Ólafur Arnalds & Nils Frahm ¦ Stare

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EP (12″)

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Inhalt

Release

Veröffentlichung Stare:

2012

Hörbeispiel(e) Stare:





Stare auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Artist(s)

Veröffentlichungen von Ólafur Arnalds die im OTRS erhältlich sind/waren:

Some Kind Of Peace ¦ Stare ¦ Living Room Songs ¦ Loon ¦ Trance Frendz: An Evening With Ólafur Arnalds And Nils Frahm

Ólafur Arnalds auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Ólafur Arnalds 2019 beim Rudolstadt-Festival.
Ólafur Arnalds 2008 in Köln

Ólafur Arnalds ['ou:lavʏr 'ardnalts] (* 3. November 1986 in Mosfellsbær)[1] ist ein isländischer Multiinstrumentalist und Produzent. Er war Mitglied mehrerer Bands und ist seit 2007 hauptsächlich als Solomusiker tätig. Seine Kompositionen bewegen sich zwischen Indie, Neo-Klassik und elektronischer Musik.

Werdegang

Ólafur begann in früher Kindheit mit dem Erlernen von Schlagzeug, Piano und anderen Instrumenten. In seiner Jugend spielte er Schlagzeug in Hardcore-Bands, darunter Fighting Shit und Celestine. Bald zeigte er erstes Interesse am Komponieren, insbesondere am Schreiben von Filmmusik. Mit 18 Jahren begann er Musiktheorie und Komposition zu studieren, brach das Studium jedoch bald ab. Als Grund dafür führte er den Elitarismus der klassischen Musikszene an.[2]

Am 12. Oktober 2007 erschien Ólafurs erstes Soloalbum Eulogy for Evolution, das vom Tod seines Onkels und der Geburt dessen Enkels beeinflusst wurde.[3][4] 2008 begleitete er die Band Sigur Rós als Vorgruppe auf ihrer Tournee. Seit Oktober 2008 widmet er sich außerdem gemeinsam mit Janus Rasmussen dem Minimal-Techno-Projekt Kiasmos.

Im April 2009 veröffentlichte Ólafur das aus sieben Songs bestehende Projekt Found Songs. Ziel war es, binnen sieben Tagen täglich einen Song aufzunehmen und diesen sofort via Twitter und Facebook zu verbreiten. Fans war es anschließend möglich, durch die Musik inspirierte künstlerische Arbeiten auf Flickr zu veröffentlichen. Die Stücke des Found-Songs-Projekts wurden anschließend als EP am 28. August 2009 veröffentlicht.[5]

In Zusammenarbeit mit Barði Jóhannson (Bang Gang) entstand die Musikbegleitung zu Dyad 1909, einer Produktion des Random-Dance-Projektes von Wayne McGregor. Am 4. Dezember 2009 wurde die Musik als gleichnamiges Album veröffentlicht.

Ólafur arbeitet häufig mit anderen Bands zusammen. So spielte er unter anderem Banjo, Gitarre und Piano für das Soloprojekt My Summer as a Salvation Soldier eines Freundes. Er komponierte verschiedene Intros und Outros für die Heaven-Shall-Burn-Alben Antigone, Iconoclast (Part 1: The Final Resistance), Invictus (Iconoclast III) und The Split Program II. Für 65daysofstatic schrieb er ein Streicherarrangement[6].

2012 wurde mit Ólafurs erster Soundtrack für einen Hollywood-Film veröffentlicht. Das Familiendrama mit Ellen Barkin, Kate Bosworth und Demi Moore ist das Kino-Debüt von Sam Levinson, Sohn des bekannten US-Regisseurs Barry Levinson[7].

Ólafurs Cousine Ólöf Arnalds ist eine bekannte Sängerin und Songschreiberin.

Diskographie (Auswahl)

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[8]
re:member
 DE4431.08.2018(1 Wo.)
 CH3002.09.2018(2 Wo.)
 UK4806.09.2018(1 Wo.)
Some Kind of Peace
 DE5213.11.2020(1 Wo.)
 CH3215.11.2020(1 Wo.)
 UK5319.11.2020(1 Wo.)

Soloalben

  • 2007: Eulogy for Evolution
  • 2008: Variations of Static EP
  • 2009: Found Songs EP
  • 2010: ...and they have escaped the weight of darkness
  • 2011: Living Room Songs
  • 2012: Two Songs For Dance
  • 2013: For Now I Am Winter
  • 2016: Island Songs
  • 2017: Eulogy for Evolution 2017
  • 2018: Re:member
  • 2020: Some Kind of Peace

Kollaborationen

  • 2012: Stare EP (zusammen mit Nils Frahm)
  • 2014: Kiasmos (zusammen mit als "Kiasmos")
  • 2015: The Chopin Project (zusammen mit Alice Sara Ott)
  • 2016: Trance Frendz (zusammen mit Nils Frahm)
  • 2017: Blurred EP (zusammen mit als "Kiasmos")


