black Crowes) wieder nach Deutschland führte. Beim Rock am Ring und Rock im Park fanden diese Konzerte statt.

Im Januar 2006 wurde die Live-DVD Carnival of Sins veröffentlicht. Fast zeitgleich verkündete Nikki Sixx, dass bereits an einem neuen Mötley Crüe Album gearbeitet wird.

Am 25. Januar 2006, kurz vor dem dritten Teil ihrer Carnival-of-sins-Reunion-Tour, erhielten Mötley Crüe 25 Jahre nach der offiziellen Gründung der Band einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood.

Nachdem das letzte Live-Album Entertainment or Death (1999) noch eine Sammlung von Live-Aufnahmen aus verschiedenen Konzerten und Zeitabschnitten war, veröffentlichten Mötley Crüe im Mai 2006 auch in Deutschland (nachdem es bereits Anfang des Jahres in Amerika veröffentlicht wurde) das Album Carnival of Sins – live. Hierbei handelt es sich um einen kompletten Konzertmitschnitt, welcher mit der DVD-Version identisch ist. Ebenfalls im Mai erscheint eine Hörbuch-Version von The Dirt, die von Ralf Richter gelesen wird, aber dem Umfang des Buches keinesfalls gerecht wird, weil nur Ausschnitte aus einzelnen Kapiteln vorgetragen werden.

Im April 2008 erschien das Lied Saints of Los Angeles bei AOL Music. Das gleichnamige Album wurde Mitte Juli 2008 veröffentlicht.

Im Sommer 2009 besuchte die Crüe nach etlichen Jahren im Zuge der „Saints of Los Angeles European Tour“ wieder Deutschland und spielte dabei in München, Stuttgart, Berlin und Köln. Vorbands waren Duff McKagan's Loaded und Backyard Babies.

2013 gab Sänger Vince Neil bekannt, dass sich die Band 2015, nach einer Abschiedstour, auflösen wolle. Er sagte zwar, dass er nicht kategorisch ausschließe, jemals neue Projekte mit seinen Kollegen zu machen, doch dies werde frühestens in zehn Jahren zu erwarten sein. Eine Hinauszögerung der Abschiedstour schloss Neil jedoch aus. Er, und später auch Tommy Lee, nannten Mick Mars’ Gesundheit als Grund für die Auflösung. Dieser bestritt dies aber. Des Weiteren wolle man die Band auf ihrem Zenit beenden.[15]

Nach der angekündigten Abschiedstour mit Alice Cooper im Vorprogramm löste sich die Band am 31. Dezember 2015 nach drei Konzerten im Staples Center in Los Angeles auf. Das letzte der Konzerte wurde für Veröffentlichungen aufgezeichnet.[16][17]

2017

Mötley Crüe sollten bei der Amtseinführung des neu gewählten 45. Präsidenten der USA am 20. Januar 2017 auftreten, wurden jedoch wieder ausgeladen. Die Einladung hätte nur gegolten, wenn die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gewonnen hätte.[18]

2019

Die Filmbiographie The Dirt – Sie wollten Sex, Drugs & Rock’n’Roll veröffentlicht.

Am 18. November 2019 gab Mötley Crüe ihre Wiedervereinigung bekannt. Dies geschah in einem Statement, welches die Band auf ihren öffentlichen Kanälen in Form von einem Video veröffentlichte. Das Statement wird von dem Rapper Machine Gun Kelly gesprochen, der in The Dirt Tommy Lee darstellt.

2014 haben Mötley Crüe ihre finale Konzertreihe angekündigt und damit einen Schlussstrich unter fast 35 Jahre auf Tour gesetzt. Um es offiziell zu machen haben sie einen beispiellosen Vertrag unterzeichnet. Im letzten Jahr wurden Mötley Crüe beliebter als jemals zuvor und gewannen eine ganz neue Legion an Fans, die zusammen mit den eingefleischten Crüeheads forderten, dass die Band diesen dummen Vertrag zerreißt und aus dem Ruhestand zurückkehrt.

Sie wussten, wenn sie jemals wieder zusammen auf der Bühne stehen sollten, würde dieser Vertrag zerstört werden müssen. Nun: Zerstörung war noch nie ein Problem für Mötley Crüe.

