Rise Against ¦ Appeal To Reason

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GTIN: 0602517850231 Artist: Genres & Stile: , , ,

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Veröffentlichung Appeal To Reason:

2008

Hörbeispiel(e) Appeal To Reason:




Appeal To Reason auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Appeal To Reason
Studioalbum von Rise Against

Veröffent-
lichung(en)

2008

Aufnahme

Januar – Juni 2008

Label(s)Interscope Records (USA), Rough Trade Records (Deutschland)

Format(e)

CD

Genre(s)

Melodic Hardcore, Punkrock

Titel (Anzahl)

13 (europäische Version)

Länge

48:23

Besetzung

Produktion

Bill Stevenson

Studio(s)

Blasting Room, Colorado, Vereinigte Staaten

Chronologie
The Sufferer & the Witness
(2006)
Appeal To ReasonEndgame
(2011)
Singleauskopplungen
25. August 2008Re-Education (Through Labor)
15. Januar 2009Audience of One
3. Juni 2009Savior

Appeal to Reason (englisch für etwa „Appell an die Vernunft“) ist das fünfte Studioalbum – und das dritte auf einem sogenannten Major-Label – der US-amerikanischen Band Rise Against. In Europa wurde das Album zwischen dem 3. und 10. Oktober 2008 veröffentlicht; später als in Deutschland wurde das Album weltweit in keinem anderen Land zum Verkauf freigegeben.

Als erste Single wurde das Lied Re-Education (Through Labour) veröffentlicht; das Video zur Single erschien einige Tage später. Regisseur des Musikvideos ist Kevin Kerslake, der zuvor schon mit Bands wie Green Day und Nirvana Videos gedreht hatte. Außerdem wurden die Stücke Audience of One und Savior als Singles ausgekoppelt.

Entstehung

Rise Against kündigten nach ihrer The Sufferer & The Witness-Tour im Jahr 2007 an, wieder ins Studio zurückzukehren, um an dem nächsten Album zu arbeiten. Als groben Zeitplan gaben sie einen geplanten Veröffentlichungstermin im Frühjahr oder Sommer 2008 an.[1] Anfang Januar 2008 gab die Band dann auch auf ihrer offiziellen Homepage bekannt, dass nun die Arbeiten an einem neuen Album ins Studio verlegt wurden. Damit war die Ankündigung eines neuen Albums offiziell.

Am 14. Juli 2008 wurde erstmals der Name des neuen Albums, Appeal To Reason, und das Datum als 7. Oktober in den Vereinigten Staaten und Kanada der Veröffentlichung bekannt gegeben.[2] Der Erscheinungstermin in Europa variierte zwischen dem 3. und 10. Oktober 2008; in Deutschland wurde es am 10. Oktober 2008 veröffentlicht.

Inhalt

In den Texten der Songs dieses Albums thematisieren Rise Against vor allem ihren Protest gegen Atomwaffen und Krieg, wie im ersten Stück des Albums, Collapse (Post America): „When the air that we breathe becomes air that we choke“ (deutsch etwa: „Wenn die Luft, die wir atmen, die Luft wird, an der wir ersticken“). Weitere Themen sind Umwelt- und Tierschutz – zwei Themen, für die sich Rise Against bereits auf den Vorgängeralben starkgemacht haben und für die sie auch privat eintreten. So sind zwei der Bandmitglieder Veganer, die anderen beiden Vegetarier.

Promotion

Rise Against vertrieben das Album insbesondere mit Hilfe des Internets. So wurde das Albumcover bereits Mitte August im Vorfeld bei der Internetplattform Myspace publiziert. Darüber hinaus wurden exklusive Stücke über iTunes angeboten, die nicht auf der CD enthalten waren.

Am 2. Oktober begann Rise Against die gleichnamige Tournee zum Album in Cleveland, in der die Veröffentlichung speziell promotet wurde. Die Tournee zum Album dauerte bis Ende 2009 an.