Filmmusik

  • 2009: Dyad 1909 (Tanzfilm)
  • 2010: Jitters (Regie: Baldvin Zophoníasson)
  • 2010: Blinky TM (Kurzfilm, Regie: Ruairí Robinson)
  • 2011: (Regie: Sam Levinson)
  • 2013–2015: Broadchurch (UK-Serie)
  • 2014: Gimme Shelter (Regie: Ron Krauss)
  • 2014: Straße der Hoffnung (Vonarstraeti)(Regie: Baldvin Zophoníasson)
  • 2017: Broadchurch - The Final Chapter (UK-Serie)

Weblinks

Commons: Ólafur Arnalds – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. http://www.facebook.com/olafurarnalds/posts/143003622413880 Facebook-Seite von Ólafur Arnalds. Abgerufen 5. November 2010.
  2. Donald Gislason: A conversation with Ólafur Arnalds. In: Lögberg-Heimskringla, Beilage zu den Ausgaben Nr. 14 & 15/2009, abgerufen am 4. August 2020 (PDF, Interview, englisch).
  3. Simon Jay Catling: Escaping The Darkness: An Ólafur Arnalds Interview In: The Quietus, 24. Juni 2010, abgerufen am 21. Februar 2012 (Interview, englisch).
  4. artraum.tv - ólafur arnalds interview. Interview mit artraum.tv. Abgerufen am 21. Februar 2012.
  5. Found Songs. Informationen zum Projekt auf der Seite des Labels Erased Tapes. Abgerufen am 4. Dezember 2009.
  6. http://www.facebook.com/olafurarnalds/posts/143003622413880. Facebook-Seite von Ólafur Arnalds. Abgerufen am 5. November 2010.
  7. Thomas Backs: Ólafur Arnalds: Another Happy Day. In: CulturMag, 29. Februar 2012.
  8. Chartquellen: DE CH UK

Veröffentlichungen von Nils Frahm die im OTRS erhältlich sind/waren:

Ellis ¦ All Encores ¦ Empty ¦ Tripping With Nils Frahm ¦ Stare ¦ All Melody ¦ Loon ¦ Trance Frendz: An Evening With Ólafur Arnalds And Nils Frahm

Nils Frahm auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Nils Frahm beim Traumzeit-Festival 2014 in Duisburg
Instrumentensetup am 28. April 2015 in der Volksbühne

Nils Frahm (* 20. September 1982 in Hamburg) ist ein deutscher Pianist und Komponist. Bekannt wurde er durch die Kombination von Elementen der Neo-Klassik mit minimalistischen Elektroklängen sowie seine unkonventionelle Herangehensweise. Als Solokünstler arbeitet er zusammen mit mehreren Musikern, wie Ólafur Arnalds, F.S. Blumm und Woodkid. Nils Frahm lebt und arbeitet in Berlin.

Leben und Werk

Frahm bekam eine frühe Einführung in die Musik, in der er sich mit Werken klassischer und zeitgenössischen Komponisten beschäftigte. Bereits während seiner Kindheit erhielt er Klavierunterricht von Nahum Brodski (* 1919), einem Schüler von Alexander Borissowitsch Goldenweiser und Grigori Romanowitsch Ginsburg.

Heute ist Nils Frahm als Komponist und Produzent in seinem in Berlin gegründeten Studio Durton tätig.[1] Bei seinen Auftritten verwendet Frahm neben dem Piano ein Fender Rhodes und einen Juno-Synthesizer, wobei er auch Samplings und Loops seiner Musik mit einem Computer erzeugt.[2]

Nach der Veröffentlichung der Solopianowerke Wintermusik (2009) und The Bells (2009), erschien 2011 das Album Felt. Darauf folgte die Solosynthesizer-EP Juno sowie Screws (2012). 2013 erschien Juno Reworked, mit den Beiträgen von and Clark. 2013 erschien Spaces. Im gleichen Jahr veröffentlichte Frahm auch seinen ersten Notenband mit dem Titel Sheets Eins.

2015 rief Nils Frahm den Piano Day ins Leben. Die weltweite Feier des Klaviers und der Klaviermusik wird am 88. Tag des Jahres – entsprechend den 88 Klaviertasten – gefeiert. Das Ziel dabei ist, eine Plattform für klavierbezogene Projekte zu schaffen, um die Weiterentwicklung der musikalischen Dimensionen des Klaviers zu fördern und die Freude am Klavierspielen zu teilen.[3] Das erste von Piano Day initiierte Projekt 2015 war der Bau des größten Klaviers der Welt – das Modell 450 des Klavierbauers David Klavins. Im Unterschied zum horizontal gebauten klassischen Konzertflügel wird das 4,50 Meter große M450 vertikal über zwei Stockwerke aufgebaut und wiegt fast eine Tonne.

