Nick Cave & Warren Ellis ¦ Carnage

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2021

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Artist(s)

Veröffentlichungen von Nick Cave die im OTRS erhältlich sind/waren:

Idiot Prayer: Nick Cave Alone At Alexandra Palace ¦ L.I.T.A.N.I.E.S ¦ White Lunar ¦ Carnage

Nick Cave auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Nick Cave (2009)
Cave bei einem Auftritt im Jahr 1986

Nicholas „Nick“ Edward Cave (* 22. September 1957 in , Australien) ist ein australischer Musiker, Texter, Dichter, Schriftsteller, Schauspieler und Drehbuchautor.

Leben und Werk

Nick Cave war Sohn von Dawn und Colin Cave. Er hat drei Geschwister. Seine Mutter arbeitete als Bibliothekarin, sein Vater war Lehrer für englische Literatur und starb 1978 bei einem Autounfall. Cave wurde nach den Lehren der anglikanischen Kirche erzogen.

Auf der Highschool lernte Cave Mick Harvey kennen, mit dem er seine erste Band The Boys Next Door gründete. Bei ihrem Umzug nach London benannten sie sich in The Birthday Party um. 1982 nahm er mit der deutschen Avantgarderock-Band Die Haut das Album auf. 1983 zog Cave nach West-Berlin und löste The Birthday Party kurz darauf auf. Mit Harvey, Blixa Bargeld (Sänger der Einstürzenden Neubauten) und Barry Adamson gründete er die Band The Bad Seeds, die bis heute besteht und mehrere kommerziell erfolgreiche Alben veröffentlichte. Seine Musik entfernte sich zunehmend vom ekstatischen Lärm-Blues der Birthday Party und wandte sich auch der Kunst gefühlvoller Balladen zu. Inzwischen hat er sich von seinen Punk-Wurzeln entfernt und macht Rock-’n’-Roll-Musik, wie u. a. in Henry’s Dream oder No More Shall We Part. Unter anderem arbeitete er auch mit David Tibet und seiner Band Current 93 zusammen und coverte Bob Dylan mit Death Is Not the End, das er mit Kylie Minogue, PJ Harvey und Shane MacGowan prominent besetzte, oder intonierte Disco 2000 von Pulp neu.

1990 zog Cave nach São Paulo um, wo er die brasilianische Journalistin kennenlernte. 1991 wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren. Im Frühjahr 1993 zog Cave mit der Familie zurück nach London. Cave und Carneiro trennten sich kurz darauf, ihr Sohn lebte abwechselnd bei Vater und Mutter. Cave zog daraufhin in ein Haus in Hove und hatte während der Produktion seines Albums Murder Ballads eine kurze Affäre mit der Sängerin PJ Harvey, lernte aber bald darauf die Schauspielerin kennen, die er am Tag der Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 heiratete. Sie leben in Brighton and Hove an der Südküste Englands. Am 14. Juli 2015 verstarb einer ihrer Zwillingssöhne mit fünfzehn Jahren bei einem Selbstversuch mit LSD an seinem Sturz von einer Klippe.[1][2]

Caves Musik wird in einigen Filmen von Wim Wenders eingesetzt, etwa in Der Himmel über Berlin (dort gibt es eine lange Szene mit einem Cave-Konzert im Kaisersaal), Bis ans Ende der Welt, Arisha, der Bär und der steinerne Ring und In weiter Ferne, so nah! Cave war Co-Autor und Darsteller in dem Film (1989). Auch die britische Serie Peaky Blinders – Gangs of Birmingham nutzt Caves Musik.

1989 veröffentlichte Cave seinen Roman And the Ass Saw the Angel (deutsch: Und die Eselin sah den Engel). 1991 trat er in der kleinen Rolle des Freak Storm in dem Film mit Brad Pitt und Catherine Keener auf.

