Quincy Jones ¦ The Dude

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LP (Album)

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GTIN: 0602435261164 Artist: Genres & Stile: , ,

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Ausgabe

,

Label

Release

Veröffentlichung The Dude:

1981

Hörbeispiel(e) The Dude:





The Dude auf Wikipedia (oder andere Quellen):

The Dude
Studioalbum von Quincy Jones

Veröffent-
lichung(en)

1981

Label(s)A&M

Format(e)

LP, CD

Genre(s)

Jazz, Popmusik, Rhythm and Blues

Titel (Anzahl)

9

Länge

41 min : 02  sek

Besetzung
  • – Synthesizer

Produktion

Quincy Jones

Studio(s)

Westlake Audio Studio, Los Angeles, Kalifornien, 1981

Chronologie
Sounds...and Stuff Like That!!
(1978)
The DudeBack on the Block
(1989)

The Dude ist ein Studioalbum des US-amerikanischen Musikers und Produzenten Quincy Jones, das im Jahr 1981 veröffentlicht wurde.[1] The Dude stellte neben bekannten Musikern wie Herbie Hancock, Stevie Wonder, Ernie Watts, Michael Jackson und Ian Underwood eine Vielzahl von Talenten unter der Regie von Jones vor, erhielt 12 Grammy-Nominierungen und gewann vier davon.[2]

Hintergrund

Das Album erreichte Platz 10 in den Billboard 200, der offiziellen US-amerikanischen Album-Hitparade, sowie jeweils Platz 3 in den Billboard Jazz und Billboard R&B-Charts.[3]

Rezeption

Das Album, die Titel und Musiker wurden vielfach ausgezeichnet; das Album selbst erhielt einen Grammy in der Kategorie Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Pop, der Titel Velas einen Grammy in der Kategorie Bestes Instrumentalarrangement. Der Titel Ai No Corrida erhielt den Grammy in der Kategorie Bestes Instrumentalarrangement mit Gesangsbegleitung und James Ingram für den Gesang auf One Hundred Ways in der Kategorie Beste männliche Gesangsdarbietung – R&B.[3]

Richard S. Ginell vergab bei Allmusic drei von fünf Sternen und schrieb:

“…Quincy Jones still owed one more album to A&M -- and he gave them a blockbuster, one that reached number ten, yielded three hit pop singles and made a star out of soul balladeer James Ingram. Ai No Corrida, and the leadoff track, is the Quincy Jones hit method par excellence -- great pacing, superb sound, a catchy tune, a hot Ernie Watts tenor sax solo and you can dance to it, too. ….Obviously, though, the main purpose here is to make hit pop singles, and The Dude does a pretty good job of that.”

„... Quincy Jones schuldete A&M noch ein weiteres Album – und er gab ihnen einen Kassenknüller, einen, der Nummer zehn erreichte, drei Pop-Singles in den Hits enthielt und aus dem Soulsänger James Ingram einen Star machte. Ai No Corrida, das erste Stück, ist die Quincy-Jones-Hit-Methode par excellence – großes Tempo, ausgezeichneter Klang, ein Ohrwurm, ein heißes Tenorsaxophonsolo von Ernie Watts, und man kann dazu auch tanzen .... Offensichtlich aber ist der Hauptzweck hier, Pop-Hit-Singles zu machen, und The Dude erfüllt diese Aufgabe ziemlich gut.[4]

Titelliste

  1. Ai No Corrida (Chaz Jankel / James Kennith Young / Kenny Young) – 6:18
  2. The Dude (Patti Austin / Quincy Jones / Rod Temperton) – 5:35
  3. Just Once (Barry Mann / Cynthia Weil) – 4:32
  4. Betcha' Wouldn't Hurt Me (Stephanie Andrews / Stevie Wonder) – 3:33
  5. Somethin' Special (Rod Temperton) – 4:03
  6. Razzamatazz (Rod Temperton) – 4:20
  7. One Hundred Ways (Tony Coleman / Kathy Wakefield / Ben Wright / Benjamin F. Wright) – 4:19
  8. Velas (Ivan Lins / Victor Martins / Victor Martins) – 4:05
  9. Turn on the Action (Rod Temperton) – 4:17

Einzelnachweise

  1. The Dude bei discogs.com. Abgerufen am 16. Februar 2013.
  2. Biografie von Quincy Jones bei allaboutjazz.com. Abgerufen am 16. Februar 2013.
  3. a b The Dude Awards. Abgerufen am 16. Februar 2013.
  4. Review des Albums bei allmusic. Abgerufen am 16. Februar 2013.

