Slipknot ¦ Antennas To Hell

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CD (Kompilation)

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GTIN: 0016861763725 Artist: Genres & Stile: ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Release

Veröffentlichung Antennas To Hell:

2012

Hörbeispiel(e) Antennas To Hell:

Antennas To Hell auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Antennas to Hell
Kompilationsalbum von Logo von Slipknot

Veröffent-
lichung(en)

Label(s)Roadrunner Records

Format(e)

CD

Genre(s)

Alternative Metal, Nu Metal

Titel (Anzahl)

19

Länge

70:43

Besetzung
Chronologie
All Hope Is Gone
(2008)
Antennas to Hell.5: The Gray Chapter
(2014)

Antennas to Hell ist ein Best-of-Album der US-amerikanischen Metal-Band Slipknot. Es enthält Stücke aus den ersten vier Studioalben der Band, sowie einige Bonus-Tracks.

Entstehungsgeschichte

Am 24. Mai 2010 verstarb überraschend Slipknot-Bassist Paul Gray. Als Ursache stellte sich eine Überdosis von Fentanyl in Verbindung mit Morphium heraus.[1] Daraufhin wollten die verbliebenen Bandmitglieder für mindestens zwei Jahre pausieren. Allerdings kehrte Slipknot Anfang 2011 zurück und kündigten an auf Tour zu gehen. Die Band war u. a. Headliner auf dem Sonisphere Festival in Athen.[2] Am Bass sprang Ex-Mitglied Donnie Steele für Gray ein, der mit ihm die Band gegründet hatte. Für 2012 kündigte die Band außerdem ein neues Album an. Jedoch gab es Unstimmigkeiten wann die Arbeiten beginnen sollten. So äußerte Corey Taylor, dass er noch nicht bereit dazu wäre ein neues Album aufzunehmen.[3] Joey Jordison dagegen meinte, dass man entweder mit oder ohne Taylor an den Album-Arbeiten beginnen würde.[4]

Am 29. Mai 2012 stellten Slipknot ein Video mit dem Namen Antennas to Hell auf den YouTube-Kanal der Band, welches Ausschnitte von Auftritten zeigt in denen ausschließlich DJ Sid Wilson zu sehen ist. Weitere Videos mit sämtlichen Mitgliedern inklusive Paul Gray folgten. In der Videobeschreibung wurde jeweils der 24. Juli als Erscheinungsdatum angegeben. Dass es sich bei Antennas to Hell um ein Best of handelt, wurde jedoch erst am 11. Juni auf der offiziellen Webseite der Band bestätigt.[5]

Versionen

Neben der Standard-Edition, welche 19 Songs enthält, wurde ein Boxset veröffentlicht, das zusätzlich eine CD mit einem Livemitschnitt vom Download-Festival 2009 enthält. Der Auftritt wurde bereits 2010 als DVD unter dem Namen (sic)nesses veröffentlicht und stellt einen der letzten Auftritte mit Paul Gray dar. Außerdem ist eine DVD enthalten, auf der sich sämtliche Musikvideos befinden.

Titelliste

Disk 1: Das Best of

#TitelLängeAnmerkung
1(sic)3:19aus dem Album Slipknot
2Eyeless3:56
3Wait and Bleed2:27
4Spit It Out2:39
5Surfacing3:38
6People = Shit3:35aus dem Album Iowa
7Disasterpiece5:08
8Left Behind4:01
9My Plague (New Abuse Mix)3:04aus der 10th Anniversary Edition von Iowa
10The Heretic Anthem (Live)4:08Audio-Livemitschnitt aus der DVD Disasterpieces
11Purity (Live)4:22
12Pulse of the Maggots4:19aus dem Album Vol. 3: (The Subliminal Verses)
13Duality4:12
14Before I Forget4:38
15Vermilion5:16
16Sulfur4:37aus dem Album All Hope Is Gone
17Psychosocial4:43
18Dead Memories4:28
19Snuff4:36

Disk 2: Der Auftritt beim Download Festival 2009

  1. (sic)
  2. Eyeless
  3. Wait and Bleed
  4. Get This
  5. Before I Forget
  6. Sulfur
  7. The Blister Exists
  8. Dead Memories
  9. Left Behind
  10. Disasterpiece
  11. Vermilion
  12. Everything Ends
  13. Psychosocial
  14. Duality
  15. People = Shit
  16. Surfacing
  17. Spit It Out