1996 brachten Cave und die Bad Seeds heraus, ein Album mit Liedern über Mord. Das Duett mit Kylie Minogue, Where the Wild Roses Grow, wurde ein Hit, ebenso zusammen mit PJ Harvey. Im Jahr 2004 veröffentlichte Nick Cave mit seiner Band das Doppelalbum Abattoir Blues/The Lyre of Orpheus. Erstmals wirkte ein Gospelchor auf einer Nick-Cave-Platte mit. Einflüsse aus Gospel, Blues, Country und Punk verbinden sich zu einem Sammelsurium von Zitaten der Popkultur. Thematisch bewegen sich die Texte im Rahmen Gott, Erotik, Gewalt, Liebe und Hoffnung. In ironisiert Nick Cave aufgetragene Gottesfürchtigkeit. Den antiken Orpheus-Mythos greift er ironisierend auf und verwandelt ihn in einen seiner „Comicsongs“. Orpheus singt so schrecklich, dass die Vögel des Himmels explodieren, Hasen sich panisch die Köpfe einrennen, und selbst Gott verliert seine Geduld, schwingt seinen Hammer und drischt den Sänger in die Unterwelt.

Im Jahr 2005 schrieb Nick Cave das Drehbuch und den Soundtrack zum Western The Proposition – Tödliches Angebot (in der Hauptrolle Guy Pearce), der unter anderem auf der Berlinale im Februar 2006 vorgeführt wurde.

Im März 2006 nahm Nick Cave mit Warren Ellis, Jim Sclavunos und Martin Casey ein Album in den RAK studios, London, auf. Die Veröffentlichung erfolgte im März 2007 unter dem Bandnamen Grinderman. Im Jahr 2007 schrieb Nick Cave zusammen mit Warren Ellis den Soundtrack zum Film Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford. Nick Cave hat in diesem Film außerdem eine Gastrolle. Im selben Jahr wurde er in die ARIA Hall of Fame aufgenommen.[3] Im Februar 2008 veröffentlichte Nick Cave mit seiner Band das Album . Es rücken erneut die Themen Glaube und Religiosität sowie biblische Bilder stark in den Fokus.

Im September 2009 erschien Nick Caves zweiter Roman mit dem Titel .[4] Der Roman wurde nahezu zeitgleich in über 30 Ländern veröffentlicht.[5]

Im September 2010 veröffentlichte er ein zweites Album mit seinem Projekt Grinderman. Am 18. Februar 2013 wurde mit ein weiteres Album mit den Bad Seeds veröffentlicht. Erstmals war Mick Harvey nicht mit bei der Einspielung. Das Album enthält neun Stücke, darunter auch den Titel-Song. Wieder produziert von Nick Launay, entstand Push the Sky Away in Frankreich. Als Singleauskopplung erschien bereits am 3. Dezember 2012 .

Auf dem Sundance Film Festival 2014 stellte Cave seine autobiografische Pseudo-Doku 20.000 Days on Earth vor. Der 56-Jährige schildert diesen fiktiven 20.000sten Tag seines Lebens als eine Art Zusammenfassung seiner bisherigen Laufbahn.[6] Der Film, in dem auch sein Gitarrist Blixa Bargeld sowie Kylie Minogue auftreten, erhielt auf dem Festival einen Directing Award in der Sparte World Cinema Documentary. Am 8. September 2016 erschien ein weiteres Album mit den Bad Seeds mit dem Titel Skeleton Tree. Die Mehrzahl der Songs ist geprägt vom Unfalltod seines 15-jährigen Sohns Arthur am 14. Juli 2015.

Ende Juni 2017 wurden Cave und Warren Ellis Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.[7]

2019 ging Nick Cave solo auf Tournee. In kleineren Sälen bot er Conversations with Nick Cave, bei denen er Fragen des Publikums beantwortete (bis hin zu Bitten um eine Umarmung) und am Klavier einige Lieder zum Besten gab.[8]

2020 veröffentlichte Nick Cave das Soloalbum Idiot Prayer – Nick Cave Alone at Alexandra Palace mit 22 Titeln. Es wurde im Juni als Solokonzert von Nick Cave am Flügel im Londoner Alexandra Palace ohne Publikum aufgezeichnet. Am 23. Juli wurde das Konzert weltweit gestreamt.

