Nas ¦ Illmatic

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LP (Album)

Nicht vorrätig

GTIN: 0194398431116 Artist: Genre & Stil:

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Inhalt

Ausgabe

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Serie

Release

Veröffentlichung Illmatic:

1994

Hörbeispiel(e) Illmatic:





Illmatic auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Illmatic
Studioalbum von Nas

Veröffent-
lichung(en)

DeutschlandDeutschland 15. April 1994
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 19. April 1994

Label(s)Columbia Records (Sony Music)

Format(e)

CD, LP, Download

Genre(s)

Eastcoast-Hip-Hop

Titel (Anzahl)

10

Länge

39:43

Produktion

Studio(s)

  • D&D Recording
  • Chung King Studios
  • Battery Studios
  • Unique Studios (alle in New York)
Chronologie
IllmaticIt Was Written
(1996)

Illmatic ist das Debütalbum des New Yorker Rappers Nas. Es erschien im April 1994 beim Musiklabel Columbia Records und wird stilistisch dem Eastcoast-Hip-Hop zugeordnet. Bei den Aufnahmen der zehn Stücke wurde Nas von seinem Vater Olu Dara und dem Rapper AZ unterstützt.

Trotz seines kommerziell eher geringen Erfolges zählt Illmatic zu den bedeutendsten Werken in der Geschichte des Hip-Hop und etablierte Nas als einen der einflussreichsten Rapper des Genres. Neben der Musikproduktion unter anderem von DJ Premier und Large Professor wurde bei der Rezeption des Albums zumeist Nas’ ungewöhnlich komplexe lyrische Technik hervorgehoben.[1] Seine nachfolgenden Alben wurden immer wieder an Illmatic gemessen.

Hintergrund

Nas, 2007

“When I made Illmatic, I was a little kid in Queensbridge trapped in the ghetto. My soul was trapped in the Queensbridge projects.”

„Als ich an Illmatic arbeitete, war ich ein kleines Kind in Queensbridge, gefangen im Ghetto. Meine Seele war im Queensbridge-Bezirk gefangen.“

Nas: Artikel auf MTV.com, 2001[2]

Nas wuchs in der Sozialwohnungssiedlung Queensbridge auf, die größtenteils von aus der sozialen Unterschicht stammenden Afroamerikanern bewohnt wird. Oftmals wurden dort Hip-Hop-Jams abgehalten, an denen bekannte Rapper aus seinem Bezirk teilnahmen, darunter etwa MC Shan und Tragedy Khadafi. Neben deren Auftritten erlebte er unmittelbar die heute legendären Battles[3] zwischen der aus Queensbridge stammenden Juice Crew und Boogie Down Productions aus der Bronx; seine Herkunft verschaffte ihm damit einen direkten Zugang zum Hip-Hop.[4]

Ab Mitte der 1980er bestimmten die Auswirkungen von Ronald Reagans Wirtschaftspolitik und der Verschärfung strafrechtlicher Sanktionen infolge der sogenannten „Crack-Epidemie“ das soziale und wirtschaftliche Klima in den Innenstädten der USA. Diese Lebensbedingungen übten einen starken Einfluss auf Nas’ Persönlichkeit aus.[5] Um Geld zu verdienen, dealte er zeitweise mit Drogen; seine Schulausbildung hatte er bereits nach der neunten Klasse abgebrochen. Im Mai 1992 wurde Nas’ Bruder angeschossen und sein DJ und bester Freund Willy „Ill Will“ Graham ermordet. Diese Erfahrungen wirkten sich auf die Arbeit an Illmatic und Nas’ weitere Karriere aus.[6]

1989 lernte Nas den Musikproduzenten Large Professor kennen. Dieser ermöglichte ihm, in dem Studio, in dem auch Eric B. & Rakim produzierten, erste Aufnahmen zu machen, und stellte den Kontakt zu Q-Tip und Pete Rock her. Live at the Barbeque, ein Stück von Large Professors Gruppe Main Source mit einem Gastauftritt von Nas, wurde im Juli 1991 veröffentlicht. Nas begleitete Main Source daraufhin auf ihrer Tournee.[7] Im selben Jahr nahm er unter dem Alias „Nasty Nas“ ein Demotape mit zehn Stücken auf.[8][9] Eines davon ist der Song Nas Will Prevail, eine Vorgängerversion seiner späteren Single It Ain’t Hard to Tell. Als Gastrapper traten auf dem Tape unter anderem die ebenfalls aus Queens stammenden Rapper MC Serch und Kool G Rap auf. MC Serch wurde kurz darauf zu seinem Manager und verhalf ihm zu einem Plattenvertrag bei Columbia Records, nachdem der Def-Jam-Gründer Russell Simmons zuvor ein Angebot abgelehnt hatte. Zudem stellte er Nas DJ Premier vor.[7] Für Illmatic fungierte Serch schließlich – neben Faith Newman, der A&R-Leiterin von Sony Music Entertainment[10] – als geschäftsführender Produzent.

Im August 1992 war Nas auf Serchs Solodebütalbum Return of the Product zu hören. Bereits im Oktober erschien Halftime als erste eigene Single des Rappers, damals noch als Auskopplung aus dem Soundtrack zum Film Zebrahead, für den Serch als Supervisor diente.[11] In der Folge baute sich ein szeneinterner Hype auf,[12] Nas galt als „Wunderkind“,[13][14] Vergleiche mit lyrisch innovativen Rappern[15] wie Rakim, Big Daddy Kane oder Kool G Rap wurden bereits vor der Veröffentlichung von Illmatic gezogen.[16]

Die ersten für das Album produzierten Stücke, namentlich Halftime, One Time 4 Your Mind und It Ain’t Hard to Tell, produzierte allesamt Large Professor; Life’s a Bitch mit einer Strophe des Rappers AZ wurde zuletzt aufgenommen.[17] Abgemischt wurde Illmatic von Diego Garrido.[18] Die Entscheidung, nur zehn Stücke auf dem Album zu verwenden, was im Hip-Hop eher untypisch ist, traf Nas bewusst.[19]

Statt in Seite A und Seite B wurde die Vinyl-Veröffentlichung von Illmatic aufgeteilt in 40th Side North und 41st Side South. Dies sind die Namen der beiden Komplexe, in die Queensbridge aufgeteilt ist.[20]

Der Titel Illmatic hat für Nas unterschiedliche Bedeutungen. Er erklärt das Wort als Synonym für Ausdrücke wie “beyond ill” (sinngemäß „kranker als krank“, krank hat in diesem Fall eine positive Konnotation) oder “the ultimate” (deutsch: „das Ultimative“), die den Klang des Albums widerspiegeln sollen.[21] Daneben ist der Titel an einen zum damaligen Zeitpunkt im Gefängnis sitzenden Freund namens Illmatic Ice angelehnt.[22] Das erste Mal verwendet wurde der Ausdruck 1988 von dem Rapper Tragedy Khadafi: Forget ill, I get illmatical.[23]

Titelliste

  1. The Genesis – 1:45
  2. N.Y. State of Mind – 4:54
  3. Life’s a Bitch (feat. AZ) – 3:30
    • Produziert von L.E.S.
    • Koproduziert von Nas
  4. The World Is Yours – 4:50
  5. Halftime – 4:20
  6. Memory Lane (Sittin’ in da Park) – 4:08
    • Produziert von DJ Premier
  7. One Love – 5:25
  8. One Time 4 Your Mind – 3:18
    • Produziert von Large Professor
  9. Represent – 4:12
    • Produziert von DJ Premier
  10. It Ain’t Hard to Tell – 3:22
    • Produziert von Large Professor

Lyrik

Nas’ Kindheit in Queensbridge beeinflusste Illmatic maßgeblich.

Texte

In den Texten von Illmatic ist das lyrische Ich gleichzusetzen mit der Person Nas.[24] Geprägt von seinem Leben in Queensbridge nimmt der Rapper in ihnen oft die Rolle eines Beobachters ein. Damit macht er sich zum Sprachrohr seiner Nachbarschaft im Speziellen und der medial unterrepräsentierten sozialen Brennpunkte in den Vereinigten Staaten im Allgemeinen.[25] Die Texte behandeln dementsprechend oftmals Gewalt und Kriminalität – der Gangsterfilm Scarface sowie Modellnamen von Schusswaffen werden einige Male erwähnt –, dargestellt als Alltäglichkeit in Nas’ Umgebung und zumeist mit einer im Gangsta-Rap üblichen negativen Grundeinstellung.[26] In seinem Streben, in diesem „Dschungel“ zu überleben,[27] ist vereinzelt die Hoffnung auf ein Leben unter besseren Bedingungen zu erkennen.[28] Besonders deutlich wird dies in The World Is Yours, teilweise auch in Life’s a Bitch:

“I switched my motto
Instead of sayin’ ‘Fuck tomorrow’
That buck that bought a bottle
Could have struck the lotto”

„Ich habe mein Motto geändert
Anstatt ‚Scheiß auf morgen‘ zu sagen
Dieser Dollar, der eine Flasche kaufte
Hätte den Lotto-Jackpot knacken können“

Nas: Life’s a Bitch[29]

Hier wird deutlich, dass Nas – ebenso wie AZ – ein besseres Leben mit materiellem Wohlstand gleichsetzt.[30] Anstatt dabei auf Gott zu vertrauen, macht er das Erreichen seiner Ziele einzig von sich selbst abhängig[31] und zieht dafür auch kriminelle Wege in Betracht; er träumt von einem Leben als Gangster vergleichbar etwa mit Al Capone.[32] Auf dieses Wunschdenken weist auch der Titel des Stückes The World Is Yours hin, ein Zitat aus Scarface. Dass Kriminalität sowohl zu Reichtum als auch zu einem Gefängnisaufenthalt führen kann, ist Nas dabei stets bewusst.[33] Als Motiv sowohl zur Bewältigung der hoffnungslosen Frustration angesichts der realen Perspektivlosigkeit als auch des Traums von Geld und Wohlstand – mit Hilfe des illegalen Handels – spielen Drogen eine zentrale Rolle auf Illmatic.[34]

Stilistisch vermischt Nas in den Texten Elemente des Battle-Rap, des Storytelling und der Repräsentation von sich selbst und seinem Umfeld, die er mit philosophischen Ansätzen versieht.[35] Daneben finden sich gelegentlich kulturhistorische und politische Verweise, zumeist in einem afroamerikanischen Kontext. In Halftime etwa werden einerseits der Film Jungle Fever, die Baseballmannschaft Atlanta Braves, die Musikgruppe The Jackson Five, die Fernsehserie CHiPs und der Radiomoderator Mr. Magic erwähnt und andererseits Verweise auf die militanten Separatisten Marcus Garvey und Malcolm X sowie die frühere Nutzung von Sklavenschiffen gebraucht.[36] In It Ain’t Hard to Tell verbindet Nas seine Selbstbeweihräucherung mit Anspielungen auf die antike Mythologie (Medusa, Leviathan) und den Dichter Äsop.[37]

