Oasis ¦ Dig Out Your Soul

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2LP (Album, Gatefold)

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GTIN: 5051961051018 Artist: Genres & Stile: , ,

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Veröffentlichung Dig Out Your Soul:

2008

Hörbeispiel(e) Dig Out Your Soul:





Dig Out Your Soul auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Dig Out Your Soul
Studioalbum von Oasis

Veröffent-
lichung(en)

3. Oktober 2008[1]

Label(s)Big Brother Recordings

Format(e)

CD, Vinyl-LP

Genre(s)

Britpop

Titel (Anzahl)

11

Länge

45:51 min.

Besetzung

Produktion

Dave Sardy

Studio(s)

August–Dezember 2007 im Studio 2 der Abbey Road Studios, London; Januar–März 2008 in The Village Recorder, Los Angeles

Chronologie
Stop the Clocks (Best Of)Dig Out Your Soul
Singleauskopplungen
26. September 2008The Shock of the Lightning
1. Dezember 2008I’m Outta Time
9. März 2009Falling Down

Dig Out Your Soul ist das siebte und letzte Studioalbum der Britpop-Band Oasis. Es erschien im Oktober 2008.

Allgemeine Informationen

Oasis veröffentlichten Dig Out Your Soul weltweit am 3. Oktober 2008 (in den USA am 7. Oktober 2008). Die erste Single daraus, The Shock of the Lightning, erschien am 29. September 2008.

Die Aufnahmen zum Album begannen schon im Sommer 2007 in den Abbey Road Studios in London. Produziert wurde Dig Out Your Soul von Dave Sardy, der bereits Don’t Believe the Truth betreut hatte.[2] Das Album ist das letzte mit Zak Starkey am Schlagzeug, der nach den Aufnahmen von Chris Sharrock ersetzt wurde.[3] Vor der offiziellen Veröffentlichung wurde das Album als kostenloser Stream auf der bandeigenen Myspace-Seite vorgestellt.[4]

Die für den Veröffentlichungstag der Vorabsingle geplante größte Radio-Livesendung einer einzelnen Gruppe aller Zeiten, bei dem ein Konzert, auf dem Oasis das neue Album vorstellten, live von acht deutschen und zwölf europäischen Sendern übertragen wurde, musste wegen einer Verletzung von Noel Gallagher verschoben werden.[5][6]

Titelliste

Nr.TitelSongwriterMin.
1.Bag It UpNoel Gallagher4:39
2.The TurningNoel Gallagher5:05
3.Waiting for the RaptureNoel Gallagher3:03
4.The Shock of the LightningNoel Gallagher5:02
5.I’m Outta TimeLiam Gallagher4:10
6.(Get Off Your) High Horse LadyNoel Gallagher4:07
7.Falling DownNoel Gallagher4:20
8.To Be Where There’s LifeGem Archer4:35
9.Ain’t Got Nothin’Liam Gallagher2:15
10.The Nature of RealityAndy Bell3:48
11.Soldier OnLiam Gallagher4:49

Wie beim Studiovorgänger Don’t Believe the Truth stammen nicht mehr alle Stücke exklusiv von Noel Gallagher. Liam Gallagher schrieb drei Songs, Gem Archer und Andy Bell steuerten jeweils einen Song bei.

Japanische Ausgabe

Die japanische Ausgabe wurde um zwei Stücke ergänzt:

  • I Believe in All (Liam Gallagher) – 2:41
  • The Turning (Alt. Version #4) (Noel Gallagher) – 4:57[7]

Super Deluxe Boxset

Eine Deluxe-Ausgabe erschien als Boxset mit neun weiteren Songs auf einer zweiten CD, einer DVD mit dem Video zu The Shock of the Lightning sowie Making-ofs zu diesem Video und zum Album, einer Vierfach-LP, die die Titel der beiden CDs enthält, sowie einem 24-seitigen Buch.[8]

Titelliste Zusatz-CD

Nr.TitelSongwriterBemerkungMin.
1.Lord Don’t Slow Me DownNoel Gallagher3:18
2.The TurningNoel GallagherThe Jagz Kooner Remix4:52
3.Boy with the BluesLiam Gallagher4:40
4.Falling DownNoel GallagherThe Chemical Brothers Remix4:27
5.The Shock of the LightningNoel GallagherThe Jagz Kooner Remix6:40
6.I Believe in AllLiam Gallagher2:41
7.To Be Where There’s LifeGem ArcherA Richard Fearless Production6:24
8.The TurningNoel GallagherAlt. Version #44:57
9.Waiting for the RaptureNoel GallagherAlt. Version #23:01

Lord Don’t Slow Me Down war zuvor eine Download-Only-Single, die am 21. Oktober 2007 als Titelstück des Oasis-Rockumentarys mit dem gleichen Namen erschien und in den UK-Charts Platz 10 belegte. Aufgenommen wurde das Stück, das Noel Gallagher als Mischung aus The Who, The Yardbirds und Jeff Beck Group beschrieb, im Rahmen der Don’t Believe The Truth-Sessions.[9] Boy with the Blues sollte ursprünglich die Lead-Single einer für 2006 geplanten EP werden, die jedoch nie realisiert wurde.[10] Der Chemical-Brothers-Remix von Falling Down wurde ursprünglich als Teil der Download-Only-Single des Original-Songs veröffentlicht[11] und erschien auch als B-Seite von The Shock of the Lightning. I Believe in All wurde ursprünglich allen iTunes-Vorbestellern der regulären Album-Version als Bonus-Track geschenkt.[12]

Künstlerische Beschreibung

Musik

Das Album ist wie seine Vorgänger stark von The Beatles beeinflusst und benutzt Elemente von Classic Rock und Psychedelic Rock, weist dabei aber ein Riff-orientierteres Songwriting auf als zuletzt.[13] Der Band wird zu diesem Album eine gewachsene musikalische Offenheit attestiert.[14]

Laut Noel Gallagher ging es der Band weniger um Songs nach klassischem Muster, sondern mehr um Groove:

“I wanted to write music that had a groove; not songs that followed that traditional pattern of verse, chorus and middle eight. I wanted a sound that was more hypnotic; more driving. Songs that would draw you in, in a different way. Songs that you would maybe have to connect to – to feel.”