Artist(s)

Veröffentlichungen von Quincy Jones die im OTRS erhältlich sind/waren:

The Dude

Quincy Jones auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Quincy Jones, 2007

Quincy Delight Jones Jr. (* 14. März 1933 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Musikproduzent, Komponist, Jazztrompeter, Arrangeur und Bandleader. Er war der erste Afroamerikaner in der Führungsspitze eines Major-Labels. Breiten Kreisen bekannt wurde er als Produzent von Michael Jackson.

Jugend

Quincy Jones verbrachte seine Kindheit in Chicago.[1] Bei einem Einbruch in ein Veteranenheim der US-Armee entdeckte er seine Liebe zur Musik.[2] In Bremerton im US-Bundesstaat Washington lernte er als Teenager Ray Charles kennen, mit dem er eine kleine Combo gründete und durch die lokalen Jazz-Klubs von Seattle zog. Mit 17 bekam er ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston. Doch schon 1951 gab er das Studium auf, als ihn Lionel Hampton als Trompeter für eine Tournee engagierte.[3]

Karriere

Quincy Jones, 1989

Als sich Jones beim Orchester von Lionel Hampton auch als Arrangeur erste Sporen verdient hatte, ließ er sich in New York nieder, wo er bald außer für seinen Jugendfreund Ray Charles auch Arrangements für Studioaufnahmen von Künstlern wie Count Basie, Sarah Vaughan, Duke Ellington und Gene Krupa verfasste. Dizzy Gillespie verpflichtete ihn 1956 als Orchesterleiter für eine Tournee, die unter anderem in den Nahen Osten und nach Südamerika führte. 1957 bekam er einen Vertrag bei ABC-Paramount, dort konnte er das erste eigene Album, This Is How I Feel About Jazz, veröffentlichen.

Noch 1957 ging Jones nach Paris, wo er unter anderem bei Nadia Boulanger am Amerikanischen Konservatorium in Fontainebleau seine musikalischen Studien vertiefte. Nebenher arbeitete er nun als Produzent für das Label Barclay Records, dem französischen Vertriebspartner von Mercury Records, wo er unter anderem Jacques Brel, Henri Salvador und Charles Aznavour betreute, aber auch Auslandsaufnahmen von Billy Eckstine oder Sarah Vaughan produzierte. Auch ging er mit verschiedenen Jazz-Bands in Europa auf Tournee. Im Juni 1958 leitete er das Orchester für ein Galakonzert von Frank Sinatra in Monaco, es war der Auftakt für eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Künstler. 1959 und 1960 war er mit einer eigenen Großformation in Europa unterwegs.

Zurück in den USA wurde Jones 1961 Vizepräsident der New Yorker Abteilung von Mercury Records und Leiter von deren A & R und 1964 Vizepräsident des Labels und damit der erste Afroamerikaner in der Führungsspitze eines Major-Labels.[4] Neben Jazz produzierte er jetzt auch Pop. Ab 1963 komponierte er auch mit Erfolg Filmmusik. Im selben Jahr gewann er seinen ersten Grammy für das Arrangement zu I Can’t Stop Loving You für das Orchester Count Basie. 1964 leitete er das Orchester (und schrieb zusammen mit Billy Byers die Arrangements) für das zweite gemeinsame Studioalbum It Might As Well Be Swing von Frank Sinatra und Count Basie, auf dem sich auch eine legendäre Version des Songs „Fly Me To The Moon“ befindet, die 1969 bei der Mondlandung gespielt wurde. Als Orchesterleiter ging er zusammen mit Sinatra und Basie 1964 auch auf eine ausgedehnte, fast zweijährige Konzerttournee, in deren Rahmen unter anderem das Live-Doppelalbum Sinatra At The Sands entstand (1966). 18 Jahre später (1984) spielte Sinatra unter Jones’ Leitung sein letztes Soloalbum L.A. Is My Lady ein.

