Soundgarden ¦ Down On The Upside

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CD (Album)

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GTIN: 0731454052627 Artist: Genres & Stile: , ,

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Format

Inhalt

Release

Veröffentlichung Down On The Upside:

1996

Hörbeispiel(e) Down On The Upside:





Down On The Upside auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Down on the Upside
Studioalbum von Soundgarden

Veröffent-
lichung(en)

21. Mai 1996

Aufnahme

November 1995 – Februar 1996

Label(s)A&M Records

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Grunge, Alternative Rock

Titel (Anzahl)

16

Länge

65:56

Besetzung

Produktion

Studio(s)

Studio Litho und , Seattle, Washington

Chronologie
Superunknown
(1994)
Down on the UpsideKing Animal
(2012)
Singleauskopplungen
März 1996Pretty Noose
18. September 1996Burden in My Hand
18. November 1996Blow Up the Outside World
April 1997Ty Cobb

Down on the Upside ist das fünfte Studioalbum der Grunge-Band Soundgarden. Es wurde im Mai 1996 durch A&M Records veröffentlicht. Es war für viele Jahre – bis zur Veröffentlichung von King Animal 2012 – das letzte Studioalbum der Band. Zwar erlangte es in den USA Platinstatus, doch insgesamt kam es nicht an den Erfolg des Vorgängers Superunknown heran.

Stil

Musikalisch fiel Down on the Upside zum Teil etwas langsamer und experimenteller als die vorangegangenen Alben aus. Die Songs weisen unterschiedliche Tempi und Instrumentierungen auf, von Midtempo-Groove (Pretty Noose) über akustisch gespielte Balladen (Blow Up the Outside World) bis zu schnellen, eher punk-inspirierten Stücken wie Ty Cobb oder Never Named. Einige psychedelische Einflüsse (etwa Zero Chance) und der zum Teil etwas ungeschliffenere Klang erinnern an Louder Than Love, Sänger Chris Cornell sagte allerdings in einem Interview, dass die Band „weitaus subtiler“ zu Werke ginge als sieben Jahre zuvor. Ihn erinnerte die Grundstimmung eher an Ultramega OK.[1] Den letzten Song Boot Camp brachte Cornell selbst mit Pink Floyd in Verbindung.[1] Applebite war ursprünglich als reines Instrumentalstück konzipiert.[1] Auch auf diesem Album verwendete die Band wieder ungewöhnliche Taktarten wie etwa einen 9/8-Takt bei Never the Machine Forever und unterschiedliche Gitarrenstimmungen.

Entstehungsgeschichte

Im Juli 1995 begannen die Vorarbeiten für das Album, das dann ab November 1995 in Seattle aufgenommen wurde, in Stone Gossards Studio Litho und im . Erstmals produzierte die Band ein Album in Eigenregie, Adam Kasper fungierte als Co-Produzent und Toningenieur. Die Band begründete dies damit, dass ein Produzent neben den Bandinteressen oft eigene verfolge, sich etwa Plattenfirmen gegenüber beweisen wolle. Soundgarden hätten eine „gewisse Reife“ erreicht und wollten nun darauf verzichten.[1] Das Album erreichte Platz zwei in den Billboard 200, in Deutschland Platz 15, konnte aber insgesamt die Verkaufszahlen von Superunknown nicht erreichen. Pretty Noose wurde 1997 für den Grammy Award for Best Hard Rock Performance nominiert. Dem Album folgte nach Auftritten bei den Lollapalooza-Festivals u. a. mit Metallica eine Tournee mit Moby, bei der die Publikumsreaktionen für Soundgarden verhalten ausfielen, was zur Auflösung der Band 1997 beitrug. Die Band selbst gab zudem an, dem Stardasein entfliehen zu wollen, eine Thematik, die Cornell bereits in Blow Up the Outside World anschnitt.[1]

Rezeption

Das Album wurde unterschiedlich aufgenommen. Im Rock-Hard-Magazin sprach Thomas Kupfer von einem „Masterpiece“ und vergab die Höchstnote zehn. Er honorierte unter anderem, dass Soundgarden nach Superunknown nicht den leichten Weg gewählt hätten, zwar klänge die Platte also zunächst „sperriger“, entfalte aber dann eine „hypnotische Wirkung“.[2] Im Rolling Stone bewertete David Fricke das Album mit drei von fünf Sternen. Dem Album fehlten Momente der Katharsis, die Band „grübe eher ihre Absätze ein“, als Dreck aufzuwirbeln.[3]