Kritik

Die Kritik zu Appeal to Reason war gemischt. Im Durchschnitt hatte das Album 65/100 Punkten.[3]

  • Die Website CDStarts.de schrieb über Appeal to Reason:
„Startet „Appeal To Reason“ gleich zu Beginn noch mit einem gewohnt kratzbürstigen Punkbeat („Collapse (Post-America)“) geht es in der Folgezeit jedoch hörbar melodischer zu.“ und gab dem Album 7/10 Punkten.[4]
  • Michael Rensen von der Amazon.de-Redaktion schrieb:
„Rise Against sind in den letzten Jahren dank hervorragender Songs und intelligenter, gesellschaftskritischer Texte zu einer der erfolgreichsten melodischen Hardcore-Gruppen der Welt aufgestiegen. Auch auf ihrem fünften Album beweisen sie, dass es nach wie vor massentaugliche Szene-Künstler gibt, die mehr zu bieten haben als plattes Pop-Geschrammel. Der Vierer aus Chicago wandelt textlich und teilweise auch musikalisch auf den Spuren der großen Bad Religion, bleibt dabei aber jederzeit eigenständig und um Originalität bemüht. Getragen von Tim McIlraths charismatischer Stimme, zelebriert man 14 ausnahmslos erstklassige Songs, deren Lyrics unter die Haut und deren Refrains zu Herzen gehen. Appeal To Reason ist das bislang beste Rise-Against-Album und eine der großartigsten Genre-Veröffentlichungen der letzten Jahre.“[5]

Titelliste

  1. „Collapse (Post-Amerika)“ – 3:19
  2. „Long Forgotten Sons“ – 4:01
  3. „Re-Education (Through Labor)“ – 3:42
  4. „The Dirt Whispered“ – 3:09
  5. „Kotov Syndrome“ – 3:05
  6. „From Heads Unworthy“ – 3:42
  7. „The Strength to Go On“ – 3:27
  8. „Audience of One“ – 4:05
  9. „Entertainment“ – 3:34
  10. „Hero of War“ – 4:13
  11. „Savior“ – 4:02
  12. „Hairline Fracture“ (feat. Matt Skiba von Alkaline Trio) – 4:02
  13. „Whereabouts Unknown“ – 4:02
Nur auf iTunes erhältlich
  1. Elective Amnesia – 3:54
  2. Prayer of the Refugee (Live) – 4:12
Europäische Bonustracks
  1. Historia Calamitatum – 3:23

Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­plat­zie­rungWo­chen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[6]21 (6 Wo.)6
Österreich (Ö3) Österreich (Ö3)[6]34 (3 Wo.)3
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[6]44 (2 Wo.)2
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[6]68 (1 Wo.)1
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[6]3 (62 Wo.)62

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Life In A Bungalo: Interview: Rise Against (Memento vom 8. September 2008 im Internet Archive)
  2. Punknews.org
  3. Appeal to Reason bei Metacritic (Mittelwert aus 10 Kritiken)
  4. CDStarts über Appeal to Reason. aufgerufen am 24. August 2010.
  5. Appeal to Reason im Amazon.de Onlineshop aufgerufen am 24. August 2010.
  6. a b c d e Chartquellen: DE AT CH UK US

Artist(s)

Veröffentlichungen von Rise Against die im OTRS erhältlich sind/waren:

Appeal To Reason ¦ The Unraveling ¦ The Sufferer & The Witness ¦ Nowhere Generation

Rise Against auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Rise Against
Rise Against beim Wiley Open Air 2009
Rise Against beim Wiley Open Air 2009
Allgemeine Informationen
HerkunftChicago, Vereinigte Staaten
Genre(s)Melodic Hardcore, Punk, Hardcore Punk
Gründung1999 als Transistor Revolt
Websitewww.riseagainst.com
Gründungsmitglieder
Tim McIlrath
Gitarre, Gesang
Dan „Mr. Precision“ Wlekinski (bis 2001)
Bass, Gesang
Joe Principe
Toni Tintari (bis 2000)
Aktuelle Besetzung
Tim McIlrath
Joe Principe
Schlagzeug, Percussion
Brandon Barnes (seit 2000)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Zach Blair (seit 2007)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Todd Mohney (2001–2002)
Gitarre
Kevin White (2002)
Gitarre, Gesang
Chris Chasse (2003–2007)
Sänger Tim McIlrath und Schlagzeuger Brandon Barnes im Jahr 2010 auf einem Open-Air-Konzert in Mainz
Rise Against auf einem Konzert in New York im Jahr 2008