Noel Gallagher[2]

Texte

In den Texten geht es zum Teil um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und der eigenen Sterblichkeit.[14]

Der Albumtitel Dig Out Your Soul ist eine Zeile aus Archers Song To Be Where There’s Life, der sich auf einen Discjockey bezieht, der Schallplatten von Motown auflegt. Noel Gallagher sagte über den Titel: „Dig Out Your Soul ist nicht der beste Titel, aber er war der beste, der uns an dem Tag, an dem er uns einfallen musste, eben einfiel.“ (Noel Gallagher[15]) Ursprünglich hätte der Titel der Platte Bag It Up lauten sollen, was aber verworfen wurde, nachdem Noel Gallagher von seiner Freundin erfuhr, dass Geri Halliwell einen Song des gleichen Namens veröffentlicht hatte. Auch die Titel Standing on the Edge of Noise und The Shock of the Lightning (wie der gleichnamige Singletitel) wurden zwischenzeitlich erwogen.[15]

Zitate und Referenzen

Es gibt zahlreiche Anspielungen auf die Beatles: Der Text der Single The Shock of the Lightning verweist auf Magical Mystery Tour, Soldier On verwendet eine Melodie aus dem Song I Am the Walrus, und The Nature of Reality setzt Gitarren ein, die sich stark an den Song Helter Skelter anlehnen.[16] (Get Off Your) High Horse Lady verwendet Händeklatschen wie bei Give Peace a Chance von John Lennons Plastic Ono Band.[17] Der Song I’m Outta Time enthält einen versteckten Rede-Schnipsel von Lennon selbst.[18] Waiting for the Rapture zitiert das Eröffnungsriff des Songs 5 to 1 von The Doors.[16]

Der Track The Turning, dessen Ende die Gitarren-Coda des Beatles-Songs Dear Prudence verwendet,[16] hört sich zudem nach Angaben des Rolling Stones „verdächtig“ nach Cliff Richards Devil Woman an. Die Band selbst bezog zu den Plagiatsvorwürfen vorerst keine Stellung.[19]

Weitere Parallelen wurden zu The Who, Pink Floyd und Gary Glitter gezogen.[16] Der Americana-Musiker Ryan Adams verglich Dig Out Your Soul mit Radioheads Album Kid A.[20]

Artwork

Das Artwork des Albums wurde von Julian House gestaltet. Er war ursprünglich nur für die Art Direction vorgesehen, aber nachdem Noel Gallagher ein Collagen-Cover sah, das House für ein Buch von Hunter S. Thompson gestaltet hatte, wurde er mit der Gestaltung des Covers beauftragt.[15]

Die Collage auf dem Cover besteht aus zahlreichen Einzelbildern einer lizenzfreien Bilderbücherei. In einer dargestellten Zeitungsschlagzeile wird eine Zeile der Single The Shock of the Lightning wiedergegeben. Ansonsten gibt es weniger direkte Bezüge auf die Texte, sondern eher auf die allgemeinen Themen der Platte. House selbst bezeichnet das Cover als „Mischung aus bewusstseinserweiternder Vision und volkstümlicher Kirmeskunst“, die „eher an englische Psychedelia erinnern“ soll.[15]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[21]
Dig Out Your Soul
 US525.10.2008(5 Wo.)
 UK1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link18.10.2008(33 Wo.)
 DE817.10.2008(11 Wo.)
 AT1310.10.2008(7 Wo.)
 CH219.10.2008(8 Wo.)
Singles
The Shock of the Lightning
 US9325.10.2008(1 Wo.)
 UK311.10.2008(6 Wo.)
 AT5610.10.2008(1 Wo.)
 CH4212.10.2008(3 Wo.)
 DE4810.10.2008(4 Wo.)
I’m Outta Time
 UK1213.12.2008(3 Wo.)
 DE6206.02.2009(5 Wo.)
Falling Down
 UK1021.03.2009(4 Wo.)
 DE8222.05.2009(1 Wo.)

Das Album verkaufte allein im Vereinigten Königreich bereits am ersten Tag circa 90.000 Exemplare und stieg sofort bei Veröffentlichung auf Platz Eins der britischen Albumcharts ein.[22] Damit erreichte jedes Studioalbum von Oasis dort die Spitzenposition der Charts.[23] In Deutschland gelang der Band mit Platz acht der in der Eintrittswoche höchste Neueinstieg in die Albumcharts.[24] In Italien belegte das Album Platz Eins der Albumcharts.[25]

Auskopplungen

Falling Down

Vor Veröffentlichung des Albums wurde der Song Falling Down als Download-Only-Single über iTunes veröffentlicht[26] und erreichte die Charts in Italien (Platz 19),[27] Schweden (Platz 26)[28] und den Niederlanden (Platz 71).[29] Der Song gehört außerdem zum Soundtrack der Anime-Serie "Eden of the East".