Titelliste

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[4]
Down on the Upside
 US208.06.1996(43 Wo.)
 UK701.06.1996(6 Wo.)
 DE1527.05.1996(14 Wo.)
  1. Pretty Noose – 4:12
  2. Rhinosaur – 3:14
  3. Zero Chance – 4:18
  4. Dusty – 4:34
  5. Ty Cobb – 3:05
  6. Blow Up the Outside World – 5:47
  7. Burden in My Hand – 4:50
  8. Never Named – 2:28
  9. Applebite – 5:10
  10. Never the Machine Forever – 3:36
  11. Tighter & Tighter – 6:06
  12. No Attention – 4:27
  13. Switch Opens – 3:53
  14. Overfloater – 5:09
  15. An Unkind – 2:08
  16. Boot Camp – 2:59

Einzelnachweise

  1. a b c d e Thomas Kupfer: Das Leben, das Universum & der ganze Rest, in: Rock Hard, Nr. 109, 1996
  2. www.rockhard.de: Rezension Down on the Upside von Thomas Kupfer@1@2 (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. www.rollingstone.com: Rezension Down on the Upside von David Fricke (Memento vom 5. Juli 2008 im Internet Archive)
  4. Charts DE Charts UK Charts US

Artist(s)

Veröffentlichungen von Soundgarden die im OTRS erhältlich sind/waren:

Badmotorfinger ¦ Down On The Upside ¦ King Animal

Soundgarden auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Soundgarden
Soundgarden-logo.svg

Soundgarden (2010)
Soundgarden (2010)
Allgemeine Informationen
HerkunftSeattle, Washington, USA
Genre(s)Grunge, Heavy Metal, Alternative Rock, Hard Rock
Gründung1984, 2010
Auflösung1997, 2018
Websitesoundgardenworld.com
Gründungsmitglieder
Chris Cornell (bis †2017)
Kim Thayil
Hiro Yamamoto (bis 1989)
Letzte Besetzung
Gitarre
Kim Thayil
Schlagzeug
Matt Cameron (seit 1986)
Bass, Gesang
Ben Shepherd (seit 1990)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Jason Everman (1989–1990)
Schlagzeug
Scott Sundquist (1985–1986)
Gesang, Gitarre
Chris Cornell (bis †2017)
Alternatives Logo der Band

Soundgarden war eine US-amerikanische Rockband aus Seattle, Washington. Der Name geht auf die Klangskulptur The Sound Garden zurück, die auf einem Gelände der nationalen Ozean- und Wetterbehörde in der Heimatstadt der Band steht.

Bandgeschichte

Erste Phase (1984–1997)

Im Jahre 1984 gründeten Chris Cornell, der anfangs noch Schlagzeug spielte, und Hiro Yamamoto eine Band innerhalb der Punk- und Independent-Szene Seattles, aus der später Soundgarden wurde. Bald stiegen Kim Thayil als Gitarrist und Scott Sundquist als Schlagzeuger ein, worauf Chris Cornell zum Gesang wechselte.

Sundquist verließ die Band 1986 und wurde von Matt Cameron ersetzt, der vorher bei Skin Yard trommelte. Nach einigen Demo-Bändern und Veröffentlichungen auf lokalen Kompilationen unterzeichnete Soundgarden bei dem kommerziell unabhängigen Label Sub Pop, das auch ihre Debütsingle Nothing to Say und zwei EPs veröffentlichte. Danach wechselten sie zu SST Records, wo die vier 1988 ihr erstes vollständiges Album Ultramega OK einspielten. Zwischendurch tourten sie regelmäßig in den Vereinigten Staaten.

Bald wurde die kommerzielle Musikindustrie aufmerksam, und sie brachten 1989 ihr erstes Major-Album Louder Than Love heraus. Bald darauf stieg Bassist Yamamoto aus, um sein Studium zu beenden. Sein Nachfolger Jason Everman kam von Nirvana und wurde nach ein paar Auftritten von Ben Shepherd ersetzt.

Zwischendurch widmete Cornell zusammen mit den späteren Pearl-Jam-Mitgliedern dem verstorbenen Sänger Andrew Wood das Album Temple of the Dog.