Bekannt wurde Jones vor allem für seine Arbeit als Produzent von Michael Jackson, den er Ende der 1970er Jahre traf und für dessen erfolgreiche Alben (Off the Wall, Thriller, Bad) er als Produzent verantwortlich zeichnete. Das Album Thriller ist mit zertifizierten 104 Millionen verkauften Einheiten das meistverkaufte Album aller Zeiten.

Quincy Jones, 2010

Jones produzierte auch erfolgreiche Titel mit den Künstlern Aretha Franklin, Little Richard und Herbie Hancock.[5] Des Weiteren komponierte er zahlreiche weitere Filmmusiken, bevor er sich ab Mitte der 1980er Jahre auch in Hollywood auf das Produzieren verlegte. 1985 produzierte Jones den von Michael Jackson und Lionel Richie geschriebenen Welthit We Are the World, der 50 Millionen US-Dollar zugunsten eines Hilfsfonds für Afrika einbrachte. Im selben Jahr entstand die Romanverfilmung Die Farbe Lila, für die er die Oscar-nominierte Musik schrieb, unter anderem den mit John Lee Hooker eingespielten[6] Titel Don’t Make Me No Never Mind. Als festen Partner hatte er bei diesen und vielen anderen Produktionen regelmäßig Songwriter Rod Temperton und den Toningenieur Bruce Swedien zur Seite, der insbesondere den Michael-Jackson-Alben zu ihrem unverwechselbaren Sound verhalf.

Logo von Quincy Jones Productions

1989 produzierte Jones das Album Back on the Block, das unter anderem eine Coverversion von Birdland enthält, bei der Ella Fitzgerald, George Benson und Joe Zawinul mitwirkten. Auf der mit einem Grammy ausgezeichneten Platte sind zudem Miles Davis, Al Jarreau, Take 6, Sarah Vaughan (eine ihrer letzten Aufnahmen) und Ray Charles zu hören.

1991 erschien der Dokumentarfilm „Listen Up – Das Leben des Quincy Jones“ von Ellen Weissbrod.[7]

Privatleben

Jones hat sechs Töchter, darunter die Schauspielerinnen und Rashida Jones, und mit dem schwedischen Fotomodell Ulla Andersson einen Sohn, Quincy Jones III.[8][9] Von 1991 bis 1997 lebte er mit der Schauspielerin Nastassja Kinski zusammen, aus dieser Beziehung stammt die gemeinsame Tochter Kenya Kinski-Jones.

Preise und Auszeichnungen

Für seine musikalische Arbeit wurde Quincy Jones bis 2010 79 Mal für einen Grammy nominiert – 27 Mal wurde er mit dem Preis ausgezeichnet. 2005 erfolgte seine Aufnahme in die Dance Music Hall of Fame. 1991 erhielt er die Ehrenrose der Rose von Montreux. 1994 wurde er zusammen mit Nikolaus Harnoncourt mit dem Polar Music Prize, der von vielen als inoffizieller Nobelpreis der Musik angesehen wird, ausgezeichnet. 1995 bekam er einen Ehren-Oscar (Jean Hersholt Humanitarian Award). 2001 wählte man ihn in die American Academy of Arts and Sciences. 2008 erhielt Jones die Jazz Masters Fellowship der staatlichen NEA-Stiftung, die höchste Auszeichnung für Jazzmusiker in den USA.