Das einzige Stück, das inhaltlich eine deutliche Konzeption aufweist, ist One Love.[38] Dessen ersten beiden Strophen sind in der Form eines Briefes an einen unbestimmten Freund verfasst, der im Gefängnis sitzt. Nas berichtet ihm von Vorfällen, die sich seit seiner Verhaftung ereignet hätten, etwa dass er Vater geworden sei, seine Freundin ihn hintergehe und eine Bekannte von Nas und ihm erschossen worden sei. Zudem fragt er ihn nach Cormegas Verbleib;[39] dieser saß zu dem Zeitpunkt tatsächlich im Gefängnis. Das Gespräch mit einem illusionierten, kriminellen Zwölfjährigen, über das Nas in der dritten Strophe von One Love rappt, diente dem Videoregisseur Hype Williams als Vorlage für eine Szene seines Filmdebüts Belly (1998), in dem Nas mitspielt.[40]

Neben den Verhältnissen in seiner direkten Umwelt kam Nas’ inhaltliche Inspiration aus der Beschäftigung mit Büchern über die Geschichte der Afroamerikaner und die Five Percent Nation, deren Ideologie im Hip-Hop weit verbreitet ist.[41] Daneben beschäftigte er sich mit der Bibel, dem Koran und afrikanischen Sprichwörtern.[42]

Kritisch hinterfragt wurde gelegentlich die Authentizität der Texte von Illmatic.[43] So beschuldigte der New Yorker Rapper Jay-Z Nas in dem Song Takeover seine Texte lediglich auf den Erlebnissen seiner Freunde und Bekannten aufzubauen. Konkret behauptete er, Nas seine erste TEC-9 gezeigt zu haben,[44] während dieser auf Illmatic rappte, ein solches Modell in seiner Kommode aufzubewahren.[45]

Artikulation

Nas benutzt in den Texten von Illmatic eine Vielzahl rhetorischer Stilmittel. Sehr auffällig sind insbesondere die komplexen Reimschemata:[14] Neben vielen Binnenreimen verwendet der Rapper fast durchgängig mehrsilbige assonant klingende Reime, was bis dahin im Hip-Hop eher selten war.[15] Hier ein Beispiel aus dem Song Halftime:

“It’s like that, you know it’s like that
I got it hemmed, now you never get the mic back
When I attack, there ain’t an army that could strike back
So I react never calmly on a hype track

Nas: Halftime[36]

Durch die häufige Verwendung von Metaphern und Vergleichen überträgt Nas seine eigenen Erfahrungen bildlich auf den Zuhörer. So beinhaltet etwa der Text von N.Y. State of Mind „eine Darstellung des Ghetto-Lebens so klar wie eine Gordon-Park-Fotografie oder ein Langston-Hughes-Gedicht“.[12] Um die Erfahrungen besser ausdrücken zu können, bedient Nas sich eines im Rap ungewöhnlich großen Wortschatzes,[1] der viele Fremdwörter umfasst, aber auch diverse Slang-Ausdrücke – einige davon Neologismen –, deren Verständnis ein Insiderwissen voraussetzt. Beispiele sind die Begriffe Rotten Apple für New York, tres-deuce für einen Bierbehälter, oowop für eine Art Blunt und 5-0 für die Polizei.

Im Vortrag seiner Texte unterscheidet er sich stark von den Rappern der Old-School-Ära, indem seine Stimme meist ruhig und zurückgenommen bleibt, was Kritiker an Rakim erinnerte.[46][47] Auf Doubletime-Passagen verzichtet Nas, seine Stimme verzeichnet allerdings einen durchgängigen Rhythmus, der durch den regelmäßigen Einsatz von Alliterationen unterstützt und aufgrund einer versierten Atemtechnik nur selten unterbrochen wird. Eine Dopplung seiner Stimme benutzt er nicht.

Produktion und Musik

DJ Premier produzierte drei Stücke auf Illmatic und arbeitete auch an Nas’ folgenden Alben mit.

Illmatic wurde größtenteils von Large Professor und DJ Premier produziert. Daneben steuerten Pete Rock, Q-Tip und L.E.S. jeweils ein Instrumental bei. Damit arbeiteten einige der angesehensten New Yorker Hip-Hop-Produzenten an dem Album.[48][49] Bei der Entwicklung neuer Lieder trieben sie sich gegenseitig zu härterer Arbeit an; DJ Premier beschrieb die musikalische Entstehung von Illmatic als Wettstreit.[50]

„Ich kann mich noch genau daran erinnern, als mir Q-Tip One Love gezeigt hat und ich dachte nur damn [‚verdammt‘, im Sinne von ‚wow‘], ich muss meinen Beat nochmal überarbeiten. Ich habe dann meinen Represent-Beat verändert, um mich mit ihnen zu messen. Pete spielte mir dann The World Is Yours vor, und bevor der Beat zu Ende war, dachte ich mir, dass ich jetzt noch einen weiteren Banger machen muss und dabei raus kam dann New York State Of Mind.“

DJ Premier: Interview mit dem Goods Magazine, 2009[51]

Für die beiden Stücke Memory Lane (Sittin’ in Da Park) und Represent produzierte DJ Premier jeweils zwei unterschiedliche Instrumentals. Während er mit der auf Illmatic zu hörenden ersten Version von Memory Lane unzufrieden war, überredete er Nas für Represent das überarbeitete Instrumental zu verwenden.[52] Auch It Ain’t Hard to Tell und The World Is Yours (durch Q-Tip) wurden später von den Produzenten geremixt.

In der Abmischung sind die Stücke auf Illmatic bewusst „roh“ gehalten.[53] Die Basslinie und der Beat prägen das Klangbild, das dadurch sehr grooveorientiert ist.

Die Melodien bestehen aus kurzen Loops von etwa drei bis fünf Sekunden Länge. Diese bezogen die Produzenten hauptsächlich aus Ausschnitten älterer Stücke anderer Musiker, überwiegend aus dem Genre des Jazz, aber auch des Soul. So sind auf Illmatic Kompositionen von unter anderem Gary Burton, Ahmad Jamal, der Gap Band, Reuben Wilson und der Average White Band als Samples zu hören.[54] Anstelle eines Schlagzeugs dienen in vielen Stücken ältere Aufnahmen als musikalische Unterlage in Form von Breakbeats. Vereinzelt wurden zudem Stimmsamples bekannter Hip-Hop-Musiker verwendet. N.Y. State of Mind beispielsweise basiert auf einem Pianoriff des Stückes Mind Rain von Joe Chambers, das gelegentlich von einem Loop der E-Gitarre von Donald Byrds Lied Flight Time unterbrochen wird. Im Refrain wird die Stimme von Rakim aus dem Song Mahogany eingescratcht. One Love dagegen verbindet ein Schlagzeugbreak von Clyde McPhatters A Mixed Up Cup mit der auf einer Kalimba und einem Kontrabass beruhenden Melodie von Smilin’ Billy Suite Part 2 der Heath Brothers.

Die für das Intro The Genesis verwendeten Samples zeigen die tiefe Verwurzelung von Nas und Illmatic im (Old-School-)Hip-Hop. Es setzt sich zusammen aus dem Anfang von Nas’ Strophe in Live at the Barbeque und Ausschnitten des Hip-Hop-Films Wild Style! sowie dem auf dessen Soundtrack veröffentlichten Subway Theme von Grand Wizard Theodore und Chris Stein.

Das bekannteste Sample ist in It Ain’t Hard to Tell zu hören. Large Professor benutzte als Melodie des Stückes unter anderem den Song Human Nature von Michael Jacksons Album Thriller.

Das einzige während der Produktion von Illmatic neu aufgenommene Instrument war ein von Nas’ Vater Olu Dara gespieltes Kornett. Nas bat ihn „zu spielen, was immer ihm in den Sinn kommt, wenn er an mich als Kind denkt“.[55] Zu hören ist das Solo im Outro des Stückes Life’s a Bitch. Für Daras Debütsoloalbum In the World: From Natchez to New York sowie seine eigenen Werke God’s Son und Street’s Disciple arbeitete Nas erneut mit seinem Vater zusammen.

Gestaltung

Für die Gestaltung des Albums zeichnete der Artdirector Jo DiDonato verantwortlich; die Bilder stammen vom Fotografen Danny Clinch und das Coverdesign von der Grafikerin Aimée Macauley.[18] Während das grafisch betont urban gehaltene Booklet schwarzweiß und sepiafarben gestaltet wurde, ist das Cover von Illmatic in Orangebrauntönen gehalten. In der rechten oberen Ecke ist in großen rötlich-braunen Schriftzeichen Nas’ Name zu sehen. Dessen eckige Gestaltung unterscheidet sich stark von dem seit It Was Written von ihm verwendeten Logo. In der linken unteren Ecke steht der Name des Albums geschrieben – „ill“ ist farblich und größenmäßig hervorgehoben –, während unten rechts das Parental-Advisory-Zeichen, das Alben mit tendenziell jugendgefährdenden Inhalten kennzeichnet, platziert ist.

Einen Großteil des Covers macht eine Fotografie von Nas als siebenjähriger Junge aus.[56] In diesem Alter habe er begonnen, seine Umwelt bewusster zu betrachten und über seine Zukunft nachzudenken,[22] beides Motive, die sich auch auf der inhaltlichen Ebene von Illmatic wiederfinden. Das Cover umfasst ein Dreiviertelprofil seines Kopfes, der halbtransparent in den Queensbridge zeigenden Hintergrund eingearbeitet ist. Damit wird Nas’ enge Verbundenheit zu seiner damaligen Heimat visualisiert.[57] Der Rapper verwendete sehr ähnliche transparente Porträtdarstellungen seiner Person auch auf den folgenden drei Soloalben.