Drogen

Cave nahm nach eigener Aussage mit 14 Jahren zum ersten Mal Drogen und war mehrere Jahrzehnte hindurch heroinabhängig. Erst durch seine Beziehung zu seiner jetzigen Ehefrau Susie Bick schaffte er es, dem Heroinkonsum zu entsagen. Seine langjährige Freundin Gudrun Gut zeigte sich erstaunt, wie er es trotz Heroinabhängigkeit schaffte, seinen Roman And the Ass Saw the Angel fertigzustellen.[9]

Stil

Nick Cave versuchte sich auch als Theoretiker des Songwritings. Im Auftrag der in Wien hielt er eine Vorlesung, die auf der CD The Secret Life of the Love Song mit Songbeispielen nachzuhören ist. Darin formulierte Cave den Gedanken, dass ein Song immer auch Melancholie enthalten müsse. Caves Poetik weist eine Nähe zur Romantik auf, nach deren theoretischem Konzept jedes Kunstwerk durch Ironie gebrochen werden müsse. Ähnlich wie in der Romantik beruhen seine Texte häufig auf Transzendenz. In seinen frühen Alben stellte meistens das Alte Testament einen wichtigen Bezugspunkt seiner Texte dar, wie auch in seinem Roman Und die Eselin sah den Engel. Vor allem mit dem 1997 erschienenen Album tritt das Neue Testament immer stärker in den Vordergrund. 1998 schrieb Cave eine Einleitung zum Markus-Evangelium.

Neben der Bibel lassen sich viele andere literarische Einflüsse in seinen Texten wiederfinden, wie zum Beispiel Vladimir Nabokov, Fjodor Dostojewski, William Faulkner, Dylan Thomas und Bob Dylan. Zu seinen musikalischen Vorbildern zählen Bob Dylan, Johnny Cash, Leonard Cohen sowie John Lee Hooker.

Er arbeitete unter anderem mit Die Haut, Anita Lane, Lydia Lunch und den Dirty Three zusammen. Johnny Cash, der schon eine Coverversion von Nick Caves The Mercy Seat einspielte, nahm ein Duett mit Nick Cave auf, eine Version von Hank WilliamsI’m So Lonesome I Could Cry. Seine Liedtexte finden sich in den Anthologien King Ink, King Ink II und The Complete Lyrics. Außerdem gibt es den Tourfilm The Road to God Knows Where/Live at the Paradiso (1989) von Uli M Schueppel, der eine US-Tour dokumentiert.

Werke

Soloalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[10]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UK
2020Idiot Prayer – Nick Cave Alone at Alexandra PalaceDE15
(8 Wo.)DE
AT3
(6 Wo.)AT
CH5
(6 Wo.)CH
UK18
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 20. November 2020

Filmmusik

Theatermusik / Oper

  • 2005: Woyzeck, zusammen mit Warren Ellis, Theatermusik, Auftragsarbeit für das Versturport-Theater in Island[11]
  • 2006: Metamorphosis, zusammen mit Warren Ellis, Theatermusik, Auftragsarbeit für das Versturport-Theater in Island[12]
  • 2010: Faust, zusammen mit Warren Ellis, Theatermusik, Auftragsarbeit für das Versturport-Theater in Island[13]
  • 2014: Shell Shock, Oper, Libretto Nick Cave, Musik Nicholas Lens[14]

Kollaborationen

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[10]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKAU AU
2021CarnageDE5
(3 Wo.)DE
AT4
(2 Wo.)AT
CH4
(3 Wo.)CH
UK3
(1 Wo.)UK
AU2
(… Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 25. Februar 2021
mit