The Shock of the Lightning

Die Single The Shock of the Lightning war die erste Lead-Single eines Oasis-Albums seit ihrer Debütsingle Supersonic, die nicht Nummer Eins in ihrem Heimatland wurde.[30] Gründe dafür mögen in dem schon lange vorher im Internet veröffentlichten Song und an der Nonpräsenz der für Oasis typischen, weder auf dem Album noch vorher veröffentlichten Songs sein, die bislang als B-Seite in der Historie der Band ob ihrer erwarteten Qualität (als Reminiszenz zu der Qualität der vielgerühmten B-Seiten der 1990er-Jahre-Singles) immer wieder große Aufmerksamkeit durch zumindest der großen Fanschar (die Pre-singles eines jeden Albums immer wieder auf den ersten Chartplatz in UK hievten) erfuhren. Das Video wurde von Julian House und Julian Gibbs gedreht, greift mit den ersten Bildern die Ästhetik des Covers der Best-Of-Sammlung Hot Rocks 1964–1971 von The Rolling Stones auf und hat auch ansonsten zahlreiche Bezüge zum Kunstverständnis der späten Sechziger.[31] Der Song wird im Abspann des japanischen Superheldenfilms K-20 – Die Legende der schwarzen Maske von 2009 verwendet und wurde auch in Werbespots von Honda gesendet.

Kritik

Laut Rolling Stone wurde das Album wie seine Vorgänger „unterschiedlich rezipiert“, galt in der Kritik aber überwiegend als „das frischeste seit längerer Zeit“.[32] Das Album erreichte bislang einen Metascore von 67 und erhielt somit überwiegend lobende Beurteilungen (Stand 15. Oktober 2008).[33] Laut Billboard entdecken Oasis mit dem Album wieder ihre ursprüngliche Kraft, was auch daran liege, dass Noel Gallaghers Songwriting an vergangene Zeiten anknüpfe.[34] Der Observer bewertete Dig Out Your Soul mit 4/5 Punkten und wertete das Album wohlwollend als Erwartungserfüllung.[35] die tageszeitung zeigte sich positiv überrascht und attestierte der Band, „wieder eine gute Platte gemacht“ zu haben.[36] In der Online-Musikdatenbank omdb erhielt das Album eine Bewertung von 9 von 10 Punkten und wurde als „Kracher“ bezeichnet, der „an die glorreichen Anfangstage der Band“ anknüpfe.[37] Plattentests.de spricht davon, dass die Band „vor sich selbst und ihrer Geschichte kapituliert“ und dadurch die eigene musikalische Kreativität wiedergefunden habe.[38]

