Neil Diamond & The London Symphony Orchestra ¦ Classic Diamonds

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2LP (Album, Gatefold)

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Veröffentlichung Classic Diamonds:

2020

Hörbeispiel(e) Classic Diamonds:

Classic Diamonds auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Artist(s)

Veröffentlichungen von Neil Diamond die im OTRS erhältlich sind/waren:

Love At The Greek ¦ Hot August Night III ¦ Hot August Night II ¦ Hot August Night / NYC ¦ All-Time Greatest Hits (Neil Diamond) ¦ Classic Diamonds ¦ 50th Anniversary Collection (Neil Diamond)

Neil Diamond auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Neil Diamond, 2015

Neil Leslie Diamond (* 24. Januar 1941 in New York City) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter. Er hatte vor allem in den späten 1960er und in den 1970er Jahren Top-Ten-Hits wie Sweet Caroline, I Am… I Said,[1] Song Sung Blue, Desireé und Cracklin’ Rosie. Mit über 125 Millionen verkauften Schallplatten (bis Mai 2009) ist Neil Diamond einer der erfolgreichsten Musiker weltweit. Diamond schrieb auch Hits wie I’m a Believer für die Monkees und Sunflower für Glen Campbell.

Leben

Neil Diamond, 2012

Neil Diamond wuchs im New Yorker Stadtteil Brooklyn in einer polnisch-russischen Einwandererfamilie jüdischen Glaubens auf. Nach dem Besuch der Schule musste er meist im Laden seines Vaters aushelfen.[2] Zu seinem 16. Geburtstag bekam er eine Gitarre geschenkt, die er zu spielen lernte.

Er ging mit Barbra Streisand auf die in Flatbush und sang mit ihr im Erstsemester-Chor (englisch Freshman-Chorus) der High School.[3]

Diamond war ab 1963 mit Jaye Posner verheiratet, aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor.[4] Die Trennung erfolgte 1967 und die Ehe wurde 1969 geschieden.[4] Aus seiner zweiten Ehe mit Marcia Murphey hat er zwei Söhne, die 1970 und 1978 geboren wurden. Neil Diamond und Murphey trennten sich 1994[4] und ließen sich 1995 nach 26 Jahren scheiden.[5] Im April 2012 heiratete der 71-Jährige in Los Angeles seine 42-jährige Managerin, die Produzentin Katie McNeil.[4]

Musikalische Karriere

Neil Diamond 2007

In den frühen 1960er Jahren arbeitete Diamond zunächst als Songwriter mit eher bescheidenen Erfolg (beispielsweise mit Sunday and Me, das er für Jay and the Americans schrieb und das auf Platz 18 landete). Mit dem Titel I’m a Believer, den er den Monkees zur Verfügung stellte, hatte er seinen ersten Welterfolg. Dann folgten die bekannten eigenen Hits, die auch im Repertoire zahlreicher anderer Popgrößen wie Roy Orbison, Elvis Presley, Frank Sinatra, Shirley Bassey, Harry Belafonte, Engelbert Humperdinck, Julio Iglesias, Tom Jones, Daliah Lavi, Tina Turner oder Johnny Cash zu finden waren bzw. sind.

Sein erster komponierter und selbst gesungener Titel in den US-Musikcharts Billboard Hot 100 von 1966 Solitary Man landete auf Platz 55 und blieb neun Wochen, die spätere Singleversion des Titels blieb 1970 24 Wochen (Platz 21) in diesen Charts. Mit der nächsten, im Herbst 1966 erschienenen Single Cherry Cherry gelang ihm sein erster Top-Ten-Hit über zwölf Wochen und Bestplatzierung auf 6.[6] Der erste Nummer-1-Hit war 1970 Cracklin’ Rosie,[7] I Am… I Said erreichte 1971 die Top 5 in England und den USA, und Song Sung Blue erreichte 1972 wieder die Spitze der US-Charts. Im gleichen Jahr erhielt er durch Abstimmung der Leserschaft der deutschsprachigen Jugendzeitschrift Bravo den Bronzenen Bravo Otto als Sänger.

Als erfolgreichster Song, der von ihm gesungen, aber nicht von ihm geschrieben wurde, gilt He Ain't Heavy… He's My Brother, ein Platz-20-Hit aus dem Jahr 1970, den zuvor die Hollies aufgenommen hatten.

1976 nahm Diamond das Album Beautiful Noise auf, das von Robbie Robertson produziert wurde. Das Album erreichte auch im deutschsprachigen Raum die Spitze der Albumcharts (1976 Österreich, 1977 Deutschland).

1977 veröffentlichte er den Song You Don’t Bring Me Flowers auf dem Album I'm Glad You're Here With Me Tonight. Der Song wurde von Barbra Streisand auf ihrem Album Songbird gecovert. Ein Radio-DJ mixte beide Versionen zusammen und sorgte damit für Aufsehen. Diamond und Streisand nahmen das Lied schließlich gemeinsam neu auf. Diese Aufnahme wurde ein weiterer Nr.-1-Hit.

1980 wurde der Film The Jazz Singer veröffentlicht, in dem Neil Diamond neben Laurence Olivier die Hauptrolle spielte und zusätzlich die Filmmusik lieferte. Mit dem Song America, der Platz 8 der Billboard Single-Charts erreichte und der Ballade Love on the Rocks (Platz 2) wurde der Soundtrack enorm erfolgreich und erreichte Platz 1 der Billboard Charts; der Film hingegen floppte. Danach zog sich Diamond als Schauspieler aus der Filmwelt weitgehend zurück, erst gut 20 Jahre später hatte er in Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau (Saving Silverman) einen Gastauftritt.

1973 nahm Diamond für die Romanverfilmung von Richard Bachs Die Möwe Jonathan (englisch Jonathan Livingston Seagull) den gleichnamigen Soundtrack auf. 1982 inspirierte ihn der Film E.T. zu seinem Hit Heartlight.

1996 nahm er mit Tennessee Moon ein Country-Album auf, das ihm eine Notierung auf Platz 14 bescherte. Im Jahr 2000 erhielt Neil Diamond in New York den Lifetime Achievement Award von der Songwriters Hall of Fame. Im November 2005 erschien sein Album 12 Songs (Platz Nr. 4 der Billboard Charts). Produziert wurde es von Rick Rubin, der auch die letzten vier Studioalben von Johnny Cash produziert hatte. Am 9. Mai 2008 erschien – erneut in Zusammenarbeit mit Rubin – sein 29. Studioalbum mit dem Titel Home Before Dark, auf dem unter anderem ein Duett mit Natalie Maines, der Leadsängerin der Dixie Chicks, zu hören ist. Das Album war Diamonds erstes Nummer-eins-Album in den Billboard Charts. Im Sommer 2008 war Neil Diamond wieder zu einer Konzert-Tournee in Europa; er trat dabei unter anderem in Hamburg, Köln und München sowie erstmals beim Glastonbury Festival auf.