Rise Against ist eine US-amerikanische Punk/Hardcore-Band aus Chicago, Illinois. Die Gruppe ist bekannt für ihr politisches Engagement; viele Lieder haben weltanschauliche Themen als Inhalt. Insbesondere Tierrechte sind der Band wichtig: Zwei Mitglieder sind Vegetarier und zwei sind Veganer. Außerdem unterstützen sie die Organisationen PETA[1][2] sowie Sea Shepherd.[3]

Geschichte

Die Band wurde 1999 unter dem Namen „Transistor Revolt“ von Tim McIlrath, Toni Tintari sowie Joe Principe und Dan „Mr. Precision“ Wlekinski gegründet. Im Jahr 2000 veröffentlichten sie eine selbst produzierte Demoaufnahme, die ebenfalls den Namen Transistor Revolt trug. Ein Jahr später unterschrieben sie dann bei Fat Wreck Chords, um dort ihre ersten beiden Alben, The Unraveling und Revolutions per Minute, zu veröffentlichen. Mr. Precision verließ Rise Against im Jahr 2001 und wurde durch Todd Mohney ersetzt. Später wechselten sie zu Dreamworks Records und spielten ihr drittes Album Siren Song of the Counter Culture ein. Allerdings wurde Dreamworks Records von der Universal Music Group übernommen und schließlich fanden sich Rise Against bei Geffen Records wieder, einer Tochtergesellschaft der Universal Music Group, bei der sie im August 2004 Siren Song of the Counter Culture veröffentlichten. Kurz nachdem Rise Against bei Geffen Records unterschrieben hatte, verließ Mohney die Band und Chris Chasse nahm seinen Platz ein, der wiederum Anfang 2007 von Zach Blair ersetzt wurde. Bei Fat Wreck Chords erschien im August 2005 ein überarbeitetes Re-Release von The Unraveling. Am 4. Juli 2006 erschien das Album The Sufferer & the Witness wiederum bei Geffen Records. Das fünfte Album ist wie die beiden Alben Revolutions Per Minute und The Sufferer & the Witness von Bill Stevenson (Black Flag, Descendents) und Jason Livermore aufgenommen und produziert worden. Es wurde am 10. Oktober 2008[4] unter dem Namen Appeal to Reason veröffentlicht. Laut Zach Blair hat die Band mit den Aufnahmen zum neuen Album im September 2010 begonnen. Das Album mit dem Namen Endgame ist am 11. März 2011 in Deutschland erschienen. Am 18. Januar 2011 gab es die Premiere der neuen Single Help is on the way.[5] Am 14. Februar 2011 wurde auf der Plattform Soundcloud ein Teil der ersten Single Architects veröffentlicht, die seitdem auch verkauft wird.[6] Am 21. Juni 2011 wurde das Musikvideo zum Song Make it Stop (Septembers Children) veröffentlicht, welches die Problematik des Suizids von Jugendlichen Ende September 2010 aufgrund von Mobbing aufgreift.[7][8]

In der Folge vom 29. Februar 2012 hatte die Band bei TV total ihren ersten Fernsehauftritt weltweit.[9] Entgegen der Ankündigung, dass die Band den Titel Satellite aus ihrem zu dem Zeitpunkt aktuellen Album Endgame spielen werde, trat Bandmitgründer Tim McIlrath – nach Angaben von Raab spontan – solo mit Swing Life Away auf.[10][11][12]

Am 6. September 2013 veröffentlichte die Band über Interscope Records mit Long forgotten Songs: B-Sides & Covers 2000-2013 eine Sammlung von 26 Single-B-Seiten, Sampler-Beiträgen und Cover-Songs.

Am 4. Juni 2014 kündigte die Band via eines in Facebook veröffentlichten Videos ihr neues Album The Black Market an.[13] Die Single I Don't Wan't To Be Here Anymore wurde am 10. Juni veröffentlicht. Am 11. Juli folgte das Album The Black Market.