Disk 3: Die Musikvideos

  1. Spit It Out
  2. Surfacing
  3. Wait and Bleed
  4. Wait and Bleed (animiert)
  5. Scissors
  6. Left Behind
  7. My Plague
  8. People = Shit (live)
  9. The Heretic Anthem (live)
  10. Duality
  11. Vermilion
  12. Vermillion Pt. 2
  13. Before I Forget
  14. The Nameless
  15. The Blister Exists
  16. Psychosocial
  17. Dead Memories
  18. Sulfur
  19. Snuff
  20. Psychosocial (live)

Rezeption

Rezensionen

Professionelle Bewertungen
Kritiken
QuelleBewertung
laut.deSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[6]

Michael Edele von laut.de bewertete das Album mit drei von möglichen fünf Punkten. Antennas to Hell gehe „mit Fug und Recht als Best-Of durch, deckt die Scheibe doch alle vier Studioveröffentlichungen der Maskenträger relativ gleichberechtigt ab.“ Jedoch besitze die Kompilation keinen wirklichen Neuwert, weshalb ihr „der Geruch des schnellen Geldes“ anhänge. Zudem fehle eine „Hommage“ an Paul Gray, den Bassisten der Band, der 2010 starb.[6]

Charts und Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­plat­zie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[7]10 (6 Wo.)6
 Österreich (Ö3)[7]10 (8 Wo.)8
 Schweiz (IFPI)[7]23 (5 Wo.)5
 Vereinigtes Königreich (OCC)[7]22 (4 Wo.)4
 Vereinigte Staaten (Billboard)[7]18 (8 Wo.)8

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
Ver­käu­fe
 Vereinigtes Königreich (BPI)[8]Gold record icon.svg Gold100.000
InsgesamtGold record icon.svg 1× Gold
100.000

Hauptartikel: Slipknot/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Einzelnachweise

  1. Slipknot: Paul Gray starb an einem Betäubungsmittel-Mix. metal-hammer.de
  2. Sonisphere Greece 2011: Slipknot Returns (Memento vom 24. April 2012 im Internet Archive)
  3. Corey Taylor bremst neues Slipknot-Album weiter bewusst aus. metal-hammer.de
  4. Slipknot: Joey Jordison würde auch ohne Corey Taylor weitermachen. metal-hammer.de
  5. Slipknot × News: ‘Best Of’ Collection: Antennas To Hell (Memento vom 9. August 2012 im Internet Archive)
  6. a b Bewertung: laut.de
  7. a b c d e Chartquellen: DE AT CH UK US
  8. BRIT Certified. bpi.co.uk, abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).

Artist(s)

Veröffentlichungen von Slipknot die im OTRS erhältlich sind/waren:

Slipknot ¦ Day Of The Gusano: Live In Mexico ¦ Iowa ¦ We Are Not Your Kind ¦ Antennas To Hell ¦ All Hope Is Gone

Slipknot auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Slipknot


Chris Fehn, Corey Taylor und Shawn Crahan (v. l. n. r.)
von Slipknot live auf dem Roskilde-Festival 2013
Allgemeine Informationen
HerkunftDes Moines, Iowa, Vereinigte Staaten
Genre(s)Nu Metal, Alternative Metal,[1][2] Heavy Metal[3]
Gründung1995
Websitewww.slipknot1.com
Gründungsmitglieder
Shawn Crahan
Gesang, Perkussion
Andrew „Anders Colsefni“ Rouw (bis 1997)
Paul Gray (bis 2010, †)
Donnie Steele (bis 1996)
Joey Jordison (bis 2013, † 2021)
Josh Brainard (bis 1999)
Aktuelle Besetzung
Perkussion, Begleitgesang
Shawn Crahan
Rhythmusgitarre
James Root (seit 1999)
Leadgitarre
Mick Thomson (seit 1996)
Craig Jones (seit 1996)
Gesang
Corey Taylor (seit 1997)
Sid Wilson (seit 1997)
Schlagzeug
Jay Weinberg (seit 2014)
Bass
Alex Venturella (seit 2014)
Perkussion
Michael Pfaff (seit 2019)
Ehemalige Mitglieder
Perkussion
Greg „Cuddles“ Welts (1997–1998)
Perkussion
Brandon Darner (1998)
Perkussion
Chris Fehn (1998–2019)
Offizielle Ergänzungen bei Liveauftritten
Bass
Donnie Steele (2011–2014)

Slipknot (engl. Laufknoten, eine Form des Henkersknotens) ist eine US-amerikanische Metal-Band aus Des Moines, Iowa, die 1995 gegründet wurde. Sie zählt zu den erfolgreichsten Metalbands der Welt. Ein besonderes Merkmal der Band sind gesichtverhüllende Masken; bis zum 2004 erschienenen Album Vol. 3: (The Subliminal Verses) trugen alle Bandmitglieder zudem noch einheitliche Overalls.