Die Darstellung eines Kindes soll The Notorious B.I.G. zu dem Cover für sein kurz nach Illmatic erschienenes Album Ready to Die beeinflusst haben.[56] Auch Common (One Day It’ll All Make Sense), The Game und Lil Wayne (Tha Carter III) veröffentlichten Alben mit einer ähnlichen Gestaltung. Eine Hommage an das Cover ist in Erykah Badus Video zu dem 2008 erschienenen Song Honey zu sehen.[58]

Rezeption

Kommerzieller Erfolg

Singles aus Illmatic
1992: Halftime
1994: It Ain’t Hard to Tell
1994: The World Is Yours
1994: One Love

Illmatic war kommerziell nicht so erfolgreich wie Nas’ folgende Alben. Es erreichte lediglich in den Vereinigten Staaten die Charts, wo es bei einer Höchstplatzierung auf Rang 12 insgesamt 19 Wochen in den Billboard 200 blieb.[59] Von den Singles war nur It Ain’t Hard to Tell mit Rang 91 in den Billboard Hot 100 vertreten, zusätzlich platzierte der Song sich auf Rang 57 der R&B-/Hip-Hop-Songs.[60] In dieser Rangliste erreichte die dritte Single The World Is Yours Platz 67.[61] Nachdem das Album in den USA Anfang 1996 Gold-Status erreicht hatte, wurde es Ende 2001 mit einer Platin-Schallplatte für die 1 Million verkaufter Alben ausgezeichnet.[62] Im darauffolgenden Jahr erhielt Illmatic eine Goldene Schallplatte in Kanada für 50.000 verkaufte CDs.[63]

Rezensionen

Professionelle Bewertungen
Kritiken
QuelleBewertung
AllMusic[1]
Rolling Stone[64]
The Source[65]
Musikexpress[66]
RapReviews.com[67]
Laut.de[68]

Illmatic wurde bei seiner Veröffentlichung oft verglichen mit kurz zuvor herausgebrachten und heute allgemein als „Klassiker“ geltenden Alben, vor allem Doggystyle von Snoop Dogg,[69] und schnitt dabei generell positiv ab.[12] Hervorgehoben wurde meist die herausragende Kombination von Nas’ Lyrik und der musikalischen Begleitung.

Der Schriftsteller und Journalist Touré vergab als Kritiker der Musikzeitschrift Rolling Stone vier von fünf möglichen Punkten an das Album und deutete an, dass Nas mit Illmatic die damalige Vormachtstellung von Death Row Records und Dr. Dre brechen könne. Insbesondere lobte Touré Nas’ Performance, indem er seine Texte sowie die Stimmlage und Artikulation, mit der er diese vorträgt, hervorhob.[70]

Von dem zum damaligen Zeitpunkt sehr renommierten Hip-Hop-Magazin The Source[71] erhielt Illmatic mit fünf Punkten die Höchstwertung.[72] Diese war anderen Klassikern wie The Chronic, Doggystyle, Enter the Wu-Tang (36 Chambers) und kurz darauf Ready to Die verwehrt geblieben. Für die Rezensentin Minya Oh[73] sei nicht Doggystyle das meisterwartete Debütalbum eines Rappers gewesen, sondern Nas’ erstes Album. Illmatic stelle „eines der besten Hip-Hop-Alben“, das sie je gehört habe, dar. Neben der Produktion und Nas’ lyrischer Leistung betonte sie die Fähigkeit des Rappers, einen direkten Kontakt zum Zuhörer herzustellen, der „über den Unterhaltungsaspekt“ hinausgehe. Dabei könne jeder sich von einem anderen Song des Albums angesprochen fühlen.

2002 nahm sich der Schriftsteller und Musikkritiker Matthew Gasteier, der später für die Musikbuchreihe 33 ⅓ einen Band über Illmatic verfasste, des Albums an und bezeichnete es als „Gipfel der größten Ära des Hip-Hop“:

Illmatic is the best hip-hop record ever made. Not because it has ten great tracks with perfect beats and flawless rhymes, but because it encompasses everything great about hip-hop that makes the genre worthy of its place in music history. Stylistically, if every other hip-hop record were destroyed, the entire genre could be reconstructed from this one album. But in spirit, Illmatic can just as easily be compared to Ready to Die, It Takes a Nation of Millions to Hold Us Back, and Enter the Wu-Tang as it can to Rites of Spring, A Hard Day’s Night, Innervisions, and Never Mind the Bollocks. In Illmatic, you find the meaning not just of hip-hop, but of music itself: the struggle of youth to retain its freedom, which is ultimately the struggle of man to retain his own essence.

Illmatic ist die beste Hip-Hop-Platte, die je gemacht wurde. Nicht weil sie zehn großartige Stücke mit perfekten Beats und einwandfreien Reimen hat, sondern weil sie alles umfasst, was das Genre so großartig macht und seinen Platz in der Musikgeschichte rechtfertigt. Stilistisch – wäre jede andere Hip-Hop-Platte zerstört – könnte das ganze Genre anhand dieses Albums rekonstruiert werden. Aber im Geiste kann Illmatic genauso einfach verglichen werden mit Ready to Die, It Takes a Nation of Millions to Hold Us Back, und Enter the Wu-Tang wie mit Rites of Spring, A Hard Day’s Night, Innervisions, und Never Mind the Bollocks. In Illmatic findet man nicht nur die Bedeutung von Hip-Hop, sondern von Musik selbst: Der Kampf der Jugend, ihre Freiheit zu bewahren, welcher letztlich der Kampf der Menschen ist, ihr eigenes Wesen zu bewahren.“

Matthew Gasteier: Nas: A look at a hip-hop masterpiece, ten years removed, 2002[74]

Zehn Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung besprach das E-Zine laut.de die 10 Year Anniversary Illmatic Platinum Series, die mit fünf von fünf Punkten bewertet wurde. Diese Wiederveröffentlichung von Illmatic stelle ein „Re-Release des besten Hip-Hop-Albums aller Zeiten“ dar.[75] Der Rezensent Stefan Johannesberg ging in der Kritik auch auf das ursprüngliche Album ein. Auf Illmatic sei „jeder der zehn Songs ein Hip-Hop-Klassiker“. One Love, N.Y. State Of Mind, It Ain’t Hard To Tell und Life’s a Bitch zählten „auch heute noch zu den besten und wichtigsten Hip-Hop-Tracks der Neunziger“. Des Weiteren hätte die Musik der Produzenten den Begriff „Kopfnicker-Sounds“ erst definiert, während Nas durch seine Raps zum „ungekrönten König der Street Poetry“ avanciert sei.[76]

Neben The Source und laut.de vergaben unter anderem auch die Datenbank AllMusic[1] und das Hip-Hop-Portal RapReviews.com[34] im Rückblick Höchstwertungen an das Album.

Bestenlisten

Illmatic ist regelmäßig in Bestenlisten sowohl der bedeutendsten Hip-Hop-Alben als auch genreübergreifend vertreten.[77] Beispielsweise erreichte das Album in der Jahresendliste für 1994 der deutschen Musikzeitschrift Spex den neunten Rang.[78] Das britische Hip-Hop-Magazin Ego Trip vergab 1999 die Spitzenposition in der Liste der besten Hip-Hop-Alben von 1994.[79] Die deutsche Hip-Hop-Zeitschrift Juice sah das Werk 2002 unter den einflussreichsten Hip-Hop-Alben aller Zeiten auf Platz Nummer 4.[80] Im darauffolgenden Jahr stand Illmatic an 400. Stelle in der vom Magazin Rolling Stone veröffentlichten Liste der 500 besten Alben aller Zeiten.[81] 2005 wählte die Redaktion von MTV das Album auf den zweiten Platz der besten Hip-Hop-Alben aller Zeiten.[47] In einer ähnlichen Liste von About.com belegte es den ersten Platz.[82]

Daneben erreichte die Single The World Is Yours in einer ebenfalls von About.com veröffentlichten Liste der besten Rapsongs aller Zeiten die siebte Position.[83]

Einer Bewertungsskala von acclaimedmusic.net zufolge, die auf 45 internationalen Bestenlisten und Kritiken beruht, ist Illmatic das zehntbeste Album des Jahres 1994. In Bezug auf die 1990er belegt das Album Platz 55, während es sich auf Rang 296 der besten Alben aller Zeiten befindet.[77]

Einfluss

Illmatic hat bis heute einen enormen Einfluss auf Hip-Hop-Künstler.[12][38][84] Dieser geht vor allem von der lyrischen Ebene des Albums aus, die von vielen – laut Q-Tip von allen Rappern[24] – auf unterschiedliche Weise adaptiert wurde. Der US-amerikanische Rapper Common gab etwa an, sich regelmäßig von Illmatic inspirieren zu lassen.[85] In dem Stück Hustlers von Nas’ Album Hip Hop Is Dead erzählt der Rapper The Game davon, wie er sich Illmatic zusammen mit Dr. Dres The Chronic 1995 gekauft hat und welche Wertschätzung er der Komplexität des Albums entgegenbringt.[86] In seinem eigenen Song Dreams bezieht sich die Zeile They say sleep is the cousin of death auf einen Aphorismus aus N.Y. State of Mind.[87] Das Wu-Tang-Clan-Mitglied Raekwon sieht in Illmatic „ein starkes Album“,[88] das Stück One Love sei für ihn „ein Rieseneinfluss“ gewesen.[89]

Auch für den europäischen Hip-Hop war Nas’ erstes Album von besonderer Bedeutung. So setzte der deutsche Rapper Olli Banjo es als qualitativen Maßstab für sein Album Lifeshow an.[90] Die Rapper Curse aus Deutschland[91] und Promoe aus Schweden[92] bezeichneten Illmatic als ihr Lieblingsalbum. Curse wertete das Album und den Einfluss, den Nas auf ihn hatte, in einem Interview:

„Das erste Nas-Album ist für mich das beste Album der Hip-Hop-Geschichte. […] Nas hat mich damals in meiner Art zu rappen und zu flowen extrem beeinflusst.“

Curse: Interview mit WildStyleMag.com, 2008[93]

Illmatic hat sich auch auf die Rezeption des Hip-Hop im Allgemeinen ausgewirkt.[15] Der Veröffentlichungszeitpunkt 1994 wird heute in Bezug auf raptechnische und musikalische Innovation, aber auch eine beginnende Zuwendung zum Mainstream als entscheidendes Jahr – eine Art Tipping-Point[94] – für die Hip-Hop-Musik angesehen.[95] Illmatics Rolle wird von Matthew Gasteier als Ende des „ursprünglichen Hip-Hop“ und zugleich als Anfang einer lyrisch und produktionstechnisch moderneren Epoche im Hip-Hop bewertet.[96] Nas habe zudem zu den ersten MCs gehört, die sich selbst absolut in den Vordergrund stellten.[97] Damit habe er den Weg geebnet für Rapper wie The Notorious B.I.G. und Jay-Z.[84] Ähnlich kompakt angelegte Alben – das heißt mit einer Reduktion auf wenige Lieder, eine kurze Spielzeit und wenige bis gar keine Gastbeiträge –, die nach Nas’ Debüt veröffentlicht wurden, würden von Kritikern oft mit Illmatic verglichen.[98]

Für AZ bedeutete seine Strophe auf Illmatic den Durchbruch als Rapper.[99] Er bekam einen Vertrag bei EMI und veröffentlichte im darauffolgenden Jahr sein Debütalbum. Sein Beitrag zu Life’s a Bitch (exemplarisch: My mentality is money orientated) gilt als Blaupause des kapitalistisch geprägten Hip-Hop der Gegenwart und wird oft als bester Gastbeitrag auf einem Rapalbum genannt.[12][99]