1997 wurde in den USA sein Lied Sweet Caroline erstmals zu Beginn eines Football-Spiels gespielt.[8] In der Folgezeit entwickelte sich das Abspielen von Sweet Caroline zu Beginn US-amerikanischer Footballspiele zu einer Tradition mehrerer Football-Teams. Es wurde eine Stadion-Hymne, zu der vor Beginn der Spiele das Publikum mitsingt. Mittlerweile geschieht dies auch bei europäischen Fußball-Teams.[9][10][11]

Auf seinem Album von 2009 A Cherry Cherry Christmas coverte Diamond den bekannten Musiktitel The Chanukah Song des Comedian Adam Sandler. Das Musikvideo dazu wurde von DJ Ashba, Gitarrist bei Guns N’ Roses, produziert. Neil Diamond lieferte hier ein Musikwerk rechtzeitig zum achttägigen jüdischen Fest Chanukka, dem Vorabend des 12. Dezember 2009, ab.

Neil Diamond in der Acer Arena 2011

Am 14. März 2011 wurde Diamond in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, eingeführt wurde er dabei von Paul Simon.

Am 10. August 2012 erhielt Diamond einen Stern der Kategorie Musikaufnahmen auf dem Hollywood Walk of Fame bei der Adresse 1750 North Vine Street, gegenüber dem Capitol Tower. Der Rolling Stone listete Diamond 2015 auf Rang 47 der 100 besten Songwriter aller Zeiten.[12]

Im Januar 2018 gab Diamond bekannt, an Parkinson zu leiden. Daher werde er nicht nur seine laufende Australien- und Neuseeland-Tournee abbrechen, sondern generell keine Konzerte mehr geben. Er wolle aber weiterhin Musik im Studio aufnehmen.[13][14] Im Juli 2018 trat er in der Kommandozentrale der Feuerwehreinsatzkräfte auf, die einen Busch- und Waldbrand in Colorado bekämpften. Diamond selbst lebt seit gut 20 Jahren in Basalt, Colorado.[15][16]

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen/​‑monate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[17][18]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen/Mo­nate, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1966The Feel of Neil Diamond
Bang 214
US137
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Oktober 1966
Produzenten: Ellie Greenwich, Jeff Barry
1967Just for You
Bang 217
US80
(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: September 1967
Produzenten: Ellie Greenwich, Jeff Barry
1968Velvet Gloves and Spit
UNI 124
1969Brother Love’s Travelling Salvation Show
UNI 73047
US82
Gold
Gold

(25 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Mai 1969
Produzenten: Chips Moman, Neil Diamond,
Tommy Cogbill, Tom Catalano
1970Touching You, Touching Me
UNI 73071
US30
Gold
Gold

(47 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Dezember 1969
Produzenten: Tommy Cogbill, Tom Catalano
Tap Root Manuscript
UNI 73092
UK18
(14 Wo.)UK
US13
Platin
Platin

(45 Wo.)US
Erstveröffentlichung: November 1970
Charteintritt in UK erst im März 1971
Produzenten: Neil Diamond, Tom Catalano
1971Stones
UNI 93106
DE28
(4 Mt.)DE
UK17
(21 Wo.)UK
US11
Gold
Gold

(25 Wo.)US
Erstveröffentlichung: November 1971
Produzent: Tom Catalano
1972Moods
UNI 93136
DE9
(9 Mt.)DE
UK7
(19 Wo.)UK
US5
Platin
Platin

(41 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juli 1972
Produzenten: Neil Diamond, Tom Catalano
1974Serenade
Columbia 32919
DE1
Gold
Gold

(13 Mt.)DE
AT7
(6 Mt.)AT
UK11
Gold
Gold

(14 Wo.)UK
US3
Platin
Platin

(27 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Oktober 1974
Produzent: Tom Catalano
1976Beautiful Noise
Columbia 33965
DE1
Gold
Gold

(11 Mt.)DE
AT1
(9 Mt.)AT
UK10
Gold
Gold

(26 Wo.)UK
US4
Platin
Platin

(33 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juni 1976
Produzent: Robbie Robertson
1977I’m Glad You’re Here with Me Tonight
Columbia 34990
DE13
(7 Mt.)DE
AT8
(7 Mt.)AT
UK16
Gold
Gold

(11 Wo.)UK
US6
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(24 Wo.)US
Erstveröffentlichung: November 1977
Charteintritt in den USA erst 1978
Produzent: Bob Gaudio
1979You Don’t Bring Me Flowers
Columbia 35625
DE38
(6 Wo.)DE
UK15
Gold
Gold

(23 Wo.)UK
US4
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(29 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Dezember 1978
Produzent: Bob Gaudio
1980September Morn’
Columbia 36121
DE28
(11 Wo.)DE
AT13
(2 Mt.)AT
UK14
Gold
Gold

(11 Wo.)UK
US10
Platin
Platin

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Dezember 1979
Produzent: Bob Gaudio
1981On the Way to the Sky
Columbia 37628
DE56
(3 Wo.)DE
UK39
Silber
Silber

(13 Wo.)UK
US17
Platin
Platin

(27 Wo.)US
Erstveröffentlichung: November 1981
Charteintritt in den USA erst 1982
Produzent: Neil Diamond
1982Heartlight
Columbia 38359
UK43
Silber
Silber

(10 Wo.)UK
US9
Platin
Platin

(34 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Oktober 1982
Produzenten: Alan Lindgren, Burt Bacharach,
Carole Bayer Sager, David Foster, Michael Masser,
Neil Diamond, Richard Bennett
1984Primitive
Columbia 39199
DE21
(8 Wo.)DE
CH20
(7 Wo.)CH
UK7
Silber
Silber

(10 Wo.)UK
US35
Gold
Gold

(25 Wo.)US
Erstveröffentlichung: August 1984
Produzenten: Denny Diante, Neil Diamond,
Richard Bennett, Richard Perry
1986Headed for the Future
Columbia 40368
DE65
(1 Wo.)DE
UK36
(8 Wo.)UK
US20
Gold
Gold

(22 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Mai 1986
Produzenten: Alan Lindgren, Neil Diamond,
Tom Hensley, David Foster, Burt Bacharach,
Carole Bayer Sager, Maurice White, Stevie Wonder
1989The Best Years of Our Lives
Columbia 45025
UK42
(6 Wo.)UK
US46
Gold
Gold

(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Dezember 1988
Produzent: David Foster
1991Lovescape
Columbia 48610
UK36
Gold
Gold

(13 Wo.)UK
US44
Gold
Gold

(32 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 27. August 1991
Produzenten: Neil Diamond, Albert Hammond,
Don Was, Humberto Gatica, Peter Asher, Val Garay
1993Up on the Roof:
Songs from the Brill Building
Columbia 57529
UK28
Silber
Silber