Geschichte

1992–2000: Gründung und Slipknot

Die Ursprünge von Slipknot liegen in den Basement Sessions von 1992, die im Keller von Paul Gray[4] aufgenommen wurden. Der damalige Sänger war Anders Colsefni (bürgerlich Andrew Rouw), ein Mitbegründer der Band, der später jedoch austrat und die Band ‚Painface‘ gründete. Im Rahmen einer Session entstand bereits ein Teil der Lieder, die auf dem späteren Demo-Album Mate. Feed. Kill. Repeat. aus dem Jahr 1996 zu hören sind. Dieses auf nur 1000 Kopien limitierte Album erweckte das Interesse mehrerer großer Musiklabels. 1999 wurde unter Roadrunner Records ihr Debütalbum „Slipknot“ veröffentlicht. Obwohl der harte, aggressive Sound der Band eine eher geringe Verbreitung über Radiosender und das Musikfernsehen zur Folge hatte, verkaufte sich das Album sehr gut. Auch durch ihr spektakuläres Auftreten auf der Bühne erwuchs der Band innerhalb kurzer Zeit eine große Fangemeinde.

2001–2006: Iowa und Vol. 3 (The Subliminal Verses)

Mick Thomson maskiert auf der NAMM Show, 2005

Iowa, das Album von 2001, konnte den Erfolg noch vergrößern: Es erreichte Platz 3 der Billboard Magazine Album Charts und Platz 1 der britischen Album Charts.

Nach dem Auftritt beim Two-Days-a-Week-Festival im Sommer 2002 folgte eine längere Kreativpause, in der sich verschiedene Bandmitglieder ihren Soloprojekten widmeten. Gegen Ende des Jahres 2003 zog sich die Band auf das Anwesen des Produzenten Rick Rubin zurück, der bereits mit einem breiten Spektrum verschiedenster Künstler – von Johnny Cash über die Beastie Boys bis Slayer – zusammengearbeitet hat.

Das Ergebnis der Aufnahmen ist Vol. 3 (The Subliminal Verses), das im Mai 2004 erschien. Erstmals sind auch ruhigere Titel wie zum Beispiel Vermilion Pt.2 und Circle auf dem Album zu hören. Am 28. Oktober 2005 erschien mit 9.0: Live ein Doppel-Livealbum, welches Tonaufnahmen aus mehreren Konzerten der Welttournee zusammenfasste. Anfang 2006 wurde der Band für Before I Forget der Grammy Award for Best Metal Performance verliehen.

2007–2010: All Hope is Gone und Paul Grays Tod

Nach Angaben der Band begannen Ende 2007 die Arbeiten zu ihrem Album All Hope Is Gone. Es erschien in den USA am 20. August 2008, die Veröffentlichung in europäischen Ländern folgte ab dem 22. August. Als erste Single wurde Psychosocial am 30. Juni 2008 publiziert.

Am 24. Mai 2010 verstarb der Bassist der Band, Paul Gray, in einem Hotel in Iowa.[5] Die Obduktion ergab, dass Gray aufgrund einer Überdosis des Schmerzmittels Morphium in Kombination mit Fentanyl gestorben war und zudem an schweren Herzproblemen gelitten hatte. Aufgrund dieses Ereignisses gab Gitarrist James Root bekannt, eine mindestens zweijährige Pause mit der Band einzulegen.[6] Schon vor dem Tod von Paul Gray hatte Joey Jordison ein neues Album angekündigt. In einem Interview nach dem Tod wiederholte er, dass es sicher ein weiteres Werk von Slipknot geben würde.[7] Im September 2010 veröffentlichen Slipknot als inoffizielles Vermächtnis zu Gray die DVD (sic)nesses.[8]

