Slipknot ¦ All Hope Is Gone

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CD (Album)

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GTIN: 0016861793821 Artist: Genres & Stile: , ,

Zusätzliche Information

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Inhalt

Label

Release

Veröffentlichung All Hope Is Gone:

2008

Hörbeispiel(e) All Hope Is Gone:

All Hope Is Gone auf Wikipedia (oder andere Quellen):

All Hope Is Gone
Studioalbum von Logo von Slipknot

Veröffent-
lichung(en)

20. August 2008 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
22. August 2008 Europaische Union EU

Label(s)Roadrunner Records

Format(e)

CD, DVD

Genre(s)

Groove Metal[1], Alternative Metal

Titel (Anzahl)

12

Länge

57 min 44 s

Besetzung
  • Sampling: Craig Jones

Produktion

Dave Fortman, Slipknot

Studio(s)

Sound Farm in Jamaica (Iowa) (Februar – Juni 2008)

Chronologie
9.0: Live
(2005)
All Hope Is GoneAntennas to Hell
(2012)

All Hope Is Gone (englisch für Alle Hoffnung ist dahin) ist das vierte offizielle Studioalbum der US-amerikanischen Metal-Band Slipknot. Es erschien am 20. August 2008 in den Vereinigten Staaten und wurde ab dem 22. August auch europaweit veröffentlicht.

Das Album erschien in zwei Editionen und wurde gemeinsam von Musikproduzent Dave Fortmann und Slipknot produziert. Ergebnis ihrer Arbeit sind unter anderem die Singles Psychosocial und Dead Memories. Erstere wurde für verschiedene international bekannte Musikpreise, darunter den MTV Video Music Award und den Grammy, nominiert.

Stilistisch setzt es den musikalischen Weg des Vorgängers Vol. 3: (The Subliminal Verses) fort und variiert zwischen Metal-lastigeren und ruhigeren Rockballaden, was von Kritikern unterschiedlich aufgenommen wurde. Es erreichte in neun Ländern Platz 1 der Charts.

Entstehung

Die Band begann mit den Vorbereitungen zur Produktion des Albums 2007. Im Februar 2008 begaben sich Slipknot und Albumproduzent Dave Fortman in das Sound Farm Studio in Iowa.[2][3] Damit ist All Hope Is Gone das erste Album der Band, das in ihrer Heimat Iowa geschrieben und aufgenommen wurde. Bassist Paul Gray begründete dies damit, dass es bei den Aufnahmen zu ihren früheren Alben in Los Angeles zu viel Ablenkung gegeben habe.[4] Die Bandmitglieder empfanden es als vorteilhaft, näher bei ihren Familien sein zu können; Sänger Corey Taylor hatte so die Möglichkeit jeden Abend zu seinem Sohn zu fahren. Ein weiterer Unterschied zu den drei vorhergegangenen Produktionen war, dass alle neun Bandmitglieder in den Schreibprozess eingebunden wurden; daraus entstanden später mehr als 30 Stücke. Corey Taylor hatte einige Schwierigkeiten beim Schreibprozess, führte sich allerdings vor Augen, dass die bisherigen Albumaufnahmen Schwierigkeiten mit sich gebracht hatten und dass dies ihre Kreativität gefördert hatte.[5] Gitarrist James Root und Schlagzeuger Joey Jordison schrieben den Song „Sulfur“ an nur einem Abend. Taylor und Root spielten zusammen mit DJ Sid Wilson Keyboard und Shawn Crahan arbeitete an experimentellem Material.[3] Von den experimentellen Songs, die aufgenommen wurden, schaffte es keiner auf das Album. Einer von ihnen („'Til We Die“) wurde auf der Special-Edition des Albums veröffentlicht. Die Platte wurde schließlich von Colin Richardson abgemischt.

Rückblickend auf die Produktion von All Hope Is Gone waren die Bandmitglieder unterschiedlicher Meinung. So war Gitarrist Root teilweise enttäuscht vom Produzenten des Albums Dave Fortman und kommentierte mit Bezug zum Produzenten des Vorgängeralbum Rick Rubin: „[…] Dave Fortman hat mir geholfen die Fähigkeiten von Rick Rubin als Produzent schätzen zu lernen. Er [Fortman] war nicht imstande neun Leute unter einen Hut zu bringen und für mich ist das das wichtigste bei der Produktion eines Slipknot-Albums.[…]“[6]

Im Gegensatz dazu lobte Joey Jordison Dave Fortman und bezeichnete All Hope Is Gone als das aus seiner Sicht beste Album der Band.[7]

Hintergrund

Musikstil

Vor der Veröffentlichung zeigten sich einige Bandmitglieder interessiert daran, das bisher härteste Album zu machen.[8] Joey Jordison prognostizierte, „das Album wird härter als der Vorgänger werden; allerdings genauso verrückt und experimentell.“

Auf All Hope Is Gone wird der stilistische Weg des Vorgängers Vol. 3: (The Subliminal Verses) fortgesetzt. Bereits auf diesem waren weniger Einflüsse von Death Metal sowie von anderen extremen Spielarten des Metals zu hören, als es auf Iowa der Fall gewesen war.[9] Dafür sind neben einigen aggressiven Titeln auch experimentellere Stücke und weichere Rocksongs, unter anderem akustische Gitarrensolos, enthalten. Damit zeigt All Hope Is Gone Parallelen zu James Roots und Corey Taylors Nebenprojekt Stone Sour. Beispielhaft dafür sind die beiden Songs Dead Memories und die Powerballade Snuff.

Auch zu anderen Bands zeigt Slipknot auf diesem Album Ähnlichkeiten, so unter anderem im Lied Gematria (The Killing Name) zu Machine Head.[10][11] Im Gesamten geht All Hope Is Gone eher in die Richtung Alternative Rock.[12]

Bedeutung der Lieder

All Hope Is Gone behandelt diverse politische Themen. So stellt das Intro „.execute.“ (dt.: „ausführen, exekutieren“) eine Antwort von Corey Taylor auf Spiro Theodore Agnews Rede zu Demonstranten gegen den Vietnamkrieg dar; und der darauf folgende Titel „Gematria (The Killing Name)“ setzt diese Thematik fort.

