Nine Inch Nails ¦ Pretty Hate Machine

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LP (Album)

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GTIN: 0602527749921 Artist: Genres & Stile: , , ,

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Ausgabe

Label

Release

Veröffentlichung Pretty Hate Machine:

1989

Hörbeispiel(e) Pretty Hate Machine:

Pretty Hate Machine auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Pretty Hate Machine
Studioalbum von Nine Inch Nails

Veröffent-
lichung(en)

20. Oktober 1989

Aufnahme

Mai 1989Juni 1989

Label(s)TVT Records

Format(e)

CD, LP, MC, HDCD

Genre(s)

Industrial Rock, Synth Pop, Electro-Industrial, EDM

Titel (Anzahl)

10 / 11 (2010)

Länge

48:50 / 53:13 (2010)

Besetzung

Produktion

Trent Reznor, Flood

Studio(s)

Chronologie
Pretty Hate MachineThe Downward Spiral
(1994)
Singleauskopplungen
15. September 1989Down in It
22. März 1990Head Like a Hole
10. Oktober 1990Sin
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Pretty Hate Machine
 UK6712.10.1991(1 Wo.)
 US7523.11.1991(113 Wo.)
Singles[2]
Head Like a Hole
 UK4514.09.1991(4 Wo.)
Sin
 UK3516.11.1991(2 Wo.)

Pretty Hate Machine (auch bekannt als Halo 2) ist das Debütalbum des US-amerikanischen Industrial-Projekts Nine Inch Nails und erschien im Oktober 1989 auf dem Indie-Label TVT Records. Am 20. November 2010 veröffentlichte Universal Music das Album remastered und mit Bonustrack auf CD und LP neu. Das Remastering erfolgte durch Tom Baker in Zusammenarbeit mit Frontmann Trent Reznor.

Entstehung

Trent Reznor, welcher das einzige feste Mitglied der Nine Inch Nails darstellt, arbeitete Ende der 1980er Jahre als Hausmeister in dem Tonstudio Right Track in Cleveland, wo er schließlich seine ersten Tracks aufnehmen konnte.[3]

Reznor produzierte das Album zwischen Mai und Juni 1989 mit Synthesizern, Drumcomputern und Samplern von Herstellern wie Roland, Yamaha oder Akai.[4] Die Songtexte gehen, wie bei späteren Songs von Nine Inch Nails, auf Gedichte von ihm zurück. Für die Musikprogrammierung und das Editing verwendete Reznor einen Macintosh Plus von Apple.[5][3] Bei der Produktion des Albums wurde er von Chris Vrenna; Tim Niemi und Flood sowie den Toningenieuren Doug DeAngelis, Keith LeBlanc, Adrian Sherwood, John Fryer, Ken Quartarone und Kennan Keating unterstützt. Das Mastering übernahm Tony Dawsey.

Titelliste

Bis auf den Bonustrack stammen alle Songs aus der Feder von Trent Reznor.

Seite A
1. Head Like a Hole – 4:59
2. Terrible Lie – 4:39
3. Down in It – 3:47
4. Sanctified – 5:49
5. Something I Can Never Have – 5:53
Seite B
6. Kinda I Want To – 4:37
7. Sin – 4:02
8. That’s What I Get – 4:30
9. The Only Time – 4:47
10. Ringfinger – 5:41
Bonustrack (2010)
11. Get Down, Make Love (Freddie Mercury) – 4:19

Konzeption, Stil und Cover-Artwork

Das Album ist stark von Synthesizersounds und New Wave geprägt. Das Album hat sehr viele verschiedene musikalische Einflüsse, vor allem Jane’s Addiction, Prince und Public Enemy.[6] Die Musik erinnert stark an David Bowie und Kraftwerk. Das Szenario von Pretty Hate Machine beschäftigt sich mit Verlust, Depressionen und Enttäuschungen, weil man zu hohe Erwartungen ans Leben stellt, die leider unerfüllt bleiben.[7] Das Cover-Artwork wurde ebenfalls von Reznor selbst und Gary Talpas gestaltet.[8]

Für die Wiederveröffentlichung 2010 wurde das Albumcover von Trent Reznor und Rob Sheridan neu entworfen, sie wollten dabei bewusst auf die grellen Neonfarben verzichten, welche stark mit der Popmusik der 1980er assoziiert wurden.

„When we began the Pretty Hate Machine remaster project, Trent discussed with me the idea of tweaking the original artwork a bit to reflect that this was a different version of the album, updated from its original release. We talked about maybe just changing the color scheme a bit – Trent was keen on losing the distinctly 80's hot pink color, for one. It seemed like a fairly straightforward project, as I certainly didn’t want to try and radically alter an album cover I’d been looking at since I was a teenager, and that some fans had known very well for more than two decades… All things considered I’m pleased with the way it turned out.“

Rob Sheridan[9]

Das überarbeitete Coverartwork der Neuveröffentlichung ist farblich entsättigt und hat Änderungen bei Layout und Typografie.