Es gab jedoch auch negative Kritik: Spin vergibt 3,5/5 Punkte und lobt vor allem die von Noel Gallagher geschriebenen Songs. Bemängelt wird jedoch, dass die von den anderen Bandmitgliedern stammenden Stücke nicht mit ersteren mithalten können.[39] Der Guardian bewertete das Album weder als Meisterstück noch als Katastrophe und vergab 3/5 Punkte.[17] Uncut gab ebenfalls 3/5 Punkte und stellte die Frage, ob Oasis noch in der Lage seien, ihr Publikum zum Mitsingen zu animieren.[40] Schallgrenzen bezeichnet die Musik von Dig Out Your Soul als „trauriges Mittelmaß“ und die Band als „Traditionalisten reinsten Wassers“.[41] Pitchfork Media unterstellte der Band in einer Bewertung von 4,9/10 Punkten, ihr früher mit Einflüssen aus Punk, Glam und Shoegazing aufregender gestaltetes Plagiieren der Beatles-Einflüsse verkommen lassen zu haben.[42] Das amerikanische Magazin Paste warf Oasis vor, Langeweile zu verbreiten, und vergab 37/100 Punkte.[43]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. release date
  2. a b Dig Out Your Soul: Neues Album im Oktober (Memento des Originals vom 20. September 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.intro.de auf intro.de
  3. Michael Wopperer: Nach Zak Starkeys Ausstieg: Oasis holen Robbie Williams-Drummer. In: Musikexpress. 15. Mai 2008, archiviert vom Original am 4. Juni 2009; abgerufen am 1. Mai 2016.
  4. Oasis to preview ‘Dig Out Your Soul’ on MySpace@1@2Vorlage:Toter Link/www.oasisinet.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf oasisinet.de (englisch)
  5. Oasis reschedule Cologne show auf oasisinet.com (englisch)
  6. Oasis in Köln: Popstars der kleinen Leute. Spiegel Online
  7. Dig Out Your Soul bei sonymusic.co.jp (englisch/japanisch)
  8. Dig Out Your Soul Super Deluxe Boxset auf oasisinet.com (englisch)
  9. Oasis – Lord Don’t Slow Me Down CD1 auf itemvn.com (englisch)
  10. Oasis shelve EP plans auf bluesmatters.com (englisch)
  11. Oasis-Remix von den Chemical Brothers@1@2Vorlage:Toter Link/www.phonotic.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf phonotic.de
  12. Oasis To Give Away Liam Gallagher Penned Song To Fans auf gigwise.com (englisch)
  13. Rezension auf musicloversgroup.com (englisch)
  14. a b Kai Wichelmann: Rezension. (Memento vom 16. Oktober 2008 im Internet Archive) musikexpress.de; 13. Oktober 2008
  15. a b c d Stephan Rehm: Covervisionen. Album-Artworks unter der Lupe: Dig Out Your Soul von Oasis. In: Musikexpress, November 2008, S. 27
  16. a b c d Greg Kot: Oasis’ ’Dig Out’ digs in to more Beatles riffs (Memento des Originals vom 12. Oktober 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chicagotribune.com auf chicagotribune.com (englisch)
  17. a b Alexis Petridis: Rezension auf guardian.co.uk (englisch)
  18. Jade Wright: New Oasis album rocks auf liverpoolecho.co.uk (englisch)
  19. Alles nur geklaut? Oasis sollen Cliff Richard kopiert haben. (Memento vom 8. Dezember 2008 im Internet Archive) Rolling Stone
  20. Ryan Adams compares new Oasis album to Radiohead auf nme.com (englisch)
  21. Charts DE Charts AT Charts CH Charts UK Charts US
  22. Oasis dig out huge first-day sales for new album auf musicweek.com (englisch)
  23. Oasis Top Album Charts With Dig Out Your Soul auf ilikemusic.com (englisch)
  24. Oasis mit Album auf Platz acht@1@2Vorlage:Toter Link/www.oasisinet.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf oasisinet.de
  25. Oasis – Dig Out Your Soul (Album) auf italiancharts.com (englisch)
  26. The other new Oasis track: ‘Falling Down’ auf digitalspy.co.uk (englisch)
  27. Oasis – Falling Down (Song) auf italiancharts.com (englisch)
  28. Oasis – Falling Down (Song) auf swedishcharts.com (englisch)
  29. Oasis – Falling Down (Nummer) auf dutchcharts.com (Niederländisch)
  30. Oasis in den Official UK Charts (englisch)
  31. Video: Oasis: Shock of the Lightning (Memento vom 22. August 2008 im Internet Archive) auf Pitchfork Media (englisch)
  32. On The Road – Oasis. In: Rolling Stone, Nr. 12/2008, S. 25
  33. Dig Out Your Soul auf metacritic.com (englisch)
  34. Mark Sutherland: Rezension (Memento vom 7. Oktober 2008 im Internet Archive) auf billboard.com (englisch)
  35. Luke Bainbridge: Rezension auf observer.guardian.co.uk (englisch)
  36. Klaus Raab: Rezension auf taz.de
  37. Shake your rag doll, baby! Oasis entdecken den Groove auf omdb.info
  38. Kai Wehmeier: Rezension auf plattentests.de
  39. Mikael Wood: Rezension auf spin.com (englisch)
  40. Stephen Troussé: Album Review: Oasis – Dig Out Your Soul. (Memento vom 19. Mai 2011 im Internet Archive) Uncut (Zeitschrift)
  41. Peter Rehbein: Rezension auf schallgrenzen.de
  42. Stuart Berman: Rezension (Memento vom 20. Oktober 2008 im Internet Archive) auf Pitchfork Media (englisch)
  43. Rob O’Connor: Rezension auf pastemagazine.com (englisch)

Artist(s)

Veröffentlichungen von Oasis die im OTRS erhältlich sind/waren:

Time Flies… 1994-2009 ¦ Be Here Now ¦ (What’s The Story) Morning Glory? ¦ Definitely Maybe ¦ Dig Out Your Soul ¦ The Masterplan

Oasis auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Oasis
Oasisworklogo.png

Liam und Noel Gallagher in San Diego (2005)
Liam und Noel Gallagher in San Diego (2005)
Allgemeine Informationen
HerkunftManchester, Greater Manchester, England
Genre(s)Britpop, Alternative Rock
Gründung1991
Auflösung2009
Websitewww.oasisinet.com
Gründungsmitglieder
Liam Gallagher
Gesang, Lead-Gitarre
Noel Gallagher
Tony McCarroll (bis 1995)
Paul „Guigsy“ McGuigan (bis 1999)
Paul „Bonehead“ Arthurs (bis 1999)
Letzte Besetzung
Gesang
Liam Gallagher
Gesang, Lead-Gitarre
Noel Gallagher
Bass
Andy Bell (ab 1999)
Rhythmus-Gitarre
Gem Archer (ab 1999)
Schlagzeug
Chris Sharrock (ab 2008)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Scott McLeod (1995)
Schlagzeug
Alan White (1995–2004)
Zak Starkey (2004–2008)

Oasis [əʊˈeɪsɪs] war eine britische Band, die im Oktober 1991[1] gegründet wurde. Sie gilt als die erfolgreichste Vertreterin des Britpop und ist neben ihrer Musik auch bekannt für die Rivalität der Brüder Liam und Noel Gallagher.

Die Band hat bis heute weltweit um die 80 Millionen Tonträger verkauft.[2] Zu ihren bekanntesten Songs gehören Live Forever (1994), Whatever (1994), Wonderwall (1995), Don’t Look Back in Anger (1996), Champagne Supernova (1996), D'You Know What I Mean? (1997) und Stop Crying Your Heart Out (2002).

Am 28. August 2009 gab Noel Gallagher seinen Ausstieg aus der Band bekannt.[3] Liam Gallagher bestätigte im Oktober 2009, dass Oasis Geschichte sei.[4] Liam gründete daraufhin mit den verbleibenden Mitgliedern die Band Beady Eye, welche ebenso bereits aufgelöst wurde; Noel startete ein Solo-Projekt (Noel Gallagher’s High Flying Birds).