2011–2013: Comeback, Antennas to Hell und Ausstieg von Joey Jordison

Joey Jordison auf den Schultern von Shawn Crahan während eines Konzerts auf dem Soundwave Festival 2012

Slipknot meldete sich im Jahr 2011 für mehrere Auftritte zurück, bei welchen Slipknot-Gründungsmitglied Donnie Steele als Tourmitglied und naher Freund des verstorbenen Paul Gray am Bass stand.[9] Die Auftritte begannen als Headliner auf dem Sonisphere Festival am 17. Juni in Athen[10] und endeten bei Rock in Rio am 25. September 2011.[11]

Bei ihrem Auftritt auf dem Sonisphere Festival in Athen trugen die Bandmitglieder als Erinnerung an den verstorbenen Paul Gray wieder ihre roten Overalls sowie teilweise ihre alten Masken aus der Zeit des ersten Albums. Zudem stand ein Ständer auf der Bühne, über dem ein weiterer Overall hing und der die Maske Grays trug.[12] Auch bei ihrem Auftritt im Rahmen des Musikfestivals Rock in Rio in Rio de Janeiro am 25. September 2011 waren sie in den roten Overalls zu sehen. Dort verweigerten sie den akkreditierten Journalisten Fotoaufnahmen der Band aus dem Bühnenbereich heraus.[13]

Am 11. Juni 2012 kündigte die Band über ihre Website das Best-Of-Album Antennas to Hell an. In einem Boxset befinden sich zusätzlich auf einer zweiten CD der Mitschnitt der (sic)nesses-DVD. Auf einer weiteren DVD befinden sich sämtliche Musikvideos.[14] In Deutschland wurde die Kompilation am 20. Juli veröffentlicht. Des Weiteren plante die Band ein eigenes Festival auszutragen. Das Knotfest wurde am 17. und 18. August in Council Bluffs, Iowa bzw. in Minneapolis, Minnesota ausgetragen. Slipknot fungierten an beiden Abenden als Headliner. Weitere bestätigte Acts waren u. a. die Deftones, Lamb of God und Serj Tankian.[15]

Mitte Dezember 2013 gab Slipknot über die offizielle Website bekannt, dass Gründungsmitglied Joey Jordison aus der Band ausgestiegen ist. Dieser wiederum verkündete am Neujahrstag 2014, dass er gefeuert worden sei und die Band nicht auf eigenen Wunsch verlassen habe.[16]

2014: Erstes Studioalbum nach sechs Jahren: .5: The Gray Chapter

Anfang August 2014 wurde mit The Negative One über die offizielle Website der erste neue Song Slipknots ohne Beteiligung des verstorbenen Bassisten Paul Gray und dem ehemaligen Schlagzeuger Joey Jordison vorgestellt. Corey Taylor bestätigte zuvor, dass es sich bei dem Song eher um ein Geschenk für die Fans handle und nicht um eine Single an sich.[17]

Corey Taylor live im Jahr 2016

Kurze Zeit später wurde mit Devil in I die erste richtige Singleauskopplung veröffentlicht. Die Band veröffentlichte kurz darauf auch den Titel des neuen Albums und das Cover. Am 12. September erschien ein Musikvideo zu dem Lied, in dem nicht nur die neuen Masken, sondern auch erstmals der neue Drummer und der neue Bassist gezeigt wurden. Letzterer wurde anhand seiner Tattoos als Alex Venturella identifiziert.

Das Album .5: The Gray Chapter wurde am 17. Oktober veröffentlicht. Neben dem Ausscheiden von Joey Jordison kam es ebenfalls zu Konflikten zwischen Gitarrist James Root und Sänger Corey Taylor. Diese resultierten daraus, dass Root von Taylor aus der Band Stone Sour geworfen worden war.[18][19]

Von Oktober 2014 bis Februar 2015 tourte die Band mit Korn und King 810 in der Prepared for Hell Tour unter anderem auch durch Hamburg und Berlin. Die Band gab im Januar 2015 bekannt, im Sommer zusammen mit Lamb of God, Bullet for My Valentine und Motionless in White in der Summer’s Last Stand Tour zu touren.