(10 Wo.)UK
US28
Gold
Gold

(15 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 28. September 1993
Produzent: Peter Asher
1996Tennessee Moon
Columbia 67382
UK12
Silber
Silber

(14 Wo.)UK
US14
Gold
Gold

(18 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Februar 1996
Produzenten: Bob Gaudio, Don Cook,
James Stroud, Richard Landis, Paul Worley
2001Three Chord Opera
Columbia 85500
UK49
(2 Wo.)UK
US15
Gold
Gold

(14 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Juli 2001
Produzenten: Alan Lindgren, Peter Asher
200512 Songs
Columbia 88697 03958 2
DE20
(7 Wo.)DE
AT11
(6 Wo.)AT
CH43
(7 Wo.)CH
UK5
Gold
Gold

(14 Wo.)UK
US4
Gold
Gold

(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: November 2005
Charteintritt in Europa erst 2006
Produzent: Rick Rubin
2008Home Before Dark
Columbia 88697 28078 2
DE14
(15 Wo.)DE
AT11
(7 Wo.)AT
CH16
(7 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(15 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(18 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. Mai 2008
Produzent: Rick Rubin
2010Dreams
Columbia 88697 79839 2
DE51
(2 Wo.)DE
AT31
(2 Wo.)AT
CH53
(2 Wo.)CH
UK8
Gold
Gold

(8 Wo.)UK
US8
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. November 2010
Produzent: Neil Diamond
2014Melody Road
Capitol B002214902
DE24
(3 Wo.)DE
AT25
(1 Wo.)AT
CH40
(2 Wo.)CH
UK4
Gold
Gold

(16 Wo.)UK
US3
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2014
Produzenten: Jacknife Lee, Don Was

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Neil-Diamond-Lieder in Filmen

Weblinks

Commons: Neil Diamond – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Quellen

  1. Schreibweise gemäß Plattencover, abgefragt am 14. Juli 2010.
  2. Radikal ernsthaft. In: Augsburger Allgemeine, 3. März 2006.
  3. Richar Alleman: New York: The Movie Lover's Guide. Random House. New York City, 1988. S. 415–416. ISBN 0-767-91634-4.
  4. a b c d Neil Diamond, 71, Marries His Manager, 42. In: . 22. April 2012.
  5. Karen S. Schneider: Period of Change. People vom 29. April 1996.
  6. Clay Cole: Sh-Boom!: The Explosion of Rock 'n' Roll (1953–1968). Morgan James. New York City, 2009. S. 256. ISBN 978-1600-37638-2.
  7. Nähere Informationen zu diesem Titel in: Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 282
  8. Fenway Park’s anthem started innocuously. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original;
  9. Diese Popsongs schafften es bis in die Fankurven Von Lutz Wöckener, Die Welt 20. Mai 2017
  10. Warum "Sweet Caroline" Eine Bostoner Hymne Ist
  11. Neil Diamond Reveals the Cute, Pervy Roots of ‘Sweet Caroline’, Intelligencer 21. November 2007
  12. The 100 Greatest Songwriters of All Time. Rolling Stone, August 2015, abgerufen am 7. August 2017 (englisch).
  13. dpa: Neil Diamond beendet Tour wegen Parkinson. In: FAZ.net. 23. Januar 2018, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  14. Parkinson! Neil Diamond verkündet Rückzug aus dem Tourleben. Abgerufen am 30. Juli 2019.
  15. Neil Diamond thanks firefighters battling wildfire with surprise performance, ABC News, 29. Juli 2018
  16. dpa-infocom GmbH: Neil Diamond überrascht mit Ständchen. In: welt.de. 30. Juli 2018, abgerufen am 7. Oktober 2018.
  17. Chartquellen: DE AT CH UK1 UK2 US
  18. The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.

Veröffentlichungen von The London Symphony Orchestra die im OTRS erhältlich sind/waren:

Classic Diamonds

The London Symphony Orchestra auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Das London Symphony Orchestra in der Barbican Hall, London

Das London Symphony Orchestra (LSO) ist eines der führenden Orchester des Vereinigten Königreichs mit Sitz in London.

Geschichte

Das LSO wurde 1904 als erstes unabhängiges und selbstverwaltetes Orchester Englands gegründet. Etwa die Hälfte der Musiker war vorher im Queen’s Hall Orchestra. Der Anlass für die Gründung eines eigenen Orchesters bestand in der Rebellion gegen das dort ausgesprochene Verbot des „Stellvertreter“-Systems. (Bei diesem damals üblichen System konnten Musiker zu Proben und sogar Konzerten Stellvertreter senden, wenn sie an dem Tag andere, lukrativere Möglichkeiten zu einem Auftritt hatten. Im LSO wurde dieses Vorgehen dann ab 1929 zur Absicherung der Aufführungsqualität ebenfalls verboten.)[1][2] Der erste Chefdirigent war Hans Richter, der das Gründungskonzert am 9. Juni 1904 leitete. Von Beginn an arbeitete das Orchester eng mit englischen Komponisten wie Edward Elgar und Ralph Vaughan Williams zusammen.

1906 fand ein Konzert in Paris statt, das erste Gastspiel eines britischen Orchesters im Ausland. Das erste Gastspiel außerhalb Europas erfolgte 1912 in den USA und Kanada unter dem Dirigenten Arthur Nikisch. Dabei hat das LSO binnen 22 Tagen an 23 verschiedenen Spielstätten insgesamt 29 Konzerte gegeben.[3] Weitere Reisen führten das LSO nach Südafrika (1956), Israel (1960) und Japan (1963). Die erste Welttournee führte das LSO 1964 nach Israel, die Türkei, den Iran, Indien, Hongkong, Korea, Japan und die USA.[4] Das gefeierte Debüt bei den Salzburger Festspielen fand 1973 statt. Seither tourt das Orchester regelmäßig durch die ganze Welt, besondere Verbindungen bestehen durch die LSO American Foundation in die Vereinigten Staaten, jährliche Konzerte finden im New Yorker Lincoln Center statt. Des Weiteren tritt das Orchester seit 2006 regelmäßig in der Salle Pleyel in Paris auf – mit etwa vier Vorstellungen pro Jahr.