„Wherein Lies Continue“ richtet sich laut Taylor gegen „jede Zivilisation, in der die Führenden eine Arroganz erreicht haben, in der sie denken, dass sie für das Volk sprechen können“.[13] Im Song „Butcher’s Hook“ (dt.: „Metzgerhaken“) wird die Ähnlichkeit zwischen den Zugehörigen der Emo-Subkultur thematisiert.[13]

Neben politischen Inhalten werden auch Themen wie Wut und Besessenheit behandelt; auch wird auf All Hope Is Gone die Musikindustrie kritisiert. Im Nachhinein wiederholte Frontmann Corey Taylor seine Aussage diesbezüglich; so gab er den Plattenlabels die Schuld an Illegalen Musikdownloads im Internet.[14] Im Kerrang-Magazin meinte Taylor „Es [All Hope Is Gone] wäre kein Slipknot-Album, wenn ich nicht meine Meinung über die Musikindustrie sagen würde.“[13]

Tournee

Slipknot bei einem Auftritt während des Mayhem Festivals

Zur Promotion von All Hope Is Gone starteten Slipknot am 9. Juli 2008 die „All Hope Is Gone World Tour“. Sie beinhaltete insgesamt 153 Auftritte und war in neun Abschnitte unterteilt. Aufgrund mehrerer Verletzungen von Bandmitgliedern während der Tour musste eine Reihe von Konzerten verschoben beziehungsweise gestrichen werden.

Die Tournee begann am 9. Juli 2008 in Auburn im Staat Washington als Teil der ersten Etappe, dem „Mayhem Festival“, das Auftritte in den USA und Kanada beinhaltete. Slipknot wurden dabei unter anderem von den Gruppen Disturbed, DragonForce und Mastodon begleitet. Während des ersten Konzerts in Auburn brach sich DJ Sid Wilson beide Fersen, als er nach einem Sprung von einer erhöhten Plattform falsch aufkam.[15] Daraufhin musste der zweite Auftritt in Marysville (Kalifornien) um drei Tage verschoben werden.[16] Am 12. Juli 2008 konnten Slipknot wieder auftreten, wobei Wilson in einem Rollstuhl saß und seine Beine in Gipsverbänden waren.[17]

Im weiteren Verlauf der Tour wurde Slipknot von Machine Head begleitet. Die “All Hope Is Gone World Tour” beinhaltete unter anderem Auftritte bei Rock am Ring und Rock im Park sowie zahlreichen weiteren Festivals.[18] Schlagzeuger Jordison brach sich den Knöchel, woraufhin vier Konzerte in Europa gestrichen werden mussten. Aufgrund von weiteren Verletzungen und familiären Problemen musste unter anderem das erste Konzert der Band in Israel überhaupt gestrichen werden.

Abgeschlossen wurde die Tour mit einem Konzert am 31. Oktober 2009 beim Trinity of Terrors in Las Vegas.[19]

Rezeption

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[20]
All Hope Is Gone
 DE208.09.2008(…Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufig Wo.)
 AT205.09.2008(12 Wo.)
 CH1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link07.09.2008(10 Wo.)
 UK206.09.2008(8 Wo.)
 US1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link13.09.2008(70 Wo.)
Singles
All Hope Is Gone
 UK9805.07.2008(1 Wo.)
Psychosocial
 DE3125.08.2008(8 Wo.)
 AT6505.09.2008(2 Wo.)
 UK6719.07.2008(8 Wo.)

Chartplatzierungen und Verkaufszahlen

Das Album erreichte unter anderem in den Vereinigten Staaten, Kanada, Schweiz, Neuseeland, Australien, Schweden und Finnland die Nummer 1 der Charts und ist damit an den Chartplatzierungen gemessen Slipknots erfolgreichstes Album. Auch in zahlreichen anderen Ländern landete All Hope Is Gone hohe Chartplatzierungen in den Top 10.

Kritiken

All Hope Is Gone wurde von Kritikern unterschiedlich aufgenommen. Insbesondere über das richtige Verhältnis zwischen härteren, Metal-lastigeren Liedern und Balladen waren sich Kritiker uneinig. Die US-amerikanische Internetseite Metacritic errechnete aus 14 professionellen Rezensionen eine Punktzahl von 68 bei 100 maximal erreichbaren Punkten; und wurde dementsprechend nach dem Bewertungssystem der Seite als “generell gut bewertet” bezeichnet.[21]

Michael Edele von Laut.de äußerte sich positiv über die CD und schätze eine Menge der Lieder als gut ein. Auch zeigte er sich nicht unzufrieden über die ausgeprägten Ähnlichkeiten zu Bands wie Machine Head in Stücken wie Gematria (The Killing Name) beziehungsweise Stone Sour im Song Dead Memories, dessen Refrain „unter die Haut“ gehe.[10] Ähnliches beschreibt auch Moritz Grütz vom Online-Metalmagazin Metal1; „Slipknot haben den Spagat zwischen Rückbesinnung auf alte Werte und Weiterentwicklung gemeistert“.[22] Matthias Weckmann vom Magazin Metal Hammer vergab volle Punktzahl und schrieb:

„War das Debüt musikalisch die große Sensation, Iowa die schiere Aggression und Vol. 3: The Subliminal Verses die stilistische Revolution, ist das neue Werk nun der Mix aus all diesen Elementen – und zwar in Perfektion“

Metal Hammer, 7 von 7 Punkten[23]

Auch Michael Rensen vom Magazin Rock Hard bezeichnete die Songs als erstklassig. Allerdings bemängelt er, dass der „zügellose Slipknot-Irrsinn“ fehle, der auf dem Vorgänger gleichberechtigt vorhanden war.[24]

Auch eines von vier Reviews des Online-Magazins Metal.de[12] sowie Plattentests.de empfanden diese Zerrissenheit eher negativ; Dennis Droggemüller von Plattentests.de bewertet mit fünf von zehn Punkten All Hope Is Gone schlechter als die beiden Vorgängeralben und zog das Fazit: „Slipknot haben ein solides, aber dennoch ihr schwächstes Album abgeliefert.“[11]