Die Songs

Head Like a Hole

Head Like a Hole ist stilistisch dem Industrial Rock und Synthie-Pop zuzuordnen, zu dem Song wurde ein Video produziert, unter der Regie von Eric Zimmermann.[10] Auf MTV wurde der Song häufig gespielt, was den Bekanntheitsgrad der Band erheblich erhöhte. Eine populäre alternative Version des Liedes ist der Live-Auftritt auf dem Lollapalooza Festival mit Body Count.[11][12] Der Song ist neben Kinda I Want to und Thats What I Get der beliebteste Song auf dem Album. Der Song wurde von der Rockband AFI und von der Nu-Metal-Band Korn gecovert.

Terrible Lie

Der zweite Track auf Pretty Hate Machine ist Terrible Lie, welcher stilistisch dem Alternative Rock zuzuordnen ist. Der Song wird oft als Openingsong auf Konzerten der Nine Inch Nails gespielt.[13]

Down in It

Down in It war die erste Veröffentlichung der Nine Inch Nails, zu diesem wurde auch ein Musikvideo produziert unter der Regie von Benjamin Stokes und Eric Zimmermann, letzterer führte auch Regie im Video von Head Like a Hole. Das Video wurde in der Downtown von Chicago gedreht, in der Urfassung des Videos zeigte am Ende den Suizid des Protagonisten (gespielt von Trent Reznor), die Szene wurde jedoch nachträglich entfernt, da kein Fernsehsender das Video in der Urfassung spielen wollte.[14] Musikalisch ist der Song dem Synthie-Pop und Industrial Rock zuzuordnen. Reznor sagte aus, dass er sich von dem Song Dig It von Skinny Puppy inspirieren ließ. Der Text handelt von einer sexuellen Beziehung zu einer Frau namens Krissy. Der Song bekam vom Rolling Stone eine gute Bewertung, Azerrad: „der Song bedient sich einiger Elemente von elektronischer Musik, aber auch von Pop. Er erinnert mich an das Album Mind: The Perpetual Intercourse von Skinny Puppy. Im Großen und Ganzen klingt es aber wie ein Popsong mit ein bisschen Rock, Metal und Hip Hop“.[14][15]

Sanctified

Stilistisch ist der Song dem New Wave zuzuordnen. Den Lyrics nach zu urteilen, geht es in diesem Song um die Ausübung eines sexuellen Aktes. Reznor dementierte dies und sagte, dass der Song von der „Beziehung zu einer Crack-Pfeife“ handle.[16] Der Song war bereits auf der Demo Purest Feeling vorhanden. Das finale Gitarrensolo wurde von Richard Patrick eingespielt.[16] Auf der Demo Purest Feeling hieß der Song noch Slate.

Something I Can Never Have

Der Song ist stilistisch dem Alternative Rock zuzuordnen. Im Laufe des Songs hört man diverse Hintergrundgeräusche, z. B. eine Tür, die geöffnet wird, Maschinengeräusche, Vogelgezwitscher. Untermalt wird diese melancholische Atmosphäre durch die leise Musik des Klaviers. Tom Breihan bezeichnete den Song als „genial“ und meinte, er sei vielleicht der beste, den die Nine Inch Nails je gemacht hätten.[17][18] Der Song erschien auf dem Soundtrack von Oliver Stones Film Natural Born Killers.[18]

Kinda I Want To

Kinda I Want to ist dem Alternative Rock und New Wave zuzuordnen sowie dem Industrial Rock. Am Anfang ist ein Stöhnen zu hören. Reznor sagte aus, er habe den Song parallel im Studio komponiert. Im Laufe des Songs hört man ein Reprise von Down in It. Am Ende ist ein Schrei zu hören, welcher zum nächsten Track überleitet.[19] Der Song war bereits auf der Demo Purest Feeling vorhanden, wo er noch sehr von dem House der 1980er Jahre geprägt ist.[20] Der Song wurde nur auf der Pretty Hate Machine Tour gespielt.[19]

Sin

Der Song Sin ist dem Industrial Rock und Synthie-Pop zuzuordnen. Das Video wurde auf keinem Musiksender gespielt und feierte erst Jahre später offizielle Premiere. Im Video sind am Anfang gepiercte Geschlechtsorgane zu sehen, anschließend sieht man zwei Homosexuelle, welche BDSM praktizieren. Auf früheren Demos des Songs war ein Saxophon zu hören.[21]

That’s What I Get

Der Song That’s What I Get ist wie die meisten Songs des Albums dem Synthie-Pop zuzuordnen. In dem Song wird eine ähnliche Bassline verwendet wie in Kinda I Want to.[22][19] Der Song war bereits auf der Demo Purest Feeling vorhanden.