Barbican Art Centre in London, Eingang Silk Street

Als 1982 das neue Barbican Centre fertiggestellt wurde, wurde es zur ständigen Heimstatt des Orchesters. Die Barbican Hall, 2001 erneuert, ist Schauplatz seiner wichtigsten Konzerte. 2003 wurde zudem noch das LSO St Luke’s, UBS and LSO Music Education Centre eröffnet. Diese 1728 erbaute denkmalgeschützte Kirche[5] war seit 40 Jahren verfallen und enthält nun nach der Rekonstruktion neben der Jerwood Hall für Konzerte zusätzliche Proben- und Verwaltungsräume. Das LSO St Luke’s ist auch Zentrum des ausgezeichneten LSO Discovery-Programms, welches musikalische Aufbauarbeit mit Kindern und Jugendlichen, dem potenziellen Konzertpublikum der Zukunft, macht. Die Bemühungen des Orchesters um die Heranführung des jungen Publikums an die klassische Musik begannen bereits 1946 im Auftrage des britischen Erziehungsministeriums mit der Aufnahme des Films The Instruments of the Orchestra.[6] In diesem wurden anhand des speziell für diesen Film von Benjamin Britten komponierten Stückes The Young Person’s Guide to the Orchestra die verschiedenen Instrumente und Instrumentengruppen eines Sinfonieorchesters vorgestellt und ihr Zusammenspiel verdeutlicht.

Das neueste Projekt des LSO zur Förderung des musikalischen Nachwuchses ist das 2008 gestartete LSO on track, durch das junge Musiker aus den östlichen Stadtteilen Londons gefördert werden. Dabei erhalten junge Musiker auch Möglichkeiten, zusammen mit Musikern des LSO aufzutreten.

LSO St Luke’s, UBS and LSO Music Education Centre

Das Orchester hat neben dem Chefdirigenten (Principal Conductor), seit September 2017 als Music Director Simon Rattle, noch die Positionen Principal Guest Conductor (z. Zt. Gianandrea Noseda und François-Xavier Roth), Conductor Laureate (z. Zt. Michael Tilson Thomas) und Conductor Emeritus (André Previn) geschaffen. Darüber hinaus arbeitet es ständig mit weiteren Dirigenten zusammen und veranstaltet regelmäßig thematische Konzertreihen.[7]

Das LSO ist ständig bestrebt, die zeitgenössische klassische Musik zu fördern. In den ersten hundert Jahren seiner Existenz wurden 209 zeitgenössische Werke uraufgeführt. Davon waren ab 1964 57 Auftragswerke des LSO. Hinzu kommen 78 Werke, bei denen die britische oder europäische Erstaufführung durchgeführt wurde.[8]

In den Jahren 2001 und 2003 wirkte das Orchester beim internationalen Kompositionswettbewerb Masterprize mit und hat in den Finalkonzerten die Kompositionen, die bis zur Endauswahl gekommen sind, aufgeführt.

Seit 2005 fördert das LSO junge britische Komponisten durch die jährliche Durchführung des Panufnik Young Composers scheme.(Der polnische Komponist Andrzej Panufnik hatte selbst drei Kompositionsaufträge vom LSO erhalten und mit diesem einen Großteil seiner Kompositionen aufgenommen.) Bei diesem Projekt bekommen jeweils sechs Komponisten die Möglichkeit, für das LSO zu komponieren und die Umsetzung ihrer Kompositionen durch das Orchester mitzuerleben und mitzugestalten.[9]

Das LSO wurde im Jahre 2008 durch die britische Fachzeitschrift Gramophone nach der Auswertung einer Befragung von Musikkritikern auf Platz 4 der besten Orchester der Welt gesetzt.[10] Es nimmt damit gegenwärtig den höchsten Rang aller britischen Orchester ein.

Jenseits des Konzertsaals

Das LSO hat sich frühzeitig als Orchester für Filmmusiken profiliert. Bereits ab 1922 wirkte es im Royal Opera House in Covent Garden als Begleitorchester für eine Reihe von Stummfilmaufführungen mit. 1935 hat das LSO mit der Musik zu Things to come (Regie: Alexander Korda, Komposition: Arthur Bliss) den ersten Filmsoundtrack mit speziell für einen Film komponierter sinfonischer Musik aufgenommen.[11] Mit diesem Soundtrack wurde ein bis heute bestehender Standard für Filmmusik geschaffen. (Bis zu diesem Zeitpunkt war die Musik für Filme weitestgehend nur von kleineren Musikerensembles aufgenommen worden.) Erste bekannte weitere Beispiele unter Mitwirkung des LSO waren die Musik von John Greenwood zu Elephant Boy (1937), Warsaw Concerto von Richard Addinsell in Dangerous Moonlight (1941) und Cornish Rhapsody von Hubert Bath in Love Story (1944). Später folgten u. a. Star Wars (I-VI), Braveheart, Superman, Der Bär, Projekt Brainstorm, Krull, Oz – Eine fantastische Welt, Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft, Falsches Spiel mit Roger Rabbit, Jäger des verlorenen Schatzes und vier der Harry-Potter-Filme. Insgesamt hat das LSO bisher Musik für über 340 Film-Soundtracks aufgenommen.

Auch der Popmusik gegenüber war das Orchester immer aufgeschlossen, wie die Mitwirkung bei der Aufnahme des Nummer 1 Hits One Moment in Time mit Whitney Houston 1988 oder beim Lied So lang man Träume noch leben kann mit der „Münchener Freiheit“ zeigt. Die Fähigkeiten des Orchesters wurden auch bei der Einspielung von Ornette Colemans Crossover-Sinfonie Skies of America (1972) deutlich.

Weitere Beispiele für die Aufnahmetätigkeit in den verschiedensten Musikbereichen sind u. a. Apocalypse mit dem Mahavishnu Orchestra von John McLaughlin,[12] Standing Stone von Paul McCartney, London Symphony Orchestra, Vol. 1 & 2 von Frank Zappa, Kolsimcha & London Symphony Orchestra mit der Klezmer-Band Kolsimcha sowie die Alben Schizophonia, Tarot Suite und The Hunting of the Snark von Mike Batt. Weiterhin wurden Musicals eingespielt, beispielsweise im Jahre 1984 Chess.

Zusätzliche Bekanntheit erlangte das London Symphony Orchestra durch zahlreiche Arrangements verschiedener, weltbekannter Pop- und Rocktitel, die sie unter der Bezeichnung „Classic Rock“ veröffentlichten, wie mit Rick Wakemans Rockoper Journey to the Centre of the Earth von 1974. Das London Symphony Orchestra war quasi Mitbegründer dieses Musikgenres.

Infolge der seit 1913[13] bestehenden umfangreichen und vielseitigen Aufnahmetätigkeit in den verschiedenartigsten Musikbereichen ist das LSO das Orchester der Welt mit den meisten eingespielten Aufnahmen.[14] Es hat hierbei jeweils die Verwendung der fortschrittlichsten Aufnahmetechnologien angestrebt.[6] Die offizielle Diskographie des Orchesters verzeichnet mehr als 2600 Aufnahmetermine.[15] Im Jahr 2000 gründete das LSO sein eigenes CD-Label, LSO Live, das unter anderem die Grammy-prämierte Aufnahme von Berlioz’ Les Troyens herausbrachte. Insgesamt veröffentlichte LSO Live bisher bereits mehr als 100 CDs/SACDs und DVDs/BDs.