In der neuen Besetzung nahmen sie ihre härteste Platte Badmotorfinger auf, deren Auskopplung Jesus Christ Pose wegen der rhythmischen Attacken und wegen des Textes über die Landesgrenzen hinweg Aufmerksamkeit erregte. In dieser Zeit spielten sie auch auf den Lollapalooza-Festivals. 1993 wurden die Soundgarden-Nebenprojekte Hater und Wellwater Conspiracy gegründet, an der neben Matt Cameron und Ben Shepherd auch eine Reihe von Gastmusikern beteiligt waren.

Das Album Superunknown wurde von Michael Beinhorn produziert, der sich bei der Produktion stark einbrachte. Die Folge davon war, dass die Live-Umsetzung der Stücke sich als schwierig gestaltete, weil das Album überproduziert worden war. Dies wurde als einer der Gründe für die vielen abgesagten Auftritte der Band angegeben. Ironie der Geschichte ist, dass die Band mit dem Album Superunknown, was übersetzt Superunbekannt bedeutet, einen großen Erfolg hatte. Als erfolgreichster Hit stellte sich der Song Black Hole Sun heraus. Für das Musikvideo zu Black Hole Sun gewannen Soundgarden 1994 einen MTV Video Music Award für Bestes Metal/Hard Rock Video, 1995 folgte der Grammy Award for Best Metal Performance für Spoonman.

Nach den schlechten Erfahrungen, die Soundgarden trotz des Erfolges bei den Aufnahmen zu Superunknown gemacht hatte, entschlossen sich die Mitglieder das folgende Album Down on the Upside selbst aufzunehmen. Nach der Veröffentlichung im Jahre 1996 bekam Chris Cornell Probleme mit seiner Stimme, weswegen wiederholt Auftritte abgesagt wurden. Das führte zu Vermutungen über eine mögliche Trennung der Band.

Im April des Jahres 1997 wurde Soundgarden schließlich aufgelöst. Als Kommentar zur Auflösung gab die Band folgendes bekannt: “After twelve years the members of Soundgarden have amicably and mutually decided to disband to pursue other interests. There is no word at this time on any of the members’ future plans.” (deutsch: „Nach zwölf Jahren haben die Mitglieder von Soundgarden in Freundschaft und gegenseitigem Einverständnis entschieden, sich zu trennen, um sich anderen Interessen zu widmen. Im Moment gibt es nichts weiteres über die zukünftigen Pläne der einzelnen Mitglieder zu sagen.“)

Eigene Wege der Mitglieder (1997–2010)

Matt Cameron spielt, nach einem kurzen Gastspiel bei The Smashing Pumpkins, jetzt seit 1998 bei Pearl Jam. Er spielt seit dem 2000 erschienenen Album Binaural auf allen erschienenen Alben. Seinen ersten Studio-Beitrag leistete er auf der ursprünglich als Weihnachts-Fanclub-Single gedachten Cover-Version von Last Kiss von Wayne Cochran, die später auch offiziell als Benefizsingle zur Kosovo-Krise erschien und bis heute den größten Single-Erfolg der Band darstellt.

Chris Cornell gründete mit den drei verbliebenen Rage-Against-the-Machine-Mitgliedern Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk 2001 die Band Audioslave, bei der er bis Anfang 2007 sang. Nachdem die Band nicht zu ihrem 2006 erschienenen Album Revelations auf Tour ging, kamen Trennungsgerüchte auf. Diese wurden verstärkt, als im Januar 2007 eine Reunion von Rage Against the Machine stattfand. Im Februar verifizierte Cornell schließlich die Gerüchte und gab seinen Ausstieg bekannt. Als Gründe hierfür nannte er die fehlende Chemie zwischen ihm und den weiteren Bandmitgliedern und seine Pläne für eine Solokarriere. Bis dato (Stand 2015) hat Cornell 5 Solo-Alben veröffentlicht. Bekannt wurde er zudem durch den Song You Know My Name, der für den 21. offiziellen James-Bond-Film Casino Royale der Titelsong wurde.

Kim Thayil wirkte unter anderem bei Probot, einem Nebenprojekt des früheren Nirvana-Schlagzeugers Dave Grohl, mit.

Hiro Yamamoto spielte in den 90er Jahren bei der Independent-Band Truly.