Am 19. April 2017 veröffentlichte die Band auf Facebook und Twitter ein kurzes Video zur neuen Single The Violence[14][15]. Am 20. April wurde mit der Veröffentlichung der Single das Album Wolves für den 9. Juni 2017 angekündigt[16].

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
2001The Unraveling
Fat Wreck Chords
Erstveröffentlichung: 24. April 2001
2003Revolutions per Minute
Fat Wreck Chords
Erstveröffentlichung: 8. April 2003
2004Siren Song of the Counter Culture
Geffen Records
DE
Gold
Gold
DE
US136
Gold
Gold

(18 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. August 2004
Verkäufe: + 700.000
2006The Sufferer & the Witness
Geffen Records
DE77
Gold
Gold

(1 Wo.)DE
AT75
(1 Wo.)AT
CH98
(1 Wo.)CH
UK
Silber
Silber
UK
US10
Platin
Platin

(27 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. Juli 2006
Verkäufe: + 1.260.000
2008Appeal to Reason
DGC / Interscope Records
DE21
Gold
Gold

(6 Wo.)DE
AT34
(3 Wo.)AT
CH44
(2 Wo.)CH
UK68
Silber
Silber

(1 Wo.)UK
US3
Platin
Platin

(62 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2008
Verkäufe: + 1.240.000
2011Endgame
DGC / Interscope Records
DE1
Platin
Platin

(16 Wo.)DE
AT3
(11 Wo.)AT
CH12
(5 Wo.)CH
UK27
(2 Wo.)UK
US2
(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. März 2011
Verkäufe: + 280.000
2014The Black Market
Interscope Records
DE1
Gold
Gold

(11 Wo.)DE
AT3
(9 Wo.)AT
CH5
(7 Wo.)CH
UK13
(2 Wo.)UK
US3
(11 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Juli 2014
Verkäufe: + 140.000
2017Wolves
Virgin Records
DE5
(13 Wo.)DE
AT5
(11 Wo.)AT
CH11
(4 Wo.)CH
UK38
(1 Wo.)UK
US9
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2017
2021Nowhere Generation
Loma Vista
DE2
(8 Wo.)DE
AT3
(4 Wo.)AT
CH4
(2 Wo.)CH
UK19
(1 Wo.)UK
US39
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. Juni 2021

Zeitstrahl der Bandmitglieder

Galerie

Weblinks

Commons: Rise Against – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 1. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thinkvegan.net (nicht mehr erreichbar)
  2. Rise Against bei Peta2.com: [1]
  3. johnludwig: 5 Wahrheiten über Rise Against. In: uDiscover Germany. 27. Februar 2017, abgerufen am 8. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
  4. http://www.ultimate-guitar.com/news/online_downloads/rise_against_post_new_song.html
  5. http://www.rise-against.de/news/detail/article/162940/geben-albumtitel-bekannt/
  6. „Architects“ auf Soundcloud.com, zuletzt gesichtet am 26. Februar 2011
  7. Tyler Clementi Suicide Puts Bullying In Spotlight (auf Englisch, aufgerufen am 17. Januar 2012)
  8. Rise Against's 'Make It Stop' Tackles Bullying, Suicide (auf Englisch, aufgerufen am 17. Januar 2012)
  9. https://www.rheinpfalz.de/nachrichten/kultur/artikel/rise-against-saenger-mcilrath-im-interview-zaehne-zeigen/
  10. Vorschau | Woche vom 27. Februar bis 4. März, ProSieben (Aufgerufen am 29. Februar 2012)
  11. Ankündigung von Universal Music (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.universal-music.de (29. Februar 2012)
  12. Tim McIlrath bei TV Total. Auf: myspass.de. Abgerufen am 21. Mai 2021
  13. Facebookvideo - Neues Album The Black Market
  14. Rise Against on Twitter. Abgerufen am 20. April 2017.
  15. Rise Against. Abgerufen am 20. April 2017.
  16. Rise Against on Twitter. Abgerufen am 20. April 2017.

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