The Only Time

Der Song The Only Time ist stilistisch dem Synthie-Pop zuzuordnen. Am Ende des Songs hört man verzerrte Gitarrentöne, welche einen direkten Übergang zum nächsten Song bilden.[23] Der Song war bereits auf der Demo Purest Feeling vorhanden. Auf dem Livealbum Closure wurde der Song etwas verändert und durch die Zeile this is a song about fucking ergänzt.[23]

Ringfinger

Wie fast alle Songs aus Pretty Hate Machine, findet sich auch Ringfinger auf der Demo Purest Feeling, wo er noch Twist hieß. Der Song ist dem Synthie-Pop zuzuordnen, bedient sich jedoch auch Elemente des Funks.[24]

Get Down, Make Love

Die im Jahre 2010 erschienene überarbeitete Neuauflage des Albums enthält als Bonustrack eine Coverversion des Queen-Songs Get Down, Make Love.[25][26]

Rezeption

QuelleBewertung
AllmusicSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[27]

Die Kritiken fielen überwiegend positiv aus, so lobte Michael Azerrad 1990 im Rolling Stone das Album und bezeichnete es als einen gelungenen Mix aus Industrial Rock und Popmusik. Ferner schrieb er, die Musik höre sich „entsetzlich, aber eingängig“ an.[15] Das Magazin wählte Pretty Hate Machine auf Platz 58 der 100 besten Debütalben.[28]

Der Musikkritiker Robert Mitchum bewertete das Album auf Pitchfork Media wohlwollend, bezeichnete es jedoch als schwächer als die Nachfolger.[29] Pretty Hate Machine belegt Platz 76 der 200 besten Alben der 1980er Jahre.[30]

Rezensent Steve Martin lobte im Magazin Thrasher das Album, er beschrieb es als eine „gelungene Mischung aus Industrial, Pop und Punk“.[31]

Auch im deutschsprachigen Raum erfreute sich das Album einiger Beliebtheit. Lukas Hilbert würdigte den Einfluss des Albums:

„Mit dem Album Pretty Hate Machine wurde für ein kommerziell interessantes Publikum der Durchbruch zu einer genießbaren Variante der Industrial Music geschafft und in der Popkultur die entsprechende Schmuddel-Duftmarke gesetzt. Die aggressive Herrschaft der Klänge in diesem Album wurde zuerst von depressiv veranlagten Klubbesuchern verinnerlicht, die zu den Rhythmen umherwirbelten und sich die von Angst besessenen Überzeugungen aneigneten. Seit ihrem Erscheinen stehen die hart gesottenen Ansichten dieses Albums für eine ästhetische Träumerei von den Leidenswegen, auf die uns die Maschinen treiben. Die Tracks von zischenden Maschinen und dissonanten Überlastungen fallen über einen her – außerhalb aller Wege von moderner, gefälliger Vermittlung. Hits wie „Head Like a Hole“ und „Down in It“ sind an ihren sarkastischen Beats und an ihren durchdringenden Riffs zu erkennen, ebenso an den feindseligen Aussagen ihrer Texte, die den Hörer mit ihrer Flut von respektloser Kritik einfangen. Pretty Hate Machine ist keine leichte Kost und trifft in unserem Innersten einen empfindlichen Nerv.“

Das Album polarisierte zunächst die Hörerschaft, gilt heute jedoch als Klassiker des Genres.[6][32]