Das LSO war 2012 das offizielle Orchester der Eröffnungs- und Abschlussfeiern der Olympischen Spiele sowie der Paralympischen Spiele in London.

2013 startete das Orchester mit dem Boléro von Maurice Ravel das Projekt LSO Play.[16] Auf dieser Website ist es möglich, eine Konzertaufführung von vier selbst auswählbaren Kamerapositionen innerhalb des Orchesters zu betrachten. Außerdem sind Informationen über die einzelnen Instrumente bzw. Instrumentengruppen und Musiker des LSO abrufbar. Obwohl zunächst nur mit der Wiedergabe eines Musikstückes gestartet, erhielt dieses bereits 2014 den Jury-Preis in der Kategorie Musik des Webby Award.

Chefdirigenten

1904–1911 Hans Richter
Die Bindung des damals 61-Jährigen, auch bereits mit anderen britischen Ensembles erfahrenen österreichisch-ungarischen Dirigenten Hans Richter für das Eröffnungskonzert und als erster Chefdirigent war ein Coup für die Gründer des Orchesters. Die von ihm gestellten Qualitätsanforderungen entsprachen den selbst gestellten Ansprüchen, ein überragendes Orchester nach dem Vorbild der Wiener Philharmoniker und Berliner Philharmoniker zu bilden. Da er als Chefdirigent lediglich etwa fünf Konzerte pro Jahr leitete, wurde durch das LSO notwendigerweise das Konzept der Gastdirigenten gefunden.[17]

1911–1912 Edward Elgar
Die Tatsache, dass Edward Elgar nur ein Jahr Chefdirigent des LSO war, entspricht nicht der wahren Bedeutung der dreißigjährigen Beziehung des Komponisten zum Orchester. Er war Gastdirigent bereits in ersten Spielzeit des LSO und der Dirigent in der ersten regionalen Tournee des LSO 1905 nach Birmingham, Liverpool, Manchester, Sheffield, Glasgow, Edinburgh, Newcastle und Bradford. Die ersten Uraufführungen durch das LSO waren der „Pomp and Circumstances March No.3” und “Introduction and Allegro for String Orchestra” 1905, beide von Elgar komponiert und bei der Uraufführung dirigiert. Es folgten weitere Uraufführungen und Londoner Erstaufführungen von Kompositionen Elgars, davon einige von ihm selbst dirigiert. Ab Ende der 20er Jahre nahm die Plattenfirma HMV mit dem LSO und anderen britischen Orchestern das Gesamtwerk des Komponisten auf. In diesem Zusammenhang entstand im Juli 1932 auch die Aufnahme des Violinkonzertes op. 61 mit dem 17-jährigen Yehudi Menuhin und dem LSO unter Edward Elgar.[18]

1912–1914 Arthur Nikisch
Ohne Arthur Nikisch wäre die USA-Tournee des LSO im Jahre 1912 so nicht möglich gewesen. Der New Yorker Konzertorganisator Howard Penn hatte ursprünglich andere Erwartungen bezüglich des Orchesters, weil Nikisch zeitgleich auch Gewandhauskapellmeister in Leipzig und Chefdirigent der Berliner Philharmoniker war. Nikisch setzte jedoch durch, diese Tournee mit dem LSO durchzuführen.[19] Ebenfalls unter seiner Leitung entstanden die ersten Schallplattenaufnahmen des LSO 1913 und 1914 beim Label HMV. Arthur Nikisch konnte seine Tätigkeit als Chefdirigent des LSO wegen Beginn des Ersten Weltkrieges nicht mehr weiterführen, weil er weiterhin auch als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker tätig war.

1915–1917 Thomas Beecham
1909 dirigierte Thomas Beecham das LSO zum ersten Mal. Von seiner auch finanziellen Förderung des Londoner Konzertlebens hat in den Jahren des Ersten Weltkrieges auch das LSO profitiert. Er nahm ab 1915 für eine Spielzeit die Position des Chefdirigenten des LSO de facto, wenn auch nicht explizit benannt, wahr.

1919–1922 Albert Coates
Albert Coates erlernte das Dirigieren bei Arthur Nikisch. Bevor er nach London kam, war er in Sankt Petersburg engagiert. Wegen der infolge der dortigen Revolution unsicheren Situation kam er nach England. Sein bevorzugtes Repertoire war das der russischen Meister. Er hatte die Gabe, eine gewisse Klientel reicher Gönner anzuziehen, wovon das Orchester natürlich auch profitieren konnte. Jedoch waren damit manchmal auch Forderungen bezüglich des Repertoires verbunden, denen das Orchester nicht folgen konnte. An mehreren Aufnahmen im Rahmen des 1919 mit der britischen Schallplattenfirma Columbia geschlossenen Drei-Jahres-Vertrages des LSO war er als Dirigent beteiligt. Er dirigierte viele Jahre danach immer wieder Schallplattenaufnahmen des Orchesters. Nach Beendigung seiner Zeit als Chefdirigent hatte das LSO sieben Jahre keinen Chefdirigenten, arbeitete aber mit mehreren renommierten Gastdirigenten zusammen.[20]

1930–1931 Willem Mengelberg
Willem Mengelberg hat in seiner langen Amtszeit beim Concertgebouw-Orchester dieses zu Weltruhm gebracht. Voraussetzung seiner Verpflichtung als Chefdirigent war die Beendigung des Stellvertreter-Systems im LSO. Durch seine ab 1930 für eine Saison beim LSO durchgeführte intensive detaillierte Probenarbeit auch mit einzelnen Orchestergruppen wurden wesentliche Fortschritte des Orchesters bezüglich Zusammenspiel, Klang und Intonation erreicht.[21]

1932–1935 Hamilton Harty
Der Ire Hamilton Harty war seit 1920 ständiger Dirigent des Hallé-Orchesters. Er verbesserte als Chefdirigent des LSO die musikalischen Standards des Orchesters weiter, seine Konzertprogramme hatten jedoch nicht den erhofften kommerziellen Erfolg. Er dirigierte bereits 1919 Aufnahmen mit dem LSO, weitere folgten in seiner Zeit als Chefdirigent. Nach seiner Zeit als Chefdirigent hatte das LSO dann 15 Jahre keinen Chefdirigenten.[22]