Bandgeschichte

Entstehung

Anfang der 1990er Jahre bildeten der Gitarrist Paul „Bonehead“ Arthurs, der Bassist Paul „Guigsy“ McGuigan und der Schlagzeuger Tony McCaroll zusammen mit einem Sänger in ihrem Wohnort Manchester die Rockband Rain. Da sie mit dem Können ihres Sängers unzufrieden waren, baten sie ihren gemeinsamen Kollegen Liam Gallagher, diesen zu ersetzen. Gallagher hatte die Schule abgebrochen, übte wechselnd ungelernte Arbeiten aus und war zu jener Zeit gerade arbeitslos. In seiner Jugend war er musikalisch dem Hip-Hop zugewandt, vor allem deren Vertretern Run-D.M.C. und Public Enemy. Sein Interesse an Rockmusik war erst kurz zuvor entflammt: Ein lokales Konzert der Stone Roses beeindruckte ihn nachhaltig und erweckte in ihm den Wunsch, selbst Rocksänger zu werden.[5]

Liam Gallaghers älterer Bruder Noel übte seit seiner Schulzeit ebenfalls wechselnde ungelernte Arbeiten aus. Zu jener Zeit komponierte er bereits Songs, unter anderem Oasis’ spätere Single Live Forever. Seit 1988 war er Roadie bei der lokalen Band Inspiral Carpets, bei der er sich zuvor erfolglos als Sänger beworben hatte. Wegen Noel Gallaghers Talent als Songschreiber bat ihn Liam, der Band Rain beizutreten. Noel stimmte zu unter der Bedingung, alleiniger Bandchef und Komponist zu werden. Rain wurde auf Liams Bestreben hin in Oasis umbenannt. Der Name, der Liam Gallagher auf einem Poster aufgefallen war, geht auf den Austragungsort eines Konzertes der Stone Roses in Swindon zurück.

Überzeugt von ihren Fähigkeiten und mit der Absicht, berühmt zu werden, tourte Oasis lange Zeit durch kleinere Clubs in ganz Großbritannien. Schließlich wurde bei ihrem Auftritt im Glasgower Club King Tut’s Wah Wah Hut Alan McGee vom Musiklabel Creation Records auf sie aufmerksam und schloss 1993 mit der Band einen Vertrag ab. Nur ein erfolgreicher Einschüchterungsversuch gegenüber dem Clubbetreiber seitens der Band ermöglichte damals diesen richtungsweisenden Auftritt:

„Und so übten sie vielleicht zum einzigen Mal in ihrem Leben massiven Druck aus. Wir spielen, oder wir nehmen den Laden auseinander, sagte Bonehead. Genau, pflichtete Noel ihm bei. Liam begnügte sich mit einem vielsagenden Blick.“[6]

1994: Definitely Maybe

Schon die ersten beiden Singles Supersonic und Shakermaker, veröffentlicht im Frühjahr 1994, schafften es auf Platz 31 bzw. 11 der britischen Singlecharts.

Sechs Tage bevor die erste Single Supersonic in die Läden kam, starb Kurt Cobain. Gegen den die Rockmusik seit 1991 dominierenden Grunge amerikanischer Provenienz, für den der Nirvana-Frontmann Cobain das Aushängeschild gewesen war, waren die Gallagher-Brüder angetreten, indem sie sich stärker auf die Tradition der britischen Rockmusik bezogen.[7] Die Single Live Forever sorgte im gleichen Jahr für den Durchbruch der Band, hielt sich für über ein Jahr in den Charts und erreichte zu Bestzeiten die Top 10. Kurz darauf veröffentlichten Oasis ihr erstes Album: Definitely Maybe. Das Album stieg direkt auf Platz 1 der Charts ein und erzielte die bis dato höchsten Verkaufszahlen in der ersten Verkaufswoche eines Debütalbums in Großbritannien.[8]

Erst im Jahr 2006 wurde dieser Rekord von der Rockband Arctic Monkeys und ihrem Debütalbum Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not gebrochen. Auch international verkaufte sich das Album recht erfolgreich, wobei Sony den Vertrieb mit dem neu gegründeten Label Helter Skelter übernahm. Oasis erhielt einen Vertrag über fünf reguläre Studioalben.[9]

1995–1996: (What’s the Story) Morning Glory?

Am 2. Oktober 1995 wurde mit (What’s the Story) Morning Glory? das zweite Album veröffentlicht. In Großbritannien erreichten die Singles Don’t Look Back in Anger und ebenso die Vorabsingle Some Might Say, die die erste Nummer-1-Single wurde, die Spitzenposition der Hitparade – das Album wurde zum schnellstverkauften seit Michael Jacksons Bad. In den USA war es seit Songs of Faith and Devotion von Depeche Mode das erste Album einer britischen Band, das es schaffte, unter die ersten vier der US-Charts zu kommen. Oasis gelang somit nun auch der internationale Durchbruch. Noch vor den Aufnahmen des Albums verließ der Schlagzeuger Tony McCaroll die Band, da Noel Gallagher der Ansicht war, er sei dem neuen Material technisch nicht gewachsen. Er wurde durch Alan White ersetzt.