Nicht zuletzt hatte Illmatic einen starken Einfluss auf Nas’ eigene Karriere.[12] Trotz der eher niedrigen Verkaufszahlen machte ihn das Album schon mit 20 Jahren zu einem der bekanntesten und einflussreichsten Hip-Hop-Künstler New Yorks.[100] Bereits 1995 folgten Gastauftritte auf angesehenen Alben von Mobb Deep, Raekwon, Kool G Rap und AZ. Auf seinen folgenden Alben integrierte Nas daraufhin teilweise stärker an den Mainstream angelehnte Klänge;[101] seine Texte waren weniger von seiner sozial niedrigen Herkunft beeinflusst, als von seinem neuerdings luxuriösen Lebensstil. Diesen ermöglichten ihm die Spitzenplatzierungen seiner Alben It Was Written und I Am … in den USA und der internationale Erfolg seiner Werke nach Illmatic. Spätestens bei der Veröffentlichung von Nastradamus Ende 1999 wurde allerdings die abnehmende Qualität und zunehmende Kommerzialisierung der Lyrik und Musik kritisiert.[102] Ab Stillmatic, laut Nas eine Wiedergeburt von Illmatic,[42] bekamen seine Alben wieder positivere Bewertungen, trotzdem werden bis heute bei jeder Veröffentlichung von Nas Vergleiche zu Illmatic gezogen, bei denen seine übrigen Werke zumeist schlecht abschneiden.[12][103] Der Hip-Hop-Musiker und Journalist Falk Schacht beschrieb diesen Sachverhalt in einer Kolumne für die Juice folgendermaßen:

„Alle Musikfans, und damit meine ich nicht nur HipHop-Fans, kennen das Problem. Da entdeckt man ein Album voller wunderbarer Musik für sich, und man verschmilzt geradezu mit diesem Album. […] Das böse Erwachen folgt dann meistens bei dem Folgealbum. Wahrscheinlich gibt es kaum einen, der in seiner Laufbahn so sehr mit dieser Problematik konfrontiert wurde, wie Nas. Noch heute wird jedes seiner Alben an seinem Klassiker “Illmatic” gemessen.“

Falk Schacht: Kolumne in der Juice, 2010[104]

Aufnahme in die Library of Congress

Im März 2021 wurde das Album in die Kongressbibliothek für die in den Stücken verwendeten "mehrsilbigen Reime, rhythmische Komplexität, düsteren Drums sowie unscharfen Samples" aufgenommen.[105]

Weiterverwendung

Einige Stücke von Illmatic wurden später von anderen Künstlern gesamplet. Am bekanntesten ist die Wiederverwendung durch Jay-Z auf Reasonable Doubt:[19] Für das Stück Dead Presidents samplete der Produzent Ski einen Ausschnitt von Nas’ Stimme aus dem Remix von The World Is Yours, in dem dieser rappt I’m out for dead presidents to represent me. Für sein Stück Rap Game/Crack Game verwendete er ein Jahr darauf erneut Nas’ Stimme, diesmal den Vers Somehow the rap game reminds me of the crack game aus Represent. Anfang der 2000er lieferten Nas und Jay-Z sich einen verbalen Wettstreit, im Hip-Hop-Jargon auch „Beef“ genannt. Dabei diskreditierte Jay-Z 2001 in dem Stück Takeover die Qualität von Nas’ Alben, gab aber gleichzeitig zu, dass Illmatic ein „heißes Album“ gewesen sei.[106] Neben Jay-Z samplete beispielsweise Alicia Keys die Musik von Nas: 2003 verwendete sie Auszüge aus N.Y. State of Mind für ihr Stück Streets of New York, das sie gemeinsam mit Nas und Rakim aufnahm. Auf ihrem 2005 veröffentlichten Unplugged-Album spielte sie das Stück live mit dem in N.Y. State of Mind zu hörenden Riff.

Der Rapper Fashawn, während der Veröffentlichung von Illmatic erst fünf Jahre alt, brachte 2010 ein Mixtape namens Ode to Illmatic heraus.[107] Auf diesem verwendete er die originalen Instrumentals und Songtitel – lediglich N.Y. State of Mind änderte er um in C.A. State of Mind – sowie ein an Illmatic angelehntes Artwork. In seinen Raps zitiert er zudem des Öfteren die Texte von Nas. Den Part von AZ in Life’s a Bitch übernahm Talib Kweli. Ein ähnliches Konzept verfolgte der Rapper Elzhi 2011 auf seinem Mixtape Elmatic. Allerdings ließ er die ursprünglichen Instrumentals von der Band Will Sessions neu einspielen. Der Songtitel Detroit State of Mind ist wie bei Fashawn auf die eigene Herkunft übertragen. Life’s a Bitch wiederum entstand gemeinsam mit Royce da 5′9″.[108] Auch der Rapper J. Cole plante 2010 ein Mixtape namens Villematic zu veröffentlichen, dessen Cover deutlich auf Illmatic verweist.[109] Letztlich erschien aber nur ein gleichnamiger Song.

Auch Nas selbst verwendete Elemente seines Debüts in späteren Stücken: Im Refrain der Singles The Message von 1996 und Nas Is Like von 1999 sind Vocalsamples aus N.Y. State of Mind beziehungsweise It Ain’t Hard to Tell zu hören. Ebenfalls 1999 veröffentlichte der Rapper das Stück N.Y. State of Mind Pt. II, das sich musikalisch und inhaltlich an dem ersten Part orientiert. Daneben bezieht sich der Refrain des Liedes Thief’s Theme von 2004 auf eine Zeile von The World Is Yours.

The World Is Yours fand zusätzlich in anderen Bereichen der Massenmedien weitere Verwendung. Das Stück ist in dem Videospiel Tony Hawk’s Underground und auf dem Soundtrack des Films The Wackness – Verrückt sein ist relativ zu hören. Denzel Washington benutzte den Song 2002 für sein Regiedebüt Antwone Fisher.

Wiederveröffentlichung

Im Jahr 2004 wurde Illmatic unter dem Titel 10 Year Anniversary Illmatic Platinum Series wiederveröffentlicht. Das Album enthält neben den digital neu gemasterten Stücken von Illmatic eine zweite CD, die vier Remixe und zwei neue Lieder umfasst. Das Stück On the Real war bereits auf dem 1991 veröffentlichten Demotape von Nas enthalten; Nas nahm seine beiden alten Strophen erneut auf und ergänzte zudem eine neue. Das ursprünglich in Brauntönen gehaltene Cover von Illmatic wurde silberfarben überarbeitet.

Die Titelliste der zweiten CD lautet wie folgt:

  1. Life’s a Bitch (feat. AZ) – 3:00
  2. The World Is Yours – 3:56
    • Produziert von Vibesmen
  3. One Love – 5:10
    • Produziert von Nick „Fury“
  4. It Ain’t Hard to Tell – 3:27
    • Produziert von Nick „Fury“
  5. On the Real – 3:26
  6. Star Wars – 4:08
    • Produziert von Large Professor

Literatur

  • Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York / London 2009, ISBN 0-8264-2907-6 (englisch).
  • Michael Eric Dyson, Sohail Daulatzai (Hrsg.): Born to Use Mics. Basic Books, New York 2009, ISBN 0-465-00211-0 (englisch).