Im Dezember 2014 tauchten Bilder auf der Foto-Sharing Website Instagram auf, die bestätigten, dass Jay Weinberg der neue Schlagzeuger bei Slipknot ist.[20] Das Foto wurde von einem kurz zuvor entlassenen Crew-Mitglied von Slipknot gepostet und zeigte eine Backstageliste mit allen Namen der Bandmitglieder.[21] Das gefeuerte Crew-Mitglied handelte wohl aus Rache, da es die Bilder auf Instagram unter Anderen mit dem Hashtag #fuckslipknot (scheiss auf Slipknot) versah.

Seit 2018: Neue Single und sechstes Studioalbum We Are Not Your Kind

Am 31. Oktober 2018 veröffentlichten Slipknot eine neue Single namens All Out Life.

Am 18. März 2019 veröffentlichte die Band ein Statement in welchem mitgeteilt wurde, dass Chris Fehn nicht länger Bestandteil der Band ist. Dem Ende seiner Bandmitgliedschaft ist eine Anschuldigung Fehns vorausgegangen, in der er Sänger Corey Taylor und Shawn Crahan der Unterschlagung beschuldigt. Unklar ist, ob Fehn freiwillig gegangen ist oder aus der Band geworfen wurde. Auf der Homepage der Band findet sich ein Statement:

„Slipknot’s focus is on making album #6, and our upcoming shows around the world, our best ever. Chris knows why he is no longer a part of Slipknot. We are disappointed that he chose to point fingers and manufacture claims, rather than doing what was necessary to continue to be a part of Slipknot. We would have preferred he not take the path that he has, but evolution in all things is a necessary part of this life.

Long Live The Knot.“[22]

Das sechste Studioalbum We Are Not Your Kind wurde schließlich am 9. August 2019 veröffentlicht.

Am 26. Juli 2021 starb Joey Jordison, der bis 2013 als Schlagzeuger in der Band aktiv war. Über eine genaue Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.[23]

Bandmitglieder und Auftreten

Alle Slipknot-Mitglieder treten als Band immer maskiert auf. Ausnahmen bilden das Musikvideo zu Before I Forget, in welchem einzelne unmaskierte Gesichtsausschnitte zu sehen sind und ein Interview auf der DVD Voliminal: Inside the Nine, bei dem die Band unverkleidet zu Fragen Stellung bezieht.

Slipknots Bühnenoutfits, zumeist Overalls, sind einheitlich, während die Gesichtsmasken individuell gestaltet sind und im Laufe der Zeit diversen Veränderungen unterworfen waren. Die Masken sollen dabei jeweils eine Beziehung zum Leben ihrer Träger haben oder auf charakterliche Eigenschaften hinweisen.

Für jedes der neun Bandmitglieder steht eine Nummer von 0 bis 8. Diese Nummern finden sich unter anderem auf ihren Bühnenoutfits wieder, einige Mitglieder tragen ihre Nummer in Form von Tätowierungen oder entsprechendem Schmuck ihrer Instrumente zur Schau.

Slipknot live auf dem Mayhem Festival, 2008
  • 0: Sid Wilson (* 20. Januar 1978) ist DJ der Band. Sein Soloprojekt nennt sich DJ Starscream. Für Stone Sour hat er auf drei Stücken gescratcht.
  • 1: Joey Jordison (* 26. April 1975, † 26. Juli 2021, als Nathan Jonas Jordison) spielte bis Mitte Dezember 2013 bei Slipknot Schlagzeug. Er war auch Gitarrist der Band Murderdolls. Zusammen mit Paul Gray und Corey Taylor hat er fast alle Slipknot-Songs geschrieben. Er spielte vor Slipknot unter anderem bei Modificious (mit Craig Jones), Anal Blast (mit Paul Gray) und Acanga. Von ihm und Chris Fehn stammt auch die Bezeichnung Maggots (engl.: Maden) für die Fans der Band. Wie seine Familie informiert, sei er mit 46 Jahren friedlich im Schlaf gestorben.
  • 2: Paul Gray (* 8. April 1972 in Los Angeles, † 24. Mai 2010 in Urbandale, Iowa) spielte E-Bass. Zusammen mit Shawn Crahan gründete er Slipknot. Vor Slipknot war Gray Mitglied bei den Bands Vexx, Body Pit, Anal Blast und Inveigh Catharsis. Er wurde am 24. Mai 2010 in einem Hotelzimmer tot aufgefunden.
  • 3: Chris Fehn (* 24. Februar 1973) war bis Anfang 2019 für die Perkussion und den Background-Gesang zuständig. Vor Slipknot war er bei der Band Shed.
  • 4: James Root (* 2. Oktober 1971) ist an der Rhythmusgitarre bei Slipknot und ist seit dem gleichnamigen Album Teil der Band. Früher spielte er noch bei Stone Sour, Atomic Opera und Deadfront.
  • 5: Craig Jones (* 11. Februar 1972) ist für das Sampling zuständig. Früher spielte er Gitarre in der Band.
  • 6: Shawn Crahan (* 24. September 1969) ist für die Perkussion und den Background-Gesang zuständig. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Crahan ist Mitgründer von Slipknot und spielt auch Schlagzeug bei To My Surprise. Außerdem hat er sich bereits als Produzent einiger Werke einen Namen gemacht, unter anderem bei Mudvayne.
  • 7: Mick Thomson (* 3. November 1973) ist Leadgitarrist. Vor der Gründung von Slipknot gab er Gitarrenunterricht und spielte bei Body Pit.
  • 8: Corey Taylor (* 8. Dezember 1973) ist der Sänger. Neben Slipknot ist er noch Mitglied in der Band Stone Sour, die er mitbegründete. Von 2004 bis 2007 war er in erster Ehe verheiratet, sein 2002 geborener Sohn entstammt dieser Beziehung. Im November 2009 heiratete Taylor in Las Vegas erneut.