Auszeichnungen und Nominierungen

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
Ver­käu­fe
 Australien (ARIA)[25]Gold record icon.svg Gold35.000
 Deutschland (BVMI)[26]Gold record icon.svg Gold100.000
 Japan (RIAJ)[27]Gold record icon.svg Gold100.000
 Kanada (MC)[28]Platinum record icon.svg Platin80.000
 Neuseeland (RMNZ)[29]Gold record icon.svg Gold7.500
 Norwegen (IFPI)[30]Gold record icon.svg Gold10.000
 Österreich (IFPI)[31]Gold record icon.svg Gold10.000
 Russland (NFPF)[32]Gold record icon.svg Gold10.000
 Vereinigte Staaten (RIAA)[33]Platinum record icon.svg Platin1.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI)[34]Gold record icon.svg Gold100.000
InsgesamtGold record icon.svg 8× Gold
Platinum record icon.svg 2× Platin
1.452.500

Hauptartikel: Slipknot/Auszeichnungen für Musikverkäufe

All Hope Is Gone wurde am 9. Dezember 2008 mit Gold in den Vereinigten Staaten ausgezeichnet, nachdem dort 500.000 Stück verkauft worden waren;[35] inzwischen wurde Slipknots viertes Studioalbum auch im Vereinigten Königreich, Australien und in Deutschland mit Gold ausgezeichnet.[36][37] In Kanada erhielt die Band sogar Platin für All Hope Is Gone.[38] Das britische Magazin „Total Guitar“ platzierte All Hope Is Gone im Dezember 2008 unter den „50 besten Gitarren-Alben des Jahres“[39]

Für den Echo 2009 wurden Slipknot für All Hope Is Gone in der Kategorie „Gruppe International Rock/Alternative“ nominiert; der Preis ging allerdings letztendlich an AC/DC für Black Ice.[40] Die Single Psychosocial wurde für die 51. Grammy Awards in der Kategorie „Best Metal Performance“ nominiert; unterlag jedoch My Apocalypse von Metallica.[41] Auch in der Kategorie „Best Rock Video“ wurde die zweite Singleauskopplung bei den MTV Video Music Awards 2008 nominiert.[42]

Inhalt

Mit All Hope Is Gone veröffentlichte die Band nicht nur ihr Studioalbum mit den wenigsten Songs in der Standardversion, sondern auch das kürzeste der Bandgeschichte. Einen weiteren Rekord in der Bandgeschichte stellt die Tatsache dar, dass mit der Veröffentlichung von All Hope Is Gone der Abstand zwischen zwei Studioalben der Band erneut um ein Jahr angewachsen ist.

Titelliste

#TitelLängeBemerkung
1.execute.1:49
2Gematria (The Killing Name)6:02
3Sulfur4:38vierte Single
4Psychosocial4:44zweite Single
5Dead Memories4:29dritte Single
6Vendetta5:16
7Butcher’s Hook4:15
8Gehenna6:53
9This Cold Black4:40
10Wherein Lies Continue5:37
11Snuff4:36fünfte Single
12All Hope Is Gone4:48erste Single und Titeltrack
Bonustitel
#TitelLängeBemerkung
13Child of Burning Time5:10
14Vermillion Pt.2 (Bloodstone Mix)3:40Remix von Vermillion Pt.2 & Teil des Underworld: Evolution Soundtracks
15 'Til We Die5:46
16Psychosocial [Live]4:50iTunes Pre-Order Track

Musikvideos und Singles

Bisher wurden aus All Hope Is Gone fünf Singles ausgekoppelt und vier Musikvideos gedreht.

Bereits zwei Monate vor der Veröffentlichung ihres neuen Studioalbums, am 20. Juni 2008, veröffentlichten Slipknot zu Promotionszwecken das Titellied zum Album als Single. Die Single war eines der letzten Stücke, das für das gleichnamige Album aufgenommen wurde und wird zu den härteren Titeln auf dem Album gezählt.[43] Neben der Chartplatzierung in den Britischen Charts stieg All Hope Is Gone auch in den schwedischen Charts ein.[44] Als nächste Single wurde der Song Psychosocial am 26. Juni 2008 veröffentlicht. Dieser stieg in sieben Ländern in die Charts ein und hielt sich dort bis zu acht Wochen.[45] Für Psychosocial wurde auch das erste Musikvideo des Albums gedreht; es entstand in der Nähe von Jamaica in Iowa, wo auch das Album aufgenommen worden war.[46] Es war das erste und einzige Video, in dem die Band die neuen Masken und auch die sogenannten „Purgatory Masks“ trug. Des Weiteren wurde es in der Kategorie „Best Rock Video“ für die VMAs 2008 nominiert.[42] Erstmals live gespielt wurde der Song zu Beginn ihrer „All Hope Is Gone World Tour“ am 9. Juli in Auburn.[47]

Nachdem das Musikvideo zu Dead Memories am 25. Oktober 2008 veröffentlicht worden war, erschien das Lied am 1. Dezember 2008 als dritte Single.[48] Es erreichte Platz 3 der Hot Mainstream Rock Tracks und ist damit das bisher erfolgreichste Stück der Band in dieser Hitparade. Stilistisch gesehen gehört Dead Memories neben Snuff zu den ruhigeren Songs auf All Hope Is Gone. Dead Memories weist auch Parallelen zu Metallicas Enter Sandman auf.[12][49]

Der Titel Sulfur wurde am 15. Juni 2009, knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des Albums, als vierte Single veröffentlicht.[50] Das zugehörige Musikvideo zum Song wurde am 9. März 2009, zwei Tage vor dem Ende ihrer Amerikatournee, in der Nähe von Los Angeles gedreht.[51] Nachdem bereits eine 30 Sekunden lange Vorschau bei MTV gezeigt worden war, wurde das Musikvideo am 18. April 2009 veröffentlicht.[52] Die Single ist des Weiteren Teil des Soundtracks des Videospiels MotorStorm: Pacific Rift.[53]

Als fünfte Single wurde die Ballade Snuff ausgewählt, welche am 28. September 2009 veröffentlicht wurde.[54]