Trivia

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Nine Inch Nails Chart History auf billboard.com (3. Februar 2019)
  2. full Official Chart History auf officialcharts.com (3. Februar 2019)
  3. a b Pretty Hate Machine (Album) bei Allmusic
  4. Trent Reznor: Equipment auf equipboard.com (3. Februar 2019)
  5. Macworld.com
  6. a b laut.de
  7. Tom Breihan: pitchfork.com
  8. ninwiki.com
  9. Pretty Hate Machine: Artwork auf ninwiki.com
  10. NIИwiki Head like a Hole
  11. YouTube Video (Memento vom 12. März 2007 im Internet Archive)
  12. Head Like a Hole Musikvideo
  13. NIИwiki Terrible Lie
  14. a b Down in It NIИwiki
  15. a b Michael Azerrad: Nine Inch Nails. Rolling Stone, 1990
  16. a b ninwiki.com
  17. Tom Breihan: pitchfork.com
  18. a b Something I can never have. NIИwiki
  19. a b c Kinda I Want To. NIИwiki
  20. youtube.com
  21. Sin. NIИwiki
  22. That’s What I Get.
  23. a b The Only Time. ninwiki.com
  24. Ringfinger. NIИwiki
  25. Pretty Hate Machine (2010 Remaster). Allmusic
  26. Nine Inch Nails – Pretty Hate Machine. Discogs
  27. Review von Steve Huey auf allmusic.com (3. Februar 2019)
  28. 100 Best Debut Albums of All Time auf rollingstone.com (3. Februar 2019)
  29. pitchfork.com
  30. The 200 Best Albums of the 1980s auf pitchfork.com (3. Februar 2019)
  31. Steve Martin: Nine Inch Nails, in: Thrasher, Juni 1990, S. 81/82.
  32. After 25 years, 'Pretty Hate Machine' is still Trent Reznor's most honest album auf theverge.com (3. Februar 2019)

Artist(s)

Veröffentlichungen von Nine Inch Nails die im OTRS erhältlich sind/waren:

Broken ¦ Pretty Hate Machine

Nine Inch Nails auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Nine Inch Nails


Nine Inch Nails auf dem Lollapalooza 1991
Allgemeine Informationen
HerkunftCleveland, Vereinigte Staaten
Genre(s)Alternative Rock, Ambient, Electronica, Industrial Rock
Gründung1988
Websitenin.com
Aktuelle Besetzung
Trent Reznor
Atticus Ross (seit 2016)
Ehemalige Live-Mitglieder
Gitarre
Richard Patrick (1989–1993)
Gitarre, Keyboard
Aaron North (2005–2007)
Bass, Gitarre, Keyboard
Danny Lohner (1993–2003)
Bass
Jeordie White (2005–2007)
Bass
Justin Meldal-Johnson (2008–2009)
Bass, Gitarre
Josh Eustis (2013)
Bass
Pino Palladino (2013)
Ron Musarra (1988)
Schlagzeug, Keyboard
Chris Vrenna (1988–1990, 1992–1997)
Schlagzeug
Jeff Ward (1990–1991)
Schlagzeug
Jerome Dillon (1999–2005)
Schlagzeug
Alex Carapetis (2005)
Schlagzeug
Josh Freese (2005–2008)
Keyboard
Gary Talpas (1989)
Keyboard
Nick Rushe (1990)
Keyboard
David Haymes (1990)
Keyboard
Lee Mars (1990–1991)
Keyboard
James Woolley (1991–1994)
Keyboard, Theremin, Synthesizer
Charlie Clouser (1994–2000)
Aktuelle Live-Besetzung
Gitarre
Robin Finck (1994–2000, seit 2008)
Synthesizer, Gitarre, Bass
Alessandro Cortini (2004–2008, seit 2013)
Schlagzeug
Ilan Rubin (seit 2009)

Nine Inch Nails (engl. für „Neun-Zoll-Nägel“, abgekürzt NIИ) wurde 1988 in Cleveland, Ohio, von Trent Reznor gegründet – nicht als herkömmliche Band, sondern als Musikprojekt, das ausschließlich der Realisierung seiner musikalischen Ideen dient.

Im Studio sind weitere Musiker und Tontechniker lediglich als Assistenten gefragt, da Reznor die meisten Instrumente selbst einspielt. Auf Konzertbühnen unterstützen ihn weitere Musiker, wodurch Nine Inch Nails nur in der Live-Umgebung als Band angesehen werden kann. Musikalisch bewegt sich Nine Inch Nails zwischen Rock und elektronischer Musik.

Geschichte

Nine Inch Nails im Mai 2005

Namensgebung

Bevor er mit 23 Jahren Nine Inch Nails gründete, hatte Trent Reznor in etlichen lokal bekannten Bands gespielt. Er fühlte sich jedoch nie frei genug, eigene musikalische Ideen in befriedigendem Maße umzusetzen. Wie Reznor auf den Namen Nine Inch Nails kam, erklärt er im folgenden Zitat:

“I don't know if you've ever tried to think of band names, but usually you think you have a great one and you look at it the next day and it's stupid. I had about 200 of those. nine inch nails lasted the two-week test, looked great in print, and could be abbreviated easily. It really doesn't have any literal meaning. It seemed kind of frightening.
[In his best he-man voice]
Tough and manly!
It's a curse trying to come up with band names.”