Wiedervereinigung der Band 2010

Soundgarden (2013)

Am 1. Januar 2010 gab Chris Cornell auf seinem MySpace-Account die Wiedervereinigung der Band bekannt.[1] Der erste Auftritt seit 1997 fand am 16. April 2010 unter dem Decknamen Nudedragons (ein Anagramm für Soundgarden) in dem Club Showbox at the Market in Seattle statt.[2] Im August 2010 trat Soundgarden als einer der Headliner am Lollapalooza-Festival in Chicago auf.

Am 17. September 2010 wurde mit Black Rain die erste Single der neuen Best-of-Kompilation Telephantasm, die am 24. September 2010 in Deutschland erschien, ausgekoppelt.[3]

Mitte Januar 2012 gab die Band bekannt, dass noch im Frühjahr 2012 ein neues Album veröffentlicht werde. Es werde „stilistisch an unser letztes Album von 1996 anknüpfen“.[4] Die Band trat erstmals seit der Reunion im Jahr 2012 auf diversen Festivals in Europa auf.[5] Zudem folgte mit der Single Live to Rise, welches eigens für den Soundtrack des Filmes Marvel’s The Avengers komponiert wurde, im April 2012 die erste vollständig neue Single seit der Wiedervereinigung.

Das sechste Studioalbum King Animal wurde schließlich am 9. November 2012 veröffentlicht.

2014 war Soundgarden unter anderem in Deutschland als Vorband von Black Sabbath zu sehen. Jedoch war Matt Cameron aufgrund seiner Nebentätigkeit bei Pearl Jam bei diesen Konzerten nicht dabei. Cameron sagte jedoch, er werde auf jeden Fall ein Mitglied der Band bleiben.[6] Für Matt Cameron saß Matt Chamberlain (bekannt durch Zusammenarbeiten mit u. a. Pearl Jam, Eric Clapton, Robbie Williams und David Bowie) am Schlagzeug.[7] Tatsächlich trat Cameron danach wiederholt mit Soundgarden auf, wenn es seine Verpflichtungen bei Pearl Jam zuließen.

Sänger Chris Cornell nahm sich am 17. Mai 2017 im Alter von 52 Jahren nach einem Auftritt der Band in Detroit das Leben.[8]

Seitdem ist die Zukunft der Band ungewiss. Die Mitglieder von Soundgarden benutzen seit Sommer 2020 den Namen Nude Dragons.[9]

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1988Ultramega OK
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 1988
1989Louder Than LoveUS108
(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. September 1989
1991BadmotorfingerUK39
Silber
Silber

(2 Wo.)UK
US39
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(60 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. Oktober 1991
Verkäufe: + 2.135.000
1994SuperunknownDE13
(51 Wo.)DE
AT19
(28 Wo.)AT
CH9
(13 Wo.)CH
UK4
Platin
Platin

(39 Wo.)UK
US1
Fünffachplatin
×5
Fünffachplatin

(81 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. März 1994
Verkäufe: + 5.942.500
1996Down on the UpsideDE15
(14 Wo.)DE
AT12
(14 Wo.)AT
CH20
(9 Wo.)CH
UK7
Silber
Silber

(6 Wo.)UK
US2
Platin
Platin

(44 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Mai 1996
Verkäufe: + 1.185.000
2012King AnimalDE10
(3 Wo.)DE
AT19
(2 Wo.)AT
CH9
(4 Wo.)CH
UK21
(3 Wo.)UK
US5
(13 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. November 2012

Auszeichnungen

  • Grammys
    • 1995: in der Kategorie „Best Metal Performance“ (Spoonman)
    • 1995: in der Kategorie „Best Hard-Rock Performance“ (Black Hole Sun)

Literatur

  • 1994 CD Book von Jon Ewing
  • 1995 Soundgarden: New Metal Crown von Chris Nickson

Weblinks

Commons: Soundgarden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Soundgarden – Reunion bestätigt. Visions.de
  2. Soundgarden – Meet The Nude Dragons. Visions.de
  3. soundgardenworld.com
  4. sonic-seducer.de (Memento vom 16. Januar 2012 im Internet Archive)
  5. openairguide.net
  6. blabbermouth.net
  7. blabbermouth.net
  8. Chris Cornell ist tot. Spiegel Online, 18. Mai 2017, abgerufen am 18. Mai 2017.
  9. Andeutung: Machen Soundgarden als Nude Dragons weiter? 1. Juli 2020, abgerufen am 23. Mai 2021 (deutsch).

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