Special Edition

Die „Special Edition“ des Albums enthält neben drei zusätzlichen Bonustiteln ein 40-seitiges Booklet mit Fotos von den Bandmitgliedern und die DVD nine: The Making of All Hope Is Gone, auf der die Entstehung von All Hope Is Gone dokumentiert wird.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. https://planetmosh.com/slipknot-5-the-gray-chapter/
  2. Mick Thomson: NAMM 2008 Report. On Track Magazine. Archiviert vom Original am 16. Dezember 2008. Abgerufen am 14. Juli 2008.
  3. a b Dan Epstein: Wait and Bleed. In: Revolver. August 2008, S. 54–56.
  4. Slipknot brings Mayhem. In: The Arizona Republic. AZCentral.com, 16. Juli 2008.
  5. Exclusive Podcast: Slipknot’s Corey Taylor Raises the Flag Before Setting it Aflame. MTV. 4. Juli 2008. Abgerufen am 7. Juli 2008.
  6. LiveDaily Interview: Jim Root of Slipknot. (Memento vom 7. August 2008 im Internet Archive) livedaily.com (englisch) abgerufen am 19. August 2009.
  7. Metal Hammer Podcast Is Live (Podcast) In: Metal Hammer. 24. Juli 2008. Archiviert vom Original am 16. Dezember 2008. Abgerufen am 24. Juli 2008.
  8. Slipknot man promises brutal new album in ’08. (Memento vom 8. November 2007 im Internet Archive) 2kerrang.com (englisch) abgerufen am 19. August 2009.
  9. Rezension: Slipknot – All hope is gone. metal.de, abgerufen am 11. Mai 2009.
  10. a b Slipknot – „All Hope Is Gone“ (CD-Kritik). Laut.de, abgerufen am 8. Mai 2009.
  11. a b Dennis Drögemüller: Rezension: Slipknot – All hope is gone. Plattentests.de, abgerufen am 8. Mai 2009.
  12. a b c Interview/Story: Slipknot. metal.de; abgerufen am 30. Juli 2009.
  13. a b c Corey’s All Hope Is Gone track by track. Kerrang!: s. 6–7. 19. Juli 2008.
  14. Slipknot: Taylor verteidigt MP3-Piraten laut.de. abgerufen am 12. September 2009
  15. Slipknot’s Sid Wilson Wheelchair-Bound After Breaking Both Heels; Photos Available. (Nicht mehr online verfügbar.) Blabbermouth.net, 13. Juli 2008, archiviert vom Original am 9. September 2008; abgerufen am 24. Oktober 2008.
  16. Mayhem Sacramento Moved To Monday, July 14th. Sparkart, archiviert vom Original am 18. Dezember 2008; abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  17. Slipknot DJ breaks both heels. In: Kerrang. Emap, 26. Juli 2008, S. 11.
  18. Anja Distelrath, René Bogdanski: „Prodigy“ und „Slipknot“ heizen Rock am Ring ein derwesten.de, 7. Juni 2009. abgerufen am 1. Juli 2015.
  19. »Trinity Of Terrors Featuring Slipknot Halloween Weekend«: EveryJoe – Just another EveryJoe weblog. Metalmartyr.com. 8. Oktober 2009. Archiviert vom Original am 12. Oktober 2009. Abgerufen am 21. September 2010.
  20. Chartquellen: DE AT CH UK US
  21. All Hope Is Gone reviews. metacritic.com (englisch) abgerufen am 21. August 2009
  22. CD-Review: Slipknot – All Hope is gone. (Memento vom 30. Oktober 2012 im Internet Archive) metal1.info; abgerufen am 31. August 2009.
  23. Matthias Weckmann: Slipknot All Hope Is Gone Review. (Memento vom 5. Dezember 2010 im Internet Archive) metal-hammer.de; abgerufen am 31. Juli 2009.
  24. Michael Rensen: Review auf Rockhard.de; abgerufen am 31. Juli 2009.
  25. Accreditations. aria.com.au, abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  26. GOLD-/PLATIN-Datenbank. musikindustrie.de, abgerufen am 23. Dezember 2020.
  27. 認定基準. riaj.or.jp, abgerufen am 23. Dezember 2020 (japanisch).
  28. Gold/Platinum. musiccanada.com, abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  29. Official Top 40 Albums: 10 November 2008. nztop40.co.nz, abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  30. Trofeoversikt. ifpi.no, abgerufen am 7. Mai 2021 (norwegisch).
  31. Gold & Platin. ifpi.at, abgerufen am 23. Dezember 2020.
  32. Золотой и платиновый альбом в России – International 2008. (Memento vom 16. Februar 2009 im Internet Archive) 2m-online.ru, 2009, abgerufen am 20. Dezember 2020 (russisch).
  33. Gold & Platinum. riaa.com, abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  34. BRIT Certified. bpi.co.uk, abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  35. Gold & Platinum. RIAA, 29. August 2009, abgerufen am 19. Dezember 2008 (englisch).
  36. Certified Awards. British Phonographic Industry, abgerufen am 29. August 2008 (englisch).
  37. Accreditations – 2008 albums. ARIA, abgerufen am 8. November 2008 (englisch).
  38. Canadian Recording Industry Association (CRIA): Certification Results cria.ca. abgerufen am 30. Juli 2009. (englisch)
  39. 50 Best Guitar Albums Of The Year. In: Total Guitar. Future plc, Dezember 2008, S. 28.
  40. ECHO 2009 – Die Gewinner (Memento vom 25. Februar 2009 im Internet Archive)
  41. Metallica, Judas Priest, Mötley Crüe, Slipknot, Disturbed Among Grammy Nominees. Blabbermouth.net, 3. Dezember 2008, abgerufen am 4. Dezember 2008 (englisch).
  42. a b James Montgomery: Britney Spears Wins Video Of The Year – And Other VMA Predictions, In Bigger Than The Sound. MTV, 3. September 2008, abgerufen am 10. September 2008 (englisch).
  43. Slipknot CD title revealed; „All Hope Is Gone“ single to be officially released this Friday. Auf: metalinjection.net (Englisch), 18. Juni 2008. Abgerufen am 22. Oktober 2012
  44. Discography Slipknot. swedishcharts.com, abgerufen am 8. Mai 2009 (englisch).
  45. Siehe: DE, AT, UK in Chartbox. Und Referenznummern 22,23,24 für die restlichen Platzierungen.
  46. Chris Harris: Slipknot’s Clown On 'Psychosocial' Video: 'Our Goal Has Always Been To Infect' mtv.com. 17. Juli 2008. abgerufen am 23. August 2009. (englisch)
  47. Slipknot Performs ‘Psychosocial’ Live. (Memento vom 13. Juli 2008 im Internet Archive) ultimate-quitar.com (englisch) abgerufen am 23. August 2009.
  48. Slipknot: ‘Dead Memories’ Single Artwork Unveiled. (Memento vom 13. Oktober 2008 im Internet Archive) roadrunnerrecords.com/blabbermouth.net; 9. Oktober 2008 (englisch) abgerufen am 23. August 2009
  49. Dan Martin: Rock Review: Slipknot, All Hope Is Gone. guardian.co.uk (englisch) abgerufen am 30. Juli 2009
  50. „It’s creepy, dark and beautiful!“. Kerrang!: s. 6-7. 25. April 2009.
  51. Slipknot Films ‘Sulfur’ Video roadrunnerrecords.com/blabbermouth.net, 23. März 2009. abgerufen am 23. August 2009. (englisch)
  52. Video Preview: Get a Whiff of Slipknot’s ‘Sulfur’. headbangersblog.mtv.com (englisch) abgerufen am 23. August 2009
  53. MotorStorm: Pacific Rift – PS3-Demo und Soundtrack. motorsport-total.com; abgerufen am 22. August 2009.
  54. A ballad from Slipknot? (Nicht mehr online verfügbar.) fmqbproductions.com, archiviert vom Original am 25. September 2009; abgerufen am 22. September 2009 (englisch).

