Rise Against ¦ The Sufferer & The Witness

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LP (Album)

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GTIN: 0602498594933 Artist: Genres & Stile: , ,

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Inhalt

Release

Veröffentlichung The Sufferer & The Witness:

2006

Hörbeispiel(e) The Sufferer & The Witness:





The Sufferer & The Witness auf Wikipedia (oder andere Quellen):

The Sufferer & the Witness
Studioalbum von Rise Against

Veröffent-
lichung(en)

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 4. Juli 2006
EuropaEuropa 28. Juli 2006

Label(s)Geffen Records

Format(e)

CD, MP3-Download

Genre(s)

Hardcore Punk

Titel (Anzahl)

13

Länge

42:37

Besetzung

Produktion

Bill Stevenson, Jason Livermore

Studio(s)

Blasting Room, Colorado

Chronologie
Siren Song of the Counter CultureThe Sufferer & the WitnessAppeal to Reason
Singleauskopplungen
30. Mai 2006Ready to Fall
6. Dezember 2006Prayer of the Refugee
25. Juni 2007The Good Left Undone

The Sufferer & the Witness (zu Deutsch in etwa: Das Opfer und der Zeuge) ist das vierte Studioalbum der US-amerikanischen Punk-Band Rise Against. Die thematischen Schwerpunkte liegen bei Klima- und Umweltschutz sowie der globalen Erwärmung und den Tierrechten. Es ist außerdem das letzte Studioalbum von Rise Against, auf dem Chris Chasse als Lead-Gitarrist auftritt.

Produktion und Veröffentlichung

Im Januar 2006 gaben Rise Against bekannt, die Produktion ihres vierten Studioalbums beginnen zu wollen. Zusammen mit Bill Stevenson, welcher auch schon das Vorgängeralbum produziert hatte, nahmen sie ab März 2006 das neue Album auf. Am 19. April 2006 gaben Rise Against den Titel des neuen Albums The Sufferer & The Witness sowie einen ungefähren Erscheinungstermin bekannt.[1] Während dieser Zeit wurde vor allem über das Internet Promotion betrieben. In Deutschland hauptsächlich in Zusammenarbeit mit dem Musikmagazin Vertigo.FM, welches auch den offiziellen deutschen Fanclub von Rise Against betreibt.[2] Am 4. Juli 2006 wurde das Album dann in den USA und Kanada, am 28. Juli 2006 in Europa veröffentlicht.

Kontroversen

Für Diskussionen sorgte vor allem das Musikvideo zur Single Ready To Fall, in welchem unter anderem Bilder von sterbenden Babyrobben und Walen zu sehen sind. Um einem Rechtsstreit vorzubeugen verweigerte MTV die Ausstrahlung des Videos und bat Rise Against um eine Entschärfung. Die Band weigerte sich jedoch einstimmig und bietet das Video seitdem kostenlos zum Download an.[3]

Musik

Musikalisch liegt The Sufferer & The Witness zwischen Hardcore-Punk und Melodic Hardcore und unterscheidet sich damit kaum von den Vorgängeralben der Band. Dabei spielt die Rhythmusgitarre hauptsächlich sich wiederholende Powerchords während die Lead-Gitarre Soli und melodische Teile übernimmt. Im Refrain spielen dann meist alle Instrumente zusammen mit dem geschrienen Gesang von Tim McIlrath. Oft werden Gitarrenparts auch durch das Halten eines Fingers auf den Saiten gemutet, wie im Intro des Songs Ready To Fall.

Kritik

The Sufferer & The Witness wurde von der Fachpresse größtenteils gelobt. So schrieb Mathias Möller von laut.de:

„Rise Against verkörpern so etwas wie das gute Gewissen der Punkszene. Das unterstreichen sie auch mit ihrem vierten Studioalbum ‚The Sufferer And The Witness‘. Dabei nerven sie nicht mit Gutmenschentum, sondern lassen es mächtig krachen.“

Mathias Möller: laut.de[4]

Auch das Magazin cdstarts.de gab eine positive Bewertung von 7/10 Punkten:

„Genau so schreibt man Punkrocksongs, die Hitqualitäten haben, aber keine kindischen Pop-Punk-Verdachtsmomente aufkommen lassen.“

Matthias Reichel: cdstarts.de[5]

Titelliste

  1. Chamber the Cartridge – 3:34
  2. Injection – 3:19
  3. Ready to Fall – 3:47
  4. Bricks – 1:30
  5. Under the Knife – 2:45
  6. Prayer of the Refugee – 3:19
  7. Drones – 3:01
  8. The Approaching Curve – 3:44
  9. Worth Dying For – 3:20
  10. Behind Closed Doors – 3:15
  11. Roadside – 3:21
  12. The Good Left Undone – 4:10
  13. Survive – 3:41