1951–1954 Josef Krips
Josef Krips machte bereits seit 1947 mit dem LSO Schallplattenaufnahmen. Nach einem gemeinsamen Konzert in der Royal Albert Hall im Dezember 1948 entstand der Wunsch, ihn als nächsten Chefdirigenten zu binden. Es dauerte jedoch bis 1951, um seine Wiener Verpflichtungen zu beenden. Als gebürtiger Wiener war er besonders mit dem österreichischen und deutschen sinfonischen Repertoire vertraut. Als Chefdirigent verhalf er dem Orchester zu einem homogeneren, weniger individuellen Stil der einzelnen Orchestermusiker. Jeweils im März gab er mit dem LSO einen Beethoven-Zyklus, unter anderem mit allen Symphonien. Nach seiner Zeit als Chefdirigent realisierte er weiterhin mit dem LSO Aufnahmen für Schallplatten. Hervorzuheben ist hier besonders die komplette Aufnahme aller Beethoven-Symphonien aus dem Jahre 1960.[23]

1960–1964 Pierre Monteux
Der französisch-US-amerikanische Dirigent war dem LSO bereits seit 1957 durch umfangreiche gemeinsame Musikaufnahmen und gemeinsame Konzerte bekannt. Während der Wiener Festwochen 1961, bei denen das LSO mit den drei Dirigenten Georg Solti, Leopold Stokowski und Pierre Monteux gastierte, kam es zu der Vereinbarung, dass der 86-jährige Pierre Monteux der nächste Chefdirigent werden sollte (mit einem 25-Jahres-Vertrag). Monteux hatte Debussy, Ravel und Stravinsky persönlich gekannt und mehrere deren Werke uraufgeführt. Demzufolge führte seine Bindung an das LSO zu einer wesentlichen Bereicherung für das Repertoire des Orchesters. Auch die Aufnahmetätigkeit mit Monteux wurde während seiner Zeit als Chefdirigent verstärkt. Monteux konnte nur drei Jahre seines Vertrages mit dem LSO erfüllen, da er am 1. Juli 1964 starb.[24]

1965–1968 István Kertész
Der 1929 geborene ungarische Dirigent verließ 1956 Ungarn und war seitdem vorrangig in Deutschland als Dirigent tätig. István Kertész hatte das LSO bereits als Gastdirigent 1960 dirigiert. Die Musiker entschieden sich für ihn als Chefdirigent, weil die Mehrheit der Ansicht war, dass das Orchester mit ihm musikalisch die besten Ergebnisse erzielen könnte. Sein erstes Konzert als Chefdirigent gab er 1965. Seine Zeit als Chefdirigent war geprägt von sehr intensiver Probenarbeit als Vorbereitung auf hervorragende Konzerte. Repertoireschwerpunkte bildeten sein Lieblingskomponist Antonín Dvořák und die ungarischen Komponisten, wie z. B. Béla Bartók und Zoltán Kodály. Er forderte für die Verlängerung seines Vertrages weitgehende Entscheidungsrechte und Mitbestimmungsrechte in der Orchesterleitung, beispielsweise bezüglich der Besetzung von Stellen, die ihm die Orchesterleitung wegen der Regeln der Selbstverwaltung des Orchesters aber nicht einräumen konnte. Deswegen wurde sein Vertrag als Chefdirigent nicht über 1968 hinaus verlängert. Als Gastdirigent blieb er dem LSO weiter erhalten. In den Jahren 1963–1970 realisierte er umfangreiche Aufnahmen zusammen mit dem LSO.[25]

1968–1979 André Previn
Der in Berlin geborene US-amerikanische Komponist, Arrangeur, Dirigent und Jazzpianist wurde 1968 mit knapper Mehrheit zum Chefdirigenten gewählt. Das Dirigieren erlernte er von Pierre Monteux. Seit 1967 war er Chefdirigent des Houston Symphony Orchestra. Da er bis zu diesem Zeitpunkt eher als Hollywood-Komponist und Arrangeur (wo er seit 1946 wirkte) sowie Jazz-Pianist bekannt war und erst seit relativ kurzer Zeit große sinfonische Orchester dirigierte, traf diese Entscheidung auf gewisse Vorbehalte. Diese Wahl erwies sich jedoch hinsichtlich der Anforderungen, die sich dem LSO zu dem Zeitpunkt stellten, als Glücksgriff. Der neue Chefdirigent sollte nämlich u. a. ein anerkannter Musiker sein, vorausschauend in die Zukunft planen können und für größere Publizität sorgen. Mit Previn führte das LSO fünf große USA-Tourneen, eine Russland- und zwei Japanreisen durch. Er dirigierte das Orchester beim ersten Konzert während des Debüts bei den Salzburger Festspielen 1973. Das Repertoire des LSO wurde insbesondere um viele Kompositionen britischer Komponisten erweitert, deren Werke wieder- bzw. uraufgeführt wurden. Mit der BBC-Sendereihe „André Previn‘s Music Night“ die er mit dem LSO durchführte, verschaffte er dem Orchester ein regelmäßiges großes Publikum wie niemals vorher. Er führte mit dem LSO von 1965 bis 1993 insgesamt über 110 Studioaufnahmetermine mit meist jeweils mehreren aufgenommenen Werken durch, darunter über 80 in seiner Zeit als Chefdirigent. Mit elf Jahren war seine Zeit die bis dahin längste eines LSO-Chefdirigenten. Er ist mit dem LSO als „Conductor Emeritus“ verbunden.[26]

1979–1988 Claudio Abbado
Der italienische Dirigent und künstlerische Leiter der Mailänder Scala (von 1969 bis 1986) dirigierte 1966 das erste Mal das LSO und war bereits seit mehreren Jahren „Principal Guest Conductor“ des LSO. Demzufolge war es wenig überraschend, als er 1979 zum Chefdirigenten des LSO gewählt wurde. Abbado arbeitete hart und intensiv mit dem Orchester, welches zu der Zeit bereits einen äußerst prall gefüllten Proben-, Konzert- und Aufnahmeplan mit Musik aller Gattungen hatte. Dank seiner Anforderungen konnten Konzerte mit höchster musikalischer Qualität gegeben werden. Mit der von ihm 1985 initiierten Konzertreihe „Mahler, Wien und das zwanzigste Jahrhundert“ begann die Ära der thematischen Konzertreihen des LSO. In seine Zeit als Chefdirigent fiel auch die Eröffnung des Barbican Centre 1982. Nach der ersten Begeisterung über die neue Spielstätte zeigten sich aber akustische Probleme und infolgedessen auch sinkende Besucherzahlen mit daraus resultierenden finanziellen Problemen für das Orchester (die Akustik wurde dann bei der Rekonstruktion des Konzertsaales 2001/2002 grundlegend überarbeitet). Erst mit der o. g. und weiteren Konzertreihen sowie zusätzlichen organisatorischen Veränderungen konnten die finanziellen Probleme des LSO beseitigt werden. Claudio Abbado hat zunächst für die Plattenfirma DECCA, dann vorrangig für Deutsche Grammophon eine Reihe von Aufnahmen mit dem LSO eingespielt. Abbado beendete seine Tätigkeit beim LSO wegen des Angebotes einer Tätigkeit im weiteren Umfeld der Wiener Philharmoniker.[27]