Artist(s)

Veröffentlichungen von Slipknot die im OTRS erhältlich sind/waren:

Slipknot ¦ Day Of The Gusano: Live In Mexico ¦ Iowa ¦ We Are Not Your Kind ¦ Antennas To Hell ¦ All Hope Is Gone ¦ Vol. 3: (The Subliminal Verses)

Slipknot auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Slipknot


Chris Fehn, Corey Taylor und Shawn Crahan (v. l. n. r.)
von Slipknot live auf dem Roskilde-Festival 2013
Allgemeine Informationen
HerkunftDes Moines, Iowa, Vereinigte Staaten
Genre(s)Nu Metal, Alternative Metal,[1][2] Heavy Metal[3]
Gründung1995
Websitewww.slipknot1.com
Gründungsmitglieder
Shawn Crahan
Gesang, Perkussion
Andrew „Anders Colsefni“ Rouw (bis 1997)
Paul Gray (bis 2010, †)
Donnie Steele (bis 1996)
Joey Jordison (bis 2013, † 2021)
Josh Brainard (bis 1999)
Aktuelle Besetzung
Perkussion, Begleitgesang
Shawn Crahan
Rhythmusgitarre
James Root (seit 1999)
Leadgitarre
Mick Thomson (seit 1996)
Craig Jones (seit 1996)
Gesang
Corey Taylor (seit 1997)
Sid Wilson (seit 1997)
Schlagzeug
Jay Weinberg (seit 2014)
Bass
Alex Venturella (seit 2014)
Perkussion
Michael Pfaff (seit 2019)
Ehemalige Mitglieder
Perkussion
Greg „Cuddles“ Welts (1997–1998)
Perkussion
Brandon Darner (1998)
Perkussion
Chris Fehn (1998–2019)
Offizielle Ergänzungen bei Liveauftritten
Bass
Donnie Steele (2011–2014)

Slipknot (engl. Laufknoten, eine Form des Henkersknotens) ist eine US-amerikanische Metal-Band aus Des Moines, Iowa, die 1995 gegründet wurde. Sie zählt zu den erfolgreichsten Metalbands der Welt. Ein besonderes Merkmal der Band sind gesichtverhüllende Masken; bis zum 2004 erschienenen Album Vol. 3: (The Subliminal Verses) trugen alle Bandmitglieder zudem noch einheitliche Overalls.

Geschichte

1992–2000: Gründung und Slipknot

Die Ursprünge von Slipknot liegen in den Basement Sessions von 1992, die im Keller von Paul Gray[4] aufgenommen wurden. Der damalige Sänger war Anders Colsefni (bürgerlich Andrew Rouw), ein Mitbegründer der Band, der später jedoch austrat und die Band 'Painface' gründete. Im Rahmen einer Session entstand bereits ein Teil der Lieder, die auf dem späteren Demo-Album Mate. Feed. Kill. Repeat. aus dem Jahr 1996 zu hören sind. Dieses auf nur 1000 Kopien limitierte Album erweckte das Interesse mehrerer großer Musiklabels. 1999 wurde unter Roadrunner Records ihr Debütalbum „Slipknot“ veröffentlicht. Obwohl der harte, aggressive Sound der Band eine eher geringe Verbreitung über Radiosender und das Musikfernsehen zur Folge hatte, verkaufte sich das Album sehr gut. Auch durch ihr spektakuläres Auftreten auf der Bühne erwuchs der Band innerhalb kurzer Zeit eine große Fangemeinde.

2001–2006: Iowa und Vol. 3 (The Subliminal Verses)

Mick Thomson maskiert auf der NAMM Show, 2005

Iowa, das Album von 2001, konnte den Erfolg noch vergrößern: Es erreichte Platz 3 der Billboard Magazine Album Charts und Platz 1 der britischen Album Charts.

Nach dem Auftritt beim Two-Days-a-Week-Festival im Sommer 2002 folgte eine längere Kreativpause, in der sich verschiedene Bandmitglieder ihren Soloprojekten widmeten. Gegen Ende des Jahres 2003 zog sich die Band auf das Anwesen des Produzenten Rick Rubin zurück, der bereits mit einem breiten Spektrum verschiedenster Künstler – von Johnny Cash über die Beastie Boys bis Slayer – zusammengearbeitet hat.

Das Ergebnis der Aufnahmen ist Vol. 3 (The Subliminal Verses), das im Mai 2004 erschien. Erstmals sind auch ruhigere Titel wie zum Beispiel Vermilion Pt.2 und Circle auf dem Album zu hören. Am 28. Oktober 2005 erschien mit 9.0: Live ein Doppel-Livealbum, welches Tonaufnahmen aus mehreren Konzerten der Welttournee zusammenfasste. Anfang 2006 wurde der Band für Before I Forget der Grammy Award for Best Metal Performance verliehen.

2007–2010: All Hope is Gone und Paul Grays Tod

Nach Angaben der Band begannen Ende 2007 die Arbeiten zu ihrem Album All Hope Is Gone. Es erschien in den USA am 20. August 2008, die Veröffentlichung in europäischen Ländern folgte ab dem 22. August. Als erste Single wurde Psychosocial am 30. Juni 2008 publiziert.