Die Band kündigte weiterhin an, mit der Band Poison und Def Leppard 2020 auf Stadiontournee durch die USA gehen zu wollen.

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1981Too Fast for LoveUS77
Platin
Platin

(62 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. November 1981
1983Shout at the DevilUS17
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(111 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. September 1983
1985Theatre of PainDE44
(9 Wo.)DE
CH25
(3 Wo.)CH
UK36
(3 Wo.)UK
US6
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(72 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Juni 1985
1987Girls, Girls, GirlsDE46
(4 Wo.)DE
CH13
(6 Wo.)CH
UK14
Silber
Silber

(11 Wo.)UK
US2
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(46 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Mai 1987
1989Dr. FeelgoodDE21
(13 Wo.)DE
CH7
Gold
Gold

(10 Wo.)CH
UK4
Gold
Gold

(7 Wo.)UK
US1
Sechsfachplatin
×6
Sechsfachplatin

(109 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. September 1989
1994Mötley CrüeDE55
(9 Wo.)DE
AT25
(7 Wo.)AT
CH21
(8 Wo.)CH
UK17
(2 Wo.)UK
US7
Gold
Gold

(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. März 1994
1997Generation SwineUK80
(1 Wo.)UK
US4
Gold
Gold

(9 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Juni 1997
2000New TattooUS41
(6 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2000
2008Saints of Los AngelesDE88
(1 Wo.)DE
AT73
(1 Wo.)AT
CH42
(4 Wo.)CH
UK78
(1 Wo.)UK
US4
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Juni 2008

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Literatur

  • The Dirt – Sie wollten Sex, Drugs & Rock N Roll. Hannibal, Wien, ISBN 3-85445-214-4 (Bandbiografie).
  • Dante Bonutto: Mötley Crüe – The Official Biography. Cherry Lane Books, ISBN 0-89524-284-2 (englisch).
  • Sylvie Simmons: Lüde, Crüde and Rüde. Penguin, ISBN 1-898141-95-9 (englisch).
  • Tommy Lee, Anthony Bozza: Tommyland. Simon & Schuster, New York, ISBN 0-7434-8343-X (englisch).
  • Nikki Sixx: The Heroin Diaries: A Year in the Life of a Shattered Rock Star. Pocket Books, ISBN 978-0-7434-8628-6 (englisch).
  • Vince Neil, Mike Sager: Tattoos & Tequila - To Hell and Back With one of Rocks Most Notorious Frontmen. Orion Books, 2010, ISBN 978-1-4091-0479-7 (englisch).
  • Vince Neil und mit Mike Sager: Tattoos & Tequila - Mein Weg zur Hölle und zurück mit Mötley Crüe. Hannibal Verlag, Höfen 2011, ISBN 978-3-85445-335-2 (Originalausgabe: Tattoos And Tequila).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vince Neil: Tattoos and Tequila. Orion Books, 2010, ISBN 978-1-4091-0479-7.
  2. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, 2. Ausgabe, Höfen 2002, S. 273–277.
  3. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, 2. Ausgabe, Höfen 2002, S. 320.
  4. John Corabi in einem Interview für Inner City Rocks Podcast (Episode 56), veröffentlicht am 25. Juni 2010
  5. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, 2. Ausgabe, Höfen 2002, S. 279 ff.
  6. Mötley Crüe: The Dirt. Autobiographie der Glam-Metal-Band Mötley Crüe verfasst mit Co-Autor Neil Strauss, aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt, Hannibal Verlag, 2. Ausgabe, Höfen 2002, S. 320.
  7. blabbermouth.net
  8. blabbermouth.net
  9. John Corabi Biographie auf kissfaq.com (Memento des Originals vom 27. August 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kissfaq.com
  10. Motley Records/Beyond 724384779726
  11. Chart-History für Mötley Crüe auf billboard.com
  12. Booklet zu Generation Swine
  13. Arno Frank: Geht's noch? Film über Rockband Mötley Crüe. In: spiegel-online.de. 23. März 2019, abgerufen am 24. März 2019.
  14. Mötley Crüe in der Internet Movie Database (englisch)
  15. blabbermouth.net
  16. blabbermouth.net
  17. blabbermouth.net
  18. https://www.metal-hammer.de/vince-neil-doch-keine-performance-bei-inauguration-von-donald-trump-734627/

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