Bücher

  • 1988: King Ink (Sammlung von Lyrik und weiteren Texten)
  • 1989: Und die Eselin sah den Engel (And the Ass Saw the Angel)
  • 1997: King Ink II (Sammlung von Lyrik und weiteren Texten)
  • 2009: Der Tod des Bunny Munro (The Death of Bunny Munro)
  • 2016: Das Spucktütenlied – The Sick Bag Song (The Sick Bag Song)
  • 2020: Stranger Than Kindness (Sammlung von Notizen, Bildern, Fotos und Texten; Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung in Kopenhagen)

Drehbücher

In Bands

siehe entsprechende Bandartikel:

Auszeichnungen

Sekundärliteratur und im Film

Biografien

Monographien und Sammelwerke

  • John H. Baker: The Art of Nick Cave: New Critical Essays. Intellect Books, Bristol 2013. ISBN 1-84150-627-3.
  • Roland Boer: Nick Cave: A Study of Love, Death and Apocalypse. Equinox Pub., Sheffield 2012. ISBN 1-908049-67-7.
  • Karen Welberry und Tanya Dalziell (Hrsg.): Cultural Seeds: Essays on the Work of Nick Cave. Ashgate, Farnham und Burlington VT 2009. ISBN 0-7546-9466-6.

Graphic Novels und Artbooks

Film

Aufsätze

Weblinks

Commons: Nick Cave – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Nick Cave – Zitate (englisch)

Einzelnachweise

  1. Sohn des australischen Musikers stürzt von Meeresklippen und stirbt. In: focus.de. 15. Juli 2015. Abgerufen am 15. Juli 2015.
  2. Nick-Cave-Doku: Nackte Lieder über den Schmerz
  3. ARIA Hall of Fame. Australian Recording Industry Association, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  4. Webseiten zum Roman. thedeathofbunnymunro.com, 8. Oktober 2009
  5. Webseite des herausgebenden KiWi-Verlags, 8. Oktober 2009
  6. Filmkritik „20.000 Days on Earth“. Steuermann Nick Cave. tagesspiegel.de; abgerufen am 27. Juni 2014
  7. Adam Chitwood: Oscars Break Record with 774 New Member Invites, Including Jordan Peele & Gal Gadot. collider.com, 28. Juni 2017.
  8. Thomas Andre: Konzertkritik: Nick Cave und der Terror des Auf-die-Bühne-Gehens. abendblatt.de, 14. Mai 2019; abgerufen am 24. Mai 2019.
  9. Nick Cave. Der ultimative Romantiker. (Memento des Originals vom 29. Oktober 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2 ZDFkultur – Number One!; abgerufen am 29. Oktober 2014
  10. a b Chartquellen: DE AT CH UK
  11. Woyzeck | Vesturport. Abgerufen am 28. Juni 2020 (amerikanisches Englisch).
  12. Metamorphosis | Vesturport. Abgerufen am 28. Juni 2020 (amerikanisches Englisch).
  13. Faust | Vesturport. Abgerufen am 28. Juni 2020 (amerikanisches Englisch).
  14. lamonnaie.be
  15. allmusic.com
  16. allmusic.com
  17. allmusic.com
  18. allmusic.com
  19. rollingstone.com
  20. „Our Lady Of Light“ – Nick Cave arbeitet mit Autor Larry „Ratso“ Sloman zusammen. Musikexpress, abgerufen am 16. April 2020.
  21. Marc Boal wins Gucci Group Award. contessanally.blogspot.de; abgerufen am 29. Oktober 2014
  22. Ivor Novello Awards für Tom Odell, Nick Cave, James Blake und Passenger. MusikWoche, 23. Mai 2014.
  23. nationalacademy.org: Academicians Elected in 2015 (Memento des Originals vom 23. August 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2 abgerufen am 21. November 2015

Veröffentlichungen von Warren Ellis die im OTRS erhältlich sind/waren:

White Lunar ¦ Carnage

Warren Ellis auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Warren Ellis spontaneously playing violin during his "Nina Simone's Gum" book signing event in London, 2021.