Am 24. Mai 2010 verstarb der Bassist der Band, Paul Gray, in einem Hotel in Iowa.[5] Die Obduktion ergab, dass Gray aufgrund einer Überdosis des Schmerzmittels Morphium in Kombination mit Fentanyl gestorben war und zudem an schweren Herzproblemen gelitten hatte. Aufgrund dieses Ereignisses gab Gitarrist James Root bekannt, eine mindestens zweijährige Pause mit der Band einzulegen.[6] Schon vor dem Tod von Paul Gray hatte Joey Jordison ein neues Album angekündigt. In einem Interview nach dem Tod wiederholte er, dass es sicher ein weiteres Werk von Slipknot geben würde.[7] Im September 2010 veröffentlichen Slipknot als inoffizielles Vermächtnis zu Gray die DVD (sic)nesses.[8]

2011–2013: Comeback, Antennas to Hell und Ausstieg von Joey Jordison

Joey Jordison auf den Schultern von Shawn Crahan während eines Konzerts auf dem Soundwave Festival 2012

Slipknot meldete sich im Jahr 2011 für mehrere Auftritte zurück, bei welchen Slipknot-Gründungsmitglied Donnie Steele als Tourmitglied und naher Freund des verstorbenen Paul Gray am Bass stand.[9] Die Auftritte begannen als Headliner auf dem Sonisphere Festival am 17. Juni in Athen[10] und endeten bei Rock in Rio am 25. September 2011.[11]

Bei ihrem Auftritt auf dem Sonisphere Festival in Athen trugen die Bandmitglieder als Erinnerung an den verstorbenen Paul Gray wieder ihre roten Overalls sowie teilweise ihre alten Masken aus der Zeit des ersten Albums. Zudem stand ein Ständer auf der Bühne, über dem ein weiterer Overall hing und der die Maske Grays trug.[12] Auch bei ihrem Auftritt im Rahmen des Musikfestivals Rock in Rio in Rio de Janeiro am 25. September 2011 waren sie in den roten Overalls zu sehen. Dort verweigerten sie den akkreditierten Journalisten Fotoaufnahmen der Band aus dem Bühnenbereich heraus.[13]

Am 11. Juni 2012 kündigte die Band über ihre Website das Best-Of-Album Antennas to Hell an. In einem Boxset befinden sich zusätzlich auf einer zweiten CD der Mitschnitt der (sic)nesses-DVD. Auf einer weiteren DVD befinden sich sämtliche Musikvideos.[14] In Deutschland wurde die Kompilation am 20. Juli veröffentlicht. Des Weiteren plante die Band ein eigenes Festival auszutragen. Das Knotfest wurde am 17. und 18. August in Council Bluffs, Iowa bzw. in Minneapolis, Minnesota ausgetragen. Slipknot fungierten an beiden Abenden als Headliner. Weitere bestätigte Acts waren u. a. die Deftones, Lamb of God und Serj Tankian.[15]

Mitte Dezember 2013 gab Slipknot über die offizielle Website bekannt, dass Gründungsmitglied Joey Jordison aus der Band ausgestiegen ist. Dieser wiederum verkündete am Neujahrstag 2014, dass er gefeuert worden sei und die Band nicht auf eigenen Wunsch verlassen habe.[16]

2014: Erstes Studioalbum nach sechs Jahren: .5: The Gray Chapter

Anfang August 2014 wurde mit The Negative One über die offizielle Website der erste neue Song Slipknots ohne Beteiligung des verstorbenen Bassisten Paul Gray und dem ehemaligen Schlagzeuger Joey Jordison vorgestellt. Corey Taylor bestätigte zuvor, dass es sich bei dem Song eher um ein Geschenk für die Fans handle und nicht um eine Single an sich.[17]

Corey Taylor live im Jahr 2016

Kurze Zeit später wurde mit Devil in I die erste richtige Singleauskopplung veröffentlicht. Die Band veröffentlichte kurz darauf auch den Titel des neuen Albums und das Cover. Am 12. September erschien ein Musikvideo zu dem Lied, in dem nicht nur die neuen Masken, sondern auch erstmals der neue Drummer und der neue Bassist gezeigt wurden. Letzterer wurde anhand seiner Tattoos als Alex Venturella identifiziert.

Das Album .5: The Gray Chapter wurde am 17. Oktober veröffentlicht. Neben dem Ausscheiden von Joey Jordison kam es ebenfalls zu Konflikten zwischen Gitarrist James Root und Sänger Corey Taylor. Diese resultierten daraus, dass Root von Taylor aus der Band Stone Sour geworfen worden war.[18][19]

Von Oktober 2014 bis Februar 2015 tourte die Band mit Korn und King 810 in der Prepared for Hell Tour unter anderem auch durch Hamburg und Berlin. Die Band gab im Januar 2015 bekannt, im Sommer zusammen mit Lamb of God, Bullet for My Valentine und Motionless in White in der Summer’s Last Stand Tour zu touren.

Im Dezember 2014 tauchten Bilder auf der Foto-Sharing Website Instagram auf, die bestätigten, dass Jay Weinberg der neue Schlagzeuger bei Slipknot ist.[20] Das Foto wurde von einem kurz zuvor entlassenen Crew-Mitglied von Slipknot gepostet und zeigte eine Backstageliste mit allen Namen der Bandmitglieder.[21] Das gefeuerte Crew-Mitglied handelte wohl aus Rache, da es die Bilder auf Instagram unter Anderen mit dem Hashtag #fuckslipknot (scheiss auf Slipknot) versah.

2018: Neue Single und sechstes Studioalbum We Are Not Your Kind

Am 31. Oktober 2018 veröffentlichten Slipknot eine neue Single namens All Out Life.

Am 18. März 2019 veröffentlichte die Band ein Statement in welchem mitgeteilt wurde, dass Chris Fehn nicht länger Bestandteil der Band ist. Dem Ende seiner Bandmitgliedschaft ist eine Anschuldigung Fehns vorausgegangen, in der er Sänger Corey Taylor und Shawn Crahan der Unterschlagung beschuldigt. Unklar ist, ob Fehn freiwillig gegangen ist oder aus der Band geworfen wurde. Auf der Homepage der Band findet sich ein Statement:

"Slipknot’s focus is on making album #6, and our upcoming shows around the world, our best ever. Chris knows why he is no longer a part of Slipknot. We are disappointed that he chose to point fingers and manufacture claims, rather than doing what was necessary to continue to be a part of Slipknot. We would have preferred he not take the path that he has, but evolution in all things is a necessary part of this life.