Einzelnachweise

  1. Rise Against finishes mixing, promises no acoustic guitars, surprises for next album. punknews.org; abgerufen am 9. September 2010.
  2. Rise Against., Vertigo.fm; abgerufen am 9. September 2010
  3. Out There – Rise Against Video. peta2.com; abgerufen am 10. September 2010
  4. The Sufferer & the Witness bei laut.de
  5. Rise Against – The Sufferer And The Witness. cdstarts.de; abgerufen am 10. September 2010

Artist(s)

Veröffentlichungen von Rise Against die im OTRS erhältlich sind/waren:

Appeal To Reason ¦ The Unraveling ¦ The Sufferer & The Witness ¦ Nowhere Generation

Rise Against auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Rise Against
Rise Against beim Wiley Open Air 2009
Rise Against beim Wiley Open Air 2009
Allgemeine Informationen
HerkunftChicago, Vereinigte Staaten
Genre(s)Melodic Hardcore, Punk, Hardcore Punk
Gründung1999 als Transistor Revolt
Websitewww.riseagainst.com
Gründungsmitglieder
Tim McIlrath
Gitarre, Gesang
Dan „Mr. Precision“ Wlekinski (bis 2001)
Bass, Gesang
Joe Principe
Toni Tintari (bis 2000)
Aktuelle Besetzung
Tim McIlrath
Joe Principe
Schlagzeug, Percussion
Brandon Barnes (seit 2000)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Zach Blair (seit 2007)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Todd Mohney (2001–2002)
Gitarre
Kevin White (2002)
Gitarre, Gesang
Chris Chasse (2003–2007)
Sänger Tim McIlrath und Schlagzeuger Brandon Barnes im Jahr 2010 auf einem Open-Air-Konzert in Mainz
Rise Against auf einem Konzert in New York im Jahr 2008

Rise Against ist eine US-amerikanische Punk/Hardcore-Band aus Chicago, Illinois. Die Gruppe ist bekannt für ihr politisches Engagement; viele Lieder haben weltanschauliche Themen als Inhalt. Insbesondere Tierrechte sind der Band wichtig: Zwei Mitglieder sind Vegetarier und zwei sind Veganer. Außerdem unterstützen sie die Organisationen PETA[1][2] sowie Sea Shepherd.[3]

Geschichte

Die Band wurde 1999 unter dem Namen „Transistor Revolt“ von Tim McIlrath, Toni Tintari sowie Joe Principe und Dan „Mr. Precision“ Wlekinski gegründet. Im Jahr 2000 veröffentlichten sie eine selbst produzierte Demoaufnahme, die ebenfalls den Namen Transistor Revolt trug. Ein Jahr später unterschrieben sie dann bei Fat Wreck Chords, um dort ihre ersten beiden Alben, The Unraveling und Revolutions per Minute, zu veröffentlichen. Mr. Precision verließ Rise Against im Jahr 2001 und wurde durch Todd Mohney ersetzt. Später wechselten sie zu Dreamworks Records und spielten ihr drittes Album Siren Song of the Counter Culture ein. Allerdings wurde Dreamworks Records von der Universal Music Group übernommen und schließlich fanden sich Rise Against bei Geffen Records wieder, einer Tochtergesellschaft der Universal Music Group, bei der sie im August 2004 Siren Song of the Counter Culture veröffentlichten. Kurz nachdem Rise Against bei Geffen Records unterschrieben hatte, verließ Mohney die Band und Chris Chasse nahm seinen Platz ein, der wiederum Anfang 2007 von Zach Blair ersetzt wurde. Bei Fat Wreck Chords erschien im August 2005 ein überarbeitetes Re-Release von The Unraveling. Am 4. Juli 2006 erschien das Album The Sufferer & the Witness wiederum bei Geffen Records. Das fünfte Album ist wie die beiden Alben Revolutions Per Minute und The Sufferer & the Witness von Bill Stevenson (Black Flag, Descendents) und Jason Livermore aufgenommen und produziert worden. Es wurde am 10. Oktober 2008[4] unter dem Namen Appeal to Reason veröffentlicht. Laut Zach Blair hat die Band mit den Aufnahmen zum neuen Album im September 2010 begonnen. Das Album mit dem Namen Endgame ist am 11. März 2011 in Deutschland erschienen. Am 18. Januar 2011 gab es die Premiere der neuen Single Help is on the way.[5] Am 14. Februar 2011 wurde auf der Plattform Soundcloud ein Teil der ersten Single Architects veröffentlicht, die seitdem auch verkauft wird.[6] Am 21. Juni 2011 wurde das Musikvideo zum Song Make it Stop (Septembers Children) veröffentlicht, welches die Problematik des Suizids von Jugendlichen Ende September 2010 aufgrund von Mobbing aufgreift.[7][8]

In der Folge vom 29. Februar 2012 hatte die Band bei TV total ihren ersten Fernsehauftritt weltweit.[9] Entgegen der Ankündigung, dass die Band den Titel Satellite aus ihrem zu dem Zeitpunkt aktuellen Album Endgame spielen werde, trat Bandmitgründer Tim McIlrath – nach Angaben von Raab spontan – solo mit Swing Life Away auf.[10][11][12]

Am 6. September 2013 veröffentlichte die Band über Interscope Records mit Long forgotten Songs: B-Sides & Covers 2000-2013 eine Sammlung von 26 Single-B-Seiten, Sampler-Beiträgen und Cover-Songs.