„Ich weiß nicht, ob du jemals versucht hast, dir einen Namen für eine Band auszudenken, aber gewöhnlich denkt man, man hätte einen großartigen gefunden, und am nächsten Tag schaut man ihn sich an, und er ist albern. Ich hatte ungefähr 200 davon. ‚Nine Inch Nails‘ bestand den Zwei-Wochen-Test, sah gedruckt großartig aus und konnte leicht abgekürzt werden. Er hat keine wirkliche Bedeutung. Er wirkte irgendwie furchteinflößend.
[Mit seiner männlichsten Stimme]
Hart und männlich!
Es ist verflucht schwierig, sich Bandnamen auszudenken.“

Die ersten Veröffentlichungen

Das erste Album Pretty Hate Machine war musikalisch noch sehr stark vom New Wave der 80er Jahre und von den aufkommenden Synthiesounds beeinflusst, erschien am 20. Oktober 1989 und erreichte bis heute dreimal Platinstatus in den USA. Es wurden die drei Singles Head like a Hole, Down in It und Sin ausgekoppelt. Der Musiksender MTV spielte Head like a Hole häufig, was den Bekanntheitsgrad der Band erhöhte.[1] Das Video zu Sin wurde von Reznors damaliger Plattenfirma nicht freigegeben und feierte erst Jahre später auf der Nine-Inch-Nails-Musikvideo-Kompilation Closure offiziell Premiere.

Die zweite große Veröffentlichung von Nine Inch Nails erschien 1992. Broken ist eine EP mit sechs Titeln und zwei versteckten Songs (Physical, ein Adam-and-the-Ants-Cover, sowie Suck). Das Lied Wish gewann in der Kategorie Best Metal Performance einen Grammy. Im selben Jahr wie Broken erschien mit Fixed eine Remix-EP, auf dem Reznor und Musikerkollegen die Tracks der Vorgänger-EP völlig neu mixten.

The Downward Spiral & The Fragile

1994 veröffentlichte die Band das Konzeptalbum The Downward Spiral und erreichte damit bis heute vierfachen Platinstatus in den USA. Die erste Single des Albums war March of the Pigs. Das Album erlebte mehrere Popularitätsschübe. Vor allem die zweite Single-Auskopplung Closer war auch kommerziell erfolgreich und hielt sich 22 Wochen in den US-amerikanischen Singlecharts. Das letzte Lied des Albums, Hurt, wurde im Jahr 2002 sehr erfolgreich von Johnny Cash gecovert. Ein Jahr später erschien mit Further Down the Spiral das Remix-Äquivalent.

Während der fünf Jahre zwischen den Alben The Downward Spiral und dem Nachfolgealbum The Fragile kämpfte Trent Reznor mit Depressionen, sozialen Ängsten und einer Schreibblockade. Zusätzlich litt er unter dem Tod seiner Großmutter.[2] In der Fragile-Ära (circa 1999–2002) wurde Reznors Kokain- und Alkoholabhängigkeit bekannt. Nach einer Entziehungskur wurde er clean.[3] Es wurden dabei drei Singles veröffentlicht, nämlich The Day the World Went Away in den USA und Europa, We’re in This Together in Europa und Japan und Into the Void in Australien. Im Jahr 2000 erschien die Remix-EP Things Falling Apart. 2002 folgte die Live-CD/DVD/VHS And All That Could Have Been.

With Teeth & Year Zero

Das nächste Studioalbum With Teeth erschien im Frühjahr 2005 und stieg sofort auf Platz 1 der amerikanischen Billboard Charts ein. Als Singles wurden in Europa The Hand That Feeds, Only und Every Day Is Exactly the Same ausgekoppelt. Der ehemalige Nirvana-Schlagzeuger und Gründer der Foo Fighters, Dave Grohl, tritt bei einigen Stücken als Gastschlagzeuger auf. Am 23. Februar 2007 erschien mit Beside You in Time ein Live-Album der US-amerikanischen Wintertour 2006 in High Definition und 5.1-Sound auf DVD, HD DVD und Blu-ray Disc.

Das nachfolgende Studioalbum Year Zero erschien Mitte April 2007, wurde jedoch bereits am 4. April 2007 zum Probehören auf der offiziellen Webpräsenz von Nine Inch Nails als Stream angeboten. Es handelt sich um ein Konzeptalbum, das die Welt im Jahre 2022 (im „Year-Zero“-Konzept als Jahr 0000 bezeichnet) beschreibt:

Worin viele ein virales Marketingkonzept vermuteten, ist laut Reznor bereits Teil der Year-Zero-Erfahrung. Das komplexe Albumkonzept beschränkt sich damit nicht auf den Inhalt der CD, sondern wird auf das Internet ausgeweitet, indem etliche Websites aus jeweils verschiedenen Perspektiven die Zukunft, die Reznor im Sinn hat, beschreiben.