Einzelnachweise

  1. a b c d Illmatic bei AllMusic (englisch)
  2. Shaheem Reid, Sway Calloway: nas: stillmatters. In: Internet-Seiten von MTV. Abgerufen am 7. Januar 2010.
  3. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 23 (englisch).
  4. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 22 (englisch).
  5. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 28 f. (englisch).
  6. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 34–38 (englisch).
  7. a b Del F. Cowie: Nas: Battle Ready. (Nicht mehr online verfügbar.) In: exclaim.ca. Dezember 2004, archiviert vom Original am 1. November 2009; abgerufen am 5. Februar 2010 (englisch).
  8. J. Edward Keyes: Single Minded: Nas Demo Tape, Weezer’s MGMT/Gaga Cover, More. In: Internet-Seiten des Rolling Stone. 19. Juli 2009, abgerufen am 7. Januar 2010 (englisch).
  9. Nasty Nas’ 91 Demo Tape. (Nicht mehr online verfügbar.) 13. Juli 2009, ehemals im Original; abgerufen am 7. Januar 2010 (englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.blindiforthekids.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  10. Nelson George: XXX – Drei Jahrzehnte HipHop. orange-press, Freiburg 2002, ISBN 3-936086-03-6, S. 101. Im Booklet von Illmatic ist Faith Newman als Faith N. aufgeführt.
  11. MC Serch Interview. In: MichiganHipHop.com. 12. Juni 2008, abgerufen am 18. Januar 2010 (englisch).
  12. a b c d e f g Marc L. Hill: Illmatic [Anniversary Edition]. In: PopMatters. 25. Mai 2004, abgerufen am 4. Februar 2010 (englisch, Rezension der 10 Year Anniversary Illmatic Platinum Series).
  13. Nas – Rare Interview (1st Ever?). In: YouTube. Abgerufen am 18. Januar 2013 (englisch).
  14. a b Kim Wheatley: NAS – Illmatic (Columbia). In: salient.org. 11. Mai 2009, abgerufen am 5. Februar 2010 (englisch).
  15. a b c Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 15 (englisch).
  16. Ivan Rott: Born To Use Mics: Reading Nas’s Illmatic – Book Review. (Nicht mehr online verfügbar.) 10. Januar 2010, archiviert vom Original am 17. Januar 2010 (englisch).
  17. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 89 (englisch).
  18. a b Booklet von Illmatic
  19. a b Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 93 (englisch).
  20. Sohail Daulatzi: Illmatic: It was written. In: Michael Eric Dyson, Sohail Daulatzai (Hrsg.): Born to Use Mics. Basic Books, New York 2009, ISBN 0-465-00211-0, S. 6.
  21. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 51 (englisch).
  22. a b Nas: The Genesis. In: Internet-Seiten von MTV. Abgerufen am 7. Januar 2010 (englisch).
  23. Text von The Rebel. Abgerufen am 7. Januar 2010.
  24. a b Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 16 (englisch).
  25. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 17 (englisch).
  26. Any day could be your last in the jungle – siehe Text von Represent. Abgerufen am 7. Januar 2010.
  27. Life is parallel to Hell but I must maintain – siehe Text von N.Y. State of Mind. Abgerufen am 7. Januar 2010.
  28. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 70 (englisch).
  29. Text von Life’s a Bitch. Abgerufen am 26. Januar 2010.
  30. Now it’s all about cash in abundance – siehe Text von Life’s a Bitch. Abgerufen am 26. Januar 2010.
  31. I never sleep, cause sleep is the cousin of death – siehe Text von N.Y. State of Mind. Abgerufen am 7. Januar 2010.
  32. Be havin dreams that I’m a gangster – drinkin Moets, holdin Tecs sowie […] I dream I can sit back / and lamp like Capone – siehe Text von N.Y. State of Mind. Abgerufen am 7. Januar 2010.
  33. […] niggaz I used to run with / is rich or doin years in the hundreds – siehe Text von Life’s a Bitch. Abgerufen am 4. Februar 2010.
  34. a b Steve “Flash” Juon: Nas: Illmatic. In: RapReviews.com. 18. Dezember 2001, abgerufen am 10. Februar 2010 (englisch).
  35. Nelson George: XXX – Drei Jahrzehnte HipHop. orange-press, Freiburg 2002, ISBN 3-936086-03-6, S. 74.
  36. a b Text von Halftime. Abgerufen am 7. Januar 2010.
  37. Text von It Ain’t Hard to Tell. Abgerufen am 7. Januar 2010.
  38. a b FEATURE: Nas, The Genesis. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Internet-Seiten von XXL. 6. März 2009, archiviert vom Original am 12. März 2009; abgerufen am 8. Februar 2010 (englisch, Interview mit Nas).
  39. Whattup with Cormega, did you see ’em, are y’all together? – siehe Text von One Love. Abgerufen am 4. Februar 2010.
  40. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 61 f. (englisch).
  41. Ted Swedenburg: Islam in the Mix: Lessons of the Five Percent. (Nicht mehr online verfügbar.) November 1996, archiviert vom Original am 14. August 2011; abgerufen am 8. Februar 2010 (englisch).
  42. a b Nas… lyrical mastermind. (Nicht mehr online verfügbar.) 6. März 2009, archiviert vom Original am 24. Januar 2009; abgerufen am 8. Februar 2010 (englisch, Interview mit Nas).
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  44. I showed you your first tec on tour with Large Professor […] Then I heard your album bout your tec on the dresser – siehe Text von Jay-Z’s Takeover. Abgerufen am 4. Februar 2010.
  45. Pullin a Tec out the dresser – siehe Text von Represent. Abgerufen am 4. Februar 2010.
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  49. Biographie: Pete Rock. In: laut.de. Abgerufen am 8. Februar 2010.
  50. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 87 (englisch).
  51. Jana Hartung: DJ Premier möchte mit Nas zurück ins Studio. In: hiphop.de. 7. Januar 2009, abgerufen am 7. Januar 2010.
  52. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 104 (englisch).
  53. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 86 (englisch).
  54. Rap Samples FAQ. Abgerufen am 10. Februar 2010 (englisch, Liste der von Nas verwendeten Samples). Im Booklet sind die Stücke nur teilweise angegeben.
  55. I told him to play whatever comes to mind when he thinks of me as a kid.” – siehe Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 88 (englisch).
  56. a b Nas: Illmatic. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Sleevage.com. 6. Juli 2009, archiviert vom Original am 12. März 2010; abgerufen am 11. Februar 2010 (englisch, Informationen zum Cover des Albums).
  57. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 31 (englisch).
  58. ‘Honey’ Video: The Original Album Covers. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Soulbounce.com. 4. Februar 2009, archiviert vom Original am 13. Januar 2010; abgerufen am 10. Februar 2010 (englisch).
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  61. The World Is Yours – Nas. In: Internet-Seiten des Billboard Magazine. Abgerufen am 11. Februar 2010 (englisch, Chartplatzierung von The World Is Yours).
  62. RIAA – Gold and Platinum. In: Internet-Seiten der RIAA. Abgerufen am 11. Februar 2010 (englisch).
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  64. Bewertung: rollingstone.com Rolling Stone
  65. Bewertung: ifihavent.wordpress.com The Source
  66. Bewertung: musikexpress.de Musikexpress
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  70. Toure: Illmatic: Nas. In: Internet-Seiten des Rolling Stone. 25. August 1994, abgerufen am 10. Februar 2010 (englisch, Rezension über das Album).
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  73. Reginald C. Dennis: Jon Shecter, Miss Info, and Illmatic’s 5 Mic Rating. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 6. März 2009; abgerufen am 10. Februar 2010 (englisch).
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  90. „Das ist Lifeshow, dieses Album ist kochend heiß / In einem Atemzug mit Illmatic, Chronic und Doggystyle – siehe Text von Am Riden. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 30. April 2015; abgerufen am 7. Februar 2010.
  91. Juice, Ausgabe September 2008. S. 122.
  92. Juice, Ausgabe August 2007. S. 122.
  93. Curse – Gedanken und Erwartungen. In: WildStyleMag.com. 2. September 2008, abgerufen am 18. Januar 2010.
  94. Sohail Daulatzi: Illmatic: It was written. In: Michael Eric Dyson, Sohail Daulatzai (Hrsg.): Born to Use Mics. Basic Books, New York 2009, ISBN 0-465-00211-0, S. 5.
  95. Shaheem Reid, Rahman Dukes: The Year Hip-Hop Was Re-Born: A Look Back At 1994. In: MTV.com. 1. April 2008, abgerufen am 7. Februar 2010 (englisch).
  96. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 11–14 (englisch).
  97. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 26 (englisch).
  98. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 12 (englisch).
  99. a b Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 90 (englisch).
  100. Nas bei AllMusic (englisch)
  101. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 112 (englisch).
  102. Matthew Gasteier: [[33 ]]: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 110 (englisch).
  103. [rock the dub Interview]: MC Serch. 17. Juli 2009, abgerufen am 10. Februar 2010 (englisch).
  104. Falk Schacht: Danger Seeker. In: Juice, Ausgabe September/Oktober 2010, Seite 122.
  105. National Recording Registry Adds 'Rhythm Nation' Among 25 New Selections. loc.gov, 24. März 2021, abgerufen am 30. März 2021 (englisch).
  106. Text von Takeover. Abgerufen am 4. Februar 2010.
  107. Jesse Gissen: Fashawn Talks Ode to Illmatic Mixtape. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Website von XXL. 26. März 2010, archiviert vom Original am 2. April 2010; abgerufen am 3. September 2010 (englisch).
  108. Paul Okraj: Elzhi – Von Illmatic zu Elmatic. In: hhv.de. 12. Mai 2011, abgerufen am 12. Juni 2011.
  109. J. Cole – “Villematic”. (Nicht mehr online verfügbar.) 6. September 2010, archiviert vom Original am 12. August 2011; abgerufen am 12. Juni 2011 (englisch).

Artist(s)

Veröffentlichungen von Nas die im OTRS erhältlich sind/waren:

Illmatic ¦ King’s Disease ¦ Nasir

Nas auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Nas in Paris (2014)

Nas (* 14. September 1973 in Brooklyn, New York City;[1] bürgerlich Nasir bin Olu Dara Jones) ist ein US-amerikanischer Rapper. Seine Karriere begann in Queensbridge, einem sozialen Brennpunkt in New York, der eine hohe Kriminalitätsrate aufweist. Illmatic, sein Debütalbum aus dem Jahr 1994, gilt heute als ein Meilenstein in der Hip-Hop-Szene.

Nas gehört zur Gruppe der Lyricists und sieht sich selbst als modernen Poeten. Nas steht sowohl als Abkürzung für seinen Vornamen Nasir als auch für „Nigga Against Society“ und für „Not All Surrender“. Er zählt aufgrund seiner politischen Denkweise und seiner erbrachten Leistungen für den Hip-Hop zu den bedeutendsten zeitgenössischen Rappern.

Biografie

Nas (1998)

Kindheit, Jugend und frühe Karriere (1973–1992)

Nas wurde 1973 als Sohn des Jazzmusikers Olu Dara (geb. Charles Jones III; * 1941) und der Postbeamtin Fannie Ann Jones (geb. Little; * 1941; † 2002) im Stadtteil Crown Heights im New Yorker Bezirk Brooklyn geboren.[1] Er hat einen jüngeren Bruder namens Jabari, der den Spitznamen „Jungle“ bekam, da er im Kongo auf die Welt kam. Nas’ bürgerlicher Name lautet Nasir bin Olu Dara Jones. Der Name Nasir bedeutet im Arabischen so viel wie „der Helfer und Beschützer“. Bin ist ein Bestandteil männlicher arabischer Namen mit der Bedeutung „Sohn von“. Familie Jones verbrachte die ersten fünf Jahre nach Nas’ Geburt in Crown Heights, bevor sie in einen Wohnblock nach Queensbridge im Stadtbezirk Queens zog. Olu Dara verließ seine Frau 1986, als Nas 13 Jahre alt war. Ann Jones zog die beiden Söhne daraufhin alleine auf. Kurz nach der Trennung seiner Eltern tauchte Nas immer tiefer in die afrikanische Kultur ein und verfasste darüber Kurzgeschichten. Nach der achten Klasse brach er die Schule ab und begann, auf der Straße Drogen zu verkaufen. Er lernte autodidaktisch über Afrika und seine Zivilisation, den Koran, die Bibel sowie die Five Percent Nation. Außerdem befasste er sich mit dem Ursprung der Rapmusik und hörte New Yorker Hip-Hop-Radiostationen.

Von damaligen Rap-Stars wie Rakim und Kool G Rap inspiriert, entwickelte er den Wunsch nach einer Karriere als Rapper. Er machte seinen Nachbarn und besten Freund Willy „Ill Will“ Graham zu seinem DJ. Nas war anfangs unter dem Pseudonym Kid Wave bekannt, bis er sich schließlich in Nasty Nas umbenannte. Nas und Graham trafen bald den Produzenten und Queens-Anwohner Large Professor, der die beiden Jugendlichen mit seiner Gruppe Main Source bekanntmachte. 1991 bekam er die Chance, an dem Main-Source-Album Breaking Atoms mitzuwirken und durfte als Gast eine Strophe auf dem Song Live at the Barbeque rappen. Trotz der vorhandenen Begeisterung im direkten Umfeld wurde Nas von allen Major-Labeln abgelehnt und bekam keinen Plattenvertrag. Nas und sein Partner begannen wieder mit der gemeinsamen Arbeit, die aber nicht von Dauer war, da Graham am 23. Mai 1992 in Queensbridge auf offener Straße von einem Unbekannten erschossen wurde.

Die Aufnahme und Veröffentlichung von Illmatic (1992–1995)

Mitte des Jahres 1992 lernte Nas MC Serch von 3rd Bass kennen, der sein Manager wurde und ihm noch im selben Jahr einen Plattendeal bei Columbia Records verschaffen konnte. Nas machte sein Solodebüt mit der Single Halftime zum Soundtrack des Films Zebrahead. Nas steigerte sich in seinen Leistungen und er bekam einen weiteren Auftritt in dem Song Back To The Grill von MC Serchs Soloalbum, womit sich das Interesse für Nas kommendes Album enorm verstärkte. Nas’ Talent im Umgang mit Wörtern und Reimen beeindruckte die gesamte Hip-Hop-Gemeinschaft in New York und der nahen Umgebung.