Warren Ellis
Warren Ellis at 41st César Awards in 2016
Warren Ellis at 41st César Awards in 2016
Background information
Born (1965-02-14) 14 February 1965 (age 56)
Ballarat, Victoria, Australia
Occupation(s)Musician, composer
InstrumentsViolin, piano, accordion, bouzouki, guitar, flute, mandolin, tenor guitar, viola
LabelsAnchor & Hope
Bella Union
Associated actsDirty Three
Nick Cave and the Bad Seeds
Grinderman
Charlie Marshall and the Body Electric

Warren Ellis (born 14 February 1965)[1] is an Australian musician and composer. He is a member of the rock groups Dirty Three and Nick Cave and the Bad Seeds. He also performed with the band Grinderman until its disbandment in 2013. He has also composed film scores with long-time collaborator and band-mate Nick Cave. Ellis plays the violin, piano, accordion, bouzouki, guitar, flute, mandolin, tenor guitar, and viola.[2][3] He has been a member of Nick Cave and the Bad Seeds since 1994.[4][5]

Life and career

Warren Ellis of the Dirty Three performing at WOMADelaide 2012

Ellis was born in Ballarat, Victoria, Australia.[6] He has said that he came to music by accident: while playing at the local tip, he found an abandoned piano accordion. He took it to school and his teacher showed him how to play it.[7] He later learned classical violin and flute at school in Ballarat.

After winning a scholarship to a private high school,[8] Ellis went to university in Melbourne, where he studied classical violin. After that he then worked briefly as a schoolteacher in country Victoria. In January 1988 he travelled to Europe, where he busked in Greece, Hungary, Scotland and Ireland. A year later he returned to Australia.[6][9] Ellis then wrote music for theatre groups and performed at art openings and plays in Melbourne, before he started playing in bands in the early nineties.[3][10]

In 1992, Ellis formed The Dirty Three with guitarist Mick Turner and drummer Jim White. As of 2018 the band has recorded nine studio albums, including several to appear on the ARIA charts in their native Australia.

In 1993, Ellis was invited to play with Nick Cave and the Bad Seeds as part of a small string ensemble for several songs on Let Love In (released 1994). He would soon join the band as a full-time member, initially emphasizing violin but gradually adding many other instruments. Ellis eventually co-wrote many of the band's songs and became a pivotal collaborator with singer Nick Cave in film scores and other projects. Ellis was also a member of Grinderman, a side-group from the Bad Seeds, who have released two albums.[3]

In 2002, Ellis released a solo album on King Crab records called Three Pieces for Violin. Since 2005 he has played on several Marianne Faithfull albums. Nick Cave and Warren Ellis composed the award-winning score of the film The Proposition,[11] and collaborated again on the scores of The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford,[12] The Road,[13] and Far from Men.[14]

In 2009, Nick Cave and Warren Ellis released White Lunar – an album that includes other soundtrack scores.[15]

Ellis has lived in Paris since 1998 with his French wife and their two children.[16][3]

Discography

Solo albums

  • Three Pieces for Violin (2002)

Solo scores

  • Mustang, film soundtrack (2015)
  • Bad Girl, film soundtrack (2017)[17]
  • Django, film soundtrack (2017)
  • This Train I Ride, film soundtrack (2020)[18]
  • Purple Perilla, book soundtrack (2021)[19]

Collaborations with Nick Cave

see also

Other collaborations

Awards

ARIA Music Awards

The ARIA Music Awards is an annual ceremony presented by Australian Recording Industry Association (ARIA), which recognise excellence, innovation, and achievement across all genres of the music of Australia. They commenced in 1987.

YearNominee / workAwardResult
2006The Proposition (Nick Cave with Warren Ellis)Best Original Soundtrack / Cast / Show RecordingNominated
2007Nick Cave (honorary inductees Harvey, Ellis, Savage, Casey)ARIA Hall of Fameinducted
2013Lawless (with Nick Cave)Best Original Soundtrack / Cast / Show RecordingNominated
2021Carnage (with Nick Cave)[26]Best Adult Contemporary AlbumNominated

National Live Music Awards

The National Live Music Awards (NLMAs) are a broad recognition of Australia's diverse live industry, celebrating the success of the Australian live scene. The awards commenced in 2016.