Am 20. November 2007 erschien in den USA das Remix-Album zu Year Zero unter dem Titel Y34RZ3R0R3M1X3D.

Ghosts I–IV & The Slip

Am 16. Februar 2008 veröffentlichte Trent Reznor auf seiner Website einen Nachrichtenartikel mit der Überschrift „2 Weeks“ („2 Wochen“). Zwei Wochen später schließlich, am 2. März 2008, wurde überraschend ein komplett neues Studio-Doppelalbum mit dem Titel Ghosts I-IV, welches insgesamt 36 Stücke beinhaltet, unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht.

Das Doppelalbum wurde in nur zehn Wochen Studioarbeit produziert und enthält ausschließlich Instrumentalstücke. Es wurden ähnliche Vertriebswege eingeschlagen wie bei dem Album The Inevitable Rise and Liberation of NiggyTardust! von Saul Williams, welches von Trent Reznor produziert wurde. Man hat die Wahl zwischen einer kostenfreien Download-Version, welche nur die ersten 9 Stücke beinhaltet, und des kompletten Albums, wahlweise im MP3-, FLAC- oder Apple-Lossless-Format.

Im April 2008 veröffentlichten Nine Inch Nails verschiedene Fotos auf Flickr, u. a. Fotos von Josh Freese und Robin Finck in einem Aufnahmestudio. Am 22. April begannen mehrere US-Radiostationen damit, einen neuen Nine-Inch-Nails-Song mit dem Namen Discipline zu spielen, am gleichen Tag wurde das Lied auch als freier Download als MP3 und alle Multitrack-Dateien veröffentlicht. Am 5. Mai 2008 erschien The Slip schließlich zum kostenfreien Download unter der Creative-Commons-Lizenz.[4]

Auszeit

Am 16. Februar 2009 gab Trent Reznor auf der Webseite der Band bekannt, dass sie sich voraussichtlich nach einer Welttournee eine Auszeit nehmen werden. Dazu gab Reznor an, dass er seit einiger Zeit darüber nachdenke, NIN nun für „einige Zeit“ von der Bildfläche verschwinden zu lassen.[5] Die letzte Tour sei in physischer wie auch technischer Hinsicht sehr anstrengend gewesen. Vorher wurde allerdings noch eine Tour mit der Alternative-Rock-Band Jane’s Addiction durchgeführt.[6]

2010 komponierte Reznor zusammen mit Atticus Ross die Filmmusik für den Film The Social Network von David Fincher. Für den Soundtrack erhielten er und Ross zahlreiche Auszeichnungen (u. a. Oscar). Ende 2011 zeichnete sich ein Ende der Auszeit ab, als Reznor in einem Interview die Wiederaufnahme der Arbeit mit Nine Inch Nails für 2012 in Aussicht stellte.[7] Dies geschah aber noch nicht, da Trent Reznor mit seiner anderen Band How to Destroy Angels beschäftigt war. Er beendete die Auszeit mit der Twenty Thirteen Tour, mit der er vom 26. Juli 2013 bis 30. August 2014 unterwegs war.

Hesitation Marks

Am 3. September 2013 wurde das neue Album Hesitation Marks veröffentlicht. Die erste Single Came Back Haunted, bei der David Lynch im Video Regie führte, ist bereits vorher erschienen.[8]

In Zusammenarbeit mit Russel Mills ist am 16. Dezember 2015 ein Artbook für das Album Hesitation Marks erschienen.[9]

EP–Trilogie

In den Jahren 2016 sowie 2017 erschienen zwei weitere EPs, Not the Actual Events und Add Violence. Die Band ging auf Festival-Tournee, wobei sie auch auf dem Rock Werchter und Open Air St. Gallen spielte. Ihr einziges Deutschland-Konzert fand dabei im Rahmen des Citadel Music Festival in der Zitadelle Spandau statt.

Im Juni 2018 erscheint der Abschluss der EP-Trilogie mit den Namen Bad Witch als Halo 32.[10]

Ghosts V-VI

Am 26. März 2020 veröffentlichten Nine Inch Nails zwei neue Alben kostenlos auf ihrer Webseite, welche wie das originale Ghosts I-IV-Album ausschließlich instrumentale Stücke enthalten.[11] Ghosts V: Together repräsentiert laut Reznor die Hoffnung und den Optimismus im Angesicht der COVID-19-Pandemie, während Ghosts VI: Locusts Reznors und Ross' Ängste thematisiert.

Auf der Webseite verlauteten die beiden:

“As the news seems to turn ever more grim by the hour, we’ve found ourselves vacillating wildly between feeling like there may be hope at times to utter despair – often changing minute to minute. Although each of us define ourselves as antisocial-types who prefer being on our own, this situation has really made us appreciate the power and need for CONNECTION.”