Zudem erschien auf dem Album mit Wonderwall ein Song, mit dem die Band noch heute besonders verknüpft wird;[10] von Fans der Band und einigen Musikkritikern wurde bisweilen vom perfekten Rocksong oder gar vom besten britischen Song aller Zeiten gesprochen.[11]

Mit (What’s the Story) Morning Glory? wurde vor allem die schwierige Beziehung zwischen den Gebrüdern Gallagher zum großen Thema der Medien. Hinzu kam die Rivalität mit anderen Bands, insbesondere mit Blur, die auch aufgrund ihrer sozialen Herkunft aus der Middle Class eine Art Gegenentwurf zu der „Arbeiterband“ Oasis darzustellen schien. In dem von der britischen Presse hochstilisierten Battle of the Bands mit Blur zogen Oasis mit ihrer Single Roll with It verkaufszahlenmäßig gegenüber Blurs Country House dabei zunächst den Kürzeren. Beide Singles wurden am selben Tag veröffentlicht und belegten daraufhin die ersten beiden Plätze der britischen Singles-Charts. Langfristig waren Oasis aber bald kommerziell erfolgreicher als ihre Rivalen. 1996 spielten Oasis an zwei Abenden in Knebworth. Mehr als 2,5 Millionen Menschen wollten Tickets für diese zwei Open-Air-Konzerte.[12] Die Band stand auf dem Höhepunkt ihrer Karriere.

1997–1998: Be Here Now

Am 21. August 1997 veröffentlichten Oasis ihr drittes Album, Be Here Now, welches bis heute das am schnellsten verkaufte Album aller Zeiten in Großbritannien ist (in der ersten Woche verkauften sich 695.761 Exemplare, was offiziell nur die Verkäufe der ersten drei Tage beinhaltet, denn in der gesamten Woche wurden Schätzungen zufolge beinahe eine Million Exemplare verkauft). Von Fans und Kritik wurde das Album heiß erwartet und zunächst auch vielfach euphorisch begrüßt, doch mehrten sich mit der Zeit die Stimmen, die die Songs insgesamt für zu schwach und das Album für überproduziert hielten.

Rückblickend gilt Be Here Now daher oft als künstlerischer Misserfolg. Auch Noel Gallagher selbst bestätigte im Rückblick, das Album, entstanden, als die Musiker untereinander zerstritten waren und in großen Mengen Kokain konsumierten, sei von geringer Qualität gewesen. Be Here Now markierte im Rückblick einen Wendepunkt in der Geschichte der Band, die fortan nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen konnte.

2000: Standing on the Shoulder of Giants

Während der Aufnahmen zum vierten regulären Album verließen sowohl Paul Arthurs als auch Paul McGuigan die Band und zwei neue Mitglieder wurden aufgenommen: Andy Bell (früher bei Ride und Hurricane #1) und Gem Archer (früher bei Heavy Stereo) traten kurz darauf an deren Stelle ein.

Standing on the Shoulder of Giants wurde am 28. Februar 2000 veröffentlicht. Der Titel ist eine Anspielung auf den durch Isaac Newton bekannt gewordenen Spruch „If I have seen further it is by standing on ye sholders of Giants.“ (dt.: „Wenn ich weiter als andere sehe, so ist dies der Fall, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe.“). Es war das erste Album, bei dem Noel nicht der alleinige Songwriter war. So enthält es das Lied Little James, welches von seinem Bruder Liam verfasst wurde. Der Trend, dass auch die übrigen Mitglieder der Band Lieder verfassten, setzte sich in den folgenden Studioalben fort. Obwohl aus Standing on the Shoulder of Giants mit Go Let It Out ein Nummer-1-Hit in England hervorging, fiel es im direkten Vergleich mit den Vorgängeralben (3 Mio. verkaufte Einheiten) kommerziell durch.

2002–2003: Heathen Chemistry

Am 2. Juli 2002 folgte mit Heathen Chemistry das fünfte Studioalbum. Die zuvor sinkenden Verkaufszahlen wurden dank der Hitsingles Stop Crying Your Heart Out, Little by Little, The Hindu Times und Songbird wieder angehoben (4 Mio. verkaufte Einheiten weltweit, davon alleine in Großbritannien über 1 Mio.).

2005: Don’t Believe The Truth

Liam Gallagher (2006)
Noel Gallagher (2008)

Am 30. Mai 2005 erschien das sechste Studioalbum der Band, Don’t Believe the Truth. Dieses Album erhielt überraschend gute Kritiken. Viele Journalisten, die seit Be here now gegenüber Oasis kritisch eingestellt waren, gaben zu, der Band ein so überzeugendes Album nicht mehr zugetraut zu haben. Das Album stand in der ersten Woche weltweit auf den führenden Chartspositionen, fiel aber schnell wieder aus den Hitlisten herab (mit Ausnahme Großbritanniens). Laut Noel Gallagher bezieht sich der Titel auf den Irakkrieg.

Während der Aufnahmen zu diesem Album musste der Schlagzeuger Alan White die Band verlassen und wurde für das Glastonbury Festival 2004 durch Ringo Starrs Sohn Zak Starkey ersetzt, der im Februar 2005 offiziell vorgestellt wurde und die Band bis zum Frühjahr 2006 begleitete. Die das Album bewerbende Tour war die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Tour der Band. Obwohl die Band nach 1997 nicht mehr die Verkaufszahlen der Jahre 1994 bis 1997 erreichen konnte, blieben auch mit diesem Album die Verkaufszahlen stabil (die Studioalben seit 2000 verkauften sich jeweils um die drei bis vier Millionen Mal weltweit). Hervorzuheben sind die USA, in denen das Album zwar nur knapp 300.000 Einheiten absetzen konnte, wo aber dafür binnen kürzester Zeit ausverkaufte Konzerte gespielt werden konnten, allerdings in kleineren Locations als früher: im New Yorker Madison Square Garden mit 17.000, im L. A. Hollywood Bowl mit 19.000 und im Bostoner Tweeter Centre mit 20.000 Besuchern.