Long Live The Knot."[22]

Das sechste Studioalbum We Are Not Your Kind wurde schließlich am 9. August 2019 veröffentlicht.

Seit 2021: Tod von Joey Jordison, neue Singles und angekündigtes siebtes Studioalbum The End, So Far

Am 26. Juli 2021 starb Joey Jordison, der bis 2013 als Schlagzeuger in der Band aktiv war. Über eine genaue Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.[23]

Slipknot veröffentlichte zudem zwei weitere Singles (The Chapeltown Rag am 5. November 2021 und The Dying Song (Time To Sing) am 20. Juli 2022), die Teil eines siebten Studioalbums namens The End, So Far sein werden, welches am 30. September 2022 veröffentlicht werden soll. The End, So Far stellt das voraussichtliche Ende der Beziehung zwischen Slipknot und dem Label Roadrunner Records dar.[24]

Bandmitglieder und Auftreten

Alle Slipknot-Mitglieder treten als Band immer maskiert auf. Ausnahmen bilden das Musikvideo zu Before I Forget, in welchem einzelne unmaskierte Gesichtsausschnitte zu sehen sind und ein Interview auf der DVD Voliminal: Inside the Nine, bei dem die Band unverkleidet zu Fragen Stellung bezieht.

Slipknots Bühnenoutfits, zumeist Overalls, sind einheitlich, während die Gesichtsmasken individuell gestaltet sind und im Laufe der Zeit diversen Veränderungen unterworfen waren. Die Masken sollen dabei jeweils eine Beziehung zum Leben ihrer Träger haben oder auf charakterliche Eigenschaften hinweisen.

Für jedes der neun Bandmitglieder steht eine Nummer von 0 bis 8. Diese Nummern finden sich unter anderem auf ihren Bühnenoutfits wieder, einige Mitglieder tragen ihre Nummer in Form von Tätowierungen oder entsprechendem Schmuck ihrer Instrumente zur Schau.

Slipknot live auf dem Mayhem Festival, 2008
  • 0: Sid Wilson (* 20. Januar 1978) ist DJ der Band. Sein Soloprojekt nennt sich DJ Starscream. Für Stone Sour hat er auf drei Stücken gescratcht.
  • 1: Joey Jordison (* 26. April 1975, † 26. Juli 2021, als Nathan Jonas Jordison) spielte bis Mitte Dezember 2013 bei Slipknot Schlagzeug. Er war auch Gitarrist der Band Murderdolls. Zusammen mit Paul Gray und Corey Taylor hat er fast alle Slipknot-Songs geschrieben. Er spielte vor Slipknot unter anderem bei Modificious (mit Craig Jones), Anal Blast (mit Paul Gray) und Acanga. Von ihm und Chris Fehn stammt auch die Bezeichnung Maggots (engl.: Maden) für die Fans der Band. Wie seine Familie informiert, sei er mit 46 Jahren friedlich im Schlaf gestorben.
  • 2: Paul Gray (* 8. April 1972 in Los Angeles, † 24. Mai 2010 in Urbandale, Iowa) spielte E-Bass. Zusammen mit Shawn Crahan gründete er Slipknot. Vor Slipknot war Gray Mitglied bei den Bands Vexx, Body Pit, Anal Blast und Inveigh Catharsis. Er wurde am 24. Mai 2010 in einem Hotelzimmer tot aufgefunden.
  • 3: Chris Fehn (* 24. Februar 1973) war bis Anfang 2019 für die Perkussion und den Background-Gesang zuständig. Vor Slipknot war er bei der Band Shed.
  • 4: James Root (* 2. Oktober 1971) ist an der Rhythmusgitarre bei Slipknot und ist seit dem gleichnamigen Album Teil der Band. Früher spielte er noch bei Stone Sour, Atomic Opera und Deadfront.
  • 5: Craig Jones (* 11. Februar 1972) ist für das Sampling zuständig. Früher spielte er Gitarre in der Band.
  • 6: Shawn Crahan (* 24. September 1969) ist für die Perkussion und den Background-Gesang zuständig. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Crahan ist Mitgründer von Slipknot und spielt auch Schlagzeug bei To My Surprise. Außerdem hat er sich bereits als Produzent einiger Werke einen Namen gemacht, unter anderem bei Mudvayne.
  • 7: Mick Thomson (* 3. November 1973) ist Leadgitarrist. Vor der Gründung von Slipknot gab er Gitarrenunterricht und spielte bei Body Pit.
  • 8: Corey Taylor (* 8. Dezember 1973) ist der Sänger. Neben Slipknot ist er noch Mitglied in der Band Stone Sour, die er mitbegründete. Von 2004 bis 2007 war er in erster Ehe verheiratet, sein 2002 geborener Sohn entstammt dieser Beziehung. Im November 2009 heiratete Taylor in Las Vegas erneut.

Zeitstrahl der Bandmitglieder

Kontroversen um Slipknot

Nach dem Amoklauf von Erfurt im April 2002 berichtete die britische Zeitung Sun, der Attentäter Robert Steinhäuser sei durch einen Slipknot-Song mit dem Titel „School Wars“ zu seinem Amoklauf inspiriert worden. Eine vermeintlich daraus zitierte Textzeile des Songs lautete „Shoot your naughty teachers with a pump gun“ (zu Deutsch: Erschieße deine bösen Lehrer mit einer Pump Gun). Ein solcher Song der Band existiert jedoch nicht.