„Da die Nachrichten von Stunde zu Stunde immer düsterer zu werden scheinen, schwanken wir wild zwischen dem Gefühl, dass es manchmal Hoffnung gibt, und der Verzweiflung, oft von Minute zu Minute wechselnd. Obwohl sich jeder von uns als unsozialer Typus definiert, der lieber allein ist, hat uns diese Situation wirklich die Macht und die Notwendigkeit der VERBINDUNG schätzen gelernt.“

Trent Reznor und Atticus Ross[12]

Rezeption

Die Medien, nicht Trent Reznor, ordnen seinen Musikstil meistens dem Industrial Rock zu, wobei Nine Inch Nails’ klangliches Spektrum weitaus größer ist. Die Gruppe wurde von einigen vergleichbaren Bands und Vorbildern wie Skinny Puppy oder KMFDM teils kritisch gesehen; cEvin Key findet The Downward Spiral eher belanglos und stößt sich an Reznors „OGREismen“ [sic!]. Bill Leeb von Front Line Assembly warf Reznor zudem Diebstahl vor:

„Schau dir Nine Inch Nails an. Ich glaube, er hat einige Ideen von uns und Skinny Puppy geklaut. Er sieht auf der Bühne aus wie Ogre. Er hat ganze Konzepte geklaut und sie zusammengefügt.“

Maik Euscher: Interview mit Front Line Assembly, 1995[13]

Zenit von Nine Inch Nails’ Industrial-Rock-Zeit war The Downward Spiral, danach wurden diese Einflüsse zurückgenommen. Die Musik auf dem Ende der 1990er Jahre veröffentlichten Doppelalbum The Fragile ist vielmehr eine Mischung aus Alternative Rock und der damalig boomenden Electronica-Musik; nur wenige der 23 Lieder entsprechen noch dem Industrial Rock.

Im Jahr 2015 wurde das Projekt Nine Inch Nails vom Rolling Stone auf Platz 94 der 100 größten Musiker aller Zeiten gewählt.[14]

Im Jahr 2020 wurden Nine Inch Nails in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.[15]

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[16]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
1989Pretty Hate MachineUK67
Gold
Gold

(1 Wo.)UK
US75
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(115 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 1989
„Halo 2“
1994The Downward SpiralUK9
Gold
Gold

(6 Wo.)UK
US2
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(115 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. März 1994
„Halo 8“
1999The FragileDE17
(7 Wo.)DE
AT14
(6 Wo.)AT
UK10
Silber
Silber

(5 Wo.)UK
US1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. September 1999
„Halo 14“
2005With TeethDE9
(7 Wo.)DE
AT4
(9 Wo.)AT
CH13
(6 Wo.)CH
UK3
Gold
Gold

(5 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(43 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2005
„Halo 19“
2007Year ZeroDE6
(4 Wo.)DE
AT4
(5 Wo.)AT
CH13
(5 Wo.)CH
UK6
Silber
Silber

(4 Wo.)UK
US2
(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. April 2007
„Halo 24“
2008Ghosts I-IVDE60
(1 Wo.)DE
AT58
(3 Wo.)AT
UK60
(1 Wo.)UK
US14
(7 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. März 2008
„Halo 26“
2008The SlipDE33
(2 Wo.)DE
AT45
(5 Wo.)AT
CH38
(1 Wo.)CH
UK25
(1 Wo.)UK
US13
(7 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2008
„Halo 27“
2013Hesitation MarksDE5
(3 Wo.)DE
AT2
(4 Wo.)AT
CH5
(3 Wo.)CH
UK2
(3 Wo.)UK
US3
(11 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. September 2013
„Halo 28“
2018Bad WitchDE28
(1 Wo.)DE
AT16
(2 Wo.)AT
CH5
(5 Wo.)CH
UK12
(2 Wo.)UK
US12
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. Juni 2018

Besetzung bei Live-Auftritten

Erste Live Shows 1988

  • Chris Vrenna – Keyboard
  • Ron Mussara – Schlagzeug

„Hate 1990“

  • Richard Patrick – Gitarre
  • Nick Rushe – Keyboard (Jan–März 1990)
  • David Haymes – Keyboard (März–April 1990)
  • Lee Mars – Keyboard (Mai 1990-Feb 1991)
  • James Woolley – Keyboard (restliche Tour)
  • Chris Vrenna – Schlagzeug (zu Beginn der Tour)
  • Jeff Ward – Schlagzeug (restliche Tour)