Am 4. Juni 2014 kündigte die Band via eines in Facebook veröffentlichten Videos ihr neues Album The Black Market an.[13] Die Single I Don't Wan't To Be Here Anymore wurde am 10. Juni veröffentlicht. Am 11. Juli folgte das Album The Black Market.

Am 19. April 2017 veröffentlichte die Band auf Facebook und Twitter ein kurzes Video zur neuen Single The Violence[14][15]. Am 20. April wurde mit der Veröffentlichung der Single das Album Wolves für den 9. Juni 2017 angekündigt[16].

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
2001The Unraveling
Fat Wreck Chords
Erstveröffentlichung: 24. April 2001
2003Revolutions per Minute
Fat Wreck Chords
Erstveröffentlichung: 8. April 2003
2004Siren Song of the Counter Culture
Geffen Records
DE
Gold
Gold
DE
US136
Gold
Gold

(18 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. August 2004
Verkäufe: + 700.000
2006The Sufferer & the Witness
Geffen Records
DE77
Gold
Gold

(1 Wo.)DE
AT75
(1 Wo.)AT
CH98
(1 Wo.)CH
UK
Silber
Silber
UK
US10
Platin
Platin

(27 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. Juli 2006
Verkäufe: + 1.260.000
2008Appeal to Reason
DGC / Interscope Records
DE21
Gold
Gold

(6 Wo.)DE
AT34
(3 Wo.)AT
CH44
(2 Wo.)CH
UK68
Silber
Silber

(1 Wo.)UK
US3
Platin
Platin

(62 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2008
Verkäufe: + 1.240.000
2011Endgame
DGC / Interscope Records
DE1
Platin
Platin

(16 Wo.)DE
AT3
(11 Wo.)AT
CH12
(5 Wo.)CH
UK27
(2 Wo.)UK
US2
(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. März 2011
Verkäufe: + 280.000
2014The Black Market
Interscope Records
DE1
Gold
Gold

(11 Wo.)DE
AT3
(9 Wo.)AT
CH5
(7 Wo.)CH
UK13
(2 Wo.)UK
US3
(11 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Juli 2014
Verkäufe: + 140.000
2017Wolves
Virgin Records
DE5
(13 Wo.)DE
AT5
(11 Wo.)AT
CH11
(4 Wo.)CH
UK38
(1 Wo.)UK
US9
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2017
2021Nowhere Generation
Loma Vista
DE2
(8 Wo.)DE
AT3
(4 Wo.)AT
CH4
(2 Wo.)CH
UK19
(1 Wo.)UK
US39
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. Juni 2021

Zeitstrahl der Bandmitglieder

Galerie

Weblinks

Commons: Rise Against – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 1. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2 (nicht mehr erreichbar)
  2. Rise Against bei Peta2.com: [1]
  3. johnludwig: 5 Wahrheiten über Rise Against. In: uDiscover Germany. 27. Februar 2017, abgerufen am 8. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
  4. http://www.ultimate-guitar.com/news/online_downloads/rise_against_post_new_song.html
  5. http://www.rise-against.de/news/detail/article/162940/geben-albumtitel-bekannt/
  6. „Architects“ auf Soundcloud.com, zuletzt gesichtet am 26. Februar 2011
  7. Tyler Clementi Suicide Puts Bullying In Spotlight (auf Englisch, aufgerufen am 17. Januar 2012)
  8. Rise Against's 'Make It Stop' Tackles Bullying, Suicide (auf Englisch, aufgerufen am 17. Januar 2012)
  9. https://www.rheinpfalz.de/nachrichten/kultur/artikel/rise-against-saenger-mcilrath-im-interview-zaehne-zeigen/
  10. Vorschau | Woche vom 27. Februar bis 4. März, ProSieben (Aufgerufen am 29. Februar 2012)
  11. Ankündigung von Universal Music (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2 (29. Februar 2012)
  12. Tim McIlrath bei TV Total. Auf: myspass.de. Abgerufen am 21. Mai 2021
  13. Facebookvideo - Neues Album The Black Market
  14. Rise Against on Twitter. Abgerufen am 20. April 2017.
  15. Rise Against. Abgerufen am 20. April 2017.
  16. Rise Against on Twitter. Abgerufen am 20. April 2017.

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