Zeitstrahl der Bandmitglieder

Kontroversen um Slipknot

Nach dem Amoklauf von Erfurt im April 2002 berichtete die britische Zeitung Sun, der Attentäter Robert Steinhäuser sei durch einen Slipknot-Song mit dem Titel „School Wars“ zu seinem Amoklauf inspiriert worden. Eine vermeintlich daraus zitierte Textzeile des Songs lautete „Shoot your naughty teachers with a pump gun“ (zu Deutsch: Erschieße deine bösen Lehrer mit einer Pump Gun). Ein solcher Song der Band existiert jedoch nicht.

Ebenso strahlten Fernsehsender Ausschnitte aus dem Lied „Eyeless“ aus und bezogen die Textstelle „how many times have you wanted to kill“ (zu Deutsch: Wie oft wolltest du töten?) auf Lehrer, obwohl das Lied keinen schulischen Kontext hat. In einer offiziellen Stellungnahme der Band heißt es:[24]

„Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen, die unter diesem sinnlosen Gewaltakt leiden müssen. Es ist jedoch grotesk, einer Band oder einem bestimmten Musikstil die Schuld für diese Tat zu geben. Slipknot schrieben keinen Song mit dem Titel „School Wars“, und würden niemals Menschen dazu aufrufen, andere zu töten. Wir sind ein Hoffnungsschimmer für die Jugendlichen, kein Sündenbock für Massaker dieser Art. Indem wir denjenigen, die unter der Tat und deren Folgen leiden, unser aufrichtiges Beileid aussprechen, übernehmen wir dennoch keine Verantwortung dafür. Um es noch einmal zu betonen: Wir beten für die Familien der Opfer. Danke.“

Stellungnahme der Band

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im Sommer 2008, einige Tage vor der Veröffentlichung des neuen Albums All Hope Is Gone: Ein 18-Jähriger Schüler aus Südafrika tötete einen Mitschüler und verletzte zwei weitere Personen.[25] Der Täter hatte während seiner Tat eine Maske getragen, die Ähnlichkeiten zu Corey Taylors Bühnenoutfit hat.[25] Trotz dieser Tatsachen wurde die Band allerdings von der lokalen Polizei entlastet; Frontmann Corey Taylor sagte dazu:

„Natürlich bin ich beunruhigt, dass Leute verletzt wurden und jemand gestorben ist. Meine Verantwortung dafür endet aber auch genau dort, weil ich weiß, dass unsere Botschaft eigentlich ziemlich positiv ist.“

Corey Taylor im Blender-Magazin[25]

Im August 2005 verklagte die Band die Schnellimbisskette Burger King, da sie die Band Coq Roq zu Werbezwecken eingesetzt hat, die den Stil und das Auftreten Slipknots in Form des Tragens von Overalls und Masken kopiert haben.[26]

Diskografie

Crahan beim Soundwave Festival 2012

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US Rock
1999Slipknot
Roadrunner Records (WMG)
DE81
(3 Wo.)DE
AT442
(4 Wo.)AT
UK37
Platin
Platin