1988–1995 Michael Tilson Thomas
Der US-amerikanische Dirigent, Pianist und Komponist Michael Tilson Thomas (auch MTT genannt) hatte bereits 1970 sein Debüt als Dirigent beim LSO und ist ein Schüler von Leonard Bernstein (LSO-Präsident 1987–1990). Er erweiterte das Repertoire des LSO um bisher wenig bekannte amerikanische Komponisten und Kompositionen sowie neue zeitgenössische Werke und vergab Kompositionsaufträge. Jede neue Spielzeit eröffnete er mit einem neuen Werk. Bei Konzerten kommuniziert er mit dem Publikum, um diesem den Zugang zu den Werken zu erleichtern. Auch in Interviews und Gesprächen mit Journalisten gibt er detailliert zur Musikauswahl und den Stücken Auskunft. Michael Tilson Thomas hat mehrere thematische Konzertreihen mit dem LSO entwickelt und durchgeführt, z. B. zu der Musik von Steve Reich, George Gershwin, Johannes Brahms, Tōru Takemitsu, Nicolai Rimski-Korsakow, Claude Debussy und Gustav Mahler. 1993 nimmt Tilson Thomas mit dem LSO und Dudley Moore die sechsteilige TV-Serie Concerto! für den Sender Channel 4 auf. Seine “Discovery”-Konzert-Lektionen mit dem LSO wurden vom BBC-Fernsehen übernommen. Von den durch Tilson Thomas mit dem LSO unternommenen Tourneen ist insbesondere die 1990 mit Leonard Bernstein nach Japan mit einer zweiwöchigen Residenz auf dem Pacific Music Festival in Sapporo hervorzuheben. Dabei gaben sie ihre Kenntnisse an hunderte junge talentierte Musiker in Lektionen und Meisterklassen weiter. Michael Tilson Thomas hat eine Reihe von Aufnahmen mit dem LSO durchgeführt. Darunter waren ca. 15 Aufnahmen zeitgenössischer Werke u. a. von Steve Reich, Colin Matthews, Leonard Bernstein und Dominic Muldowney. Außerdem hat er mit dem LSO zwei Alben des Jazzmusikers John McLaughlin und eine Ballettmusik von Elvis Costello aufgenommen. Gegenwärtig ist Michael Tilson Thomas “Conductor Laureate” des LSO.[28]

1995–2007 Sir Colin Davis
Colin Davis war bereits 1959 das erste Mal Gastdirigent des LSO. 1960 trat er mit dem Orchester bei den BBC Proms auf. Im Jahre 1964 dirigierte er das Orchester auf seiner ersten Welttournee (USA, Japan, Korea und Hongkong). 1975 wurde er zum Principal Guest Conductor des LSO berufen. Als er 1995 zum Chefdirigenten gewählt wurde, war das Orchester durch die bestehende langjährige regelmäßige Zusammenarbeit bereits sehr mit ihm vertraut.[29] Dadurch konnte wiederum eine neue Qualität der Aufführungen hinsichtlich Klangreichtum, Zusammenklang und künstlerischer Individualität erreicht werden. Langsam aber merklich veränderte sich der grundlegende Klang des Orchesters unter seiner Leitung. Auch unter Davis hat das LSO eine Reihe von Uraufführungen von zeitgenössischen Kompositionen durchgeführt, darunter u. a. von Michael Tippett, Hans Werner Henze, Colin Matthews, James MacMillan, Richard Bissill und Karl Jenkins. Colin Davis hat mit dem LSO insgesamt über 140 Aufnahmetermine durchgeführt und damit die Aufnahmeaktivität von André Previn mit dem Orchester noch übertroffen. Die Gründung des Labels LSO Live im Jahre 2000 wurde auch auf Anregung von Colin Davis durchgeführt, um erfolgreiche Konzertaufführungen zu bewahren und diese außerdem für einen erschwinglichen Preis der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Von den Aufnahmen für LSO Live wurden mit Colin Davis mehr als 45 durchgeführt. Colin Davis ist in der Geschichte des LSO der Chefdirigent mit der längsten Amtszeit. Er blieb dem LSO ab 2007 bis zu seinem Tod im Jahre 2013 als Präsident verbunden.

2007–2015 Waleri Abissalowitsch Gergijew
Der in Moskau geborene Dirigent ossetischer Abstammung ist seit über 25 Jahren Direktor und künstlerischer Leiter des Mariinski-Theaters in Sankt Petersburg. Die erste Konzertreihe im Barbican Centre mit ihm als Chefdirigent war ein ausverkaufter Gustav Mahler–Zyklus. Auch mit seinem Prokofjew-Zyklus in der Spielzeit 2008/2009 erregte der charismatische Dirigent Aufsehen. Er hat das Orchester neben den Konzerten im Barbican Centre bei den BBC Proms, dem „Edinburgh International Festival“ und während umfangreichen Tourneen durch Europa, Nordamerika und Asien dirigiert. Bei dem ersten „LSO Open Air“-Konzert auf dem Trafalgar Square 2012 dirigierte er das LSO in einem Konzert mit freiem Eintritt vor ca. 10000 Zuhörern. LSO Live unterstützte das im Mai 2009 gestartete neue CD-, SACD- und DVD-Label des Mariinski-Theaters Sankt Petersburg u. a. durch die Möglichkeit der Vermarktung auf der LSO-Website.

seit 2017 Simon Rattle
Am 3. März 2015 gab das LSO bekannt, dass Simon Rattle ab September 2017 die Funktion des „Music Director“ übernehmen wird.[30] Der 1955 in Liverpool geborene Dirigent hat im Mai 1977 das LSO das erste Mal bei einer Aufnahme dirigiert. Das Konzert-Debüt mit dem LSO folgte im Oktober 1977. Danach gab es längere Zeit zunächst wenig gemeinsame Aktivitäten.[31] Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Tätigkeiten beim City of Birmingham Symphony Orchestra (1980–1998)[32] und bei den Berliner Philharmonikern (seit 2002) lag in der Bekanntmachung der Musik des 20. Jahrhunderts und der Förderung der zeitgenössischen klassischen Musik. In den letzten Jahren wurden die gemeinsamen Auftritte und Aktivitäten mit dem London Symphony Orchestra deutlich verstärkt. Große Aufmerksamkeit erlangte der gemeinsame Auftritt bei der Eröffnungsveranstaltung der Olympischen Spiele 2012 in London. Am 14. September 2017 erfolgte das offizielle Antrittskonzert als Music Director des LSO. In diesem Konzert wurden neben einem Werk von Edward Elgar vier zeitgenössische Werke britischer Komponisten aufgeführt.