2006–2007: Stop the Clocks und Lord Don’t Slow Me Down

Am 20. November 2006 erschien eine Best-Of-Zusammenstellung. Stop the Clocks wurde von Noel Gallagher zusammengestellt. Der Doppel-CD liegt in der Limited Edition eine DVD mit Bonusmaterial bei. Die komplette Trackliste ist auf den Websites der Band nachzulesen – Be Here Now fand keine Berücksichtigung. Mit diesem Best Of erfüllten sie schließlich die Auflagen der Zusammenarbeit mit Sony BMG.

Am 21. Oktober 2007 veröffentlichten Oasis ihre erste Online-Single. Diese ist gleichzeitig Titeltrack der eine Woche später veröffentlichten DVD Lord Don’t Slow Me Down, welche Noel als Leadsänger miteinbezieht.

2008–2009: Dig Out Your Soul

Am 6. Oktober 2008 erschien das siebte Studioalbum der Band: Dig Out Your Soul, wieder produziert von Dave Sardy. Die erste Single The Shock of the Lightning erschien am 29. September 2008.[13] Zak Starkey verließ die Band nach den Aufnahmen zum Album und wurde durch Robbie Williams' ehemaligen Schlagzeuger Chris Sharrock ersetzt. Auf der dritten Single Falling Down befindet sich in der japanischen Version eine 22-minütige Neuinterpretation des Liedes durch die Gruppe The Amorphous Androgynous, welche im europäischen Raum als eigenständige LP veröffentlicht wurde. Zudem wird das Lied als Intro für den japanischen Anime Eden of the East verwendet.

2009: Trennung von Noel Gallagher

In der Nacht vom 28. auf den 29. August 2009 gab Noel Gallagher auf der Website der Band seinen Ausstieg bekannt. In einer tags darauf dort veröffentlichten Mitteilung erklärte er, er sei zu diesem Schritt gezwungen worden und bedauere die kurzfristige Absage der bereits gebuchten Festival-Auftritte in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien. Er selbst sei für diese Konzerte bereit gewesen, „andere Personen“ jedoch nicht.[14] In den Medien gab es anschließend unterschiedliche Deutungen, ob damit die 18-jährige Bandgeschichte beendet sei oder nicht. Am 8. Oktober 2009 erklärte Liam Gallagher in einem Interview mit der Times die Band für aufgelöst.[15]

Am 19. Dezember 2009 wurde bekanntgegeben, dass Liam Gallagher zusammen mit Gem Archer, Andy Bell, Chris Sharrock und Jay Darlington, zwei ehemaligen Live-Musikern von Oasis, Mitte Juli 2010 ein neues Album herausbringen würde. Liam Gallagher erklärte, dass die Band nicht unter dem Namen „Oasis“ Musik veröffentlichen werde. Die Veröffentlichung erfolgte dann Anfang 2011 unter dem Namen Beady Eye. Als sich diese Band nach dreieinhalb Jahren und zwei Alben laut Liam Gallagher "in gutem Einvernehmen" im Oktober 2014 aufgelöst hatte, wurde wieder über eine Oasis-Reunion spekuliert.[16]

Noel Gallagher spielte, begleitet von Gem Archer, am 25. und 26. März 2010 im Rahmen des Teenage-Cancer-Trust-Program zwei Konzerte in der Royal Albert Hall, die restlos ausverkauft waren. Er veröffentlichte 2011 sein erstes Soloalbum Noel Gallagher’s High Flying Birds. 2017 veröffentlichte auch Liam Gallagher sein erstes Soloalbum .

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1994Definitely Maybe
Creation Records
DE26
(15 Wo.)DE
AT27
(7 Wo.)AT
CH25
Gold
Gold

(11 Wo.)CH
UK1
Siebenfachplatin
×7
Siebenfachplatin

(425 Wo.)UK
US58
Platin
Platin

(21 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. August 1994
Verkäufe: + 15.000.000[17]
1995(What’s the Story) Morning Glory?
Creation Records
DE3
Gold
Gold

(62 Wo.)DE
AT3
Gold
Gold

(31 Wo.)AT
CH1
Gold
Gold

(39 Wo.)CH
UK1
16-fach-Platin
×16
16-fach-Platin

(… Wo.)UK
US4
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(78 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. September 1995
Verkäufe: + 22.000.000[18]
1997Be Here Now
Creation Records
DE2
Gold
Gold

(28 Wo.)DE
AT3
(16 Wo.)AT
CH2
Gold
Gold

(23 Wo.)CH
UK1
Sechsfachplatin
×6
Sechsfachplatin

(47 Wo.)UK
US2
Platin
Platin

(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 20. August 1997
Verkäufe: + 8.000.000[19]
2000Standing on the Shoulder of Giants
Big Brother
DE5
(8 Wo.)DE
AT3
(9 Wo.)AT
CH3
Gold
Gold

(13 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(35 Wo.)UK
US24
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. Februar 2000
Verkäufe: + 3.000.000[19]
2002Heathen Chemistry
Big Brother
DE4
(14 Wo.)DE
AT4
(12 Wo.)AT
CH1
Gold
Gold