1994 war es dann soweit – Illmatic wurde veröffentlicht. Das Album gilt heute als Meilenstein der Hip-Hop-Geschichte und die Kritik fiel damals ebenfalls überwiegend positiv aus. Von vielen wurde es als Meisterwerk oder sogar als „Blueprint“ – als Vorlage für andere Rapper – bezeichnet. Illmatic beinhaltet Texte, die überwältigende Bilder widerspiegeln, wie es sie in dieser Form noch nie zuvor gegeben hatte. An den Reglern standen nun die besten Produzenten der damaligen Zeit, zu denen Large Professor, Q-Tip, Pete Rock, DJ Premier sowie L.E.S., ein langjähriger Freund und Begleiter von Nas, zählten. Insgesamt traten auf dem Album nur zwei Gäste auf. In dem Song Life's a Bitch übernimmt Nas’ Freund AZ den ersten Teil und sein Vater Olu Dara spielt einige Stücke auf der Trompete. Neben Halftime erschienen von Illmatic noch drei weitere Single-Auskopplungen. Auf Grund der geringen kommerziellen Vermarktung wurde Illmatic anfangs kein Kassenschlager, später dann aber für über eine Million verkaufter Tonträger mit der Platin-Schallplatte ausgezeichnet.

Nach Illmatic revanchierte sich Nas bei AZ, indem er ihn bei seinem Debütalbum Doe or Die unterstützte. Er fing außerdem an, erste Kontakte mit anderen Rappern zu knüpfen und arbeitete mit dem Rap-Duo Mobb Deep bei The Infamous und mit Raekwon für das Album Only Built 4 Cuban Linx… zusammen. Nas war der erste MC außerhalb des Wu-Tang Clan, der auf einem Album eines Clan-Mitglieds als Gastmusiker vertreten war. Alle drei Projekte, an denen Nas von 1994 bis 1995 beteiligt war, einschließlich seines eigenen Werkes, erhielten von dem Hip-Hop-Magazin The Source mit fünf Mics die bestmögliche Bewertung für Alben, mit der bis zum heutigen Tag insgesamt nur 43 Alben ausgezeichnet wurden. Der Gastauftritt auf Raekwons Debüt war der Start seiner „Escobar“-Phase, in der er sich selbst als Mafioso präsentierte und sich nach dem kolumbianischen Drogenbaron und Multimilliardär Pablo Escobar benannte.

Von It Was Written zu The Firm (1996–1998)

Columbia Records forderte Nas dazu auf, von nun an Musik zu produzieren, mit der mehr Gewinn auf dem Markt erzielt werden könne. Nas tauschte seinen Manager MC Serch für Steve Stoute ein und begann mit den Vorbereitungen für sein zweites Album It Was Written, welches bewusst in keinem gemischten Stil produziert wurde. Das Album wurde hauptsächlich von den Trackmasters produziert und die Veröffentlichung fand im Sommer 1996 statt. Die beiden Singles If I Ruled the World (Imagine That) mit Lauryn Hill von The Fugees und Street Dreams, ein Remix zusammen mit R. Kelly, wurden sofort zu Charterfolgen. Für die Songs stand ein großes Budget zur Verfügung und die dazugehörigen Videoclips wurden von Hype Williams gedreht. Das Album spiegelt Nas in seiner Rolle als Escobar wider, worin er ein Leben ähnlich wie Scarface führt, mit Zigarren, hübschen Frauen und jeder Menge Casino-Besuchen. Illmatic hingegen wird oft mit der Zeit von Nas in den Wohnprojekten als Teenager in Verbindung gebracht und mit der Zeit von Scarface verglichen, als er noch ein Tellerwäscher und kein Drogenboss war. It Was Written war gleichzeitig die Geburt von The Firm, einer Hip-Hop-Crew bestehend aus Nas, Foxy Brown, AZ und Cormega.

The Firm wurde von Dr. Dres Label Aftermath Entertainment vermarktet und die Arbeiten für das anstehende Album nahmen ihren Lauf. Während der Produktionen wurde Cormega von Steve Stoute aus der Crew geworfen und durch Nature ersetzt, da Cormega keinen Plattenvertrag bekam. Queensbridge-Kollege Cormega beschuldigte Nas, nicht eingegriffen zu haben und zählte von diesem Zeitpunkt an zu seinen wichtigsten Gegnern. Es folgte eine regelrechte Diss-Welle von Seiten Cormegas, in der Nas, Steve Stoute und Nature attackiert wurden. Nachdem The Firm: The Album im Oktober 1997 veröffentlicht worden war und schlechte Verkaufszahlen erzielte, gingen alle Mitglieder getrennte Wege und konzentrierten sich auf ihre Solokarrieren. 1998 spielte Nas in Hype Williams’ Kinofilm Belly, in dem unter anderen auch DMX, Method Man und T-Boz von TLC vertreten waren, die Hauptrolle. Im gleichen Zeitraum unterschrieb Nas einen Werbevertrag bei der Modemarke Willie Esco, der im Jahr 2000 wieder aufgelöst wurde, da Nas mit den Geschäftsbedingungen nicht weiter einverstanden war.

Von I Am… zu Nastradamus (1998–2000)

1998 startete Nas mit den Arbeiten für ein Doppelalbum, das den Namen I Am… The Autobiography tragen sollte. Es war beabsichtigt, die beiden Charaktere von seinen vorherigen Alben aus waschechtem Street-Hop und den neuesten Club-Bangern miteinander zu vereinen. Anfang 1999 waren die Arbeiten für das Album abgeschlossen und ein Videoclip zu DJ Premiers produzierten Single Nas Is Like war auch abgedreht. Ein großer Teil der Tracks von I Am… wurden illegal auf Tauschbörsen im Internet angeboten, worauf Nas und sein Manager beschlossen, Ersatzmaterial aufzunehmen und diese Songs als einzelne Singles zu veröffentlichen. Zu den im Internet verbreiteten Songs zählen Amongst Kings, Blaze A 50, Drunk By Myself, Hardest Thing to Do Is Stay Alive, U Gotta Love It, Find Ya Wealth, Project Windows, Fetus, Wanna Play Rough, Sometimes I Wonder, Daydreamin und Stay Scheming.

Das Album enthielt eine prallgefüllte Gästeliste mit Aaliyah, Scarface und DMX, um nur einige Künstler zu nennen. Als zweite offizielle Single für I Am… wurde Hate Me Now mit Puff Daddy ausgewählt. Nas rechnet in dem Song mit all denjenigen ab, die ihn beschuldigen, seine Glaubwürdigkeit verloren zu haben, und er wird im dazugehörigen Musikvideo symbolisch, ähnlich wie Jesus Christus, gekreuzigt. Nach dem Videodreh verlangte Diddy aus unbekannten Gründen, seine Szene während der Kreuzigung zu entfernen. Letztendlich wurde der Videoclip aber ungeschnitten auf MTV ausgestrahlt und am 15. April 1999 von TRL ausgezeichnet. Schlagzeilen zufolge soll Sean Combs darauf verärgert mit einigen Bodyguards in Steve Stouts Büro gestürmt sein und ihm mit einer Champagner-Flasche auf den Kopf geschlagen haben. Nas’ Manager Stoute verklagte Combs auf Schadensersatz, jedoch konnte die Angelegenheit im Juni doch noch außergerichtlich geklärt werden.

Columbia Records und Nas haben sich darauf geeinigt, die Schwarzkopien von I Am… als separates Album unter dem Namen The Lost Tapes erst im Jahr 2002 zu veröffentlichen. Innerhalb weniger Monate schaffte Nas es noch, ein komplett neues Album namens Nastradamus aufzunehmen, das dann im November 1999 in den Handel kam. Der einzige Hit von Nastradamus war der von Timbaland produzierte Song You Owe Me in Zusammenarbeit mit dem R&B-Sänger Ginuwine. Vom ursprünglichen Doppelalbum schaffte es nur Project Windows mit Ronald Isley von den Isley Brothers auf Nastradamus. Das Album erzielte nur niedrige Verkaufszahlen und wurde mit negativer Kritik überschüttet.

Nas’ Rivalität mit Jay-Z und Stillmatic (2000–2001)

Der von den Medien stark verbreitete Beef zwischen Nas und dem aus Brooklyn stammenden Rapper Jay-Z entstand aus einem Streit zwischen Nas und Jay-Zs Schützling Memphis Bleek. Auf Bleeks Debütalbum Coming Of Age befand sich ein Song namens Memphis Bleek Is, der dem Konzept von Nas Single Nas Is Like entsprach. Auf dem gleichen Album war der Song What You Think of That mit Bleeks Mentor Jay-Z vorhanden, in dessen Refrain die Zeile I'ma Ball 'Til I Fall/What You Think of That? vorkommt. Nas fasste diese Strophe als Antwort für seinen 1999 erschienenen Song Nastradamus auf, in welchem die Zeile „You Wanna Ball Till You Fall, I Can Help You With That/You Want Beef? I could Let a Slug Melt in Your Hat“ vorkommt, die aber an niemanden speziell gerichtet war. Memphis Bleek empfand diese Strophe jedoch als nicht gerechtfertigt und disste Nas dafür auf seinem Mixtape The Understanding auf dem Song My Mind Right mit der Zeile „And Only a Few Fit In, Your Lifestyle's Written/So Who You Supposed to Be, Play Your Position“.

Im Jahr 2000 wurde auf Nas’ Label Ill Will Records der Sampler QB's Finest veröffentlicht, auf dem viele bekannte Rapper aus Queensbridge, wie beispielsweise Mobb Deep, Nature, Capone, The Bravehearts, Tragedy Khadafi, Millennium Thug sowie Cormega, der sich kurz zuvor mit Nas versöhnt hatte, vertreten waren. Das Album beinhaltet außerdem Queensbridge-Legenden wie Roxanne Shante, MC Shan und Marley Marl von der Juice Crew. Shan und Marley Marl sind beide auf der ersten Single Da Bridge 2001 vertreten, die auf MC Shans und Marley Marls Da Bridge aus dem Jahr 1986 basiert. Auf diesem Song erfolgt der Gegenschlag gegen Memphis Bleek. Nas rappt auf seinem Teil „Oh You Didn't, Wanna Know Whose Life Was Written/The Life I'm Livin, The Ice, The Women“ und „Jaws Is Broke, Your Whole Crew Is Coffin Bound/Your Ho, Your Man, Lieutenant, Your Boss Get Found“.

2001 reagierte Jay-Z auf Nas’ Anspielungen während des Hot-97-Summer-Jam-Konzertes in New York, als er seinen neuen Song Takeover vorstellte und dabei negative Bemerkungen und Witze über Nas riss. Ursprünglich war Takeover als Diss-Track alleine gegen die beiden Rapper von Mobb Deep gedacht, doch am Ende des Songs schrieb Jay dann auch noch eine Strophe gegen Nas.