YearNominee / workAwardResult
National Live Music Awards of 2020[27]himselfLive Instrumentalist of the YearWon

References

  1. ^ "Warren Ellis | Biography & History". AllMusic. Retrieved 1 May 2021.
  2. ^ "CULTURE : Digging diamonds from the dirt; Dirty Three Birmingham Academy 2". Thefreelibrary.com. Retrieved 2 September 2014.
  3. ^ a b c d "Warren Ellis Interview". BBC. Retrieved 27 September 2014.
  4. ^ Baker, J. (2013). The Art of Nick Cave: New Critical Essays. Intellect Books. p. 72.
  5. ^ "Liverpool – Entertainment – Dirty Three @ Carling Academy". BBC. Retrieved 12 March 2011.
  6. ^ a b Calkin, J. "Flying on instruments". The Telegraph. Archived from the original on 3 September 2014.
  7. ^ Badham, Van (3 January 2016). "Warren Ellis of Dirty Three: music is a place to get away from things". The Guardian. ISSN 0261-3077.
  8. ^ Option: Volumes 66–71, Sonic Options Network, 1996
  9. ^ Dwyer, M. "Wild seed". The Age.
  10. ^ "From The Archives -Dirty Three- Concert Chronology / Gigography". Fromthearchives.com. Retrieved 27 September 2014.
  11. ^ Deusner, Stephen M. (21 February 2006). "The Proposition OST". Pitchfork. Retrieved 14 August 2019.
  12. ^ Klein, Joshua (1 February 2008). "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford". Pitchfork. Retrieved 14 August 2019.
  13. ^ Murray, Robin (12 January 2010). "Warren Ellis On 'The Road' Score". Clash Magazine. Retrieved 14 August 2019.
  14. ^ Fischer, Russ (6 April 2015). "Sample the Nick Cave and Warren Ellis Score for 'Far From Men'". Slash Film. Retrieved 14 August 2019.
  15. ^ Lusk, Jon (2009). "Nick Cave & Warren Ellis White Lunar Review". BBC Music. BBC. Retrieved 15 August 2019.
  16. ^ "More than one string to his bow". The Age. Retrieved 27 September 2014.
  17. ^ Warren Ellis – Bad Girl (Original Motion Picture Soundtrack) (2017, CD), retrieved 24 August 2021
  18. ^ "Warren Ellis set to release 'This Train I Ride' film score". 16 March 2020. Retrieved 24 August 2021.
  19. ^ Purple Perilla by Warren Ellis, retrieved 16 May 2021
  20. ^ "Vesturport". Vesturport.com. Retrieved 27 September 2014.
  21. ^ "Trailer: Nick Cave-Penned/Scored 'Lawless'". Twentyfourbit.com. Retrieved 27 September 2014.
  22. ^ http://www.allmusic.com/album/son-of-rogues-gallery-pirate-ballads-sea-songs-chanteys-mw0002476575
  23. ^ https://www.franceculture.fr/evenement/cinesonore-le-brasier-shelley-un-film-sans-image-en-son-immersif-au-mk2-bibliotheque-a-paris
  24. ^ http://www.anti.com/news/tinariwen-release-new-album-amadjar-today/
  25. ^ "she walks in beauty | Marianne Faithfull Official". Mariannefaithfull.org.uk. Retrieved 1 May 2021.
  26. ^ Kelly, Vivienne (20 October 2021). "ARIA Awards nominees revealed: Amy Shark & Genesis Owusu lead the charge". The Music Network. Archived from the original on 20 October 2021. Retrieved 24 October 2021.
  27. ^ "Nominees announced for 2020 National Live Music Awards". NLMAs. 7 September 2020. Retrieved 8 September 2020.

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