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[10][11]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS USR&B R&B
1969Walking in Space
A&M 3023
US56
(39 Wo.)US
R&B6
(27 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: November 1969
Instrumentalalbum
Grammy (Beste Jazz-Instrumentaldarbietung)
Produzent: Creed Taylor
1970Gula Matari
A&M 3030
US63
(16 Wo.)US
R&B16
(15 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: August 1970
Instrumentalalbum
Produzent: Creed Taylor
1971Smackwater Jack
A&M 3037
US56
(33 Wo.)US
R&B11
(27 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: Oktober 1971
Instrumentalalbum
Grammy (Bestes Pop-Instrumental)
Produzenten: Phil Ramone, Quincy Jones, Ray Brown
1973You’ve Got It Bad Girl
A&M 3041
US94
(24 Wo.)US
R&B14
(26 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: Mai 1973
Produzenten: Quincy Jones, Ray Brown
1974Body Heat
A&M 3617
US6
Gold
Gold

(43 Wo.)US
R&B1
(40 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: Mai 1974
Produzenten: Quincy Jones, Ray Brown
1975Mellow Madness
A&M 4526
US16
(30 Wo.)US
R&B3
(14 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: August 1975
Produzent: Quincy Jones
1976I Heard That!!
(The Musical World of Quincy Jones)
A&M 3705
US43
(15 Wo.)US
R&B16
(17 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: September 1976
Doppelalbum (neue Tracks / A&M-Songs seit 1969)
Produzent: Quincy Jones
1977Roots
(The Saga of an American Family)
A&M 4626
US21
Gold
Gold

(14 Wo.)US
R&B6
(11 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: Februar 1977
Soundtrack der gleichnamigen Fernsehserie
Produzent: Quincy Jones
1978Sounds … and Stuff Like That!!
A&M 4685
US15
Platin
Platin

(20 Wo.)US
R&B4
(23 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: Juni 1978
Produzent: Quincy Jones
1981The Dude
A&M 3248
DE54
(9 Wo.)DE
UK19
Silber
Silber

(25 Wo.)UK
US10
Platin
Platin

(80 Wo.)US
R&B3
(81 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: März 1981
Grammy (Beste Pop-Darbietung)
Produzent: Quincy Jones
1984L. A. Is My Lady
Qwest 25145
UK41
(8 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: August 1984
Frank Sinatra mit Quincy Jones and Orchestra
Produzent: Quincy Jones
1985We Are the World
Columbia 40043
DE8
(17 Wo.)DE
AT5
(16 Wo.)AT
CH1
(19 Wo.)CH
UK31
(5 Wo.)UK
US1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(22 Wo.)US
R&B6
(17 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: April 1985
mit USA for Africa
Produzent: Quincy Jones
1989Back on the Block
Qwest 26020
DE5
(24 Wo.)DE
AT19
(6 Wo.)AT
CH21
(3 Wo.)CH
UK26
Gold
Gold

(12 Wo.)UK
US9
Platin
Platin

(40 Wo.)US
R&B1
(39 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: November 1989
Grammy (Album des Jahres)
Produzenten: Quincy Jones, Rod Temperton
1995Q’s Jook Joint
Qwest 45875
US32
Platin
Platin

(38 Wo.)US
R&B6
(48 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: November 1995
Produzenten: Quincy Jones, QDIII, R. Kelly
2010Q Soul Bossa Nostra
Qwest 1429402
US86
(2 Wo.)US
R&B15
(8 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 9. November 2010
Produzent: Quincy Jones

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Auswahl von Alben, die von Jones produziert wurden

Filmmusik (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Commons: Quincy Jones – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ZeitMagazin, 6. November 2014, S. 18f.
  2. Zeit Magazin, 6. November 2014, S. 20.
  3. imdb: Biografie Quincy Jones. Abgerufen am 24. August 2014.
  4. Karrieredaten bei Mercury nach New Grove Dictionary of Jazz
  5. allmusic.com. Abgerufen am 24. August 2014.
  6. Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book. 20 der schönsten Songs für Akustikgitarre. Gerig Music, ISBN 3-87252-249-3, S. 51.
  7. rockhall.com. Abgerufen am 24. August 2014.
  8. Zeit Magazin, 6. November 2014, S. 18.
  9. La Salud Familiar
  10. Chartquellen: DE AT CH UK1 UK2 US
  11. Joel Whitburn: Top R&B Albums 1965–1998, ISBN 0-89820-134-9.

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