(24 Wo.)UK
US51
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(77 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. Juni 1999
Verkäufe: + 2.768.000
2001Iowa
Roadrunner Records (WMG)
DE4
Gold
Gold

(10 Wo.)DE
AT8
(10 Wo.)AT
CH13
(8 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(13 Wo.)UK
US3
Platin
Platin

(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. August 2001
Verkäufe: + 1.878.000
2004Vol. 3: (The Subliminal Verses)
Roadrunner Records (WMG)
DE2
Gold
Gold

(16 Wo.)DE
AT5
(14 Wo.)AT
CH8
(13 Wo.)CH
UK5
Platin
Platin

(11 Wo.)UK
US2
Platin
Platin

(64 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Verkäufe: + 1.717.500
2008All Hope Is Gone
Roadrunner Records (WMG)
DE2
Gold
Gold

(20 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(14 Wo.)AT
CH1
(10 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(8 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(70 Wo.)US
Rock1
(34 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 20. August 2008
Verkäufe: + 1.452.500
2014.5: The Gray Chapter
Roadrunner Records (WMG)
DE2
Gold
Gold

(13 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(9 Wo.)AT
CH1
(7 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(12 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(21 Wo.)US
Rock1
(44 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 2014
Verkäufe: + 803.500
2019We Are Not Your Kind
Roadrunner Records (WMG)
DE2
(11 Wo.)DE
AT3
(10 Wo.)AT
CH2
(8 Wo.)CH
UK1
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
US1
(8 Wo.)US
Rock1
(8 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 9. August 2019
Verkäufe: + 218.000

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

1 Slipknot erreichte erst infolge der Wiederveröffentlichung 2009 die Charts in Deutschland, sowie erst 2022 die Höchstplatzierung.
2 Slipknot erreichte erst infolge der Wiederveröffentlichung 2009 die Charts in Österreich.

Weblinks

Commons: Slipknot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Interview/Story: Slipknot, 2. September 2008. metal.de; abgerufen am 19. Februar 2009
  2. CD-Review All Hope is Gone. laut.de; abgerufen am 19. Februar 2009
  3. https://www.allmusic.com/artist/slipknot-mn0000750742/biography
  4. MFKR1.com (Memento vom 18. Oktober 2014 im Internet Archive)
  5. Report: Paul Gray Is Dead. (Nicht mehr online verfügbar.) www.desmoinesregister.com, 24. Mai 2010, ehemals im Original; abgerufen am 24. Mai 2010 (englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.desmoinesregister.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Slipknot - Konsequenzen. Abgerufen am 27. März 2019.
  7. metal-hammer.de (Memento vom 24. Juli 2010 im Internet Archive)
  8. Slipknot – Live-DVD angekündigt. Abgerufen am 27. März 2019.
  9. slipknot1.com: Slipknot × News (Memento vom 25. Juni 2011 im Internet Archive) Update regarding summer shows
  10. Lineup des sonispherefestivals. (Memento vom 22. Juni 2011 im Internet Archive) sonispherefestivals.com
  11. Lineup bei Rock in Rio 2011. (Memento vom 7. Mai 2011 im Internet Archive) rockinrio.com
  12. sonispherefestivals.com (Memento vom 24. April 2012 im Internet Archive)
  13. oreporter.com
  14. slipknot1.com (Memento vom 16. Juni 2012 im Internet Archive)
  15. Knotfest: Offizielle Webpräsenz
  16. blabbermouth.net
  17. Corey Taylor über Negative One
  18. blabbermouth.net
  19. metal-hammer.de
  20. theguardian.com
  21. metalinjection.net
  22. Slipknot – Home. Abgerufen am 18. März 2019 (englisch).
  23. Original-Slipknot-Drummer Joey Jordison ist gestorben. 27. Juli 2021, abgerufen am 25. August 2021 (deutsch).
  24. Nach Erfurt: Viva boykottiert Slipknot-Videos – laut.de – News. Abgerufen am 27. März 2019.
  25. a b c Slipknot: Statement nach Schülermord. laut.de, 22. August 2009; abgerufen am 28. August 2009.
  26. Slipknot’s Burger King Beef. 21. September 2011, abgerufen am 27. März 2019 (englisch).

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