Im August 2015 fand die langjährige Zusammenarbeit Nils Frahms mit dem isländischen Produzenten Ólafur Arnalds mit der Erscheinung von Collaborative Works einen Höhepunkt, das die zwischen 2012 und 2015 entstandenen EPs Loon, Life Story Love and Glory und Stare sowie die Stücke aus der improvisierten Audioaufnahme des 46-minütigen Studio-Films Trance Frendz versammeln. Ebenfalls im August 2015 stellte er bei den BBC Proms sein Stück Says vor.[4] Im gleichen Jahr veröffentlichte Frahm die Musik für den Spielfilm Victoria (Regisseur: Sebastian Schipper). Beim Deutschen Filmpreis erhielt Music for the Motion Picture Victoria den Preis für die beste Filmmusik. 2016 musizierte Nils Frahm mit Yoann Lemoine alias Woodkid und schuf den Soundtrack für den Kurzfilm Ellis (Regisseur JR). Der Film erzählt die Geschichte eines Flüchtlings auf dem Weg in eine angstfreie Zukunft, eine neue Heimat, vorgetragen von Robert De Niro.

Aus den gemeinsamen Klangexperimenten Frahms mit seinen Kindheitsfreunden Frederic Gmeiner und Sebastian Singwald ging 2016 die Band hervor, die zwei Alben veröffentlichte, The Gamble und The Oddments of the Gamble. 2016 erschien mit Sheets Zwei sein zweiter Notenband.

Diskografie

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[5]
All Melody
 DE1502.02.2018(4 Wo.)
 AT3809.02.2018(1 Wo.)
 CH2104.02.2018(3 Wo.)
 UK2108.02.2018(2 Wo.)
Tripping with Nils Frahm
 DE5607.05.2021(1 Wo.)
 CH4107.02.2021(… Wo.)

Soloaufnahmen

  • 2005: Streichelfisch (AtelierMusik)
  • 2006: My First EP (AtelierMusik)
  • 2008: Electric Piano (AtelierMusik)
  • 2009: Wintermusik (Erased Tapes Records, EP)
  • 2010: The Bells (Kning Disk, LP)
  • 2010: Unter/Über (Erased Tapes Records, EP)
  • 2011: Felt (Erased Tapes Records)
  • 2011: Juno (Erased Tapes Records, EP)
  • 2012: Screws (Erased Tapes Records)
  • 2013: Spaces (Erased Tapes Records)
  • 2015: solo (Erased Tapes Records)
  • 2016: Solo Remains (Erased Tapes Records)
  • 2018: All Melody (Erased Tapes Records)
  • 2018: Encores 1 (Erased Tapes Records, EP)
  • 2019: Encores 2 (Erased Tapes Records, EP)
  • 2019: Encores 3 (Erased Tapes Records, EP)
  • 2020: Empty (Erased Tapes Records)
  • 2020: Tripping with Nils Frahm (Erased Tapes Records)
  • 2021: Graz (Erased Tapes Records)

Aufnahmen mit anderen Musikern

  • 2008: Library Tapes / Nils Frahm (mit Library Tapes, Sonic Pieces)
  • 2009: Dauw (Split) (mit Maschinenfabrik, Dekorder)
  • 2010: Music for Lovers, Music Versus Time (mit F.S. Blumm, Sonic Pieces)
  • 2011: 7Fingers (mit Anne Müller, HUSH)
  • 2011: Wonders (als Oliveray mit , Erased Tapes Records)
  • 2011: Westeynde (Seeljocht) (mit Heather Woods Broderick, Erased Tapes Records)
  • 2012: Stare (Ólafur Arnalds, Erased Tapes Records)
  • 2013: Music for Wobbling Music Versus Gravity (mit F.S. Blumm, Sonic Pieces)
  • 2013: Juno Reworked (mit Luke Abbott, Clark, Erased Tapes Records)
  • 2015: Life Story Love and Glory (mit Ólafur Arnalds, Erased Tapes Records)
  • 2015: Loon (mit Ólafur Arnalds, Erased Tapes Records)
  • 2015: Collaborative Works (2 CDs, mit Ólafur Arnalds, Erased Tapes Records)
  • 2016: The Gamble – Nonkeen (mit Frederic Gmeiner und Sebastian Singwald, R&S records)
  • 2016: Trance Frendz (mit Ólafur Arnalds, Erased Tapes Records)
  • 2016: Oddments of the Gamble (mit Frederic Gmeiner und Sebastian Singwald, R&S records)

Filmmusik

Weblinks

Commons: Nils Frahm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Durton Studio. Durton Studio. Abgerufen am 18. Oktober 2011.
  2. Mike: Nils Frahm: The piano avant-garde. In: Avant Music News. 3. Oktober 2014. Abgerufen am 27. April 2015.
  3. Piano Day
  4. Nils Frahm performs Says for the BBC Proms 2015, abgerufen am 21. März 2021
  5. Chartquellen: DE AT CH UK

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