„Self Destruct Tour“ – 1994–1995

„Fragility 1.0 & 2.0 Tour“ – 1999–2000

  • Charlie Clouser – Synthesizer
  • Jerome Dillon – Schlagzeug (NearLY)
  • Robin Finck – Gitarre
  • Danny Lohner – Bass, Gitarre, Synthesizer

„Live with Teeth“ – 2005–2006

Performance 2007

Lights in the Sky Over North America 2008 / South America 2008

  • Alessandro Cortini – Keyboard
  • Robin Finck – Gitarre
  • Justin Meldal-Johnson – Bass
  • Josh Freese – Schlagzeug

Wave Goodbye 2009

  • Robin Finck – Gitarre
  • Justin Meldal-Johnson – Bass und Keyboards
  • Ilan Rubin – Schlagzeug und Keyboards

Auszeichnungen/Nominierungen

JahrAwardKategoriefürResultat
1992Grammy AwardGrammy Award for Best Metal Performance„Wish“Gewonnen
1993MTV Video Music AwardsBest Heavy Metal / Hard Rock VideoNominiert
1994MTV Video Music AwardsBreakthrough Video und Best Art DirectionCloserNominiert
Grammy AwardGrammy Award for Best Alternative Music Album„The Downward Spiral“Nominiert
American Music AwardsFavorite Artist – AlternativeNine Inch NailsNominiert
1995Nominiert
1996Grammy AwardGrammy Award for Best Metal Performance„Happiness in Slavery“Gewonnen
1997Grammy AwardGrammy Award for Best Hard Rock Performance„The Perfect Drug“Nominiert
MTV Video Music AwardsBest DirectionNominiert
Best CinematographyNominiert
Best Art DirectionNominiert
Best Alternative VideoNominiert
Video of the YearNominiert
2000Grammy AwardGrammy Award for Best Alternative Music Album„The Fragile“Nominiert
Grammy AwardGrammy Award for Best Metal Performance„Starfuckers, Inc.“Nominiert
2001Grammy AwardGrammy Award for Best Male Rock Vocal Performance„Into the Void“Nominiert
2005Billboard Music AwardsModern Rock Artist of the YearNine Inch NailsNominiert
2006Grammy AwardGrammy Award for Best Hard Rock Performance„The Hand That Feeds“Nominiert
2007Grammy AwardGrammy Award for Best Hard Rock Performance„Every Day Is Exactly the Same“Nominiert
2009Grammy AwardGrammy Award for Best Boxed Or Special Limited Edition Package„Ghosts I-IV“Nominiert
Grammy AwardGrammy Award for Best Rock Instrumental Performance„34 Ghosts IV“Nominiert

Weblinks

Commons: Nine Inch Nails – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. (englisch) Auszug aus: The Rolling Stone Encyclopedia of Rock & Roll, 2001. (Memento vom 18. April 2008 im Internet Archive)
  2. Sascha Krüger: Visions: Der Sound der Sehnsucht (Retrospektive). NIN-Archiv, Mai 2005, abgerufen am 19. Juli 2010.
  3. Q&A: Trent Reznor. (Nicht mehr online verfügbar.) Rolling Stone, 3. November 2005, archiviert vom Original am 18. Juni 2008; abgerufen am 19. Juli 2010 (englisch).
  4. heise online: Nine Inch Nails veröffentlichen neues Album kostenlos im Internet.
  5. Trent Reznor über die Auszeit der Band, abgerufen am 17. Februar 2009
  6. The-Pit.de: Vom Chef auf Eis gelegt, abgerufen am 17. Februar 2009.
  7. http://www.laut.de/Nine-Inch-Nails/Reznor-kuendigt-neues-Album-an/13-12-2011.
  8. Trent Reznor über das kommende Album, abgerufen am 1. Juli 2013
  9. Nine Inch Nails and Artist Russell Mills Team Up for ‘Cargo in the Blood’ Book. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 22. Dezember 2015; abgerufen am 21. Dezember 2015.
  10. Martin Burger bei Visions: Nine Inch Nails kündigen neue EP "Bad Witch" an; abgerufen am 12. Mai 2018
  11. Jonas Helmerichs: Zwei neue Alben: Nine Inch Nails liefern den Soundtrack zur Corona-Krise. Abgerufen am 26. März 2020 (deutsch).
  12. https://www.nin.com/
  13. Interview mit Front Line Assembly. In: New Life Soundmagazine. Nr. 10/95, Oktober 1995, S. 32.
  14. Rollingstone.de: Die 100 größten Musiker aller Zeiten: Die Essays. Platz 100 bis 91
  15. Nine Inch Nails | Rock & Roll Hall of Fame. Abgerufen am 20. April 2020.
  16. Chartquellen: DE AT CH UK US

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