Ebenso strahlten Fernsehsender Ausschnitte aus dem Lied „Eyeless“ aus und bezogen die Textstelle „how many times have you wanted to kill“ (zu Deutsch: Wie oft wolltest du töten?) auf Lehrer, obwohl das Lied keinen schulischen Kontext hat. In einer offiziellen Stellungnahme der Band heißt es:[25]

„Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen, die unter diesem sinnlosen Gewaltakt leiden müssen. Es ist jedoch grotesk, einer Band oder einem bestimmten Musikstil die Schuld für diese Tat zu geben. Slipknot schrieben keinen Song mit dem Titel „School Wars“, und würden niemals Menschen dazu aufrufen, andere zu töten. Wir sind ein Hoffnungsschimmer für die Jugendlichen, kein Sündenbock für Massaker dieser Art. Indem wir denjenigen, die unter der Tat und deren Folgen leiden, unser aufrichtiges Beileid aussprechen, übernehmen wir dennoch keine Verantwortung dafür. Um es noch einmal zu betonen: Wir beten für die Familien der Opfer. Danke.“

Stellungnahme der Band

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im Sommer 2008, einige Tage vor der Veröffentlichung des neuen Albums All Hope Is Gone: Ein 18-Jähriger Schüler aus Südafrika tötete einen Mitschüler und verletzte zwei weitere Personen.[26] Der Täter hatte während seiner Tat eine Maske getragen, die Ähnlichkeiten zu Corey Taylors Bühnenoutfit hat.[26] Trotz dieser Tatsachen wurde die Band allerdings von der lokalen Polizei entlastet; Frontmann Corey Taylor sagte dazu:

„Natürlich bin ich beunruhigt, dass Leute verletzt wurden und jemand gestorben ist. Meine Verantwortung dafür endet aber auch genau dort, weil ich weiß, dass unsere Botschaft eigentlich ziemlich positiv ist.“

Corey Taylor im Blender-Magazin[26]

Im August 2005 verklagte die Band die Schnellimbisskette Burger King, da sie die Band Coq Roq zu Werbezwecken eingesetzt hat, die den Stil und das Auftreten Slipknots in Form des Tragens von Overalls und Masken kopiert haben.[27]

Diskografie

Crahan beim Soundwave Festival 2012

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US Rock
1999Slipknot
Roadrunner Records (WMG)
DE81
(3 Wo.)DE
AT442
(4 Wo.)AT
UK37
Platin
Platin

(24 Wo.)UK
US51
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(77 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. Juni 1999
Verkäufe: + 2.768.000
2001Iowa
Roadrunner Records (WMG)
DE4
Gold
Gold

(10 Wo.)DE
AT8
(10 Wo.)AT
CH13
(8 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(13 Wo.)UK
US3
Platin
Platin

(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. August 2001
Verkäufe: + 1.878.000
2004Vol. 3: (The Subliminal Verses)
Roadrunner Records (WMG)
DE2
Gold
Gold

(17 Wo.)DE
AT5
(14 Wo.)AT
CH8
(14 Wo.)CH
UK5
Platin
Platin

(11 Wo.)UK
US2
Platin
Platin

(64 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Verkäufe: + 1.717.500
2008All Hope Is Gone
Roadrunner Records (WMG)
DE2
Gold
Gold

(20 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(14 Wo.)AT
CH1
(10 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(8 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(70 Wo.)US
Rock1
(34 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 20. August 2008
Verkäufe: + 1.452.500
2014.5: The Gray Chapter
Roadrunner Records (WMG)
DE2
Gold
Gold

(14 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(9 Wo.)AT
CH1
(7 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(12 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(21 Wo.)US
Rock1
(44 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 2014
Verkäufe: + 803.500
2019We Are Not Your Kind
Roadrunner Records (WMG)
DE2
(11 Wo.)DE
AT3
Gold
Gold

(10 Wo.)AT
CH2
(8 Wo.)CH
UK1
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
US1
(8 Wo.)US
Rock1
(8 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 9. August 2019
Verkäufe: + 225.500

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

1 Slipknot erreichte erst infolge der Wiederveröffentlichung 2009 die Charts in Deutschland, sowie erst 2022 die Höchstplatzierung.
2 Slipknot erreichte erst infolge der Wiederveröffentlichung 2009 die Charts in Österreich.

Weblinks

Commons: Slipknot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Interview/Story: Slipknot, 2. September 2008. metal.de; abgerufen am 19. Februar 2009
  2. CD-Review All Hope is Gone. laut.de; abgerufen am 19. Februar 2009
  3. https://www.allmusic.com/artist/slipknot-mn0000750742/biography
  4. MFKR1.com (Memento vom 18. Oktober 2014 im Internet Archive)
  5. Report: Paul Gray Is Dead. (Nicht mehr online verfügbar.) www.desmoinesregister.com, 24. Mai 2010, ehemals im Original; abgerufen am 24. Mai 2010 (englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.desmoinesregister.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Slipknot - Konsequenzen. Abgerufen am 27. März 2019.
  7. metal-hammer.de (Memento vom 24. Juli 2010 im Internet Archive)
  8. Slipknot – Live-DVD angekündigt. Abgerufen am 27. März 2019.
  9. slipknot1.com: Slipknot × News (Memento vom 25. Juni 2011 im Internet Archive) Update regarding summer shows
  10. Lineup des sonispherefestivals. (Memento vom 22. Juni 2011 im Internet Archive) sonispherefestivals.com
  11. Lineup bei Rock in Rio 2011. (Memento vom 7. Mai 2011 im Internet Archive) rockinrio.com
  12. sonispherefestivals.com (Memento vom 24. April 2012 im Internet Archive)
  13. oreporter.com
  14. slipknot1.com (Memento vom 16. Juni 2012 im Internet Archive)
  15. Knotfest: Offizielle Webpräsenz
  16. blabbermouth.net
  17. Corey Taylor über Negative One
  18. blabbermouth.net
  19. metal-hammer.de
  20. theguardian.com
  21. metalinjection.net
  22. Slipknot – Home. Abgerufen am 18. März 2019 (englisch).
  23. Original-Slipknot-Drummer Joey Jordison ist gestorben. 27. Juli 2021, abgerufen am 25. August 2021 (deutsch).
  24. Offizielle Slipknot Webseite. 2. August 2022 (slipknot1.com [abgerufen am 2. August 2022]).
  25. Nach Erfurt: Viva boykottiert Slipknot-Videos – laut.de – News. Abgerufen am 27. März 2019.
  26. a b c Slipknot: Statement nach Schülermord. laut.de, 22. August 2009; abgerufen am 28. August 2009.
  27. Slipknot’s Burger King Beef. 21. September 2011, abgerufen am 27. März 2019 (englisch).

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