Gastdirigenten

Das LSO hat in seiner Geschichte mit einer Vielzahl von namhaften Gastdirigenten zusammengearbeitet. Zu den bedeutendsten gehörten und gehören bis heute u. a.:

Marin Alsop, Sir John Barbirolli, Leonard Bernstein, Karl Böhm, Pierre Boulez, Adrian Boult, Benjamin Britten, Édouard Colonne, Antal Doráti, Wilhelm Furtwängler, Eugène Goossens, Bernard Haitink, Daniel Harding, Vince Mendoza, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Simon Rattle, Mstislav Rostropovich, Sir Malcolm Sargent, Georg Solti, Fritz Steinbach, Leopold Stokowski, Richard Strauss, John Williams, Ralph Vaughan Williams und Sir Henry Wood.

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Silberne Schallplatte

  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
    • 1979: für das Album Encore
    • 1983: für das Album Rock Symphonies
    • 2013: für das Album Elgar/Cello Concerto/Sea Pictures
    • 2016: für das Album Star Wars – Episode 4 – A New Hope – O.S.T.
    • 2017: für das Album Rachmaninov/Piano Concertos Nos 1–4
    • 2017: für das Album Holst: The Planets
    • 2019: für das Album Bing At Christmas

Goldene Schallplatte

  • DeutschlandDeutschland Deutschland
    • 1980: für das Album Classic Rock
    • 1981: für das Album Rock Symphonies (K-Tel)
    • 1988: für das Album Rock Symphonies (Portrait)
    • 1989: für das Album Monuments
    • 1990: für das Album Rock Symphonies II
  • SchweizSchweiz Schweiz
    • 1989: für das Album Rock Symphonies II
    • 1998: für das Album Rock Symphonies
  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 1972: für das Album Tommy
  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
    • 1980: für das Album Rhapsody In Black
    • 1981: für das Album Classic Rock – Rock Classics
    • 1983: für das Album The Best of Classic Rock
    • 1985: für das Album The Power of Classic Rock
    • 1990: für das Album Greatest Hits - Hooked On Classics
    • 2013: für das Album Braveheart – O.S.T.

Platin-Schallplatte

  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
    • 1978: für das Album Classic Rock
    • 2015: für das Album Gorecki/Symphony No. 3
Land/RegionSilver record icon.svg SilberGold record icon.svg GoldPlatinum record icon.svg PlatinVer­käu­feQuel­len
Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Deutschland (BVMI) Deutschland (BVMI)0! SGold record icon.svg 5× Gold50! P1.250.000musikindustrie.de
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)0! SGold record icon.svg 2× Gold20! P50.000hitparade.ch
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA)0! SGold record icon.svg Gold10! P500.000riaa.com
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI)Silver record icon.svg 7× Silber7Gold record icon.svg 6× Gold6Platinum record icon.svg 2× Platin21.760.000bpi.co.uk
InsgesamtSilver record icon.svg 7× Silber7Gold record icon.svg 14× Gold14Platinum record icon.svg 2× Platin2

Weblinks

Commons: London Symphony Orchestra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 11–14.
  2. Jon Tolansky: Das London Symphony Orchestra – Hundert Jahre einer Legende, S. 100–102, im Begleitbuch zum CD-Set London Symphony Orchestra (1904–2004) The Centennial Set Andante AN4100, 2004
  3. Gareth Davies: THE SHOW MUST GO ON, On Tour With the LSO in 1912 and 2012. Elliott Thompson Limited, London 2013, ISBN 978-1-908739-80-3, S. 246–247.
  4. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 254–255.
  5. Historic Houses and Gardens. Norman Hudson & Company, Banbury 2003, ISBN 1-904387-00-4, S. 75.
  6. a b Herbert Haffner: Orchester der Welt. Parthas Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86601-304-9, S. 240.
  7. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 283–284.
  8. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 259–276.
  9. Panufnik Composers Scheme – London Symphony Orchestra (Memento vom 2. Mai 2015 im Internet Archive), abgerufen am 26. August 2020
  10. The world’s greatest orchestras | gramophone.co.uk Web-Site der Fachzeitschrift Gramophone (Daten abgerufen 16. Januar 2014)
  11. Andrew Stewart: The LSO at 90, From Queen’s Hall to the Barbican Centre. London 1994, S. 62
  12. George Martin: Es begann in der Abbey Road. Hannibal-Verlag, Höfen 2013, ISBN 978-3-85445-410-6, S. 137.
  13. Recordings | London Symphony Orchestra, Abgerufen am 29. April 2015
  14. Cadensa Sound & Moving Image Catalogue BRITISH LIBRARY, Enthält 10974 Einträge mit Aufnahmen des London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra: 7292, London Philharmonic Orchestra: 6749, Wiener Philharmoniker: 6702, Berliner Philharmoniker: 6422 Aufnahmen (Daten abgerufen am 29. Dezember 2015)
  15. Discography | London Symphony Orchestra, Abgerufen am 14. Dezember 2017
  16. LSO Play, abgerufen am 27. Juli 2014
  17. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 25–28.
  18. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 39–43.
  19. Gareth Davies: THE SHOW MUST GO ON, On Tour With the LSO in 1912 and 2012. Elliott Thompson Limited, London 2013, ISBN 978-1-908739-80-3, S. 15–17.
  20. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 56–58.
  21. Herbert Haffner: Orchester der Welt Parthas Verlag Berlin, 2008, ISBN 978-3-86601-304-9, S. 238.
  22. Programmheft LSO Centenary Gala Concert 9. Juni 2004, S. 18.
  23. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 100–102.
  24. Jon Tolansky: Das London Symphony Orchestra – Hundert Jahre einer Legende, S. 107–109, im Begleitbuch zum CD-Set London Symphony Orchestra (1904–2004) The Centennial Set Andante AN4100, 2004
  25. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 146–165.
  26. Herbert Haffner: Orchester der Welt. Parthas Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86601-304-9, S. 244–247.
  27. Jon Tolansky: Das London Symphony Orchestra – Hundert Jahre einer Legende, S. 111–114, im Begleitbuch zum CD-Set London Symphony Orchestra (1904–2004) The Centennial Set Andante AN4100, 2004
  28. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 215–217.
  29. Herbert Haffner: Orchester der Welt. Parthas Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86601-304-9, S. 250–251
  30. Sir Simon Rattle | London Symphony Orchestra, Meldung vom 3. März 2015, Abgerufen am 29. April 2015
  31. Richard Morrison: ORCHESTRA The LSO: A Century of Triumph and Turbulence. Faber and Faber, London 2004, ISBN 0-571-21583-1, S. 123
  32. Nicholas Kenyon: Simon Rattle – Abenteuer der Musik. Henschel Verlag, Berlin 2002, ISBN 978-3-89487-437-7, S. 121–163 und S. 224–266

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