Nas’ Antwort auf Takeover lautete Ether. Am Anfang des Tracks werden Schüsse aus einer Pistole abgefeuert und Tupac Shakurs Stimme wiederholt den Satz „Fuck Jay-Z“. Nas beschuldigte Jay-Z, Reime von The Notorious B.I.G. gestohlen zu haben („How Much of Biggie's Rhymes Is Gon' Come Out Your Fat Lips?/Wanted to Be on Every Last One of My Classics“), den Namen seines Albums The Blueprint von einem bereits vorhandenen KRS-One-Album gestohlen zu haben, und dass sich Jay-Z für seinen Erfolg bei anderen Rappern einschleime („My Child, I've Watched You Grow Up to Be Famous/And Now I Smile Like a Proud Dad, Watchin His Only Son That Made It“). Des Weiteren behauptete Nas, alle Lieder auf The Blueprint seien dem Track Renagade mit Eminem unterlegen („You Ass, Went from Jaz to Hangin with Caine, to Herb, to Big/And, Eminem Murdered You on Your Own Shit“). Der Titel Ether bezieht sich auf organische Verbindungen mit einer Ethergruppe als funktioneller Gruppe. In Ether sind etwa 80 Prozent der Zeilen direkte Angriffe gegen Jay-Z und Roc-A-Fella.

Ether wurde Nas’ fünftem Studioalbum Stillmatic beigefügt und anschließend im Dezember 2001 veröffentlicht. Es sollte kein Comeback-Album sein, war kommerziell aber trotzdem erfolgreich, auch wenn nicht ganz so erfolgreich wie beispielsweise I Am… Das Album landete von Platz null auf Platz fünf in den Album-Charts. Die Single-Auskopplungen waren Got Ur Self A… und One Mic. Von den Verkaufszahlen her gab es keinen Sieger, Stillmatic und The Blueprint von Jay-Z wurden beide jeweils mit Doppel-Platin und mit fünf Mics ausgezeichnet, somit gelang es beiden Rappern, sich ein weiteres Mal einen Platz bei den besten Hip-Hop-Alben aller Zeiten zu sichern. Auf dem Summerjam 2002 hatte Nas vor, eine Strohpuppe mit dem Gesicht von Jay-Z zu lynchen und hinterher zu verbrennen, was aber nicht zu Stande kam, da der Veranstalter die Aktion in der letzten Minute verboten hatte.

Nach Ether folgte eine weitere Attacke von Jay-Z namens Supa Ugly. Jay-Z erzählt darin über den Sex mit Carmen Bryan, der Mutter von Nas’ kleiner Tochter Destiny. Nas nahm dazu Stellung und sagte aus, dass er während der Zeit, in der die Affäre stattfand, nicht mehr mit Carmen zusammen war. Auf seinem Song Blueprint 2 sagt Jay-Z in einer Zeile: „Ich weiß ich werde nicht verlieren, aber auch wenn es eine Niederlage wäre, dann war dieses Battle trotzdem eine wertvolle Erfahrung für mich“. Kurze Zeit später leitete der New Yorker Radiosender Hot 97 eine Telefonumfrage in die Wege, um der Frage nachzugehen, wer von beiden der Sieger sei. Nas entschied das Battle mit 58 Prozent der Stimmen für sich, Jay-Z erhielt 42 Prozent. Der Streit demonstrierte den weit verbreiteten Wettkampf-Gedanken im Hip-Hop, bei dem Konflikte die teils persönlicher Natur, teils nur stilisiert aufgesetzt sind, in eine musikalische und poetische Kunst verwandelt werden.

Auf Jay-Zs nächstem Album im Jahr 2002 The Blueprint 2: The Gift & the Curse erwähnt Jay-Z auf dem Song Blueprint 2 ein weiteres Mal, dass es ihm egal sei, was im Battle geschehen sei und dass er niemanden kopiere. Außerdem fällt Kritik von Jay-Z, dass sich Nas nur scheinheilig stelle und Tracks wie Black Girl Lost aufnehme, bald darauf aber der Track You Owe Me (ein Frauen diskriminierender Track) auf seinem Album zu hören sei. „Nas steht zurzeit nur im Mittelpunkt, weil er dank mir Aufmerksamkeit von den Medien geschenkt bekommt“, so Jay-Z in einem Interview.

Von God’s Son zu Street's Disciple (2002–2004)

Nas bei einem Konzert in Hamburg (2003)

Im Dezember 2002 erschien das Album God’s Son mit der Single Made You Look. Nas bezeichnet sich von nun an als Geschenk Gottes und als „Mastermind“, eine Person, die keine Gewalt anwenden muss, um an sein Ziel zu kommen. Das Album erreichte in der ersten Woche nur Platz 18 in den Album-Charts. Dennoch wird es vom New Yorker Time Magazine zum besten Hip-Hop-Album 2002 gekrönt. Vom Vibe Magazine erhielt God’s Son vier Sterne und The Source vergab vier von fünf möglichen Mics. Die zweite Single des Albums war I Can und ist auf der Melodie von Für Elise aufgebaut, der vom deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven stammt. God’s Son beinhaltet außerdem Songs, die Nas seiner 2002 an Krebs gestorbenen Mutter gewidmet hat. Nas bewies seine Vielfältigkeit im Jahr 2003, als er mit der Rockband Korn zusammenarbeitete und mit ihnen den Song Play Me für ihr Album Take a Look in the Mirror aufnahm.

Am 30. November 2004 wurde Nas erstes Doppelalbum Street's Disciple veröffentlicht. Für das spektakuläre Album-Cover ließ man sich etwas ganz Besonderes einfallen: Wie der Name Street's Disciple schon sagt, wurde Nas als Jünger verkleidet und speist wie Jesus beim Letzten Abendmahl. Die ersten beiden Singles waren Thief's Theme und Bridging The Gap in Zusammenarbeit mit seinem Vater Olu Dara. Auf dem Album ist auch der Track These Are Our Heroes zu finden, worin prominente Sportler und Schauspieler wie Kobe Bryant, Tiger Woods und Cuba Gooding Jr. dafür kritisiert werden, dass sie ein Leben wie weiße Hotel-Erben führten und dabei ihre afrikanischen Wurzeln vergäßen. Als nächste Single wurde Just a Moment mit dem Rapper Quan ausgewählt. In dem Song geht es um das Leben und den Tod, verstorbene Künstlern wie Big L, Jam Master Jay und Big Pun, deren musikalische Verdienste gewürdigt werden. Außerdem erwähnt Quan seine Schwester, die im Irak stationiert ist. Nas trauert um seine Mutter und um seinen ehemaligen Freund und DJ, Ill Will, der Anfang der 90er Jahre ermordet wurde. Die Videoclips zu Bridging the Gap und Just a Moment wurden häufig auf MTV gespielt. Das Album erreichte den Platinstatus, war aber nicht so stark gewinnbringend wie die Vorgänger.

Am 8. Januar 2005 heiratete Nas die R&B-Sängerin Kelis Rogers nach einer zweijährigen Beziehung im engeren Freundes- und Familienkreis in Atlanta, Georgia. Sie lernten sich auf einer Aftershow-Party von P. Diddy in New York kennen und arbeiteten zuvor schon mehrere Male zusammen. Nas ist zu Gast auf Kanye Wests Album Late Registration auf dem Song We Major. Etwa zur gleichen Zeit arbeitete er auch mit Damian Marley auf dem Song Road To Zion und mit Lauryn Hill auf It Wasn't You zusammen. Juni 2005 veröffentlicht Nas den Disstrack Don't Body Ya Self (MC Burial) gegen 50 Cent im Internet. 50 Cent disste ihn zuvor auf dem Song Piggy Bank mit der Zeile „Kelis Said Her Milkshake Brings All The Boys To The Yard/ Then Nas Went And Tattooed The Bitch On His Arm“. Bald darauf veranstaltete Nas ein kostenloses Konzert im Central Park in New York und sagte zum Schluss, dass 50 Cent keinen Wert auf Qualität lege und Musik nicht aus Liebe mache, sondern nur, um möglichst viel Geld zu verdienen.

Von Hip Hop Is Dead zu Untitled (2005–2008)

Nas live in Ottawa (2007)

Im Herbst 2005 wurde Nas von MTV auf Platz 5 der größten MCs aller Zeiten gewählt und sein Album Illmatic schaffte es auf Platz 2 der besten Hip-Hop-Alben aller Zeiten. In einem Interview sagte Nas, dass er 50 Cent am Anfang seiner Karriere seine erste echte Rolex, den ersten Bentley und Diamanten zeigte und es ihm daher ein Rätsel sei, wieso 50 Cent ihn in seinem Song einen Window Shopper nannte. Im Oktober 2005 schlossen Nas und Jay-Z auf dem I Declare War – Power House Konzert Frieden. Anstatt dass Jay-Z mit alten Feinden abrechnete, rief er Nas mit den Worten „It's Bigger Than I Declare War – Let's Go, Esco!“ auf die Bühne und sie rappten einige alte Songs zusammen. Im Januar 2006 wurde Nas dann von Def Jam Records unter Vertrag genommen. Im Sommer 2006 war Nas auf den Alben von DJ Hi-Tek und Busta Rhymes zu Gast.

Nas verkündete, dass sein neues Album Hip Hop Is Dead heißen würde, und darauf auch ein Track mit Jay-Z sein würde. Columbia und Def Jam würden sich den Gewinn für das Album teilen und Columbia dürfe die Rechte aller bisherigen Nas-Alben für sich behalten. Hip Hop Is Dead sollte schon am 19. September 2006 veröffentlicht werden, wurde dann aber auf Dezember verschoben. Einige Südstaaten-DJs kritisierten Nas dafür, dass er sein Album so nennt, weil damit gemeint sei, dass der Down-South-Rap den Hip-Hop zerstöre. Hip Hop Is Dead erschien am 15. Dezember 2006 in Deutschland und am 19. Dezember 2006 in den USA. Im Januar 2007 zollte KRS-One seinen Respekt an Nas in einem Song produziert von Marley Marl und bedankte sich bei Nas für seine Arbeit.

Im Februar 2007 veröffentlichte Nas drei verschiedene Remix-Versionen von dem Song Where Are They Now?. Nas arbeitete dafür mit Künstlern wie Das EFX, Kool Moe Dee, Ice-T und insgesamt noch über 30 weiteren Old-School-Hip-Hop-Legenden zusammen, wobei die drei offiziellen Remixes Where Are They Now? 80's Remix, Where Are They Now? 90's Remix und Where Are They Now? Westcoast Remix entstanden sind.