(17 Wo.)CH
UK1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(49 Wo.)UK
US23
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. Juli 2002
Verkäufe: + 4.500.000[20]
2005Don’t Believe the Truth
Big Brother
DE2
(8 Wo.)DE
AT6
(13 Wo.)AT
CH3
(15 Wo.)CH
UK1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(41 Wo.)UK
US12
(7 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. Mai 2005
Verkäufe: + 6.000.000[19]
2008Dig Out Your Soul
Big Brother
DE8
(11 Wo.)DE
AT13
(7 Wo.)AT
CH2
(8 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(33 Wo.)UK
US5
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2008
Verkäufe: + 1.600.000[21]

Zeitstrahl der Bandmitglieder

Auszeichnungen

  • BRIT Awards
    • 1995: Best British Breakthrough Act
    • 1996: Best British Album ((What’s the Story) Morning Glory?), Best British Group and Best British Video (Wonderwall)
    • 2007: Outstanding Contribution to Music Award
    • 2010: BRITs Album of 30 Years ((What’s the Story) Morning Glory?)
  • Q Award
    • 1994: Best New Act
    • 1995: Best Live Act
    • 1996: Best Act in the World Today
    • 1997: Best Act in the World Today
    • 2000: Best Live Act
    • 2005: Best Album (Don’t Believe the Truth) und People’s Choice Award
    • 2006: Best Act in the World Today und Classic Songwriter Award (Noel Gallagher)
  • MTV Europe Music Awards
  • NME Awards
    • 1995: Best New Band, Album of the Year (Definitely Maybe) und Single of the Year (Live Forever)
    • 1996: Best Band, Best Live Band, Best Album ((What’s the Story) Morning Glory?) und Best Single (Wonderwall)
    • 1997: Best Musical Event (Knebworth) und Band Of The Year
    • 2000: Hero of the Year (Liam Gallagher)
    • 2003: Best UK Band, Artist of the Year und Best Haircut (Liam Gallagher)
    • 2005: Best Music DVD (Definitely Maybe)
    • 2006: Best Video (The Importance of Being Idle)
    • 2009: Best UK Band und Best Blog ('Tales from the Middle of Nowhere’ von Noel Gallagher auf der offiziellen Homepage)
  • Ivor Novello Award
    • 1995: Songwriters of the Year (zusammen mit Blur)

Literatur

  • Paolo Hewitt: Die Arroganz der Gosse. Aus dem Englischen von Kirsten Borhardt. Hannibal Verlag, St. Andrä-Wördern 1997, ISBN 3-85445-145-8.
  • Paul Mathur: Take me there. Oasis, the story. Aus dem Englischen von Cécile Lecaux. Bastei Verlag, Bergisch Gladbach 1997, ISBN 3-404-71517-9.
  • Christian Seidl: Oasis. What’s the story? Goldmann Verlag, München 1996, ISBN 3-442-43630-3.
  • Harry Shar: Oasis talking. Aus dem Englischen von Angelika Welt. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-89602-699-6.

Weblinks

Commons: Oasis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Discography and facts
  2. SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: Tweets von Liam Gallagher: Die Rückkehr von O – A – S – I – S. In: SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 9. Juni 2016.
  3. „A STATEMENT FROM NOEL“ (Memento des Originals vom 29. August 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2 (Band-Website, englisch)
  4. laut.de
  5. Oasis – Die Arroganz der Gosse von Paolo Hewitt
  6. Take Me There: Oasis, The Story von Paul Mathur
  7. Veröffentlichung von „Time Flies“ – eine Rezension auf news.de@1@2 (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. Supersonic Rock'n'Roll Stars Live Forever: Wie Oasis mit „DEFINITELY MAYBE“ die Könige des Britpop wurden. 29. August 2019, abgerufen am 16. April 2021 (deutsch).
  9. John Harris: Britpop!: Cool Britannia and the Spectacular Demise of English Rock. Da Capo Press, Cambridge 2004, ISBN 0-306-81367-X, S. 131.
  10. Track 20: Die Story hinter dem Song: "Wonderwall" von Oasis. Rhein Neckar Zeitung, 14. April 2014, abgerufen am 7. Dezember 2018.
  11. MTV News: Der beste Song aller Zeiten… (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive)
  12. Rezension „Time Flies“ auf news.de (Memento des Originals vom 26. Juli 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2
  13. oasisinet.com: NEW ALBUM & SINGLE DETAILS ANNOUNCED. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 9. Dezember 2004; abgerufen am 28. Juni 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2
  14. Noel Gallaghers Mitteilungen auf der offiziellen Band-Website (gespiegelt bei oasisnet.de am 30. August 2009, englisch)
  15. Liam Gallaghers Interview mit der Times
  16. Ein Oasis-Comeback wird zunehmend möglich, Der Standard vom 27. Oktober 2014, abgerufen 2. November 2014.
  17. Tom Fordy, Rupert Hawksley: What you never knew about Definitely Maybe, the debut album from Oasis. telegraph.co.uk, 29. August 2019, abgerufen am 3. Oktober 2020 (englisch).
  18. ME-Redaktion: „(What’s The Story) Morning Glory?“ von Oasis feiert 25. Jubiläum. musikexpress.de, 2. Oktober 2020, abgerufen am 3. Oktober 2020.
  19. a b c Oasis. media.wmg-is.com, abgerufen am 3. Oktober 2020 (englisch).
  20. Oasis be Here Now reissue. (Memento vom 25. August 2015 im Internet Archive) oasisinet.com, abgerufen am 3. Oktober 2020 (englisch).
  21. Tim Jonze: Oasis win best British band at NME awards. theguardian.com, 26. Februar 2009, abgerufen am 3. Oktober 2020 (englisch).

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