Nas gab im Februar auf 106 & Park bekannt, dass er im Juni 2007 seine eigene Schuhkollektion auf den Markt bringen wird. Die Sneakers würden den Namen Disciples tragen und in limitierter Auflage von der Firma 310 Global hergestellt, die schon The Games Hurricanes produziert hatten. Im Frühjahr 2007 nahm Nas im Auftrag von Nike zusammen mit den New Yorker Rappern Rakim, KRS-One, Kanye West und DJ Premier den Song Classic zum Anlass für das 25-jährige Bestehen vom Sneaker Nike Air Force 1 auf.

Der geplante Auftritt Nas’ am 6. September 2007 an der Virginia Tech im Rahmen eines Gedenkkonzertes für die Opfer des Attentats vom April 2007 sorgte schon im Vorfeld durch die Lyrics des Rappers für rege Diskussionen.[2] Nas hatte ein neues Album bereits mit Track-Listing angekündigt, das am 15. Juli 2008 erscheinen sollte[3]. Das Album sollte zunächst den kontroversen Titel Nigger tragen – im Oktober 2007 gab Island-Def-Jam-CEO L.A. Reid bekannt, dass er Nas unterstützen wolle.[4] Daraufhin drohte der Musikkonzern Vivendi mit einer Strafe von 84 Millionen Dollar, sollte Nas den Titel nicht ändern.[5] Ende April 2008 wurde die erste Single des Albums namens Be a Nigger Too im Internet veröffentlicht. Am 19. Mai 2008 zog Nas den Titel Nigger zurück. Im Juni 2008 folgte Hero als zweite Online-Veröffentlichung, die von Polow da Don produziert wurde. Im April 2009 reichte Kelis die Scheidung von ihm ein.[6]

Life Is Good, NASIR und King's Disease (2012–heute)

Nas (2015)

Als Vorabsingles zu Nas’ elftem Studioalbum Life Is Good, am 13. Juli 2012 veröffentlicht, erschienen Nasty und The Don am 17. August 2011 und dem 28. April 2012. Als letzte Singles kamen Daughters am 17. Juli 2012 und Accident Murderers, eine Zusammenarbeit mit dem Rapper Rick Ross, am 29. Oktober 2012.

Nachdem DJ Khaled bereits 2016 ein Song mit dem Titel Nas Album Done auf seinem Album Major Key veröffentlichte, kündigte Kanye West im Mai 2018 auf Twitter an, dass Nas' zwölftes Album am 15. Juni 2018 erscheinen wird. Erst einen Tag vor der geplanten Veröffentlichung wurde der Albumtitel, NASIR (nach Nas' Vornamen) bekanntgegeben. Das Album wurde unter anderem von Kanye West produziert und enthält Kollaborationen mit Diddy und The-Dream.

Inmitten der Proteste infolge des Todes von George Floyd in den USA im Sommer 2020 veröffentlichte Nas die Single Ultra Black, welche, wie auch alle weiteren Titel des neuen Albums, von Hit-Boy produziert wurde. Am 21. August 2020 erschien sein dreizehntes Studioalbum unter dem Titel King’s Disease. Das Album enthält unter anderen Gastbeiträge von Charlie Wilson, Big Sean, Anderson Paak Don Toliver sowie Lil Durk. Nas hat zudem die ehemalige Formation 'The Firm' (bestehend aus Nas, AZ, Foxy Brown und Cormega) reaktiviert und den Song Full Circle aufgenommen. Im August 2021 veröffentlichte Nas die Fortsetzung des Albums, King's Disease II, auf welchem unter anderen Gastbeiträge von Lauryn Hill, Eminem und EPMD enthalten sind.

Vorwurf des Missbrauchs

Nachdem die Sängerin Kelis sich 2010 von Nas hatte scheiden lassen, erhob sie 2018 den Vorwurf des Missbrauchs gegenüber dem Rapper.[7] In einem Interview berichtete Kelis von Nas' psychischem als auch physischem Missbrauch an ihr. Nach einem jahrelangen Streit um das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Knight, der 2009 geboren wurde, habe die Sängerin laut eigener Aussage "absolut genug", weshalb sie sich nun öffentlich äußere.[8] Nas reagierte zu den Vorwürfen auf Instagram und erklärte Kelis' Anschuldigungen seien gelogen und Verunglimpfung.[9][10]

Pseudonyme

Meistens wird er einfach Nas genannt, auf Alben wird sein Name oft auch als NaS dargestellt. Er benutzte viele Namen im Laufe seiner Karriere. Sein erstes Pseudonym Nasty Nas verwendete er von 1992 bis 1994 (Nasty bedeutet im deutschen so viel wie gemein). Bei der Veröffentlichung seines zweiten Albums It Was Written schlüpfte Nasir in die Rolle eines Mafia-Bosses und nannte sich Nas Escobar oder einfach nur Esco nach dem kolumbianischen Drogenbaron Pablo Escobar. Nas wollte damit einen kriminellen Lebensstil vorgeben, ähnlich wie The Notorious B.I.G., der sich zu Lebzeiten Frank White nannte. 1999 machte Nas mehrmals Anspielungen darauf, dass er der Hip-Hop-Messias und das goldene Kind sei. Im selben Jahr wechselte er seine Spitznamen von Esco zu Nastradamus nach dem französischen Propheten Nostradamus, der angeblich seine eigene Zukunft vorhersehen konnte (ähnlich wie Tupac Shakur mit der 7 Day Theory).

Nach dem Mord an Biggie Smalls, der viele Jahre lang am Olymp des New-York-Hip-Hop stand und unangefochtener King of New York war, standen Nas und Jay-Z sich als Rivalen bezüglich seiner Nachfolge gegenüber. Beide waren der festen Überzeugung, dass ihnen der Titel King of New York von nun an zustehe. 2002 nannte sich Nas God’s Son. Es hatte kein bestimmtes Leitmotiv, sondern einen religiösen Hintergrund (vermutlich stand es mit Jay-Z im Zusammenhang, der sich J-Hova nannte, was sich auf Jehova bezieht). Zwischenzeitlich nannte sich Nas auch noch QB's Finest, Thug Poet und Street Poet. 2004 wurde God’s Son zum Street's Disciple, also zum Jünger, der auf der Straße sein Handwerk lernte. Dieses Pseudonym trägt Nas bis heute.

Mit dem deutschen Rapper Kollegah veröffentlichte er zudem auf dem Album "Monument" ein Feature mit dem Namen "Continental"[11]

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[12]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1994IllmaticUK57
Gold
Gold

(1 Wo.)UK
US12
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. April 1994
Verkäufe: + 2.100.000
1996It Was WrittenDE16
(18 Wo.)DE
AT38
(7 Wo.)AT
CH25
(19 Wo.)CH
UK38
Gold
Gold

(10 Wo.)UK
US1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(34 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. Juli 1996
Verkäufe: + 4.100.000[13]
1999I Am…DE16
(18 Wo.)DE
CH38
(7 Wo.)CH
UK31
Gold
Gold

(6 Wo.)UK
US1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(25 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. April 1999
Verkäufe: + 2.100.000
NastradamusDE45
(3 Wo.)DE
CH92
(1 Wo.)CH
UK90
Silber
Silber

(1 Wo.)UK
US7
Platin
Platin

(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. November 1999
Verkäufe: + 1.060.000
2001StillmaticDE64
(7 Wo.)DE
CH56
(10 Wo.)CH
UK92
Gold
Gold

(1 Wo.)UK
US5
Platin
Platin

(38 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. Dezember 2001
Verkäufe: + 1.100.000
2002God’s SonDE89
(2 Wo.)DE
CH56
(4 Wo.)CH
UK57
Gold
Gold

(17 Wo.)UK
US12
Platin
Platin

(28 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Dezember 2002
Verkäufe: + 1.100.000
2004Street’s DiscipleCH27
(5 Wo.)CH
UK45
Silber
Silber

(6 Wo.)UK
US5
Platin
Platin

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. November 2004
Verkäufe: + 1.060.000
2006Hip Hop Is DeadCH22
(10 Wo.)CH
UK68
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Dezember 2006
Verkäufe: + 560.000
2008UntitledCH10
(9 Wo.)CH
UK23
(3 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(15 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2008
Verkäufe: + 500.000
2012Life Is GoodDE24
(2 Wo.)DE
CH8
(7 Wo.)CH
UK8
(4 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(15 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Juli 2012
Verkäufe: + 500.000
2018NasirDE59
(1 Wo.)DE
AT49
(1 Wo.)AT
CH12
(1 Wo.)CH
UK16
(2 Wo.)UK
US5
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Juni 2018
2020King’s DiseaseCH16
(1 Wo.)CH
UK24
(1 Wo.)UK
US5
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. August 2020
2021King’s Disease IIDE52
(1 Wo.)DE
AT48
(1 Wo.)AT
CH6
(3 Wo.)CH
UK20
(2 Wo.)UK
US3
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. August 2021

Filmografie

Filme

DVD-Material

  • 1999: Nas: Video Anthology Vol. 1
  • 2000: Nas & Mobb Deep – Queensbridge Motherfuckers
  • 2002: Made You Look: God’s Son Live
  • 2006: Beyond Beef: Jay-Z & Nas

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Nas Biography. In: last.fm. Abgerufen am 31. Mai 2017.
  2. News: Fox News gegen Auftritt von Nas an Virginia Tech (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)
  3. Nas Sets July 15 Date For Untitled Album. Abgerufen am 15. Januar 2020.
  4. L.A. Reid Stands 'Firmly Behind' Nas Over LP Title; 50 Cent Calls It 'Stupid' , auf mtv.com
  5. Nas Controversy Continues, NY Politician Says Change Album Title Or UMG Loses $84 Mil (Memento vom 29. Oktober 2007 im Internet Archive)
  6. Kelis reicht die Scheidung ein (1. Mai 2009) (Memento vom 2. Mai 2009 im Internet Archive)
  7. Kelis, Nas' Ex-Wife, Accuses Rapper Of Physical And Mental Abuse. Abgerufen am 18. Januar 2021 (englisch).
  8. Kelis Breaks Her Silence On Violent Marriage And Custody Battle With Nas. 26. April 2018, abgerufen am 18. Januar 2021 (amerikanisches Englisch).
  9. Nas responds to Kelis' abuse allegations: "Even our son wonders why you treat me the way you do?" In: Consequence of Sound. 7. September 2018, abgerufen am 18. Januar 2021 (amerikanisches Englisch).
  10. MoClassified: Nas Writes Seven-Part Series of Instagram Posts to Ex-Wife Kelis. In: The Source. 7. September 2018, abgerufen am 18. Januar 2021 (amerikanisches Englisch).
  11. Michael Rubach: Kollegah sichert sich Feature mit einem der größten Rapper aller Zeiten. 9. November 2018, abgerufen am 21. Januar 2019.
  12. Chartplatzierungen: DE AT CH UK US
  13. 37. The 50 Best Selling Rap Albums of All Time, auf complex.com

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